
Nach einer Stunde erreichten wir die Kögl-Alm. Hier wurde ausgiebig Rast gemacht und alle Trinkflaschen aufgefüllt.

Das Wetter war unglaublich schön und die Aussicht auf das Rofangebirge in der späten Nachmittagssonne war immer wieder ein Fotomotiv.

Nach drei Stunden erreichten wir den Gipfelaufbau. Hier gab es noch ein geschlossenes Schneefeld.

Vier Stunden brauchten wir um unser Ziel zu erreichen. Das Biwakzelt soll gipfelnah aufgebaut werden.

Die Isomatten waren schnell aufgeblasen und erst als alles fertig aufgebaut war, ging es zum Gipfel. Es wurde auch Zeit, denn die Sonne stand schon sehr tief.

Ein wunderschöner Sonnenuntergang ließ alle Aufstiegsmühen vergessen. Ich rief meine Schwester im Tal an und mein Schwager Ernst nahm das Fernglas zur Hand und konnte uns am Gipfel ganz deutlich erkennen.

Ein bisserl bedauerten wir, dass wir kein Teleobjektiv dabei hatten. Katrin und ich hatten beide das Nikkor AF-S 17-55 an unseren Kameras. Das nächste Mal werde ich wohl das 70-200er mitnehmen, eventuell auch den Konverter.

1100 Meter unter uns sah man die Lichter von Achenkirch. Es war bereits halb neun.. im Tal war es schon dunkel, doch hier oben sah man noch das letzte Sonnenlicht.

Ein heftiger Föhnsturm in der Nacht. Doch als es hell wurde, war auch der Wind verschwunden und schon bald ging die Sonne über dem "Zahmen Kaiser" auf.

Links im Hintergrund der Guffert. Im Vordergrund die noch tief verschneite Nordflanke des Vorderen Unnützes.

Im Hintergrund die Zillertaler Alpen. Über den Achensee liegen noch die Schatten der Nacht. Die Hochiss, der höchste Gipfel im Rofan, wurde jedoch ganz schnell vom ersten Sonnenlicht erreicht.

Schön zu sehen wie die Sonne genau über dem "Zahmen Kaiser" aufsteigt. Rechts daneben ist der "Wilde Kaiser" zu sehen. In der Bildmitte bis nach ganz rechts sieht man die "Hohen Tauern".

Katrin kam aus dem Staunen nicht heraus. Und immer wieder sah sie auf die Berge im Pinzgau, die wir im letzten Sommer gemeinsam bestiegen haben.

Inzwischen hat die Sonne auch Pertisau erreicht. Achenkirch ist immer noch ohne Sonne. Die Rofan-Gipfel werfen ihren Schatten über das Tal.

Gefrühstückt haben wir direkt am Gipfel. Danach haben wir am Biwakzelt die Außenhaut abgenommen um dieses gewaltige Panorama auch im Zelt bewundern zu können.

Noch bevor die ersten Bergsteiger den Gipfel erreicht hatten, haben wir das Zelt abgebaut und waren unterwegs ins Achental. Nun war auch der Achensee im Sonnenlicht.

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