JASON

Christian Ex-Gay Ministry

vimeo.com: www.whodoesithurt.com: How to Ride a Bull

Praktische Tips

 

Folgende Dinge tut jemand, der mit voller Absicht weiter sexuell sündigt. Lies diese Liste laut vor und denke darüber nach:


1.  Ich habe mit voller Absicht mein eigenes Vergnügen vor Gott gestellt.
2.  Ich habe den Kummer ignoriert, den ich ihm damit verursacht habe.
3.  Ich habe meinen eigenen Körper und Geist beschmutzt.
4.  Ich habe wertvolle Zeit und Energie verschwendet.
5.  Ich habe meine Fähigkeit, das Salz und Licht in dieser Welt zu sein, die dies doch so sehr braucht, zunichte gemacht.
6.  Ich habe Menschen im Stich gelassen (auch wenn ihnen das gar nicht bewusst war).
7.  Ich habe an der Art von Bösem teilgenommen, von der ich sage, dass ich gegen sie bin.
8.  Ich habe gelogen und einen falschen Anschein gewahrt.
9.  Ich habe Versprechen und Gelübde gebrochen.
10. Ich habe nicht den Mut gehabt, mit mir selbst ins Reine zu kommen, indem ich mich dem Ganzen stelle.
11. Ich bin nicht der Mensch, für den andere mich halten.
12. Ich bin nicht der Mensch, der ich sein könnte.






 


Strukturplan für die Therapie

Beantworte schriftlich folgende Fragen:
  • Welches Ereignis oder welche Umstände haben mich dazu motiviert, meine homosexuellen Aktivitäten zu bereuen?
  • Was genau habe ich zu bereuen (Pornos, Beziehungen, anonyme Sexkontakte, Internetpornos, Telefonsex...Sei genau und ehrlich)?
  • Schreibe auf, welche körperlichen, seelischen, beruflichen, spirituellen und psychischen Auswirkungen dein Sexualverhalten bisher hatte!
  • Schreibe auf, wie dein Leben in fünf Jahren aussehen wird, wenn du nicht damit aufhörst (Auswirkungen auf die Ehe, das Berufsleben, deine Spiritualität, deine emotionale, körperliche und psychische Verfassung usw.)!
  • Ist das Bild, das du nun hast, für dich akzeptabel? Warum oder warum nicht?
  • Stelle einen Bibelleseplan für die nächsten Wochen zusammen. Jeden Tag ein wenig. Wenn du noch nie die Bibel gelesen hast, hier ein Vorschlag: Zunächst das Johannes- Evangelium, dann den Römerbrief, den Epheserbrief, den Jakobusbrief, die Sprichwörter und schließlich die Psalmen. Lies täglich ca. fünf Minuten, gefolgt von ca. fünf Minuten Gebets. Verpflichte dich dabei zur sexuellen Reinheit für die nächsten 24 Stunden.
  • Schreibe nun zehn Gründe auf, warum du sexuell rein bleiben solltest.
  • Schreibe in den nächsten Wochen täglich mehrere Punkte dazu und lies die Liste täglich zur Motivation durch.
  • Gehe wöchentlich zu einer Selbsthilfegruppe.
  • Einmal monatlich solltest du einen Gesprächstermin bei deinem Pastor oder Seelsorger vereinbaren.
  • Besuche lokal angebotene Seminare zu diesem Thema.
  • Gehe bei Bedarf (andauernden Depressionen, Angstattacken usw.) zum Facharzt!
  • Wenn möglich, vereinbare zusätzlich individuelle Gesprächstermine bei einem christlichen Therapeuten!
  • Baue gesunde Beziehungen zum eigenen Geschlecht auf! Du musst das emotionale Loch, dass sich nun gebildet hat, auf die richtige, biblische Weise füllen und das legitime Bedürfnis nach gleichgeschlechtlicher Wärme und Geborgenheit auf angemessene Weise befriedigen lernen! Suche dir einen "bonding partner", dem du dich völlig öffnen kannst und dem du - zusätzlich zur Selbsthilfegruppe - wöchentlich Rechenschaft ablegst (und umgekehrt)!
  • Vergiss auch nicht, dir wöchentlich Phasen der Erholung einzuplanen. Suche dir außerdem sinnvolle Freizeitaktivitäten (Fitnesscenter, soziales Engagement, Engagement in deiner Gemeinde, Lesen, Kino mit Freunden usw.)!

Links:

How Do I Begin?|

Quit Checklist

Daily Checklist


Guys,

I am currently doing "The Game Plan" with one of your brothers and he allowed me to publish his list with the 35 reasons why you should leave a homosexual life (or not go into it). As you know, that list serves as a motivation - reading it aloud every morning after Scripture reading and prayer.

So here we go:


1 One it hurts my wife
2 Hurt my kids
3 Have a criminal record - served one year probation
4 God does not approve of such behavior
5 Separates me from the love of God
6 Could get a serious diease
7 Lost my job teaching at the college
8 Could lose my current job if I go porn site
9 Live in denial and a scret life which is not healthy
10 It is not real, but a fantasy that ends in diaster.
11 no love for anyone - it is all about me.
12 lust is out to destory me
13 I cannot make a man love me.
14 True union is btwn a man and a woman
15 my life was out of control
16 hate one night stands
17 does not give me what I am looking for in a relationship
18 never satisfy looking for next big fix
19 in bondage to my false high
20 causes depression
21 causes isolation
22 want to live for Christ
23 lived in fear
24 not socially accepted
25 want to relate to men in a healthy way
26 destroys friendships
27 the chemical release is like a drug and i can't say no
28 cannot distinquist people motives if they real or not
29 not able to be honest
30 not able to trust
31 cripple my ability to be light and salt that the world needs
32 i am deliberatily putting my pleasure before God, wife and kids
33 i am polutting my mind and body
34 i am participating in the sort of evil i said i am against
35 i am not being the man i can be


Wie trennt man sich von seinem bisherigen sexuell unmoralischen Verhalten?
1. Versprich im Gebet, das Verhalten aufzugeben und dich künftig davon fernzuhalten. Bete um die Stärke, dieses Gelübde zu halten.
2. Unternimm SOFORT etwas, wenn es nötig ist. (etwa: Installierung eines Internetfilters, wenn du Pornos online ansiehst, Wegwerfen von pornographischen Material, Abbruch einer sexuellen Beziehung außerhalb einer Ehe usw.).
3. Unternimm VORBEUGEND etwas - etwa durch Rechenschaftsablegung.




Telefonketten

Ein Tip aus der Praxis: Telefonketten. Besonders wirkungsvoll bei Selbsthilfegruppen, durchaus aber auch privat machbar. Sobald jemand in Gefahr ist, seinen Versuchungen nachzugehen, ruft er einen anderen Bruder (bzw. bei Frauen eine Schwester) an oder schickt eine SMS und setzt so die Kette in Gang. Die anderen versuchen schnellstmöglichst zu reagieren und ihn/sie davon abzuhalten (anrufen, bei ihm/ihr vorbeischauen usw.). Außerdem beginnen die Brüder/Schwestern, für ihn/sie zu beten.

Sehr wirkungsvoll und hilfreich! Bestimmt kennst auch du Menschen, die das für dich tun würden - und für die du dasselbe tun könntest!


Praktische Tips

Hier zwei Tips von Teilnehmern unserer Selbsthilfegruppen:

1) Schreibe alles auf, wofür du dankbar sein solltest! Lies diese Liste regelmäßig durch!
2) Lege ein Tagebuch (oder einen Block im Internet) an. So kannst du nachverfolgen, was dazu geführt hat, dass du gefallen bist (sollte es denn soweit kommen) und außerdem kannst du so deinen Therapieerfolg kontrollieren. Außerdem ist es einfach interessant, zu lesen, was man früher gedacht und gefühlt hat!

Tips, um die sexuelle Reinheit aufrechtzuerhalten:

1. Werde realistisch.
Du musst dir im Klaren darüber sein, dass sexuelle Versuchung in unserer Kultur heutzutage leider unvermeidlich ist. Du wirst täglich von erotischen Bildern bombadiert. Auch die Tatsache, dass du Christ bist, schützt dich nicht vor Versuchung. Jeder kann fallen. Johannes sagt im 1. Johannes 1:8: "
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns."

2. Mache ernst.
Wenn du sexueller Lust nachgibst, tanzt du am Abgrund. Jede sexuelle Fantsie, die du dir erlaubst, jeder unangemessene Flirt, jeder "zweite Blick", den du dir gestattest, birgt in sich die Saat von AIDS, Ehebruch, einem gebrochenen Herzen, einem zerbrochenen Leben. Unternimm JETZT etwas - solange du noch kannst. Erinnere dich an Jakobus 1:15:
"Wenn die Begierde dann schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt; ist die Sünde reif geworden, bringt sie den Tod hervor."

3. Bereite dich vor.
Wenn du weißt, morgen kommt ein schlimmer Sturm, wirst du Vorkehrungen treffen. Wenn dir wirklich klar ist, wie alltäglich und gleichzeitig todernst sexuelle Versuchung ist, wirst du einen Plan entwickeln, um ihr begegnen zu lernen. Sogar Paulus gab im 1. Korinther 9:27 zu:
"vielmehr züchtige und unterwerfe ich meinen Leib, damit ich nicht anderen predige und selbst verworfen werde." Kannst du es dir leisten, dies nicht zu tun?

4. Nimm Verbindung zu anderen auf.
Sexuelle Sünde wächst und gedeiht in der Dunkelheit. Durch das Geheimhalten verstärkt sich ihr Griff, mit dem sie dich festhält. So peinlich und beschämend es auch sein mag, seine Sünden jemanden einzugestehen, so klar sollte dir eines sein: du kannst deine Sünden nicht selbst überwinden. In Jakobus 5:16 lesen wir:
"Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten." Finde einen vertrauenswürdigen christlichen Freund, dem du dich anvertrauen kannst. Mache ihn zu deinem Therapiepartner und nehme NIE an, du brauchst keine Rechenschaft mehr.

5. Werde brutal.
Es sollte eigentlich ein 11. Gebot geben, das sagt: "Du sollst dich nicht selbst belügen". Wenn es dir ernst damit ist, sexuell rein zu leben, solltest du dich nicht nur von allem fern halten, was dich in Gefahr bringen könnte (Fantasien, Pornos, Affairen, Prostitution...), sondern auch von jedem Menschen, der oder die dich dazu verführen könnte. Manchmal kann eine bestimmte Aktivität (ein Kinobesuch, eine bestimmte Art von Musik oder Bars) für andere zwar in Ordnung sein, aber nicht für dich. Sei absolut brutal, was deinen Lebensstil betrifft: alles, was dich in Gefahr bringen könnte, muss über Bord geworfen werden. Im 1. Korinther 6:12 sagt Paulus:
"Alles ist mir erlaubt» - aber nicht alles nützt mir. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich."

6. Suche dir Hilfe.
Sexuelle Sünden sind oft Zeichen von tieferen emotionalen Bedüfnissen, die man auf die falsche Art und Weise zu befriedigen sucht. Diese Sünden zu beichten ist der erste Schritt, Der nächst ist es, die Bedürfnisse oder inneren Konflikte auszumachen, die zu dem Verhalten geführt haben. Dafür bedarf es oft der Hilfe eines christlichen Seelsorgers oder Therapeuten. Du brauchst mehr als nur eine Antwort wie "Bete und komme darüber hinweg!". König David z.B., dem sexuelle Sünden nun wahrlich nicht unbekannt waren, hat Rat bei Samuel gesucht: "David floh also und brachte sich in Sicherheit. Er kam zu Samuel nach Rama und erzählte ihm alles, was Saul ihm angetan hatte. Dann ging er zusammen mit Samuel ins Prophetenhaus und beide blieben dort."  1 Samuel 19:18. Wenn du dir professionelle Hilfe suchst, wenn es um Steuern, die Karriere oder medizinische Fragen geht, warum solltest du das nicht auch tun, wenn es sich um deine sexuelle Reinheit dreht?

7. Gewöhne dich daran.
Das Problem der sexuellen Versuchung läuft dir nicht davon. Es war schon immer da und es wird immer da sein. Gewöhne dich also daran, dass dieses Problem dein ganzes Leben exisiteren wird und nur ein Teil des Heiligungsprozesses ist, den alle Christen durchlaufen. In Philipper 3 12-13 sagt Paulus: "Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist." Lerne also, weiter zu kämpfen - versuche nicht, perfekt zu sein.

8. Suche dir Liebe.
Du hast bisher Liebe an den falschen Orten gesucht. Deine sexuellen Verfehlungen waren ein jämmerlicher Ersatz für dieses elementare Bedürfnis. Du kannst die Sünde büßen, aber nicht das Bedürfnis, das dazu geführt hat. Suche dir also Liebe: von Familienangehörigen, Freunden, christlichen Brüdern und Schwestern usw. Ein Mensch, der wirklich liebt und wirklich geliebt wird, kommt weniger leicht in Versuchung, an den falschen Orten nach etwas zu suchen, das er dort nie finden wird. Jesaja fragte in 55:2:
"Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen." Versuche, Bindungen zu anderen aufzubauen und dabei authentisch zu sein.

9. Nimm die Gnade Gottes an.
Nicht der sündenfreie Mensch hält bis zum Ende durch, sondern der, der es gelernt hat, wieder aufzustehen, wenn er fällt. Wenn dir dein Kampf endlos erscheint, erinnere dich daran, dass du dich auf eine Richtung hin  verpflichtet hast - und nicht zur Perfektion. Du fällst vielleicht auf dem Weg. Das ist keine Entschuldigung, sondern eine realistische Betrachtung der heutigen Welt. Der Erfolg oder Misserfolg eines Mesnchen entscheidet sich bei der Frage, ob er fähig ist, sich wieder hochzuziehen, wenn er gefallen ist, seine Sünden zu beichten und weiter den Weg zu gehen, für den er sich verpflichtet hat. Paulus schreibt in Philipper 3:14:
"Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt."

10. Lebe!
Was sind deine Leidenschaften? Was ist deine Berufung? Wie klar sind deine Ziele? Hast du überhaupt Spaß im Leben? Wenn du all das nicht hast, bist du extrem anfälig dafür, sexuell zu fallen. Das Leben ist mehr, als nur sexuell rein zu bleiben - so wichtig das auch ist. Du musst lernen, wer du bist und warum du da bist, was deine Leidenschaften und deine Berufung sind, wo deine Prioritäten liegen und wo es bei dir im Leben lang geht. Wenn du all das noch nicht weißt, hast du jetzt genug zu Überlegen.
Sexuelle Reinheit um ihrer selbst willen ist etwas Gutes - sexuelle Reinheit aufgrund einer höheren Berufung ist aber besser. Halte dich also von der Sünde fern. Wende dich einem leidenschaftlichen, zielorientierten und bedeutsamen Leben zu. Das ist im wahrsten Sinne Buße.


Ich habe mich außerhalb der Ehe sexuell  betätigt. Soll ich es meiner Frau sagen?
Wenn du Pornos verwendet hast oder außereheliche sexuelle Kontakte hattest, solltest du es auf jeden Fall deiner Frau sagen.
Zunächst hat sie ganz einfach ein Recht darauf, es zu erfahren. Du hast das Ehegelübte gebrochen und sie hat das REcht, dies zu wissen - selbst wenn es sehr schmerzhaft für sie sein wird.
Wie die Erfahrung außerdem zeigt, weiß die Frau in den meisten Fällen schon, dass etwas nicht stimmt. Manchmal ahnt sie auch, was es ist. Und sie merkt auch, dass ihr Ehemann ihr gegenüber nicht offen und ehrlich ist.
Schließlich beeinträchtigt diese Geheimhaltung die allgemeinde Intimität. Das ist Gift für jede Ehe. Für den Mann ist es natürlich leichter, es zu verheimlichen, da er so die Art von Rechenschaft und Konsequenz vermeidet, die er braucht, um damit aufzuhören. Er sollte also alles seiner Frau gestehen und zusammen mit ihr an der Widerherstellung der Ehe arbeiten.
Zunächst sollte dies in voller Offenheit geschehen. Seine Frau wird viel zu sagen haben - und eventuell sehr laut werden. Lass sie! Sag ihr, du weißt, du hast sie sehr verletzt, aber du weißt nicht genau, was in ihr jetzt abläuft. Bitte sie, ihre Geführle dir gegenüber zu zeigen. Zeige ihr auch, wie ernst du an deiner Besserung arbeitest. Wenn du etwa an einem Programm wie Homosexuals Anonymous teilnimmst, sage ihr das. Zeig ihr, wie das abläuft und was du alles tust, um dich zu ändern. Bitte sie auch zu regelmäßigen Treffen. Nehmt euch Zeit dafür. Und dabei lass deine Frau reden. Sie braucht das, um mit dir wieder ins Reine zu kommen. Betet zusammen. Vreinbart auch regelmäßige Termine bei eurem Ältesten/Pastor/Priester/Evangelisten. Letztlich solltest du alles tun, um deine Ehe zu retten - und sehr hart an dir selbst arbeiten.
 



Hier noch einige nützliche Tips:


  • Erwarte nicht, dass es leicht sein wird oder schnell geht, dich von der Homosexualität zu befreien. Du wirst zusehen müssen, wie andere Homosexuelle ihre Neigungen voll ausleben, "glücklich" zusammen leben (frage mal nach, wie lange schon und ob beide sich treu sind/waren!), Spaß haben, Sex haben, feiern, kurz: all das machen, was du gerne (wieder) tun würdest. ABER: sie sündigen. Und Sünde führt immer zum persönlichen Tod - in jeder Hinsicht. Jesus hat uns gesagt, wer Ihn liebt, solle sich verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und Ihm nachfolgen. Täglich. Er hat nicht gesagt, du sollst tun, was dir Spaß macht. Werde nicht zum Sklaven deiner Begierden! "Ich vergesse, was hinter mir liegt und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt." (Philipper 3:13-14). "Darum sage ich: Lasst euch vom Geist leiten, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen." (Galater 5:16) und weiter: "Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allen widerspricht das Gesetz nicht. Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt." (Galater 5:19-24).
  • Es gibt Versuche, konfessionslose Gruppierungen zu bilden, um Menschen zu helfen, von ihrer Homosexualität loszukommen. Auch hier wird mit Bedürfnissen argumentiert, die wir fälschlicherweise mit homosexuellem Verhalten befriedigen wollen. ABER: Das überzeugt keinen praktizierenden Homosexuellen. Niemals. Warum in aller Welt sollte jemand sein homosexuelles Leben aufgeben wenn nicht aus dem einzig sinnvollen Grund: um so wie Jesus sein zu wollen, um aus Liebe zum Herrn gehorsam zu sein! Nie im Leben hätte ich diesen Weg eingeschlagen, wenn ich nicht als Christ wiedergeboren worden wäre. Psychologische Argumente mögen zwar einleuchtend klingen, aber als alleinige Motivationsbasis werden sie wohl kaum ausreichen.
  • Du wirst im Laufe deiner Therapie drei Phasen durchmachen: (1) Am Anfang wirst du voller Idealismus sein ("Ich bin frei! Es liegt hinter mir! War das schon alles?") (2) Eine Reihe von Gefühlen bleibt aber immer noch da ("Na ja, warten wir halt noch ein bißchen") (3) Eine Periode der Enttäuschung, Depression und Selbstzweifel ("Was ist nun mit dieser Befreiung? Werde ich mich jemals ändern?"). VORSICHT! In jeder dieser Phasen werden folgenschwere Entscheidungen getroffen! Erst wenn du tatsächlich durchhältst, kommst du in Phase (4) - der Heilung!
  • Vermeide Versuchungen! Auch wenn es in unserer sexbesessenen Zeit fast unmöglich ist, solltest du Versuchungen jeder Art meiden. Wirf all das pornographische Material weg, das du noch hast, gehe nicht mehr in Lokale, in denen Homosexuelle verkehren, triff dich nicht mehr mit homosexuellen Freunden von früher (zumindest nicht ohne Begleitung eines christlichen Freundes/Freundin, den/der du trauen kannst), vermeide homosexuelle Homepages im Internet, schaue keine Pornos im Fernsehen usw. ABER: Vrsuchungen wird es immer geben! Sie werden aber erst zur Sünde, wenn wir sie bewusst suchen oder ihnen nachgeben.
  • Du bist ein Mann (eine Frau) - also benimm dich auch so! "Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem Herrn ein Gräuel." (Deuteronomium 22:5). (Dies ist zwar aus dem Alten Testament und damit eigentlich nicht mehr relevant, als Orientierungshilfe in Verbindung mit dem im Schöpfungsbericht in Genesis definierten Bild und Plan Gottes vom Menschen als Mann und Frau, die als zwei Gegensätze eine Einheit bilden, durchaus geeignet. Zumal sich derartige Hinweise auch im Neuen Testament finden, etwa in 1 Korinther 6:9-11). "Auch sollen Frauen sich anständig, bescheiden und zurückhaltend kleiden; nicht Haartracht, Gold, Perlen oder kostbare Kleider seien ihr Schmuck, sondern gute Werke." (1 Timotheus 2:8-10). "Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen." (Epheser 5:25-26.
  • Kleide dich also deinem Geschlecht entsprechend!
  • Lerne, dich wie ein Mann (bzw. wie eine Frau) zu benehmen! Lerne, wie du mit deinem eigenen Geschlecht und wie mit dem anderen umzugehen hast!
  • Suche dir gleichgeschlechtliche Vorbilder ("Christian role models").
  • Überlege dir jede Woche, ob du deine Freizeit in einer "gesunden Umgebung" verbrcht hast (einer Umgebung, die deiner Therapie förderlich ist).
  • Suche dir Freizeitaktivitäten, die "typisch männlich (weiblich)" sind.
  • Suche dir gleichgeschlechtliche Christen, denen du wöchentlich Rechenschaft ablegst (am besten Selbsthilfegruppen, falls vorhanden). Wichtige Punkte hierbei: Hast du das Gefühl, diese Woche Kontakt zu Gott gehabt zu haben? Denkst du, du hast diese Woche Fortschritte gemacht? An wievielen Tagen hast du in der Bibel gelesen und gebetet (SEHR wichtig! Wenn wir aufhören, Sein Wort zu lesen, werden wir verletzlich und erliegen leichter Versuchungen!)? Hast du deine Freizeit in einer deiner Therapie dienlichen Umgebung verbracht? Warst du in einem Gottesdienst (wenn nicht, warum nicht?)?Hast du gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen gesucht? Wie oft hast du dich in dieser Woche homosexuell betätigt (SEHR wichtig! Gefragt wird hier nach Pornos, Masturbation, Fantasien, unangemessenen "zweiten" Blicken, Sex usw.)
  • Jede sexuelle Fantasie, jeder gleichgeschlechtliche Flirt birgt in sich die Saat für weitere Fehltritte! Gott sieht in unser Herz - HIER beginnt die Sünde!
  • Bereite dich vor! Wenn du weißt, dass morgen ein schwerer Sturm kommt, wirst du dein Haus schützen. Wenn du also weißt, was dich in Gefahr bringt, wieder in homosexuelle Aktivitäten oder Fantasien zu geraten, warum solltest du nicht auch hier Vorbereitungen treffen?
  • Schließe dich einer Selbsthilfegruppe an!
  • Unterstütze Menschen, denen es genauso geht wie dir!
  • Nütze deine Energien und Talente! Warum solltest du all deine Kraft an dein (im übrigen selbstsüchtiges!) Selbstmitleid verschwenden? Persönliches Glück ist ein "Nebenprodukt" von etwas viel wichtigerem: Jesus nachzufolgen! Engagiere dich in deiner Kirche! Hilf Menschen in Not! Betätige dich ehrenamtlich! Schon bald wirst du merken, dass du deine eigenen Probleme schon halb vergessen hast, da sie dir nun nicht mehr so groß vorkommen.
  • Trete auch öffentlich für deine neue Überzeugung als Christ(in) ein! Biete der Schwulen- und Lesbenbewegung die Stirn! Zeige anderen, dass es möglich und wichtig ist, umzukehren! Benütze dafür deine Fantasie und Kreativität!
  • Nütze die Kraft des Gebetes und suche Gemeinschaft mit anderen Christen! Gehe wöchentlich in den Gottesdienst, besuche Bibelstunden!
  • Erwarte nicht, dass du nie wieder gleichgeschlechtliche Gedanken/Versuchungen haben wirst. Du wirst aber lernen, damit umzugehen.
  • Das Ziel ist nicht unbedingt, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Das Ziel ist erst einmal: Sei gehorsam! Höre auf zu sündigen!
  • Gehe in kleinen Schritten vor! Niemand wird in zwei Wochen heterosexuell. Der Prozess ist lange und schmerzvoll - aber du gehst ihn nicht alleine! Außerdem: wer Jesus liebt, der nehme sein Kreuz und folge ihm nach!
  • Treibe Sport! Gehe ins Fitnesscenter. Ernähre dich gesund. Denke daran: der Körper ist der Tempel des Herrn. So lernst du auch die nötige Disziplin für deine Therapie!
  • Wenn du in tiefe Krisen gerätst, zögere nicht, dir professionelle medizinische Hilfe (etwa einen Facharzt für Psychiatrie) zu suchen! Auch wenn es alles noch so dunkel und aussichtslos erscheint: du wirst irgendwann wieder lachen!
  • Let love rule! Suche dir Liebe: Freunde, Familie, Glaubensbrüder und -schwestern, Gatte/Gattin usw.
  • Du wirst vielleicht auf dem langen Weg zur Heilung einmal stolpern - aber du wirst auch lernen, wieder aufzustehen oder Freunde haben, die dir wieder aufhelfen!
  • Überdenke dein Leben neu! Führst du ein christliches Leben? Was kannst du in deinem Leben verbessern?
  • Bleibe sexuell rein - auch wenn es noch so schwer fällt! Die Bibel untersagt uns außerehelichen Sex!
  • Bereue deine Sünden, aber versinke nicht in Scham und Selbstmitleid! Bete und bitte Gott, dir zu zeigen, wie du deine schlimmsten Fehler in deine größten Erfolge verwandeln kannst! "Where a man's wound is, there he finds his genius!" (Robert Bly).
  • "Ich habe Angst, ich komme in die Hölle!" - ein Satz, den man immer noch hört. Homosexualität ist nicht eine Frage von Himmel oder Hölle. Du solltest dich aber schon fragen, warum du weiter sündigen willst, wenn du Jesus wirklich liebst! Die Frage ist also nicht nur, ob du zur Hölle fahren wirst, sondern wie du am besten mit deinen versuchungen und deinem inneren Kampf fertig wirst, denn als Kind Gottes bist du zu Höherem geboren! Schließlich werden wir nicht durch unsere guten Werke geretet (wohl aber danach beurteilt), sondern durch unseren Glauben an Jesus Christus. "Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: "Jesus ist der Herr" und in deinem Herzen glaubst: "Gott hat ihn von den Toten auferweckt", so wirst du gerettet werden" Römer 10:9. Das heioßt aber nicht, dass du weiterhin gleichgeschlechtlichen Sex haben kannst, weil du ja Kind Gottes bist. Im Gegenteil: wer wirklich glaubt, kann nicht mit vollem Bewusstsein weiterhin sündigen, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Dies geht gegen die wahre Natru eines jeden, der Christus nachfolgen will und kann auf lange Sicht nur zu Elend führen. Wenn man versucht, jegliche Sünde aufzugeben, um die Hölle zu vermeiden, geht man aber am Thema vorbei: Wir bemühen uns aus Dankbarkeit und Liebe zu Gott, unsere Sünden zu überwinden - nicht um das Ticket in den Himmel zu bekommen.
  • "Ich probiere das Heteroleben mal aus und schaue, ob es funktioniert." Was, wenn nicht? Heißt das, dass beide Optionen für dich in Ordnung sind? Du "bevorzugst" vielleicht Heterosexualität, aber wenn es nicht "funktioniert", ist Homosexualität auch ok? Wenn du so denkst, ist dein Interesse an einer Veränderung eher ein Experiment als ein Akt der Liebe zu Jesus.

 

(Quelle: u.a. die sehr zu empfehlenden Bücher von Joe Dallas!)

 




Practical Tips
A Discussion in HA

Mike,

I have some questions that would help me, too, in my recovery:

1) You don't act out. Great - nor do I. But how about same-sex attractions? Are they still there? How do you handle them?
2) Do you have somebody else than your pastor buddy to talk to? How about those activities that teach you appropriate behavior towards men and women (like spending time with sort of hetero role models, going for a dance with girls, fishing or other "typical male activities" that teach you how to behave like a man, dating like a man, dating girls, doing "men things" and so on)? Do you do that?
3) What exactly is your job like at that church you're in?

Thanks,

Robert


Hi Robert,

To me, this is all one question. It would be unreasonable for a homosexual guy to walk down the street and see a "cute young fellow" and not think, something quite descriptive and lustful. But I have found that there is a certain way to overcome such thoughts and feelings. Yes, it takes practice and a heck of a lot of determination on our parts to do it. Every morning when I awake and again before I retire, I commit every part of my body to the Lord. I actually start at the top of my head and work down to the tips of my toes. And I even mention the unthinkable, the genital area. That certainly saves the likes of any acting out during the day and of course at night in bed. Remembering that we are the temple of the Holy Spirit. However it is a different story when we see that "cute young fellow" in the street. What are we supposed to do? Turn and go in the other direction, dive in to a shop so as to avoid further eye contact with that young person. Certainly not. If I see a rather presentable young fellow, I now immediately commit that young fellow to the Lord Jesus and pray that His will will be done in his life. It is not possible to pray from the heart and to have lustful thoughts at the same time. Now, believe me, this takes practice and can be applied to every aspect of our lives. You know, this can be done whilst walking dwon the street, sitting in a bus, car, at a desk, wherever. We must determine to do it regardless of just how "cute" that guy is or how sexual we might feel at that time, and then we can and will see that there is yet another weapon in our armoury to overcome homosexuality. But it takes time. In regards to acting out, I have found over the years now that the moment such thoughts enter my mind that I must turn immediately to the Lord Jesus in prayer, believe me, it works. We cannot pray sincerely and do anything sinful at the same time. The obvious must also come into account here, in that we must recognize our high risk situations. Places we must avoid at all costs include the likes of swimming pool complexes, the beach (changing rooms in particular), shopping  malls (other guys also have to use the mensroom), places where young people meet, be careful of where you live, is there a school nearby, gay meeting places such as bars, saunas, parks and so on. Perhaps we as individuals might have a high risk situation that we only know about, avoid it at all costs. I would far sooner avoid places, situations and so on and be safe and know that I with all surity that I have been changed from sinner to that which is righteousness in the blood of Jesus Christ. I have claimed those beautiful verses in John 8:32, 36, "...you shall know the truth, and the truth shall make you free. Therefore if the Son makes you free, you shall be free indeed."

No I don't share wiith others about my sexuality, the reason being, I believe that the Lord Jesus is using my ministry at this time and such a revelation might well turn some away from the Truth. I do have a lady friend (nothing sexual mind you), and we make a point of going out for meals, picnics, drives into the country and so on. Personally, I do enjoy a good game of squash, watching rugby (football) and when time permits a tramp into the back country of New Zealand. I am a senior pastor of the church I minister at. I have 2 associate pasors alongside me. Likewise, I minister in various countries overseas. I have given up travelling throughout New Zealand as time wise I just cannot fit in these days. To answer your question more directly, "what exactly is my job like at the church I'm in", well hectic, no time to myself and a diary that never manages to find me a day to myself. Attached to my church are 2 rehabilitation houses for dysfunctional young people whom the state cannot find a placement for. These kids are according to the state beyond help. I disagree, in that I have seen many come to the Lord and change their lives completely. Which has in turn led me to accept an online pastorate, which include two groups of dysfunctional young people. Their problems include such cooncerns as gender identity, prostitution, various types of abuse against them, suicidal, chemical dependancy and so on and so on.
Well Robert, I hope that answers your questions.

Together we walk with the Father.

Mike


Link:

Reparativtherapie




Ablenkungstechniken

Praxiserprobte Ablenkungstechniken:

(Quelle: "The Game Plan" von Joe Dallas)

 

Reality Check

Der Reality Check wurde von Joe Dallas entwickelt ("The Game Plan" - unbedingt kaufen!!!). Er ist eine Ablenkungstechnik, die ihr wirklich täglich anwenden solltet.
Wenn man sexuelle Verfehlungen begeht (Porno, Sex außerhalb der Ehe, Masturbation usw.) muss man zwangsweise die wichtigsten Aspekte in seinem Leben unterdrücken bzw. blockieren. Sonst könnte man kaum die Sünde genießen! Es ist verständlicherweise schwierig, zu Internetpornos zu masturbieren, wenn man gleichzeitig an Frau und Kinder denkt! So funkitoniert's:
Wenn die Versuchung hochkommt, mache folgendes:

Sage diese drei Sachen laut vor dich her:

1. Deinen Namen.
2. Die Namen der Menschen, die dir am wichtigsten sind.
3. Deine Pflichten und Verantwortung im Leben (Beruf, religiöses Leben, Familie, Berufung...).

Dann wirst du kaum mehr Lust haben, dich sexuell zu betätigen.





Eine andere Ablenkungstechnik:


1. Du checkst deine Umgebung (etwa wenn du in einen Raum kommst).
2. Du siehst jemanden oder etwas, der oder das dich sexuell erregt.
3. Du riskierst, die Kontrolle zu verlieren, da du "angeturnt" bist.
4. Du blickst auf eine "sichere" Person oder ein "sicheres" Objekt - also jemand oder etwas, der oder das dich nicht erregt.
5. Du atmest tief durch (wichtig!) und sagst einen der folgenden Bibelverse auf, die du bitte auswendig lernst:
    Hiob 31:1; Jesajah 26:3; Römer 12:1; Jakobus 1:15; Lukas 2:49)
6. Du erlangst wieder Kontrolle über die Situation.



Hierbei ist es extrem wichtig, dass du das täglich mehrere Male übst und die Bibelverse auswendig lernst.

Dies Techniken sind praxiserprobt und erfolgreich. Sie können dich im Ernstfall retten. Nimm sie also nicht auf die leichte Schulter, sondern befolge sie!!












Ex-Gay Ministries lehren doch nur Vermeidungs- und Ablenkungstechniken!
 
Unter anderem lehren wir auch solche Techniken, das ist wohl wahr. Zu vermeiden, was Versuchung provoziert, ist eine biblische Vorgehensweise:
Betritt nicht den Pfad der Frevler, beschreite nicht den Weg der Bösen! Meide ihn, geh nicht auf ihm, kehr dich von ihm ab und geh vorbei! (Sprüche 4:14-15, Einheitsübersetzung)
Meidet das Böse in jeder Gestalt! (1 Thessalonicher 5:22, Einheitsübersetzung)
Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib.  (! Korinther 6:18, Einheitsübersetzung)
Das ist es, was Gott will: eure Heiligung. Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, (1 Theassalonicher 4:3, Einheitsübersetzung)
"Wenn dein Kopf aus Butter ist, bleib vom Feuer fern!" (Martin Luther)
 
Dass wir auch sehr viel anderes zu bieten haben, davon kann sich jeder überzeugen, der mal in unserer Homepage surft...


Link:
www.genesiscounseling.org








Vermeidungstechniken alleine werden dich nicht retten. Allein dein Glaube kann das. Sie können aber durchaus unterstützen und dir das Ganze erleichtern.

Tatsächlich aber scheitern die meisten Menschen, weil sie nicht wirklich GLAUBEN, dass sie durch Jesu' Tod am Kreuz frei sind!




 

Übungen





Empfohlene Lektuere und Quelle: "Practical Exercises for Men in Recovery" von James E. Phelan (zu beziehen bei Homosexuals Anonymous) und "The Game Plan" von Joe Dallas









Uebungen für zuhause (am besten schriftlich und regelmaessig machen - du wirst dich wundern, wie sich deine Sichtweise im Laufe der Zeit veraendert!):


1. Was werde ich heute tun, um an meiner Heilung zu arbeiten?

2. Welche Werkzeuge oder Hilfsmittel brauche ich dazu?

3. Mache ein Diagramm für die gesamte Woche (sieben Tage). Auf der x-Achse traegst du die Tage ein. Auf der y-Achse die Intensitaet deiner gleichgeschlechtlichen Neigungen (10 für sehr schlimm, 0 für gar nicht). Trage dann für jeden Tag den Wert ein. Schreibe auch auf, was du den Tag über gemacht hast, um nachvollziehen zu können, unter welchen Umstaenden welche Reaktion auftritt.

4. Strukturplan für die Therapie

Beantworte schriftlich folgende Fragen:
  • Welches Ereignis oder welche Umstände haben mich dazu motiviert, meine homosexuellen Aktivitäten zu bereuen?
  • Was genau habe ich zu bereuen (Pornos, Beziehungen, anonyme Sexkontakte, Internetpornos, Telefonsex...Sei genau und ehrlich)?
  • Schreibe auf, welche körperlichen, seelischen, beruflichen, spirituellen und psychischen Auswirkungen dein Sexualverhalten bisher hatte!
  • Schreibe auf, wie dein Leben in fünf Jahren aussehen wird, wenn du nicht damit aufhörst (Auswirkungen auf die Ehe, das Berufsleben, deine Spiritualität, deine emotionale, körperliche und psychische Verfassung usw.)!
  • Ist das Bild, das du nun hast, für dich akzeptabel? Warum oder warum nicht?
  • Stelle einen Bibelleseplan für die nächsten Wochen zusammen. Jeden Tag ein wenig. Wenn du noch nie die Bibel gelesen hast, hier ein Vorschlag: Zunächst das Johannes- Evangelium, dann den Römerbrief, den Epheserbrief, den Jakobusbrief, die Sprichwörter und schließlich die Psalmen. Lies täglich ca. fünf Minuten, gefolgt von ca. fünf Minuten Gebets. Verpflichte dich dabei zur sexuellen Reinheit für die nächsten 24 Stunden.
  • Schreibe nun zehn Gründe auf, warum du sexuell rein bleiben solltest.
  • Schreibe in den nächsten Wochen täglich mehrere Punkte dazu und lies die Liste täglich zur Motivation durch.
  • Gehe wöchentlich zu einer Selbsthilfegruppe.
  • Einmal monatlich solltest du einen Gesprächstermin bei deinem Pastor oder Seelsorger vereinbaren.
  • Besuche lokal angebotene Seminare zu diesem Thema.
  • Gehe bei Bedarf (andauernden Depressionen, Angstattacken usw.) zum Facharzt!
  • Wenn möglich, vereinbare zusätzlich individuelle Gesprächstermine bei einem christlichen Therapeuten!
  • Baue gesunde Beziehungen zum eigenen Geschlecht auf! Du musst das emotionale Loch, dass sich nun gebildet hat, auf die richtige, biblische Weise füllen und das legitime Beduerfnis nach gleichgeschlechtlicher Waerme und Geborgenheit auf angemessene Weise befriedigen lernen! Suche dir einen "bonding partner", dem du dich völlig öffnen kannst und dem du - zusätzlich zur Selbsthilfegruppe - wöchentlich Rechenschaft ablegst (und umgekehrt)!
  • Vergiss auch nicht, dir wöchentlich Phasen der Erholung einzuplanen. Suche dir außerdem sinnvolle Freizeitaktivitäten (Fitnesscenter, soziales Engagement, Engagement in deiner Gemeinde, Lesen, Kino mit Freunden usw.)!
5. Beschreibe das Verhaeltnis zu deinem Vater (von den ersten Erinnerungen bis heute). Wie glaubst du, hat dich dein Vater gesehen? Wie fuehlst du dich in seiner Gegenwart? Welche Erziehungsmethoden hat er angewendet? Wie hat er dich hinsichtlich deiner sexuellen Identitaet behandelt?

6. Beschreibe die Persoenlichkeit deines Vaters, seine Erziehung sowie seinen beruflichen wie religioesen Hintergrund.

7. Beschreibe das Verhaeltnis zu deiner Mutter (von den ersten Erinnerungen bis heute). Wie glaubst du, hat dich deine Mutter gesehen? Wie fuehlst du dich in ihrer Gegenwart? Welche Erziehungsmethoden hat sie angewendet? Wie hat sie dich hinsichtlich deiner sexuellen Identitaet behandelt?

8. Beschreibe die Persoenlichkeit deiner Mutter, ihre Erziehung sowie ihren beruflichen wie religioesen Hintergrund.

9. Beschreibe das Verhaeltnis zwischen deinem Vater und deiner Mutter.

10. Beschreibe das Verhaeltnis zu deinen Geschwistern sowie deren Persoenlichkeit. Hat dich die Tatsache, dass du Geschwister hast (oder nicht), psychisch beeinflusst? Wie hast du dich im Vergleich zu deinen gleichgeschlechtlichen Geschwistern oder Verwandten gesehen (Maennlichkeit/Weiblichkeit, Charakter, Faehigkeiten...)?

11. Welche Rolle hattest du in der Familie?

12. Beschreibe deine Schulzeit.

13. Beschreibe deine sexuelle Entwicklung. Wann zeigten sich deine gleichgeschlechtlichen Neigungen zum ersten Mal?

14. Beschreibe die Entwicklung deiner sexuellen Fantasien sowie Aktivitaeten und der Personen, die dich anziehen (Aussehen, Charakter) im Laufe der Jahre.

15. Beschreibe deine spirituelle / religioese Entwicklung.

16. Beschreibe dich selbst.

17. Schreibe all das auf, was bisher noch nicht erwaehnt wurde (Gesundheitsprobleme, Probleme in der Ehe, Affaeren, Beruf, Finanzen, Therapien...).

18. Schreibe deine Ziele im Rahmen einer Therapie auf.

19. Hattest du in deiner Kindheit und Jugend gleichgeschlechtliche Freunde? Was hast du mit ihnen gespielt (bei Jungs: Soldaten, Kriegsspiele, Raufen - bei Maedchen: Puppen etc.). Hast du als Junge lieber mit Puppen oder als Maedchen lieber Jungenspiele gespielt? Warst du verbal oder koerperlich eher aggressiv und selbstbewusst als Jugendlicher oder eher das Gegenteil? Welche Hobbys hattest du in deiner Jugend?

20. Beschreibe dein Verhaeltnis zum anderen Geschlecht waehrend deiner Kindheit.

21. Wie hast du in deiner Jugend deinen Koerper gesehen? Welche Koerperteile haben dir nicht so zugesagt? Wie hast du deine koerperliche Erscheinung als Mann (Frau) gesehen? Hattest du eine Behinderung oder Krankheit?

22. Wie war deine Grundstimmung in der Kindheit? Wie in der Jugend?

23. Hattest du in deiner Kindheit oder Jugend depressive Phasen, Aengste oder warst du verzweifelt? Wann, wie oft und unter welchen Umstaenden traten diese Empfindungen auf?

24. Hattest du in dieser Zeit einen Minderwertigkeitskomplex? Wenn ja, welchen?

25. Wie hast du dich verhalten und was hast du empfunden, als ein solcher Minderwertigkeitskomplex aufgetreten ist?

26. Was hat sonst in deiner Kindheit oder Jugend eine grosse Rolle gespielt?

27. Wie alt warst du, als du das erste Mal etwas fuer einen Menschen deines Geschlechts empfunden hast?

28. Was fuer ein Typ war er/sie (koerperlich, Charakter...)? Was hat dich am meisten an ihm/ihr angezogen?

29. Wie alt warst du, als dich ein Mensch deines Geschlechts zum ersten Mal sexuell angezogen hat oder du derartige Fantasien hattest?

30. Welche Art von Menschen ziehen dich jetzt an (Alter, besonders maskulin/feminin, Charakter, koerperliches Aussehen, Kleidung, Verhalten, Sprache...)?

31. Wie oft hast du in deiner Jugend (und dann auch spaeter) masturbiert?

32. Hattest du jemals spontane heterosexuelle Fantasien (mit oder ohne Masturbation)?

33. Hattest du jemals erotische Fantasien oder fuehltest du dich jemals zu einem Menschen des anderen Geschlechts emotional hingezogen?

34. Hast du sexuelle Vorlieben (S/M...)? Welche Fantasien oder Verhaltensweisen erregen dich bei anderen (das kann etwas ueber die Bereiche offen legen, in denen du dich minderwertig fuehlst)?

35. Schreibe (kurz) deine Kindheit und Jugend mit allen wichtigen Vorfaellen auf. Beschreibe auch deine Gefuehle dabei.

36. Suche dir einen
Mentor!

37. Schreibe die Dinge in deiner Umgebung auf, die dich sexuell erregen und schreibe dahinter Möglichkeiten, wie du diese Reize reduzieren kannst - und setze dies dann in die Tat um! (Bsp.: Pornos im Internet - Internetfilter installieren & regelmäßige Kontrolle & Rechenschaft durch eine dritte Person).

38. Lerne, ein christliches Leben (ein Leben im Geist) zu führen. Schreibe auf: In welchen Bereichen kann ich mich engagieren (Gemeinde...)? Wie sieht es mit meinem Bibelleseplan aus? Wie mit meinem Gebetsleben? Besuche ich regelmaessig den Gottesdienst?

39. Treibe regelmaessig Sport und suche dir dafür einen Trainingspartner!

40. Dein Koerper ist der Tempel Gottes - achte auf ihn! Ernaehre dich gesund, trinke keinen Alkohol (oder nur sehr wenig), rauche nicht usw.

41. Achte auf Erholungsphasen in deinem Leben - lasse den Kampf gegen deine gleichgeschlechtlichen Neigungen nicht zur Besessenheit werden!

42. Achte auf gesunde Beziehungen zu deinen Familienangehoerigen (Vater/Mutter/Geschwister)! Setze notfalls Grenzen!

43. Suche eine Selbsthilfegruppe, an der du teilnehmen kannst. Ebenfalls sinnvoll: Maennergruppen (Frauengruppen), Sportvereine, Gruppen in der Gemeinde usw. Schreibe auf, wo und wann du dort teilnehmen wirst!

44. Schreibe deine Lebensgeschichte auf!

45. Suche dir jemandem, den du vertraust, und erzaehle im deine Geschichte! Du kannst sie auch aufnehmen und dir selbst regelmaessig vorspielen!

46. Wenn du emotional, physisch, verbal oder sexuell missbraucht worden bist, konfrontiere die Betroffenen damit! Du kannst etwa einen Brief schreiben. Du musst diesen Brief noch nicht einmal abschicken - oft hilft es auch, das Ganze nur aufzuschreiben. Natuerlich kannst du ihn (sie) auch direkt ansprehcen - wenn noetig, in einer sicheren Umgebung . Dies aber nur, wenn das Ganze fuer dich nicht zur Gefahr wird. Nicht naeher eingehen wollen wir hier auf rechtliche Konsequenzen (Anzeige) etc.

47. Entdecke die weiblichen Einfluesse in deinem Leben! Welche Frauen hatten einen Einfluss auf dich und welche Charakterzuege hatten diese Frauen? Wie stark war ihre Weiblichkeit ausgepraegt? Wieviel Zeit hast du mit ihnen verbracht? Was hast du mit ihnen unternommen? Wie empfindest du ihnen gegenueber und welchen Einfluss hatten sie auf dich? Wie denkst du, hat sich das auf deine gleichgeschlechtlichen Neigungen ausgewirkt? Schreibe all das auf und gehe es mit jemand durch.

48. Mache nun dieselbe Uebung mit den Maennern in deinem Leben!

49. Schreibe eine Geschichte ueber dich selbst als sorglosen kleinen Jungen. Sas hast du gerne getan, was hast du gerne gespielt? Welche Traeume hattest du (hilfreicher Film: "Big" mit Tom Hanks)

50. Erforsche das Kind in dir. Gehe in ein Spielzeuggeschäft oder auf einen Spielplatz und schreibe ueber die Gefuehle, die du dabei hast. Suche dir hilfreiche Literatur und bei Bedarf professionelle Psychotherapie.




Rechenschaftsablegung (Accountability)

Rechenschaftsbericht von Homosexuals Anonymous (online):

1) Hast du das Gefühl, du warst diese Woche in Verbindung mit Gott? Bitte erkläre dies.
2) An wie vielen Tagen hast du diese Woche eine ruhige Zeit mit Gott verbracht? (Alternativ: an wie vielen Tagen hast du in der Bibel gelesen?)
3) Was hat dich Gott diese Woche gelehrt?
4) Hast du diese Woche einen Gottesdienst besucht?  Wenn nicht, warum nicht? Und: wie sah es mit deinem Engagement in deiner Gemeinde, in sozialen Organisationen und für Menschen in Not aus?
5) Welche Schritte hast du diese Woche unternommen, um eine gesunde männliche (weibliche) Beziehung mit jemand zu beginnen oder fortzusetzen? 
6) Hast du das Gefühl, du hast diese Woche Fortschritte? Erkläre dies.
7) Hast du dich diese Woche sexuell betätigt?  (Masturbation, Pornographie  und jede andere homosexuelle Aktivität wie etwa Fantasien zuzulassen, unangemessene zweite Blicke auf jemand oder etwas. Sei bitte genau und sage uns, wie oft du das getan hast!)
8) Was könntest du nächste Woche tun, um deine Brüder (Schwestern) zu ermutigen und zu unterstützen? Wen im Besonderen?
9) Hast du diese Woche nützliche Literatur gelesen, Filme angesehen oder Veranstaltungen/Seminare besucht?
10) Erzähle uns von positiven Dingen, die letzte Woche geschehen sind und für die du dankbar sein solltest.
11) Hast du diese Woche dafür gesorgt, dass du genügend Erholung (Sport, Freizeitaktivitäten usw.) bekommen hast?
12) Hast du diese Fragen ehrlich beantwortet? Wenn nicht, warum nicht?
13) Möchtest du, dass wir für etwas beten?









Rechenschaft

Du brauchst im Rahmen deiner Therapie den Kontakt zu anderen, die dich unterstützen, bei Bedarf ermahnen und denen du Rechenschaft ablegst. Vergleiche es einmal mit einem Trainingspartner im Fitnessstudio. Wenn du alleine bist, hast du vielleicht mal keine Lust oder strengst dich nicht so sehr an. Wenn du einen Trainingspartner hast, musst du dich an feste Trainingszeiten halten und er wird dich beim Training auch anfeuern, mehr zu geben.
Du solltest einen privaten Rechenschafts-Partner sowie eine Selbsthilfegruppe haben.

Mögliche Fragen:

1. Hast du diese Woche Pornos angeschaut?
2. Hast du masturbiert?
3. Hast du Disziplin gezeigt und dich an deinen täglichen Strukturplan gehalten?
4. Hast du und deine Frau diese Woche zusammen gebetet?
5. Hast du diese Woche eine andere Frau (einen anderen Mann) in unangemessener Weise angesehen?
6. Hast du diese Fragen offen und ehrlich beantwortet?

Ihr braucht also spezifische, genaue Fragen. "Wie war deine Woche?" ist zu ungenau. Die Antwort wäre: "Gut - und deine?" - "Gut - schön mit dir zu reden!". Das bringt nichts.


Wenn du einen einzelnen Partner suchst, sollte er folgende Qualifikationen erfüllen:

1. Er sollte ein überzeugter Christ sein.
2. Er sollte an seiner eigenen Reinheit arbeiten und den Wert einer Rechenschaftsablegeung zu schätzen wissen.
3. Er sollte reif genug sein, ein wöchentliches Treffen einzuhalten.
4. Er sollte bereit sein, spezifische Fragen zu stellen.
5. Er sollte in der Lage sein, eprsönliche Informationen für sich zu behalten und sie auch nicht seiner Frau erzählen.


Eine Selbsthilfegruppe bietet noch weiter Vorteile. Hier triffst du mehrere Gleichgesinnte, wodurch der In- und Output natürlich viel größer ist. Jeder kann seine eigenen Erfahrungen und Ideen beitragen. Alle von uns haben unsere "blinden" Punkte - Verhaltens- und Denkweisen, die uns selbst gar nicht bewusst sind, im Rahmen einer Gruppe aber zutage treten. Eine Selbsthilfegruppe, in der man sich u.a. gegenseitig Rechenschaft ablegt, ist mehr als nur eine Gruppe für das Bibelstudium oder eine Gebetsgruppe (so gut diese natürlich auch sind!). In solchen Gruppen wird normalerweise keine Rechenschaft abgelegt.


Qualitäten, die eine Selbsthilfegruppe haben sollte:

1. Die Mitglieder sollten genau über die Art von sexueller Sünde Bescheid wissen, mit der du zu kämpfen hast.
2. Die Mitglieder sollten wöchentlich erfahren, wie gut du damit zurecht gekommen bist, gegen deine Versuchungen anzukämpfen und wie es mit deinem spirituellen und emotionalen Fortschritt aussieht.

Der größte Fehler, den du machen kannst, ist zu denken, solche Sachen gehen andere nichts an. Somit machst du mit deinem unmoralischen Verhalten weiter und hältst es verborgen.






Wer seine Sünden verheimlicht, hat kein Glück, wer sie bekennt und meidet, findet Erbarmen.  (Sprüche 28:13)



Du musst deine Sünden nicht nur beichten, du musst den angerichteten Schaden auch wieder gut machen. Gestehe erstmal ein, was du getan hast. Schonungslos und ohne Ausreden. Es reicht aber nicht, etwa deiner Frau nur zu sagen "Ich habe Pornos angesehen" oder "Ich habe mit einer anderen Frau geschlafen". Hier gestehst du nur die Tat an sich ein - nicht aber, was dahinter steckt. Du hast dich nicht nur gegen deine Frau versündigt, du hast sie auch betrogen und verraten. Das ist für sie eine der schlimmsten Erfahrungen. Du hast sie auch beleidigt, indem du sie - wenn auch nur kurzfristig mit etwas Billigem ersetzt hast (etwa einer Prostituierten - wobei mit billig hier nicht die Person, sondern der Ersatz gemeint ist). Du hast deine Frau vernachlässigt und ihre Bedürfnisse missachtet, nur um deine eigene Lust zu befriedigen. Sie hätte deine sexuelle Energie, deine Aufmerksamkeit, Zuneigung, Zeit und dein Herz gebraucht. All das hast du jemand anderen gegeben. Damit hast du die Frau ignoriert, die sie wirklich gebraucht hätte. Sie muss nun all das von dir hören. Sie muss von dir hören, dass du all das verstanden hast. Anerkenne also die Konsequenzen deines Verhaltens. Sag ihr, dir ist klar, was du getan hast und welche Auswirkungen das auf sie hatte. Dir ist klar, dass du ihr Vertrauen mit Füßen getreten hast und dass sie dir wohl eine Zeitlang überhaupt nichts mehr glauben wird. Es muss für sie schlimm und extrem schwer sein, dir jemals wieder zu vertrauen. Gestehe ihr auch ein, dass du ihren Schmerz nur begrenzt verstehen kannst. Weil du ihr den Schmerz angetan hast - und nicht umgekehrt. Sag ihr, du willst wissen, was sie durchmacht. Versprich ihr, dass du nur zuhörst und sie nicht unterbrichst oder dich gar verteidigst. Und dann vergiss NIEMALS, was du gehört hast. Und sieh' zu, dass du es nie wieder zu hören bekommst.
Dann sag' ihr, dass es auch dir weh tut, was du angerichtet hast. Dass du weder ihren Schmerz verstehst noch sie deinen - weil es der Schmerz des Täters ist. Du lebst mit dem täglichen Schamgefühl und dem ständigen Bedauern. Du wirst von diesen Gedanken gejagt. Und daran wird sich wohl sehr lange nichts ändern. Sag ihr, du würdest dein Leben geben, um dies ungeschehen zu machen, aber es ist leider nicht möglich. Und dass du ihr für immer dankbar sein wirst, dass sie dir vergibt - wohingegen es für dich eine Lebensaufgabe sein wird, dir selbst zu vergeben. Sie mag es vielleicht eines Tages gut sein lassen - aber du? Niemals. Sag ihr, es wird nie in Ordnung für dich sein. Deine Frau muss sehen, dass ihr Mann  seine Sünden nicht nur eingesteht, sondern auch etwas dabei empfindet - und für sie empfindet.
Dann erkläre ihr, wie du daran arbeitest, dass dies nie wieder geschieht. Vergiss nicht, dass sie Schwierigkeiten haben wird, dir überhaupt noch etwas zu glauben, zeige ihr also ganz konkret, was du unternimmst. Wenn du einen Plan wie den "Game Plan" von Joe Dallas durcharbeitest, zeige ihr eine Kopie davon. Wenn du an einer Selbsthilfegruppe teilnimmst, erkläre ihr das. Sage ihr auch, dass du nicht erwartest, dass sie dir glaubt - aber vielleicht beobachtet sie dich und deine Fortschritte.
Bleibe bei deinem Plan. Du brauchst nun täglich eiserne Disziplin. Lege wöchentlich jemanden Rechenschaft ab (nicht deiner Frau!). Es wird aber lange dauern, bis sie dir wieder vertaut. Man kann sich dafür entscheiden, jemanden zu vergeben, aber jemanden zu vertrauen, kann man nicht so einfach entscheiden. Das braucht Zeit und harte, andauernde Arbeit (deinerseits).
Frage deine Frau, ob sie sich mit dir jede Woche für 30 Minuten zusammensetzen würde. Gib ihr die Chance, zu sagen, ob sie das Gefühl hat, mit eurer Ehe wird es wieder besser. Beantworte all ihre Fragen. Vergiss nicht: das ist IHRE Zeit.
Macht es euch auch zur täglichen Gewohnheit, zusammen zu beten und einige Bibelverse zusammen zu lesen.
Beende diese Treffen mit einem Gebet und danke ihr nochmals dafür, dass sie dir eine Chance gibt und es nochmals mit dir versucht, nachdem du ihr so weh getan hast. Sei demütig und zärtlich - und beides oft.
Wenn eure Ehe in unmittelbarer Gefahr ist, sucht Eheberatungsstellen auf und sprecht mit eurem Pastor.





Das Schwert: das Wort Gottes

Wie ist denn Jesus mit der Taktik seines Gegners umgegangen? Lesen wir Matthäus 4:1-10.

Satan hat Jesus angegriffen als Er am schwächsten war - nach 40 Tagen Fasten. Genauso wird er es bei dir tun: dich in Versuchung führen, wenn du am schächsten bist. Und was hat Jesus getan? Er hat sich erst gar nicht auf eine Diskussion eingelassen - er hat mit dem Wort Gottes geantwortet und so dem Teufel widerstanden!

Dafür musst du aber täglich Sein Wort lesen. Wenn du dich auf einen spirituellen Kampf einlässt, kannst du keine Waffen verwenden, mit denen du nicht vertraut bist. Je mehr du aber liest und je mehr du es dir zu Herzen nimmst, desto besser wirst du mit dieser Waffe umgehen lernen, wenn du sie brauchst.

Und du wirst sie brauchen, denn Tyrannen geben nicht so einfach auf. Sie gewähren dir nicht so einfach Freiheit - du musst sie dir erkämpfen. Das tust du, indem du - wie Jesus - das Wort Gottes kennst und zitierst.

Zunächst einmal musst du die Taktiken des Teufels erkennen. Es ist natürlich schwer, zu erkennen, ob ein Gedanke von Satan oder von dir selbst kommt. Dass er aber gegenwärtig ist, lesen wir in 1 Petrus 5:8:

Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.

Wenn du also mit Gedanken bombadiert wirst, die dir einreden wollen, dass du nichts wert oder ein hoffnungsloser Fall bist, oder mit Verdächtigungen über Menschen, die dir nahe stehen, oder mit irrationalen Zukunftsängsten, will dein Gegener offensichtlich deinen Heilungsprozess sabotieren.

Als nächstes solltest du die Angriffe deines Gegeners mit der Wahrheit der Bibel beantworten. Wenn er dich beschuldigt, hoffnungslos und jenseits von Gnade zu sein, antworte mit dem Wort (und überlege, was du da gerade sagst!):

Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind. (Römer 8:1 - Einheitsübersetzung)

Wenn er dich von anderen trennen will und dir Anschuldigungen über sie ins Ohr flüstert, antworte mit dem Wort:

Sechs Dinge sind dem Herrn verhasst, sieben sind ihm ein Gräuel: Stolze Augen, eine falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das finstere Pläne hegt, Füße, die schnell dem Bösen nachlaufen, ein falscher Zeuge, der Lügen zuflüstert, und wer Streit entfacht unter Brüdern. (Sprüche 6:16-19, Einheitsübersetzung)

Wenn er Zweifel in dein Gehirn setzt, ob es denn jemals Hoffnung für dich geben wird, antworte mit dem Wort:

Ich vertraue darauf, dass er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu. (Philipper 1:6 - Einheitsübersetzung)

Schließlich solltest du diesen Lügen widerstehen und keinen Gedanken an sie verschwenden! Damit widerstehts du dem Teufel. Was würde es dir auch bringen, mit ihm zu diskutieren - überzeugen wirst du ihn wohl kaum!


Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen. (Jakobus 4:7 - Einheitsübersetzung)


Verliere dich also nicht in "was wenn..." - Überlegungen. Du wirst schnell merken, wie die Macht solcher Überlegungen dann nachlässt. Die Wahrheit verschließt dem Vater der Lügen den Mund.

Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reißen wir alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, sodass es Christus gehorcht; (2 Korinther 10:4-5, Einheitsübersetzung)

Vergiss nie: mit einem Tyrannen (dem Teufel) kannst du nicht friedlich zusammenleben! Nimm den Kampf auf!


"You have been given the choice between war and dishonor. You have chosen dishonor; now you will have both"
Winston Churchill to the British Parliament 1938







Kann meine Frau diejenige sein, der ich Rechenschaft ablege?

Nicht zu raten. Zunächst hat sie genug damit zu tun, deine Frau zu sein - du musst sie nicht noch mit weiteren Aufgaben und Verantwortung überladen. Das kann auch eine Art Mutter/Sohn-Ding in eure Beziehung bringen, was kaum empfehlenswert ist. Mal ganz abgesehen davon versteht sie gar nicht, was da genau in dir vorgeht. Und du kannst unter Umständen damit sogar deine Ehe auf's Spiel setzen. Selbst mit den besten Vorsätzen ist es für eine Frau schwer zu verkraften, wenn sie erfahren muss, dass du beim Sex mit ihr immer an behaarte dicke Männer denkst...






Links:

How to Develop Effective Accountability
Common Barriers to Effective Accountability







• Homosexualität hat für viele von uns Schande, Verstecken, das Vorgaukeln einer falschen Identität und Täuschung bedeutet. Manche von uns waren sogar stolz auf ihre Fähigkeit, etwas verborgen zu halten und unsere Gefühle zu verstecken – um alleine durch‘s Leben zu gehen. All das erlaubte es uns, weiter zu leugnen. Es brachte uns in die Lage, uns selbst zu überzeugen, dass wir niemals die Konsequenzen unserer Handlungen erleben müssten. Es hat uns sogar soweit gebracht, dass wir ernsthaft glaubten, es würde niemals Konsequenzen geben.

• Irgendwann kam dann die Zeit, wo wir die zerstörerischen Konsequenzen unseres Lebensstils nicht mehr länger vor uns selbst verbergen konnten. Wir wurden verletzt und wir verletzten Andere – und das oft im Namen der Liebe. Das Verstecken vergrößerte nur unsere Isolation und zerstörte unser Selbstbewusstsein. Uns wurde klar, dass die Geheimnisse, die wir hatten, uns von der Freiheit abhielten, die zu finden wir schließlich als notwendig erkannt hatten.

Wenn wir jemals heilen sollten, bräuchten wir bedingungslose Liebe. Unser Doppelleben machte aber das Empfangen solch einer Liebe unmöglich.Um diese Art von Liebe zu erfahren, mussten wir uns selbst mit all unseren Fehlern vor Gott, uns selbst und Anderen offenbaren.

Unsere moralische Bestandsaufnahme hat uns die Dinge beigebracht, die wir zu beichten hatten. Wir fangen mit Gott an, weil Er Liebe ist (siehe 1 Johannes 4:16) und sich verpflichtet hat, all denen zu vergeben und sie von der Sünde weiß zu waschen, die Ihm ihre Sünden beichten (siehe 1 Johannes 1:9).

•Unser Annehmen von Gottes Vergebung gibt uns die Kraft, uns selbst in einem völlig neuen Licht zu sehen. Uns Seiner Vergebung bewusst zu sein ermöglicht es uns, uns selbst zu vergeben. Uns Seiner Annahme bewusst zu sein ermöglicht es uns, uns selbst anzunehmen.
Das bereitet uns für das vollständige Eingestehen einer anderen Person gegenüber vor.Dies ist lebenswichtig, wenn wir die Muster der Unehrlichkeit und Isolation durchbrechen wollen, die uns so lange in der Homosexualität gefangen gehalten haben.

Die Person, die wir all das erzählen, muss sorgfältig ausgewählt werden. Sie sollte ein Grundwissen über Homosexualität haben, unsere Eingeständnisse absolut vertraulich behandeln können, sich der eigenen Schwäche sowie des eigenen Bedürfnisses nach Gottes Gnade bewusst sein und er sollte die bedingungslose Liebe Gottes durch Jesus Christus unseren Herrn erfahren haben.

• Dieses Eingestehen baut Intimität auf, die ein wichtiger Bestandteil der Heilung ist. Wir müssen uns aber auch unserer eigenen Verletzlichkeit bewusst sein. Es ist klug, dafür jemanden zu wählen, zu dem wir uns nicht sexuell hingezogen fühlen.
Unsere Beichte ist kein Durchleuchten mit Röntgenstrahlen, das jedes dunkle Detail unseres sexuellen Missverhalten umfasst., sondern ein aufrichtiges Auseinandersetzen mit unseren charakterlichen Fehlern, die uns wehrlos unserer Lust gegenüber gemacht haben. Wir müssen unserer inneren Motivation begegnen, den Lohn, den wir von unserer Homosexualität bekommen haben und nicht jedes kleinste Detail unserer sexuellen Begegnungen erzählen.

Unsere Beichte ist kein Schuld-Zuschieben. Unsere inneren Kämpfe sind zwar ein Ergebnis von Dingen, die in unserer Kindheit geschehen sind, wir sind aber nun als Erwachsene dafür verantwortlich, wie wir auf diese Dinge reagieren.

• Beichte heißt, unseren eigenen Fehlern ins Gesicht zu sehen – und nicht denen der Anderen.
Der Person, der wir unsere Verfehlungen eingestehen, kann uns helfen, das, was wir enthüllen, im richtigen Licht zu sehen. Wenn wir zu lasch uns gegenüber sind, kann er oder sie uns helfen, unsere Ausreden zu erkennen, sodass die Wahrheit uns befreien kann. Wenn wir zu hart mit uns selbst umgehen und glauben, dass alles, was jemals schief gelaufen ist, allein unser Fehler war, kann uns geholfen werden, zu erkennen, wofür wir verantwortlich sind und es Anderen überlassen, für ihre eigenen Angelegenheiten Rechenschaft abzulegen.So können wir wegen unserer eigenen Probleme beten und sie angehen.




Viele von uns haben ihr Privatleben jahrelang unter Verschluss gehalten und diese erste Erfahrung, uns selbst einem Anderen gegenüber völlig aufrichtig zu öffnen, kann unterschiedlichste Reaktionen hervorrufen. Manche von uns fanden das befreiend, andere sehr schmerzhaft.

„Keine noch so große Anzahl an Verfehlungen wird uns wirklich zugrunde richten, wenn wir uns selbst jedes Mal wieder hochziehen. Wir werden natürlich sehr schmutzige Kinder in zerfetzten Kleidern sein, wenn wir nach Hause kommen, aber das Badezimmer ist schon bereit, die Handtücher liegen heraußen und die saubere Kleidung hängt schon auf dem Bügel. Das einzig Tödliche ist es, seine Nerven zu verlieren und aufzugeben. Wenn wir unseren Schmutz bemerken, ist Gott in uns gegenwärtig: es ist genau das Zeichen Seiner Gegenwart.“ (Letters of C.S. Lewis)

•„Ich bin der Meinung, dass wenn Gott uns vergibt, wir uns auch selbst vergeben müssen. Sonst wäre das fast so, als würden wir uns zu einem höheren Richter aufspielen, als Er ist.“ (Letters of C. S. Lewis)
„Die Wahrheit über uns Menschen ist, dass wir genau dann am meisten geliebt werden wollen, wenn wir es am wenigsten verdienen. Nur Gott kann dieses unglaubliche Bedürfnis befriedigen. Nur Gott kann eine Liebe geben, die so tief ist, dass es uns aus den Tiefen rettet.“ (Inspiring Quotations Contemporary & Classical)







Links:

Accountability: The Missing Link


Counseling & Accountability
How to Develop Effective Accountability
Common Barriers to Effective Accountability
Problems with the Individual Approach to Recovery
The Importance of Counseling
Guidelines for Selecting a Counselor
Common Barriers to Seeking Counseling











 

Jesus' Eyes

Brothers,

why are we asking for social engagement in our accountability check ups?

Well, of course you should learn to fill your leisure time with meaningful activities and also realize that other people suffer also.

But there is something else to it.

Two incidents that occurred to me these days:

1) I was pretty down all week long and also put myself down a lot. There I am - the big Christian, but when I look at myself, I don't see myself acting like one. I felt I treated someone that needed help bad and I prayed the Lord would give me a second chance. How can I even call myself a Christian like that.

One night I got home on the local subway and walked up the stairs to the exit. There a drunken beggar was standing. I grinned on the inside and thought, "Well, that is a little too easy - but anyway, thanks, Lord, for this chance".

I gave him a coin and talked a little with him. His face was hurt and messed up and as I asked he told me he was beaten up. But what was really astonishing was the joy that this man seemed to have. It kind of puzzled me. At some point, I wanted to leave and gave him a last smile, turned around - and then he said something that really shocked me. He started like this, "Hey, you know what - I didn't want your money." I said, "No? So what is it you want from me?" (and again he had that incredible joy in him). He looked me straight in the eyes - and seemed to be totally sober at that moment, saying, "By - and hey, God loves you." I was petrified. What? I was the one who should say that. But then I got it: that was Jesus talking to me through this man letting me know that He still loves me and I should not  put myself down like this.

It is through the least of our brothers that the Lord talks with us.

2) Today I went to my job in the morning and as usual, I crossed the subway station of the central station of Munich. Down there, I saw a beggar. He smelled really bad and looked that way. I knew I should go to him but I did not. I passed and went to my job. All day long I felt bad about it. At lunchtime, I went down there again. That beggar was gone, but there was another one sitting there. I went closer. He seemed to sleep. What the heck - I took all of the courage I still had, swallowed my pride and asked if I could get him something to eat. He woke up, looked and me and grumbled something. Or to drink, I went on. Maybe some juice. "What am I gonna do with juice", he said. Well, that didn't go so well. But whatever - I continued and suggested some sandwiches. He said alright, go and get 'em. So I did. I guess he didn't expect me to come back and gave me a very warmhearted laugh when I gave him the food. He told me they chased them out of the station. Obviously, they didn't want beggars there. Probably doesn't match the tourist image. I realized how much it hurt them to be treated like junk, like rubbish and not like human beings. Something that people look down upon with disgust.

When it was time to say goodbye, I was pretty embarrassed. He was so happy that I was there and obviously made a little attempt to get closer. I withdrew as he really looked bad. I smiled at him and said goodbye.

Now you might think I felt good because I gave him something. Not so. I felt really bad and was very much ashamed. I recently read about Francis of Assisi and how he left his comfort zone for the first time, hugged a sick beggar and kissed his hands and how much inner satisfaction that gave him. And I did not. That probably gave this beggar the feeling that he is something disgusting. I should have shaken his hand, given him a hug and maybe even caressed him. THAT'S how you act as a Christian. I did not and I am deeply ashamed of that.

Well, tomorrow is another day.

But one thing I realized in all of that: those are the places, those are the people where you find Jesus at. The lessons they taught me are way more than every Christian book I have ever read. I have to be thankful to THEM - and not vice versa. I have nothing to brag about.

If you look into their eyes, it's like you look into Jesus' eyes...


Robert



Why is it so Important?

Why is it important to tell about our sexual acting out last week?

I can relate pretty well how embarrassing and unnerving this can be. Why do it at all? Isn't it enough to tell the Lord in prayer?

Well, of course we should also admit our sins and problems to the Lord in prayer. But do we really do that?

Sin always seeks darkness. It's not for nothing that the Lord told us to confess our sins to one another. Once you're out with it and know you will have to hold yourself accountable again to your brothers next week, you get another attitude towards sinning. You think twice before you do.

In our local chapter, we usually meet on Fridays. So sometimes it is Thursday and I would experience some temptation (like for masturbating). Then I tell myself, come on, you've almost done it! Wouldn't it be great to show up on Friday with no acting out?
It sort of gives you motivation. Life is a team sport and that's why the Lord told us to admonish and encourage one another, but also to confess to one another.

 

Rückfall

Was soll ich tun, wenn ich einen Rückfall habe und Sex mit einem anderen Mann (oder allgemein außerehelichen Sex) habe?

Auf jeden Fall solltest du es deinem Ehepartner sagen, falls du verheiratet bist.  Ein Rückfall jedoch sollte dich nicht völlig aus der Bahn werfen. Sicher - du hast dich was Pornos und Masturbation betrifft zur Enthaltsamkeit verpflichtet - umso mehr beim außerehelichen Sex. Wir definieren uns aber nicht nur über Enthaltsamkeit. Wir sind Männer (Frauen), Familienväter, Bürger dieses Landes, Christen - und nicht nur Menschen, die enthaltsam leben. Auf jeden Fall aber brauchst du einen Plan für den Fall, dass es doch geschieht.
Als Christen sollten wir uns der sexuellen Reinheit verpflichten - was die Abwesenheit von sexuell unmoralischen Gedanken, Worten oder Taten umfasst. Wir sollten uns aber im Klaren darüber sein, dass ein Rückfall zwar immer möglich, aber nicht unvermeidbar ist. Nur weil man die Sünde momentan bekämpft und zruückdrängt, heißt nicht, dass sie auch verschwunden ist. Sehen wir uns 1 Korinther 10:12 an: "Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle." Niemals sollten wir hochmütig werden und denken, wir könnten nicht mehr fallen! Wir sollten uns hingegen in Vertrauen üben - nur weil wir fallen könnten, heißt das nicht, dass wir es auch tun werden!
Um einen Rückfall zu vermeiden, solltest du dir über die Situationen, emotionalen Verfassungen und falschen Entscheidungen im Klaren sein, die dazu führen könnten. Vielleicht hast du mit deinem täglichen Programm nachgelassen. Hast du aufgehört die Bibel zu lesen, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, deinen Rechenschaftspartner zu kontaktieren, dich um gesunde männliche (weibliche) Beziehungen zu kümmern, am Gemeindeleben teilzunehmen, ständig auf der Hut zu sein? Fehlt es dir an der Motivation und Disziplin hierfür? Eine Unbeständigkeit in der Nachfolge Jesus ist schon im Neuen Testament nachzulesen (Matthäus 13:3-8, Offenbarung 2-3 usw.). Manche sind zwar schnell mit Feuereifer dabei, wenn sie neu als Christen sind - aber bald schon lässt dieser Eifer nach...
Wenn du deine tägliche und wöchentliche Routine, also deinen Strukturplan für eine Therapie nicht durchhältst, gefährdest du dich selbst in hohem Maße und die Wahrscheinlichkeit, dass du fällst, ist sehr hoch. Abgesehen davon braucht es wirklich nicht viel Anstrengung, um das Programm durchzuhalten. Keine faulen Ausreden also.
Oft hält man auch die momentane Abwesenheit von Symptomen für die eigentliche Heilung. Man denkt schnell, man braucht das ganze Programm und die Disziplin nicht mehr. Die Tatsache aber, dass es dir besser geht, heißt nichts anderes, als dass das Programm und die Disziplin funktionieren und erste postive Ergebnisse bringen! Sobald du aber eigenmächtig wieder aufhörst, wirst du früher oder später aber wieder fallen! Bleib bei deiner "Medizin"! Bleibe in Verbindung mit Gott, lese die Bibel, treffe dich regelmäßig mit deinem Rechenschaftspartner und deiner Selbsthilfegruppe sowie einem Seelsorger, übe dich in Selbstkontrolle und du wirst einen echten, dauerhaften Erfolg erfahren! Wenn du eine positive Vränderung versürst, weißt du, dass das Programm funktioniert - warum solltest du also damit aufhören? Paulus sagt in Philipper 3:12: "Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage (ihm) aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin." So geht es auch uns: wir werden besser, sind aber noch nicht gut genug, wir wachsen, sind aber noch nicht voll ausgewachsen.
Oft sind wir auch nicht bereit, innere Kämpfe zuzugeben. Wir sind noch nicht gefallen, aber schwer in Versuchung. Vrsuche nie, anderen zu gefallen und selbst gut dazustehen - und lüge dafür, was deinen gegenwärtigen Zustand betrifft. Manchmal hoffen unsere Familienangehörigen und Freunde auch auf positive Antworten, um selbst beruhigt zu sein. Das darf aber nicht der Grund sein, warum du unehrlich bist. Wenn du einmal mit dem Lügen anfängst, wird es schnell wieder zur Gewohnheit. In 1 Korinther 5:6 lesen wir: "Wißt ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?" Lügen ist der Luxus, unangenehme Wahrheiten zu vermeiden. Lügen ist eine Sünde, die sexuell unmoralische Handlungen schützt, be- und verstärkt. Wenn du also innerlich mit Versuchungen oder negativen Gefühlen zu kämpfen hast, gib es zu. Wenn du dich besser fühlst, feiere es!
Manchmal sind wir auch ganz einfach nicht bereit, tiefer liegende Gefühle und Probleme anzugehen. Das Herz eines Menschen kann ein dunkler, furchteinflößender Ort sein. In Jeremia 17:9 lesen wir: "Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?" Tiefe Enttäuschung, Wut und Hass, alte Wunden, unausgesprochene Ängste können tief im Herzen vor sich hin schlummern... Was die Menschen dann von außen zu sehen bekommen, ist das unangemessene Verhalten, das sie abgestellt haben wollen. Ohne jedoch auf die Ursachen einzugehen, wird das nicht viel bringen. Höre auf jeden Fall auf, dich sexuell unangemessen zu betätigen. Arbeite aber auch an den Ursachen hierfür!
Was also tun, wenn es doch geschieht? Überlege schon JETZT (bevor es dazu kommt), wen du in einem solchen Fall anrufst. Am besten geeignet ist natüclich dein Rechenschaftspartner. Ein Mitglied deiner Selbsthilfegruppe kann auch eine gute Wahl sein. Vielleicht auch ein christlicher Seelsorger. Rufe ihn SOFORT nachdem es passiert ist, an. Sag ihm, was geschehen ist und dass du seine Gebete und seine Unterstützung brauchst. Wenn es eine ernste Krise ist, sag ihm, du möchtest ihn so schnell als möglich sehen. Du kannst es auch beim nächsten Treffen deiner Selbsthilfegruppe diskutieren. Je länger du wartest, es ihm zu sagen, desto größer wird die Versuchung sein, es verbergen zu wollen. Und sich niemals wieder damit auseinanderzusetzen. Und das führt dich geradewegs in die Lügerei zurück, die dein Problem mit verursacht hat.
Finde dann mit dem Menschen, mit dem du dich triffst, heraus, was zu dem Fall geführt hat. Meistens ist es ein Nachlassen im Befolgen deines Programms. Vielleicht gibt es aber auch andere Gründe. Was hast du kurz zuvor getan? Was hättest du anders tun können? Was kannst du tun, um das in Zukunft zu vermeiden? Menschlicher Irrtum ist ein ausgezeichnetes Lehrbuch - benütze es!
Kehre sofort danach zu deinem Programm zurück und zähle wieder die Tage, in denen du enthaltsam lebst. Du wirst nichts erreichen, wenn du jetzt in Selbstmitleid und Selbstverachtung versinkst. Es gibt auch keinen Grund, mit der Wiederaufnahme des Programms zu warten. Wenn du dich weigerst, weiterzumachen, wirst du in eine noch tiefere und tödlichere Sünde stürzen: die Verzweiflung. Sexuelle Vrfehlung kannst du breuen - Verzweiflung reißt dich aber mit in ein tiefes Loch.
Beschütze deine sexuelle Enthaltsamkeit wie einen wertvollen Schatz!

„Wer seine eigene Sündhaftigkeit erblickt hat, wird im Angesicht von Rückschritten weitermachen können. Er wird nicht überrascht sein über die Sünden derer, denen er zu Diensten ist, er (...) wird weinen um die Sünden seiner Gefährten wie um seine eigenen, aber er wird deshalb nicht verzweifeln, denn er hat eine realistische Sichtweise von sich selbst. (...) Was noch mehr bedeutet: er hat eine glorreiche Sichtweise von Gott und von dessen Macht zu retten und zu bewahren.“ (Sinclair B. Ferguson, A Heart for God)

(Quelle: u.a. Joe Dallas)



Link:

Are setbacks normal?

 

Soziales Engagement





Es ist ungemein wichtig, dass wir nicht nur vor dem Schlechten weglaufen (also unangemessenes sexuelles Verhalten meiden), sondern auch das Gute suchen (unsere eigene Männlichkeit / Weiblichkeit entwickeln, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen finden, sich um Bedürftige kümmern, gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen aufbauen usw.). Oft stellen wir fest, dass unser eigenes Leid gar nicht so schlimm war - im Vergleich zum Leid anderer. Und indem wir anderen helfen, erfahren wir selbst Jesu' Liebe...



Hier nun einige Beiträge zu dem, wozu uns Jesus aufruft: uns um Bedürftige zu kümmern. Um all die Armen, Traurigen, Gefangenen, Fremden, Einsamen...


Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben. (Matthäus 25:31-46)






Links:


Berlin
www.snafu.de~freiwilligenagentur

Hessen
www.gemeinsam-aktiv.de

Mecklenburg-Vorpommern
www.netzwerk-mv.net

Rheinland-Pfalz
www.wir-tun-was.de

Saarland
www.pro-ehrenamt.de


Sachsen-Anhalt
www.mach-mit-kultur.de

Schleswig-Holstein
www.schleswig-holstein.de/landsh/stark/Einleitung.htm






Watch: Do it anyway






 

Jesus' Eyes

Brothers,

why are we asking for social engagement in our accountability check ups?

Well, of course you should learn to fill your leisure time with meaningful activities and also realize that other people suffer also.

But there is something else to it.

Two incidents that occurred to me these days:

1) I was pretty down all week long and also put myself down a lot. There I am - the big Christian, but when I look at myself, I don't see myself acting like one. I felt I treated someone that needed help bad and I prayed the Lord would give me a second chance. How can I even call myself a Christian like that.

One night I got home on the local subway and walked up the stairs to the exit. There a drunken beggar was standing. I grinned on the inside and thought, "Well, that is a little too easy - but anyway, thanks, Lord, for this chance".

I gave him a coin and talked a little with him. His face was hurt and messed up and as I asked he told me he was beaten up. But what was really astonishing was the joy that this man seemed to have. It kind of puzzled me. At some point, I wanted to leave and gave him a last smile, turned around - and then he said something that really shocked me. He started like this, "Hey, you know what - I didn't want your money." I said, "No? So what is it you want from me?" (and again he had that incredible joy in him). He looked me straight in the eyes - and seemed to be totally sober at that moment, saying, "By - and hey, God loves you." I was petrified. What? I was the one who should say that. But then I got it: that was Jesus talking to me through this man letting me know that He still loves me and I should not  put myself down like this.

It is through the least of our brothers that the Lord talks with us.

2) Today I went to my job in the morning and as usual, I crossed the subway station of the central station of Munich. Down there, I saw a beggar. He smelled really bad and looked that way. I knew I should go to him but I did not. I passed and went to my job. All day long I felt bad about it. At lunchtime, I went down there again. That beggar was gone, but there was another one sitting there. I went closer. He seemed to sleep. What the heck - I took all of the courage I still had, swallowed my pride and asked if I could get him something to eat. He woke up, looked and me and grumbled something. Or to drink, I went on. Maybe some juice. "What am I gonna do with juice", he said. Well, that didn't go so well. But whatever - I continued and suggested some sandwiches. He said alright, go and get 'em. So I did. I guess he didn't expect me to come back and gave me a very warmhearted laugh when I gave him the food. He told me they chased them out of the station. Obviously, they didn't want beggars there. Probably doesn't match the tourist image. I realized how much it hurt them to be treated like junk, like rubbish and not like human beings. Something that people look down upon with disgust.

When it was time to say goodbye, I was pretty embarrassed. He was so happy that I was there and obviously made a little attempt to get closer. I withdrew as he really looked bad. I smiled at him and said goodbye.

Now you might think I felt good because I gave him something. Not so. I felt really bad and was very much ashamed. I recently read about Francis of Assisi and how he left his comfort zone for the first time, hugged a sick beggar and kissed his hands and how much inner satisfaction that gave him. And I did not. That probably gave this beggar the feeling that he is something disgusting. I should have shaken his hand, given him a hug and maybe even caressed him. THAT'S how you act as a Christian. I did not and I am deeply ashamed of that.

Well, tomorrow is another day.

But one thing I realized in all of that: those are the places, those are the people where you find Jesus at. The lessons they taught me are way more than every Christian book I have ever read. I have to be thankful to THEM - and not vice versa. I have nothing to brag about.

If you look into their eyes, it's like you look into Jesus' eyes...


Robert
 

Gesundes Leben





Was hat gesundes Leben mit Homosexualität und sexuellen Problemen zu tun?

Nun, eines der Charakteristika von Homosexualität ist ein gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper - bei Männern auch das Verhältnis zum männlichen Körper allgemein. Viele haben versucht, das wettzumachen, indem sie wie wahnsinnig Body-Building betrieben, um so den "perfekten" männlichen Körper zu bekommen. Aber auch Frauen haben ein gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper entwickelt.

Ein Mittel, dem zu begegnen, sind sportliche Aktivitäten in Gemeinschaft mit anderen Männern. Ob das nun Angeln, Reiten, Fischen, Bergsteigen, Boot fahren oder das Fitnesscenter ist - wichtig ist es, ein gesundes Gefühl für den männlichen (bzw. weiblichen) Körper zu bekommen, sowie die Gemeinschaft und den körperlichen Kontakt mit anderen Männern als natürlich und normal zu empfinden. Ebenso der Anblick eines nackten männlichen Körpers etwa beim Duschen oder beim Umziehen im Fitnesscenter. Der männliche Körper darf nicht mehr als etwas Fremdes und als Mysterium begriffen werden, sondern man sollte sich selbst als ein Mann unter anderen Männern sehen (ähnliches gilt natürlich für Frauen).

 






Außerdem ist unser Körper der Tempel des Herrn, mit dem wir Gott anbeten und den wir Gott zur Verfügung stellen. Nicht umsonst warnt uns die Bibel vor Sünden wie Trunkenheit, Völlerei (zu viel essen) usw.

Eine gesunde Ernährung, Sport, regelmäßige Erholung, körperliche Freizeitaktivitäten mit anderen Männern sind daher unerlässlich im Rahmen einer Therapie. Selbstverständlich sollte auch das Rauchen, der Missbrauch von Tabletten, zu viel Alkohol usw. aufgegeben werden.

"Mens sanum in corpore sano" wie die Lateiner sagen - ein gesunder Geist in einem gesunden Körper!

Probiere es aus - du wirst dich um Welten besser fühlen!





 



READ THIS. LET IT REALLY SINK IN. THEN CHOOSE.

John is the kind of guy you love to hate. He is always in a good mood and always has something positive to say. When someone would ask him how he was doing, he would reply, "If I were any better, I would be twins!"

He was a natural motivator "a good sea daddy".

If a sailor was having a bad day, John was there telling how to look on the positive side of the situation.

Seeing this style really made me curious, so one day I went up and asked him, "I don't get it!

You can't be a positive person all of the time. How do you do it?"

He replied, "Each morning I wake up and say to myself, you have two choices today. You can choose to be in a good mood or ... you can choose to be in a bad mood.

I choose to be in a good mood."

Each time something bad happens, I can choose to be a victim or...I can choose to learn from it. I choose to learn from it.

Every time someone comes to me complaining, I can choose to accept their complaining or... I can point out the positive side of life. I choose the positive side of life.

"Yeah, right, it's not that easy," I protested.

"Yes, it is," he said. "Life is all about choices. When you cut away all the junk, every situation is a choice. You choose how you react to
situations. You choose how people affect your mood.

You choose to be in a good mood or bad mood. The bottom line: It's your choice how you live your life."

I reflected on what he said. Soon hereafter, I left the submarine (SSBN 624B),  for another command. We lost touch, but I often thought about him when I made a choice about life instead of reacting to it.

Several years later, I heard that he was involved in a serious accident, falling some 60 feet from a communications tower.

After 18 hours of surgery and weeks of intensive care, he was released from the hospital with rods placed in his back.

I saw him about six months after the accident.

When I asked him how he was, he replied, "If I were any better, I'd be twins. Wanna see my scars?"

I declined to see his wounds, but I did ask him what had gone through his mind as the accident took place.

"The first thing that went through my mind was the well-being of my soon-to-be born daughter," he replied. "Then, as I lay on the ground, I remembered that I had two choices: I could choose to live or...I could choose to die. I chose to live."

"Weren't you scared? Did you lose consciousness?" I asked.

He continued, "..the paramedics were great.

They kept telling me I was going to be fine. But when they wheeled me into the ER and I saw the expressions on the faces of the doctors and nurses, I got really scared. In their eyes, I read 'he's a dead man'. I knew I needed to take action."

"What did you do?" I asked.

"Well, there was a big burly nurse shouting questions at me," said John. "She asked if I was allergic to anything. 'Yes, I replied.' The
doctors and nurses stopped working as they waited for my reply. I took a deep breath and yelled, 'Gravity'."

Over their laughter, I told them, "I am choosing to live. Operate on me as if I am alive, not dead."

He lived, thanks to the skill of his doctors, but also because of his amazing attitude... I learned from him that every day we have the choice to live fully.

Attitude, after all, is everything.

Therefore do not worry about tomorrow, for tomorrow will worry about itself. Each day has enough trouble of its own." Matthew 6:34.

After all today is the tomorrow you worried about yesterday.












Link:

Psalm 23 auf Rezept: Wie sich Glaube auf Gesundheit auswirkt







 
Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse.
(Epheser 5:15-16)






 


If you want to make meaningful holidays in the USA:

Blue Mountain Christian Retreat
http://www.bmcr.org/



Links:

  • Christian Health




    What about martial arts? Can I do that as a Christian?
    For answer click
    here.



     




  • Disziplin

    Das Wichtigste bei jeder Form der Therapie: Entscheide JETZT was du willst. Wenn du deine sexuelle Sünden überwinden und ein Mann (eine Frau) nach Gottes Willen werden willst, mache das zu deinem absoluten Ziel. Und verfolge dieses Ziel um jeden Preis - egal wie lange es dauert und wie schmerzhaft es sein wird. Du brauchst einen verzweifelten Willen zum Erfolg. Du bist ein Kämpfer und du hast dich nun entschlossen, in den Ring zu steigen und zu gewinnen!
     
    "Die einzige Bedingung, die wir an dich haben, wenn du zu uns kommst, ist frei von Homosexualität sein zu wollen! Wir wollen dir nicht unsere Überzeugung aufzuwingen, sondern mit dir teilen, was uns geholfen hat. Der Kampf gegen die Homosexualität wird wahrscheinlich härter sein als alles, was du bisher getan hast. Es geht hier nicht nur um die Änderung von Verhaltensweisen, sondern um unser tiefstes Inneres. Wir müssen herausfinden, wer wir sind. Unseren eigenen Gedanken und Gefühlen können wir in dieser Hinsicht nicht trauen, da unsere Vergangenheit sie verzerrt hat. Wen aber können wir hier vertrauen? Nun - wir haben herausgefunden, dass der Einzige, dem wir wirklich vertrauen können und der uns mit seiner Gnade hilft, Gott ist.
     
    Und er hilft tatsächlich. Er hat es bei uns getan und wenn du weiterhin mit uns arbeitest, wirst du feststellen, dass Er es auch bei dir tun wird." (HA)



    --------------------------------------------------------------------------------

     
     
    Wie lange dauert das Ganze?

    Das ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig:
     
    1) Die zugrundeliegenden individuellen Faktoren. Ein Mensch etwa, der eine Serie von sexuellen Missbräuchen zu erleiden hatte, wird wahrscheinlich etwas länger brauchen als jemand, der relativ behütet aufgachsen ist.
    2) Wie viel Unterstützung und Hilfe jemand bekommt (Familie, Selbsthilfegruppe, gesunde Beziehungen...)
    3) Die persönliche Fähigkeit und Bereitschaft, auch schwierige und mit Schmerz verbundene angelegenheiten anzugehen.
    4) Die Fähigkeit, auch in schwierigen Phasen durchzuhalten bzw. wieder aufzustehen, wenn man gefallen ist. Kurz: der Wille und die Entschlossenheit, ein gesetztes Ziel um jeden Preis erreichen zu wollen.
    5) Die Anzahl der (homo-)sexuellen Kontakte in der Vergangenheit.
    6) Die Fähigkeit, Stress und Frustration ertragen zu können.
    7) Die Fähigkeit, sich nicht vom Selbstmitleid beherrschen zu lassen.
    8) Last (but certainly not least): wie stark ist der Glaube an Gott? Glaube ich wirklich, dass Er mich befreien kann?

     

    --------------------------------------------------------------------------------

     

    Wie steht's mit Fachleuten? Haben Therapeuten, die einer Veränderung positiv gegenüber stehen, einige Faktoren gefunden, die die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg erhöhen?

    Ja. Auch hier hat der bedeutendste Faktor mit der Motivation zu tun. Untersuchungen haben einen engen Zusammenhang zwischen der unerschütterlichen Motivation einer Person und des Ergebnisses festgestellt. Sogar Dr. Robert Spitzer, der ursprünglich dafür war, Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen zu nehmen, fand diesen Erfolgsfaktor.

    Wenige jedoch haben so viel Erfahrung wie Dr. Joseph Nicolosi. Er hat mit über 1.000 Männern gearbeitet und ist Präsident der National Association for the Research and Treatment of Homosexuality (NARTH). Seine Erfolgsfaktoren:

    1)  Sich nicht vom Selbstmitleid besiegen lassen.
    2)  Eine positive Selbst-Wahrnehmung als Teil einer heterosexuellen Gesellschaft.
    3)  Stress- und Frustrationstoleranz.
    4)  Heterosexuelle Fantasien und Träume.
    5)  Starke Familienbande.
    6)  Ein traditionelles Wertesystem.
    7)  Die Fähigkeit, impulsiven Verhalten zu widerstehen und "Belohnung" oder "Befriedigung" hinauszuschieben.
    8)  Die Fähigkeit, sich Ziele zu setzen.
    9)  Die Fähigkeit, über vergangene Erfahrungen nachzudenken, sie in Worte zu fassen und daraus zu lernen.
    10) Bessere Prognosen haben auch Männer, die sexuell weniger aktiv waren (sexuelles Verhalten beeinflusst die Gewohnheiten!)
    11) Geduld mit sich selbst.
    12) Akzeptanz der langen Dauer des Kampfes.

    Bete und bitte den Herrn, dir diese Fähigkeiten zu geben!

    "Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die den Menschen Überfordert. Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch in der Versuchung einen Ausweg schaffen, sodass ihr bestehen könnt." 1 Korinther 10:13

    --------------------------------------------------------------------------------

    Ich habe mich gerade entschieden, die Homosexualität hinter mich zu lassen. Was muss ich wissen? Was kann man im Leben derer beobachten, die erfolgreich waren?

    Es soll nicht verschwiegen werden: Die Homosexualität zu verlassen ist nicht leicht. Viele homosexuelle Männer und Frauen beginnen den Heilungsprozess - um dann wieder aufzuhören, wenn es zu "hart" wird. Nach der ersten großen Euphorie sitzt man dann schnell als ein Häufchen Elend da: man vermisst die schwulen (lesbischen) Freunde, fühlt sich alleine, die gleichgeschlechtlichen Neigungen sind immer noch da, kurz: man scheint keinen Fortschritt zu machen.

    Vollgestopft mit Selbstmitleid und ständig auf sich selbst konzentriert will man alles. Man will es jetzt - und man will es, ohne viel dafür tun zu müssen.

    Aber: Als Faustformel kann man sagen: je länger man diesen Neigungen bereits nachgegeben hat, desto schwieriger und länger wird die Heilung.

    Hier nun die TOP FIVE - die wichtigsten Erfolgsfaktoren derer, die es geschafft haben:


    Die richtige Motivation. Die richtige Einstellung: "Egal, was geschieht!" Du musst die Veränderung verzweifelt wollen - egal, wie schmerzvoll der Prozess ist und wie lange er dauert. Das Christentum ist eine Religion für Verzweifelte. Lesen wir Markus 5: 24-29: "Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war." Diese Frau war mit Sicherheit verzweifelt, aber ihr Glaube hat ihr geholfen. Deshalb: egal, was geschieht: mache weiter. Vertraue Gott. Glaube an seine heilende Kraft! Siehe auf Jesus - nicht auf deine Sünde! Lasse deine früheren homosexuellen Freunde nur lachen - du tust es für Jesus!
    Ein neues Ziel. Das einzige Ziel, das dich zu eben genannter Ausdauer bringen kann: Gehorsam. Wenn du dich darauf konzentrierst, heterosexuell zu werden anstatt gehorsam zu sein, ist die Chance, dass du scheitern wirst, sehr hoch. Das Gegenteil von Homosexualität ist nicht Heterosexualität - es ist "Heiligkeit": Jesus nachzufolgen, so wie Er werden zu wollen. DANN werden die Begierden des Fleisches wegfallen und wir werden eine unerkannte Freiheit erleben. Eine Freiheit, die für EINIGE auch heterosexuelle Sehnsüchte umfasst.
    Andere Beziehungen. "Gesunde Beziehungen" ist hier das Schlüsselwort, v.a. was offene, ehrliche und starke Rechenschaftsablegung betrifft. In Jakobus 5:16 lesen wir: "Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten." Beichte fördert den Heilungsprozess und bringt unsere Schwächen ans Licht - egal wie beschämt und verängstigt wir uns fühlen. Vergiss nicht: unser Gott ist ein Gott, der Sünden vergibt, wenn wir sie beichten. Er verdammt uns nicht dafür.
    Verpflichtung zum Handeln. Sagst du deinen Ängsten den Kampf an oder wartest du ab, bis dir die Heilung auf einem silbernen Tablett präsentiert wird? Liest du hilfreiche Literatur? Liest du Gottes Wort? Zum Beispiel 2 Petrus 1:3-13 (Einheitsübersetzung): "Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat. Durch sie wurden uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr der verderblichen Begierde, die in der Welt herrscht, entflieht und an der göttlichen Natur Anteil erhaltet. Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis, mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit, mit der Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe. Wenn dies alles bei euch vorhanden ist und wächst, dann nimmt es euch die Trägheit und Unfruchtbarkeit, sodass ihr Jesus Christus, unseren Herrn, immer tiefer erkennt. Wem dies aber fehlt, der ist blind und kurzsichtig; er hat vergessen, dass er gereinigt worden ist von seinen früheren Sünden. Deshalb, meine Brüder, bemüht euch noch mehr darum, dass eure Berufung und Erwählung Bestand hat. Wenn ihr das tut, werdet ihr niemals scheitern. Dann wird euch in reichem Maß gewährt, in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus einzutreten."

    Eine andere Leidenschaft. Wenn du Homosexualität - oder jeden anderen sündhaften Lebensstil - überwinden willst, muss die Leidenschaft in deinem Herzen Jesus sein, zu tun, was Ihm gefällt. "Leide mit ir als guter Soldat Christi Jesu. Keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden ist." 2 Timotheus 2:3-4.

     

    --------------------------------------------------------------------------------


    Ich habe gerade erst mit der Therapie begonnen. Welches Programm ist am erfolgreichsten?


    Die angebotenen Programme sind so unterschiedlich wie die Menschen, die Hilfe suchen.

    Grundsätzlich ist zu einem Bündel von Maßnahmen und Programmen zu raten.

    Es ist auf jeden Fall wichtig, Seminare zu besuchen, mehrwöchige Kurse, Einzelberatungen in Anspruch zu nehmen, Literatur zu lesen usw. All das ist wichtig, um zu verstehen, warum man dieses Problem hat und welche Möglichkeiten es gibt, es zu überwinden. Ebenso um den theologischen Hintergrund zu erfassen.

    All dies erreicht aber nur den Kopf - den Verstand. Theoretisch weiß man dann zwar alles, das allein wird aber wohl kaum jemanden zur Heilung verhelfen. Nicht selten kommen die Menschen aus o.g. Programmen und haben das Gefühl, sie wissen zwar nun eine Menge, aber geholfen hat es ihnen gar nichts.

    Betrachtet man die Wurzeln von Homosexualität, wird sehr schnell klar, dass es vor allem emotionale Bedürfnisse sind, die befriedigt werden müssen, sowie alte Wunden, die noch immer nicht geheilt sind oder von neuem aufbrechen. Dafür bedarf es Selbsthifegruppen sowie gesunder Beziehungen, die helfen, die legitmen Bedürfnisse nach gleichgeschlechtlicher Wärme und Nähe, die man meist in der Kindheit nicht erfahren hat, auf die richtige Weise zu befriedigen. Ebenso braucht man "Vorbilder", die einem dabei helfen, ein richtiger Mann (eine richtige Frau) zu werden. All dies läuft vorwiegend auf emotionaler Ebene.

    Überaus wichtig aber auch: ein strukturiertes, diszipliniere Leben (siehe "The Game Plan" von Joe Dallas).

    Nochmals: du musst die Heilung wollen - koste es, was es wolle. Egal, wie lange es dauern und wie schmerzhaft es sein wird. Und: Kein Prozess und keine Technik ist wichtiger als ein Herz, das gehorsam und ergeben gegenüber Gott ist.

    Wichtige Punkte deiner Therapie sind also:

    1)  Ein strukturiertes, disziplinertes Leben.
    2)  Tägliches Bibellesen und Gebet frühmorgens, gefolgt von Motivationstraining (siehe: "The Game Plan").
    3)  Selbsthilfegruppen.
    4)  Seminare.
    5)  Regelmäßge Gespräche mit deinem Pastor.
    6)  Starke Familienbande.
    7)  Gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen.
    8)  Christliche Seelsorger oder Therapeuten (Einzelberatung).
    9)  Hilfreiche Literatur.
    10) Reduzierung von Reizen, die einen sexuell stimulieren (wichtig: Vorsorgemaßnahmen treffen, damit man gar nicht in Versuchung kommt!).
    11) Konsequente Überprüfung des eigenen Lebensstils, der Beziehungen und Gewohnheiten, ob diese hilfreich für das Therapieziel sind.
    12) Bei ernsthaften emotionalen Problemen der Gang zum Facharzt.
    13) Aktive Teilnahme am Gemeindeleben.
    14) Ein Plan für den Fall, dass man fällt (sexuell in unangemessener Weise aktiv wird).
    15) Für die emotionale Stabilität sind letztlich auch Ruhe- und Erholungsphasen wichtig.
    16) Last but not least: Beten!

    Grundsätzlich wird sehr empfohlen, das meiste o.g. Punkte im Rahmen von Ex-Gay Ministries zu machen (Adressen gibt es genügend auf dieser Homepage)!

    Wenn du zu einem Seelsorger, Psychotherapeuten oder Psychiater gehst, kläre vorher folgende Punkte:

    - Wie vielen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen hat er/sie bereits geholfen?
    - Ist er/sie Christ?
    - Wie denkt er/sie über Homosexualität, ihre Ursachen, den Heilungsprozess?
    - Entspricht seine/ihre Einstellung nicht der Meinung der Bibel: suche dir jemand anderes!

    Manche Gruppen oder Therapeuten haben eine eher klinische Herangehensweise, andere eine eher biblische, Keine Methode ist "besser" als die andere.

    Nochmals: Keinesfalls aber darf die Gruppe oder der Therapeut im Konflikt mit der Bibel sein!!


    --------------------------------------------------------------------------------

     


    Was tun wir denn nun, um uns zu verändern?

    - Wir werden uns der wahren Bedürfnisse bewusst, die hinter unseren homosexuellen Sehnsüchten und Fantasien stehen. Wenn diese Gefühle aufkommen, verfolgen wir sie zurück. Oft steht dahinter ein Minderwertigkeitskomplex anderen Männern gegenüber (Bedürfnis: sich anderen Männern ebenbürtig zu fühlen), oder wir fühlen uns verlassen oder bedroht (Bedürfnis: von anderen Männern geliebt und akzeptiert zu werden). Die Wurzeln dieser Bedürfnisse gehen oft bis in unsere Kindheit zurück.
    - Wir machen eine Bestandsaufnahme unserer Bedürfnisse und suchen nach konstruktiven und gesunden Alternativen, diese zu befriedigen. Mittel hierzu: Männerfreundschaften, Mentoren, emotionale Verbindungen zu Männern, Gemeinschaft mit anderen Männern suchen (im Rahmen einer Organisation, Selbsthilfegruppe oder einfach nur gemeinsam etwas unternehmen), sich sportlich und körperlich betätigen (besonders zusammen mit anderen Männern).
    - Anstatt nur um Stärke zu beten, den Versuchungen zu widerstehen oder Gott ständig zu bitten, diese zu entfernen, beten wir um Erleuchtung, damit wir unseren wahren Bedürfnisse verstehen und um den Mut und die Fähigkeit, alte Hindernisse niederzureißen, die diesen Bedürfnissen im Weg stehen.

     


     
    --------------------------------------------------------------------------------

     
    Strukturplan für die Therapie

    Beantworte schriftlich folgende Fragen:

    Welches Ereignis oder welche Umstände haben mich dazu motiviert, meine homosexuellen Aktivitäten zu bereuen?
    Was genau habe ich zu bereuen (Pornos, Beziehungen, anonyme Sexkontakte, Internetpornos, Telefonsex...Sei genau und ehrlich)?
    Schreibe auf, welche körperlichen, seelischen, beruflichen, spirituellen und psychischen Auswirkungen dein Sexualverhalten bisher hatte!
    Schreibe auf, wie dein Leben in fünf Jahren aussehen wird, wenn du nicht damit aufhörst (Auswirkungen auf die Ehe, das Berufsleben, deine Spiritualität, deine emotionale, körperliche und psychische Vrfassung usw.)!
    Ist das Bild, das du nun hast, für dich akzeptabel? Warum oder warum nicht?

    Stelle einen Bibelleseplan für die nächsten Wochen zusammen. Jeden Tag ein wenig. Wenn du noch nie die Bibel gelesen hst, hier ein Vorschlag: Zunächst das Johannes- Evangelium, dann den Römerbrief, den Epheserbrief, den Jakobusbrief, die Sprichwörter und schließlich die Psalmen. Lies täglich ca. fünf Minuten, gefolgt von ca. fünf Minuten Gebets. Verpflichte dich dabei zur sexuellen Reinheit für die nächsten 24 Stunden.
    Schreibe nun zehn Gründe auf, warum du sexuell rein bleiben solltest.
    Schreibe in den nächsten Wochen täglich mehrere Punkte dazu und lies die Liste täglich zur Motivation durch.
    Gehe wöchentlich zu einer Selbsthilfegruppe.

    Einmal monatlich solltest du einen Gesprächstermin bei deinem Pastor oder Seelsorger vereinbaren.

    Besuche lokal angebotene Seminare zu diesem Thema.

    Gehe bei Bedarf (andauernden Depressionen, Angstattacken usw.) zum Facharzt!

    Wenn möglich, vereinbare zusätzlich individuelle Gesprächstermine bei einem christlichen Therapeuten!

    Baue gesunde Beziehungen zum eigenen Geschlecht auf! Du musst das emotionale Loch, dass sich nun gebildet hat, auf die richtige, biblische Weise füllen und das legitime Bedürfnis nach gleichgeschlechtlicher Wärme und Geborgenheit auf angemessene Weise befriedigen lernen! Suche dir einen "bonding partner", dem du dich völlig öffnen kannst und dem du - zusätzlich zur Selbsthilfegruppe - wöchentlich Rechenschaft ablegst (und umgekehrt)!

    Vergiss auch nicht, dir wöchentlich Phasen der Erholung einzuplanen. Suche dir außerdem sinnvolle Freizeitaktivitäten (Fitnesscenter, soziales Engagement, Engagement in deiner Gemeinde, Lesen, Kino mit Freunden usw.)!
     

    --------------------------------------------------------------------------------


    Bibleverses


    Proverbs 1:2
    for attaining wisdom and discipline; for understanding words of insight;
    Proverbs 1:1-3 (in Context) Proverbs 1 (Whole Chapter)
    Proverbs 1:3
    for acquiring a disciplined and prudent life, doing what is right and just and fair;
    Proverbs 1:2-4 (in Context) Proverbs 1 (Whole Chapter)
    Proverbs 1:7
    The fear of the LORD is the beginning of knowledge, but fools despise wisdom and discipline.
    Proverbs 1:6-8 (in Context) Proverbs 1 (Whole Chapter)
    Proverbs 3:11
    My son, do not despise the LORD's discipline and do not resent his rebuke,
    Proverbs 3:10-12 (in Context) Proverbs 3 (Whole Chapter)
    Proverbs 3:12
    because the LORD disciplines those he loves, as a father the son he delights in.
    Proverbs 3:11-13 (in Context) Proverbs 3 (Whole Chapter)
    Proverbs 5:12
    You will say, "How I hated discipline! How my heart spurned correction!
    Proverbs 5:11-13 (in Context) Proverbs 5 (Whole Chapter)
    Proverbs 5:23
    He will die for lack of discipline, led astray by his own great folly.
    Proverbs 5:22-24 (in Context) Proverbs 5 (Whole Chapter)
    Proverbs 6:23
    For these commands are a lamp, this teaching is a light, and the corrections of discipline are the way to life,
    Proverbs 6:22-24 (in Context) Proverbs 6 (Whole Chapter)
    Proverbs 10:17
    He who heeds discipline shows the way to life, but whoever ignores correction leads others astray.
    Proverbs 10:16-18 (in Context) Proverbs 10 (Whole Chapter)
    Proverbs 12:1
    Whoever loves discipline loves knowledge, but he who hates correction is stupid.
    Proverbs 12:1-3 (in Context) Proverbs 12 (Whole Chapter)
    Proverbs 13:18
    He who ignores discipline comes to poverty and shame, but whoever heeds correction is honored.
    Proverbs 13:17-19 (in Context) Proverbs 13 (Whole Chapter)
    Proverbs 13:24
    He who spares the rod hates his son, but he who loves him is careful to discipline him.
    Proverbs 13:23-25 (in Context) Proverbs 13 (Whole Chapter)
    Proverbs 15:5
    A fool spurns his father's discipline, but whoever heeds correction shows prudence.
    Proverbs 15:4-6 (in Context) Proverbs 15 (Whole Chapter)
    Proverbs 15:10
    Stern discipline awaits him who leaves the path; he who hates correction will die.
    Proverbs 15:9-11 (in Context) Proverbs 15 (Whole Chapter)
    Proverbs 15:32
    He who ignores discipline despises himself, but whoever heeds correction gains understanding.
    Proverbs 15:31-33 (in Context) Proverbs 15 (Whole Chapter)
    Proverbs 19:18
    Discipline your son, for in that there is hope; do not be a willing party to his death.
    Proverbs 19:17-19 (in Context) Proverbs 19 (Whole Chapter)
    Proverbs 22:15
    Folly is bound up in the heart of a child, but the rod of discipline will drive it far from him.
    Proverbs 22:14-16 (in Context) Proverbs 22 (Whole Chapter)
    Proverbs 23:13
    Do not withhold discipline from a child; if you punish him with the rod, he will not die.
    Proverbs 23:12-14 (in Context) Proverbs 23 (Whole Chapter)
    Proverbs 23:23
    Buy the truth and do not sell it; get wisdom, discipline and understanding.
    Proverbs 23:22-24 (in Context) Proverbs 23 (Whole Chapter)
    Proverbs 29:17
    Discipline your son, and he will give you peace; he will bring delight to your soul.
    Proverbs 29:16-18 (in Context) Proverbs 29 (Whole Chapter)


    Articles
     


    Becoming Wise
    Becoming wise begins with a state of mind which involves a certain emotional-motivational attitude having a special approach-avoidance orientation. This type of mentality serves as the basic driving force for creating wisdom within a man. It consists of both a love and a hatred. In simplest terms, it is a love of good and a hatred of evil.

    Discipline
    First, consider the hatred. Now as beautiful and necessary as love is, it alone, lamentably, is inadequate in a world containing both good and evil. Evil will overcome good if we do not combat it. Therefore, we must also be willing to hate evil and have the courage to oppose it if we are to please the Lord. Speaking of Jesus, the Lord said,

    Thou hast loved righteousness and hated lawlessness; therefore God, thy God, has anointed thee with the oil of gladness beyond thy comrades (Hebrews 1:9; RSV).
    It is not enough, then, only to love righteousness; like Jesus, we must also hate lawlessness. God has created us in his image and has given us freedom of will; but, unlike the Lord, we are imperfect creatures, and we have the propensity within us to commit evil. According to Solomon, the first step in becoming wise is developing a hatred of the evil that is both within us and around us.
    The fear of the Lord is the beginning of knowledge(Proverbs 1:7; KJV).
    The fear of the Lord is the beginning of wisdom: and the knowledge of the holy is understanding (Proverbs 9:10; KJV).

    The fear of the Lord is training for wisdom (Proverbs 15:33; NAB).

    Solomon's meaning of "fear of the Lord" includes "hatred of evil."
    The fear of the Lord is to hate evil: pride, and arrogance, and the evil way, and the froward mouth, do I [wisdom] hate (Proverbs 8:13; KJV).
    Several other references to the "fear of the Lord" illustrate this connotation.
    Be not wise in thine own eyes: fear the Lord, and depart from evil (Proverbs 3:7; KJV).
    The fear of the Lord is a fountain of life, to depart from the snares of death (Proverbs 14:27; KJV).

    and by the fear of the Lord men depart from evil (Proverbs 16:6; KJV).

    Let not your heart envy sinners, but continue in the fear of the Lord all the day (Proverbs 23:17; BSV).

    Job, quoting the Lord, said,
    Behold, the fear of the Lord, that is wisdom; and to depart from evil is understanding (Job 28:28; RSV).
    We are all born full of life and energy, but without intelligence. Yet, the infant's mind is not actually empty. Perhaps it is better to call it confused or primitive, like the earth at its beginning—chaotic and undeveloped. Infants do not know the difference between what is good and bad; thus they are helpless and dependent. They do not know how to communicate their needs and so they just yell loudly and hope. They cannot coordinate their bodies, so they just wiggle about and make messes. They live unwisely because, as Solomon said,
    Folly is bound up in the heart of a child (Proverbs 22:15; RSV).
    There is a natural joy and pleasure in being alive doing things and experiencing things. Being unwise, babies try everything they can, good and bad; and being full of energy, they possess potential for harm, both to themselves and others. Hence, we must impose restrictions upon them. Consider gasoline. It contains energy and is a valuable commodity providing a major source of the energy that activates our economy. But raw gasoline is dangerous. Only when it is placed in a strong container and carefully metered out a little at a time can it be used for constructive purposes.
    So it is with life in the raw, this unchecked pride of life within us. All energy (including the energy of life) must be carefully restrained and channeled constructively a little at a time. Therefore, inhibition and self-control are fundamental qualities of the wise.

    The well-documented effect of intoxicating liquors is to both dull the intellect and release the inhibitions. A drunk is a dangerous fool because he possesses the power of an adult with the mind of a child. The alcohol does not generate the dangerous behavior; it simply releases it. Only when a man is sober can recognition and remorse emerge.

    The very first step in becoming wise, then, involves the inhibiting power of a special attitude. It is an emotional orientation or feeling that motivates us to reject whatever produces failure and harm. It is the desire not to do wrong—a hatred of evil. Solomon also revealed how it is developed.

    Folly is bound up in the heart of a child, but the rod of discipline drives it far from him (Proverbs 22:15; RSV).
    We learn to hate evil by experiencing the consequences of it. This is the purpose of punishment. It creates in us a healthy fear for whatever produces bad consequences. John wrote,
    fear has to do with punishment (1 John 4:18; RSV).
    Effective punishment produces discomfort (physical and/or mental). If wrong actions result in discomfort, wrong actions will be feared. For example, knives cut. The careless use of knives causes pain. Therefore, we abhor the careless use of knives. Likewise with everything else, from guns to atomic energy.
    The Lord is the ultimate avenger of all wrongdoing. Fear of the Lord, then, includes abhorring wrongdoing and its consequences. It is developed by recognizing the harm produced. It encourages internalized control—self-discipline. This orientation of mind enables wisdom to begin. Developing a healthy respect for the consequences of doing wrong serves to bottle-up and to restrain behavior. It captures and contains the raw energy of a free life. It creates self-control by purifying and cleansing us of our natural wildness. It encourages humility, which softens the heart, making it more receptive for education.

    This purging of impulsiveness is like plowing a field to make it suitable for growing good crops. It is like refining ore in a furnace to purify the raw materials so that they can be shaped into useful products. It is like the pain of surgery that cuts out the diseased tissue. Punishment is designed to correct; its purpose is to improve and make a man better. To correct someone is an act of kindness, and an expression of love. The Lord's wisdom includes correcting faults.

    Give heed to my reproof; behold, I will pour out my thoughts to you; I will make my words known to you (Proverbs 1:23; RSV).
    For the commandment is a lamp and the teaching a light, and the reproofs of discipline are the way of life (Proverbs 6:23; RSV).

    He who winks at a fault causes trouble, but he who frankly reproves promotes peace (Proverbs 10:10; NAB).

    He whose ear heeds wholesome admonition will abide among the wise he who heeds admonition gains understanding (Proverbs 15:31, 32; RSV).

    Smite a scoffer, and the simple will learn prudence; and reprove one that hath understanding, and he will understand knowledge (Proverbs 19:25; ASV).

    Stripes that wound cleanse away evil; and strokes reach the innermost parts (Proverbs 20:30; ASV).

    As an earring of gold, and an ornament of fine gold, so is a wise reprover upon an obedient ear (Proverbs 25:12; KJV).

    Faithful are the wounds of a friend; profuse are the kisses of an enemy (Proverbs 27:6; RSV).

    He that rebuketh a man afterwards shall find more favour than he that flattereth with the tongue (Proverbs 28:23; KJV).

    Correction almost always involves some initial pain or discomfort. Even gentle forms of correction such as criticism or reproof hurt at the time; but after the necessary improvement occurs, the feeling is made better. If I am going about ignorantly committing some offense (say, in the way I look). a friend would inform me to help me correct it; then we could all relax and enjoy life more. On the other hand, an enemy (laughing behind my back) would flatter me on my fine appearance.
    Punishment is designed to correct error, to make right what is wrong. Its goal is healing. It is, in fact, simply a form of communication, a feedback mechanism, a control device to steer the deviating party back on the right path, a message regarding the value of actions to inform both the offending party as well as all others who can learn by observing. Failure to administer just punishment deprives the individual of important information. It keeps him blind to the harmful consequences of what he is doing and so both retards maturity in children and interferes with intelligent behavior at any age.

    The chastenings of punishment are designed to encourage wisdom in us; and the Lord would have us wise. Indeed, nature "punishes" us when we transgress; that is, the Lord, through nature, disciplines us.

    My son, despise not the chastening of the Lord; neither be weary of his correction: for whom the Lord loveth he correcteth; even as a father the son in whom he delighteth (Proverbs 3:11, 12; KJV).
    Its application is a necessary part of rearing children. Attempting to train a child without the use of any form of correction is like trying to build a house with string instead of hammers and saws. It may reduce noise during the process, but the underlying weakness of the structure makes it much more vulnerable to collapse under stress. I am convinced that most of the growing number of horrors committed both by men and women these days is a direct result of the lack of serious discipline (including painful punishment) applied to them when they were children. Never having "tantrumness" driven out of them as children, they lose control and throw adult tantrums, which are much more violent and catastrophic.
    He who spares the rod hates his son, but he who loves him is diligent to discipline him (Proverbs 13:24; RSV).
    Chasten thy son while there is hope, and let not thy soul spare for his crying (Proverbs 19:18; KJV).

    Folly is bound up in the heart of a child: but the rod of discipline drives it far from him (Proverbs 22:15; RSV).

    Do not withhold discipline from a child; if you beat him with a rod, he will not die. if you beat him with a rod you will save his life from Sheol (Proverbs 23:13, 14; RSV).

    The rod and reproof give wisdom: but a child left to himself bringeth his mother to shame (Proverbs 29:15; KJV).

    Correct thy son, and he shall give thee rest; yea, he shall give delight unto thy soul (Proverbs 29:17; KJV).

    Punishment or correction takes many forms and its proper use depends upon a variety of circumstances. For example, words alone are ineffective for some.
    By mere words a servant is not disciplined, for though he understands, he will not give heed (Proverbs 29:19; RSV).
    Physical force is necessary for children, animals, and fools. They need a stronger message.
    a fool [goes] to the correction of the stocks (Proverbs 7:22; KJV).
    but a rod is for the back of him that is void of understanding (Proverbs 10:13; KJV).

    Condemnation is ready for scoffers, and a flogging for the backs of fools (Proverbs 19:29; RSV).

    A whip for the horse, a bridle for the ass, and a rod for the fool's back (Proverbs 26:3; KJV).

    Even though the application of strong pain may not penetrate the thick skull of some stubborn individuals, nevertheless, the demonstration can benefit others.
    Smite a scoffer, and the simple will learn prudence (Proverbs19:25; ASV).
    When the scoffer is punished, the simple is made wise (Proverbs 21:11; ASV).

    Neither observing nor experiencing the just application of punishment encourages violence. On the contrary, it generates healthy fear and restraint. However, Solomon also said that gentle forms of correction are all that are needed for the wise.
    A reproof entereth more into a wise man than an hundred stripes into a fool (Proverbs 17:10; KJV).
    reprove one that hath understanding, and he will understand knowledge (Proverbs 19:25; KJV).

    Indeed, being too forceful can be unjust.
    to flog noble men is wrong (Proverbs 17:26; RSV).
    The wise application of punishment is the most powerful technique available to restrain evil, both within the individual and within a community. Withholding punishment is like permitting the weeds to grow in a garden, or tolerating rust in a machine, or allowing an infection to remain in the body. Rightly used, it can be an act of mercy and kindness even to the point of saving lives. Indeed, psychologists have punished infants with electric shock (in some cases less than ten months of age) to cure them of chronic ruminative vomiting (a life-threatening habit) when all other forms of treatment failed. Electric shock (a source of pain considered to be more "scientific") has also been used, paradoxically, to cure self-mutilation in children. Some, for example, would bite their fingers off, pull out their fingernails with their teeth, poke out their eyes, chew off their shoulders down to the bone. Before discovering the effectiveness of corporal punishment, these children were kept in full body restraints, often for years at a time—a cruel form of prolonged bondage.
    Solomon recognized the paradox three thousand years ago.

    Do not withhold discipline from a child; if you beat him with a rod, he will not die, if you beat him with a rod you will save his life from Sheol (Proverbs 23:14; RSV).
    The story of the blind and deaf Helen Keller is a marvelous example of how an undisciplined life that was controlled by selfishness and tantrums was later saved by the administration of strict and severe discipline. Anne Sullivan was the courageous young teacher who saved her. She was hired by Helen’s parents when Helen was six years old.
    The following excerpts are taken from one book written about them. First, here is some of what Anne remembered about their early experiences together.

    It was Annie’s plan to move slowly, first winning Helen’s love. "I shall not attempt to conquer her by force alone," she said. She had yet to learn (she began to learn it the following day) that Helen had always done exactly as she pleased and, like all tyrants, domestic and royal, intended to keep on. She learned that sometimes it was impossible for days to comb her hair; that force was necessary to get her to button her shoes or wash her face, and that force always brought on a fit of temper. She was exceedingly strong, and since she fought with the complete abandon of a wild animal she was a dangerous adversary. Some times members of the family were black and blue from her assaults. Helen is puzzled now when she considers this conduct of hers and wonders what the behaviourists [a leading school of psychology] would say about it. She had been surrounded by kindness and had no pattern to work from, but the baffled rage within her gave her so successful a fighting technique that in one of their early struggles she succeeded in knocking out one of her teacher’s front teeth. For a few days it looked as if Annie Sullivan were beaten.
    She recognized at once that her biggest problem was to get Helen under some kind of control without breaking her spirit, and saw almost immediately that it could not be done while Helen was with her family, none of whom could bear to see the child punished. Annie, on the other hand was so used to affliction [remember, affliction encourages strength of character] that she knew no other course but to treat an afflicted person just as she would have treated a normal person

    "I had the idea (she wrote) that I could win the love and confidence of my little pupil by the same means that I should use if she could see and hear. But I soon found that I was cut off from all the usual approaches to the child’s heart. She accepted everything I did for her as a matter of course, and refused to be caressed, and there was no way of appealing to her affection or sympathy or childish love of approbation."

    Anne would in all likelihood have been arrested for committing child abuse if she had lived these days and had practiced the same tactics of discipline; for she freely employed corporal punishment. For example, during one mealtime conflict Ann said, "She pinched me, and I slapped her every time she did it."
    Faithful are the wounds of a friend (Proverbs 27:6; RSV).
    Do not withhold discipline from a child; if you beat him with a rod, he will not die, if you beat him with a rod you will save his life from Sheol (Proverbs 23:14; RSV).

    Now consider Helen’s remembrance of their early experiences together.
    The most important day I remember in all my life is the one on which my teacher, Anne Mansfield Sullivan, came to me. I am filled with wonder when I consider the immeasurable contrast between the two lives which it connects I guessed vaguely from my mother’s signs and from the hurrying to and fro in the house that something unusual was about to happen, so I went to the door and waited on the steps I did not know what the future held of marvel or surprise for me. Anger and bitterness had preyed upon me continually for weeks and a deep languor had succeeded this passionate struggle.
    Have you ever been at sea in a dense fog, when it seemed as if a tangible white darkness shut you in, and the great ship, tense and anxious, groped her way toward the shore with plummet and sounding line, and you waited with beating heart for something to happen?" I was like that ship before my education began, only I was without compass or sounding line, and had no way to knowing how near the harbour was. "Light! Give me light!" was the wordless cry of my soul, and the light of love shone on me in that very hour.

    I felt approaching footsteps. I stretched out my hand as I supposed to my mother. Some one took it, and I was caught up and held close in the arms of her who had come to reveal all things to me, and more than all things else, to love me.

    Notice their contrasting memories. Anne was an adult who remembered those first painful weeks of battle, but Helen was a young child, and she only remembered the wonderful results—her education.
    The rod and reproof give wisdom: but a child left to himself bringeth his mother to shame (Proverbs 29:15; KJV).
    Anne remembered what an adversary Helen was, but Helen only remembered how much Anne loved her.
    He who rebukes a man will afterward find more favor than he who flatters with his tongue (Proverbs 28:23; RSV).
    One final comment about discipline. Certain kinds of self-restraint and discipline involve only a form of pseudo-wisdom. Developing an irrational obedience to some legalistic system does not produce the kind of self-control necessary to combat evil. An example, perhaps, is the asceticism of some athletic and military training regimens. Paul alluded to this when he warned against a legalistic approach to religion.
    why do you submit to regulations, "Do not handle, Do not taste, Do not touch" (referring to things which all perish as they are used). according to human precepts and doctrines? These have indeed an appearance of wisdom in promoting rigor of devotion and self-abasement and severity to the body, but they are of no value in checking the indulgence of the flesh (Colossians 2:20-23; RSV).
    In sum: Becoming wise begins with the establishment of an attitude of rejection toward wrongdoing and error by learning to hate evil. This emotional state promotes the development of self-control; and it is encouraged by experiencing the correcting consequences of evil.
    Love of Learning
    Fear of the Lord, with its hatred of evil, produces self-restraint and discipline. But this is just the beginning of wisdom. Plowing a field, refining ore, or removing diseased tissue accomplishes nothing useful unless crops are grown, goods are manufactured, or the wound heals.

    The next component of that basic mentality needed to become wise involves love; namely, a love of wisdom. This is what Solomon emphasized most.

    Now, we have a relatively small amount of control over the development of our bodies. It is primarily genetically determined. The knowledge of its nature is fixed and built-in. But the Lord made our minds relatively free. We are born without knowledge and have great capacity to learn. Being free means that we have an independent will, and what we become in mind depends to a large extent on what we choose to become. If we would be wise, and so capable of productive living, we must set our hearts to get wisdom. Unlike the growth of our arms and legs, teeth and hair, it will not happen automatically. We must orient our will to achieve knowledge and understanding-wisdom. It is a personal responsibility. No man can make me wise without my cooperation.

    Indeed, there is a natural disinclination to learn useful knowledge and to develop good understanding because it requires effort and hard work. The casual trivia that we experience and remember in our routine living rarely contributes to the development of wisdom. Such things are something like junk food, which may be enjoyable but does not provide much nutrition. Paul wrote of certain foolish sinners who were,

    ever learning, and never able to come to the knowledge of the truth (2 Timothy 3:7; RSV).
    Therefore, Solomon repeatedly urged the reader ("my son and "ye children ") to cultivate the desire for knowledge and understanding. Fall in love with wisdom because she is "the principal thing"; the means by which the Lord gives us all good things. The following rather lengthy list of Scriptures from the Proverbs illustrates Solomon's major plea: Set your heart to get wisdom.
    A wise man will hear, and will increase learning; and a man of understanding shall attain unto wise counsels (Proverbs 1:5; KJV).
    Hear, my son, your father's instruction, and reject not your mother's teaching (Proverbs 1:8; RSV).

    Hear, ye children, the instruction of a father, and attend to know understanding. For I give you good doctrine, forsake ye not my law. For I was my father's son, tender and only beloved in the sight of my mother. He taught me also, and said unto me, Let thine heart retain my words: keep my commandments, and live. Get wisdom, get understanding: forget it not; neither decline from the words of my mouth (Proverbs 4:1-5; KJV).

    Wisdom is the principal thing; therefore get wisdom: and with all thy getting get understanding. Exalt her, and she shall promote thee: she shall bring thee to honour, when thou dost embrace her (Proverbs 4:7, 8; KJV).

    Hear, O my son, and receive my sayings (Proverbs 4:10; KJV).

    Take fast hold of instruction (Proverbs 4:13; KJV).

    My son, attend unto my wisdom, and bow thine ear to my understanding: that thou mayest regard discretion, and that thy lips may keep knowledge (Proverbs 5:1, 2; KJV).

    Hear me now therefore, O ye children, and depart not from the words of my mouth (Proverbs 5:7; KJV).

    Hearken unto me now therefore, O ye children, and attend to the words of my mouth (Proverbs 7:24; KJV).

    I [wisdom] love them that love me; and those that seek me early shall find me (Proverbs 8:17; KJV).

    Now therefore hearken unto me, O ye children: for blessed are they that keep my ways. Hear instruction, and be wise, and refuse it not. Blessed is the man that heareth me, watching daily at my gates, waiting at the posts of my doors (Proverbs 8: 32-34; KJV).

    Whoso is simple, let him turn in hither: as for him that wanteth understanding, she saith to him, Come, eat of my bread, and drink of the wine which I have mingled. Forsake the foolish, and live; and go in the way of understanding (Proverbs 9:4-6; KJV).

    Give instruction to a wise man, and he will be yet wiser; teach a just man, and he will increase in learning (Proverbs 9:9; KJV).

    The wise in heart will receive commandments (Proverbs 10:8; KJV).

    Wise men lay up knowledge (Proverbs 10:14; KJV).

    He who heeds instruction is on the path to life (Proverbs 10:17; RSV).

    Whoso loveth instruction loveth knowledge (Proverbs 12:1; KJV).

    a wise man listens to advice (Proverbs 12:15; RSV).

    A wise son heareth his father's instruction (Proverbs 13:1; KJV).

    The mind of him who has understanding seeks knowledge (Proverbs 15:14; RSV).

    Without counsel plans go wrong, but with many advisers they succeed (Proverbs 15:22; RSV).

    The heart of the prudent getteth knowledge; and the ear of the wise seeketh knowledge (Proverbs 18:15; KJV).

    Listen to advice and accept instruction, that you may gain wisdom for the future (Proverbs 19:20; RSV).

    Bow down thine ear, and hear the words of the wise, and apply thine heart unto my knowledge (KJV). For it is a pleasant thing if thou keep them within thee, if they be established together upon thy lips. That thy trust may be in Jehovah (ASV) (Proverbs 22:17-19).

    Apply thine heart unto instruction, and thine ears to the words of knowledge (Proverbs 23:12; KJV).

    Hear thou, my son, and be wise, and guide thine heart in the way (Proverbs 23:19; KJV).

    Buy the truth, and sell it not; also wisdom, and instruction, and understanding (Proverbs 23:23; KJV).

    My son, eat honey, for it is good, and the drippings of the honeycomb are sweet to your taste. Know that wisdom is such to your soul; if you find it, there will be a future, and your hope will not be cut off (Proverbs 24:13, 14; RSV).

    As we gain wisdom, we should take great care to preserve it. Against his own advice Solomon allowed himself to be led astray in his later years. (See I Kings 11.)
    My son, forget not my law; but let thine heart keep my commandments (Proverbs 3:1; KJV).
    Let not mercy and truth forsake thee: bind them about thy neck; write them upon the table of thine heart (Proverbs 3:3; KJV).

    My son, let not them depart from thine eyes: keep sound wisdom and discretion (Proverbs 3:21; KJV).

    never leave her, and she will guard you, love her, and she will take care of you (Proverbs 4:6; MOFFATT).

    let her not go: keep her; for she is thy life (Proverbs 4:13; KJV).

    Let them not depart from thine eyes; keep them in the midst of thine heart (Proverbs 4:21; KJV).

    Keep thy heart with all diligence; for out of it are the issues of life (Proverbs 4:23; KJV).

    My son, keep thy father's commandment, and forsake not the law of thy mother. bind them continually upon thine heart, and tie them about thy neck (Proverbs 6:20, 21; KJV).

    My son, keep my words, and lay up my commandments with thee. Keep my commandments, and live; and my law as the apple of thine eye. Bind them upon thy fingers, write them upon the table of thine heart. Say unto wisdom, Thou art my sister; and call understanding thy kinswoman (Proverbs 7:1-4; KJV).

    Cease, my son, to hear instruction only to stray from the words of knowledge (Proverbs 19:27; RSV).

    Solomon emphasized the necessity of exercising our will because becoming wise involves an if-then, cause-and-effect relationship: from voluntary effort to wisdom.
    My son, if thou wilt receive my words, and hide my commandments with thee; so that thou incline thine ear unto wisdom, and apply thine heart to understanding; yea, if thou criest after knowledge, and liftest up thy voice for understanding; if thou seekest her as silver, and searchest for her as for hid treasures; then shalt thou understand the fear of the Lord, and find the knowledge of God. For the Lord giveth wisdom: out of his mouth cometh knowledge and understanding. He layeth up sound wisdom for the righteous: he is a buckler to them that walk uprightly. He keepeth the paths of judgment, and preserveth the way of his saints. Then shalt thou understand righteousness, and judgment, and equity; yea, every good path. When wisdom entereth into thine heart, and knowledge is pleasant unto thy soul; discretion shall preserve thee, understanding shall keep thee (Proverbs 2:1-11; KJV; italics mine).
    I love them that love me; and those that seek me diligently shall find me (Proverbs 8:17; ASV; italics mine).

    In sum: Solomon most urged the cultivation of an intense love for wisdom (knowledge and understanding). Of all our resources, it should have a our highest priority, for wisdom comes only to those who actively pursue her. Thus, the process of becoming wise begins with an orientation of will away from folly and evil toward knowledge and understanding. This mentality is the foundation that supports all the accumulated knowledge and skills a man acquires as he develops his intellect. Copyright 1997 by Walter L. Porter may be reproducted for non-commercial purposes at no cost to others.


    (Quelle: u.a. Joe Dallas)

     

    FREE DOWNLOAD - THE WORKBOOK OF HOMOSEXUALS ANONYMOUS!!


    Click HERE

    YouTube.com: Go After Him! (Dr. Michael Brown)

     

    www.thirdday.com

    vimeo.com: www.whodoesithurt.com: Desire

    Top News