Christian Men

Christian Men's Group - Private & Non-Profit!

Männern Männlichkeit beibringen - von Dr. Robert Lewis

Niemals in meinen 30 Jahren als Pastor habe ich einen erfolgreicheren Dienst erlebt, der die Leben von Männern in unserer Kirche in ähnlicher Art und Weise verändert hat!

Dieses Programm, das wir Men's Fraternity nennen, hat unsere gesamte Kirche von Grund auf revolutioniert und uns sogar zu größerem Einfluss in unserer Gemeinde verholfen. Wir haben nuund sogar weltweit asn viele Männer, die glauben, sie haben, was man braucht und sind in der Lage, einen bedeutenden Einfluss in ihrer Arbeit, Gemeinde und sogar weltweit auszuüben.


Was für mich aber am dankbarsten ist, ist der Einfluss von Men's Fraternity auf Einzelne. Ich habe auch gesehen, wie Männer förmlich aufgeblüht sind, als sie Anteil an den Leben anderer Männer genommen hatten. Wie ein Mann namens Harry.

Harry ist ein älterer Herr in unserer Kirche, der ernsthafte Gesundheitsprobleme hatte. Einmal bin ich zu ihm ins Krankenhaus gegangen und von seinem Bett aus sagte er mir, dass es mit seiner Gesundheit bergab ging, nachdem er in Rente gegangen war. "Wissen Sie, ich habe einfach nichts mehr, wofür es sich lohnt, zu leben," sagte Harry.

Ich dachte, wow, Harry ist in unserer Kirche und er denkt, er hat nichts, wofür es sich lohnt, zu leben? Was läuft hier falsch? Harry war ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und hat eine stabile Ehe.

"Harry, das ist einfach nicht wahr, wir können dich in der Kirche brauchen," sagte ich ihm.

"Was kann ich schon tun? Ich kann nicht unterrichten."

"Natürlich kannst du unterrichten, Harry. Du bist ein wandelndes Reservoir an unglaublichen Erfahrungen. Männer würden sterben, um dein Gehirn anzuzapfen!"

"Ich habe oft versagt."

"Genau das ist es ja! Du hast in manchen Dingen versagt und aus diesen Erfahrungen heraus kannst du jungen Männern beibringen, was sie nicht tun sollen, genauso wie das, was sie tun sollen. Was für reichhaltige Erfahrungen du doch anzubieten hast und welche Geschichten du erzählen könntest!"

Kurz nach seinem Krankenhausaufenthalt, nahm mich Harry beim Wort. Er nahm zunächst an Men's Fraternity teil. Einige Zeit später war er genau an dem Tag anwesend, als ich ältere Männer herausforderte, ihre zweite Lebenshälfte damit zu verbringen, jüngeren Männern als Mentor zur Verfügung zu stehen. Ich habe eine Pause gemacht und dann gesagt: "All die jungen Männer, die gerne einen persönlichen Mentor haben wollen, sollen bitte aufstehen." Ungefähr 150 junge Männer standen auf. Es war ihnen egal, wer der Mentor sein würde. Sie wollten einfach nur einen älteren Mann, mit dem sie reden konnten.

Und so habe ich mich an die älteren Männder gewandt und sie gedrängt, ein Risiko einzugehen und sich den jüngeren Männern gegenüber zu öffnen. Harry war einer von denen, die sich entschlossen haben, anderen zur Verfügung zu stehen.

Ungefähr vier Jahre später war ich um sechs Uhr morgens im Fitnesscenter und Harry ging in das Gerät neben mir. Er sah gesund wie ein Pferd aus. "Wie läuft das Mentor-Programm?" fragte ich ihn.

"Nun, wissen Sie, ich bin nun für sieben Jungs der Mentor und fünf stehen auf der Warteliste. Ist das nicht unglaublich?" sagte Harry. "Robert, das ist das Beste, was ich je getan habe. Ich nehme ganzen Lebensabschnitt in Anspruch, indem ich mich diesen Jungs öffne. Ich weiß immer noch nichts, aber diese Jungs wollen einfach nur reden. Und als Rentner habe ich viel Zeit zum Reden. Es hat mir eine völlig neue Aufgabe gegeben und diese jungen Männer lieben es einfach."

Das ist nur eine kleine Geschichte, die verdeutlicht, warum mich der Einfluss, den Men's Fraternity hat, so sehr beeindruckt. Obwohl ich es kaum erwarten kann, euch zu erklären, wie das Programm funktioniert, lasst mich zuerst einige Hintergründe über die Bedürfnisse von Männern erläutern und warum ich glaube, dass eine Einrichtung wie Men's Fraternity so wichtig ist.






Die Bedürfnisse von Männern

Nachdem ich viele Jahre lang Männer anderen Männern zugehört und am Verständnis meiner eigenen Männlichkeit gearbeitet habe, habe ich hier die meiner Meinung nach wichtigsten Bedürfnisse von Männern aufgeführt.

Erstens: Männer brauchen eine geschützte Umgebung, wo sie wissen, jemand versteht sie und sie sind nicht alleine. Wenn Männer sich willkommen und verstanden fühlen, werden sie sich öffnen und mit anderen Männern über Dinge austauschen, die sie vielleicht jahrelang in ihrem Herzen vergraben haben.

Zweitens: Männer brauchen eine packende und verbindliche Vision von biblischer Männlichkeit, die sie auch verstehen können. Männer wollen wissen, was Gott mit ihnen vor hat. Diese Vision wird sie inspirieren und ihnen bei Herausforderungen am Arbeitsplatz und in der Gemeinde Kraft geben, oder wenn sie selbst einmal entmutigt sind. Die Vision wird ihre Batterien wieder aufladen, aber sie muss "benutzerfreundlich" sein - d.h. der Inhalt muss hinsichtlich ihres Lebens Sinn machen.

Drittens: Männer brauchen Zeit, um ihre Männlichkeit wirkungsvoll aufbauen zu können. Genau deshalb sollte eine Männergruppe mehr sein als nur eine gelegentliche Veranstaltung. Seminare und Veranstaltungen sind hervorragend dafür geeignet, Männer zu motivieren, aber sie bieten nicht genügend Zeit, um ihre Männlichkeit  aufzubauen. Männer sind oft vorsichtig und gehen nicht schnell voran, wenn es darum geht, eine tiefere Perspektive davon zu entwickeln, wer sie sind. Eine wirkungsvolle Männergruppe muss Männern die Möglichkeit geben, sich mit anderen Männern in Verbindung zu setzen, indem sie sich intensiv untereinander austauschen.

Viertens: Männer brauchen praktische Anleitungen, die sie verwenden und mit denen sie den Erfolg schon mal "schmecken" können. Die Informationen über persönliche Pläne der Männer, ihre Ehe, Familie, Karriere usw. muss in Einklang mit ihrer täglichen Erfahrung stehen. Können sie sofort nach draußen gehen und Ideen zumindest ansatzweise in die Tat umsetzen? Wenn die Anleitungen im wirklichen Leben nicht funktionieren, werden die Männer anfangen, das, was du ihnen erzählst, zu ignorieren.

Fünftens: Männer brauchen andere Männer, die sie anfeuern. Das können besondere Gleichaltrige sein oder ältere Mentoren, die ihnen zur Seite stehen und sie ermutigen. "Du kannst das schaffen" - gesagt von einem älteren Mann hat einen grundlegenden Einfluss auf einen jüngeren Mann.

Sechstens: Männer brauchen einen besonderen - heiligen -  Moment, bei dem sie nicht nur wissen, dass sie gerade zum Mann geworden sind, sondern zu einem biblischen Mann. Männer brauchen einen Bezugspunkt, an dem sie wissen, sie sind ins gelobte Land der verantwortungsvollen Männlichkeit übergewechselt und dort auch bleiben und wachsen werden. Dieses Bedürfnis kann im Rahmen von besonderen Zeremonien befriedigt werden, die Teil einer Männergruppe sind.

Siebtens: Männer brauchen die Kirche. Wenn die Kirche und ihre Pastoren Männer nicht dazu führen, ihre biblische Männlichkeit zu beanspruchen, werden sie die meisten Männer auch nicht mit Beständigkeit, Kameradschaft, Feiern und Mut verfolgen.






Der Men'sFraternity Plan

Ich glaube, dass Men's Fraternity all diese Bedürfnisse christlicher Männer in ausgezeichneter Art und Weise erfüllt. Ich werde euch am besten erzählen, wie es mit dem Men's Fraternity Plan jetzt in der Fellowship Bible Church in Little Rock aussieht. Glaubt mir, so hat das alles nicht von Anfang an ausgesehen. Wir haben herumgewurschtelt und viele Fehler dabei gemacht! Aber durch Gottes Gnade haben wir auch viele Fortschritte erzielt.

Men's Fraternity läuft während des "Schuljahres" über 20 bis 24 Wochen lang. Wir fangen Anfang September an und treffen uns wöchentlich bis zu den Feiertagen, wo wir eine Pause einlegen (von Anfang Dezember bis Anfang Januar). Mitte Januar machen wir dann wieder weiter und setzen das Ganze bis April oder Mai fort, wo wir dann eine besondere "Abschlusszeremonie" haben, die das Jahr abschließt und die Erfolge der Männer kennzeichnen.

Der Vorbereitungsprozess beginnt Anfang August, wo unsere Men's Fraternity Leiter zusammen kommen. Wir treffen uns den ganzen Monat lang, um zu planen und zu beten. Wir gehen sogar in das Auditorium der Kirche, wo sich Men's Fraternity treffen wird und beten über jedem Platz. Dieser Ablaufplan des wöchentlichen Gebets des Leitungsteams setzt sich das ganze Jahr über fort.

Men's Fraternity ist eine hervorragende Möglichkeit, auch Männer außerhalb der Kirche anzusprechen. Wir geben ungefähr vier Wochen vor Beginn von Men's Fraternity große Anzeigen in der Zeitung auf. Die Anzeige zählt die Kernpunkte auf und enthält ein Foto vom Gastgeber und von mir. Wir laden Männer aus der ganzen Gemeinde ein. Einmal kamen zum Beispiel alle Vertreter des örtlichen Merrill Lynch Büros. Einer der Männer gehörte zu unserer Kirche, aber die anderen hatten genügend Interesse an Themen wie "Wie wird man zum Mann", "Ein Mann und sein Lebensweg" und "25 Möglichkeiten, um deine Frau zu lieben", um mit zu kommen. Wir ermutigen Männer, sich Men's Fraternity in Gruppen anzuschließen, weil Männer um so schneller Verbindungen untereinander schließen, sich öffenen und ihr Leben mitenander teilen, je mehr sie mit ihren Freunden zusammen kommen können.

Wir achten sehr darauf, dass Men's Fraternity als Rekrutierungswerkzeug für die Fellowship Bible Church verwendet wird. Wenn unser Men's Fraternity Gastgeber Männer zu morgendlichen Treffen willkommen heißt, sagt er immer: "Jungs, ich will euch nur daran erinnern, dass Men's Fraternity eine Veranstaltung unserer Gemeinde und nicht der Fellowship Bible Church ist. Wir sind nicht hier, um Mitglieder für unsere Fellowship Bible Church zu rekrutieren. Wenn Sie aus einer anderen Kirche kommen und Ihnen etwas hiervon hilft, nehmen Sie das was Ihnen geholfen hat mit zu Ihrem Pastor und ermutigen Sie ihn, etwas Vergleichbares für Männer Ihrer Kirche zu veranstalten." Das ist auch geschehen: Gruppen wie Men's Fraternity wurden in einer Methodisten- und Baptistenkirche unserer Stadt gegründet.

Aber wir begrüßen auf jeden Fall Männer von allen Kirchen oder woher sie auch sonst kommen und was sie auch im Leben tun mögen. Einmal waren bei einer Men's Fraternity 16 verschiedene Kirchen anwesend. Einmal baten wir die Männer, die nicht zu unserer Kirche gehören, aufzustehen und 350 der 700 anwesenden Männer standen auf.

Men's Fraternity trifft sich bei uns jeden Mittwoch Morgen. Hier ist der Ablauf:

6:00 - 6:15: Kaffee, Plaudern
6:15 - 6:30: Der Gastgeber begrüßt die Männer, gibt Neuigkeiten bekannt und bereitet auf die heutige Botschaft vor.
6:30 - 7:00: Botschaft vom Pastor oder von demjenigen, der heute präsentiert.
7:00 - 7:30: Kleingruppen.

Weil Men's Fraternity eine Gruppe ist, die über die Kirche hinaus geht, haben die ersten treffen nicht so sehr den kirchlichen "Touch". Wir wollen, dass sich auch die Männer wohl und willkommen fühlen, die bisher noch nichts mit der Kirche zu tun hatten oder nur am Rande. In den nächsten Wochen wird es noch genügend beeindruckende "spirituelle" Momente geben, aber am Anfang wollen wir sie nicht verschrecken. Langsam wächst dann auch die Betonung auf Gebet, die Bibel und christliche Musik. Ungefähr Mitte des Jahres, wenn wir dann voll in die Bibel einsteigen, sind die Männer dann auch bereit und fühlen sich wohl.

Wir beenden das Jahr, in dem jeder Mann erzählt, was er gelernt hat und einen "Männlichkeits-Plan" zusammenstellt, der Wachstumsziele für seine ganz besondere Männlichkeit beschreibt, und zwar in besonderen Gebieten betreffend seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Plan wird zunächst mit seiner Kleingruppe geteilt und dann mir eingereicht. In der ersten Maiwoche haben wir dann eine feierliche Abschluss-Zeremonie für jeden Mann, der seinen Plan beendet hat.

In den Sommermonaten treffen sich viele Jungs weiterhin in Kleingruppen, für gewöhnlich um die Frühstückszeit. Bis dahin haben schon eine ganze Reihe von ihnen ziemlich enge Freundschaften geschlossen, die ein Leben lang halten werden. Neulich sprach ich mit einem Arzt, dessen Gruppe sich noch fünf Jahre nach Abschluss von Men's Fraternity trifft.








Die Men's Fraternity Serie

Unsere Serie geht (bei wöchentlichen Treffen - die Red.) über drei Jahre. Nach diesem Kreislauf fangen wir wieder von vorne an. Das erste Jahr ist dem Aufbau von Männlichkeit gewidmet. Es führt auch in eine solide biblische Definition von Männlichkeit ein, auf die die Männer ihr Leben bauen können. Das zweite Jahr baut auf die zwei wichtigsten Verantwortungen im Leben eines Mannes - seine Arbeit und seine Frau. Das letzte Jahr behandelt den Mann und seinen Umgang mit der Welt da draußen, wobei hier persönliches Talent, die eigene Aufgabe in der Welt und das Leben als ein großes Abenteuer angesprochen werden.








Hier eine etwas genauere Erklärung des Inhalts von Men'sFraternity.

Erstes Jahr

Das erste Jahr, "Die Suche nach wahrer Männlichkeit", ist in drei Sektionen aufgeteilt. Der erste Teil spricht über den Mann und die "Last", die er mit sich herum trägt. Hier sprechen wir über die verschiedenen Wunden und Verletzungen im Leben eines Mannes, seine falschen Vorstellungen und Erwartungen usw. Dieser Abschnitt schließt mit einer Erklärung des moralischen Verfalls und der sündigen Natur ab, die uns alle verfolgt. Bei unserem letzten Treffen vor der Weichnachtspause, rede ich ausführlich über das Evangelium und dränge ungläubige Männer dazu, zu antworten. Diese Männer trauen mir nun genügend, um genau hin zu hören und eine große Anzahl stehen auf, um ihren Wunsch bekannt zu geben, Jesus Christus in ihr Herz einzuladen.

Nach den Feiertagen vertiefen wir uns noch mehr in die Bibel und fangen an, eine Theologie der christlichen Männlichkeit aufzubauen. Das erste Jahr endet mit dem Entwurf einer ganz besonderen Definition der Frage, was ein Mann ist.


Zweites Jahr

Im zweiten Jahr behandelt das erste Semester den "Mann und seine Arbeit" und das zweite Semester den "Mann und seine Frau". In unserer Kirche haben wir einige herausragende Männer wie Doug Sherman, Dan Jarrell und Dennis Rainey mit großer Erfahrung auf diesen Gebieten, deshalb werden sie die meisten dieser wöchentlichen Vorträge halten.

Doug erforscht, wie ein Mann mit Erfolg, Ehrgeiz und dem Dienst an Jesus an seinem Arbeitsplatz umgeht. Dan und Dennis haben das Zuhause in Angriff genommen und bringen Männer bei, wie sie ihre Frauen unterstützen, schützen und ehren während sie klug in ihre Familien investieren.


Drittes Jahr

Das letzte Jahr unserer Serie ist "Ein Mann und seine Welt". Das erste Semester behandelt den "Mann und sein großes Abenteuer!". Hier bringen wir den Männern bei, was es heißt, im Geiste Gottes zu gehen, während man vorausplanend überlegt, wie man ein Leben mit einem realen Sinn und Ziel verfolgt und zu jemanden wird, der seine Spuren in dieser Welt hinterlässt und hier auch etwas bewirkt.

Das zweite semester dreht sich um einen "Mann und seinen Plan", der den Männer hilft, ihre verschiedenen Talente und Gaben zu verstehen und was sie wirklich motiviert. Wir helfen Männern nicht nur, ihre Talente herauszufinden, sondern auch, wie sie sie zum Wohle der Gesellschaft einsetzen können.

Wir enden damit, dass wir die Männer bitten, wieder zu kommen und andere Männer im nächsten Herbst mit zu bringen und selbst Gruppenleiter zu werden, wenn der neue Kreislauf von Men's Fraternity beginnt.










Ein erster Morgen bei Men's Fraternity

Jetzt, nachdem ich Ihnen den Plan und den Inhalt von Men's Fraternity erläutert habe, erlauben Sie mir, Ihnen kurz zu zeigen, welche Erfahrungen eigentlich ein Mann macht, der zum ersten Mal kommt und wie er sich am Eröffnungstag von Men's Fraternity fühlt.

Die Türen werden um 5:45 morgens geöffnet. Wenn Sie schon zu so früher Stunde hierher gefahren sind, werden Sie sehen, dass schon alle Lichter an sind und Musik spielt, wenn Sie ins Gebäude kommen. Die Stimmung ist warmherzig, gut aufgelegt und fröhlich.

An den Türen werden Sie freundlich von den Männern des Men's Fraternity Personals begrüßt. Heißer Kaffee ist an jeder der Eingangstüren zu haben.

Die Gastgeber an den Türen gehen davon aus, dass Sie zum ersten Mal hier sind und die Hosen gestrichen voll haben. Sie gehen normalerweise wahrscheinlich nicht in diese Kirche - oder in überhaupt keine Kirche. Und so ist es die Aufgabe des Gastgebers, dafür zu sorgen, dass Sie sich wohl und sicher fühlen. Höchstwahrscheinlich werden Sie jede Woche hierher kommen und die Gastgeber werden Ihren Namen wissen uns Sie etwas persönlicher begrüßen, mit Ihnen lachen und Sie auf die Schulter klopfen.

Wenn Sie hereinkommen, wird man Ihnen ein Blatt Papier geben, das den Ablauf der heutigen Lektion enthält, sowie Fragen für Ihre Kleingruppe etwas später. Wenn Sie früh gekommen sind, werden Sie bis 6:15 Uhr Zeit haben, Kaffee zu trinken, herum zu stehen und mit anderen Männern in Kontakt kommen.Das Stimmengewirr wird zu dieser frühen Morgenstunde dann etwas lauter.

Nachdem eine Kontaktaufnahme mit Interessenten ein wesentlicher Zweck von Men's Fraternity ist, sind die ersten 10-12 Lektionen so unreligiös wie möglich. Und so wird die Musik, die Sie im Hintergrund spielen hören, normale Unterhaltungsmusik sein. Die Leiter haben Lieder aus den 60ern bis heute ausgewählt, die zum heutigen Thema passen.

Um 6:15 Uhr nimmt die ganze Gruppe im Auditorium Platz und der Gastgeber heißt die Anwesenden willkommen und macht etwa zehn Minuten lang kurze Anmerkungen. Um 6:30 stellt er mich dann vor und ich beginne mit der Lektion.

Um 7:00 Uhr teilen wir uns in Kleingruppen auf. Da Sie neu sind und noch keine Gruppe haben, werden Sie auf Einladung unseres Gastgebers an einer Gruppe teilnehmen, deren Leitung er selbst an diesem Morgen hat. Ab der nächsten Woche aber werden Sie einer existierenden Gruppe zugeteilt und da bis zum Ende des Jahres bleiben.

Sie werden Ihre Gruppe schon bald mögen. Mit fortschreitender Zeit und wenn Ihnen klar wird, dass dies ein sicherer Ort ist, werden Sie sich öffnen und auf einem tieferen Niveau sich anderen mitteilen. Wenn Sie sich als Sprecher mit den Männern identifiziert haben und sie an der Entwicklung Ihrer eigenen Männlichkeit Teil haben lassen, können Sie davon ausgehen, dass ab dem dritten oder vierten Treffen die Gespräche in der Gruppe zunehmend überraschend tief werden. Mehrere Seelsorger sind zu mir in die Men's Fraternity gekommen und haben beobachtet, dass der Grad der Transparenz, den die Gruppen in zwei oder drei Wochen erreicht haben, über dem liegt, was private Seelsorger in zwei oder drei Monaten erreichen. Männer wollen mit anderen Männern reden. (Sie brauchen nur jemand, der für die richtige Umgebung sorgt und die Unterhaltung anregt).

Um 7:30 Uhr werden Sie wieder die Musik spielen hören, was ein Zeichen dafür ist, dass Men's Fraternity für diesen Tag vorbei ist. Wenn Sie müssen, können Sie jetzt aufstehen und zur Arbeit gehen. Einige Männer werden noch herum hängen oder zusammen Frühstücken gehen.

Für einige unter uns ist Men's Fraternity noch nicht ganz vorbei. Jede Woche laden mein Gastgeber und ich zwei der Kleingruppen (15 bis 20 Männer) ein, mit uns ein einfaches Frühstück zu machen. Wir bitten jede Gruppe nur einmal im ganzen Jahr, das zu tun und diese Termine werden weit voraus geplant. Wenn ein Mann nicht teilnehmen kann, dann kann er halt nicht. Die meisten Männer frühstücken aber außerordentlich gern mit uns.


Sobald das Frühstück auf dem Tisch steht, sage ich: "In den 30 Minuten, die ich jetzt für euch Zeit habe, will ich, dass ihr mir sagt, was funktioniert und was nicht. Was genau an Men's Fraternity ist es, dass in eurem Leben etwas verändert? Was hilft euch wirklich? Was würdet ihr an Men's Fraternity ändern, wenn ihr könntet?"

Das heißt, dass ich das ganze Jahr über wöchentlich eine "Zielgruppe" habe, die mir erzählt, wo ich Erfolg habe und wo nicht. So erfahre ich, ob ich eine Frage übersehen habe. So sagt zum Beispiel jemand: "Sie sprechen so viel über Ihren Sohn. Wie würden Sie das mit Ihrer Tochter machen?"

Wenn ich das von genügend der Jungs höre, werde ich die Antwort in der nächsten Woche irgendwie in meinen Vortrag mit einbauen. Vielleicht fange ich sogar mit den Worten an: "Während der Lektionen haben mich einige Männer darüber befragt und  ich will mir einfach einen Moment Zeit nehmen, um diese Frage zu beantworten".

Diese Praxis also, Rücksprache mit den Männern zu halten, bewahrt uns davor, in unseren Lektionen und im allgemeinen Ablauf und der Effektivität von Men's Fraternity Sachen zu haben, die wir nicht behandeln.







Shay

Two Choices

What would you do?….you make the choice. Don’t look for a punch line, there isn’t one. Read it anyway. My question is: Would you have made the same choice?

At a fundraising dinner for a school that serves children with learning disabilities, the father of one of the students delivered a speech that would never be forgotten by all who attended. After extolling the school and its dedicated staff, he offered a question:

‘When not interfered with by outside influences, everything nature does, is done with perfection. Yet my son, Shay, cannot learn things as other children do. He cannot understand things as other children do. Where is the natural order of things in my son?’ The audience was stilled by the query.

The father continued. ‘I believe that when a child like Shay, who was mentally and physically disabled comes into the world, an opportunity to realize true human nature presents itself, and it comes in the way other people treat that child.’

Then he told the following story: Shay and I had walked past a park where some boys Shay knew were playing baseball. Shay asked, ‘Do you think they’ll let me play?’ I knew that most of the boys would not want someone like Shay on their team, but as a father I also understood that if my son were allowed to play, it would give him a much-needed sense of belonging and some confidence to be accepted by others in spite of his handicaps.

I approached one of the boys on the field and asked (not expecting much) if Shay could play. The boy looked around for guidance and said, ‘We’re losing by six runs and the game is in the eighth inning. I guess he can be on our team and we’ll try to put him in to bat in the ninth inning.’ Shay struggled over to the team’s bench and, with a broad smile, put on a team shirt. I watched with a small tear in my eye and warmth in my heart. The boys saw my joy at my son being accepted.

In the bottom of the eighth inning, Shay’s team scored a few runs but was still behind by three. In the top of the ninth inning, Shay put on a glove and played in the right field. Even though no hits came his way, he was obviously ecstatic just to be in the game and on the field, grinning from ear to ear as I waved to him from the stands. In the bottom of the ninth inning, Shay’s team scored again.

Now, with two outs and the bases loaded, the potential winning run was on base and Shay was scheduled to be next at bat. At this juncture, do they let Shay bat and give away their chance to win the game?

Surprisingly, Shay was given the bat. Everyone knew that a hit was all but impossible because Shay didn’t even know how to hold the bat properly, much less connect with the ball.

However, as Shay stepped up to the plate, the pitcher, recognizing that the other team was putting winning aside for this moment in Shay’s life, moved in a few steps to lob the ball in softly so Shay could at least make contact.

The first pitch came and Shay swung clumsily and missed. The pitcher again took a few steps forward to toss the ball softly towards Shay. As the pitch came in, Shay swung at the ball and hit a slow ground ball right back to the pitcher. The game would now be over. The pitcher picked up the soft grounder and could have easily thrown the ball to the first baseman. Shay would have been out and that would have been the end of the game.

Instead, the pitcher threw the ball right over the first baseman’s head, out of reach of all team mates. Everyone from the stands and both teams started yelling, ‘Shay, run to first! Run to first!’ Never in his life had Shay ever run that far, but he made it to first base. He scampered down the baseline, wide-eyed and startled.

Everyone yelled, ‘Run to second, run to second!’ Catching his breath, Shay awkwardly ran towards second, gleaming and struggling to make it to the base. By the time Shay rounded towards second base, the right fielder had the ball . the smallest guy on their team who now had his first chance to be the hero for his team. He could have thrown the ball to the second-baseman for the tag, but he understood the pitcher’s intentions so he, too, intentionally threw the ball high and far over the third-baseman’s head. Shay ran toward third base deliriously as the runners ahead of him circled the bases toward home.

All were screaming, ‘Shay, Shay, Shay, all the Way Shay’ Shay reached third base because the opposing shortstop ran to help him by turning him in the direction of third base, and shouted, ‘Run to third! Shay, run to third!’ As Shay rounded third, the boys from both teams, and the spectators, were on their feet screaming, ‘Shay, run home! Run home!’

Shay ran to home, stepped on the plate, and was cheered as the hero who hit the grand slam and won the game for his team ‘That day’, said the father softly with tears now rolling down his face, ‘the boys from both teams helped bring a piece of true love and humanity into this world’.

Shay didn’t make it to another summer. He died that winter, having never forgotten being the hero and making me so happy, and coming home and seeing his Mother tearfully embrace her little hero of the day!

A wise man once said every society is judged by how it treats it’s least fortunate amongst them.

(Author unknown)