Nun ja, da ich als Sternzeichen nun mal Wassermann bin und so ein tolles Buch (das meine ich ernst) darüber habe, dachte ich mir, warum die Informationen darin nicht mit euch teilen, vielleicht (aber auch nur ganz vielleicht =P ) gibt es ja noch mehr Wassermänner. Außerdem stehen da auch ein paar allgemeine Sachen drin....vielleicht füge ich irgendwann auch mal Informationen ein, die ich woanders her hab...,mal sehen wie sich das so entwickelt.
Titel: > Kleines Horoskop-Handbuch Wassermann <
Verlag: > Trautwein Edition <
Das Element Feuer (Widder, Löwe, Schütze) ist optimistisch, liebt Bewegung, ist unternehmungslustig und voll von körperlicher Energie. Der Partner verkörpert teilweise einen Mythos, also eine fantastische Gestalt, die über die Realität hinausgeht. Die Bindung in einer Partnerschaft sind gemeinsame Unternehmungen, Sport, Dynamik. Sex ist für Feuerzeichen eine wichtige Angelegenheit, bei der sie ihren Körper tranzendieren und eine Art spiritueller, ekstasischer Vereinigung spüren wollen.
Das Element Erde (Stier, Jungfrau, Steinbock) ist realistisch und neigt deswegen zu Pessimismus und Melancholie. Es liebt Materie, also Besitz, sinnliche Vergnügen, Arbeit und Status. Der Partner sollte ständig anwesend sein; moderne Beziehungen mit langer Trennung können Erdzeichen nicht ertragen. Die Bindung in einer Partnerschaft sind Vertrautheit, gemeinsamer Besitz, Familie, Kinder, eine gute Position in der Gesellschaft, gutes Essen und angenehme Sinneseindrücke. Sex ist für Erdzeichen eine tiefe, körperliche Erfahrung, ohne Über- oder Untertöne. Eine romantische Umgebung kann wichtig sein, Gespräche beim Sex sind eher störend.
Das Element Luft (Zwillinge, Waage, Wassermann) liebt die Freiheit und redet gern. Es sit kontaktfreudig und muss die Wirklichkeit durch ein seistiges System ordnen. Luftzeichen lieben geistvolle Gespräche und nehmen die Welt leicht. Der Partner kann weit weg sien; Telefongespräche ersetzen dann den körperlichen Kontakt. Die Bindung in der Partnerschaft sind geistige Auseinandersetzungen, Gespräche und Ideen. Sex ist für Luftzeichen nicht so wichtig. Gespräche, also Verbal-Erotik, können den eigentlichen Akt ersetzen bzw. wichtiger werden als die körperliche Vereinigung.
Das Elemen Wasser (Krebs, Skorpion, Fische) lebt in einer Welt von Vorstellungen, Fantasien und Gefühlen. Manchmal mangelt es ihm an Durchsetzungskraft, dafür ist es von hohem Einfühlungsvermögen geprägt. Der Partner sollte anwesend sein, weniger als Person denn als gefühlvolles, zugewandtes Wesen. Die Bindung in einer Partnerschaft sind gemeinsame Träume und liebevolle Zuwendung. Sex ist für Wasserzeichen Ausdruck einer gefühlsmäßigen Übereinstimmung, niemals Selbstzweck.
Der astrologische Wassermann ist keineswegs jenes Fabelwesen, das am Grunde von Gewässern haust (dieses ist vielmehr ein Verwandter des Neptun, der das Zeichen der Fische regiert), sondern es ist Ganymedes, der schöne Jüngling der griechischen Mythologie, der von Zeus (Jupiter) auf den hohen Olymp entführt wurde. Deshalb ist sein Zeichen auch kein Wasserzeichen - obwohl dies sein Name doch nahe zu legen scheint - sondern ein Luftzeichen.
Das Bezeichnende am Mythos von Ganymed aber ist, dass sich Jupiter in den auffallend schönen Knaben verliebt hatte. Es handelt sich dabei nämlich um nichts anderes als um eine der homoerotischen Anwandlungen des Göttervaters, der in seiner Großzügigkeit durchaus auch diese Variante in sein reichhaltiges Liebesleben einbezog. Man sieht also, dass das Wassermann-Prinzip such im Bereich Erotik auf komplexeren Wegen wandelt.
Um des Ganymed habhaft zu werden, verwandelte sich Jupiter in einen Adler und trug den Knaben durch die Lüfte auf die Götterburg. Dort diente ihm der Erwähte fortan als Mundschenk. Sein Bild versetzte Zeus an den Himmel.
Es ist eines der unauffälligsten Sternbilder. Doch in klaren Nächten beeindruckt es durch eine Vielzahl von geheimnissvollen schwachen Sternen, die das Wasser darstellen, dass Ganymed aus dem Krug rinnen lässt. Dies war nämlich das ERste, womit der Knabe den Adler labte, als dieser sich noch nicht als Oberster der Götter zu erkennen gegeben hatte.
Der Wassermann ist das Zeichen der ewigen Jugend, des früh vollendeten, aber oft auch früh dahingeschiedenen Genies. "Wen die Götter lieben, den nehmen sie früh zu sich" - dieser Spruch lässt sich auf Ganymed wie auf Mozart, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy - alle im Zeichen des Wassermanns geborenen - anwenden.
Es war ein mal ein Hacker, also ein Computer-Freak. Na, das sind Leute, die Bankcodes knacken und so. Unser Hacker hatte seine Knack-Programmtipps immer in einer roten Kappe versteckt, darum wurde er von den anderen Leuten spöttisch "Rotkäppchen" genannt.
Sein Computer-Gegner war ein anderer Hacker, der unter dem Codenamen "Wolf" bereits in zahlreiche Datenbanken eingedrungen war und Firmen wie Behörden Alpträume verursacht hatte. Die beiden lieferten sich freundschaftliche Duelle, indem sie sich vor allem den Zugang zu wichtigen Mailboxen gegenseitig sperrten.
Eines Tages sollte Rotkäppchen einer anderen Hackerin, die sich "Großmutter" nannte, einen Packen Passwörter übergeben. Der Code- Name für diese Operation lautete "Kuchen und Wein".
Großmutter, das müsst ihr wissen, war eine echt heiße Oma. Das Programmieren hatte sie von ihrem Enkel gelernt, und seitdem sie mal das Bankkonto ihrer Nachbarin mit eigenen Rechnungen über das Computertricks belastete, war sie begeisterte Daten-Knackerin.
Ihre wahre Liebe aber galt der Magie. Irgendwann hatte sie sich eingebildet, dass man mit dem Computer die besten Zaubersprüche finden könnte. An dem Programm dafür bastelte sie schon seit Monaten. Wenn es mal funktionieren sollte, dann aber wehe allen Datenbank-Verwaltern.
Großmutter hatte sich gerade von ihrem Paint-Programm einen riesigen Drudenfuß auf den Styroopr-Boden zeichnen lassen und wollte soeben ihren ersten Zauberspruch für heute ausprobieren, als der Summer tönte. Eine wichtige Botschaft war über den Intercom gekommen.
Großmutter holte sie aus dem Datenspeicher. Aber bevor sie die Meldung noch lesen konnte, begann der Computer verrückt zu spielen. Der Bildschirm flimmerte, und plötzlich erschien ein hämisch grinsendes Gesicht, und eine Schrift begann zu flackern: Ätsch, jetzt hab ich dich gleich!
Erschreckt holte Großmutter ihre Super-Knackcode-Deconverter und - und wie? Ihr wollte ein Computer-Lexikon? Aber wozu denn?
So etwa könnte ein Wassermann das bekannte Märchen erzählen. Jedenfalls finden wir einige typische Merkmale.
Von allen zwölf Versionen des Märchens ist dies sicher die unkonventionellste und exzentrichte. Aber das entspricht dem Wassermann, der sich an keine Normen gebunden fühlt und sich für alles Neue schnell begeistert, besonders für die Computertechnik.
Das Verhältnis zu anderen Menschen ist eher freundschaftlich. Der Wolf ist kein Gegner, sondern ein Kamerad, gegen den man im fairen Wettkampf antritt. Denn wer programmieren kann, gehört zur Gruppe und wird voll akzeptiert, egal, was für ein Mensch er ist.
Auch die Beschäftigung der Großmutter ist typisch. Sie verknüpft modernste Technik mit uralter Magie, ohne sich darüber Gedanken zu machen.
Dass die Kinder mit den vielen Fachausdrücken nichts anfangen können, ist klar. Doch sind technische Märchen bei Jugendlichen sehr beliebt. Der Wassermann-Geborene Jules Verne begeistert auch heute noch seine Leser.
Wassermänner wissen alles und können alles, aber weil sie dabei so unauffällig sind, merkt es die Umwelt kaum. Ab und zu jedoch bricht die schöne Welt zusammen, und alles versinkt im Chaos.
Meist ist das nervlich bedingt: Irgendwann wird es auch dem besten Organisator des Chaos zu viel, und die Natur sagt dem rastlosen Denker: Jetzt ist für eine Weile Ruhe. Weil der Mensch aber nicht hört, wird er krank. Dann muss er Ruhe geben.
Wassermänner sind die Extentriker des Tierkreises, und wenn sie krank weden, dann weiß keiner, warum. Tatsächlich aber sind es die "Nerven", also die Überlastung von Nervensystem und Kreislauf, was bei ihnen zu einer Erkrankung führt. Die äußeren Krankheitsverursacher sind dabei überhaupt nicht so wichtig.
Auch reagieren diese Zeichen sehr empfindlich auf Beschrenkung ihrer Freiheit, und so kann die Krankheit für sie eine Flucht aus der schnöden Welt sein.
Urlaub:
Sie brauchen einen Urlaub, der irgendwie besonders ist. Der Massentourismus liegt ihnen nicht. Was nicht heißt, dass Sie allein fortfahren müssen. Am wohlsten fühlen Sie sich in einer Gruppe gleich gesinnter Kanneraden.
Eine bizarre Landschaft wie die Sinterterassen von Pamukkale in der Türkei sagt Ihnen sicher mehr zu als ein liebliches Dorf in den Bergen oder eine Massenansammlung sonnenhungriger Einheitstouristen an der Adria. Vielleicht chartern Sie ein Flugzeug und sehen sich den Grand Canyon von oben an. Oder Sie fliegen an den Wolkenkratzern von New York vorbei, möglichst bei offenem Fenster, damit Sie den Wind der Freiheit so richtig zu spüren bekommen.
Unabhängig zu sein und das tun zu können, was Ihnen im Augenblick gerade Spaß macht - und wenn es das süße Nichtstun an sich ist - das sind für Sie wichtige Vorraussetzungen, damit der Urlaub befriedigend verläuft.
Hobbies:
Ihr liebstes Hobby ist wahrscheinlich das Nichtstun - das aber ausgiebig und am besten in frischer Luft. Wenn Sie Sport betreiben, dann sollte es einer sein, bei dem ihr Bedürfnis nach Kameradschaft und Zusammenarbeit befriedigt wird. Ein nicht zu wilder Mannschaftssport ist das Richtige für Sie, zum Beispiel Volleyball.
Auch das Herumsitzen in Cafés oder das Plaudern in der Kneipe kann durchaus zu einem Hobby werden. Hauptsache, es macht Spaß und den anderen gefällt es ebenfalls.
Es gibt noch andere Plätze, wo Sie sich wohl fühlen, zum Beispiel auf Flughäfen oder in Computer-Schaltzentralen. Wer weiß, vielleicht trifft man dort auch interessante Leute, mit denen man in kameradschaftlicher Gemeinschaft irreale Pläne schmieden kann.
Ganz allgemein haben Sie einen guten Zugang zu Elektronik, Video und Computern. Vielleicht basteln Sie in Ihrer Freizeit an elektonischen Geräten oder programmieren neue Video-Spiele. Und wenn's zum Basteln/Programmieren nicht reicht, dann haben sie zumindest Spaß an der Benutzung dieser Geräte. Wie wär's mit einem hauseigenen Flipper im Vorgarten?
Als freiheitsliebender Mensch liegt Ihnen alles, was mit der Luft zu tun hat. Das beginnt beim harmlosen Federballspiel, steigert sich zum Drachensteigen und gipfelt in so außergewöhnlichen Unternehmungen wie Drachengleiten oder Fallschirmspringen. Und wenn Sie es sich nicht selbst zutrauen, vielleicht mach es Ihnen Spaß, zuzuschauen oder anderweitig daran teilzunehmen.
Nicht zuletzt macht es Ihnen auch Freude, sich zu verkleiden und andere mit Ihren Masken zu verblüffen. Gehen Sie auf Maskenbälle oder veranstalten Sie selbst originelle Feste, auch zu einem bestimmten Motto.
Der Wassermann-Mann in der Liebe
Wie alle anderen astrologischen Luftzeichen hat auch unser eigenwilliger Wassermann-Adam seine Schwierigkeiten mit diesem rationalen unbegreifnarem Etwas, das sich Seele und Gefühlsleben nennt. So ist auch seine Liebesfähigkeit eher eine Kopfentscheidung, ob er den damit verbundenen Gefühlsmomenten die Erlaubnis geben soll, in seinem Leben eine Hauptrolle einzunehmen.
Unser bizarrer Menschenfreund mit dem Hang zur seelischen Einsamkeit hat es dadurch leicht, sich über die für ihn schwülstigen, sinnlich-emotionalen Bedürfnisse seiner Partnerin hinwegzusetzen. Das bringt ihm unweigerlich den Ruf eines gefühlskalten Einzelgängers ein, der über Gefühlsleichen wandelt.
Aber diese Verhaltensstrategie ist nur ein persönliches Schutzschild für ihn, hat er doch im Grunde keinen blassen Schimmer, wie in einer erfüllten Liebesaffäre mit dem sensiblen Instrument der Gefühle gespielt werden soll. Dickköpfig und stur setzt er seine Erfahrungsmomente als das "Nonplusultra" an und verlangt von seiner Partnerin, ihn einfach so zu nehmen, wie er sich gibt. Er lässt sie ja auch in Ruhe, und sie kann machen, was sie will.
Also mache er auch, was er will, und das besonders im zwischenmenschlichen Bereich. Sicherlich ist er ein begnadeter Entdecker und Erfinder, der ein Faible für di eallerneuesten gesellschaftlichen und futuristischen Stömungen hat. Gerade auf partnerschaftlichem Gebiet jedoch versagt des Öfteren seine geniale Kunst, aus dem Geistigen neue Lösungen zu entwickeln.
Unser eigenwilliger Held kann, bildlich gesehen, die größten und stilistisch schönsten Brücken konstruieren, deren ausgeklügelte Statik und Belastungsfähigkeit einen kleinen Ausschnitt aus seiner genialen Weitsichtigkeit wiederspiegelt. Doch als Brückenbauer auf partnerschaftlichen Gebieten finden wir hier eher den Typus des vom Leben herb enttäuschten Wassermann-Adams. Oft hat er sich allzu egoistisch und seelisch abweisend den Weg zu seinem Herzen verbaut.
Bei unserem geistig fixierten Helden finden wir oft einen besonderen, tragikomischen partnerschaftlichen Schlagabtausch mit einem ehemals geliebten Menschen. In seinen Augen hat dieser es nie verstanden, ihn ganz und gar so anzunehmen und so zu akzeptieren, wie er ist.
Doch für andere, mehr gefühlsmäßig orientierte Tierkreiszeichen erscheint unser skurril vergeistigter Held eher als eigensinniger und mit der Zeit immer mehr verschrobener Einzelgänger, mit dem auf Dauer keine echte tief greifende Partnerschaft wachsen kann.
Zu abrupt wechselt unser aus dem Kopf lebender Held die Pferde mitten im wilden Galopp und schlägt für seinen Partner einen nicht voraussehbaren Lebensweg ein. Doch den normalen Menschen sucht der ganz bestimmt nicht, am allerwenigsten in der Liebe.
Nein, eine ganz ausgefallene Liebe sollte es schon sein. Seine Wunschfrau ist eine selten zu verwirklichende, unbefriedigende Projektion seiner Seele, die gerne aus dem geistigen Gefängnis seiner Welt entfliehen möchte. Ein immens hoher Anspruch an seinen Partner ist meist die Folge davon.
Aber es gibt auch Wassermann-Männer, die mit sich und der Welt ins Reine gekommen sind und die ihr besonderes Schicksal angenommen haben und versuchen, mit dem Kopf unterm Arm aus der Mitte des Bauches zu leben. Das sind die wahren Menschenfreunde, die geborenen, verständnisvollen Liebhaber, die gleich von vornherein klarstellen, dass sie keine normale Ehe und keine Beziehung auf Dauer anstreben. Viel lieber lassen sie sich frei und ungebunden von Gefühl und Geist tragen. Einer flüchtigen und ereignisreichen Begegnung gegenüber sind sie sehr aufgeschlossen. Sie ziehen es aber schnell wieder vor, sich aus dem Verhältnis zu lösen, wenn sie merken, dass es wieder mal sehr eng für sie ums Herz wird.
So bleibt unser Wassermann-Adam seinen Partnern ein ganzes Leben ein Buch mit sieben Siegeln, dessen menschliches Geheimniss er sich selbst zu finden vorgenommen hat, das ist das ganze Problem dabei. Man könnte sagen, sie geizen mit Leibe, haben sie doch den nie versiegenden Urquell dieser Erfahrungswelt noch nicht vollständig in sich entdeckt und erschlossen.
Und auf dieser eigenwilligen, unbeschreiblich fremd wirkenden Suche nach dem persönlichen Schlüssel zu sich selbst bleiben viele unserer Helden auf dem Weg stecken und verstricken sich in egoistische, weltfremde Anschauungen und Einsichten, die selten jemand ganz nachvollziehen kann. Es fehlt die Kraft, sich ganz und gar in eine rundum erfüllte und sinnlich-emotionale bereichernde Liebe zum du einzubringen. So hofft ein Wassermann-Mann immer, die einzig wahre und echte ihn liebende Frau zu finden, die ihm aus diesem kosmischen "Schlamassel" heraushelfen wird.
Die Wassermann-Frau in der Liebe
Sie hat es in einer nüchternen, technokratisch und männlich-orientierten Welt leicht, sich mit den kosmischen Gegebenheiten ihres männlichen Luftzeichens auseinanderzusetzen und sich dessen Talente und hochgeistigen Begabungen ungezwungen zu bedienen.
Dass es oft auf Kosten ihrer natürlichen Weiblichkeit geht, kann sie verhältnismäßig leicht verschmerzen.
Eine echte und aufopfernde Mutter für die Kinder ihres Geliebten wird sie in den seltensten Fällen spielen wollen. Liebt sie es doch viel mehr, ungebunden und emanzipiert ihren sinnlich-emotionalen Bedürfnissen direkt und erfolgssicher nachzugehen. Das macht unsere Wassermann-Eva so herrlich unkompliziert im Umgang mit den Männern, und diese wissen es auch zu schätzen. Doch sie hat auch ihre Allüren und Besonderheiten im zwischenmenschlichen Umgang, die beachtet werden sollten.
Die größte Schwierigkeit auf dem Weg zur vollendeten partnerschaftlichen Harmonie ist das trotzige, Wassermann-typische Festhalten an der langsam erworbenen Persönlichkeitsstruktur, die sie nicht Hals über Kopf durch eine Liebesaffäre aufs Spiel setzen will.
Aber auch im alltäglichen "Eheleben" spielt sie ungern die Rolle der treu sorgenden Eva am heimischen Herd und verlangt in allen Bereichen Gleichberechtigung, sei es im Beruf, in der Freizeit und im Liebesleben. Liebend gerne bedient sie sich ihrer natürlichen weiblichen Waffen, um daheim oder auch im Beruf zum gewünschten Erfolg zu kommen.
Für unsere seelisch-emotional unterkühlte Wassermann-Eva ist es daher ein Leichtes, sich von Partner zu Partner zu hangeln, um die jeweilig besten Angebote geschickt und clever für sich auszunutzen. Dies bringt ihr auf dem Markt der freien Herzen den Ruf einer männerfressenden "Emanze" ein, mit der "mann" es nicht leicht hat, ungeschoren davonzukommen.
Nur der wahrhaft tapfere und unerschrockene Held sollte ein "Techtelmechtel" mit ihr anzetteln. Sensible, schüchterne Gefühlstypen und Träumer haben bei ihr keine Chance. Sie braucht einen exklusieven, imposanten Vollblut-Mann.
Die hohen Ansprüche, die sie an sich und ihr Leben stellt, soll auch ihr Liebster in einer nicht zu engen Partnerschaft erfüllen. Dass sie aber dafür eine Gegenleistung erbringen muss, kommt ihr selten in den Kopf. Sie ist so von sich selbst und ihrer einmaligen, weiblichen Persönlichkeit und Anziehungskraft überzeugt, dass sie es für eine Gnade ansieht, wenn ein anderer mit ihr denselben Raum und die gleiche Luft teilen darf.
Doch oft wird sie an ein Persönlichkeits-Monster männlicher Art kommen, dem sie dann hilflos ausgeliefert ist. Von ihm wieder loszukommen, dazu braucht sie ihre ganz persönliche Kraft und Energie.
Sie wollte die einmalige großartige Liebe, jetzt hat sie sie am Hals und weiß nicht mehr, wie es weitergeht. Klar, eine Trennung hat sie schon längst hinter sich, aber sie fand in der erneuten Suche nach einer festen Stütze und nach Verständnis für hre eigensinnigen Ansprüche keinen vollwertigen Partner.
Also kehrt sie notgedrungen zu ihm zurück, indem sie die neue Zusammenkunft als zufälliges Ereignis gestaltet. Sie erweckt die alte Liebe wieder zum Leben.
Bald jedoch wird sich diese Partnerschaft wieder in den alten Gleisen von eingefahrenen Gewohnheiten und persönlichen Verteidigungsstrategien bewegen. "Verdammt noch mal, was macht ich eigentlich immer verkehrt, warum klappt es wieder nicht mit meiner Liebe?"
Die ist erst der Anfang eines langen, Wassermann-typisch schmerzhaften Erkenntnisprozesses der Selbstfindung, der immrt mit einem gesuden Egoverlust enden wird, wenn die diesen Weg bis zum Ende geht. Dann erfährt sie Freude und gelöste Heiterkeit im sorglosen Umgang mit Seele, Liebe und Leidenschaft. Unsere Wassermann-Eva sollte nicht versuchen, ihre weibliche Natur und ihre sinnlich-emotionalen Ansprüche an umfassende Erfüllung in die Enge und Starrheit ihrer geistigen Vorstellungswelten einzugliedern. Ein langer Weg vom Kopf zum Herzen. Aber der einzige Weg, der ihr die Geheimnisse "Mensch" und "Liebe" voll und ganz aufschlüsselt. Sie braucht einen ganzen Mann für diesen langen und beschwerlichen Weg.
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