Wie schon gesagt, kommen hier Gedichte von mir rein, leider wurden durch nen unglückliche Zufall meine ganzen alten vom PC gelöscht :(
Wenn die Welt an mir vorüber geht,
Der wind durch meine Haare weht,
Ohne dass ich sie bemerk,
War das wohl kein teufelswerk.
Erinnerungen kommen hoch,
Die längst verblassen hätten sollen,
Über die wie nciht nachdenken wollen,
Und doch erinner ich mich noch.
Es ist fatal sich zu erinnern,
Und doch fühlt man dabei ein Schimmern
In seiner brust, ja es ist wahr,
Früher auch so Manch Schönes war.
Doch das Schlecht lässt sich nicht vergessen,
Hat sich in seinen Kopf gefressen,
Und lasst mich jetzt, ein Leben lang,
Zurückdenken, da wird mir ganz bang'.
Man sollte sich erinnern, ja,
War ja auch manches wunderbar,
Erinnerungen können leiten,
JETZT auf den richt'gen Weg zu schreiten.
Ein jeder, ob Held oder nicht,
Und sei es auch der kleinste Wicht,
Geht mal in Erinnerungen verloren,
Wird aber dadurch neu geboren.
Was ist denn hier ein Leben noch wert?
Es wird genommen, auf viele Arten,
Gräber geschaufelt nicht nur mit ‚nem Spaten.
Es kommt so vor, als hätt’s kein Sinn
Denn wo soll diese Welt nur hin?
Wenn keiner auf den andern achtet,
Und nur nach Vorteil für SICH trachtet.
Der Andere ist wohl völlig egal,
Fast wie ein Buch in einem Regal.
Wo ist die Nächstenliebe denn geblieben?
Wo ist die Freude? Wo bleibt das Lieben?
Ist nicht ein jeder Mensch was wert?
Welt und Tier sind auch nicht verkehrt!
Die können sich doch auch vertragen,
In diesen ziemlich dunklen Tagen!
Natur, was das? Fragt wohl so mancher,
Bilder sind dann alles nachher,
Wenn die Welt dann ist zerstört,
Vom Menschen, ist ja unerhört!
Drum frag ich mich so manchen Tag,
Was die Zukunft uns noch bringen mag?
Politik ist nur für Harte,
Der nicht nur an sich selber denkt.
Man muss tricksen, täuschen, lügen,
Immer ein Lächeln auf den Zügen,
Wenn man des Landes Fahne schwenkt.
Die Lage des Volkes ist doch klar,
Die ist wie immer wunderbar,
Sag ja, sonst wirst du gehängt.
Denn Politik ist doch so einfach,
Entscheidungen fällen, ne leichte Sach’.
Das Ergebnis ist egal.
Man verkauft alles als toll,
Die Kasse klingelt immer voll,
Nach jeder neuen Wahl.
Dann wird erstmal abkassiert,
Man feiert dann auch gleich beim Wirt,
Für Geld in großer Zahl.
Das Geld, das kommt vom Steuerzahler,
Die Kassen werden immer kahler,
Aber das ist doch egal.
Mit Krediten aus dem Ausland,
Kauft man sich ein Neues G’wand.
Das ist doch eine Qual.
Das Geld wird sinnlos rausgeschmissen.
Sinnlos Gesetzte lassen sich nicht missen.
Das ist doch zum schreien.
Erinnerungen – möchte’ man meinen,
Die bringen einen oft zum weinen.
Und doch sollte man nie vergessen,
Was für nen Wert sie denn bemessen.
Denn jede – ob nun schlecht oder gut,
Kann bringen wieder neuen Mut.
Die Schlechten soll man weiter tragen,
Damit sie einen stetig mahnen,
Was schlimmes all geschehen kann,
für eine gute Zukunft dann.
Die Guten soll man fest bewahren.
Helfen sie doch in schweren Tagen,
Wenn man mal am verzweifeln ist,
Und man die weiße Fahne hisst.
Beuge durch die Schlimmen vor,
Sie flüstern Warnungen ins Ohr.
Auf dass nichts wie’s 3. Reich mehr kommt,
Und sich Gewalt in zu viel Leiden sonnt.
Vergessen heißt nicht nur sich selbst verraten,
Sondern auch der Andern Taten.
Drum rat ich euch zu Hauf:
„Passt auf Erinnerungen auf!
Denn sie bestimmen unser Leben!“
Johannes K.
inspiriert von Ralf Isau
Durch Reisen wird das Herz erfreut,
Es hüpft dann schneller einen Deut.
Neue und auch alte Orte,
Gelegentlich auch ein Stück Torte
Bringen viele Reisen mit
Und man macht munter Schritt um Schritt.
Die Freiheit kann man förmlich schmecken,
Und sich im Bett am Abend strecken!
Doch nicht zur Freud ist jede Reise,
Nicht jede Kreuzfahrt von ’nem Preise…
Denn Verfolgung, Terror, Sucht
treiben viele in die Flucht.
Und diese reisen voller Angst!
Johannes K.
Es ist schön heiß, die Sonne lacht,
Und doch wird jemand umgebracht,
Irgendwo auf dieser Welt.
Man weiß nicht wer, weiß man fast nie,
Das Opfer geht schon in die Knie.
Ist wirklich soviel Leid vonnöten?
Kann denn nicht einmal keiner töten?
Doch einmal wäre nicht genug,
Er ist schon abgefahren der Zug…
Die Menschen werden sich nie bessern,
Und Morden fort mit Tat und Messern.
Denn fast jeder – ist doch wahr,
Nimmt an sich nur sich selber wahr,
Und denkt die Welt ist wunderbar,
Solange es nur ihm gut geht…
Und doch, das lasst mich sagen,
Muss jeder sein eigen Gewissen tragen
Johannes K.
Alles ist so wunderbar,
sagt man in dieser Welt.
Und doch ist es nur Schein,
wie alles sich verhält.
Das Leid das steht im Hintergrund,
was mir die Welt vergällt.
Nächstenliebe ist wohl nichts,
was hier für wen noch zählt.
Drum scheut euch doch mal bitte an,
Wie es ist um die Welt bestellt…
Johannes K.
die Reime sind mir ausgegangen
um das hier in Worte zu fassen.
schau über die Grenzen hinweg
was noch so alles geschieht.
bildet eure Meinung selbst,
lasst das nicht Median machen!
und zeigt euch stark in einer Welt,
Die viel Kummer tragen muss.
nehmt ihr doch ein Lästchen ab,
So hab ich einen Reim zum Schluss!
Johannes K.
Wird die Welt zugrunde gehen?
So könnte es wohl bald geschehen.
Doch solang es Hoffnung gibt,
Man Glauben in manch Herzen sieht,
Besteht noch eine Chance auf Heilung.
Johannes K.
Der Stift fällt au der schlaffen Hand,
Am Ende hat er es erkannt.
Aufgeschrieben seine Taten,
Um allen andern abzuraten,
Was schlimmes er alles hat vollbracht,
Welch schlechte Taten er gemacht.
Auch eines war ihm jetzt ganz klar,
Was auch für ihn am schlimmsten war,
Rückgängig das geht nicht mehr!
Johannes K.
Wer reden kann, was auf sich hält,
Der wird zu was in dieser Welt.
Mit vielen leeren hohlen Worten,
Leckerlis und süßen Torten
Macht man sich ganz schnell beliebt.
Wichtig wird man nicht durch Taten,
Zu denen lässt man sich eh raten.
Viel wichtiger ist was man sagt,
Wie viel Gutes man doch wagt…
Und was man noch erreichen will.
Man wickelt alle um den Finger
Und lebt in einem Luxuszimmer.
Versprechungen die kann man brechen,
Man wird schon alles schön dann sprechen,
Und mit neuen Worten prahlen.
Doch eines will ich euch noch raten,
Auch Hitler glänzte nicht mit Taten,
Sondern mit des Wortes Macht
Hat er sehr viel Tod gebracht.
Bedenket was ich euch sagen will…
Johannes K.
Regen bringt oft Traurigkeit,
treibt aus die ganze Heiterkeit.
Und doch ein jeder Regen
birgt in sich neues Leben.
Johannes K.
Das Reden fällt nur manchmal leicht,
Doch Schreiben, das bringt Heiterkeit
Und Nachdenken und Trauer in einem,
Nur so lässt sich das all vereinen.
Selbst der Zorn wird weg geschrieben,
Man matert niemanden mit Hieben,
Sondern schreibt seine Gedanken,
um was sie sich auch immer ranken.
Ein Stift der Taten Werkzeug ist,
Schreibt nieder, dass man nicht vergisst,
Was alles ist, oder könnt sein,
Man schreibt es irgendwo hinein.
Und die Gedanken werden klarer,
Und die Gefühle werden wahrer,
Auch wenn man niemals ganz vermag,
Zu schrieben was man schreiben mag,
und was man sagen will…
Johannes K.
Eine Diskussion ist ja schön und gut,
und manch eine bringt neuen Mut.
Doch nach kurzer Zeit,
Geht es oft zu weit.
Dann spricht man um alle herum,
Und jeder hält den Rest für dumm,
Denn nur „seine“ Meinung zählt.
Hass und Vorurteile können so entstehen,
Manchen wird zu Bunt, für den ist Zeit zu gehen.
Manche kriegen nie genug,
Noch eines draufzusetzen,
Ich finde das echt nicht gut,
Hör sie schon Messer wetzen.
Ein Schlichten, dass ist schon zu spät,
Es hört keiner mehr zu,
Keiner hört mehr was man rät,
Und was macht man nu’?
Retten was zu retten ist,
Damit die Freundschaft nicht zerbricht,
Doch es hört nicht jeder zu,
Man bekommt keine Ruh.
Die Gemüter sind erhitzt,
Und fast ein jeder schwitzt,
Verletzt in Seele und Gefühlen,
Steht man dann auf von harten Stühlen,
Der Frust, die Wut, der Zorn frisst sich in manche rein.
Die Freundlichkeit verfolgen ist,
Der Streit ist längst entartet.
„Mir doch egal was andre denken,
Ich tu nur mir noch Glauben schenken,
Der Rest ist alles Mist“
Und man gleich die Kriegsfahne hisst.
Am Ende kann ich nur noch hoffen,
Sobald alle gegangen sind,
Man ist alleine mit dem Wind,
Dass sie es wenigstens schaffen,
Und sich wieder versöhnen,
Und das Thema ruhen lassen.
Denn eines fernen Tages dann,
Fassen sie sich an den Kopf: “Mann,
Wie dämlich wir doch waren.“
Phoebus/Johannes K.
(ein sehr unregelmäßiges Gedicht, ich weiß, aber es spiegelt nun mal gerade das wieder was ich gerade fühle)
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