Wenn alles sinnlos wäre, warum gibt es dann Hoffnung?
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenen Grund, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Erde seine Sehnsucht stillen kann. (Jean-Paul Satre)
Krieg!?
Mord, Verrat und Hinterhalt
Des Teufels Faust saust nieder,
Rote Flüsse – ach – so bald,
Wird es allen zuwider.
Allen?
nein, ein kleiner Teil,
der steht da über allen,
ist wohl fröhlich, weil
man hört sein Lachen hallen.
Hallen!
Aus den Hallen zieh’n sie aus,
Zu Morden, Meucheln, Töten.
Wird es auch für sie zum Graus,
Gequält von Seelennöten.
Nöte?
nöte sind ihm fern,
sie wollen Macht und Geld,
sehen Töten gern,
sind für sich selbst ein Held.
Töte!
Töte! Heißt es nur für sie,
Bring Stolz dem Vaterlande,
Fort geh’n diese Bilder nie,
Stehn an das Wahnsinns Rande.
Rand?
hinter diesem Rand,
da steh’n sie hoch und mächtig,
herzen steh’n in Brand,
die Macht macht sie nicht prächtig.
Stand!
Taub verliert der Mann den Stand,
Hällt voller Schmerz den Bauch.
Das Gewehr fällt in den Sand,
Verweht des Lebens Hauch.
Leben?
leben hat kein Wert,
in ihrem Spiel des Krieges,
haben selbst erklärt:
„kämpft für des Landes Sieges“
Geben!
Geben für den kleinen Teil,
Bereitwillig was sie vermögen,
Kämpfen angstvoll für sie weil,
„Gerecht sie in den Kriege zögen.“
Sieg!?
Leiden, Schmerzen und viel mehr,
Wer kann dies Sieg nur nennen,
Krieg geht nur mit Leid einher,
Wann wird’s der Teil erkennen?
Der Patriot… ist tot…
Dem Schuldigen… soll man huldigen…
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