Ein wahrer Mann
- übernimmt Verantwortung
- übernimmt bei Bedarf mutig die Führung
- lehnt Passivität ab
- er erwartet Gottes Belohnung
- und konzentriert sich in allem auf Gott: er ist gehorsam und lebt Gottes Wort
"As iron sharpens iron, so one man sharpens another."
(Proverbs 27:17)
Men's Fraternity (für weitere Infos klicke hier):
Annahmen
• Die Männlichkeit ist in einem Zustand völliger Verwirrung.
• Verwirrte Männer verursachen eine Menge von Problemen.
• Verwirrte Männer geben sich mit weniger zufrieden.
• Es gibt keine überragende Vision von Männlichkeit, die für alle Männer heute verpflichtend ist.
• Die Bibel hat Antworten auf all diese Fragen.
Versprechen
• Du wirst eine klare Definition von Männlichkeit bekommen.
• Du wirst eine neue männliche Sprache entwickeln.
• Du wirst neue Entdeckungen über dich selbst machen.
• Du wirst neue Freunde kennen lernen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen.
• Du wirst einen auf dich selbst zugeschnittenen Plan bekommen, der dich zu wahren Männlichkeit führt.
• Du wirst die Möglichkeit haben, nachzudenken, wer du bist und wo du hingehst – und einige sehr persönliche Entdeckungen auf dem weg dorthin machen...
• In Selbsthilfegruppen wirst du die Möglichkeit haben, dich mit anderen Männern auszutauschen und dabei klarer denken und als christlicher Mann wachsen lernen.
• Du wirst lernen, dich im Leben auf das Wesentliche zu konzentrieren.
• Du wirst eine persönliche Vision und Mission entwickeln.
• Du wirst dich selbst besser verstehen lernen.
Die vier Gesichter der Männlichkeit:
• Gesicht #1: Der König (rechtschaffene Energie – charakterisiert durch starke Überzeugungen, mutige moralische Entscheidungen, ein dienender Geist, rechtschaffene Führung)
Bibelstellen: Doch der Pfad der Gerechten ist wie das Licht am Morgen; es wird immer heller bis zum vollen Tag. (Sprüche 4:18)
Wer als Gerechter unbescholten seinen Weg geht: Wohl den Kindern, die er hinterlässt. (Sprüche 20:7)
• Gesicht #2: Der Krieger (erobernde Energie – charakterisiert durch Initiative, andere Beschützen, für andere Sorgen, beharrlich Weitermachen, Kämpfen)
Bibelstelle: Du aber, ein Mann Gottes, flieh vor all dem. Strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast. (1 Timotheus 6:11-12)
• Gesicht #3: Der Liebhaber (romantische Energie – charakterisiert durch Zärtlichkeit, Sensibilität, aufopfernde Liebe, emotionale Offenheit, körperliche Zuneigung)
Bibelstelle: Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat (Epheser 5:25)
• Gesicht #4: Der Freund (verbindende Energie – charakterisiert durch Loyalität, Rechenschaft, Herausforderung, Spaß)
Bibelstellen: Der Freund erweist zu jeder Zeit Liebe, als Bruder für die Not ist er geboren. (Sprüche 17:17)
Eisen wird an Eisen geschliffen; so schleift einer den Charakter des andern. (Sprüche 27:17)
Beobachtungen
Viel zu oft werden diese ehrenhaften Gesichter der Männlichkeit durch hässliche Karikaturen ersetzt (Männer, die aufgegeben haben, Tyrannen, gewalttätige Männer, „Weicheier“, Nörgler, eiskalte Typen, Schmarotzer...)
• Durch unsere moralisch bloßgestellte Kultur fehlt vielen Männern heute ein König. Ohne einen König wird ein Krieger zügellos und verletzt in der Folge andere Menschenleben – einschließlich seines eigenen.
• Unsere zunehmend verweiblichte Kultur hat den Krieger in vielen jungen Männern entmannt. Das Ergebnis: die Entstehung des „Softies“, unentschlossen hinsichtlich der Richtung, in die es gehen soll und zudem führungsschwach.
• Unsere Welt sehnt sich verzweifelt nach wahrer Männlichkeit!
Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse. (Epheser 5:15-16)
"At the heart of mature masculinity is a sense of benevolent responsibility to lead, provide for and protect women in ways appropriate to a man's differing relationships."
John Piper & Wayne Grudem "Recovering Biblical Manhood & Womanhood"
Reife Männlichkeit
1. Reife Männlichkeit drückt sich nicht in dem Wunsch aus, bedient zu werden, sondern in der Stärke, zu dienen und für das Wohl der Frau Opfer zu bringen.
2. Reife Männlichkeit nimmt nicht die Autorität von Christus über Frauen an, sondern befürwortet diese.
3. Reife Männlichkeit setzt keine Überlegenheit voraus, sondern mobilisiert die Stärken anderer.
4. Reife Männlichkeit muss nicht jede einzelne Handlung selbst übernehmen, sondern anerkennt die Verantwortung, einen allgemeinen Handlungsplan zu liefern.
5. Reife Männlichkeit akzeptiert die Last des letzten Wortes in Unstimmigkeiten zwischen Mann und Frau, nimmt davon aber nicht ständig Gebrauch.
6. Reife Männlichkeit drückt männliche Führung in romantischen sexuellen Beziehungen dadurch aus, dass sie ein Gefühl der Stärke und Zärtlichkeit vermittelt.
7. Reife Männlichkeit drückt sich in einer Familie dadurch aus, dass sie beim Zurechtweisen der Kinder die Führung übernimmt, wenn beide Elternteile anwesend sind und eine Familienregel gebrochen wurde.
8. Reife Männlichkeit ist empfänglich für kulturelle Ausdrucksformen von Männlichkeit und passt sich diesen an (sofern keine Sünde dabei im Spiel ist), , um einer Frau zu vermitteln, dass ein Mann mit ihr nicht in aggressiver oder gar perverser Weise Umgang haben will, sondern mit der Reife und Würde eines Mannes.
9. Reife Männlichkeit anerkennt, dass der Ruf nach Führung ein Ruf nach Buße und Demut sowie nach dem Annehmen eines Risikos ist.
Homosexualität
• Unerfüllte Sehnsucht eines Jungen nach seinem Vater, der emotional oder physisch nicht erreichbar ist: offene Wunde
• Wir identifizieren uns eher mit Frauen. Männer werden ein Mysterium – etwas das anders ist als wir. In der Pubertät kommt die Sexualität hinzu und wir fühlen uns zu Männern (meist Vaterfiguren oder gleichaltrige Jungs, die wir aber als „richtige“ Männer wahrnehmen) hingezogen – weil wir sie als „anders“ sehen als wir.
• Die Entfremdung zu unserer eigenen männlichen Identität und zur Welt der Männer wird größer.
• Sexuelle Kontakte verschlimmern das Ganze: wir suchen etwas, das wir so nie finden werden: brüderliche Liebe unter Männern. Das Gefühl, ein Mann unter anderen Männern zu sein. Unsere eigene männliche Identität.
• Wir müssen nun innerlich wieder eine Verbindung zu unserer eigenen Männlichkeit bekommen. Wir müssen uns als ein Mann unter anderen Männern sehen – ebenso fähig und männlich wie sie. Wir müssen uns innerlich von einer evtl. vorhandenen weiblichen Perspektive trennen und die Welt als Männer wahrnehmen. Wir müssen jede Art von „Schwulsein“ aufgeben – in unserem Lebensstil und unseren Beziehungen.
• Auch äußerlich müssen wir mit der Welt der Männer Kontakt aufnehmen und unser altes Gefühl, nicht „Manns genug“ zu sein und nicht hierhin zu passen, aufgeben. Wir müssen unsere Vorurteile heterosexuellen Männern gegenüber aufgeben und uns als ein Teil von ihnen sehen. Wir müssen sie als unsere Brüder akzeptieren – mit all ihren Schwächen. Wir müssen lernen, uns in ihrer Gegenwart wohl zu fühlen.
• Wir behaupten keineswegs, dass nicht auch homosexuelle Männer eine Art von „Männlichkeit“ ausstrahlen oder heterosexuelle Männer nicht auch unsicher in ihrer Männlichkeit sein können.
• Wir haben allerdings in unseren eigenen Leben festgestellt, dass unser Versuch, unsere eigene Männlichkeit und den Kontakt zur Welt der Männer wiederzubekommen, indem wir homosexuelle Gedanken hegten oder Sex mit anderen Männern hatten, so ist, als würde man Durst mit Salzwasser stillen. Wir wollten sinnvolle Beziehungen zu heterosexuellen Männern und eine stärkere eigene männliche Identität. Indem wir uns aber schwulen Gedanken sowie schwulen Männern zugewendet haben, hat uns das noch mehr von unserer Männlichkeit entfremdet. Wir fühlten uns noch einsamer und noch mehr „anders“. Unser Durst wurde noch größer.
• Unsere extreme Trennung von der Männlichkeit einerseits und unsere große Sehnsucht danach andererseits hat in uns ein großes und unerfülltes Bedürfnis nach männlicher Nähe und gesunden männlichen Beziehungen geschaffen. Wir haben diese Bedürfnis mit Sex verbunden, da wir nicht wussten, wie wir das auf heterosexuelle Weise tun sollten – oder uns ganz einfach nicht trauten. Was wir am meisten brauchten, haben wir am meisten gefürchtet. Unsere Vergangenheit hat uns gelehrt, Männern nicht zu trauen. Wir dachten, heterosexuelle Männer könnten unsere Bedürfnisse nicht erfüllen. Wir liefen von dem weg, was wir am dringendsten brauchten.
• Wir müssen nun eine männliche Identität entwickeln. Eine Identität ist die Art und Weise, wie sich ein Mann sieht – vor allem im Vergleich und in Beziehung zu anderen Männern. Ebenso gehören hierhin die Männer, Typen oder Gruppen, mit denen sich ein Mann identifiziert (wohin gehöre ich und mit wem habe ich am meisten gemeinsam?). Da ich hier auch andere Überzeugungen übernehmen oder mich bewusst für etwas anderes entscheiden kann, bin ich extrem anfällig für Manipulationen.
"The road to manhood is a long one. It is a road of learning, trying, failing, trying again... Some boys, however, do not reach this destination. At some point the striving became too much, the defeats and failures too painful, so they opted out... [T]hey took a detour... I was one of these boys. My detour took me into the world of homosexuality."
Alan Medinger
• Dr. Leo Madow sagt, „In der Homosexualität ist oft ein großer Anteil Wut und Ärger, oft direkt unter der Oberfläche.“
• Dr. Charles Socarides stellt fest: „Die meisten homosexuellen Akte entwaffnen zunächst den Partner durch die eigene Verführungskunst, Anziehungskraft, Macht, Ansehen, Weiblichkeit oder „Männlichkeit“ und befriedigen sich dann an dem Besiegten. Zu entwaffnen um zu besiegen ist ein übliches Motiv.“
• Ein Mann beschrieb seine Gefühle wie folgt: „Ich versuche, von attraktiven Männern das zu nehmen, was ich selbst nicht habe (...) Ich glaube, ich kann selbst kein richtiger Mann sein und so versuche ich Konkurrenten zu verführen und übertrumpfen (...) Ich will doch einen Vater! (...) Ich kann einfach nicht aus der Falle heraus, in die mich meine Mutter gebracht hat (...) und jedes Mal, wenn ich einen Streit mit ihr habe oder sie wütend auf mich ist, scheine ich mir einen Mann heruaszusuchen, den ich sexuell ausbeuten kann und mir selbst zu beweisen, dass ich es mit ihm aufnehmen kann.“ (Irving Bieber et. Al. Homosexuality)
One man who has overcome homosexuality writes:
"Over the course of my life, I have embraced at various times the identities of 'the good little boy,' a rebel, an artist, a righteous man, an inadequate man, a powerful and courageous man, a sex addict, a gay man, a bisexual man, a straight man, an outdoorsman, an urbanite, a loner, a success, a miserable failure, and many others.
"When I think about all the ways I've viewed myself at different points of my life, I am amazed at how malleable my identity has been. Some of these identities have come and gone just by changing my circumstances and my attitudes toward those circumstances. Some have changed by changing whom I associated with and whom I saw myself as being like, or wanting to be like. Some identity changes I made quite consciously and deliberately, while others were more accidental and circumstantial."
Manche Identitäten, die wir im Laufe der Zeit angenommen haben, mögen nicht so dramatische Auswirkungen gehabt haben – andere mehr. Was aber extrem wichtig ist, ist die Art und Weise, wie man sich selbst und seine Beziehung zu anderen sieht. Das beeinflusst die Frage, ob man sich eher als Mann, als Frau oder irgendetwas dazwischen wahrnimmt. Das kann unsere Isolation, unser Gefühl der Einsamkeit und des Nicht-Dazugehörens noch verstärken.
•Am meisten aber wird davon die Frage beeinflusst, welches Geschlecht man als das „andere“ sieht – das, zu dem man sich sexuell hingezogen fühlt: Männer oder Frauen.
•Wenn sich ein Mann nicht als Mann fühlt, wird seine erste Sehnsucht nicht die nach Frauen, sondern nach Männlichkeit sein. Er wird sich nach dem Maskulinen in anderen Männern sehnen. Das ist für ihn das „Andere“ – die fehlende Rippe, die ihn vollständig macht.
•Wenn wir also unsere gleichgeschlechtlichen Neigungen bekämpfen und unsere Anziehung zu Frauen aufbauen wollen, müssen wir an der Entwicklung unserer Männlichkeit arbeiten.
•Wir müssen also zurück gehen und die Wunden des kleinen Jungen heilen: wir müssen lernen, andere Männer als unsere Brüder zu lieben – ihnen vertrauen und uns mit ihnen identifizieren!
Beanspruchung unseres Platzes im Kreis der Männer
• Es ist nie zu spät, seine Männlichkeit aufzubauen und seinen Platz im Kreis der Männer zu beanspruchen. Das geschieht dann aber genauso, wie es bei Jungs vor sich geht: wir müssen von anderen Männern bestätigt werden – sie sind diejenigen, denen wir die Autorität zugestehen, uns als Männer anzuerkennen. Männlichkeit durch in der Gemeinschaft mit anderen Männern gebildet und bestätigt. Wir müssen also die Bestätigung nach deren Regeln suchen. Und ob es uns passt oder nicht – die Bestätigung kommt von dem, was wir tun.
Aufbau unserer Männlichkeit
• Jeder Mann muss verschiedene Stadien in der Entwicklung durchschreiten. Es gibt keine Abkürzung zur Männlichkeit. Wenn wir das nicht als Jungs getan haben, müssen wir es eben jetzt tun.
• Männlichkeit kommt vor allem auch dadurch, dass wir etwas TUN – und wir werden in die Welt der Männer hineinwachsen, indem wir die Dinge tun, die Männer eben tun!
• Wir müssen tatsächlich die Männlichkeit ebenso lernen, wie sie Jungs lernen: durch Lernen, Fehler machen, Hinfallen, wieder Aufstehen, wieder Lernen usw. Langsam aber wirst du trotz aller „Ausrutscher“ durch deine unvermeidlichen Erfolge stärker – und feststellen, dass dich andere Männer akzeptieren und in deiner Männlichkeit bestätigen. Wir müssen also die Dinge tun, die auch andere Männer tun. Schließlich wirst du feststellen, dass du immer mehr der Mann wirst, für den dich Gott geschaffen hat. Dass du Seinen Plan für dich als Mann erfüllst.
Was tun wir, um uns zu verändern, unsere Männlichkeit und unseren Platz in der Welt der Männer zu bekommen?
• Wir arbeiten daran, unsere Vorurteile gegenüber heterosexuellen Männern und unsere Ängste und Minderwertigkeitskomplexe zu erkennen und zu überwinden. Ebenso müssen wir unsere Idealisierung und Erotisierung bestimmter Typen von Männern erkennen und überwinden. Wir sehen die Gemeinsamkeiten mit anderen Männern und hören auf, (angebliche) Unterschiede zu dramatisieren.
• Wir gehen genau auf die Männer zu, deren Charakterzüge (körperliche Stärke, Selbstbewusstsein, ein freundliches und offenes Wesen usw.) wir so beneiden und suchen deren Freundschaft. So erkennen wir auch deren Stärken und Schwächen sowie deren Ängste und Fähigkeiten. Und zu unserem Erstaunen stellen wir fest, dass auch sie in uns Fähigkeiten sehen, die sie bewundern!
• Wir arbeiten daran, in uns selbst die Charakterzüge zu entwickeln, die wir an anderen Männern so bewundert haben und die Züge in uns selbst zu entdecken, die andere an uns bewundern (Mut, Mitfühlen für andere, besondere Talente...). Außerdem akzeptieren wir das, was wir eh nicht ändern können (Körpergröße, generelle körperliche Verfassung, Rasse und Herkunft...).
• Wir hören auf, uns selbst zu kritisieren und uns mit anderen (negativ) zu vergleichen. Stattdessen erkennen wir das Gute in uns, unsere Stärken, unseren Mut und unsere Männlichkeit. Je mehr wir sehen, wie sehr wir wie andere Männer werden und je mehr unsere Unterschiede in den Hintergrund treten, desto zugänglicher werden diese Männer für uns und desto mehr sehen wir sie als unsere Brüder anstatt als unsere potentiellen Liebhaber.
• Wir trennen uns von einer schwulen Identität sowie von der schwulen Szene.
• Wir trennen uns von Aktivitäten und Beziehungen, die uns dazu gebracht haben, uns zu sehr mit Frauen zu identifizieren.
• Wir nehmen bewusst eine neue heterosexuelle Identität eines starken Mannes an, der seine volle heterosexuelle Männlichkeit entwickelt.
• Wir wissen, dass wir zu dem werden, was wir tun und denken, deshalb ersetzen wir unsere homosexuelle Art uns zu kleiden, zu reden, unsere homosexuelle Gestik und Mimik, unsere homosexuellen Interessen etc. mit Eigenschaften und Interessen, die eher denen eines heterosexuellen Mannes entsprechen.
• Wir distanzieren uns von schwulen Örtlichkeiten, Bars, Treffpunkten sowie von Menschen, die uns an eine homosexuelle „Identität“ binden wollen.
• Wir werden uns Gedanken, Handlungen und Beziehungen bewusst, die uns dazu bringen, uns weiblich zu fühlen – als ob wir zum Kreis der Frauen anstatt dem der Männer gehörten. Wir haben uns davon getrennt und arbeiten nun daran, uns von der Welt der Frauen loszusagen und mit der der Männer zu identifizieren.
• Für einige von uns heißt das auch, uns von Mama abzunabeln. Wenn wir zu sehr von ihr abhängig sind und zu sehr auf ihre Interessen und Sorgen bedacht, so arbeiten wir nun daran, ihren Einfluss in unserem Leben abzubauen.
•Wir unterstützen unsere neue Identität, die überhaupt nicht auf Sexualität basiert, noch auf unseren inneren Kämpfen und unseren Schwächen, sondern unseren Stärken und unserem wachsenden Vertrauen in unsere Männlichkeit.
• Wir ersetzen Gefühle der Hilflosigkeit, des Opfer-seins und der Hoffnungslosigkeit durch unserem neu erwachten Gefühl der Verantwortung und Rechenschaft über das, was wir mit unserem Leben gemacht haben.
• Wir suchen uns eine Gemeinschaft von Männern (eine Männergruppe in der Gemeinde, eine 12-Schritte Gruppe, Homosexuals Anonymous, eine christliche Männergruppe usw.), in der wir uns sicher fühlen können und die uns ein Gefühl des Zuhause-Seins gibt. Zuhause unter heterosexuellen Männern, die auch unsere Männlichkeit bestätigen.
• Wir springen über unseren Schatten und schließen Freundschaft mit Männern, die wir zuvor bewundert haben und verbringen auch mehr Zeit in Gesellschaft von Männern. Wir räumen jeden Tag etwas Zeit dafür ein, „Männersachen“ mit anderen Männern zu tun. Wir arbeiten daran, wie richtige Männer auszusehen, uns so zu benehmen und zu fühlen und beanspruchen so unseren Platz im Kreis der Männer.
• Wir lernen, anderen Männern zu vertrauen, indem wir das kalkulierte Risiko eingehen, unser verstecktes Ich mit sorgfältig ausgewählten Männern zu teilen – Männer, die besonders mitfühlend und vertrauenswürdig sind – und sicher in ihrer eigenen Heterosexualität. Wir öffnen uns ihnen gegenüber und bitten sie um Hilfe und Verständnis sowie um ihr aktives Einflussnehmen auf unser Leben in sinnvoller Art und Weise. So schaffen wir ein Netzwerk von Brüdern, Freunden, Ratgebern, Vorbildern und Mentoren, die an uns glauben – und an unsere Fähigkeit, uns zu ändern.
• Wir suchen uns „Vaterfiguren“, „Trainer“, Älteste – wen auch immer. Männer, die uns helfen, ein Vater-Sohn Verhältnis aufzubauen, um schließlich so unsere Männlichkeit zu erlernen. Wir brauchen deren Feedback, ihren Rat, ihre Weisheit und Erfahrung sowie ihre Führung. Sie sollen unsere Fähigkeiten entdecken helfen und trainieren, ebenso unsere Spiritualität und unser Vertrauen im Kennen lernen von Frauen oder im Verbessern familiärer Beziehungen. Wir fragen sie ganz offen, wie Männer fühlen, handeln und denken. Wir legen ihnen auch Rechenschaft ab und arbeiten mit ihnen am Erreichen bestimmter Ziele, wobei wir mit ihnen an unseren Fehlern und Erfolgen arbeiten.
• Wir versuchen auch, unser Verhältnis zu unserem leiblichen Vater zu verbessern, ihm zu vergeben und Zeit mit ihm zu verbringen sowie uns ihm gegenüber zu öffnen.
• Ohne unsere wahren Interessen und unser wahres Selbst zu verleugnen, fordern wir uns selbst heraus, mehr Sachen zu tun, die auch die meisten Männer tun – und weniger von den Sachen, die die meisten Männer eben nicht tun. Oder mehr von den Sachen, bei denen wir das Gefühl haben, sie bringen uns näher zu unserer Männlichkeit. Wir verdienen damit die Anerkennung anderer Männer, die wir respektieren. Wir erforschen die Welt der Männer, indem wir Dinge tun, vor denen wir uns bisher gefürchtet haben. Wir können über uns selbst lachen und haben Freude am Ausprobieren.
• Wir beobachten, wie sich Männer anziehen, wie sie sich benehmen, was sie tun und wie sie in Kontakt zu anderen Männern treten und mit ihnen umgehen – und wie mit Frauen. Und ebenso wie Jungs dies normalerweise tun, arbeiten wir nun als Erwachsene daran, uns ebenso zu verhalten.
• Bald schon stellen wir fest, dass wir die Anerkennung von anderen Männern bekommen, wenn wir uns Herausforderungen stellen. Männer beweisen einander ihre Männlichkeit nicht nur in Stereotypen (Auto, Fußball...), sondern auf verschiedene Art und Weise – in der Familie, in der Arbeit, durch ihre verschiedenen Talente, körperliche Aktivitäten – kurz: alles, wozu man Mut und Geschicklichkeit braucht.
• Wir suchen uns Aktivitäten, die uns herausfordern und in denen wir unsere Männlichkeit beweisen können.
• Wir betätigen uns auch sportlich und lernen, unsere männlichen Körper zu schätzen, indem wir ihre Grenzen akzeptieren, uns aber auch hier immer wieder Herausforderungen stellen. Viele von uns fühlten sich getrennt von ihren Körpern – als wären diese nicht ein Teil von ihnen. Viele sahen ihren männlichen Körper als „Feind“. Wir lernen nun, ihn als Geschenk Gottes zu akzeptieren. Genauso wie sie sind.
• Wir arbeiten aktiv and körperlicher Fitness und Gesundheit und genießen den männlichen Kick, wenn wir mit unseren Körpern immer wieder neue Erfolge erzielen.
• Je mehr unsere Männlichkeit wächst, desto mehr fühlen wir uns auch zu Frauen hingezogen. Indem Maße, wie wir andere Männer als unsere Brüder wahrnehmen, sehen wir Frauen als etwas Romantisches und Sexuelles. Frauen werden zu etwas „anderem“ – mit Charakterzügen, die eindeutig anders als unsere sind.
• Von unserem Platz der männlichen Stärke können wir nun romantische und sexuelle Beziehungen zu Frauen aufnehmen, was unser Gefühl von Männlichkeit noch weiter stärkt – wohingegen unser früheres Gefühl der Weiblichkeit uns eher entmannt hat.
• Wir sind bereit, unsere Verantwortung als Beschützer, Versorger, Liebhaber und Lebenspartner einer Frau sowie als Kopf der Familie wahrzunehmen.

Artikel über Mann & Frau aus biblischer Sicht: klicke hier
Authentizität
• Viele Menschen haben versucht, ihre ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen zu überwinden – mit unterschiedlichem Erfolg. Manche wurden im Lauf der Zeit frustriert, wenn es nicht so schnell und so vollständig ging, wie sie sich das vorgestellt haben. Viele haben aufgegeben, weil sie dachten, sie hätten nun alles probiert und nichts würde je funktionieren. Dies geschah vor allem, wenn wir uns nur auf einen Aspekt der Heilung konzentriert haben (etwa die Spiritualität) und dabei vergessen haben, an unserer Männlichkeit und unserem Kontakt zu anderen Männern zu arbeiten, oder emotionale Wunden aus der Vergangenheit zu heilen oder unsere wahren männlichen Bedürfnisse zu befriedigen.
• Manchmal sind wir auch an Grenzen gestoßen, weil wir einfach nichts tun wollten, um zu heilen. Wir wollten die Heilung ja – aber Gott sollte die Arbeit tun und es sollte möglichst bequem vor sich gehen. Eine halbherzige Therapie bringt aber gar nichts. Oft ist nämlich genau das, woran wir nicht arbeiten wollen, der Punkt, der am wichtigsten wäre! Homosexualität ist kein einzelnes Problem, sondern auf ein Bündel von Problemen zurückzuführen. Jedes dieser Probleme müssen wir individuell angehen. Vier der Hauptproblemfelder: Männlichkeit, Authentizität, Bedürfnisbefriedigung, Übergeben an Gott.
Was tun wir denn nun, um uns zu verändern?
• Wir machen eine Bestandsaufnahme unserer Bedürfnisse und suchen nach konstruktiven und gesunden Alternativen, diese zu befriedigen. Mittel hierzu: Männerfreundschaften, Mentoren, emotionale Verbindungen zu Männern, Gemeinschaft mit anderen Männern suchen (im Rahmen einer Organisation, Selbsthilfegruppe oder einfach nur gemeinsam etwas unternehmen), sich sportlich und körperlich betätigen (besonders zusammen mit anderen Männern).
• Anstatt nur um Stärke zu beten, den Versuchungen zu widerstehen oder Gott ständig zu bitten, diese zu entfernen, beten wir um Erleuchtung, damit wir unseren wahren Bedürfnisse verstehen und um den Mut und die Fähigkeit, alte Hindernisse niederzureißen, die diesen Bedürfnissen im Weg stehen.
• Wir verschwenden unsere Energie nicht, indem wir versuchen, ungewollten Denk- oder Verhaltensmuster widerstehen zu wollen, sondern ersetzen diese ungewollten Sehnsüchte, indem wir die dahinterliegenden Bedürfnisse erfüllen – und nicht unterdrücken.
• Wir anerkennen unser Bedürfnis nach emotionalem und körperlichen Kontakt zu anderen Männern und arbeiten aktiv daran, diese Bedürfnisse auf gesunde und angemessene Art und Weise zu erfüllen.
• Diese heilenden Aktivitäten müssen wir in unser tägliches Leben einplanen.
• Wir setzen unsere Energien darauf, zum Guten zu laufen – anstatt vom Schlechten wegzulaufen.
• Wir überlegen uns, was wir mit den nun freigewordenen Energien Sinnvolles anfangen – nun, da wir sie nicht mehr für homosexuelle Aktivitäten verschwenden.
• Wir konzentrieren uns nicht mehr darauf, was wir NICHT sein wollen, sondern vielmehr, welche Männer wir wirklich sein wollen!
• Wir entwickeln einen „Krisenplan“ für den Fall dass die Versuchung wieder hochkommt: wir rufen Männer aus unserer Selbsthilfegruppe an (auch in Nicht-Krisenzeiten!), wir suchen uns „sichere“ Menschen, mit denen wir Zeit verbringen könnten oder „sichere“ Aktivitäten.
• Wir machen die Befriedigung unserer wichtigsten Bedürfnisse, die unserem homosexuellen Verhalten zugrunde liegen, zur obersten Priorität in unserem Leben.
• Wir kümmern uns auch um die Bedürfnisse anderer – und nehmen Kontakt zum anderen Geschlecht auf...
Das Leben eines Mannes muss mehr sein als das bloße Wahrnehmen von Verantwortung
• Das kann dir die Power nehmen
• Dich herunterziehen
• Und dich für einen Fehltritt weich machen...
Das Leben eines Mannes braucht das Abenteuer!
• Das wird dir helfen, dich nicht nur zu 50 % als Mann zu fühlen.
• So findest du zu einem Leben, das sinnvoll ist, in dem du eine Berufung hast, wo du dich aber auch körperlich fit hältst und Spaß findest – sowie voller Energie sein wirst!
Bevor ich sterbe, will ich:
§ Sein: ...
§ Haben: ...
§ Helfen: ...
§ Spaß haben an: ...
§ Hinterlassen: ...
• Jeder Mensch hat von Gott bestimmte Talente bekommen, um bedeutungsvolle Aufgaben zu erfüllen...
• ... Um Ihm und anderen zu dienen. Ein Talent rein von der Gnade Gottes – das wir nicht verdient haben!
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt. (Jakobus 1:17)
Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? (1 Korinther 4:7)
Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat. (Epheser 2:10)
Deine Talente in irgendeiner Form zurückzuweisen, würde bedeuten, den Schöpfer zurückzuweisen – und Seine Absicht für dein Leben!
§ Dies ist deine Chance, aktiv an deinem Leben zu arbeiten, statt nur hindurch zu spazieren!
§ Sei realistisch – aber nicht restriktiv – hinsichtlich deiner Träume!
§ Es ist nie zu spät, das Abenteuer zu beginnen!
§ Finde jemand, der dich bei deinem Traum unterstützt
§ Du brauchst außerdem einen soliden Plan!
Fragen über Fragen...
• Wer bin ich? Ich bin ein Mann – geschaffen von Gott.
• Um Leben zu erzeugen.
• Um für ein besseres Leben zu kämpfen.
• Um das Leben zu genießen.
Dein Job sollte ein Mittel hierfür sein – nicht das Ende davon!
Wer bin ich? Ich bin ein Mann – der irgendwann vor Gott stehen wird.
Was brauchen Männer?
- Einen sicheren Platz, wo sie sich mit anderen Männern treffen können. Mit Männern, die sie verstehen.
- Männer brauchen eine klare Vorstellung von biblischer Männlichkeit.
- Männer müssen Zeit mit anderen Männern verbringen, um effektiv an ihrer Männlichkeit zu arbeiten.
- Sie brauchen praktische Tips, wie sie damit Erfolg haben.
- Männer brauchen andere Männer, die sie anfeuern.
- Männer brauchen einen "heiligen Moment" (eine Zeremonie), an dem sie wissen, dass sie nun ein Mann geworden sind.
Ein Abenteurer lebt immer mit dem Gedanken an das Ende vor Augen.
Nur mit einer klaren Vorstellung von diesem Ende können wir...
•...eine ausgewogene und gesunde Perspektive im Leben entwickeln
•...ein befriedigendes Erbe hinterlassen
•...bereit für die Ewigkeit sein
Männer haben es nie zu etwas Gutem gebracht, wenn ihr Glaube nicht über ihr Leben hinaus ging!
Jeder Mann hat einige wichtige Momente in seinem Leben, wo er in sich geht und entscheidet… …
1. Wer er sein wird
2. Was seine Ziele sein werden
3. Wie viel Anstrengung er dafür investieren wird, bevor er aufgibt.
Der Schlüssel zu einem großen Abenteurer
BIST DU!!
• Berge erklimmen
• Dämonen besiegen
• Schlachten kämpfen
• Außergewöhnlicher Glaube und Mut, vorwärts zu schreiten!
Die letzten Schritte
Zur wahren Männlichkeit
Und zum Abenteuer Musst du alleine unternehmen. Erwarte nicht, dass Mama, deine Frau oder ein anderer Mann dich dorthin tragen werden!
Wenn das Leben aber mehr ist als nur irgendetwas, das mit dem Tod endet, sollten wir alles tun, um den kennen zu lernen, der uns wahres Leben gibt!
REJECTS PASSIVITY
• ACCEPTS RESPONSIBILITY
• LEADS COURAGEOUSLY
• EXPECTS THE GREATER
REWARD, GOD’S REWARD
(Robert Lewis)
Die Vergangenheit
• Deine Geschichte ist nicht einzigartig. Als Mann bist du nicht allein.
• Wenn ein Junge keine Verbindung mit seinem Papa bekommt, werden viele schlechte Dinge diese Leere füllen.
• Viele Männer müssen erst noch mit ihrer Vergangenheit abschließen und erledigen, was noch zu erledigen ist.
• Solange ein Mann seine Vergangenheit nicht aufarbeitet und mit den damit verbundenen Vorfällen und dem Schmerz nicht umgehen lernt, wird er nie ein wahrer Mann werden.
• Ohne Hilfe wirst du kein wahrer Mann werden. Es gibt keinen „Self-Made Man“.
• Wir wurden alle von unserem familiärem Umfeld geprägt.
Halbwahrheiten
• Unsere Probleme kommen von unserem niedrigen Selbstwertgefühl.
• Andere sind schuld.
• Wir haben zu wenig Erziehung genossen.
• Die Gene sind schuld.
Gender Identity Disorder
• Nach der Geburt ist die Mutter die erste Bezugsperson für einen Jungen
• Dies muss sich aber schon bald ändern: sowohl Mutter als auch Vater müssen dafür sorgen, dass der Vater für den Jungen derjenige ist, mit dem er sich identifiziert und der ihn erzieht.
• Geschieht dies nicht (Vater nicht da oder emotional nicht zugänglich bzw. Missbrauch jeglicher Art), zieht sich der Junge wieder in die Welt der Frauen zurück und begreift den männlichen Körper (etwa seinen Penis) als etwas Fremdes (Mysterium).
• In der Pubertät – wenn die Sexualität dazu kommt – wird er von dem angezogen, was „anders“ ist – Männern (er sieht sich nicht als Teil von ihnen). Er beginnt sie zu erotisieren und schließlich sogar Sex mit ihnen zu haben, was ihn aber noch weiter von seiner Männlichkeit entfernt.
• Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen. Wir müssen lernen, dass der männliche Körper und der Penis Teil von uns und äußeres Zeichen unserer Männlichkeit ist. Wir müssen die Gemeinschaft mit anderen Männern suchen und uns als Teil von ihnen begreifen. Kurz: wir müssen als Erwachsene das lernen, was jeder Junge lernt: was es heißt, ein Mann zu sein.
Bedürfnisbefriedigung
• Unseren homosexuellen Gedanken und Sehnsüchten liegen legitime Bedürfnisse zugrunde, die wir auf gesunde und konstruktive Art und Weise befriedigen müssen. Wir müssen aufhören, uns nur darauf zu konzentrieren, unseren ungewollten homosexuellen Denk- und Verhaltensmustern widerstehen zu wollen und sie stattdessen dadurch ersetzen, dass wir diese legitimen Bedürfnisse nicht unterdrücken, sondern erfüllen.
• Unser Leben hat einen höheren Sinn, deshalb sollten wir besser danach streben als danach, vor dem Schlechten wegzulaufen.
• Bsp.: anstatt ständig nur zu versuchen, sexuelle Verhaltensweisen zu ändern (natürlich auch wichtig), sollten wir auch an unsere Bedürfnisse denken: ein kleiner Junge etwa muss geleitet und in seiner Männlichkeit von anderen Jungs, Männern und dem Vater bestätigt und geliebt werden. Ebenso wir – und dieses Bedürfnis müssen wir erfüllen.
• Die Lust nach anderen Männern etwa ist meist darauf zurückzuführen, dass sie Charakterzüge haben, die wir nicht zu haben glauben (oder tatsächlich nicht haben) und um die wir sie beneiden. Eine Art „Nebenwirkung“ unseres Bedürfnisses, mit anderen Männern gesunde platonische Beziehungen zu pflegen. Wir waren nicht bereit oder nicht fähig, dieses Bedürfnis auf dem direkten, authentischen Weg zu erfüllen und so hat sich das nicht befriedigte Bedürfnis verstärkt – so wie etwa Hunger und Durst, wenn sie nicht gestillt werden. Das Bedürfnis sucht sich dann einen anderen Weg, um sich bemerkbar zu machen und befriedigt zu werden – durch eine falsche Emotion (Lust), die sich weitaus dringender und intensiver anfühlt und nicht so einfach zu ignorieren ist.
Think of the young child who doesn't get what he wants when he says "please," so he resorts to a tantrum. A man's "inner child" may respond the same way. Imagine a man's inner child quietly begging, "Please, I need buddies! I need healthy non-sexual touch with another guy! I need my father's love! I need time to just play, especially with friends, instead of working so hard! Will you take care of me?" And the adult self responds, "Don't be so childish. I'm a grown man. I can't ask other men for those things. Besides, no one wants to be my friend. So just keep quiet and go away."
So what does the man's inner child do? He has a tantrum. He aligns with lust to get his own way. He insists, "I WILL connect with males and with my masculinity one way or another, whether you like it or not." Lust kicks in, and so the man gives in to the inner child's tantrum. The tyrant child gets his way because the adult self refuses to nurture him.
So it was with us. We eventually learned we had to take a completely different approach. Instead of trying to stop or resist unwanted behaviors and feelings, we had to preempt and replace them with something nurturing and satisfying. We had to start paying attention to the legitimate needs of the inner child.
Einige der häufigsten authentischen Bedürfnisse, die hinter homosexuellen Sehnsüchten stehen:
Bedürfnisse
• nach Bestätigung, Aufmerksamkeit und Angenommenwerden von anderen Männern
• nach männlicher Gesellschaft und Gemeinschaft
• sich wie „einer von den Jungs“ zu fühlen
• nach gesunder, platonischer Berührung
• nach körperlicher Betätigung und Verbindung zum eigenen Körper
• zu „spielen“ – besonders in Gesellschaft anderer Männer
• eine authentische Verbindung zu seinen Gefühlen zu haben, besonders nach einem sicheren Ort, um seinen Ärger und Kummer loszuwerden
• authentisch mit anderen in Verbindung zu treten, besonders mit Männern, mit ihnen offen und ehrlich zu sein
• mit dem Heiligen Geist in Verbindung zu treten
• einen höheren Sinn im Leben zu finden als nur für sich selbst zu leben und sorgen
Ausblick:
Zunächst haben wir immer vermieden, unseren Ängsten ins Gesicht zu sehen und unseren Verteidigungswall herunterzulassen. Schließlich hatten wir all das zum Selbstschutz aufgebaut. Diese Mauern waren aber weniger ein Schutz als ein Gefängnis. So haben wir sie schließlich doch heruntergelassen und damit begonnen, unsere wahren Bedürfnisse zu befriedigen. Nach Jahren vergeblicher Selbstverleugnung und vergeblichen Verscuhen der Selbstkontrolle haben wir nun gelernt, unsere Bedürfnisse auf die richtige Art und Weise zu befriedigen und unsere Männlichkeit (Weiblichkeit) aufzubauen.
Die Kraft des Herzens
Willenskraft alleine wird ungewolltes menschliches Verhalten nicht dauerhaft überwinden können. Willenskraft spielt sich im Kopf ab. Das Herz aber ist der Ort, wo Gefühle und Motivation ihren Ursprung haben. So kann man Probleme mit der Selbstkontrolle auch als Kampf zwischen Kopf und Herzen darstellen. Willenskraft alleine kann sogar den Teufelskreis aus Widerstehen, Nachgeben und neuem Entschluss nicht durchbrechen und so die ungewollten Sehnsüchte noch verstärken. Wir müssen die Kraft des Herzens nutzen. Dafür brauchen wir eine höhere Motivation, die das Herz so nachgiebig beeinflusst, dass es die schlechte Einstellung oder Verhaltensweise problemlos ersetzen und überwinden kann. Wir müssen vom wilden Bekämpfen zum Verfolgen von positiven Alternativen kommen.
Was tun wir denn nun, um uns zu verändern?
• Wir werden uns der wahren Bedürfnisse bewusst, die hinter unseren homosexuellen Sehnsüchten und Fantasien stehen. Wenn diese Gefühle aufkommen, verfolgen wir sie zurück. Oft steht dahinter ein Minderwertigkeitskomplex anderen Männern gegenüber (Bedürfnis: sich anderen Männern ebenbürtig zu fühlen), oder wir fühlen uns verlassen oder bedroht (Bedürfnis: von anderen Männern geliebt und akzeptiert zu werden). Die Wurzeln dieser Bedürfnisse gehen oft bis in unsere Kindheit zurück.
• Wir achten darauf, unter welchen Situationen wir für gewöhnlich besonders die Lust verspüren. Gibt es irgendwelche Muster (besondere Wochentage, Uhrzeiten, Umstände, emotionale Verfassungen...)?
• Wir achten auf die – gute – Sehnsucht im Herzen jeder ungewollten Sehnsucht (etwa die Sehnsucht zu lieben und geliebt zu werden). Das Problem (Lust etc.) ist nicht die Sehnsucht selbst, sondern eine Art „Nebenprodukt“ oder „Ersatzbefriedigung“.
• Wir schwächen die Macht der sexuellen Sehnsüchte ab, indem wir sie aus der Verborgenheit und Schande holen. Wir diskutieren die dahinterliegenden Sehnsüchte mit Mentoren oder in einer Selbsthilfegruppe, die Muster oder Situationen erkennen können, die wir selbst nicht erkennen.
Warum Männer heute kämpfen
• Gesellschaftliche Ursachen
• Familiäre Hintergründe
• Der Vater
Drei kritische Punkte
• Unerledigte Dinge (Wunden) aus meiner Vergangenheit angehen.
• Was meinen wir mit Wunden?
Jede ungelöste Angelegenheit, deren unterlassene Behandlung die Richtung und Dynamik im Leben eines Mannes heute negativ beeinflusst.
Fünf Wunden:
1.Die durch die Abwesenheit des Vaters verursachte Wunde.
2.Die durch eine übertriebene Bindung zur Mutter hervorgerufene Wunde.
3.Die durch Einsamkeit bedingte Wunde.
4.Die Wunde, die darauf zurückgeht, dass einem eine Vision von Männlichkeit fehlt.
5.Die Wunde im Herzen
Traumatische Erfahrungen
1.Missbrauch
2.Scheidung
3.Selbstmord eines Elternteils
4.Tod eines Elternteils
5.Schreckliche Kindheitserfahrungen in der Gemeinde
Traumatische Erfahrungen – Was tun?
1.Identifizieren
2.Hilfe suchen und einen Therapieplan aufstellen
3.Die Wunde mutig angehen
Die wichtigsten Suchtprobleme
1.Sex
2.Drogen
3.Alkohol
4.Wut
5.Spielen
Die wichtigsten Suchtprobleme – Was tun?
1.Ehrlich werden
2.Realistisch werden (Hilfe suchen)
Drei kritische Punkte
• Die ungelösten Angelegenheiten meiner Vergangenheit angehen.
• Eine klare und verbindliche Vision von Männlichkeit einführen.
• Einen machbaren Plan für mein Leben entwickeln.
Everyone who “Beats a Buster” becomes a
hero and a life-giver to others.
Robert Lewis
Funny, but homosexuals - including myself - always think being physically strong is a typically masculine trait.
In my gay time, I used to work out (bodybuilding) for up to three hours a day. I had all of those muscles. But they did not make me more man, but less. The gap between me and the male world got bigger. You try to at least look like someobody you are not.
Being a man is so much more than muscles. Putting the muscular male body on an altar as the gay scene does so, is idolatry. They create a new God that they worship: the perfect male body. Sex.
Being a Christian man is being the reflection of the one and only man: JESUS. That's the one we should look to if we want to see what true masculinity is all about.
Paul begründet die Notwendigkeit eines Mannes, zu führen und lehren offensichtlich damit, dass er zuerst geboren wurde (Adam wurde vor Eva geboren). Müssten da nicht Tiere, die ja vor dem Mann erschaffen wurden, über ihm stehen?
Die Grundlage dieses Arguments ist die Vorstellung vom "Erstgeborenen" in einer menschlichen Familie, der besondere Führungsverantwortung inne hatte. Sie dachten dabei nie daran, dass ihre Haustiere vielleicht vor den Söhnen kommen müssten, wenn sie doch vorher da waren. Als Moses also das geschrieben hat, wusste er, dass die ersten Leser Menschen und Tiere nicht auf eine Stufe stellen würden. Wir dürfen ausserdem nicht vergessen, dass Gott Mann und Frau nacheinander geschaffen hat. Man mag nun vielleicht sagen: "Die Tatsache, dass sie nacheinander geschaffen wurden, heißt nicht, dass der eine über den anderen führen soll." Die Frage ist dann aber, was es sonst heißen soll. Warum hat Gott sie nicht gleichzeitig aus demselben Staub geschaffen?
Nein, Adam wurde vor Eva geschaffen, um die Führungsverantwortung zu übernehmen. Der Mann leitet in der Familie und in der Kirche. Wohlgemerkt verweist Paulus auf die Schöpfung. Er sagte keineswegs, Frauen seien weniger gebildet und dürften deswegen nicht lehren. Eine Ausbildung war im Urchristentum nicht nötig.
Auf den ersten Blick scheint der Unterschied der Geschlechter nur ein körperlicher bzw. sexueller zu sein. Was Mann und Frau unterscheidet, geht jedoch weitaus tiefer und betrifft alle Aspekte unseres Lebens. Dieser Unterschied reicht bis in psychische und spirituelle Bereiche hinein.
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Masculinity