Logbuch Sommer 2006

Segeln durch die Aegaeis


Logbuch im September

31. – 32. – 33.

1. bis 3. September

Kalymnos – Pserimos – Kos 30 sm

Larda und seine Freundin Martina sind nun auf Ballena. Ihm sind wir schon auf Leros begegnet, wo er Interesse an Ballena gezeigt hatte und möchte sie nun näher kennenlernen.                                                                             Gemeinsam laufen wir den steilen Weg zum Kloster hoch über Pothia hinauf. Dieses Kloster liegt wunderschön mit einem Rundblick über die ganze insel und die Stadt. Da sieht man ersteinmal, wie groß Pothia mit ihren 18000 Einwohnern ist.

 

Am Nachmittag dann verlassen wir Kalymnos, denn im Vordergrund steht ja das Vorzeigen von Ballena und das Segeln... und wir haben Glück, denn es weht sehr heftig. Ballena legt sich mächtig ins Zeug, macht ihre 6,5 Kn mit gerefften Segeln. Larda segelt sie, scheint sehr zufrieden mit dem zu sein, was er spürt und sieht. Paul erklärt ihm die Technik, sie fachsimpeln miteinander, ich versuche die etwas schwierige Freundin bei Laune zu halten.

So machen wir uns auf nach Kos, von wo sie am Sonntag abend wieder zurückfliegen mit einer Übernachtung auf der kleinen Insel Pserimos.

Eine Entscheidung über einen Kauf wird von ihm nicht gertoffen. Ihm gefällt Ballena sehr, aber er muss erst überprüfen, ob der Kauf einer Yacht in seinen momentanen Zeitplan passt.

Also ist alles wieder offen. Dennoch haben uns diese 2 Tage mit den beiden viel Spaß gemacht, wir konnten auch sehen, welche Fragen gestellt wurden, haben gelernt, was noch vor einem Verkauf gerichtet werden muss.

Gute Nachricht von unseren Freunden Susanne und Albert: Sie sind mit ihrer Tochter, Schwiegersohn und 8 monatigem Enkelsohn von München in der Türkei eingetroffen und sind nun mit ihrer „Pallas Athena" auf dem Weg nach Kos. So freuen wir uns auf ein gemeinsames Segeln mit ihnen für die nächsten 2 Wochen.

34.

4. bis 7. September

Kos nach Leros 18 sm

Schön, Susanne und Albert wieder zu sehen. Auch ihre Tochter Esther, den Schwiegersohn Alex und das Baby Julius jetzt endlich auch kennen zu lernen, nachdem wir schon so viel von ihnen gehört haben, ist großartig.

Auf dem Weg nach Leros machen wir noch einmal einen Zwischenstop zur Übernachtung auf Pserimos und auch auf Kalymnos, im Hafen von Pothia. Nicht, dass es dort so besonders schön ist, aber die Shrimps vom Fischmarkt sind grandios: groß, ganz frisch..und nur 6 Euro das Kilo. So kaufen wir 2 Kilo und schlemmen.

Donnerstag nachmittag kommen wir dann wieder in Leros in der Paradiesbucht an, in der Paul und ich schon im Juni waren. Sie ist wirklich paradiesisch, türkises Wasser, sehr einsam und ruhig, bestens geschützt. Endlich nach den vielen Häfen wieder einmal so richtig schön Schwimmen. Im Wasser mache ich dann auch meine Handgymnastik ganz intensiv, es tut dann nicht so weh. Der gebrochene Finger ist immer noch ziemlich steif und bereitet mir weiterhin Kummer. Aber auch Susanne und Albert, beides Ärzte, meinen, ich muss Geduld haben..... also habe ich sie eben und hoffe, dass es bald besser wird.

35. – 36.

7. und 8. September , Donnerstag - Freitag

Leros – Büyük Turmali Limanisi – Samothraki 48 sm

Eigentlich wollten wir uns auf unseren Weg von Leros nach Samothraki die kleine griechische Insel Pharmakonisi zur Übernachtung ansteuern. Es war schon ein hartes Stück Arbeit überhaupt dorthinauf nach Norden zu gelangen. Als wir dann endlich dort ankommen, werden wir vom Militär wieder fortgeschickt: militärische Übungen, die ganze Insel für besucher gesperrt. So ein Mist!! Was nun? Wir schauen auf die Karte und entscheiden uns, noch vor dem Dunkelwerden mit achterlichem Wind eine Bucht am türkischen Festland anzusteuern.

Büyük Turmali Limanisi ist nicht der wahre Hit, aber gut und sicher für eine Nacht dort zu bleiben. Gemeinsam kochen wir an Bord von Ballena. Alex hatte am Morgen in der Paradiesbucht ausreichend Fisch geangelt, so dass es nun Fisch-satt als Selbstversorger gibt.

Den nächsten Morgen unternehmen wir wieder einen erneuten Anlauf um nach Samothraki zu kommen. Ziemlich stark bläst der Wind direkt auf die Nase. So versuchen wir erst gar nicht, die 18 sm zu segeln, sondern laufen unter Maschine dort hin. Es ist keine hohe Welle, also auch ganz gemütlich... und die Batterien werden auch einmal wieder aufgeladen.

9. und 10. September , Samstag - Sonntag

Wir sind wieder begeistert von diesem kleinen Hafen auf Samothraki, dieser Miniinsel mit ihren 10 Autos und Bergen von Verkehrsschildern.

Wie schon beim letzten Mal essen wir in der kleinen Taverna am Strand. Doch ganz so ruhig wie damals ist es diesmal nicht. Die Schönheit dieser Insel, dieser Bucht hat sich wohl herumgesprochen. Wir zählen15 Yachte, freiankernd oder an der Pier festgemacht. Leider auch eine Charteryacht mit einer österreichischen Crew bestehend aus 8 Männern, die mit ihrem betrunkenem Gegröle die ganze Bucht bis spät in die Nacht wach halten. Sie liegen auch noch direkt neben uns... an Schlaf nicht zu denken. Schade, diese männercrews findet man hin und wieder, und jetzt zum Herbst häufen sie sich wieder... meist Deutsche oder Österreicher.

Doch am Sonntag kehrt dann wieder Ruhe ein. Bis auf 3 Yachten verlassen alle die Bucht, die griechischen Schulferien sind zu Ende, die Fähre holt die letzten Urlauber wieder ab.... zurück bleibt der friedliche Ort mit seinen 10 Autos und den vielen Verhehrsschildern.....

Ich nutze die sonntägliche Stille, um das Logbuch wieder zu aktualisieren, nehme unseren Computer und setze mich mit einem Eiscafe in die kleine Taverne am Strand unter einen schattenspendenden Baum. Am Nebentisch sitzen Paul und Albert, sie spielen Schach, Susanne vertieft sich in ihr Buch. Am Strand liegen Esther und Alex unter einer Akazie und spielen mit ihrem kleinen Sohn im Sand. Wir genießen diesen Tag!

 

 

 

37.

11. bis 19. September

Samothraki nach Bodrum, in den Gökova-Golf,

Nach Güllük 120 sm

Es wird wieder ein Ritt auf dem Wasser, greffte Segel, bis zu 35 Kn Wind von achtern. Schnell ist die Ballena.... es macht Spaß. Eigentlich wollten wir nur bis Akyarlar am Anfang der Bodrumhalbinsel, aber die Bucht steht voller Schwellund so segeln wir weiter nach Bodrum in die Marina. Es ist stockdunkel als wir dort ankommen, aber kein Problem mit unserer C-map auf dem Computer, die Einfahrt ist gut ausgeleuchtet, die Hilfe der Marina mit ihren Schlauchbooten hervorragend. Nun mögen wir auch keinen Wind mehr spüren, sind zufrieden in der ruhigen Marina zu liegen.

12. September - Dienstag

Uns gefällt es hier sehr gut. Die Marina liegt etwas außerhalb des Touristen- und Hotelviertels in der Stadt selbst mit Blick auf die Johanniterburg. Es ist wohl die schönste marina, in der ich je war. Von der Anlage her (alles mit Pflanzen und Büschen), genauso wie von der Ausstattung der sanitären Anlagen, dem freundlichen und gut ausgebildeten Personal. Außerdem haben wir mal wieder kostenlosen Internetanschluss, den ich dann auch nutze, um meine liegengebliebenen Emails zu beantworten.

Leider ist Luxus auch immer teuer, wir müssen pro Übernachtung 45 Euro bezahlen. Also können wir nur zwei tage hierbleiben, es ist schön, aber einfach zu teuer.

Morgen werden wir wieder in die Türkei einklarieren und dann zusammen mit der „Pallas Athena“ in den Gökova-Golf segeln.





13. bis 19. September im Gökova- Golf



Wie anders ist doch hier die Landschaft in diesem Teil der Türkei im Vergleich zu der Nordtürkei und den griechischen Inseln, unserem geliebten Fethiye-Golf sehr ähnlich. Pinienwälder soweit das Auge reicht, vermischt mit Amberbäumen um kleine Bäche herum. Es gibt ein großes Netz von Forstwegen, die einladen, lange Spaziergänge und Wanderungen zu machen: durch die Wälder,die Berge hinauf und herunter, um die vielen kleinen Buchten herum, durch fruchtbare Täler.

 

 


Anders als auf den griechischen Inseln, wo mich mein Erkundungsdrang, mein Unternehmungsgeist von einem schönen Ort zum anderen treibt, komme ich hier innerlich total zur Ruhe. Ja, es gibt hier eben nur Natur pur, die zu erkunden ist, keine Dörfer, Altertümer oder Kirchen zu besichtigen, nur Laufen, Schwimmen, unter den Bäumen sitzen und genießen. Welche Idylle, welche Ruhe! Nur wenige Yachten findet man hier, obwohl es so schön ist. Das mag daran liegen, dass man mit dem vorherrschenden Westwinden wunderbar in den großen Golf hineinsegeln kann, aber die 50 sm wieder hinaus gegen Wind und Welle kämpfen muss.

Wir haben Glück, als wir am Montag unseren Rückweg antreten: nur leichte westliche Wind, die wir anfangs noch mit 2 Kn segeln können, dann bleiben auch sie aus. Die See ist spiegelglatt und ruhig. So lassen wir Ballena dahindümpeln, schwimmen und fahren den Rest unter Maschiene.



Wir übernaqchten am Nordufer des Golfes in Cökertme, wo wir auch die „Pallas Athena“ wiedertreffen. Diemal mit neuer Crew: Susanne, Albert und Familie sind von Bodrum aus zurück nach Deutschland geflogen, ihr Sohn Fabian hat zusammen mit drei Freunden die Yacht übernommen. Gemeinsam verbringen wir einen fröhlichen Raki-Abend in der kleinen gemütlichen Lokanta am Strand.



19. September - Dienstag

An der Maschine der Pallas hat sich ein Befestigungsbolen gelöst. Zusammen mit Fabianversucht Paul den Bolzen wieder zu besfestigen. Leider gelingt nur eine provisorische Lösung. Sie werden zurück nach Bodrum gehen müssen, um den passenden Bolzen zu besorgen.

Wieder haben wir Glück: seltene Ausnahme hier, wir haben leichten Südwind. Gut für uns, denn unser Kurs nach Güllük ist west und nordost um die Bodrumhalbinsel herum.

Übermorgen nachmittag, am Donnerstag, kommt Sabine in Flughafen Bodrum an, dann müssen wir die 55 sm bis Güllük geschafft haben.

Gegen Mittag werden wir wohl hier loskommen, mal schaun, wie weit wir es heute schaffen.

 

22. September - Freitag

Wir sind in Güllük angekommen, Sabine ebenfalls. Schoen, sie wieder an Bord zu haben. Auch sie fühlt sich wieder sofort wie zuhause, hat überhaupt nýcht das Gefühl, fortgewesen zu sein.

Gestern abend, nach ihrer Ankuft wollten wir gemeýnsam Essen gehen.... es war ein voller Erfolg... Lacherfolg... so typisch türkisch wieder: Nach vielen Erklaerungen waren wir endlich in der Lage dem Ober klarzumachen, dass wir gegrilltes Haehnchen möchten. Was wir dann bekamen, waren kleine Schnipselchen Hühnerfleisch auf einem Blechtellerchen..... nein, das wollten wir nun wirklich nicht, der Kellner war voller Verstaendnis....'Kein Problem, das haben wir gleich', rannte in den naechsten Supermarkt und kam stolz mit einem tiefgefrorenem Hahn an..'Kein Problem, alles in heisses Wasser, 40 Minuten fertig'. Nun, das wars nun auch nicht für uns, rührend, aber kein Appetit auf das in Plastik eingepackte tiefgefrorene Teil in seiner Hand. Er konnte es nicht so richtig verstehen, musste uns nun aber doch ins naechste Restaurant ziehen lassen...und dort war es dann sehr gut. Wir haben viel darüber gelacht!!

Igor hat uns gestern angerufen. Ganz kurzfristig hat er sich entschieden, am 28. für zwei Wochen zu uns zu kommen. Wir freuen uns sehr darüber. So werden wir jetzt mýt Sabine in den Buchten zwischen Güllük und Kusadasi bleiben, vielleicht einen Abstecher nach Samos machen und dann Igor wohl in einer Woche in Kusadasi an Bord nehmen

Jetzt gehts ersteinmal los in die naechste Bucht zum Schwimmen, es ist sehr heiss heute.

 

38.

23. bis 28. September

von Güllük nach Agathonisi - Samos - Kusadasi  80 sm

23. September - Samstag

Von Güllük aus sind wir unter Maschine die 17 sm nach Agathonisi gefahren, wo wir ja schon vor kurzem zusammen mit Pallas Athena waren. Eigentlich wollten wir den Sonntag dort auch noch bleiben, doch der Wind hatte durch heftige Gewitter auf Süden gedreht, und die Bucht in Agathonisi ist nach Süden total offen. Ich konnte schon die ganze Nacht nicht ruhig schlafen, hatte so die Ahnung... und um 5 Uhr morgens war es dann so weit: Wind kam auf, Wellen wurden höher, also nichts wie weg hier, und ab nach norden mit diesem Wind. So, da sind wir nun wieder auf Samos.

24. und 25. September

Pithagorio auf Samos ist immer noch sehr lebendig, obwohl man schon spüren kann, dass die Hochsaison vorbei ist. Trotzdem, so direkt an der pier zu liegen ist sehr unruhig, aber auch interessant. Zumindest tagsüber macht es einfach Spaß, im Cockpit zu sitzen und zu schauen, durch die gassen der Altstadt zu schlendern. Nachts kommt man allerdings nur schwer zur Ruhe: die Bars und Restaurants beschallen uns mit ihrer Musik... gerade eingeschlafen verkünden uns die letzten Barbummler lautstark, was für ein schöner Abend es doch war... kehrt dann endlich Ruhe ein, kommen die Saubermänner der Stadt und schrecken uns durch das Gerumpel der Müllcontainer  wsieder aus dem Schlaf... aber wir nehmen alles in Kaufen (zumindest für 2 Tage), weil es einfach schön hier ist.

Am Montag mieten wir uns ein Auto, Paul bleibt auf Ballena, er möchte einiges herrichten. Sabine und ich fahren über die Insel, und ich kann ihr alle meine Lieblingsplätze zeigen, die wir beim letzten Mal schon erkundschaftet hatten. Sie ist genau so begeistert von der Insel wie wir, genießt die Landschaft, die alten Klöster und Kirchen, die verwinkelten Gassen der Dörfer. Auf dem Marktplatz eines kleinen Dorfes unter Platanen schlemmen wir unseren griechischen Salat, Tzatsiki und ein Gläschen Retsina.

Abschluss des Tages ist dann der Einkauf beim Lidl, wo ich den Einkaufswagen wieder mit den so lang vermissten Leckereien, wie Schwarzbrot, Würstchen, Speck und die herrlichen europäischen Käse vollladen kann.

 

26. September – Dienstag

Genug jetzt von dem lebhaften Treiben Pithagorions, wir sehnen uns nach der Stille einer einsamen Bucht, nach Schwimmen und faul in der Sonne liegen. Wir fahren nicht weit, bleiben auf Samos, nur 12 sm an die Ostküste der Insel. Dort finden wir die gewünschte Bucht... Ruhe, keine anderen Yachten, zwei typisch griechische Tavernen am Strand. Sabine verzieht sich ins Dinghy zum Lesen, Linda leistet ihr Gesellschaft, Paul und ich brüten wieder einmal über unseren Sudoko Heften. Am Nachmittag machen wir noch einen Spaziergang in das Tal hinein, durch Kieferwälder und Olivenhaine, erholen uns davon in der Taverne bei leiser Sirtaki-Musik mit einem kalten Mythos.

 

 

 

 

27. September - Mittwoch

Das Wetter ist unbeständig geworden, der Herbst kündigt sich an, der Himmel ist heute bedeckt, phantastische Wolkengebilde zeichnen sich am Blau des Himmels ab.Wir haben seit langer Zeit einmal wieder Südwind, denn der nördliche Meltemi wird jetzt schwächer. Die Abende werden jetzt kühler, man kann ein Sweatshirt schon gut vertragen. Trotzdem, in dem Moment, wo die Sonne herauskommt, ist es wieder so richtig warm.

Am Nachmittag ist es Zeit für uns, diese Bucht zu verlassen, und nach Kusadasi zu segeln,denn morgen kommt ja Igor angeflogen.

Es wird ein rasantes Segeln nur mit 1/3 Fock bei Windstärke 5 mit Böen bis zu 35 Kn..... 16 sm Dahinfliegen!!! Sabine ist am Ruder, steuert Ballena sicher durch Wind und Wellen. Ihre Augen strahlen voller Begeisterung. Zusammen mit Paul manövriert sie das Schiff sogar in die Marina von Kusadasi und bringt sie mit dem Heck an die Pier.... eine großartige Leistung... klasse für uns: wir haben einen neuen Skipper!!

 

28. September - Donnerstag

Igor wird erst um 15 Uhr in dem 130 km entfernten Bodrum landen. Schon gestern abend haben wir unseren Leihwagen bekommen, und haben nun den ganzen Vormittag Zeit für Besichtigungen. Paul bleibt an Bord, er will unser Solarpaneel ersetzen. Die beiden kleinen waren uns bei Sturm vor 3 Wochen weggeflogen. So machen Sabine und ich uns auf den Weg. Wir wollen Efes besichtigen. Ich war schon einmal dort, aber es ist eine so gut restaurierte Ausgrabung, dass ich sehr gerne noch einmal dorthin fahre. Die Fahrt dorthin ist sehr abwechslungsreich und interessant: von einer flachen Ebene mit Industrie tauchen wir  in unberührte Natur ein.

Efes ist wirklich in seiner Größe und Prächtigkeit faszinierend. In seiner Blütezeit, im 6. Jahrhundert n.Chr. lebten dort 200.000 Bürger, eine reiche Stadt, wie man heute noch an den Resten der Villen erkennen kann. Natürlich zieht dieser Ort viele Menschen an, so dass man das Gefühl hat, die damaligen Bürger trampeln in Form von Reinkarnisation als Touristen durch ihre Stadt.

 Leider langt die Zeit wieder einmal nicht, alles ausgiebig zu besichtigen, es wird Zeit, dass wir zum Flughafen kommen: von Efes zu Igor .

 

Igor ist so richtig froh, wieder an Bord zu sein. Klar machen wir auf dem Rückweg nach Kusadasi eine Efes-Pause, diesmal in flüssiger Form.

Abends noch einen Rundgang durch die riesige Altstadt von Kusadasi, unruhig Nacht, Gewitter.

 

 

 

39.

29. September

Kusadasi nach Samos  17 sm

Das Wetter beruhigt sich langsam, das Gewitter lässt nach. Trotzdem haben wir noch leichten Südwind bis Sonntag. Also segeln wir wieder in die Ostbucht Keravelis auf Samos und wollen dort einen Tag mit Schwimmen und Wandern genießen, bevor wir am Sonntag mit Nordwinden nach Patmos wollen.

 

 

 

Seitenanfang

Create a free website at Webs.com