JASON

Christian Ex-Gay Ministry

vimeo.com / purepassion.com: The Charlene Cothran Story: From Gay Publishing and Activism to Freedom

History - The Story of the Gay Rights Movement in the USA




Empfohlene Literatur:

A Strong Delusion: Confronting the Gay Christian Movement von Joe Dallas Harvest House Publishers (September 1996) Taschenbuch / Sprache Englisch

 



Links:

How Then Should We Respond?
Developing An Effective Answer To The Gay Rights Movement
by Joe Dallas


A Monster in our Midst







"Our themes are: 'Gay, proud and healthy,' and 'Gay is good.' With or without you, we will work vigorously toward their acceptance and will fight those who would oppose us."

Ronald Bayer (Homosexuality and American Psychiatry: the Politics of Diagnosis)


Wie alles begann: das Gay Rights Movement (1950 - 1969)

"Nobody sat down and conspired to create the problems our society faces. They were simply allowed to happen." Rabbi Daniel Lapin

Warum muss man eigentlich überhaupt etwas über die Geschichte der Homosexuellen wissen? Nun - je mehr man über eine Gruppe weiß, desto effektiver kann man ihnen begegnen.
Die Geschichte der Schwulen in den USA ist exemplarisch für alle Schwulenbewegungen weltweit, da die Bewegung letztlich dort ihren Ursprung hatte und sich die weltweiten Entwicklungen an der Entwicklung in den Staaten orientierten.
Es gab/gibt dort das gay rights movement und das gay Christian movement. Beide sind sich sehr ähnlich. Dazu aber später mehr.





Die frühen Jahre

In den USA, wo alles begann, gab es bis in die 50er keine sichtbare homosexuelle Bewegung. Das heißt nicht, dass es vorher keine Subkultur gab (die gab es tatsächlich). Der Ursprung des gay rights movement kann bis 1950 zurückverfolgt werden, als die Mattachine Society gegründet wurde (für Homosexuelle beider Geschlechter) und die Daughters of Bilitis (eine lesbische Organisation).

Beide Gruppen waren in ihrer Vorgehensweise konservativ ("Evolution, not Revolution"). Ziele waren die Reformierung des öffentlichen Bildes von Homosexuellen (von "pervers" zu angesehenen Bürgern), die Entkriminalisierung homosexueller Aktivitäten und die "volle Teilnahme" von Homosexuellen am amerikanischen Leben.

Durch die Unterstützung von Psychiatern, Wissenschaftlern und Geistlichen hofften sie, diese Ziele zu erreichen.

Mittel hierfür: die Vernunft und die öffentliche Diskussion.

1955 wurde mit "Homosexuality and the Western Christian Tradition" von Dr. Derrick S. Baily, einem anglikanischen Theologen, ein Buch veröffentlicht, das zum ersten Mal die Verurteilung der Homosexualität durch die Bibel herausforderte. Seine Sicht über die Zerstörung von Sodom wurde im gay Christian movement jahrzehntelang wiederholt.

Die Kirchen zeigten kaum Opposition. Das war kein Zeichen der Zustimmung (obwohl die ersten liberalen Theologen bereits mit den Zielen von Mattachine sympathisierten) - die wenigsten wussten überhaupt von deratigen Gruppen.

Anfangs haben selbst einige Führer beider o.g. Gruppen ihre eigene Homosexualität als eine Krankheit gesehen und ihren sexuellen Status nicht als ideal.

Die homosexuelle Bewegung von 1950 bis 1965 war dann gekennzeichnet von einem Kampf um Selbst-Definition und Verständnis.







Von "bitte behandelt Schwule fair" zu "schwul ist gut"

1965 veröffentlichte die Schwulenbewegung ein Statement, in dem sie schrieb, dass Homosexualität keine Krankheit sei, dass Solidarität unter Homosexuellen ein wichtiges Instrument im Kampf um Gleichstellung mit Heterosexuellen sei und dass aggressivere Taktiken als öffentliche Diskussion und Erziehung notwendig wären, wenn sie jemals ihre Ziele erreichen wollten.

1968 demonstrierten schwule Aktivisten bei der Tagung der American Medical Association (AMA) in San Fransisco und bei der Columbia University. Sie forderten eine Teilnahme an künftigen Tagunen und Diskussionen bezüglich Homosexueller.





Die erste schwulenfreundliche Kirche

Am 06. Oktober 1968 gründete ein 28-jähriger Geistlicher der Pentecostal Church die UFMCC (Universal Fellowship of Metropolitan Community Churches). Sein Name: Troy Perry - bis heute einer der einflussreichsten Führer des gay Christian movements. Heute existieren weltweit ca. 300 UFMCC-Gemeinden.

Eine Handvoll liveraler Kirchen unterstützte anfangs die UFMCC.





Krieg: das Gay Rights Movement (1969 - 1979)

"This is war and anything goes" Executive Director of the National Gay and Lesbian Task Force.

Dann kam das große Erdbeben: Stonewall.

In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 betraten neun Polizisten eine Gay Bar in New York's Greenwich Village (in der Christopher Street) mit dem Namen Stonewall Inn. Sie hatten vor, die Bar zu schließen, da diese Schnaps ohne Lizenz verkaufte. Zuerst warfen sie die 200 Gäste aus dem Lokal, dann verhafteten sie den Barmann. Als sie diesen aber nach draußen eskortierten, fanden sie eine wütende Menge vor, die sich auf dem Bürgersteig versammelte.

Irgenjemand warf etwas in ihre Richtung und innerhalb von Minuten begann die auf inzwischen 400 Personen angewachsene Menge, Steine und Flaschen auf die Polizei zu werfen. Die Beamten zogen sich zurück und verbarrikadierten sich in der Bar, bis schließlich Verstärkung kam. Innerhalb von 45 Minuten war der Tumult vorbei.

Am nächsten Abend wiederholte sich das Ganze. Vor dem Stonewall versammelte sich eine Menge und skandierte: "Legalize gay bars!" und "Gay is Good!".

Feuer wurde angezündet und die Polizei wiederum mit Flaschen beworfen. Zwie Stunden dauerte der Kampf, bis sich die Menge auflöste.

Vier Nächte später übernahmen etwa 500 Schwule die Straßen von Greenwich Village, marschierten und skandierten Slogans.

Damals war es normal, dass Homosexuelle ohne Grund verhaftet wurden. Von Menschen, die sie hassten. Im Gerichtsverfahren wurden sie dann ignoriert und von der Plizei belästigt.

Die Schwulen waren einfach wütend.

Unmittelbar nach den Tumulten gründeten sich schwule Gruppen - zuerst in New York, dann landesweit. "Gay Power" war geboren.

Homosexualität wurde vom Verhalten zur Identität. Und jegliche Kritik war damit "sexistisch".





Die Strategie der Schwulenbewegung in den frühen 70ern:

1. "Come out of the closet".
2. Bündnisse mit schwulenfreundlichen Organisationen schließen.
3. Menschen oder Institutionen, die der schwulen Sache im Weg standen, die Stirn bieten.


1. Come out!

1970 wurde in New York City der erste Jahrestag des Stonewall-Aufstandes mit ca. 10.000 Schwulen und Lesben gefeiert. "Out of the closets! Into the streets!". Der Beginn des heute noch weltweit gefeirten "Christopher Street Day" (CSD).

Schwule Christen erhielten von der Schwulenbewegung Unterstützung. Anstatt: schwul oder Christ? hieß es nun: schwul UND Christ! Einige traten aus den traditionellen Kirchen aus und in die MCC ein, andere suchten sich "schwulenfreundliche" Kirchen.

Das gay Christian movement trat ins Rampenlicht.

Schwul-christliche Bücher fanden sich in christlichen Buchläden. 1972 veröffentlichte Troy Perry das Buch: "The Lord is My Sheperd and He Knows I'm Gay". Vier Jahre später folgte Malcolm Boyd (Priester der Episcopal Church) mit "Take off the Mask". Ein anderer Priester der Episcopal Church, Tom Homer, schrieb "Jonathan Loved David". Am bemerkenswertesten damals: "Is the Homosexual My Neighbor?" von Letha Scanzoni und Virginia Ramey Mollenkott.

Neuinterpretationen der Bibel wurden hier mit ernstzunehmenden Argumenten verbunden. Das Buch wurde sogar von Christen (!) gelobt.

Die UFMCC wuchs und bekam immer mehr Einfluss. 1972 sprach Troy Perry bei einer Konferenz über Homosexualität in London. Zwei Jahre später nahm er an der australischen "Campaign Against Moral Pressure" teil. Im nächsten Jahr wurde er als einer von 80 Führern von Gouverneur Jimmy Carter während dessen Bewerbung um die Nominierung bei den Demokraten eingeladen.






2. Bündnisse schließen

Das gay Christian movement begann - ähnlich wie das gay rights movement - Bündnisse zu schließen. Troy Perry war perfekt darin. Zu seinen Unterstützern zählten John Travolta, Burt Lancaster und Cher.

Medien und die gesamte Unterhaltungsindustrie unterstützten das gay Christian movement. Larry King etwa, oder Shirley Mc Lainde und Stevie Wonder.

1971 wurde in der United Church of Christ (nicht zu verwechseln mit der Church of Christ, ie eine sehr biblische Haltung zum Thema Homosexualität hat!) der erste offen schwule Geistliche in einer großen Kirche geweiht.

1977 weihte die Episcopal Church of New York eine offen lesbische Frau.

1974 wurde "Lutherans Concerned" für schwule evangelische Christen und deren Freunde gegründet.

1976 folgten die Methodisten mit "Affirmation".

Weiter Gruppen: Integrity (Episcopal), Dignity (katholisch) und Kinship (Seventh Day Adventists).


3. Konfrontation

Nachdem die American Psychiatrist Association (APA) 1973 Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen nahm, war das erste Ziel der Schwulenbewegung (nicht mehr als "krank" zu gelten) erreicht.

Homosexuelle wurden nun mutig. Sie griffen Politiker, Lehrer und sogar die Regierung an.

1976 hatten bereits 15 Bundesstaaten Gesetze gegen Homosexualität abgeschafft.

1974 sprach sich die katholische Erzdiötese New York gegen den besonderen Schutz von Homosexuellen durch Bürgerrechtsverordnungen aus.

1976 bildete sich eine nationale Koalition von konservativen christlichen Einrichtungen, die diejenigen unterstützen sollten, die ihre Homosexualität überwinden wollten.

Aber genauso wie die Schwulen der Ansicht waren, dass es noch keine Priorität hatte, die Kirche anzugreifen, sah auch die Kirche keine Notwendigkeit, der Schwulenbewegung die Stirn zu bieten.

Eine Ausnahme: eine christliche Entertainerin, deren Name die Konfrontation zwischen Christen und Schwulen symbolisierte: Anita Bryant.






Die Anita Bryant Kampagne

Im Januar 1977 hat das Board of Commisssioners von Dade County, Florida, eine Anordnung abgesegnet, die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung verbot. Örtliche christliche Führer waren gegen diesen Beschluss. Eine davon: Anita Bryant, eine 37-jährige Sängerin, Autorin und frühere Miss America. Als sie gefragt wurde, ob sie die Gallionsfigur einer Bewegung gegen o.g. Beschluss sein wolle, akzeptierte sie.

Sie gab ihre Absichten bekannt und fing an, Unterstützung zu sammeln. Der Presse bescherte die Berichterstattung hierüber hohe Auflagen.

Anordnungen wie in Dade County gab es zwar auch anderswo, aber zum ersten Mal sprach sich eine bekannte Person dagegen aus. Noch dazu eine Frau, eine Christin, Sängerin und Schönheitskönigin! Die Geschichte war unwiderstehlich.

Der christliche Standpunkt zum Thema Homosexualität trat ins Rampenlicht, wo er heiß diskutiert wurde. Die Medizin stürzte sich auf Miss Bryant. Auf bundesweiten Talk Shows zitierte sie die Bibel und erklärte ihre moralische Ablehnung von schwulen Rechten.

Schwule Sprecher waren fuchsteufelswild und warfen ihre Samthandschuhe weg. Anschuldigungen und wilde Übertreibungen charakterisierten die Diskussionen auf beiden Seiten. Frau Bryant wurde mit Hitler verglichen. Sie wurde zur Hassfigur der Schwulen.

Allerdings  machten auch christliche Führer unverantwortliche Bemerkungen. Schwule wurden als potentielle Kinderschänder dargestellt, als Menschen, die andere zur Homosexualität "rekrutieren" und eingesperrt gehören.

Für das gay Christian movement war die Situation besonders schlimm: Frau Bryant zitierte die Bibel - dieselbe Bibel, an die zu glauben sie vorgaben. Damit waren sie gezwungen, ihre Position zu verteidigen. Und traten damit ebenfalls in die allgemeine Konfrontation ein.

Es zeigte sich schnell, dass schwule christliche Führer besser in der Lage waren, Frau Bryant zu konfrontieren, da sie ihre Sprache redeten. Wenn sie die Bibel zitierte, taten sie dasselbe.

Für Christen, die regelmäßig die Bibel lesen, waren solche schwulenfreundliche Argumente leicht zu durchschauen. Die Allgemeinheit jedoch wurde dadurch sehr verwirrt.

Im Juni 1977 wählten die Menschen in Dade County gegen die Anordnung der Verantwortlichen.

Anita Bryant hatte gewonnen.




Das Gay Christian Movement wird erwachsen

Um 1980 waren schon eine ganze Reihe von Büchern mit pro-gay Theologie veröffentlicht. In den Medien wurde die pro-gay Position laufend diskutiert. Schwule Gruppen gab es auch in den größeren Kirchen. Schwulenfreundliche Kirchen dehnten sich weiter aus.

Liberale Kirchen setzten der pro-gay Theologie keinen Widerstand entgegen.

Troy Perry selbst gab zu: "Ich wusste, ich würde keine Probleme mit den sogenannten liberalen Kirchen haben. Liberale Kirchen haben für gewöhnlich keine enge Bindung an die Bibel."

Die konservativen Kirchen bleiben der schwulen Überzeugungskraft hingegen bis heute immun - und das aus gutem Grund: sie haben eine SEHR enge Bindung an die Bibel.

Um Konservative zu überzeugen, mussten schwule Christen beweisen, dass die Bibel homosexuelles Verhalten nicht verurteilt.

Troy Perrys Schriften waren zwar sehr emotional, aber theologisch schwach. Auch andere Autoren waren in dieser Hinsicht nur wenig überzeugend.

Argumente, die auf der Bibel basierten, waren aus folgenden Gründen dringend nötig:

- Sie liefern Munition in der Debatte mit konservatioven Christen und sollen deren Glaubwürdigkeit in Frage stellen.
- Manche schwule Christen hatten immer noch Selbstzweifel. Andere, die noch mit ihren Neigungen kämpften, konnten so außerdem überzeugt werden.
- Schließlich konnte man so einige heterosexuelle konservative Christen als wertvolle Verbündete gewinnen.

1981 war es schließlich soweit: Professor John Boswell veröffentlichte "Christianity, Social Tolerance and Homosexuality". Bis heute zitieren homosexuelle Christen aus diesem Standardwerk.

Darin werden zwei Hauptargumente vertreten:

1) Die christliche Kirche hat Homosexualität nicht immer verurteilt.
2) Die Bibelverse, die angeblich Homosexualität verurteilen, beziehen sich nicht auf Homosexualität, sondern auf andere Formen sexuell unmoralischen Verhaltens.

Boswell erforschte Material aus dem Mittelalter und argumentierte, dass die damalige Intoleranz gegenüber Minderheiten (inklusiv Homosexuellen) die wahre Ursache für die spätere Verurteilung der Homosexualität durch das Christentum war.

Was die Fehlinterpretationen betraf, versuchte er anhand der ursprünglichen Sprache zu beweisen, dass die entsprechenden Bibelverse falsch übersetzt oder falsch verstanden wurden.

Boswells Taktik war brilliant. Die Leser nahmen ihm ab, ein Spezialist in alten Sprachen zu sein (Griechisch, Hebräisch). Niemand zweifelte seine Autorität an - wer konnte diese Sprachen schon verstehen? Noch dazu war er Professor! (Ähnlich lief es bei Kinsey, Dr. Simon LeVay und der APA: auch hier nahm man den "Spezialisten" alles ab - bis sie jemand herausforderte).

Boswells Forderungen wurden bei jeder Diskussion als Beweis präsentiert. Dabei waren es schlichtweg Behauptungen oder Theorien.

Ein hoher Titel und ein Schreibstil im Oberleherer-Ton heißen aber noch lange nicht, dass der Inhalt richtig ist.

Sehen wir uns diesen Boswell doch etwas näher an:

Zunächst war er selbst schwul. Er starb 1994 an AIDS. Das disqualifiziert ihn zwar hinischtlich des Themas nicht, aber seine eigene Betroffenheit kann bei der Beurteilung seines Werks auch nicht ignoriert werden.

Er war auch kein Linguist oder Klassiszist, sondern Historiker. Also keineswegs ein Fachmann in Hebräisch oder Griechisch.

Obwohl er mit echtem Respekt für die Bibel als Dokument schrieb, hatte er doch unübliche Ideen über ihre Absicht. Er stellt die Bibel fast als ein Zufallsprodukt dar - ein gutes, aber unvollständiges Buch. Auf jeden Fall ungeeignet, die wichtigen Fragen des Lebens zu beantworten.

Lesen wir hierzu 2 Timotheus 3:16-17:

"Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein."

Boswells Mangel an Vertrauen in die Fähigkeit der Bibel, alleine eine "umfassende Sexualethik" zu liefrn oder weitreichende Themen zu behandeln (also nicht nur "aktuelle"), verschafft den Lesern ein bequemes Hintertürchen:

Wenn die Bibel das Thema Sexualität nicht umfassend behandelt, dann muss man sich eben Orientierung woanders suchen. Und "anderswo" schließt zweifellos psychologische und soziologische Disziplinen mit ein - wobei beide Homosexualität in weitaus besserem Licht sehen als die Bibel.

Trotzdem wurde Boswells Buch als "bahnbrechend" bejubelt. 1981 gewann es sogar den American Book Award for History.

Das gay Christian movement war antürlcih begeistert. Endlich hatten sie die Munition, die sie brauchten.

Alle anderen schwulenfreundlichen Autoren bauten auf dieses Buch auf.

Die konservative Kirche ignorierte allerdings Boswell. Die ersten Autoren aus dem konservativ-christlichen Lager, die Boswell herausforderten, veröffentlichten ihre Bücher erst 1995 - 14 Jahre nach Boswell!






Wachsende Aggression

Das gay Christian movement folgte dem Trend des gay rights movement. Und der hieß von Mitte der 80er bis in die 90er: Aggression.

Während der AIDS-Epidemie traten Gruppen wie die AIDS Coalition to Unleash Power (ACT UP), Queer Nation, The Lesbian Avengers usw. ins Licht der Öffentlichkeit.

Das gay Christian movement vertrat zwei Ansichten:

  1. Homosexualität ist nicht unbiblisch (das mussten sie vertreten, um ihre Existenz zu rechtfertigen).
  2. Homosexuelle können sich nicht ändern, selbst wenn sie wollten. Der Versuch, hiermit zu argumentieren, war genial: Homosexuelle sind so geboren. Und wozu man geboren ist, das kann man auch nicht bereuen/büßen - genauso wenig wie für seine Hautfarbe oder sein Geschlecht. Dafür präsentierten sie viele Zeugnisse von Homosexuellen, die diese These stützen sollten.
Dumm nur, dass es auch viele Zeugnisse von Christen gab, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen überwunden haben!

Exodus International, eine Koalition von Einrichtungen, die Menschen helfen, ihre Homosexualität zu überwinden, vertrat zwei Jahrzehnte lang eine Botschaft, die im krassen Gegensatz zum gay Christian movement stand: dass Homosexualität eine Sünde war und dass Jesus Homosexuelle befreien konnte.

Keine Botschaft war intolerabler für das gay Christian movement und Mitte der 80er beschlossen sie, dass diese Botschaft zum Schweigen gebracht werden musste.

1989 veröffentlichte Sylvia Penningteon, die ebenfalls die These vertrat, man könne gleichzeitig schwul un Christ(in) sein, ihr Buch: "Ex-Gays? There are none!" Sie sammelte Geschichten von Männern und Frauen, die vergeblich versuchten, ihre Homosexualität zu überwinden. Ihrer Ansicht nach konnte das auch nicht anders sein.

Debatten zwischen Gays und Ex-Gays folgten.

1993 produzierten die Filmemacher Teodoro Maniaci und Francine Rzenik einen 90-minütigen Dokumentarfilm über Exodus International mit dem Titel "One Nation Under God". Mit diesem Film sollte nur mithilfe von zeugnissen und Emotionen "bewiesen" werden, dass ein Homosexueller immer ein Homosexueller bleiben wird.

Im selben Jahr outete sich Mel White, ein konservativer "Vorzeige-Christ", christlicher Autor, Pastor und Filmemacher sowie Ghostwriter für Jerry Falwell, Billy Graham und Oliver North.

Das gay Chriistian movement hatte nun eien glaubwürdigen konservativen Sprecher. Wenn ER es trotz jahrelanger Therapie nicht geschafft hat, seine gleichgeschlechtlichen Neigungen zu überwinden - wer dann?


Seine zwei Botschaften:

- Die religiöse Rechte hasst Schwule und muss gestoppt werden.
- Jeder, der die Idee verbreiten, man könne Homosexualität überwinden, muss zum Schweigen gebracht werden.

White hatte ausgezeichnete Kontakte zu den Medien - und er nutzte sie.







Erwachsen werden

Die Forderungen des gay rights movement über die Jahre hinweg:

1) Wir sind Menschen, behandelt uns fair! (1950 - 1969)
2) Wir sind normal und genauso gut wie jeder andere! (1969 - 1979)
3) Wir werden keine öffentliche Opposition zu unserem Stadnpunkt dulden! (1979 bis heute)

Das gay Christian movement folgte dem:

1) Gott liebt uns auch! (1969 - 1976)
2) Gott liebt uns nicht nur, Er befürwortet auch unsere Homosexualität! (1976 - 1979)
3) Jeder, der behauptet, wir können nicht gleichzeitig schwul und Christen sein, muss gestoppt werden! (1980 - jetzt)


Ronald G. Lee
The Truth About the Homosexual Rights Movement

1972 gay rights platform

Goals of the gay movement. How we got to this point. 

Gay Activists Speak Out


Dr. Michael L. Brown: the Gay Community Knows We Have Strong Convictions but Christians Need to Apologize for Our Angry Behavior

Dr. Michael L. Brown / Aimee Herd reporting (May 6, 2006)


‘Gay’ Agenda … What ‘Gay’ Agenda?




STATEMENT TO THE HOMOSEXUAL COMMUNITY






"The purpose of [gay] victim imagery is to make straight [heterosexuals] feel very uncomfortable - gays should be portrayed as victims of prejudice. Straights must be shown graphic pictures of brutalized gays, dramatizations of job and housing insecurities, loss of child custody, public humiliation etc."
Marshall Kirk and Hunter Madsen,Ater the Ball: How America Will Conquer Its Fear and Hatred of Gays in the '90s
 

History II - Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung in Deutschland

Siehe Artikel bei WIKIPEDIA



Was können wir von der Gay & Lesbian Community lernen?

Wie kann so eine kleine Minderheit wie die Gay and Lesbian Community so dramatische Veränderungen bewirken?

Hier können wir eine Menge lernen.

Zuallererst: Diese Veränderung ist nicht dadurch zustande gekommen, dass man ab und zu zu schwulen Veranstaltungen ging, sondern dadurch, dass man 24 Stunden am Tag "gay" war. Und das bedeutete auch ein entsprechend umfassendes Engagement. Vergleichen wir das mit der Bürgerrechtsbewegung: Fortschritte entstanden hier nicht dadurch, dass man ab und zu zu Treffen ging, sondern indem die Gay and Lesbian Community sich der Bürgerrechtsbewegung anschloss!

Auch wir als Christinnen und Christen müssen lernen, unser Bestreben darauf zu lenken, die Kirche zu sein - anstatt nur zur Kirche zu gehen!
 
Außerdem müssen wir die Mentalität aufgeben, die uns dazu bringt, nur passive Zuhörer/Zuschauer zu sein und uns der Tatsache bewusst werden, dass wir Teil eines funktionierenden Körpers sind!
 
 
Weitere wichtige Lektionen aus der Geschichte der Schwulenbewegung:
 
Selbst eine kleine Minderheit mit entsprechender Entschlossenheit und einer Vision kann die Welt verändern.
 
Wir sollten uns außerdem auf das konzentrieren, was bei uns im Mittelpunkt steht: Jesus. Das bedeutet unter anderem für uns, demütig zu sein, nicht Homosexuelle mit schlauen Argumenten nieder machen zu wollen, eine Einstellung des Dienens zu bekommen - aber auch, kühn und tapfer zu Glaubenswahrheiten zu stehen, diesen in Demut und mit Liebe zu verkünden und uns unseres Glaubens nicht zu schämen (zu diesem Thema siehe Matthäus 5,14-16, Markus 8,38, Römer 1,16, 2. Timotheus 1,8, 1. Petrus 4,16).
 
Vielleicht denken manche unter uns, es hätte keinen Sinn, etwas zu tun, da wir sowieso nur wenig ausrichten könnten. Nichts zu tun, weil man denkt, nur wenig tun oder erreichen zu können, ist aber ein fataler Fehler. Jeder unter uns hat von Gott gewisse Gaben und Talente bekommen, die er auch zu Seinem Ruhm und zum Wohl Seiner Kirche verwenden sollte!
 
Sehen wir uns die Schwulen an: Im Juni 1969 wurde im Stonewall Inn, einem Lokal in New York, nach tagelangen Unruhen die Schwulenbewegung gegründet. Nun heißt das selbstverständlich nicht, wir Christen sollen nun Straßenschlachten anzetteln. Es kann und soll aber durchaus heißen, wir sollten kühn und mutig unseren Glauben verkünden und verteidigen!
 
Die Schwulenbewegung ist hier sehr aggressiv vorgegangen. Vom "Gay Shame" (der Schande, schwul zu sein) sind sie so zum "Gay Pride" (dem Stolz, schwul zu sein) gekommen. Dies geschah unter anderem durch Aktionen verschiedenster Art (auch auf der Straße), konsequente Einflussnahme auf Politik, Medien und Gesellschaft - auch mit radikalen Mitteln (etwa das "Outen" von homosexuellen Persönlichkeiten) und eine ständige, aggressive Präsentation der schwulen Botschaften auf allen möglichen Ebenen ("gay is good!"). Ebenso der Aufruf an alle Homosexuellen, sich zu "outen".
 
Nun sollen wir diese Methoden natürlich nicht einfach kopieren. Aber wie schon erwähnt - jeder von uns hat Gaben und Talente, die wir nutzen sollten. Sein wir kreativ! Es gibt unzählige Möglichkeiten, aktiv zu werden und Einfluss auszuüben.
 
Auch - und gerade! - wir sollten uns "outen" und unseren Glauben mutig und ohne Schamgefühl verkünden! Von Menschen in Führungspositionen bis hin zu Otto Normalverbraucher. Jede und jeder ist hier gerufen!
 
Schwule Aktivisten der Anfangszeit der Bewegung haben damals mit ihrem "Coming Out" alles riskiert - ihre berufliche Karriere, ihre familiären Beziehungen - ja sogar Leib und Leben. Wieviel mehr sind wir als Christinnen und Christen hier gerufen, auch unsererseits alles in eine Wagschale zu werfen und Jesus nachzufolgen!
 
Wir, die wir ewiges Leben in Anspruch nehmen und eine enge Beziehung zu Gott haben, sollten nicht bereit sein, persönliche Beleidigungen, einen Einkommensverlust oder Anfeindungen innerhalb der Familie, Verwandschaft, Firma oder Gemeinde hinzunehmen, wenn wir offen zu unserem Glauben stehen? Wie kann das angehen?
 
Wir sollten uns darauf konzentrieren, die Welt zu verändern - nicht, vor ihr davon zu laufen! Nehmen wir die "Gay Liberation Front": Bereits 1969 wollten sie Teil des gesamten Liberation Movements sein im Kampf gegen Unterdrückung weltweit! Ebenso hat sich die Schwulenbewegeung sehr konsequent dafür eingesetzt, ihre Forderungen und Errungenschaften auch gesetzlich festschreiben zu lassen. Genauso wie sie dafür gesorgt haben, dass ihre Vorstellungen und Ansichten in allen Ebenen der Gesellschaft Einzug halten.
 
Christen haben hier einiges verschlafen und die Gesellschaft praktisch kampflos denen übergeben, ihren Werten widersprochen haben.
 
Und wir sind immer noch hier und sprechen über das Ende der Welt - anstatt sie zu verändern! Ein Rückzug bedeutet aber immer auch eine Niederlage. Geben wir nicht kampflos auf!

 
Lesen wir hierzu Matthäus 28:18-20.
 
 
Revolutionen bedürfen auch einer Strategie - auch was den Kampf um Argumente und Ideen betrifft.
 
Marshall Kirk und Hunk Madson haben in ihrem Bestseller von 1989 ("After the Ball: How America Will Conquer Its Fear and Hatred of Gays in the 90's" - aufbauend auf einen kürzeren artikel mit dem Titel "The Overhauling of Straight America") eine solche entwickelt.
 
Dort wird unter anderem gefordert, über Schwule und das Schwulsein allgemein so laut und oft wie möglich zu sprechen. Schwule sollen als Opfer hingestellt werden, nicht als agressive Herausforderer. Menschen, die Homosexuelle unterstützen, sollen gut herausgestellt werden. Ebenso sollen Schwule gerell gut dargestellt werden (im Gegensatz zu denen, die nicht deren Meinungen teilen. Das sind die Täter). Vor allem soll auch das Fundraising gefördert werden - auch und gerade bei kommerziellen Betrieben. Das Zielpublikum sollte bei all dem schrittweise desensibilisiert werden, was das Thema Homosexualität betrifft, schließlich umgarnt und letztendlich auf die eigene Seite gezogen werden. Wenn man nämlich Homosexuelle als "anders" oder inrgendwie bedrohlich darstellt, würde man Heterosexuelle dazu bringen, Schwule politisch zu unterdrücken - oder gar physische Gewalt anzuwenden. Wenn jedoch Schwule mit Heterosexuellen zusammen leben können - zwar sichtbar, aber nicht aggressiv auftretend - wird sich die Einstellung der Heteros langsam ändern. Sie werden "desensibilisiert".
 
Na, wenn das keine Strategie, keine "Agenda" ist!
 
 
Aber da sollte es nicht aufhören: Heteros sollten nicht nur desensibilisiert werden, man sollte sie mit schwulen Anzeigen überschwemmen (so wenig aggressiv wie möglich in der Aufmachung). Wenn man die Dusche nicht abstellen kann, gewöhnt man sich irgendwann daran, nass zu werden.
 
Hauptsächlich aber plante man, so viel über Homosexualität zu reden, bis das Ganze langweilig und ermüdend für Heteros wird. Wenn man nämlich Heteros dazu bringt, zu akzeptieren, dass Homosualität auch nur ein Ding unter vielen ist und mit nicht mehr als einem Achselzucken darauf zu reagieren, ist auch die Schlacht um gesetzliche und soziale Rechte praktisch schon gewonnen.
 
Viele andere Strategien waren in Planung. Etwa die laufende Aussetzung gegenüber Bildern oder verbalen Statements (Heteros sollen automatisch ein Gefühl der Scham bzw. der Rückständigkeit entwickeln, wenn sie anderer Meinung sind und Homosexualität nicht einfach so akzeptieren. Sie sollen sich wie Menschen vorkommen, die andere diskriminieren, verletzen, beleidigen oder noch schlimmeres).
 
Letztendlich sollen Heteros mit all dem auf die eigene Seite gezogen werden. Es reicht nicht, dass Heteros Homosexuellen gegenüber gleichgültig werden, sie sollen ins eigene Lager gebracht werden.

Kurz gesagt also war die Strategie, erst einmal die Aufmerksamkeit zu senken, dann Sand ins Getriebe zu streuen und schließlich ins eigene Lager zu holen.

In diesem letzten Stadium soll der Hetero mit Bildern von Homosexuellen überschwemmt werden, die nicht nur nicht seiner Vorstellung von Schwulen entsprechen, sondern vielmehr wie er selbst, seine Freunde - oder zumindest wie der typische Hetero aussehen. Also wie die Menschen, die er bereits mag und bewundert. Mittel dieses letzten Teils der Strategie sind also vor allem die Medien. Abgezielt soll auf den Kopf und die Gefühle der Menschen.

Denken wir doch nur an den Geniestreich mit den Menschenrechten (Human Rights Campaign). Wir hätte schon etwas gegen Menschenrechte? Hier ging es aber weniger um Menschenrechte selbst, sondern um die Rechte einer besonderen Gruppe: der Homosexuellen.

"Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes." (Lukas 16,8 - Einheitsübersetzung)

Was also ist unsere Strategie?

Ein wichtiger Punkt, den wir von schwulen Aktivisten lernen können: sich auf die Kinder konzentrieren! Von schwuler Seite bekommen wir das überaus oft zu hören: die Kinder werden verletzt; denkt daran, welche Auswirkungen das auf die Kinder hat usw. Verschiedene homosexuelle Gruppierungen (etwa GLSEN - das Gay, Lesbian and Straight Educational Network in den USA) haben sich auf die Kinder konzentriert - und das schon in der Grundschule. Und auch hier in Deutschland gibt es bereits vergleichbare Programme.

Und wie sieht es mit uns Christen aus?

Wenn wir uns jetzt nicht für traditionelle christliche Familienwerte und die Erziehung unserer Kinder in diesem Geiste einsetzen, wird sich ein anderer um dieses Thema kümmern. Wir können es uns schlichtweg nicht mehr leisten, herumzusitzen während andere unsere Kinder beeinflussen!

Was sonst noch?

Es ist typisch für schwule Aktivisten, dass sie sich um die "Randgruppen" unserer Gesellschaft kümmern. Menschen, um die sich Christen leider viel zu wenig gekümmert haben.

Wie ging das vor sich? Schauen wir uns die USA an: Es begann mit männlichen homosexuellen Aktivisten. Bald schon wurden Lesben mit ins Boot genommen, gefolgt von Bisexuellen und "Transgender" (schließlich gab man sich dementsprechend den Namen GLBT). Dort haben diese Menschen, die sonst nicht selten von der Gesellschaft verstoßen wurden, ein Zuhause gefunden. Ein Zuhause, dass sie offensichtlich in der Kirche nicht gefunden haben.

Das sollte uns zu denken geben!

Somit waren diese Menschen nicht mehr länger am Rande der Gesellschaft.

Gerade diesen Menschen sollte unsere Liebe und Aufmerksamkeit gelten!


Bibelstellen: Lukas 15,4-7 - Lukas 14,12-14


Das heißt nun keineswegs, dass Schwule und Lesben in irgendeiner Form Armen, Behinderten oder sonst wem gleichzusetzen sind. Es kann und muss aber heißen, Jesu' Beispiel und Mahnung zu folgen und denen unsere Hand zu reichen, die anders sind als wir. Menschen, in deren Gegenwart manche unter uns vielleicht sogar nicht so ganz wohl fühlen!

Jesus aber hat für diese Menschen dasselbe getan wie für uns: Er ist für uns gestorben und hat uns so Sein Heil geschenkt.

Ein weiterer auch für uns unerlässlicher Punkt, den wir von der Schwulenbewegung lernen können: Einheit. Manchmal kämpfen wir mehr um unser eigenen kleines Königreich, während Homosexuelle für eine gemeinsame Sache kämpfen (was in ihrer Vorstellung nichts anderes Heißt, als als menschliche Wesen akzeptiert zu werden!)?

Das Neue Testament ruft uns ganz eindeutig zur Einheit auf (Matthäus 12,25-26 oder auch Johannes 17,20-23). Ohne diese Einheit haben wir schon verloren.


Bibelverse: Epheser 4,3-6; Phil. 2,1-4


Unsere Gesellschaft ist in einem schlimmen Zustand. Vielleicht haben wir es versäumt zu kämpfen. Oder wir haben die falschen Waffen verwendet oder uns gar mit dem Schauplatz des Kampfes verzettelt.

In Jesus aber finden wir Waffen, die nicht von dieser Welt sind. Aufopfernde, selbstlose Liebe etwa. Die Wahrheit des Evangeliums. Mit solchen Waffen können wir jede schlacht gewinnen.

Jesus kann Menschen verändern - und die wiederum können die Gesellschaft verändern.

Es liegt an uns, unseren Teil zur Veränderung der Gesellschaft beizutragen - sonst werden wir von ihr verändert.



(Quelle: ICN Ministries: http://www.icnministries.org/resources/video.htm)

Geschichte

1871 wurde im Deutschen Reich die Homosexualität durch den § 175 des Strafgesetzbuches (StGB) zum Straftatbestand und somit kriminalisiert. Unter Hitler wurden dann ca. 10.000 bis 15.000 Homosexuelle in Konzentrationslager verschleppt. Es wurden Experimente an ihnen durchgeführt und viele wurden getötet.

1963 schließlich hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ein staatliches Verbot einvernehmlicher Homosexualität zwischen Erwachsenen für unzulässig erklärt. In Deutschland allerdings galt der eben genannte § 175 StGB noch bis 1969. Man geht davon aus, dass zwischen 1949 und 1969 ca. 50.000 Männer deshalb vrurteilt wurden. Seit 1969 ist die Situation eine andere: homosexuelles Verhalten ist nur mehr unter bestimmten Umständen strafbar (ähnlich der von Heterosexuellen verübten Delikte), also etwa bei Kindern und Widerstandsunfähigen oder bei Gewaltanwendung.

Dann gab es die "sexuelle Revolution" und mit ihr das Erwachen der weltweiten Schwulenbewegung.

"Es gibt nur wenige politische Bewegungen, die sich ähnlich schnell entwickelt haben. Die politisch-emanzipatorische Schwulen-Bewegung wird heute unterstützt von einflussreichen Rechtsanwälten, Psychologen und Geschäftsleuten. Nur wenige Politiker wagen es, sich ihr öffentlich entgegenzustellen." (ein ehemaliger Aktivist der Schwulenbewegung im Jahr 1994).


(wird fortgesetzt)



Der Plan der schwulen Aktivisten



Auch heute noch würden viele Schwule und Lesben nur lachen, wenn jemand behaupten würde, hinter der Strategie der Schwulenbewegung würde eine von langer Hand geplante Strategie stehen. Man würde das wohl als Verschwörungstheorie abtun. Wenn man aber überlegt, dass die Schwulenbewegung vor nicht allzu langer Zeit noch eine Randgruppe, eine extreme Minderheit war und dies mit dem enormen Einfluss auf alle Bereiche der Gesellschaft, Kirche und Politik, den sie heute hat, vergleicht, ist es doch naiv, anzunehmen, dies sei einfach nur spontan so entstanden. Auch sprechen die Fakten eine eigene Sprache.

Unter anderem hat dies auch die Art und Weise verändert, wie man heute Homosexualität sieht. War sie einst noch ein Akt (den man auch verbieten kann), wurde sie im 19. Jahrhundert zu einem Zustand (dem gegenüber man Sympathie zeigt) und schließlich zu einer Identität (womit jegliche kritische Aussage als „Diskriminierung“ oder „Homophobie“ abgetan wurde). Der Kolumnist Mark Steyn hat dies in der Chicago Sun Times hervorragend herausgearbeitet.

Rabbi Samuel H. Dresner hat hervorgehoben, dass die Schwulenbewegung in den USA wohl die erfolgreichste Öffentlichkeits-Kampagne in der Geschichte dieser Nation ins Leben rief – innerhalb weniger Jahre sind sie von Aussätzigen zu Helden geworden. In dieser Zeit haben Amerikaner Homosexualität nicht nur als etwas Unvermeidbares angenommen, sondern als einen gleichwertigen „Lebensstil“, der vollständige Toleranz verdient.

Paul E. Rondeau hat in „Selling Homosexuality to America“ (Regent U. Law Review, 2002) festgestellt, dass irgendwann ein Entschluss zur Legitimation von Homosexualität gefällt werden würde, ohne dass die Gesellschaft sich überhaupt darüber im Klaren sein würde, dass sie mit voller Absicht daraufhin konditioniert wurde, eine Entscheidung in dieser Richtung zu fällen. Eine Entscheidung, von der sie noch dazu denkt, dass es die eigene war.

Geboren wurde diese brillante Strategie von zwei ebenso brillanten Sozialwissenschaftlern, ausgebildet an der Harvard Universität: Marshall Kirk und Hunter Madsen.

Filme wie „Philadelphia“ haben außerdem dafür gesorgt, dass Homosexuelle als Opfer in der Gesellschaft dargestellt werden und ihrer Sache gegenüber enorme Sympathie entgegengebracht wird.

Auch Kirk und Madsen raten dazu, dass sich Homosexuelle als Opfer von Umständen darstellen, die genauso wenig ihre sexuelle Orientierung gewählt haben wie sie etwa ihre Hautfarbe.

In diesem Zusammenhang ist auch die Theorie des „schwulen Gens“ zu erwähnen, die Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen praktisch von vorneherein als „homosexuell“ bestimmt – ohne dass es hierfür auch nur einen einzigen zweifelsfreien wissenschaftlichen Beweis gibt. Die beiden waren sich wohl bewusst, dass menschliche Sexualität von einer Vielzahl von Faktoren – sowohl genetischer Art als auch durch die Umwelt, besonders in der frühkindlichen Phase bestimmt. Trotzdem empfahlen sie, an der Theorie vom „Schwul-Geborenwerden“ festzuhalten.

Gehen wir kurz auf diese Theorie ein:

Diese – wissenschaftlich nicht bewiesene – Theorie war für die Schwulenbewegung sehr nützlich, trug sie doch wesentlich dazu bei, wie die Öffentlichkeit sexuelle Identität wahrnahm. In Verbindung mit der Forderung nach grundlegenden Rechten für Schwule und Lesben trug dies zu einem Klima bei, das die Medien dazu brachte, sich auf wissenschaftliche Versuche zu stürzen, biologische Ursachen für Sexualität zu finden. Diese wissenschaftlichen Tätigkeiten wurden dann in sehr vereinfachten Begriffen geschildert, die die Vorstellung vom schwulen Gen noch weiter nährten - eine Vorstellung, die von den Wissenschaftlern keineswegs als Ergebnis ihrer Forschung gesehen wurde.
Bis zum heutigen Tage wurde noch keinerlei Hinweis dafür gefunden, dass es irgendein Gen gibt, das Homosexuelle von Heterosexuellen unterscheidet.

Eine weitere Taktik: Gib potentiellen Unterstützern der schwulen Sache etwas, zu dem sie eine Beziehung herstellen können. „Anti-Diskriminierung“ etwa. Bitte sie nicht, Homosexualität an sich zu unterstützen – damit könnten sie nichts anfangen.

Dies ist ebenso im Zusammenhang mit der Taktik zu sehen, Homosexuelle als Opfer darzustellen und so von homosexuellen Praktiken und nicht unbedingt attraktiven Seiten des schwulen Lebens abzulenken. Die Gegner der Schwulenbewegung sollen so schlecht dargestellt werden, dass kein Mensch mit ihnen in Verbindung gebracht werden will oder sich auch nur deren Argumente anhören möchte.

So bringt man dann Forderungen vor wie „grundlegende Freiheiten, verfassungsmäßige Rechte, gleichen Schutz durch das Gesetz, faire Behandlung“. Wer hätte schon etwas gegen solche Forderungen?

Da stellt man sich auch gerne in eine Reihe mit der schwarzen Buergerrechtsbewegung (wobei hier gefragt werden darf, wie körperliche Merkmale wie die Hautfarbe und sexuelle Vorlieben in eine Kategorie gesteckt werden können und wie Farbige dies beurteilen. Ist die schwarze Buergerrechtsbewegung wirklich auf die Strasse gegangen, um in einem Atemzug mit Menschen mit bestimmten sexuellen Neigungen genannt zu werden?).

Ebenso wurde Schritt für Schritt ein weiterer Plan umgesetzt: Wissenschaftler auf die eigene Seite zu ziehen – und sei es, indem man den politischen und gesellschaftlichen Druck etwa auf psychiatrische Vereinigungen und Organisationen soweit erhöht, bis sie schließlich Homosexualität von der List der psychischen Störungen nehmen – obgleich sich aus wissenschaftlicher Sicht keine neuen Erkenntnisse ergeben haben.

„Menschenrechte“ – mit diesem Schlagwort, mit dieser Forderung, die für die Schwulenbewegung vereinnahmt wurde, sollte jeglicher Widerspruch und jegliche abweichende Meinung von Anfang an zunichte gemacht werden.

Wer denkt denn da noch daran, dass die Frage der Menschrechte nichts damit zu tun haben, ob Homosexualität normal ist oder nicht. Auch Menschen, die sich außerhalb der Norm befinden, dürfen nicht diskriminiert werden. Jeder Mensch hat ein Recht auf die gleiche Behandlung vor dem Gesetz. Hinzu kommt, dass man sich für oder gegen das Gesetz entscheiden kann. Man kann also sagen, ich halte die Gesetze – oder ich tue etwas, dass gegen sie verstößt. Ebenso kann ich mich für oder gegen moralische Handlungen entscheiden. Hautfarbe aber, oder auch körperliche oder geistige Behinderungen – oder schlichtweg etwas, das man sich nicht ausgesucht hat - fallen nicht unter diese Klassifizierung. Insofern ist es verständlich, wieso die Schwulenbewegung so sehr das Argument verbreitet, Homosexualität sei „angeboren“ – und damit auf einer Ebene zu sehen wie die Hautfarbe.


Kommen wir zu einer anderen Strategie der Schwulenbewegung: Homosexuelle sollen also gute Menschen sowie in der Art eines Otto Normalverbrauchers dargestellt werden.

Zuerst sollen Homosexuelle als Opfer und damit so sympathisch wie möglich dargestellt werden. Das erhöht den Kontrast zwischen „Unterdrücker“ und „Unterdrücktem“. Homosexuelle Männer und Frauen sollten als „Vorzeigemodelle“, als wahre Säulen der Gesellschaft dargestellt werden. Dazu gehörte auch, über bekannte homosexuelle Menschen vergangener Zeiten zu reden (plus einiger hypothetischer Fälle), die sich als Menschen für die Gesellschaft bewährt haben und somit auch ein positives Licht auf Homosexuelle an sich abwerfen sollen, aber auch über bekannte homosexuelle Zeitgenossen (etwa Medienstars, Politiker usw.). Warum? Nun, der durchschnittliche Heterosexuelle, der erfährt, dass etwa ein Schauspieler, den er mag, schwul ist, soll sich etwa folgendes sagen: Ich mag Herrn X. Nun habe ich erfahren, Herr X ist schwul. Ich muss also entweder aufhören, ihn zu mögen, oder es ist in Ordnung, dass ich Schwule respektiere. Hier geht es keineswegs nur um den Respekt, den man grundsätzlich jedem Menschen entgegenbringen sollte. Bei Strategien wie diesen wird mit allen Mitteln versucht, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Wer sich solche Taktiken wie die von Kirk und Madsen ansieht, kann schwerlich leugnen, dass hinter all dem ein Plan steckt. Ein Plan, auf den Medien, Politik, Gesellschaft – aber auch Teile der Kirche hereingefallen sind und den sie kritiklos und offenbar ohne allzu viel nachzudenken als richtig und gerechtfertigt akzeptiert haben.

Sehen wir uns noch einige weitere Taktiken an:

Ebenso wie Schwule als gut und normal dargestellt werden sollen, ist es der Plan, Menschen, die zum Thema Homosexualität eine andere Meinung haben, als schlecht und als jemanden darzustellen, der andere zu Opfern macht. Das Ziel hierbei ist, dass sich die Normalbevölkerung von solchen Menschen distanzieren soll. Kirk und Madsen waren offenbar der Meinung, dass man durch eine positive Kampagne nur bis zu einem bestimmten Punkt gelangen kann. Ab diesem Moment dreht sich das Ganze zum Negativen – die Gegner der Schwulenbewegung werden angegriffen und schlecht gemacht. Jeder, der nicht die eigene Meinung teilt, macht Homosexuelle demnach zu „Opfern“. „Homophobie“ wird zum Schlagwort gegen Andersdenkende: wer andere Wertvorstellungen als die eigenen hat, ist „homophob“. Es kommt gar zu absurden Wortschöpfungen, etwa „internalisierte Homophobie“ (also etwa Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die angeblich eine Homophobie verinnerlicht haben). Sogar  (oder gerade) Ex-Gay Ministries geraten in die Schusslinie der „Homophobie“. Wie kann aber jemand, der selbst gleichgeschlechtliche Neigungen hat, eine phobische Reaktion gegen sich selbst haben? Das ist nicht nur absurd, bei derartigen Unterstellungen und Verdrehungen kann man durchaus davon ausgehen, dass sie bewusst geplant und geäussert werden.

Eine Taktik, die in diesem Zusammenhang zu nennen ist: Man stellt Bilder von „Schwulenhassern“ (also etwa einen klischeehaft dargestellten Prediger, der im Gottesdienst gegen Homosexualität als ein Gräuel vor Gott spricht) Bildern von körperlich übel misshandelten Homosexuellen gegenüber. In bösartigen Händen ist diese Technik jedoch besonders gefährlich.


Schließlich soll die Strategie der Schwulenbewegung auch noch in die Schulen gebracht werden.

Entgegen weitläufiger Meinung ist nicht jeder Homosexuelle auch hinter Minderjährigen her. Homosexualität und Pädophilie sind nicht dasselbe. Gleichwohl gibt es weltweit viele schwule Aktivisten, die das Alter für sexuelle Kontakte senken wollen. Viele derartige Gruppen halten ihre Meinung hierzu auch keineswegs verborgen. Ein Beispiel hierfür wäre die niederländische Schwulenorganisation COC, die irgendwelche Altersgrenzen für die Zustimmung zum Sex gleich ganz abschaffen will. Sie spricht auch von einer Verwandtschaft von Homosexualität und Pädophilie und will es homosexuellen Erwachsenen erleichtern, „sensibel“ für die erotischen Sehnsüchte ihrer jüngeren Geschlechtsgenossen zu werden und hiermit die schwule Identität zu „erweitern“. Auch scheinen weitaus mehr Homosexuelle mit Minderjährigen Sex zu haben als manche vermuten möchten.
In den USA hat bereits 1972 die „Nationale Vereinigung Schwuler Organisationen“ in ihrer „Schwulenrechtsplattform“ die Forderung aufgenommen, alle Gesetze abzuschaffen, die in irgendeiner Form das Alter der Zustimmung zu sexuellen Kontakten reglementieren.

Mit diesem Hintergrund mag auch das Engagement homosexueller Gruppen an Schulen kritisch betrachtet werden: hier geht es nicht darum, Schülerinnen und Schüler objektiv über das Thema Homosexualität zu informieren (Ex-Gay Gruppierungen werden etwa regelmäßig ausgeschlossen) und ihnen so dabei behilflich zu sein, intelligente und verantwortungsvolle Entscheidungen hinsichtlich ihrer erwachsenden Sexualität zu treffen, sondern es wurde im Lauf der letzten Jahre weltweit eine Indoktrination angegangen, die ihresgleichen sucht. Manchmal waren und sind sich Eltern gar nicht bewusst, was ihren Kindern da in der Schule so beigebracht wird – was teilweise auch bewusst so geplant ist (etwa indem Kindern geraten wird, derartiges Material nicht mit nach Hause zu nehmen). So gibt es inzwischen in vielen Ländern Programme zur sexuellen Erziehung von Kindern – beginnend schon im Kindergarten. Mit „Erziehung“ hat das aber wohl weniger zu tun. Es ist vielmehr in Zusammenhang mit der Strategie der Schwulenbewegung zu sehen, traditionelle christliche Familienwerte zu zerstören und die Kinder neu zu „programmieren“, damit sie einen schwulen oder lesbischen Lebensstil als „alternative Lebensweise“ akzeptieren. Ein Lebensstil, der für jeden da ist und den jeder auch ausprobieren kann. Das „Erziehungsmaterial“ ist oft sehr eindeutig und lässt auch, was die Bilder betrifft, nichts der Vorstellung offen. Kinder sollen so schon früh an die „Normalität“ verschiedenster homosexueller Sexpraktiken gewohnt und ihre mögliche Abneigung beim Anblick solcher Bilder systematisch desensibilisiert werden – etwa indem man die anfängliche Abneigung beim Anblick solcher Praktiken mit der Abneigung beim ersten Anblick eines Geburtsvorgangs vergleicht. Oder es wird den Jugendlichen erzählt, dass ihnen homosexuelle Kontakte in ihrer Jugend auch beim späteren heterosexuellen Leben nützlich sein können.

Hier geht man eindeutig viel zu weit, was ein schrittweises, klinisches und verantwortungsvolles Heranführen an die eigene Sexualität angeht. Hier werden Minderjährige oft auch ermuntert, zu masturbieren, pornographische Bilder anzusehen oder gleichgeschlechtlichen Sex auszuprobieren. Eltern, die dies aus religiösen Gründen nicht akzeptieren wollen, werden manchmal als radikale und rückständige sowie homophobe Fundamentalisten bezeichnet oder es werden juristische Schritte eingeleitet bzw. angedacht.

Es wird zwar oft „Safer Sex“ propagiert und die Benützung von Kondomen erklärt, die tatsächliche Tragweite und Bedeutung sexuell ansteckender Krankheiten (von denen sich bei weitem nicht alle durch Kondome verhindern lassen!), deren Risiko durch erhöhte sexuelle Kontakt erhöht ist, oft nicht ausreichend beleuchtet. Ganz zu schweigen davon, Sex als etwas Heiliges zu propagieren, das man nicht wie ein Gebrauchsgut verheizen darf. Wer Enthaltsamkeit bis zur Ehe lehrt und dies auch mit guten Argumenten belegt, wird bestenfalls belächelt. Als „Safer Sex“ nennen manche gar das gegenseitige bzw. gemeinsame Masturbieren. Erstens ist auch hier das Risiko der Ansteckung durch bestimmte Krankheiten keineswegs ausgeschlossen (sofern es zu körperlichen Kontakten kommt, was man ja kaum ausschließen kann), zweitens kann es kaum als verantwortungsvoll gelten, Minderjährigen bereits frühzeitig das zügellose sexuelle Experimentieren beizubringen und somit Sex zur Konsumware ohne jeden besonderen Wert oder gar transzendenten (also über sich selbst auf etwas Größeres hinausweisenden) und lebensschenkenden Sinn verkommen zu lassen.

Kondome werden als Allheilmittel gegen sexuell ansteckende Krankheiten propagiert – sexuelle Enthaltsamkeit ist noch nicht einmal eine mögliche Option. Hier wird das Pferd aber gleichsam von hinten aufgezäumt: anstatt von Anfang an zu beginnen und Sexualität als etwas ganz besonderes und bedeutungsvolles zu lehren, das wohl überlegt angegangen sein will, lehrt man eine Politik des „Probier’s doch aus!“, aber Bitteschön mit Kondom. Aus eigener Erfahrung als Männer können viele von uns sagen: wenn du einmal sexuell sehr erregt und möglicherweise noch dazu alkoholisiert bist, ist dir oft alles andere egal. Viele von uns waren auch in Schwulensaunas und haben dort praktisch nie einen Kondomgebrauch wahrgenommen. Dasselbe gilt für Sex auf Toiletten, in Bars usw. Selbst ausgelegte Kondome werden nur sehr spärlich verwendet. Viele von uns hatten auch die Einstellung: Was soll’s – selbst wenn ich HIV bekomme, gibt es ja mittlerweile gute Medikamente. Von allen anderen Krankheiten war bei uns nie die Rede.

Gegen Herpes, Syphilis, Chlamydien und viele andere Krankheiten bieten Kondome aber keinen ausreichenden Schutz, was diese Kampagnen auch verantwortungslos erscheinen lässt. Selbst bei einer Kondombenutzung ist und bleibt Analverkehr außerdem auch hoch riskant, da Kondome hierbei leicht reißen können. Selbst bei heterosexuellem Verkehr kann es in der Vagina zu Rissen im Kondom oder zum Abrutschen desselben kommen.

Wenn diese ganze schwule Propaganda außerdem so gut und richtig ist, wie kommt es dann, dass eine so kleine Minderheit in der Bevölkerung einen so erheblichen Anteil an sexuell übertragbaren Krankheiten hat? Kann es nicht sein, dass das an der Sache an sich und nicht alleine an der Art und Weise der „Ausführung“ liegt?

Der (a)moralische Relativismus greift um sich – jeder entscheidet für sich selber, was gut, wahr, richtig und moralisch akzeptabel ist. Einen gesellschaftlichen Konsens hierzu gibt es nicht mehr.
Sex auf die Ehe zu beschränken, wird nicht als universeller Wert geschätzt, sondern als religiöse Engstirnigkeit abgelehnt. Man will ja heute „neutral“ sein und nicht irgendwie religiös eingefärbt.

Das Ganze geschieht oft unter dem – wenngleich auch gutgemeinten – Deckmantel der Verhinderung von „Homophobie“ oder von Selbstmorden unter homosexuellen Jugendlichen. Mit diesen Schlagworten soll jegliche Gegenmeinung von vorneherein ausgeschlossen oder in eine radikale Ecke gedrängt werden.

Auch ist zu beobachten, dass nicht mehr nur Schulen für ältere Schüler im Visier der schwulen Aktivisten sind, sondern bereits Schularten weit darunter – bis hin zu Kindergärten.

Natürlich sind bei all dem nur positive Diskussionen um die Homosexualität zulässig.

Manche Materialien, die im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verwendet werden, liefern falsche Informationen, weil die Autoren selbst falsch informiert sind. Andere Autoren scheinen bewusst Fakten wegzulassen, die dem widersprechen, was sie aussagen und vermitteln wollen – oder auch ihre Aussagen herausfordern bzw. sie Lügen strafen.

Gleichwohl macht man sich nicht die Mühe, mehrere Positionen zu Wort kommen zu lassen. Schwule Aktivisten werden zwar gerne eingeladen, um vor Schülern zu sprechen – Männer und Frauen jedoch, die dieses Leben hinter sich gelassen und einen anderen Weg gefunden haben („Ex-Gays“), wird dies nicht gestattet. Im Gegensatz zu vielen schwul-/lesbischen Gruppierungen werden Ex-Gays auch nicht von öffentlicher Seite subventioniert. Sie existieren sozusagen gar nicht. Sind wir unseren Kindern nicht etwas mehr Offenheit schuldig? Wir wissen nicht so recht, mit diesem Thema und den Betroffenen umzugehen und noch viel weniger haben wir tatsächliche Antworten – wissenschaftlicher wie moralischer oder religiöser Art – und so sagen wir ihnen, sie sollen es eben tun. Das ist eine armselige Pädagogik und eine noch armseligere Theologie, sollte sie denn diesem Weg folgen.

Und so scheinen sich auch Psychologen, Psychiater und Ärzte nicht für Ex-Gays zu interessieren. Homosexualität wird nicht als Krankheit gesehen und so gibt es auch keinen Grund, sich in irgendeiner Form mit ihr oder den Betroffenen, die ein Ausleben ihrer gleichgeschlechtlichen Neigungen für sich selbst nicht akzeptieren können, abzugeben. Ex-Gays existieren entweder nicht – oder sie belügen sich selbst. Wo liegt das Problem? Warum nicht einfach ein homosexuelles Leben führen?

Wissenschaftliche Erkenntnisse werden nur insoweit angenommen, wie sie politisch korrekt sind – ein Drama, das sich nicht nur auf dem Gebiet der Sexualität abspielt.

Die schwule Propaganda scheint auf ganzer Linie gesiegt zu haben. Wo von Respekt gegenüber homosexuellen Menschen die Rede ist, wird unterschwellig die uneingeschränkte Akzeptanz von Homosexualität an sich sowie die Zerstörung der traditionellen christlichen heterosexuellen Familie zugunsten allen möglichen Formen des Zusammenlebens vermittelt und gefordert. Menschen, die das anders sehen, müssen mundtot gemacht werden.

Mit Mitteln der Manipulation und Indoktrination wird der Plan schwuler Aktivisten in alle Bereiche gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kirchlichen Lebens getragen und verwirklicht.

Und doch gibt es immer wieder Menschen, die sich dem widersetzen und einen anderen Weg gefunden haben. Menschen, die nicht der Ansicht sind, dass gleichgeschlechtlicher Sex dasselbe ist wie das lebensschenkende, heilige und dem Wohl der Ehepartner dienende Geschenk innerhalb einer heterosexuellen, monogamen und lebenslangen Ehe.

Auch viele Facetten homosexuellen Lebens werden in all den Hochglanzbroschüren der schwulen Propaganda ausgeklammert. Etwa die hohe Selbstmordrate homosexuell lebender Menschen. Dies kann man keineswegs einfach nur auf die „homophobe“ Gesellschaft schieben, zumal sich heute – gerade in Großstädten – relativ problemlos ein offen schwules Leben führen lässt. Diese hohe Selbstmordrate lässt sich nur mit der besonderen Verfassung gleichgeschlechtlich empfindender Menschen sowie einem ausufernden homosexuellen Leben erklären.

Auch mit der Treue zum eigenen Partner – wenn es denn einen gibt – nehmen es viele homosexuell lebenden Menschen nicht so genau. Dies wird auch offen zugegeben und als positiv bewertet. Ganz abgesehen von moralischen Aspekten dieses Tuns und den sich daraus ergebenden emotionalen und spirituellen Konsequenzen steigt hierdurch auch das Risiko der Ansteckung durch sexuell übertragbare Krankheiten. Hier muss allerdings auch angeführt haben, dass viele Heterosexuelle in dieser Hinsicht enorm aufgeholt haben und es mit traditionell christlichen Familienwerten ebenso wenig genau nehmen.

Manch homosexueller Aktivist führt nun an, die Statistiken, die auf eine kürzere Lebenserwartung homosexuell lebender Menschen aufgrund vieler „Begleiterscheinungen“ dieses Lebens hinweisen (Sex mit vielen verschiedenen Partnern und damit erhöhtes Risiko der Ansteckung durch sexuell übertragbare Krankheiten, Alkohol- und Nikotinkonsum, sogar Übergewicht, emotionale Instabilität bis hin zu psychiatrischen Erkrankungen usw.) die Folge einer „verinnerlichten Homophobie“ bzw. Homophobie und Unterdrückung von außen sind. Zum einen ist hierbei bemerkenswert, dass diese Untersuchungen und Statistiken keineswegs angezweifelt werden. Das Argument, das hier jedoch vorgebracht wird, ist haarsträubend.

Ein Beispiel: Juden wurden über Jahrtausende verfolgt. Gleichwohl hatte dies keinerlei Auswirkungen auf ihre körperliche und emotionale bzw. psychische Gesundheit.

2001 gab es in den Niederlanden, wo die gleichgeschlechtliche Ehe legal und ein homosexuelles Leben akzeptiert ist, eine Studie unter 6.000 (!!) Männern und Frauen, die in den letzten 12 Monaten gleichgeschlechtlichen Sex welcher Art auch immer hatten. In fast jeder der untersuchten Kategorien zeigten diese Männer und Frauen eine weitaus höhere Rate an psychischen und psychiatrischen Störungen (etwa Depressionen, Verhaltensstörungen, Angsterkrankungen, Suizidgefährdung etc.) als der Rest der Bevölkerung. Als Faktoren, die zu diesen Störungen beitragen, führten die Autoren Einsamkeit, Treulosigkeit in homosexuellen Beziehungen und häufig wechselnde Sexpartner an.

Mit Schlagwörtern wie „Multikulturelle Gesellschaft“, „Verschiedenheit“, „Toleranz“ usw. soll uns ein homosexuelles Leben aber immer noch als gleichwertig mit einem heterosexuellen Familienleben schmackhaft gemacht werden.

Viele von uns waren selbst lange in der schwulen Szene. Nun liegt es uns fern, homosexuelles Leben generell als ausufernd und in schrecklichen Szenarien zu malen. Allerdings kann man durchaus sagen, dass homosexuell lebende Menschen in der Regel eine weitaus höhere Anzahl an Sexpartnern haben sowie weitaus extremere Sexpraktiken anwenden als ihre heterosexuell empfindenden Mitmenschen. Auch sehr extreme Spielarten sind in der Szene akzeptiert und werden von vielen praktiziert: Sado-/Maso-Sex, Sex in schwulen Saunas, Bars, Parks oder Toiletten, Sexpraktiken, die körperliche Ausscheidungen beinhalten, Gruppensex, Sex mit extremen „Spielzeugen“ oder Verkleidungen (Gummianzüge, Leder- oder Armeekleidung, Uniformen, Crossdressing usw.), Pornographie in allen möglichen Formen – auch allgemein zugänglich und gemeinsam konsumiert -, Sex unter Einfluss von Drogen etc. All das wird als „Verschiedenheit“ gefeiert. Sehen wir so wirklich die Zukunft unserer Kinder? Wollen wir sie zu einem solchen Leben ermutigen?

Viele von uns haben all das hinter uns. Natürlich praktiziert nicht jedes schwule Paar all dies. Fakt aber ist und bleibt, dass es Konsequenzen spiritueller, emotioneller, psychischer und körperlicher Art haben kann, ein homosexuelles Leben zu führen. Drücken wir es einmal so aus: man sucht nach Liebe an den falschen Orten, mit den falschen Mitteln und den falschen Partnern. Man versucht, Feuer mit Benzin zu löschen. Die dahinter steckende Sehnsucht wird dadurch noch weitaus größer und mit ihr die innere Leere – auch wenn sie mancher als „persönliches Glück“ empfinden mag. Die Bedürfnisse, die man damit zu befriedigen sucht, werden eher betäubt als befriedigt und die Art und Weise, wie man sich selbst und andere sieht, verzerrt. Man beginnt, eine Lüge über sich selbst als Wahrheit anzunehmen und in anderen nur mehr potentielle Sexpartner zu sehen. Entsprechend verändert sich die Art und Weise zu reden und denken, sich zu kleiden, die Mimik und Gestik, der Freundeskreis, die Freizeitaktivitäten, die Sichtweise des eigenen Ichs und des eigenen Körpers, das Verhältnis zur Sexualität, manchmal auch das berufliche Leben – und vor allem das Verhältnis zu Familie, Kirche und Gott.

Zumindest haben viele von uns diese Erfahrungen gemacht.

Eines können wir euch nach all dem sagen: ein homosexuelles Leben mag sehr vieles sein, eines aber ganz bestimmt nicht:

„gay“.

(Quelle: u.a. Arthur Goldberg: Light in the Closet. Torah, Homosexuality and the Power to Change. Red Heifer Press. ISBN: 978-09631478-9-9. GO AND GET IT NOW!!)

Offener Brief

Respekt - was die Schwulenbewegung seit ihren Anfängen fordert, fordern auch wir von ihr!

Uns wird gerade von aktiven Homosexuellen oft vorgeworfen, wir würden Homosexuelle als Kranke ansehen und wollten sie im medizinischen Sinne heilen. Das Leben ist ja so einfach, wenn man alles auf ein Schlagwort reduzieren kann.

"Heilung" heißt für uns erst einmal Heilung von alten Wunden, die im Leben von vielen Homosexuellen noch gegenwärtig sind und aufgearbeitet werden müssen. Wir möchten Menschen, die dies wollen, helfen, ihre ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen oder andere sexuelle Probleme zu überwinden. Und wir wollen ihnen helfen, ihr gebrochenes Verhältnis zu Gott wiederherzustellen. Insofern könnte man uns vielleicht eher als "christliche Selbsthilfegruppe" umschreiben. "Heilung" heißt aber auch, zu lernen, seine sexuelle Lust zu kontrollieren und zu beherrschen - und nicht umgekehrt. Außerdem versuchen wir aufzuarbeiten, was uns zu dem gemacht hat, der wir heute sind.

Wir sind keine Ärzte, Therapeuten oder was auch immer - auch wenn es unter uns solche gibt. Wir sind Christen und betrachten das Ausleben oder bewusste Inkaufnehmen von Homosexualität als nicht im Sinne Gottes. Insofern ist Gehorsam gegenüber Gottes Wort unser erstes Ziel - und nicht irgendeine Form des "Umpolens". Gott hat uns alle heterosexuell erschaffen - nur manche von uns hatten oder haben ein homosexuelles Problem. Aus welchen Gründen auch immer sehen sie sich nicht mehr als das, zu dem sie Gott geschaffen hat. Wir möchten ihnen helfen, ihre heterosexuelle Identität wiederzufinden. Das heißt keineswegs, dass am Ziel dieses Weges automatisch Heirat und Kinder stehen, auch wenn dies oft der Fall ist. Manche entscheiden sich für ein enthaltsames Leben, lernen aber, ihre hinter dem Ausleben von Homosexualität stehenden legitimen Bedürfnisse nach gleichgeschlechtlicher Zuneigung und Freundschaft auf gesunde Weise zu befriedigen.



Wir zwingen uns niemand auf und denken nicht, dass wir besser oder schlechter sind als andere. Wir diskriminieren niemand - möchten aber auch von niemandem diskriminiert werden.Gott hat jedem einen freien Willen gegeben - und das respektieren wir. Nichts anderes fordern wir auch von anderen, die automatisch alles niedermachen wollen, was nicht ihrer Meinung ist. Man ist schnell dabei, von "Homophobie" zu sprechen, wenn jemand die eigene Meinung nicht teilt - ist aber genauso schnell, wenn es darum geht, Andersdenkende mit allen möglichen Namen einzudecken und ihnen alles Mögliche vorzuwerfen - ohne sich jemals mit ihnen selbst auseinandergesetzt zu haben!

Auch wir haben oder hatten gleichgeschlechtliche Neigungen. Viele von uns haben sie jahre- oder gar jahrzehntelang ausgelebt! Wir wissen also sehr wohl, was ein homosexuelles Leben als solches und die Reaktion der Gesellschaft auf uns im Besonderen bedeutet.

Wir wissen aber auch und haben dies selbst erleben dürfen, dass es einen Weg aus der Homosexualität gibt! Niemand ist Sklave seiner Triebe, Gene, der Gesellschaft, Familie oder was auch immer!

Wir sollten doch denen, die dies wünschen, die Option lassen, für sich selbst zu entscheiden, ob auch sie diesen Weg gehen wollen!

Kann es sein, dass man uns genau deshalb so militant bekämpft, uns mit Rechtsanwälten bedroht und seitenweise "Studien" anführt (die manchmal schon ein Laie widerlegen kann), weil man - sollte es nur einen EINZIGEN Menschen geben, der es geschafft hat, die Homosexualität hinter sich zu lassen und nun glücklich dabei ist, selbst keine Ausrede und Legitimation mehr hat?






Gehen wir doch einmal davon aus, es wäre tatsächlich so, dass es ein "schwules Gen" gibt: macht das irgendetwas richtiger oder besser? Wird genetisch bedingte Diabetes "natürlicher" oder "normaler", weil sie im Gencode ihren Ursprung hat? Oder müssten wir dann nicht eher lernen, unser Leben danach auszurichten - anstatt jede Torte zu essen? Wie jämmerlich wäre es, wenn unsere Gene uns definieren würden - wenn wir hilf- und willenlose Objekte - ja Sklaven! - eines Gencodes wären!

Wir brauchen keine Rechtsanwälte, um für unsere christliche Überzeugung einzustehen - selbst wenn man uns beschimpft und beleidigt. Wer so etwas braucht, um seine Meinung durchzusetzen, tut uns leid.

Wir lieben unsere homosexuellen Brüder und Schwestern und reichen ihnen jederzeit die Hand zur Versöhnung! Und weil wir sie lieben, bieten wir ihnen auch völlig uneigennützig Hilfe an - wenn sie dies möchten!

Wir werden nicht mit einem Millionenetat subventioniert. Wir zahlen alles aus eigener Tasche. Uns kann also niemand nachsagen, dass wir irgendwelche Interessen - außer unsere christlichen - vertreten.


Ist es nicht schade, wenn man "Diskriminierungsvorwürfe" oder "Selbstmordtheorien" oder ähnliche Schwarz-Weiß-Malereien braucht, um uns von vorneherein in ein radikales Lager zu drängen und somit jede sinnvolle Diskussion mehr oder weniger geschickt zu umsegeln?

Es ist sehr wohl zu unterstützen, Menschen den Respekt vor anderen beizubringen - nur darf man dabei nicht in Gruppen unterteilen.

Wie sieht es denn mit dem Respekt vor überzeugten Christen oder Ex-Gays (also Menschen, die ihre Homosexualität überwunden haben) aus?

Wir sind es gewohnt, dass wir entweder beschimpft oder beleidigt werden oder dass uns alles mögliche unterstellt wird. Wir wissen aber, was wir empfinden - und wir können euch aus erster Hand sagen, dass eine Veränderung sehr wohl möglich ist! Ihr zitiert gerne Studien - wir erfahren es am eigenen Leib!

Im übrigen ist das nichts spezifisch homosexuelles - jeder Christ und jede Christin ist gerufen, ein Leben nach Gottes Willen zu führen - auch in sexueller Hinsicht. Nicht weil Gott ein willkürlicher Gott ist, sonder weil Er - der uns erschaffen hat - am besten wissen muss, was gut für uns ist - und was nicht. Und wenn Er uns vor etwas warnt, sollten wir doch darauf hören!







Für uns ist Homosexualität nicht eine Frage von Krankheit oder Gesundheit. Wir sind Christen und als solche ist die Bibel unser alleiniger Leitfaden. Auch Diebstahl ist keine Krankheit - macht ihn das etwa "besser"?

Man geht heute davon aus, dass bestimmte Formen von kriminellem Verhalten oder auch Alkoholismus genetische Mitursachen haben können. Macht das etwa Alkoholismus "normal"? Wir möchten damit Homosexualität nicht auf eine Ebene mit Alkoholismus oder Diebstahl stellen - wohl aber die Logik derartiger "Argumente" anzweifeln.

Die damalige Entscheidung, Homosexualität von der Liste der psychischen Erkrankungen zu nehmen, ist im Übrigen damals von der American Psychiatrist Association (APA) aus rein politischen Erwägungen getroffen worden und nicht aufgrund neuer medizinischer Erkenntnisse. Eine Umfrage unter tausenden von amerikanischen Psychiatern einige Jahre später ergab ganz andere Ergebnisse. Und selbst Wissenschaftler wie Robert Spitzer, die die damalige Entscheidung mit getragen haben, erkennen heute die Möglichkeit einer Veränderung an!

Wer sich die Lebensläufe homosexueller Menschen ansieht, wird sehr schnell viele Gemeinsamkeiten erkennen können, die selbst für einen unbedarften Laien Zweifel an der "Normalität" aufkommen lassen. Und ein homosexuelles Leben ist bei weitem nicht so schön und lustig, wie es immer dargestellt wird - das durften wir selbst jahrelang erfahren.




Es ist leider so, dass es in homosexuellen Beziehungen weitaus mehr Promiskuität gibt als in heterosexuellen. Dies hat den amerikanischen Psychologen Richard Cohen zu der durchaus nachvollziehbaren Schlussfolgerung gebracht, dass Promiskuität die Norm in homosexuellen Beziehungen sei und Monogamie die Norm in heterosexuellen. Ebensolcher hat auch gesagt, dass Homosexualität immer von einem inneren Schmerz verursacht wird. Immer.

Und was die Kurzlebigkeit von homosexuellen Beziehungen betrifft, gibt es nun hinreichende Veröffentlichungen.

Für jeden, der sich selbst ein Bild machen will: gehe einfach mal auf die Homepage des
Robert Koch Instituts - dort kannst du dir selbst ein Bild von der Verbreitung von ansteckenden Krankheiten unter Homosexuellen machen -  im Vergleich zu denselben Krankheiten bei Heterosexuellen.

Wir betreiben keine "Safer Sex"-Kampagnen. Wir zäumen das Pferd nicht von hinten auf. Wir vermitteln den Menschen eine biblische Sicht von Sexualität, die sie erst gar nicht in diese Lage bringen soll.







Im übrigen ist für uns zweitrangig, was "moderne Wissenschaft" uns erzählen will. Das kann sich morgen schon wieder ganz anders anhören. Wir sind Christen und als solche wissen wir, wohin wir uns wenden müssen, um eine Führung für unser Leben zu erfahren. Wir nehmen uns aber durchaus das Recht, auf Wissenschaftler weltweit hinzuweisen, die nicht die herrschende Meinung der Schwulenbewegung vertreten und zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sind. Wissenschaft kann sich nur im Rahmen von freier Meinungsäußerung entwickeln. Es ist gefährlich, zu versuchen, Wissenschaftler zum Schweigen bringen zu wollen. Man sollte sich doch zumindest einmal mit einer offenen und neutralen Einstellung deren Arbeiten ansehen.



 

Wir haben außerdem selbst jahrelang in der schwulen Szene erleben müssen, wie sich die Menschen - und wir selbst! - im Laufe der Jahre verändern. Wie die jungen Männer und Frauen die ersten Kontakte zur Szene aufnehmen - noch natürliche und lebensfrohe junge Menschen - und sich dann im Laufe der Jahre völlig verwandeln. In ihrer Kleidung, ihrer Ausdrucksweise, ihren Umgangsformen, ihren sozialen Kontakten, ihren Moralvorstellungen und sogar in ihrer Art, sich zu bewegen und zu reden. Und nicht selten auch körperlich und seelisch Schaden davon tragen. Dies muss natürlich nicht so sein - aber wir haben es oft genug - und auch an uns selbst! - so beobachtet.




Natürlich muss das alles nicht so sein. Nicht jede homosexuelle Beziehung ist kurzlebig und promisk (wenngleich die Ausnahmen wohl wenige sein dürften...). Nicht jeder Homosexuelle lebt ein sexuell riskantes Leben oder leidet an psychischen Erkrankungen (wenngleich deren erhöhtes Auftreten bei Homosexuellen in mehreren Studien nachgewiesen wurde - und es kann hierfür nicht der Gesellschaft die Schuld gegeben werden!). Aber selbst im "positivsten" Fall, einer monogamen, langlebigen homosexuellen "Liebes-" Beziehung würde sich für uns nichts - aber auch gar nichts ändern: Auch Spencer Tracey und Katherine Hepburn waren ein Liebespaar. Sie haben sich heiß und innig geliebt - aber Spencer Tracey war verheiratet - und das nicht mit Katherine...

Wenn ich etwas als falsch ansehe, ist es zweitrangig, wie es ausgelebt wird. Was mich aber nicht hindert, den Betroffenen trotzdem als meinen Bruder oder meine Schwester anzusehen, der meine Liebe und meinen Respekt verdient!




Wir wundern uns doch manchmal über die Selbstgerechtigkeit, mit der uns begegnet wird. Alle Informationen über Ex-Gay Ministries, also Einrichtungen von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die diese durhc ihren Glauben überwunden haben und nun anderen weiterhelfen wollen, hat man meist aus zweiter oder gar dritter Hand. Man plappert irgendwelche Schwarz-Weiß-Parolen nach, die man irgendwo aufgeschnappt hat. Und wenn man nicht mehr weiter weiß, wird schnell nach dem Rechtsanwalt geschrien. Warum geht man nicht einfach offen und freundlich auf uns zu?

Warum nicht uns genauso behandeln, wie man selbst von der Gesellschaft behandelt werden will? Wir sind bestimmt nicht "besser" als aktive Homosexuelle - aber auch nicht schlechter. Auch wir haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung, Respekt und Nächstenliebe. All das, was man so gerne von anderen fordert.



Wir hetzen nicht gegen andere - wir möchten aber auch nicht, dass man gegen uns hetzt. Wir bitten euch als unsere Brüder und Schwestern, uns so zu behandeln, wie ihr gerne behandelt werden wollt.

Toleranz und Respekt waren einmal wichtige Schlagwörter in den Anfängen der Schwulenbewegung - an diesem Maßstab müsst ihr euch nun auch messen lassen!

Wir wollen auch niemanden vor Gericht bringen - selbst wenn man uns beschimpft und beleidigt. Unsere Überzeugung lässt sich nicht von den Gerichten in die Herzen der Menschen setzen - nur Gott kann das! Wer Rechtsanwälte braucht, um andere zum Schweigen zu bringen, muss schon sehr schwache Argumente haben!

Wir bitten euch, mit gängigen Vorurteilen uns gegenüber aufzuräumen. Ihr wollt ja auch nicht, dass man euch mit Vorurteilen begegnet! Eure Aussagen über Ex-Gay Ministries stützen sich auf das, was ihr irgendwo gehört oder gelesen habt - unsere Aussagen über das schwule Leben hingegen stützen sich auf eigene Erfahrung! Und unsere Überzeugung auf die Bibel (auch wenn ihr hier bestimmt die Augen verdreht und denkt, wir wären radikale Fanatiker. Auch hier liegt ihr falsch - wovon ihr euch gerne selbst überzeugen könnt!). Und es führt keineswegs zu psychischen Erkrankungen, wenn ihr den Weg geht, den wir für uns gewählt haben. Niemand wird psychisch krank, wenn er Jesus nachfolgt. Viele von uns haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass das homosexuelle Leben zu psychischen - und körperlichen - Folgeschäden führen kann. Ebenso ist es ja mittlerweile kein Geheimnis mehr und weithin nachgewiesen - auch wir können das aus eigener Erfahrung bestätigen - dass psychische Erkrankungen bei Homosexuellen in erhöhtem Maße auftreten. Wir sollten uns also sehr wohl überlegen, was wir sagen, bevor wir die Vorurteile anderer Menschen kritiklos nachplappern.




Wir sind keine Psycho-Sekte und keine Möchtegern-Therapeuten. Wir sind eine christliche Selbsthilfegruppe - nicht mehr, aber bestimmt auch nicht weniger!

Wir lieben euch und wir reichen euch unsere Hand zur Versöhnung!


Gott segne Euch,

Robert Gollwitzer
Director JASON ministries
Munich, April 19th, 2006












Link:

 

An die Gay Community

Der Gay Community möchten wir ausdrücklich unsere Bereitschaft zu Gesprächen bekunden. Falls ihr also mit irgendwelchen Inhalten dieser Homepage Probleme habt, wendet euch an uns und wir werden uns offen und ehrlich - und vor allem vorurteilsfrei - mit euch auseinander setzen. Wir finden bestimmt eine für beide Seiten tragbare Lösung.


www.crossministry.org

The Pit

A homosexual fell into a pit and couldn't get himself out.
A religious fundamentalist came along and said, "You deserve your pit."
A psychologist came along and said, "Accept your pit.  That way, you'll be
happy."
A religious liberal came along  and said, "Your pit is God's beautiful
gift to you."
A gay activist came along and said, "Fight for the right to stay in your
pit."
A researcher came along and said "Discrimination against pits is illegal."
A charismatic came along and said, "Just  confess that you're not in that
pit."
Respectable people came by and said, "We don't associate with
pit-dwellers."
The homosexual's mother came by and said, "It's your father's fault you're
in that pit."
The homosexual's father came by and said,"It's your mother's fault you're
in that pit."
The homosexual's wife came along and said, "It's all my fault you're in
that pit."

But Jesus, seeing the man, loved him, and reaching into the pit, put His
arms around  the man and pulled him out.


Top-Verdiener: Schwule Aktivisten in den USA (Jahresgehälter)

Joe Solmonese, Human Rights Campaign: $338,400;
Lorri Jean, Los Angeles Gay and Lesbian Center: $327,000
Neil Giuliano, GLAAD (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation): $271,034;
Eliza Byrd, Gay, Lesbian, Straight Education Network: $283,644;
Chuck Wolfe, Gay and Lesbian Victory Fund: $220,000;
Kevin Cathcart, Lambda Legal: $290,916;
Matt Foreman [former E.D.], National Gay and Lesbian Task Force: $192,540

(Quelle: http://americansfortruth.com/news/promoting-perversion-pays-professional-homosexuals-draw-massive-salaries.html)

 

Resources

The Agenda  von Louis P. Sheldon
Frontline (2. August 2005)

The Homosexual Agenda: Exposing the Principal Threat to Religious Freedom Today
by Alan Sears & Craig Osten

A Strong Delusion  von Joe Dallas
Harvest House Publishers (September 1996)

The Gay Gospel
von Joe Dallas
 
Confronting the Gay Agenda von Tim Staples (CDs)



 

Newsticker

News Ticker provided by LifeSiteNews.Com

kathTube.com: Einbahnstrasse

 

kathTube.com: Bischof Andreas Laun: Das Neue der christlichen Botschaft

 

CitizenLink: Homosexual Activist Says There's No "Gay Gene"

CitizenLink.com: Gay Activists Carp over Focus on the Family's Love Won Out Conference

 

Gay "Tolerance"?

 

YouTube.com: Bash Back - Gay AntiChristian Terrorists

 

CitizenLink.com: Lack of Tolerance Among Gay Activists

 

YouTube.com: Militant Mob of Homosexuals Target Repent America

 

YouTube.com: Dr. Michael Brown: God Has a Better Way!