How to Ride a Bull from Matthew Fradd on Vimeo.
Guys,
I am currently doing "The Game Plan" with one of your brothers and he allowed me to publish his list with the 35 reasons why you should leave a homosexual life (or not go into it). As you know, that list serves as a motivation - reading it aloud every morning after Scripture reading and prayer.
So here we go:
1 One it hurts my wife
2 Hurt my kids
3 Have a criminal record - served one year probation
4 God does not approve of such behavior
5 Separates me from the love of God
6 Could get a serious diease
7 Lost my job teaching at the college
8 Could lose my current job if I go porn site
9 Live in denial and a scret life which is not healthy
10 It is not real, but a fantasy that ends in diaster.
11 no love for anyone - it is all about me.
12 lust is out to destory me
13 I cannot make a man love me.
14 True union is btwn a man and a woman
15 my life was out of control
16 hate one night stands
17 does not give me what I am looking for in a relationship
18 never satisfy looking for next big fix
19 in bondage to my false high
20 causes depression
21 causes isolation
22 want to live for Christ
23 lived in fear
24 not socially accepted
25 want to relate to men in a healthy way
26 destroys friendships
27 the chemical release is like a drug and i can't say no
28 cannot distinquist people motives if they real or not
29 not able to be honest
30 not able to trust
31 cripple my ability to be light and salt that the world needs
32 i am deliberatily putting my pleasure before God, wife and kids
33 i am polutting my mind and body
34 i am participating in the sort of evil i said i am against
35 i am not being the man i can be

Telefonketten
Ein Tip aus der Praxis: Telefonketten. Besonders wirkungsvoll bei Selbsthilfegruppen, durchaus aber auch privat machbar. Sobald jemand in Gefahr ist, seinen Versuchungen nachzugehen, ruft er einen anderen Bruder (bzw. bei Frauen eine Schwester) an oder schickt eine SMS und setzt so die Kette in Gang. Die anderen versuchen schnellstmöglichst zu reagieren und ihn/sie davon abzuhalten (anrufen, bei ihm/ihr vorbeischauen usw.). Außerdem beginnen die Brüder/Schwestern, für ihn/sie zu beten.
Sehr wirkungsvoll und hilfreich! Bestimmt kennst auch du Menschen, die das für dich tun würden - und für die du dasselbe tun könntest!
Hier zwei Tips von Teilnehmern unserer Selbsthilfegruppen:
1) Schreibe alles auf, wofür du dankbar sein solltest! Lies diese Liste regelmäßig durch!
2) Lege ein Tagebuch (oder einen Block im Internet) an. So kannst du nachverfolgen, was dazu geführt hat, dass du gefallen bist (sollte es denn soweit kommen) und außerdem kannst du so deinen Therapieerfolg kontrollieren. Außerdem ist es einfach interessant, zu lesen, was man früher gedacht und gefühlt hat!
Tips, um die sexuelle Reinheit aufrechtzuerhalten:
1. Werde realistisch.
Du musst dir im Klaren darüber sein, dass sexuelle Versuchung in unserer Kultur heutzutage leider unvermeidlich ist. Du wirst täglich von erotischen Bildern bombadiert. Auch die Tatsache, dass du Christ bist, schützt dich nicht vor Versuchung. Jeder kann fallen. Johannes sagt im 1. Johannes 1:8: "Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns."
2. Mache ernst.
Wenn du sexueller Lust nachgibst, tanzt du am Abgrund. Jede sexuelle Fantsie, die du dir erlaubst, jeder unangemessene Flirt, jeder "zweite Blick", den du dir gestattest, birgt in sich die Saat von AIDS, Ehebruch, einem gebrochenen Herzen, einem zerbrochenen Leben. Unternimm JETZT etwas - solange du noch kannst. Erinnere dich an Jakobus 1:15: "Wenn die Begierde dann schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt; ist die Sünde reif geworden, bringt sie den Tod hervor."
3. Bereite dich vor.
Wenn du weißt, morgen kommt ein schlimmer Sturm, wirst du Vorkehrungen treffen. Wenn dir wirklich klar ist, wie alltäglich und gleichzeitig todernst sexuelle Versuchung ist, wirst du einen Plan entwickeln, um ihr begegnen zu lernen. Sogar Paulus gab im 1. Korinther 9:27 zu: "vielmehr züchtige und unterwerfe ich meinen Leib, damit ich nicht anderen predige und selbst verworfen werde." Kannst du es dir leisten, dies nicht zu tun?
4. Nimm Verbindung zu anderen auf.
Sexuelle Sünde wächst und gedeiht in der Dunkelheit. Durch das Geheimhalten verstärkt sich ihr Griff, mit dem sie dich festhält. So peinlich und beschämend es auch sein mag, seine Sünden jemanden einzugestehen, so klar sollte dir eines sein: du kannst deine Sünden nicht selbst überwinden. In Jakobus 5:16 lesen wir: "Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten." Finde einen vertrauenswürdigen christlichen Freund, dem du dich anvertrauen kannst. Mache ihn zu deinem Therapiepartner und nehme NIE an, du brauchst keine Rechenschaft mehr.
5. Werde brutal.
Es sollte eigentlich ein 11. Gebot geben, das sagt: "Du sollst dich nicht selbst belügen". Wenn es dir ernst damit ist, sexuell rein zu leben, solltest du dich nicht nur von allem fern halten, was dich in Gefahr bringen könnte (Fantasien, Pornos, Affairen, Prostitution...), sondern auch von jedem Menschen, der oder die dich dazu verführen könnte. Manchmal kann eine bestimmte Aktivität (ein Kinobesuch, eine bestimmte Art von Musik oder Bars) für andere zwar in Ordnung sein, aber nicht für dich. Sei absolut brutal, was deinen Lebensstil betrifft: alles, was dich in Gefahr bringen könnte, muss über Bord geworfen werden. Im 1. Korinther 6:12 sagt Paulus: "Alles ist mir erlaubt» - aber nicht alles nützt mir. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich."
6. Suche dir Hilfe.
7. Gewöhne dich daran.
8. Suche dir Liebe.
Du hast bisher Liebe an den falschen Orten gesucht. Deine sexuellen Verfehlungen waren ein jämmerlicher Ersatz für dieses elementare Bedürfnis. Du kannst die Sünde büßen, aber nicht das Bedürfnis, das dazu geführt hat. Suche dir also Liebe: von Familienangehörigen, Freunden, christlichen Brüdern und Schwestern usw. Ein Mensch, der wirklich liebt und wirklich geliebt wird, kommt weniger leicht in Versuchung, an den falschen Orten nach etwas zu suchen, das er dort nie finden wird. Jesaja fragte in 55:2: "Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen." Versuche, Bindungen zu anderen aufzubauen und dabei authentisch zu sein.
9. Nimm die Gnade Gottes an.
Nicht der sündenfreie Mensch hält bis zum Ende durch, sondern der, der es gelernt hat, wieder aufzustehen, wenn er fällt. Wenn dir dein Kampf endlos erscheint, erinnere dich daran, dass du dich auf eine Richtung hin verpflichtet hast - und nicht zur Perfektion. Du fällst vielleicht auf dem Weg. Das ist keine Entschuldigung, sondern eine realistische Betrachtung der heutigen Welt. Der Erfolg oder Misserfolg eines Mesnchen entscheidet sich bei der Frage, ob er fähig ist, sich wieder hochzuziehen, wenn er gefallen ist, seine Sünden zu beichten und weiter den Weg zu gehen, für den er sich verpflichtet hat. Paulus schreibt in Philipper 3:14: "Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt."
10. Lebe!
Was sind deine Leidenschaften? Was ist deine Berufung? Wie klar sind deine Ziele? Hast du überhaupt Spaß im Leben? Wenn du all das nicht hast, bist du extrem anfälig dafür, sexuell zu fallen. Das Leben ist mehr, als nur sexuell rein zu bleiben - so wichtig das auch ist. Du musst lernen, wer du bist und warum du da bist, was deine Leidenschaften und deine Berufung sind, wo deine Prioritäten liegen und wo es bei dir im Leben lang geht. Wenn du all das noch nicht weißt, hast du jetzt genug zu Überlegen.
Sexuelle Reinheit um ihrer selbst willen ist etwas Gutes - sexuelle Reinheit aufgrund einer höheren Berufung ist aber besser. Halte dich also von der Sünde fern. Wende dich einem leidenschaftlichen, zielorientierten und bedeutsamen Leben zu. Das ist im wahrsten Sinne Buße.
Wenn du Pornos verwendet hast oder außereheliche sexuelle Kontakte hattest, solltest du es auf jeden Fall deiner Frau sagen.
Zunächst hat sie ganz einfach ein Recht darauf, es zu erfahren. Du hast das Ehegelübte gebrochen und sie hat das REcht, dies zu wissen - selbst wenn es sehr schmerzhaft für sie sein wird.
Wie die Erfahrung außerdem zeigt, weiß die Frau in den meisten Fällen schon, dass etwas nicht stimmt. Manchmal ahnt sie auch, was es ist. Und sie merkt auch, dass ihr Ehemann ihr gegenüber nicht offen und ehrlich ist.
Schließlich beeinträchtigt diese Geheimhaltung die allgemeinde Intimität. Das ist Gift für jede Ehe. Für den Mann ist es natürlich leichter, es zu verheimlichen, da er so die Art von Rechenschaft und Konsequenz vermeidet, die er braucht, um damit aufzuhören. Er sollte also alles seiner Frau gestehen und zusammen mit ihr an der Widerherstellung der Ehe arbeiten.
Zunächst sollte dies in voller Offenheit geschehen. Seine Frau wird viel zu sagen haben - und eventuell sehr laut werden. Lass sie! Sag ihr, du weißt, du hast sie sehr verletzt, aber du weißt nicht genau, was in ihr jetzt abläuft. Bitte sie, ihre Geführle dir gegenüber zu zeigen. Zeige ihr auch, wie ernst du an deiner Besserung arbeitest. Wenn du etwa an einem Programm wie Homosexuals Anonymous teilnimmst, sage ihr das. Zeig ihr, wie das abläuft und was du alles tust, um dich zu ändern. Bitte sie auch zu regelmäßigen Treffen. Nehmt euch Zeit dafür. Und dabei lass deine Frau reden. Sie braucht das, um mit dir wieder ins Reine zu kommen. Betet zusammen. Vreinbart auch regelmäßige Termine bei eurem Ältesten/Pastor/Priester/Evangelisten. Letztlich solltest du alles tun, um deine Ehe zu retten - und sehr hart an dir selbst arbeiten.
(Quelle: u.a. die sehr zu empfehlenden Bücher von Joe Dallas!)
(Quelle: "The Game Plan" von Joe Dallas)
Reality Check
Der Reality Check wurde von Joe Dallas entwickelt ("The Game Plan" - unbedingt kaufen!!!). Er ist eine Ablenkungstechnik, die ihr wirklich täglich anwenden solltet.
Wenn man sexuelle Verfehlungen begeht (Porno, Sex außerhalb der Ehe, Masturbation usw.) muss man zwangsweise die wichtigsten Aspekte in seinem Leben unterdrücken bzw. blockieren. Sonst könnte man kaum die Sünde genießen! Es ist verständlicherweise schwierig, zu Internetpornos zu masturbieren, wenn man gleichzeitig an Frau und Kinder denkt! So funkitoniert's:
Wenn die Versuchung hochkommt, mache folgendes:
Sage diese drei Sachen laut vor dich her:
1. Deinen Namen.
2. Die Namen der Menschen, die dir am wichtigsten sind.
3. Deine Pflichten und Verantwortung im Leben (Beruf, religiöses Leben, Familie, Berufung...).
Dann wirst du kaum mehr Lust haben, dich sexuell zu betätigen.









Was soll ich tun, wenn ich einen Rückfall habe und Sex mit einem anderen Mann (oder allgemein außerehelichen Sex) habe?
Auf jeden Fall solltest du es deinem Ehepartner sagen, falls du verheiratet bist. Ein Rückfall jedoch sollte dich nicht völlig aus der Bahn werfen. Sicher - du hast dich was Pornos und Masturbation betrifft zur Enthaltsamkeit verpflichtet - umso mehr beim außerehelichen Sex. Wir definieren uns aber nicht nur über Enthaltsamkeit. Wir sind Männer (Frauen), Familienväter, Bürger dieses Landes, Christen - und nicht nur Menschen, die enthaltsam leben. Auf jeden Fall aber brauchst du einen Plan für den Fall, dass es doch geschieht.
Als Christen sollten wir uns der sexuellen Reinheit verpflichten - was die Abwesenheit von sexuell unmoralischen Gedanken, Worten oder Taten umfasst. Wir sollten uns aber im Klaren darüber sein, dass ein Rückfall zwar immer möglich, aber nicht unvermeidbar ist. Nur weil man die Sünde momentan bekämpft und zruückdrängt, heißt nicht, dass sie auch verschwunden ist. Sehen wir uns 1 Korinther 10:12 an: "Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle." Niemals sollten wir hochmütig werden und denken, wir könnten nicht mehr fallen! Wir sollten uns hingegen in Vertrauen üben - nur weil wir fallen könnten, heißt das nicht, dass wir es auch tun werden!
Um einen Rückfall zu vermeiden, solltest du dir über die Situationen, emotionalen Verfassungen und falschen Entscheidungen im Klaren sein, die dazu führen könnten. Vielleicht hast du mit deinem täglichen Programm nachgelassen. Hast du aufgehört die Bibel zu lesen, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, deinen Rechenschaftspartner zu kontaktieren, dich um gesunde männliche (weibliche) Beziehungen zu kümmern, am Gemeindeleben teilzunehmen, ständig auf der Hut zu sein? Fehlt es dir an der Motivation und Disziplin hierfür? Eine Unbeständigkeit in der Nachfolge Jesus ist schon im Neuen Testament nachzulesen (Matthäus 13:3-8, Offenbarung 2-3 usw.). Manche sind zwar schnell mit Feuereifer dabei, wenn sie neu als Christen sind - aber bald schon lässt dieser Eifer nach...
Wenn du deine tägliche und wöchentliche Routine, also deinen Strukturplan für eine Therapie nicht durchhältst, gefährdest du dich selbst in hohem Maße und die Wahrscheinlichkeit, dass du fällst, ist sehr hoch. Abgesehen davon braucht es wirklich nicht viel Anstrengung, um das Programm durchzuhalten. Keine faulen Ausreden also.
Oft hält man auch die momentane Abwesenheit von Symptomen für die eigentliche Heilung. Man denkt schnell, man braucht das ganze Programm und die Disziplin nicht mehr. Die Tatsache aber, dass es dir besser geht, heißt nichts anderes, als dass das Programm und die Disziplin funktionieren und erste postive Ergebnisse bringen! Sobald du aber eigenmächtig wieder aufhörst, wirst du früher oder später aber wieder fallen! Bleib bei deiner "Medizin"! Bleibe in Verbindung mit Gott, lese die Bibel, treffe dich regelmäßig mit deinem Rechenschaftspartner und deiner Selbsthilfegruppe sowie einem Seelsorger, übe dich in Selbstkontrolle und du wirst einen echten, dauerhaften Erfolg erfahren! Wenn du eine positive Vränderung versürst, weißt du, dass das Programm funktioniert - warum solltest du also damit aufhören? Paulus sagt in Philipper 3:12: "Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage (ihm) aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin." So geht es auch uns: wir werden besser, sind aber noch nicht gut genug, wir wachsen, sind aber noch nicht voll ausgewachsen.
Oft sind wir auch nicht bereit, innere Kämpfe zuzugeben. Wir sind noch nicht gefallen, aber schwer in Versuchung. Vrsuche nie, anderen zu gefallen und selbst gut dazustehen - und lüge dafür, was deinen gegenwärtigen Zustand betrifft. Manchmal hoffen unsere Familienangehörigen und Freunde auch auf positive Antworten, um selbst beruhigt zu sein. Das darf aber nicht der Grund sein, warum du unehrlich bist. Wenn du einmal mit dem Lügen anfängst, wird es schnell wieder zur Gewohnheit. In 1 Korinther 5:6 lesen wir: "Wißt ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?" Lügen ist der Luxus, unangenehme Wahrheiten zu vermeiden. Lügen ist eine Sünde, die sexuell unmoralische Handlungen schützt, be- und verstärkt. Wenn du also innerlich mit Versuchungen oder negativen Gefühlen zu kämpfen hast, gib es zu. Wenn du dich besser fühlst, feiere es!
Manchmal sind wir auch ganz einfach nicht bereit, tiefer liegende Gefühle und Probleme anzugehen. Das Herz eines Menschen kann ein dunkler, furchteinflößender Ort sein. In Jeremia 17:9 lesen wir: "Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?" Tiefe Enttäuschung, Wut und Hass, alte Wunden, unausgesprochene Ängste können tief im Herzen vor sich hin schlummern... Was die Menschen dann von außen zu sehen bekommen, ist das unangemessene Verhalten, das sie abgestellt haben wollen. Ohne jedoch auf die Ursachen einzugehen, wird das nicht viel bringen. Höre auf jeden Fall auf, dich sexuell unangemessen zu betätigen. Arbeite aber auch an den Ursachen hierfür!
Was also tun, wenn es doch geschieht? Überlege schon JETZT (bevor es dazu kommt), wen du in einem solchen Fall anrufst. Am besten geeignet ist natüclich dein Rechenschaftspartner. Ein Mitglied deiner Selbsthilfegruppe kann auch eine gute Wahl sein. Vielleicht auch ein christlicher Seelsorger. Rufe ihn SOFORT nachdem es passiert ist, an. Sag ihm, was geschehen ist und dass du seine Gebete und seine Unterstützung brauchst. Wenn es eine ernste Krise ist, sag ihm, du möchtest ihn so schnell als möglich sehen. Du kannst es auch beim nächsten Treffen deiner Selbsthilfegruppe diskutieren. Je länger du wartest, es ihm zu sagen, desto größer wird die Versuchung sein, es verbergen zu wollen. Und sich niemals wieder damit auseinanderzusetzen. Und das führt dich geradewegs in die Lügerei zurück, die dein Problem mit verursacht hat.
Finde dann mit dem Menschen, mit dem du dich triffst, heraus, was zu dem Fall geführt hat. Meistens ist es ein Nachlassen im Befolgen deines Programms. Vielleicht gibt es aber auch andere Gründe. Was hast du kurz zuvor getan? Was hättest du anders tun können? Was kannst du tun, um das in Zukunft zu vermeiden? Menschlicher Irrtum ist ein ausgezeichnetes Lehrbuch - benütze es!
Kehre sofort danach zu deinem Programm zurück und zähle wieder die Tage, in denen du enthaltsam lebst. Du wirst nichts erreichen, wenn du jetzt in Selbstmitleid und Selbstverachtung versinkst. Es gibt auch keinen Grund, mit der Wiederaufnahme des Programms zu warten. Wenn du dich weigerst, weiterzumachen, wirst du in eine noch tiefere und tödlichere Sünde stürzen: die Verzweiflung. Sexuelle Vrfehlung kannst du breuen - Verzweiflung reißt dich aber mit in ein tiefes Loch.
Beschütze deine sexuelle Enthaltsamkeit wie einen wertvollen Schatz!
„Wer seine eigene Sündhaftigkeit erblickt hat, wird im Angesicht von Rückschritten weitermachen können. Er wird nicht überrascht sein über die Sünden derer, denen er zu Diensten ist, er (...) wird weinen um die Sünden seiner Gefährten wie um seine eigenen, aber er wird deshalb nicht verzweifeln, denn er hat eine realistische Sichtweise von sich selbst. (...) Was noch mehr bedeutet: er hat eine glorreiche Sichtweise von Gott und von dessen Macht zu retten und zu bewahren.“ (Sinclair B. Ferguson, A Heart for God)
(Quelle: u.a. Joe Dallas)
Link:
Are setbacks normal?

Berlin
www.snafu.de~freiwilligenagentur
Hessen
www.gemeinsam-aktiv.de
Mecklenburg-Vorpommern
www.netzwerk-mv.net
Rheinland-Pfalz
www.wir-tun-was.de
Saarland
www.pro-ehrenamt.de
Sachsen-Anhalt
www.mach-mit-kultur.de


Das Wichtigste bei jeder Form der Therapie: Entscheide JETZT was du willst. Wenn du deine sexuelle Sünden überwinden und ein Mann (eine Frau) nach Gottes Willen werden willst, mache das zu deinem absoluten Ziel. Und verfolge dieses Ziel um jeden Preis - egal wie lange es dauert und wie schmerzhaft es sein wird. Du brauchst einen verzweifelten Willen zum Erfolg. Du bist ein Kämpfer und du hast dich nun entschlossen, in den Ring zu steigen und zu gewinnen!
"Die einzige Bedingung, die wir an dich haben, wenn du zu uns kommst, ist frei von Homosexualität sein zu wollen! Wir wollen dir nicht unsere Überzeugung aufzuwingen, sondern mit dir teilen, was uns geholfen hat. Der Kampf gegen die Homosexualität wird wahrscheinlich härter sein als alles, was du bisher getan hast. Es geht hier nicht nur um die Änderung von Verhaltensweisen, sondern um unser tiefstes Inneres. Wir müssen herausfinden, wer wir sind. Unseren eigenen Gedanken und Gefühlen können wir in dieser Hinsicht nicht trauen, da unsere Vergangenheit sie verzerrt hat. Wen aber können wir hier vertrauen? Nun - wir haben herausgefunden, dass der Einzige, dem wir wirklich vertrauen können und der uns mit seiner Gnade hilft, Gott ist.
Und er hilft tatsächlich. Er hat es bei uns getan und wenn du weiterhin mit uns arbeitest, wirst du feststellen, dass Er es auch bei dir tun wird." (HA)
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Wie lange dauert das Ganze?
Das ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig:
1) Die zugrundeliegenden individuellen Faktoren. Ein Mensch etwa, der eine Serie von sexuellen Missbräuchen zu erleiden hatte, wird wahrscheinlich etwas länger brauchen als jemand, der relativ behütet aufgachsen ist.
2) Wie viel Unterstützung und Hilfe jemand bekommt (Familie, Selbsthilfegruppe, gesunde Beziehungen...)
3) Die persönliche Fähigkeit und Bereitschaft, auch schwierige und mit Schmerz verbundene angelegenheiten anzugehen.
4) Die Fähigkeit, auch in schwierigen Phasen durchzuhalten bzw. wieder aufzustehen, wenn man gefallen ist. Kurz: der Wille und die Entschlossenheit, ein gesetztes Ziel um jeden Preis erreichen zu wollen.
5) Die Anzahl der (homo-)sexuellen Kontakte in der Vergangenheit.
6) Die Fähigkeit, Stress und Frustration ertragen zu können.
7) Die Fähigkeit, sich nicht vom Selbstmitleid beherrschen zu lassen.
8) Last (but certainly not least): wie stark ist der Glaube an Gott? Glaube ich wirklich, dass Er mich befreien kann?
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Wie steht's mit Fachleuten? Haben Therapeuten, die einer Veränderung positiv gegenüber stehen, einige Faktoren gefunden, die die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg erhöhen?
Ja. Auch hier hat der bedeutendste Faktor mit der Motivation zu tun. Untersuchungen haben einen engen Zusammenhang zwischen der unerschütterlichen Motivation einer Person und des Ergebnisses festgestellt. Sogar Dr. Robert Spitzer, der ursprünglich dafür war, Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen zu nehmen, fand diesen Erfolgsfaktor.
Wenige jedoch haben so viel Erfahrung wie Dr. Joseph Nicolosi. Er hat mit über 1.000 Männern gearbeitet und ist Präsident der National Association for the Research and Treatment of Homosexuality (NARTH). Seine Erfolgsfaktoren:
1) Sich nicht vom Selbstmitleid besiegen lassen.
2) Eine positive Selbst-Wahrnehmung als Teil einer heterosexuellen Gesellschaft.
3) Stress- und Frustrationstoleranz.
4) Heterosexuelle Fantasien und Träume.
5) Starke Familienbande.
6) Ein traditionelles Wertesystem.
7) Die Fähigkeit, impulsiven Verhalten zu widerstehen und "Belohnung" oder "Befriedigung" hinauszuschieben.
8) Die Fähigkeit, sich Ziele zu setzen.
9) Die Fähigkeit, über vergangene Erfahrungen nachzudenken, sie in Worte zu fassen und daraus zu lernen.
10) Bessere Prognosen haben auch Männer, die sexuell weniger aktiv waren (sexuelles Verhalten beeinflusst die Gewohnheiten!)
11) Geduld mit sich selbst.
12) Akzeptanz der langen Dauer des Kampfes.
Bete und bitte den Herrn, dir diese Fähigkeiten zu geben!
"Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die den Menschen Überfordert. Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch in der Versuchung einen Ausweg schaffen, sodass ihr bestehen könnt." 1 Korinther 10:13
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Ich habe mich gerade entschieden, die Homosexualität hinter mich zu lassen. Was muss ich wissen? Was kann man im Leben derer beobachten, die erfolgreich waren?
Es soll nicht verschwiegen werden: Die Homosexualität zu verlassen ist nicht leicht. Viele homosexuelle Männer und Frauen beginnen den Heilungsprozess - um dann wieder aufzuhören, wenn es zu "hart" wird. Nach der ersten großen Euphorie sitzt man dann schnell als ein Häufchen Elend da: man vermisst die schwulen (lesbischen) Freunde, fühlt sich alleine, die gleichgeschlechtlichen Neigungen sind immer noch da, kurz: man scheint keinen Fortschritt zu machen.
Vollgestopft mit Selbstmitleid und ständig auf sich selbst konzentriert will man alles. Man will es jetzt - und man will es, ohne viel dafür tun zu müssen.
Aber: Als Faustformel kann man sagen: je länger man diesen Neigungen bereits nachgegeben hat, desto schwieriger und länger wird die Heilung.
Hier nun die TOP FIVE - die wichtigsten Erfolgsfaktoren derer, die es geschafft haben:
Die richtige Motivation. Die richtige Einstellung: "Egal, was geschieht!" Du musst die Veränderung verzweifelt wollen - egal, wie schmerzvoll der Prozess ist und wie lange er dauert. Das Christentum ist eine Religion für Verzweifelte. Lesen wir Markus 5: 24-29: "Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war." Diese Frau war mit Sicherheit verzweifelt, aber ihr Glaube hat ihr geholfen. Deshalb: egal, was geschieht: mache weiter. Vertraue Gott. Glaube an seine heilende Kraft! Siehe auf Jesus - nicht auf deine Sünde! Lasse deine früheren homosexuellen Freunde nur lachen - du tust es für Jesus!
Ein neues Ziel. Das einzige Ziel, das dich zu eben genannter Ausdauer bringen kann: Gehorsam. Wenn du dich darauf konzentrierst, heterosexuell zu werden anstatt gehorsam zu sein, ist die Chance, dass du scheitern wirst, sehr hoch. Das Gegenteil von Homosexualität ist nicht Heterosexualität - es ist "Heiligkeit": Jesus nachzufolgen, so wie Er werden zu wollen. DANN werden die Begierden des Fleisches wegfallen und wir werden eine unerkannte Freiheit erleben. Eine Freiheit, die für EINIGE auch heterosexuelle Sehnsüchte umfasst.
Andere Beziehungen. "Gesunde Beziehungen" ist hier das Schlüsselwort, v.a. was offene, ehrliche und starke Rechenschaftsablegung betrifft. In Jakobus 5:16 lesen wir: "Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten." Beichte fördert den Heilungsprozess und bringt unsere Schwächen ans Licht - egal wie beschämt und verängstigt wir uns fühlen. Vergiss nicht: unser Gott ist ein Gott, der Sünden vergibt, wenn wir sie beichten. Er verdammt uns nicht dafür.
Verpflichtung zum Handeln. Sagst du deinen Ängsten den Kampf an oder wartest du ab, bis dir die Heilung auf einem silbernen Tablett präsentiert wird? Liest du hilfreiche Literatur? Liest du Gottes Wort? Zum Beispiel 2 Petrus 1:3-13 (Einheitsübersetzung): "Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat. Durch sie wurden uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr der verderblichen Begierde, die in der Welt herrscht, entflieht und an der göttlichen Natur Anteil erhaltet. Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis, mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit, mit der Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe. Wenn dies alles bei euch vorhanden ist und wächst, dann nimmt es euch die Trägheit und Unfruchtbarkeit, sodass ihr Jesus Christus, unseren Herrn, immer tiefer erkennt. Wem dies aber fehlt, der ist blind und kurzsichtig; er hat vergessen, dass er gereinigt worden ist von seinen früheren Sünden. Deshalb, meine Brüder, bemüht euch noch mehr darum, dass eure Berufung und Erwählung Bestand hat. Wenn ihr das tut, werdet ihr niemals scheitern. Dann wird euch in reichem Maß gewährt, in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus einzutreten."
Eine andere Leidenschaft. Wenn du Homosexualität - oder jeden anderen sündhaften Lebensstil - überwinden willst, muss die Leidenschaft in deinem Herzen Jesus sein, zu tun, was Ihm gefällt. "Leide mit ir als guter Soldat Christi Jesu. Keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden ist." 2 Timotheus 2:3-4.
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Ich habe gerade erst mit der Therapie begonnen. Welches Programm ist am erfolgreichsten?
Die angebotenen Programme sind so unterschiedlich wie die Menschen, die Hilfe suchen.
Grundsätzlich ist zu einem Bündel von Maßnahmen und Programmen zu raten.
Es ist auf jeden Fall wichtig, Seminare zu besuchen, mehrwöchige Kurse, Einzelberatungen in Anspruch zu nehmen, Literatur zu lesen usw. All das ist wichtig, um zu verstehen, warum man dieses Problem hat und welche Möglichkeiten es gibt, es zu überwinden. Ebenso um den theologischen Hintergrund zu erfassen.
All dies erreicht aber nur den Kopf - den Verstand. Theoretisch weiß man dann zwar alles, das allein wird aber wohl kaum jemanden zur Heilung verhelfen. Nicht selten kommen die Menschen aus o.g. Programmen und haben das Gefühl, sie wissen zwar nun eine Menge, aber geholfen hat es ihnen gar nichts.
Betrachtet man die Wurzeln von Homosexualität, wird sehr schnell klar, dass es vor allem emotionale Bedürfnisse sind, die befriedigt werden müssen, sowie alte Wunden, die noch immer nicht geheilt sind oder von neuem aufbrechen. Dafür bedarf es Selbsthifegruppen sowie gesunder Beziehungen, die helfen, die legitmen Bedürfnisse nach gleichgeschlechtlicher Wärme und Nähe, die man meist in der Kindheit nicht erfahren hat, auf die richtige Weise zu befriedigen. Ebenso braucht man "Vorbilder", die einem dabei helfen, ein richtiger Mann (eine richtige Frau) zu werden. All dies läuft vorwiegend auf emotionaler Ebene.
Überaus wichtig aber auch: ein strukturiertes, diszipliniere Leben (siehe "The Game Plan" von Joe Dallas).
Nochmals: du musst die Heilung wollen - koste es, was es wolle. Egal, wie lange es dauern und wie schmerzhaft es sein wird. Und: Kein Prozess und keine Technik ist wichtiger als ein Herz, das gehorsam und ergeben gegenüber Gott ist.
Wichtige Punkte deiner Therapie sind also:
1) Ein strukturiertes, disziplinertes Leben.
2) Tägliches Bibellesen und Gebet frühmorgens, gefolgt von Motivationstraining (siehe: "The Game Plan").
3) Selbsthilfegruppen.
4) Seminare.
5) Regelmäßge Gespräche mit deinem Pastor.
6) Starke Familienbande.
7) Gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen.
8) Christliche Seelsorger oder Therapeuten (Einzelberatung).
9) Hilfreiche Literatur.
10) Reduzierung von Reizen, die einen sexuell stimulieren (wichtig: Vorsorgemaßnahmen treffen, damit man gar nicht in Versuchung kommt!).
11) Konsequente Überprüfung des eigenen Lebensstils, der Beziehungen und Gewohnheiten, ob diese hilfreich für das Therapieziel sind.
12) Bei ernsthaften emotionalen Problemen der Gang zum Facharzt.
13) Aktive Teilnahme am Gemeindeleben.
14) Ein Plan für den Fall, dass man fällt (sexuell in unangemessener Weise aktiv wird).
15) Für die emotionale Stabilität sind letztlich auch Ruhe- und Erholungsphasen wichtig.
16) Last but not least: Beten!
Grundsätzlich wird sehr empfohlen, das meiste o.g. Punkte im Rahmen von Ex-Gay Ministries zu machen (Adressen gibt es genügend auf dieser Homepage)!
Wenn du zu einem Seelsorger, Psychotherapeuten oder Psychiater gehst, kläre vorher folgende Punkte:
- Wie vielen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen hat er/sie bereits geholfen?
- Ist er/sie Christ?
- Wie denkt er/sie über Homosexualität, ihre Ursachen, den Heilungsprozess?
- Entspricht seine/ihre Einstellung nicht der Meinung der Bibel: suche dir jemand anderes!
Manche Gruppen oder Therapeuten haben eine eher klinische Herangehensweise, andere eine eher biblische, Keine Methode ist "besser" als die andere.
Nochmals: Keinesfalls aber darf die Gruppe oder der Therapeut im Konflikt mit der Bibel sein!!
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Was tun wir denn nun, um uns zu verändern?
- Wir werden uns der wahren Bedürfnisse bewusst, die hinter unseren homosexuellen Sehnsüchten und Fantasien stehen. Wenn diese Gefühle aufkommen, verfolgen wir sie zurück. Oft steht dahinter ein Minderwertigkeitskomplex anderen Männern gegenüber (Bedürfnis: sich anderen Männern ebenbürtig zu fühlen), oder wir fühlen uns verlassen oder bedroht (Bedürfnis: von anderen Männern geliebt und akzeptiert zu werden). Die Wurzeln dieser Bedürfnisse gehen oft bis in unsere Kindheit zurück.
- Wir machen eine Bestandsaufnahme unserer Bedürfnisse und suchen nach konstruktiven und gesunden Alternativen, diese zu befriedigen. Mittel hierzu: Männerfreundschaften, Mentoren, emotionale Verbindungen zu Männern, Gemeinschaft mit anderen Männern suchen (im Rahmen einer Organisation, Selbsthilfegruppe oder einfach nur gemeinsam etwas unternehmen), sich sportlich und körperlich betätigen (besonders zusammen mit anderen Männern).
- Anstatt nur um Stärke zu beten, den Versuchungen zu widerstehen oder Gott ständig zu bitten, diese zu entfernen, beten wir um Erleuchtung, damit wir unseren wahren Bedürfnisse verstehen und um den Mut und die Fähigkeit, alte Hindernisse niederzureißen, die diesen Bedürfnissen im Weg stehen.
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Strukturplan für die Therapie
Beantworte schriftlich folgende Fragen:
Welches Ereignis oder welche Umstände haben mich dazu motiviert, meine homosexuellen Aktivitäten zu bereuen?
Was genau habe ich zu bereuen (Pornos, Beziehungen, anonyme Sexkontakte, Internetpornos, Telefonsex...Sei genau und ehrlich)?
Schreibe auf, welche körperlichen, seelischen, beruflichen, spirituellen und psychischen Auswirkungen dein Sexualverhalten bisher hatte!
Schreibe auf, wie dein Leben in fünf Jahren aussehen wird, wenn du nicht damit aufhörst (Auswirkungen auf die Ehe, das Berufsleben, deine Spiritualität, deine emotionale, körperliche und psychische Vrfassung usw.)!
Ist das Bild, das du nun hast, für dich akzeptabel? Warum oder warum nicht?
Stelle einen Bibelleseplan für die nächsten Wochen zusammen. Jeden Tag ein wenig. Wenn du noch nie die Bibel gelesen hst, hier ein Vorschlag: Zunächst das Johannes- Evangelium, dann den Römerbrief, den Epheserbrief, den Jakobusbrief, die Sprichwörter und schließlich die Psalmen. Lies täglich ca. fünf Minuten, gefolgt von ca. fünf Minuten Gebets. Verpflichte dich dabei zur sexuellen Reinheit für die nächsten 24 Stunden.
Schreibe nun zehn Gründe auf, warum du sexuell rein bleiben solltest.
Schreibe in den nächsten Wochen täglich mehrere Punkte dazu und lies die Liste täglich zur Motivation durch.
Gehe wöchentlich zu einer Selbsthilfegruppe.
Einmal monatlich solltest du einen Gesprächstermin bei deinem Pastor oder Seelsorger vereinbaren.
Besuche lokal angebotene Seminare zu diesem Thema.
Gehe bei Bedarf (andauernden Depressionen, Angstattacken usw.) zum Facharzt!
Wenn möglich, vereinbare zusätzlich individuelle Gesprächstermine bei einem christlichen Therapeuten!
Baue gesunde Beziehungen zum eigenen Geschlecht auf! Du musst das emotionale Loch, dass sich nun gebildet hat, auf die richtige, biblische Weise füllen und das legitime Bedürfnis nach gleichgeschlechtlicher Wärme und Geborgenheit auf angemessene Weise befriedigen lernen! Suche dir einen "bonding partner", dem du dich völlig öffnen kannst und dem du - zusätzlich zur Selbsthilfegruppe - wöchentlich Rechenschaft ablegst (und umgekehrt)!
Vergiss auch nicht, dir wöchentlich Phasen der Erholung einzuplanen. Suche dir außerdem sinnvolle Freizeitaktivitäten (Fitnesscenter, soziales Engagement, Engagement in deiner Gemeinde, Lesen, Kino mit Freunden usw.)!
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Bibleverses
Proverbs 1:2
for attaining wisdom and discipline; for understanding words of insight;
Proverbs 1:1-3 (in Context) Proverbs 1 (Whole Chapter)
Proverbs 1:3
for acquiring a disciplined and prudent life, doing what is right and just and fair;
Proverbs 1:2-4 (in Context) Proverbs 1 (Whole Chapter)
Proverbs 1:7
The fear of the LORD is the beginning of knowledge, but fools despise wisdom and discipline.
Proverbs 1:6-8 (in Context) Proverbs 1 (Whole Chapter)
Proverbs 3:11
My son, do not despise the LORD's discipline and do not resent his rebuke,
Proverbs 3:10-12 (in Context) Proverbs 3 (Whole Chapter)
Proverbs 3:12
because the LORD disciplines those he loves, as a father the son he delights in.
Proverbs 3:11-13 (in Context) Proverbs 3 (Whole Chapter)
Proverbs 5:12
You will say, "How I hated discipline! How my heart spurned correction!
Proverbs 5:11-13 (in Context) Proverbs 5 (Whole Chapter)
Proverbs 5:23
He will die for lack of discipline, led astray by his own great folly.
Proverbs 5:22-24 (in Context) Proverbs 5 (Whole Chapter)
Proverbs 6:23
For these commands are a lamp, this teaching is a light, and the corrections of discipline are the way to life,
Proverbs 6:22-24 (in Context) Proverbs 6 (Whole Chapter)
Proverbs 10:17
He who heeds discipline shows the way to life, but whoever ignores correction leads others astray.
Proverbs 10:16-18 (in Context) Proverbs 10 (Whole Chapter)
Proverbs 12:1
Whoever loves discipline loves knowledge, but he who hates correction is stupid.
Proverbs 12:1-3 (in Context) Proverbs 12 (Whole Chapter)
Proverbs 13:18
He who ignores discipline comes to poverty and shame, but whoever heeds correction is honored.
Proverbs 13:17-19 (in Context) Proverbs 13 (Whole Chapter)
Proverbs 13:24
He who spares the rod hates his son, but he who loves him is careful to discipline him.
Proverbs 13:23-25 (in Context) Proverbs 13 (Whole Chapter)
Proverbs 15:5
A fool spurns his father's discipline, but whoever heeds correction shows prudence.
Proverbs 15:4-6 (in Context) Proverbs 15 (Whole Chapter)
Proverbs 15:10
Stern discipline awaits him who leaves the path; he who hates correction will die.
Proverbs 15:9-11 (in Context) Proverbs 15 (Whole Chapter)
Proverbs 15:32
He who ignores discipline despises himself, but whoever heeds correction gains understanding.
Proverbs 15:31-33 (in Context) Proverbs 15 (Whole Chapter)
Proverbs 19:18
Discipline your son, for in that there is hope; do not be a willing party to his death.
Proverbs 19:17-19 (in Context) Proverbs 19 (Whole Chapter)
Proverbs 22:15
Folly is bound up in the heart of a child, but the rod of discipline will drive it far from him.
Proverbs 22:14-16 (in Context) Proverbs 22 (Whole Chapter)
Proverbs 23:13
Do not withhold discipline from a child; if you punish him with the rod, he will not die.
Proverbs 23:12-14 (in Context) Proverbs 23 (Whole Chapter)
Proverbs 23:23
Buy the truth and do not sell it; get wisdom, discipline and understanding.
Proverbs 23:22-24 (in Context) Proverbs 23 (Whole Chapter)
Proverbs 29:17
Discipline your son, and he will give you peace; he will bring delight to your soul.
Proverbs 29:16-18 (in Context) Proverbs 29 (Whole Chapter)
Articles
Becoming Wise
Becoming wise begins with a state of mind which involves a certain emotional-motivational attitude having a special approach-avoidance orientation. This type of mentality serves as the basic driving force for creating wisdom within a man. It consists of both a love and a hatred. In simplest terms, it is a love of good and a hatred of evil.
Discipline
First, consider the hatred. Now as beautiful and necessary as love is, it alone, lamentably, is inadequate in a world containing both good and evil. Evil will overcome good if we do not combat it. Therefore, we must also be willing to hate evil and have the courage to oppose it if we are to please the Lord. Speaking of Jesus, the Lord said,
Thou hast loved righteousness and hated lawlessness; therefore God, thy God, has anointed thee with the oil of gladness beyond thy comrades (Hebrews 1:9; RSV).
It is not enough, then, only to love righteousness; like Jesus, we must also hate lawlessness. God has created us in his image and has given us freedom of will; but, unlike the Lord, we are imperfect creatures, and we have the propensity within us to commit evil. According to Solomon, the first step in becoming wise is developing a hatred of the evil that is both within us and around us.
The fear of the Lord is the beginning of knowledge(Proverbs 1:7; KJV).
The fear of the Lord is the beginning of wisdom: and the knowledge of the holy is understanding (Proverbs 9:10; KJV).
The fear of the Lord is training for wisdom (Proverbs 15:33; NAB).
Solomon's meaning of "fear of the Lord" includes "hatred of evil."
The fear of the Lord is to hate evil: pride, and arrogance, and the evil way, and the froward mouth, do I [wisdom] hate (Proverbs 8:13; KJV).
Several other references to the "fear of the Lord" illustrate this connotation.
Be not wise in thine own eyes: fear the Lord, and depart from evil (Proverbs 3:7; KJV).
The fear of the Lord is a fountain of life, to depart from the snares of death (Proverbs 14:27; KJV).
and by the fear of the Lord men depart from evil (Proverbs 16:6; KJV).
Let not your heart envy sinners, but continue in the fear of the Lord all the day (Proverbs 23:17; BSV).
Job, quoting the Lord, said,
Behold, the fear of the Lord, that is wisdom; and to depart from evil is understanding (Job 28:28; RSV).
We are all born full of life and energy, but without intelligence. Yet, the infant's mind is not actually empty. Perhaps it is better to call it confused or primitive, like the earth at its beginning—chaotic and undeveloped. Infants do not know the difference between what is good and bad; thus they are helpless and dependent. They do not know how to communicate their needs and so they just yell loudly and hope. They cannot coordinate their bodies, so they just wiggle about and make messes. They live unwisely because, as Solomon said,
Folly is bound up in the heart of a child (Proverbs 22:15; RSV).
There is a natural joy and pleasure in being alive doing things and experiencing things. Being unwise, babies try everything they can, good and bad; and being full of energy, they possess potential for harm, both to themselves and others. Hence, we must impose restrictions upon them. Consider gasoline. It contains energy and is a valuable commodity providing a major source of the energy that activates our economy. But raw gasoline is dangerous. Only when it is placed in a strong container and carefully metered out a little at a time can it be used for constructive purposes.
So it is with life in the raw, this unchecked pride of life within us. All energy (including the energy of life) must be carefully restrained and channeled constructively a little at a time. Therefore, inhibition and self-control are fundamental qualities of the wise.
The well-documented effect of intoxicating liquors is to both dull the intellect and release the inhibitions. A drunk is a dangerous fool because he possesses the power of an adult with the mind of a child. The alcohol does not generate the dangerous behavior; it simply releases it. Only when a man is sober can recognition and remorse emerge.
The very first step in becoming wise, then, involves the inhibiting power of a special attitude. It is an emotional orientation or feeling that motivates us to reject whatever produces failure and harm. It is the desire not to do wrong—a hatred of evil. Solomon also revealed how it is developed.
Folly is bound up in the heart of a child, but the rod of discipline drives it far from him (Proverbs 22:15; RSV).
We learn to hate evil by experiencing the consequences of it. This is the purpose of punishment. It creates in us a healthy fear for whatever produces bad consequences. John wrote,
fear has to do with punishment (1 John 4:18; RSV).
Effective punishment produces discomfort (physical and/or mental). If wrong actions result in discomfort, wrong actions will be feared. For example, knives cut. The careless use of knives causes pain. Therefore, we abhor the careless use of knives. Likewise with everything else, from guns to atomic energy.
The Lord is the ultimate avenger of all wrongdoing. Fear of the Lord, then, includes abhorring wrongdoing and its consequences. It is developed by recognizing the harm produced. It encourages internalized control—self-discipline. This orientation of mind enables wisdom to begin. Developing a healthy respect for the consequences of doing wrong serves to bottle-up and to restrain behavior. It captures and contains the raw energy of a free life. It creates self-control by purifying and cleansing us of our natural wildness. It encourages humility, which softens the heart, making it more receptive for education.
This purging of impulsiveness is like plowing a field to make it suitable for growing good crops. It is like refining ore in a furnace to purify the raw materials so that they can be shaped into useful products. It is like the pain of surgery that cuts out the diseased tissue. Punishment is designed to correct; its purpose is to improve and make a man better. To correct someone is an act of kindness, and an expression of love. The Lord's wisdom includes correcting faults.
Give heed to my reproof; behold, I will pour out my thoughts to you; I will make my words known to you (Proverbs 1:23; RSV).
For the commandment is a lamp and the teaching a light, and the reproofs of discipline are the way of life (Proverbs 6:23; RSV).
He who winks at a fault causes trouble, but he who frankly reproves promotes peace (Proverbs 10:10; NAB).
He whose ear heeds wholesome admonition will abide among the wise he who heeds admonition gains understanding (Proverbs 15:31, 32; RSV).
Smite a scoffer, and the simple will learn prudence; and reprove one that hath understanding, and he will understand knowledge (Proverbs 19:25; ASV).
Stripes that wound cleanse away evil; and strokes reach the innermost parts (Proverbs 20:30; ASV).
As an earring of gold, and an ornament of fine gold, so is a wise reprover upon an obedient ear (Proverbs 25:12; KJV).
Faithful are the wounds of a friend; profuse are the kisses of an enemy (Proverbs 27:6; RSV).
He that rebuketh a man afterwards shall find more favour than he that flattereth with the tongue (Proverbs 28:23; KJV).
Correction almost always involves some initial pain or discomfort. Even gentle forms of correction such as criticism or reproof hurt at the time; but after the necessary improvement occurs, the feeling is made better. If I am going about ignorantly committing some offense (say, in the way I look). a friend would inform me to help me correct it; then we could all relax and enjoy life more. On the other hand, an enemy (laughing behind my back) would flatter me on my fine appearance.
Punishment is designed to correct error, to make right what is wrong. Its goal is healing. It is, in fact, simply a form of communication, a feedback mechanism, a control device to steer the deviating party back on the right path, a message regarding the value of actions to inform both the offending party as well as all others who can learn by observing. Failure to administer just punishment deprives the individual of important information. It keeps him blind to the harmful consequences of what he is doing and so both retards maturity in children and interferes with intelligent behavior at any age.
The chastenings of punishment are designed to encourage wisdom in us; and the Lord would have us wise. Indeed, nature "punishes" us when we transgress; that is, the Lord, through nature, disciplines us.
My son, despise not the chastening of the Lord; neither be weary of his correction: for whom the Lord loveth he correcteth; even as a father the son in whom he delighteth (Proverbs 3:11, 12; KJV).
Its application is a necessary part of rearing children. Attempting to train a child without the use of any form of correction is like trying to build a house with string instead of hammers and saws. It may reduce noise during the process, but the underlying weakness of the structure makes it much more vulnerable to collapse under stress. I am convinced that most of the growing number of horrors committed both by men and women these days is a direct result of the lack of serious discipline (including painful punishment) applied to them when they were children. Never having "tantrumness" driven out of them as children, they lose control and throw adult tantrums, which are much more violent and catastrophic.
He who spares the rod hates his son, but he who loves him is diligent to discipline him (Proverbs 13:24; RSV).
Chasten thy son while there is hope, and let not thy soul spare for his crying (Proverbs 19:18; KJV).
Folly is bound up in the heart of a child: but the rod of discipline drives it far from him (Proverbs 22:15; RSV).
Do not withhold discipline from a child; if you beat him with a rod, he will not die. if you beat him with a rod you will save his life from Sheol (Proverbs 23:13, 14; RSV).
The rod and reproof give wisdom: but a child left to himself bringeth his mother to shame (Proverbs 29:15; KJV).
Correct thy son, and he shall give thee rest; yea, he shall give delight unto thy soul (Proverbs 29:17; KJV).
Punishment or correction takes many forms and its proper use depends upon a variety of circumstances. For example, words alone are ineffective for some.
By mere words a servant is not disciplined, for though he understands, he will not give heed (Proverbs 29:19; RSV).
Physical force is necessary for children, animals, and fools. They need a stronger message.
a fool [goes] to the correction of the stocks (Proverbs 7:22; KJV).
but a rod is for the back of him that is void of understanding (Proverbs 10:13; KJV).
Condemnation is ready for scoffers, and a flogging for the backs of fools (Proverbs 19:29; RSV).
A whip for the horse, a bridle for the ass, and a rod for the fool's back (Proverbs 26:3; KJV).
Even though the application of strong pain may not penetrate the thick skull of some stubborn individuals, nevertheless, the demonstration can benefit others.
Smite a scoffer, and the simple will learn prudence (Proverbs19:25; ASV).
When the scoffer is punished, the simple is made wise (Proverbs 21:11; ASV).
Neither observing nor experiencing the just application of punishment encourages violence. On the contrary, it generates healthy fear and restraint. However, Solomon also said that gentle forms of correction are all that are needed for the wise.
A reproof entereth more into a wise man than an hundred stripes into a fool (Proverbs 17:10; KJV).
reprove one that hath understanding, and he will understand knowledge (Proverbs 19:25; KJV).
Indeed, being too forceful can be unjust.
to flog noble men is wrong (Proverbs 17:26; RSV).
The wise application of punishment is the most powerful technique available to restrain evil, both within the individual and within a community. Withholding punishment is like permitting the weeds to grow in a garden, or tolerating rust in a machine, or allowing an infection to remain in the body. Rightly used, it can be an act of mercy and kindness even to the point of saving lives. Indeed, psychologists have punished infants with electric shock (in some cases less than ten months of age) to cure them of chronic ruminative vomiting (a life-threatening habit) when all other forms of treatment failed. Electric shock (a source of pain considered to be more "scientific") has also been used, paradoxically, to cure self-mutilation in children. Some, for example, would bite their fingers off, pull out their fingernails with their teeth, poke out their eyes, chew off their shoulders down to the bone. Before discovering the effectiveness of corporal punishment, these children were kept in full body restraints, often for years at a time—a cruel form of prolonged bondage.
Solomon recognized the paradox three thousand years ago.
Do not withhold discipline from a child; if you beat him with a rod, he will not die, if you beat him with a rod you will save his life from Sheol (Proverbs 23:14; RSV).
The story of the blind and deaf Helen Keller is a marvelous example of how an undisciplined life that was controlled by selfishness and tantrums was later saved by the administration of strict and severe discipline. Anne Sullivan was the courageous young teacher who saved her. She was hired by Helen’s parents when Helen was six years old.
The following excerpts are taken from one book written about them. First, here is some of what Anne remembered about their early experiences together.
It was Annie’s plan to move slowly, first winning Helen’s love. "I shall not attempt to conquer her by force alone," she said. She had yet to learn (she began to learn it the following day) that Helen had always done exactly as she pleased and, like all tyrants, domestic and royal, intended to keep on. She learned that sometimes it was impossible for days to comb her hair; that force was necessary to get her to button her shoes or wash her face, and that force always brought on a fit of temper. She was exceedingly strong, and since she fought with the complete abandon of a wild animal she was a dangerous adversary. Some times members of the family were black and blue from her assaults. Helen is puzzled now when she considers this conduct of hers and wonders what the behaviourists [a leading school of psychology] would say about it. She had been surrounded by kindness and had no pattern to work from, but the baffled rage within her gave her so successful a fighting technique that in one of their early struggles she succeeded in knocking out one of her teacher’s front teeth. For a few days it looked as if Annie Sullivan were beaten.
She recognized at once that her biggest problem was to get Helen under some kind of control without breaking her spirit, and saw almost immediately that it could not be done while Helen was with her family, none of whom could bear to see the child punished. Annie, on the other hand was so used to affliction [remember, affliction encourages strength of character] that she knew no other course but to treat an afflicted person just as she would have treated a normal person
"I had the idea (she wrote) that I could win the love and confidence of my little pupil by the same means that I should use if she could see and hear. But I soon found that I was cut off from all the usual approaches to the child’s heart. She accepted everything I did for her as a matter of course, and refused to be caressed, and there was no way of appealing to her affection or sympathy or childish love of approbation."
Anne would in all likelihood have been arrested for committing child abuse if she had lived these days and had practiced the same tactics of discipline; for she freely employed corporal punishment. For example, during one mealtime conflict Ann said, "She pinched me, and I slapped her every time she did it."
Faithful are the wounds of a friend (Proverbs 27:6; RSV).
Do not withhold discipline from a child; if you beat him with a rod, he will not die, if you beat him with a rod you will save his life from Sheol (Proverbs 23:14; RSV).
Now consider Helen’s remembrance of their early experiences together.
The most important day I remember in all my life is the one on which my teacher, Anne Mansfield Sullivan, came to me. I am filled with wonder when I consider the immeasurable contrast between the two lives which it connects I guessed vaguely from my mother’s signs and from the hurrying to and fro in the house that something unusual was about to happen, so I went to the door and waited on the steps I did not know what the future held of marvel or surprise for me. Anger and bitterness had preyed upon me continually for weeks and a deep languor had succeeded this passionate struggle.
Have you ever been at sea in a dense fog, when it seemed as if a tangible white darkness shut you in, and the great ship, tense and anxious, groped her way toward the shore with plummet and sounding line, and you waited with beating heart for something to happen?" I was like that ship before my education began, only I was without compass or sounding line, and had no way to knowing how near the harbour was. "Light! Give me light!" was the wordless cry of my soul, and the light of love shone on me in that very hour.
I felt approaching footsteps. I stretched out my hand as I supposed to my mother. Some one took it, and I was caught up and held close in the arms of her who had come to reveal all things to me, and more than all things else, to love me.
Notice their contrasting memories. Anne was an adult who remembered those first painful weeks of battle, but Helen was a young child, and she only remembered the wonderful results—her education.
The rod and reproof give wisdom: but a child left to himself bringeth his mother to shame (Proverbs 29:15; KJV).
Anne remembered what an adversary Helen was, but Helen only remembered how much Anne loved her.
He who rebukes a man will afterward find more favor than he who flatters with his tongue (Proverbs 28:23; RSV).
One final comment about discipline. Certain kinds of self-restraint and discipline involve only a form of pseudo-wisdom. Developing an irrational obedience to some legalistic system does not produce the kind of self-control necessary to combat evil. An example, perhaps, is the asceticism of some athletic and military training regimens. Paul alluded to this when he warned against a legalistic approach to religion.
why do you submit to regulations, "Do not handle, Do not taste, Do not touch" (referring to things which all perish as they are used). according to human precepts and doctrines? These have indeed an appearance of wisdom in promoting rigor of devotion and self-abasement and severity to the body, but they are of no value in checking the indulgence of the flesh (Colossians 2:20-23; RSV).
In sum: Becoming wise begins with the establishment of an attitude of rejection toward wrongdoing and error by learning to hate evil. This emotional state promotes the development of self-control; and it is encouraged by experiencing the correcting consequences of evil.
Love of Learning
Fear of the Lord, with its hatred of evil, produces self-restraint and discipline. But this is just the beginning of wisdom. Plowing a field, refining ore, or removing diseased tissue accomplishes nothing useful unless crops are grown, goods are manufactured, or the wound heals.
The next component of that basic mentality needed to become wise involves love; namely, a love of wisdom. This is what Solomon emphasized most.
Now, we have a relatively small amount of control over the development of our bodies. It is primarily genetically determined. The knowledge of its nature is fixed and built-in. But the Lord made our minds relatively free. We are born without knowledge and have great capacity to learn. Being free means that we have an independent will, and what we become in mind depends to a large extent on what we choose to become. If we would be wise, and so capable of productive living, we must set our hearts to get wisdom. Unlike the growth of our arms and legs, teeth and hair, it will not happen automatically. We must orient our will to achieve knowledge and understanding-wisdom. It is a personal responsibility. No man can make me wise without my cooperation.
Indeed, there is a natural disinclination to learn useful knowledge and to develop good understanding because it requires effort and hard work. The casual trivia that we experience and remember in our routine living rarely contributes to the development of wisdom. Such things are something like junk food, which may be enjoyable but does not provide much nutrition. Paul wrote of certain foolish sinners who were,
ever learning, and never able to come to the knowledge of the truth (2 Timothy 3:7; RSV).
Therefore, Solomon repeatedly urged the reader ("my son and "ye children ") to cultivate the desire for knowledge and understanding. Fall in love with wisdom because she is "the principal thing"; the means by which the Lord gives us all good things. The following rather lengthy list of Scriptures from the Proverbs illustrates Solomon's major plea: Set your heart to get wisdom.
A wise man will hear, and will increase learning; and a man of understanding shall attain unto wise counsels (Proverbs 1:5; KJV).
Hear, my son, your father's instruction, and reject not your mother's teaching (Proverbs 1:8; RSV).
Hear, ye children, the instruction of a father, and attend to know understanding. For I give you good doctrine, forsake ye not my law. For I was my father's son, tender and only beloved in the sight of my mother. He taught me also, and said unto me, Let thine heart retain my words: keep my commandments, and live. Get wisdom, get understanding: forget it not; neither decline from the words of my mouth (Proverbs 4:1-5; KJV).
Wisdom is the principal thing; therefore get wisdom: and with all thy getting get understanding. Exalt her, and she shall promote thee: she shall bring thee to honour, when thou dost embrace her (Proverbs 4:7, 8; KJV).
Hear, O my son, and receive my sayings (Proverbs 4:10; KJV).
Take fast hold of instruction (Proverbs 4:13; KJV).
My son, attend unto my wisdom, and bow thine ear to my understanding: that thou mayest regard discretion, and that thy lips may keep knowledge (Proverbs 5:1, 2; KJV).
Hear me now therefore, O ye children, and depart not from the words of my mouth (Proverbs 5:7; KJV).
Hearken unto me now therefore, O ye children, and attend to the words of my mouth (Proverbs 7:24; KJV).
I [wisdom] love them that love me; and those that seek me early shall find me (Proverbs 8:17; KJV).
Now therefore hearken unto me, O ye children: for blessed are they that keep my ways. Hear instruction, and be wise, and refuse it not. Blessed is the man that heareth me, watching daily at my gates, waiting at the posts of my doors (Proverbs 8: 32-34; KJV).
Whoso is simple, let him turn in hither: as for him that wanteth understanding, she saith to him, Come, eat of my bread, and drink of the wine which I have mingled. Forsake the foolish, and live; and go in the way of understanding (Proverbs 9:4-6; KJV).
Give instruction to a wise man, and he will be yet wiser; teach a just man, and he will increase in learning (Proverbs 9:9; KJV).
The wise in heart will receive commandments (Proverbs 10:8; KJV).
Wise men lay up knowledge (Proverbs 10:14; KJV).
He who heeds instruction is on the path to life (Proverbs 10:17; RSV).
Whoso loveth instruction loveth knowledge (Proverbs 12:1; KJV).
a wise man listens to advice (Proverbs 12:15; RSV).
A wise son heareth his father's instruction (Proverbs 13:1; KJV).
The mind of him who has understanding seeks knowledge (Proverbs 15:14; RSV).
Without counsel plans go wrong, but with many advisers they succeed (Proverbs 15:22; RSV).
The heart of the prudent getteth knowledge; and the ear of the wise seeketh knowledge (Proverbs 18:15; KJV).
Listen to advice and accept instruction, that you may gain wisdom for the future (Proverbs 19:20; RSV).
Bow down thine ear, and hear the words of the wise, and apply thine heart unto my knowledge (KJV). For it is a pleasant thing if thou keep them within thee, if they be established together upon thy lips. That thy trust may be in Jehovah (ASV) (Proverbs 22:17-19).
Apply thine heart unto instruction, and thine ears to the words of knowledge (Proverbs 23:12; KJV).
Hear thou, my son, and be wise, and guide thine heart in the way (Proverbs 23:19; KJV).
Buy the truth, and sell it not; also wisdom, and instruction, and understanding (Proverbs 23:23; KJV).
My son, eat honey, for it is good, and the drippings of the honeycomb are sweet to your taste. Know that wisdom is such to your soul; if you find it, there will be a future, and your hope will not be cut off (Proverbs 24:13, 14; RSV).
As we gain wisdom, we should take great care to preserve it. Against his own advice Solomon allowed himself to be led astray in his later years. (See I Kings 11.)
My son, forget not my law; but let thine heart keep my commandments (Proverbs 3:1; KJV).
Let not mercy and truth forsake thee: bind them about thy neck; write them upon the table of thine heart (Proverbs 3:3; KJV).
My son, let not them depart from thine eyes: keep sound wisdom and discretion (Proverbs 3:21; KJV).
never leave her, and she will guard you, love her, and she will take care of you (Proverbs 4:6; MOFFATT).
let her not go: keep her; for she is thy life (Proverbs 4:13; KJV).
Let them not depart from thine eyes; keep them in the midst of thine heart (Proverbs 4:21; KJV).
Keep thy heart with all diligence; for out of it are the issues of life (Proverbs 4:23; KJV).
My son, keep thy father's commandment, and forsake not the law of thy mother. bind them continually upon thine heart, and tie them about thy neck (Proverbs 6:20, 21; KJV).
My son, keep my words, and lay up my commandments with thee. Keep my commandments, and live; and my law as the apple of thine eye. Bind them upon thy fingers, write them upon the table of thine heart. Say unto wisdom, Thou art my sister; and call understanding thy kinswoman (Proverbs 7:1-4; KJV).
Cease, my son, to hear instruction only to stray from the words of knowledge (Proverbs 19:27; RSV).
Solomon emphasized the necessity of exercising our will because becoming wise involves an if-then, cause-and-effect relationship: from voluntary effort to wisdom.
My son, if thou wilt receive my words, and hide my commandments with thee; so that thou incline thine ear unto wisdom, and apply thine heart to understanding; yea, if thou criest after knowledge, and liftest up thy voice for understanding; if thou seekest her as silver, and searchest for her as for hid treasures; then shalt thou understand the fear of the Lord, and find the knowledge of God. For the Lord giveth wisdom: out of his mouth cometh knowledge and understanding. He layeth up sound wisdom for the righteous: he is a buckler to them that walk uprightly. He keepeth the paths of judgment, and preserveth the way of his saints. Then shalt thou understand righteousness, and judgment, and equity; yea, every good path. When wisdom entereth into thine heart, and knowledge is pleasant unto thy soul; discretion shall preserve thee, understanding shall keep thee (Proverbs 2:1-11; KJV; italics mine).
I love them that love me; and those that seek me diligently shall find me (Proverbs 8:17; ASV; italics mine).
In sum: Solomon most urged the cultivation of an intense love for wisdom (knowledge and understanding). Of all our resources, it should have a our highest priority, for wisdom comes only to those who actively pursue her. Thus, the process of becoming wise begins with an orientation of will away from folly and evil toward knowledge and understanding. This mentality is the foundation that supports all the accumulated knowledge and skills a man acquires as he develops his intellect. Copyright 1997 by Walter L. Porter may be reproducted for non-commercial purposes at no cost to others.
(Quelle: u.a. Joe Dallas)
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