JASON

Christian Ex-Gay Ministry

Ursachen und Charakteristika von Homosexualität

Homosexualität wird bei uns nicht als Erkrankung oder psychische Störung gesehen, daher wird eine Therapie oder ähnliches weder als sinnvoll noch notwendig betrachtet. Ganz im Gegenteil - man weist auf negative Auswirkungen solcher Versuche hin.
Es gibt aber immer noch internationale Fachleute, die dies anders sehen (siehe
www.narth com oder www.dijg.de). Im Zuge der Meinungsfreiheit wollen wir hier auch diese Wissenschaftler zu Wort kommen lassen. Wir weisen dabei auf unser Selbstverständnis hin.

Diese Wissenschaftler sehen Homosexualität eher als eine Störung der Geschlechtsidentität bzw. als Neurose und verweisen auf das Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil, dass bei Homosexuellen oft gestört sei.

Fakt ist, dass bisher eine eindeutige Ursache für Homosexualität nicht gefunden wurde. Es ist auch kaum davon auszugehen, dass menschliche Sexualität auf einen einzigen Faktor zurück geführt werden kann. Unbestritten ist der Einfluss des sozialen Umfeldes eines Kindes (insbesondere der Familie) auf die Entwicklung seiner Sexualität und seiner Identität.

Für Christen zählt letztendlich Gottes Wort. Wir wollen uns für ein Leben entscheiden, von dem wir glauben, dass Gott es so von uns will.



Homosexuality is not a problem with the opposite sex but most of all with the same sex!!






(Quelle: ua.a das Material von Joe Dallas, Joseph Nicolosie, HA, Aardweg etc.)

 

 



Links:

Andrew Sullivan Says It’s Our Fault–We MADE Foley Do It

by Joseph Nicolosi, Ph.D.
In this paper taken from an upcoming book, the author describes his concept of same-sex attractions as a reparative drive.

If Gay Brother Research is Correct It Shows Homosexuality is Abnormal






Was ist Homosexualität eigentlich?

Homosexualität (bzw. Homophilie) bezeichnet eine sexuelle Orientierung, bei der Liebe und sexuelles Begehren ausschließlich oder vorwiegend gegenüber Personen gleichen Geschlechts empfunden werden. Homosexuelle Frauen werden auch Lesben oder Lesbierinnen genannt, homosexuelle Männer auch Schwule. Der Begriff Homosexualität wird gelegentlich auch auf sexuelle Handlungen zwischen Mitgliedern des gleichen Geschlechts angewendet.

(siehe auch Wikipedia) - Aktion Leben





 

Es gibt heute Psychologen und Psychiater (siehe www.narth.com), die folgende Theorie vertreten: Homosexualität ist im wissenschaftlichen Sinn eine Störung der (heterosexuellen) Geschlechtsidentität mit neurotischem Hintergrund - also keine eigenständige sexuelle Identität. Anders ausgedrückt: es gibt keine Homosexuelle, sondern nur Heterosexuelle mit einem homosexuellen Problem. Sie wird verursacht von einem Bündel verschiedenster Faktoren. 
Homosexualität hat regelmäßig auch Schmerz (in welcher Form auch immer) als Ursache, sodass hier grundsätzlich nicht von einer Identität, sondern von einem auf die verschiedensten Ursachen zurückzuführenden Verhalten auszugehen ist.








Aus christlicher Sicht ist die Ursache von homosexuellem Verhalten Sünde. Ich kann niemanden die Schuld für meine Homosexualität geben - nicht einmal mir selbst, da ich viel zu jung war, als sie sich entwickelt hat.

Als Christen haben wir aber auch einen Weg, der uns zur Freiheit führt: Jesus.






Wie kommst du darauf, dass Homosexualität nicht normal ist?

Vier Kriterien definieren abnormale Verhaltensmuster:

1) Statistisch seltenes Auftreten. Man geht heute von einem Anteil von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen an der Gesamtbevölkerung von nur wenigen Prozent aus (ca. 1 - 3%). Vergleichen wir diese Zahl mit üblichen psychischen Störungen wie Phobien (14,3 %), Alkohol-Missbrauch und Alkoholabhängigkeit (13,8 %), Panik (1,6 %), Schizophrenie (1,5 %). Aufgrund des niedrigen Prozentsatzes kann man Homosexualität also durchaus als abnormal werten.
2) Persönliches Leid. Psychopathologie wird oft von persönlichem Leid begleitet (etwa bei Depressionen oder sexuellen Fehlfunktionen). Das ist aber kein notwendiger Aspekt. Manche Probleme, die wir als psychopathologisch erkennen, werden auch von einer Leugnung oder Minimierung des Leids begleitet (Alkoholismus, Drogenmissbrauch).
3) Schlechte Kompatibilität. Ein Verhalten ist "kompatibel", wenn es konstruktiv, hilfreich und gesund ist und die Person in die richtige
Richtung führt. Homosexualität bringt Menschen nicht zur psychologischen Reifung ihrer Geschlechts-Identität.
4) Abweichung von sozialen Normen. In jedem Land der Erde weicht Homosexualität von der sozialen Norm ab - und erst recht von Gottes Norm.
 




 


Zum Begriff Homosexualität

Karl-Maria Kertbeny erfand 1869 den Begriff Homosexualität:

• Griech. homo = gleich, gleichartig
• Lat. sexus = das männliche und das weibliche Geschlecht
Homosexuelle Männer werden auch als „schwul“ bezeichnet (in Anlehnung an „drückend heiß“ seit dem 18. Jhdt Im Jugendjargon auch als Schimpfwort für langweilig, weiblich); feminine Männer als „Tunten“. Frauen als „lesbisch“ (nach der griech. Insel Lesbos, Heimat der Frauen der liebenden Dichterin Sappho); maskuline Frauen sind „Butch“ oder „Kampflesben“.
Ebenfalls üblich als Überbegriffe (v.a. im englischsprachigen Raum): „gay“ (vormals in der Bedeutung von „fröhlich“ oder „bunt“). Ebenfalls üblich – aber eher abwertend – „queer“ („seltsam“, „komisch“). „Gay“ bezeichnet auch die Zugehörigkeit zur „gay community“ (im Gegensatz zu „homosexuell“.
Frauen sind „lesbians“ oder „dykes“.
„Transgender“ = transsexuell.






...I didn't leave homosexuality because it was so bad. I left it because I  
found something better..."

- Alan  Chambers (Director of Exodus)








Was ist Homosexualität?

• Mehr als nur Sex zwischen Menschen desselben Geschlechts!
• Gleichgeschlechtliche Neigungen (ausschließlich/überwiegend und andauernd sowie sowohl emotional wie sexuell)
• Wer bestimmt, wann und ob ich homosexuell bin? Bin ich homosexuell, wenn ich homos. Fantasien habe? Wenn ich homos. Verhalten zeige?
• Niemand sucht sich seine Sexualität aus – wohl aber, ob er/sie sie auslebt!
• „Homosexuell“ gibt es eigentlich nicht. Biologisch sind wir alle heterosexuell. Allerdings haben manche Heterosexuelle aufgrund versch. Ursachen ein homosexuelles Problem.
• Angeboren? Gelerntes Verhalten? Sünde? Psychische Störung? Störung der Geschlechts-Identität? Lebensstil? Eine normale, andere Art der Sexualität, die vor der Geburt festgelegt wurde?





 



Links:

what is bisexuality?
why are some people bisexual?








Homosexualität - Orientierung/Neigung oder Neurose?

Im Falle einer Neurose wäre es ein reines Verhaltensproblem (siehe: Aardweg, Nicolosi).

• Gestützt wird diese Theorie durch Ähnlichkeiten im Lebenslauf vieler Homosexueller (Problem mit gleichgeschlechtlichem Elternteil usw.)
• Bei einer Orientierung/Neigung treffen Umweltfaktoren auf genetische Vorbedingungen / Charaktereigenschaften.
• Dies ist wahrscheinlicher und gängige Lehrmeinung: hier gibt es eine genetische Grundvoraussetzung, die es dem Individuum erleichtert, in bestimmten Situationen (Umweltbedingungen) mit gleichgeschlechtlichen Verhaltensweisen zu reagieren. (auch hier dann also Verhalten, wenn auch unter anderen Voraussetzungen!). Vergleich: Fußballer (genet. Grundvoraussetzung: Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit usw. – aber KEIN Fußball-Gen!)
• Für einen Christen ist dies zweitrangig: ein sündhaftes Verhalten lässt sich jederzeit überwinden. Selbst bei genetischen Zusatzfaktoren muss der Einzelne lernen, damit umzugehen (ähnlich etwa Diabetes). Er ist und bleibt selbst verantwortlich für sein tun.
• Am wahrscheinlichsten: Sexualität wird bestimmt durch eine Mischung verschiedenster Faktoren, wobei deren Zusammensetzung individuell unterschiedlich ist und in jedem Fall durch die Umwelt erheblich beeinflusst werden kann (Erziehung, Verhaltens- und Einstellungsänderung usw.).
• Wichtig: in jedem Fall kann der Einzelne erst einmal nichts für die Entstehung seiner Homosexualität (sieh Aardweg‘s Selbstmitleid-Theorie: der Mensch ist sich dessen weder bewusst noch macht er dies absichtlich)










Was sagt die Bibel - Verhalten oder Orientierung?

Im allgemeinen sieht die Bibel Homosexualität eher als Verhalten ("Und solche gab es unter euch" 1. Korinther 6:11). Es gibt aber auch Stellen, die auf eine Orientierung verweisen: "ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander").
Nur an einer Stelle geht die Bibel noch einen Schritt weiter - in Matthäus 19:12:
"
Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es." (Betonung hinzugefügt)
Selbst wenn man also von einem "schwulen Gen" ausgeht, ist das noch lange kein Freibrief für sündhaftes Verhalten! Dieser Ver steht im Kontext der heterosexuellen Ehe zwischen Mann und Frau, die von Jesus hier nochmals ausdrücklich betont wird!



 




Dr. Charles Socarides stellt fest: „Das sexuelle Erregungsmuster bei der Homosexualität basiert auf Furcht, liegt im Unbewussten und ist oft völlig jenseits des Bewussteins der Betroffenen. Die wiederholende Suche nach homosexuellen Kontakten ist somit nicht nur von der Sehnsucht nach Vergnügen motiviert; vielmehr ist die Erleichterung und das Vermeiden der Angst von übergeordneter Bedeutung. Bei einigen Homosexuellen ist die Angst chronisch, manchmal bewusst und dann wieder unbewusst. Es ist diese Angst, die der Homosexuelle versucht durch homosexuelle Aktivitäten zu neutralisieren.“ (Male and Female). „Angst oder mentaler Schmerz können durch sexuelle Stimulation und einen Orgasmus neutralisiert oder vermindert werden.“ (Homosexuality) „Das Ziel des homosexuellen Aktes ist es, eine Abhängigkeit von und eine Sicherheit bei „mächtigen“ gleichgeschlechtlichen Partnern zu suchen.“










Mögliche Ursachen von Homosexualität:
  • Genetische oder hormonelle Einflüsse
  • Inzest
  • Experimentieren mit anderen Jungs oder Männern
  • Pornographie
  • Negative spirituelle Einflüsse
  • Medien
  • Personalität/Temperament
  • Negatives Verhältnis zum eigenen Körper
  • Diskriminierung durch Gleichaltrige
  • Furcht vor dem anderen Geschlecht oder Unfähigkeit, eine angemessene Beziehung herzustellen
  • Nicht funktionierende Familie
  • Schlechte Hand-Gehirn Koordination ("zwei linke Hände") und die daraus resultierende Verspottung durch Gleichaltrige.
  • Geringe Stress- und Frustrationstoleranz
  • Erhöhte Sensibilität
  • Soziale Phobie bzw. extreme Schüchternheit
  • Kein emotionaler Zugang zum Vater (der entweder gar nicht da war oder emotional nicht zugänglich bzw. sogar Alkoholiker, gewalttätig usw. Auf jeden Fall konnte er nicht mit den besonderen Talenten seines Sohnes umgehen). Entsprechendes gilt für Frauen und deren Mütter.
  • Eltern, die die Identifikation mit dem eigenen Geschlecht nicht unterstützt haben.
  • Eine Mutter, die ihren Sohn übertrieben verwöhnt und beschützt hat.
  • Eine Mutter, die ständig Forderungen and den Sohn gestellt hat (meist um ihre eigenen emotionalen Bedürfnisse damit zu befriedigen)
  • Das Fehlen von Spielen der härteren Gangart bei Jungs in deren Kindheit (Raufen, körperliche Spiele mit dem Vater usw.).
  • Den Kindern wurde kein natürliches Verhältnis zum eigenen Körper beigebracht
  • Fehlende Identifikation mit Gleichaltrigen.
  • Bei Jungs die Abneigung gegenüber Mannschaftssportarten.
  • Sexueller, emotionaler, physischer oder verbaler Missbrauch.
  • Verlust eines Elternteils durch Scheidung oder Tod.
  • Verlust eines Elternteils während wichtiger Entwicklungsphasen.
  • Fehlende Vorbilder in der Gesellschaft (heutzutage gelten bei Jungs eher androgyne Freaks als „in“ als aufrechte Männer mit Idealen und Glauben. Ähnliches gilt bei Frauen)





 



Einige der häufigsten authentischen Bedürfnisse, die hinter homosexuellen Sehnsüchten stehen:

Bedürfnisse

• nach Bestätigung, Aufmerksamkeit und Angenommenwerden von anderen Männern
• nach männlicher Gesellschaft und Gemeinschaft
• sich wie „einer von den Jungs“ zu fühlen
• nach gesunder, platonischer Berührung
• nach körperlicher Betätigung und Verbindung zum eigenen Körper
• zu „spielen“ – besonders in Gesellschaft anderer Männer
• eine authentische Verbindung zu seinen Gefühlen zu haben, besonders nach einem sicheren Ort, um seinen Ärger und Kummer loszuwerden
• authentisch mit anderen in Verbindung zu treten, besonders mit Männern, mit ihnen offen und ehrlich zu sein
• mit dem Heiligen Geist in Verbindung zu treten

• einen höheren  Sinn im Leben zu finden als nur für sich selbst zu leben und sorgen

 

Ursachen für männliche Sexualität

David Pickup, M.A. identifiziert zwei wesentliche Faktoren:

Zum einen eine aus einer Störung der Geschlechtsidentität ("Wer bin ich?") rührende Scham. Ein Mann schämt sich für das, was er ist. Er denkt, er sei nicht Mann genug und fühlt sich anderen Männern unterlegen.

Zweitens unbefriedigte männliche Bedürfnisse. Hierunter fallen zum einen die Anerkennung des Sohnes durch den Vater oder die Bestätigung der männlichen Identität. Weiterhin fallen hierunter die männliche körperliche Zuneigung - von Vater zum Sohn, zwischen Gleichaltrigen oder zwischen Männern im Allgemeinen.

Letztlich gibt es auch noch das, was man im weitesten Sinn als genetisch veranlagt bezeichnen kann. Das heisst nun nicht zwangsweise, dass es ein "schwules Gen" gibt (dieses wurde bisher nicht gefunden. Selbst wenn es so etwas aber geben sollte, ist das noch kein Kriterium für "moralisch akzeptabel", "normal" oder auch "gut" oder "schlecht", "natürlich" oder was auch immer. Auch würde dies keineswegs bedeuten, dass man zwangsweise so leben muss oder dass Gott einen so gemacht hat und man somit keine Wahl mehr hätte. Hat man sehr wohl). Genetisch veranlagt kann z.B. bedeuten, dass man bestimmte Charakterzüge oder Eigenschaften hat, die es einem erleichtern, unter bestimmten zusätzlichen gesellschaftlichen und/oder familiären Bedingungen gleichgeschlechtliche Neigungen zu entwickeln und/oder sie auszuleben. Ein Vergleich zur Verdeutlichung: Ein erfolgreicher Fussballer wird vielleicht mit bestimmten genetischen Voraussetzungen geboren, die es ihm ermöglichen, schnelle und geschickte Spielzüge zu machen. Das heisst aber nicht, dass es ein "Fußballgen" gibt!

(siehe auch: http://www.saintjoe.com/)

Gen-Faktoren?

Eine Nachricht macht zur Zeit die Runde: amerikanische Forscher hätten angeblich Gen-Faktoren entdeckt, die die männliche Sexualität mitbestimmen. Bestimmte Variationen traten bei homosexuellen Männern öfter auf als bei heterosexuellen (nachzulesen in der Zeitschrift "Human Genetics").

Und schon jubelt die schwule Welt. Emails werden an uns geschickt mit Kommentaren wie: "Wissenschaft statt Wunschdenken!"

Es bleibt die Frage, warum man hier eigentlich jubelt und ob das wirklich Sinn macht.

JASON hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass die Ursachen von Homosexualität für einen Christen zwar wichtig, aber zweitrangig sind. Einige Punkte, die man in diesem Zusammenhang beachten sollte:

1) Wenn Gen-Faktoren männliche Sexualität mitbestimmen, heißt das nicht zwangsweise, dass man "homosexuell" geboren wird. Sexualität ist auf ein Bündel von Faktoren zurückzuführen, von denen Genetik nur ein Teil ist. Was ist mit dem Teil, der nicht von "genetischen Faktoren" bestimmt wird?

2) Und selbst wenn dem so wäre - selbst wenn es ein "schwules Gen" gäbe: zum einen sind wir nicht willenlose Sklaven eines Gencodes (was für eine Vorstellung!), zum anderen ist ein "Gen-Faktor, der Sexualität mitbestimmt" nicht gleichzusetzen mit moralisch richtigem Verhalten. Wir wollen an dieser Stelle nicht darauf hinweisen, was sonst noch alles genetische (Mit-)Ursachen haben mag. Wird etwas dadurch richtig, dass es von "genetischen Faktoren" "mitverursacht" wird?

3) Für uns als Christinnen und Christen heißt das einfach nur, wir müssen und werden auch in einem solchen Fall lernen, damit zu leben. Für uns bleibt auch weiterhin die Bibel - Gottes Wort - Maßstab unseres Verhaltens und unserer moralischen Grundwerte. Wir zwingen dies niemandem auf und denken nicht, dass wir damit bessere Menschen sind. Wir sind es durchaus gewohnt, deshalb verlacht und verspottet zu werden. Letztlich ist uns aber wichtiger, dass wir unserem Glauben treu bleiben. Wir verneigen uns in tiefem Respekt vor allen Menschen, die trotz aller Schwierigkeiten und Anfeindungen diesen Weg mit uns gehen.


Ältere Brüder?

Eine weitere Untersuchung, die zur Zeit die Runde macht: der kanadische Psychologe Anthony Bogaert hat 1.000 homo- und heterosexuelle Männer untersucht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass mit der Anzahl älterer leiblicher Brüder die Wahrscheinlichkeit eines Jungen steigt, homosexuell zu werden. Für Bogaert ein klarer Hinweis dafür, dass durch eine Immunreaktion im Mutterleib das Gehirn des Babys bereits dementsprechend beeinflusst wird.

Auch hier dürfen wir auf unsere Ausführungen zum Thema "Gen-Faktoren" verweisen. Wir sind keine Wissenschaftler und maßen uns nicht an, derartige Studien zu beurteilen (wir wundern uns oft nur, wie kritiklos Studien akzeptiert werden, wenn sie nur mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen).

Selbst wenn Herr Bogaert zu 100 % recht hätte, wäre das für uns kein Grund, von unseren moralischen Werten abzuweichen. Unser Glaube bedeutet uns mehr als Ergebnisse von irgendwelchen Studien. Wir sind keine Maschinen oder Roboter, die willenlos Hormonen, Genen, Gehirnstrukturen oder was auch immer ausgesetzt sind. Wir glauben an den dreifaltigen Gott und das, was Er uns in der Bibel mitteilt.

Jesus hat uns nie versprochen, dass es leicht sein würde. Er hatte nur gemeint, dass es sich lohnen wird. Er hat uns darauf hingewiesen, dass das Tor zum Himmel eng, der Weg dorthin schwer und voller Gefahren sein wird und nur wenige ihn gehen. Für uns ist es aber der EINZIGE Weg.

Nur mal so am Rande: gehen wir doch einmal - nur so,  der Diskussion willen - davon aus, dass die Bibel doch recht hat. Was dann?


It Doesn't "Feel So"

Hey,

you know, that's the thing with following Jesus: It sometimes does not "feel so". That's why gay activists usually say we should "go for it" and live out our desires. Because it "feels so". But there seems to be a basic misunderstanding. Nowhere does the Bible tell us thou shalt not do this and that - unless "it feels so". Quite on the contrary: we are told to deny ourselves, take up our cross and follow Jesus. Doesn't sound like all that much fun to me! I guess it didn't "feel so" for Jesus either when the nailed Him up high - for ME.

It doesn't have to feel so. The point is to follow Him and obey Him - no matter what. No matter how we feel, no matter whether or not we like it, no matter how hard it is and no matter if the whole world mocks at us.

Because someday - when we will be with Jesus - it will feel so.

Very much so.


Robert


Tierreich

Es ist doch inzwischen bewiesen, dass homosexuelles Verhalten sogar im Tierreich weit verbreitet ist. Was für ein Problem habt ihr also damit?

Nun, ich will mal nicht so sehr auf die wissenschaftliche Seite eingehen (meiner Kenntnis nach sind derartige Fälle bei weitem nicht so verbreitet wie angenommen und erst recht selten unter natürlichen Bedingungen anzutreffen. Aber dem mag jeder selbst nachgehen. Ich denke aber doch, dass man solchen Berichten einmal objektiv nachgehen sollte, anstatt etwas nachzuplappern, was man irgendwo aufgeschnappt hat).

Aber gehen wir doch um der Diskussion willen einmal davon aus: nehmen wir an, es gibt Fälle homosexuellen Verhaltens im Tierreich. NA UND?? Will man tatsächlich tierisches Verhalten dafür hernehmen, um menschliches Verhalten zu rechtfertigen? Würde dies unser eigenes Verhalten irgendwie "moralischer", "richtiger" oder "natürlicher" machen? Im Tierreich gibt es eine Menge von Verhaltensweisen, die nachzuvollziehen für Menschen wohl kaum annehmbar wäre.

Ist es nicht ein Armutszeugnis, wenn man derartige Vergleiche als Rechtfertigung seiner eigenen Position verwenden muss?


Links: The Animal Homosexuality Myth
So What If Animals Have Gay Sex?




Andere Völker

Ich habe gehört, dass Homosexualität bei Naturvölkern weit verbreitet ist. Es scheint dort ganz normal zu sein, dass etwa Männer mit Jungen Sex haben. Und deshalb werden dort auch nicht mehr Jungen homosexuell als anderswo.

Gleich zu Anfang: Hast du diese Fakten wirklich überprüft? Oder wird hier wieder kritiklos irgend etwas weiter gegeben, ohne sich von dessen Wahrheitsgehalt und vollem Hintergrund zu überzeugen?

Aber gehen wir der lieben Diskussion willen einmal davon aus, es sei wirklich so.

Was will man damit eigentlich rechtfertigen oder begründen/erklären? Was, wenn es für ein "Naturvolk" "normal" ist und das sie nichts Verwerfliches dabei finden, Angehörige des Nachbarstammes umzubringen? Heißt das dann, bei uns ist das auch in Ordnung?

Auch hier gilt: die Tatsache, dass "Naturvölker" etwas tun, macht etwas nicht "natürlich" im Sinne von "normal" oder gar "moralisch richtig" (siehe dazu auch unser Selbstverständnis). Wir haben unser eigenes Wertesystem, das sich - gerade in Europa - aus christlichen Traditionen und Moralvorstellungen entwickelt hat (was ja heute wieder sehr kritisiert wird. Nur was uns da als "Ersatz" präsentiert wird, ist in meinen Augen oft nicht akzeptierbar). Was für andere in Ordnung geht, muss für mich/uns noch lange nicht richtig sein.

Es kann auch nicht angehen, dass jeder für sich persönlich entscheidet, was gut, richtig, moralisch in Ordnung und sittlich richtig ist. Wenn dies eine individuelle Entscheidung sein soll und nicht ein gesellschaftlicher Konsens über das, was wahr und richtig ist, kann das nur den moralischen Untergang jeder Gesellschaftsordnung bedeuten.

Ganz abgesehen davon: was will man eigentlich mit solchen Aussagen ausdrücken? Dass Jungen doch einmal Sex  mit anderen Jungen oder gar Männern haben sollen - sie würden dadurch schon nicht schwul? Dass etwas dadurch richtig wird, dass es andere auch tun?

Als Christen gründet sich unsere Vorstellung von Werten und Moral zuallererst auf die Bibel. Wir wissen, dass Gott uns liebt - und wenn er uns sagt, wir sollten bestimmte Dinge tun oder uns im Gegenzug ausdrücklich davor warnt, andere zu tun, dann nicht, weil Er uns gerne herum kommandiert, sondern weil Er uns liebt und vor möglichen Konsequenzen unseres Handelns bewahren will.

Und im Zweifelsfall glauben und vertrauen wir doch eher dem Schöpfer des Universums als dem, was andere uns glauben machen wollen. Dies ist eine persönliche Entscheidung unsererseits und wir verlangen keineswegs, dass jeder so denkt. Aber es ist unsere Entscheidung. Wir stehen dazu und werden diese auch öffentlich vertreten.

Wir schämen uns nicht unserer Werte - egal, was andere tun, denken oder sagen.


Bisexualität?

In der August-Ausgabe der Zeitschrift "Psychological Science" heißt es, dass kanadische Forscher in einer Studie mit 100 Freiwilligen herausgefunden hätten, dass Bisexualität eher geistig als körperlich sei. Männer reagierten nie gleichzeitig auf männliche und weibliche Reize. Auch würde die subjektive Wahrnehmung, was sexuell attraktiv sei, von der körperlichen Reaktion abweichen. Als Erklärungsmodelle gibt es verschiedene Theorien: viele bisexuelle Männer seien eigentlich Homosexuelle und würden nur aus einem äußeren Zwang durch die Gesellschaft heraus behaupten, sie seien bisexuell. Woanders heißt es, Bisexualität sei nur eine Art Übergangsphase zu Homo- oder Heterosexualität.

Nun habe ich selbst viele Jahre lang meine Homosexualität ausgelebt. Und auch ich habe - wie viele andere damals - immer die These vertreten, dass alle Männer eigentlich bisexuell wären, also "schwule Anteile" hätten (was o.g. Studie gerade widerlegt!). Das aber ohne wissenschaftlichen Hintergrund. Damals war das einfach nur Wunschdenken. Wir WOLLTEN, dass es so ist, denn dann wäre jeder Mann ein potentieller Wunschpartner.

Was mich betrifft, so hatte ich keine großen Hemmschwellen, ob jemand verheiratet war oder eine Familie hatte. Hauptsache, ich hatte Sex mit ihm. Im Grunde war es mir völlig egal. ob der nun homo-, bi- oder heterosexuell ist. Ganz im Gegenteil: in vielen Kontaktanzeigen wurden "Hetero-" oder "Bi-Typen" gesucht.

Soll man derartige wissenschaftliche Untersuchungen wirklich zur Grundlage seiner moralischen Werte machen? Aufgrund derartiger Studien von seinem Glauben abweichen?

Wohl kaum.


Homosexualität und Evolution

Neue - in der Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences" veröffentlichte Ergebnisse italienischer Forscher:

Männliche Homosexualität wird von der Mutter vererbt und konnte sich deshalb in der Evolution behaupten, weil genau diese Gene auch die weibliche Verwandtschaft fruchtbarer machen würden.

Und wieder jubelt die schwule Welt und lacht uns hämisch zu. Warum aber? Nichts von all dem macht etwas "richtig" oder "falsch" in moralischer Sicht. Und erst recht hat dies keinen Einfluss auf unseren christlichen Glauben. Möge man uns auch für noch so rückständig, fanatisch oder einfach nur dumm und stur halten.

Was, wenn morgen selbiges von ganz anderen Erscheinungsformen menschlichen Verhaltens behauptet wird? Werden die dann auch dadurch "richtiger" oder "natürlicher" oder gar "normaler"?

Warum dieser ständige Drang, die Richtigkeit seines Verhaltens oder seiner Neigung mit Genen rechtfertigen zu wollen? Wenn ich davon ausgehe, dass mein Verhalten richtig ist, dann bitte schön. Was interessieren mich da meine Gene?

Und will man wirklich biochemische, hormonelle oder genetische Faktoren zur Grundlage seines Wertesystems machen? Wo hört das dann auf? Was, wenn morgen ganz andere gesellschaftliche Gruppen oder Einzelpersonen mit genau denselben Argumenten und demselben Anspruch - gegründet auf neue Studien - kommen?

Was wartet da schon hinter dem Vorhang?


Mögliche Konsequenzen von "Gen-Faktoren"

Homosexuelle Gruppen stürzen sich ja mit viel Eifer auf jede neue Veröffentlichung, die die Theorie vom "schwulen Gen" unterstützt.

Welche Auswirkungen könnte es haben, wenn morgen so ein Gen tatsächlich entdeckt würde?

Was Menschen betrifft, die Freiheit von der Homosexualität suchen und das Ausleben von gleichgeschlechtlichen Neigungen nicht mit ihrem christlichen Glauben vereinbaren können, würden sehr schwere Zeiten anbrechen.

Zum einen würden wir wohl von allen möglichen Menschen und Gruppierungen verhöhnt werden, wenn wir weiter an einem Leben festhalten, das den Wahrheiten der Bibel entspricht. Dem, was Gott uns vorgegeben hat. Man würde uns wohl erst recht als radikal, stur, dumm, verklemmt, prüde, uneinsichtig, rückständig und was nicht sonst noch alles bezeichnen. Verrückte, die trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse immer noch nicht "ihre Sexualität ausleben" wollen.

Auch in uns selbst würde es rumoren. Satan würde sein Bestes geben, um uns davon zu überzeugen, dass wir all den Stimmen um uns herum doch nachgeben und "unsere Sexualität ausleben".

Auch Mitchristen, Ehepartner, Familienangehörige bekommen vielleicht Zweifel, was uns betrifft. Wenn es genetisch ist, dann bleibt der wohl immer schwul! Der kann uns viel erzählen von wegen keusch leben oder trotzdem eine Ehe eingehen - der ist und bleibt doch schwul!

In der Politik würden wir mit unseren Glaubenswerten wohl völlig untergehen. Allerdings wird das nicht bei uns aufhören - man darf gespannt sein, was nach uns als Ziel öffentlicher Angriffe erkannt wird...

In all dem können wir aber auch zeigen, wie ernst es uns ist mit unserem Glauben. Wie sehr wir Gott wirklich lieben. Jesus wurde verspottet und schließlich ans Kreuz geschlagen. Den Aposteln, den sonstigen Jüngern und den Propheten des Alten Testamentes ging es nicht viel besser.

In all dem Leid, das uns dann erwartet, nehmen wir am Leid Jesu' teil.

Aber irgendwann auch an seiner Glorie - wir werden mit Ihm an einem Tisch sitzen dürfen! Und das sollte uns all die Anfeindungen und den langen, harten Weg wert sein.

Was aber mit all den Homosexuellen, die erst mal überschwenglich jubeln werden, wenn eine solche Nachricht raus ist?

Nun, zunächst wird das als der große Sieg gefeiert werden. Was man in all dem Jubel vielleicht vergessen mag: wenn tatsächlich genetische Faktoren eine große Rolle bei der Entstehung der Homosexualität spielen, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis jemand eine entsprechende "Gentherapie" entwickelt, die einen dann tatsächlich davon "heilt". Bei uns dürfte derartiges wohl erst noch verboten sein, aber leider hat die Geschichte oft gezeigt, dass das, was möglich ist, oft auch getan wird. Wenn nicht bei uns, dann im Ausland.

"Schöne Neue Welt" - Eltern, die keine homosexuellen Kinder möchten, Homosexuelle, die trotz allem eine heterosexuelle Familie gründen möchten - die mögliche "Kundschaft" dürfte wohl da sein...

Auch hier darf man fragen: was kommt als nächstes?


Mögliche Konsequenzen von "Gen-Faktoren" - II

Bisher gab es ja einen erbitterten Streit zwischen schwulen Aktivisten und Christen, die der Ex-Gay Bewegung nahe stehen. Alles dreht sich letztendlich um die Frage, ob Homosexualität genetische Mitursachen hat oder nicht. Das Argument vieler Christen: nein, und somit ist Homosexualität eine "Wahl" und man kann sich auch ändern. Schwule Aktivisten hingegen gestanden auf der genetischen Theorie, da im Falle eines bewiesenen genetischen Hintergrunds eine Änderung nicht möglich sei und somit Homosexualität als natürlich und normal und eine Freiheit davon als unmöglich akzeptiert werden müsse.

Nun - beides ist falsch, zumindest aus christlicher Sicht.

Ex-Gays, die sich auf das Beweisen eines nicht vorhandenen genetischen Hintergrunds konzentrieren, kämpfen auf dem falschen Schlachtfeld. Wissenschaft kann sich ändern. Selbstverständlich haben die Gene einen gewissen Einfluss auf menschliche Sexualität. Eine "Wahl" ist Homosexualität nie - wir haben sie uns nicht einfach so ausgesucht. Kein Kind steht vor der Theke sexueller Neigungen und sucht sich ein wenig hiervon und ein wenig davon aus. Aus welchen Gründen auch immer - selbst wenn einige selbstverschuldet sind - wir haben heute gleichgeschlechtliche Neigungen. Aber ausgesucht haben wir uns diese wirklich nicht. Was wir uns eher "aussuchen" können: ob wir sie ausleben oder bewusst in Kauf nehmen (etwa durch das Ansehen von Pornos).

Schwule Aktivisten machen den großen Fehler, dass sie genetisch mitverursacht mit "normal", "natürlich" oder "moralisch richtig" gleichsetzen (wir verweisen an dieser Stelle auf unser Selbstverständnis). Wir sind nicht Sklaven unserer Gene und können sehr wohl entscheiden, welchen Weg wir gehen - selbst wenn genetische Faktoren eine bestimmte Tendenz erleichtern.

Als Christen zählt für uns alleine der Wille Gottes - und der wird die Bibel nicht für uns umschreiben. Nirgendwo in der Bibel steht: "Du sollst nicht dieses oder jenes tun - außer du hast eine genetische Veranlagung dazu."

Wir sollten also darauf achten, worum es in dieser ganzen Diskussion eigentlich wirklich geht.


Das Kind in uns

Ein wesentliches Chrakteristikum bei vielen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen und möglicherweise einer der Faktoren, die zur Entwcklung von Homosexualität beitragen: das Kind in uns.

Vorab: Hierzu empfehlen wir ausdrücklich, die Werke von van den Aardweg, Joe Dallas und Joseph Nicolosi zu lesen. Männern empfehlen wir weiterhin besonders das Programm "Men's Fraternity" (www.mensfraternity.com oder www.freewebs.com/mensfraternity)

Um es mal kurz zusammen zu fassen: Theorien gehen in etwa dahin, dass vermutet wird, dass bei manchen Homosexuellen in der Kindheit Situationen eingetreten sind, die sie glauben ließen, sie werden nicht geliebt. Es kommt hierbei wohlgemerkt weniger darauf an, ob sie tatsächlich geliebt wurden oder nicht - wichtig ist, wie sie ihre Kindheit empfunden haben.

Es kommt nun zur Ausbildung und Entwicklung von Selbstmitleid - allerdings nicht nur im allseits bekannten Sinn, sondern tragischerweise als eine Form des Selbsttröstens und letztlich als ein Mittel, um emotional zu überleben. Das Kind sieht sich gleichsam von außen, bemitleidet sich selbst in seiner empfundenen lieblosen Situation (manchmalkommt hier auch noch verbaler, körperlicher, emotionaler, psychischer oder sexueller Missbrauch hinzu). Es tröstet sich gleichsam selbst, exs gibt sich selbst die Liebe, von dem es glaubt, sie nirgendwo sonst herbekommen zu können.

Irgendwann verselbständigt sich dieses Selbstmitleid - ohne dass es diesen Menschen bewusst wird oder dass sie dies wollen. Sie verfallen in eine Opferrolle, sehen alles nur mehr negativ und sehen sich ihr ganzes Leben lang als ungeliebt - und wohl auch nicht liebens-werte - Männer und Frauen. Ihre Grundstimmung ist traurig bis depressiv, "selbstmitleidig" (sie trösten sich weiterhin selbst), verzweifelt, hoffnungslos und manchmal sogar suizidal.

Hinzu kommt (vor allem bei Männern), dass sie es irgendwann - meist aufgrund eines körperlich oder emotional nicht anwesenden oder zugänglichen Vaters - aufgegeben haben, Anschluss an die gleichgeschlechtliche Welt (also in diesem Fall die Welt der Männer) zu finden. Sie lernen nie richtig, was es heißt, ein Mann zu sein und bleiben so gleichsam ewig ein Junge. Der "kleine Junge" in ihnen kommt immer wieder zum Vorschein - mit all seinen Bedürfnissen und Wünschen. Oft benimmt man sich dann auch wie ein "kleiner Junge": man reagiert nicht wie ein erwachsenen Mann, sondern eher sehr emotional und unvernünftig (eben wie ein "kleiner Junge"). Tragischerweise aber wie ein kleiner Junge, der geliebt werden will.

Hier ist es unerlässlich, dass die Betroffenen lernen, sich dessen bewusst zu sein, schrittweise gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen aufzubauen, aber ebenso, ihre eigene Identität als Mann oder Frau zu finden. Gerade bei Männern kommt es durchaus nicht selten vor, dass sie nie überhaupt gelernt haben, was das eigentlich heißt: ein Mann zu sein. Dies können sie aber nur in Kontakt mit anderen Männern lernen (siehe auch Sprüche 27,17).

Ebenso muss man sich der Bedürfnisse bewusst werden, die hinter den oft vehementen Reaktionen stehen. Die Bedürfnisse, die dieses "Kind in uns" hat. Nicht, um uns derer zu schämen, sondern um sie zu erkennen und erst einmal anzunehmen. Schließlich aber auch, um deren Befriedigung auf gesunde Art und Weise anzugehen und in den jeweiligen Situationen zu erkennen, dass das kleine Kind jetzt gerade zum Vorschein kommt - und dann den erwachsenen Mann / die erwachsene Frau die Kontrolle übernehmen zu lassen.

Bei Bedarf kann hierbei natürlich ein Psychotherapeut oder christlicher Seelsorger, eventuell auch eine Selbsthilfegruppe oder ein Programm wie "Men's Fraternity" behilflich sein.

(Anmerkung: dies sollen keine medizinisch-/therapeutischen Ratschläge sein. Es ist eine Zusammenfassung unserer eigenen Erfahrungen sowie von frei auf dem Markt erhältnlicher Literatur. Bei Bedarf weisen wir ausdrücklich darauf hin, Fachleute aufzusuchen).

 

Ist das "Warum" völlig egal?

Ist es wirklich völlig egal, warum man so ist, wie man eben jetzt ist? Warum man die Probleme hat, die man gerade hat? Ist das für die Seelsorge oder die eigene Identitätsfindung wirklich zweitrangig? Soll man nur von dem Ist-Zustand, also der aktuellen Situation ausgehen?

Nein. Wie Dr. Robert Lewis (www.mensfraternity.com) schon so schön gesagt hat, trägt jeder Mann einen nicht ausgepackten Koffer mit sich herum - manche ein ganzes Leben lang. Es ist aber ungemein wichtig, diesen Koffer einmal auszupacken und die darin befindlichen Sachen (Probleme mit dem Vater oder der Mutter usw.) einmal anzugehen - um ihn dann wieder für immer zurück zu stellen.

Oder mit den Worten von Joe Dallas (www.joedallas.com): Wenn du in den Ring steigst, musst du deinen Gegener kennen!

Ich kann erst wissen, wo ich jetzt bin, wer ich selbst bin und wo ich hin will, wenn ich weiß, wo ich hergekommen bin, wer meine Vorfahren waren und was mich zu dem gemacht hat, der ich jetzt bin.

Es kann z.B. für einen erwachsenen Mann, der sein Leben lang darunter gelitten hat, dass sein Vater für ihn in der Kindheit nicht da war (sei es nun, dass er überhaupt weg war oder emotional nicht zugänglich - dass er also seinem Sohn nie gesagt hat, dass er ihn liebt, dass er stolz auf ihn ist und dass er gut in irgendetwas ist), Zeit mit seinem Vater zusammen zu verbringen, ihn all das zu fragen, was er schon immer fragen wollte, ihn auch zu fragen, ob er ihn liebt (und ihm das umgekehrt sagen) usw. Hiermit kann sich nicht nur sein Blick auf die Vergangenheit ändern, sondern auch sein Blick auf die Gegenwart und Zukunft.

Wesentlich bei all dem ist aber, dass wir alle lernen müssen, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen. Wir sind mittlerweile erwachsen und können nicht ständig anderen Menschen, der Vergangenheit, der Gesellschaft, den Genen oder sonst etwas die Schuld geben (selbst wenn wir tatsächlich unter all dem zu leiden hatten!). Wir sind heute für uns selbst verantwortlich. Dieser Schritt ist unerlässlich für jeden Menschen.

Manchmal wird in diesem Zusammenhang auf das Gleichnis mit dem Samariter hingewiesen: es sei ja da auch nicht wichtig gewesen, zu wissen, warum und wie lange der Mann schon dort lag, um zu helfen. Bleiben wir bei diesem Beispiel und übertragen wir es auf heute: Wenn auf der Straße ein Mensch liegt, ist es extrem wichtig, herauszubekommen, warum er da liegt, wie lange er da liegt und welche Beschwerden er genau hat, was seine Anamnese ist usw. - jeder Arzt oder Rettungssanitäter kann das bestimmt bestätigen!

Gerade im Zusammenhang mit Homosexualität, bei der ja ein Bündel von Ursachen mitspielt, ist es enorm wichtig, sich diese einzelnen Faktoren einmal vor Augen zu halten, um die Vergangenheit zu beleuchten, in der Gegenwart die  Basis für Veränderungungen zu schaffen und diese dann in der Zukunft durchzuführen!

Gleichwohl ist es aber durchaus wichtig, auch die Gegenwart zu untersuchen: Wie ist der augenblickliche Zustand? Wleche Reize führten oder führen zu diesem Zustand? Welche Assoziationen sind damit verbunden? Wodurch wird er verstärkt oder abgeschwächt? Spielen körperliche Faktoren eine Rolle? Werden Medikamente genommen? Wie sieht das Gottesbild aus? (vgl. www.bts-ips.de)

Eine Veränderung - wie auch immer man diese definieren will - bedeutet für die Betroffenen also ein aktives Mitwirken, den Willen, ein Ziel zu erreichen (auch wenn es schwierig wird und lange dauert), eine hohe Stress- und Frustrationstoleranz, die Fähigkeit, sich überhaupt erst selbst Ziele setzen zu können, einen starken Glauben - und auf Seiten des Seelsorgers eine qualifizierte Ausbildung und Erfahrung sowie die feste Verwurzelung im christlichen Glauben.

 

Kindheit

Bisher hat man sich immer gestritten, ob Homosexualität denn nun angeboren sei, biologische Ursachen habe oder ihre Wurzeln in der Kindheit hat (Beziehung zum gleichgeschlechtlichen Elternteil usw.) oder beides - oder ganz was anderes.

Nun hat man offensichtlich herausgefunden, dass es hier nicht nur ein "oder" sondern auch ein "und" geben kann.

So können kindliche Erfahrungen - vor allem traumatische Erfahrungen - offenbar biochemische Prozesse im Gehirn auslösen, also die Gehirnstruktur nachhaltig ändern. Ebenso scheinen kognitive Neubewertungen (man erkennt etwas verstandesmäßig und versucht daraufhin, Prozesse neu zu bewerten und Verhalten und Empfinden entprechend "umzuprogrammieren) wiederum rückwirkend Einflüsse auf die Emotionen zu haben!

Es gibt anscheinend ein engeres Band zwischen Körper und Geist/Emotionen, als man bisher dachte!

 

Sickos?

Brothers,

some things have been going on and around in my head for quite some time now...

I've been involved in "ex-gay ministry" for a couple of years now and had my share of good reading, seminars, public appearances, meeting many people from all over the globe, ministering to those in need and so on.

Now something I really need to get off my chest: the way we are sometimes seen and might even see ourselves.

I have been reading lots of books & articles and I've watched people live or listened to them on cd and something strikes me to a point that I begin to not being even able to listen to it anymore (which is unreasonable, I admit):

If you read the ex-gay literature, the points that are usually stressed might sound like this:

- We had a problem with our fathers (either he was not there all together or emotionally not accessible)
- We have a bad brain/hand coordination
- Our mothers were dominant
- We have a problem building up healthy relationships (both same-sex and opposite-sex)
- We have a broken relationship with the Lord
- We have emotional problems (anxieties, depression...)
- We might have been sexually abused in our childhood
- We lost the contact to the male world and by having sex with other men, we try to make up for it and like this get back from those who we perceive as "different" than us ("real men"), what we believe we do not have
- We have a "gender identity disorder"
- We are way too impulsive
- We have a hard time concentrating on a goal and pursuing it no matter what (no matter how long it takes and how hard it will be to get there)
- Somehow we are still littel boys (the little kid in us keeps on popping up and the big dude fails to take over)
- We are confused as to our masulinity
- We need healthy heterosexual male mentors
- We have a big problem pitying ourselves
- We are wimps
- We are way too feminine and need to learn what being a man is all about
- We have a problem with porn, masturbation, sex...
- We are suicidal
- We don't have stress resistance
- and so on and so forth...

Does that sound familiar?

Now you tell me how that sounds like.

First of all: all of that sure is true (even though not for everyone of us - another thing people tend to forget at times!), no doubt about that. And people like Satinover, Aardweg, Nicolosi and so on have done a great job teaching us all of that. Also: if you want to enter the ring, you need to know your opponent - both spiritually and scientifically.

BUT:

Doesn't that make us look like real sickos? I mean, really: if you read all of that and if you haven't felt bad about yourself, now would be the perfect time time to start!

Do people really think it helps us to make us look like psychos, like poor little things that are somehow mentally handicapped and need pity?

Healing? Like from a contagious disease?

Sure - we need to heal, but that ain't the way to start, even though each or those issues might have to be dealt with on the way.

First of all - and most of all - we need to love and accept us JUST THE WAY WE ARE.

If we can't get to that point, it hepls us nothing to get on the therapy train. If we don't learn to love ourselves, we cannot love God or others either.

And P-L-E-A-S-E don't come up with commonplaces now like "God loves you just the way you are - but He loves you way too much to let you stay that way!"! Of course, it is basically true - but the intention behind it somehow sounds shallow and hypocrite to me.

God loves us the way we are and so should we. Period. The fact that "those feelings" are there, is by itself not something bad. It is the acting out part that gets you in trouble.

Now of course, we need to change things in our lives - according to all the points mentioned above. Like every other Christian does (yes, another thing people tend to forget).

As I said: I've read and heard lots of that ex-gay stuff - and it was extremely helpful on the way. No question about that. But it doesn't reach the heart, and that's where it has to sink in. That's why we need those "healthy male relationships". And - contrary to some assumptions - you cannot classify the men we should reach out to as to "better" or "worse". Heterosexual mentors are needed just as much as fellow strugglers. Also regarding the therapists: There are some out there who look at the whole thing from the outside - as scientists. Whcih is basically not a bad thing. They can produce valuable results - and they do - but sometimes you need people who know how that feels, because they have "those feelings", too. Some might tell me now that oyu don't have to be alcoholic either to treat one. Whereas I respond that sarcasm like this gets you nowhere fast. Alcoholism and same-sex attractions are in no way comparable - even if some things in the lives of those people might look familiar.

Think about it: As a man, I could spend my whole life watching women and make scientific studies about them and write one book after the other about women. Cool. Nothing to be said against that. But sometimes it does take a woman to understand how a woman really feels!

To cut it short: it is the mixture that counts.

As to masculinity that's definitely an extremely important issue - FOR EVERY MAN OUT THERE (for more info, watch www.mensfraternity.com). We are different, no doubt, but that is not a bad thing. Even though we need to work on becoming a man (by being shaped by other men, like every other dude out there!), there is no need to become a copycat. You don't have to imitate someone to become a man. One trait of masculinity is being authentic - and trying to look and act like someone else sure ain't authentic.

As to myself: I've gone along way and many people helped me during the last couple of years - for which I am deeply thankful. But at some point it is important to close a chapter of the book of your life to start a new one. I do not want to live in the past anymore.

Does that mean I quit ministering to people who seek freedom from same-sex attractions? No.

But it sure means that I discovered other things that are important to me. That I have found peace with my past and the people involved - and do not need to give testimony all the time. That I have rediscovered my masculinity and my true self. That I do not have to deal with ex-gay issues 24/7 anymore.

Yes, I realize that I have to be on guard for the rest of my days, being fully aware that sin is always but a step away. But again: that ain't no different from any other man.

And this is what I am:: a totally normal heterosexual man - who happens to have same-sex feelings at times.

I have come to love myself - and starting from there I can reach out to others, trying to pass on some of all that love the Lord has given me.

Think about it.

Robert

YOU TUBE

A man in a wheelchair explains what "innate" and "immutable" mean: http://www.youtube.com/watch?v=VGTYllsaXY0
"Sex is an option, but cerebral palsy isn't."

African-American male says being gay is not an ethnicity: http://www.youtube.com/watch?v=m-MFDod9Rkc
"Our parents did not march with Dr. King so Tom and John could get married."

Dr. Robert Spitzer, a renowned psychiatrist who helped remove homosexuality as a disorder from the medical manual, is sympathetic to gay rights and maintains that some gays can change their sexual preference --

http://www.youtube.com/watch?v=4qdeoh_ruI0

Gay rights also includes the right of gays who want to explore their heterosexual potential.






Links National

Dr. Christian Spaemann (Psychiater und Psychotherapeut): Anmerkungen zum Thema Homosexualität

kath.net: Schwul sein ist nicht genetisch bedingt

 

 

Resources

Catholic Medical Association: Homosexuality & Hope


Homosexuality & the Manly Experience:

Causes & Treatments of Homosexuality

What causes homosexuality? While a prevailing attitude asserts that homosexuality is genetic, solid research and mountains of anecdotal evidence have demonstrated that there is no “gay gene.” According to David Pickup, “Ironically, homosexuality doesn’t have anything to do with homosexuality!” In this important series, he demonstrates that the gay lifestyle actually represents a sexual compensation for a man not feeling his own sense of manhood because of unmet emotional, psychological, and physical needs. The tragedy of homosexuality is the desire to get needs met within a context that will never work.
Currently pursuing his doctorate, Dave Pickup holds a Masters Degree in Psychology and is the founder of a program to help men get out of the gay lifestyle. Order now and you’ll discover why the development of sexual identity is second only to spiritual identity; how parents can understand the God-given process by which a boy grows into manhood; how homosexuality is actually not a sexual problem but a male identity problem; why Christians must have compassion for homosexuals; why men dealing with homosexual issues need mentoring in their lives; and much more. Get it here: http://www.saintjoe.com/prodinfo.asp?number=8952


 

 

CitizenLink: Homosexual Activist Says There's No "Gay Gene"

CitizenLink.com: Research on Homosexuality

 

YouTube.com: Interview with Dr. Robert Spitzer

 

YouTube.com: What Causes Sexual Orientation?

 

YouTube.com: An Interview with Dr. Joseph Niccolosi

 

vimeo.com / purepassion.com: Self-Hatred, Lack of Affirmation