Johannes-Kantorei Dresden

der klassische Chor

die alten lieder...

 

 

Das Gebiet der Johanneskirchgemeinde in Dresden reicht von der Sachsenallee bis zum Waldpark und vom Großen Garten bis zur Elbe. Von den vier evangelischen Kirchen, die es hier bis 1945 gab, ist heute nur noch die Trinitatisruine zu sehen.

 

 

1910 vereinigte sich die Gemeinde der Böhmischen Exulanten, der um 1630 nach Sachsen ausgebürgerten Prager Protestanten, mit dem westlichen Gebiet der stark angewachsenen Striesener Gemeinde zum Gemeindeverband Erlösergemeinde. 1945 schlossen sich die Erlösergemeinde und die Andreasgemeinde zusammen. Diese Erlöser-Andreas-Gemeinde wurde im Jahr 2000 mit der Trinitatis-Kirchgemeinde zur Johanneskirchgemeinde zusammengelegt.

 

 

von links nach rechts: Standort der ersten und zweiten Johanniskirche (1519-1861); dritte Johanniskirche (1874-1945); Andreaskirche (1904-1945); Trinitatiskirche (1894); katholische Herz-Jesu-Kirche (1905); Erlöserkirche (1880-1945) 

  

Seit 1519 hatte es am heutigen Pirnaischen Platz  schon einmal eine Johanniskirche gegeben, die seit 1650 von der Böhmischen Exulantengemeinde genutzt wurde. 1878 bis 1880 baute die Exulantengemeinde ihre Erlöserkirche.



Die heutige Johannes-Kantorei wuchs also aus dem Chor der Erlöser-Andreas-Gemeinde und der Kantorei der Trinitatisgemeinde zusammen. Sie hat eine ihrer Wurzeln in Prag. Viele Generationen sangen unter schnell wechselnden Lebensverhältnissen, politischen Situationen und kirchlichen Konzepten.

 

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Zur Geschichte der Chöre in Johannstadt und Striesen-West: Traditionen und Brüche

 

 

Kirchenchor der Trinitatisgemeinde

1894-1936

 

 

Musik der Exulanten-, Erlöser- und Andreasgemeinde

1650-1957

 

 

Kantorei der Erlöser-Andreas-Gemeinde

1957-1979

 

 

Kantorei der Erlöser-Andreas-Gemeinde

1979-2002

 

 

Kantorei der Trinitatisgemeinde

1936-2000

 

 

Johannes-Kantorei

seit 2000

 

 

Quellen

 


 

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