JASON

Christian Ex-Gay Ministry

Homosexuelle Identität?

 

"Ist die schwule Identität so zerbrechlich, dass sie den Gedanken nicht ertragen kann, dass einige Menschen nicht schwul sein möchten?"

Dr. Michael Brown


Link: You Are a Miracle!


(siehe auch: unser Selbstverständnis)

Einführung: Wie bereits erwähnt, achten und respektieren wir die freie Entscheidung eines Menschen für seine eigene Identität und seinen Lebensstil. Wir denken nicht, dass wir besser oder schlechter als andere sind. Wir möchten hier persönliche Standpunkte aus christlicher Sicht darlegen und zeigen, dass es für uns nicht selbstverständlich ist, eine homosexuelle Identität anzunehmen. Wir denken nicht, dass Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen krank sind, können aber eine derartige Identität und einen homosexuellen Lebensstil nicht mit unserem persönlichen Glauben vereinbaren. Auch uns soll deshalb das Recht auf Meinungsäußerung zugestanden sein. Es ist nicht unsere Absicht, jemand anderes zu diskriminieren oder zu verletzen.




"Ich bin homosexuell"??

Viele Homosexuelle sagen von sich selbst: „Ich bin homosexuell“. Als ob sie ein völlig anderer Mensch als ein Heterosexueller wären. Das mag zwar zunächst eine Art von Erleichterung verschaffen, wenn man lange Zeit mit sich selbst gehadert hat, damit nimmt man für sich selbst aber auch eine tragische Außenseiterrolle an. Mit einer nüchternen Selbstwahrnehmung hingegen würde man von sich selbst sagen: ich habe zwar homosexuelle Gefühle, glaube aber nicht daran, dass ich ein homosexueller Mensch bin.Ich bin, was ich bin: ein Heterosexueller wie alle anderen auch – mit einem homosexuellen Problem ("Problem" nicht im Sinne einer Krankheit, sondern als gegen den eigenen Glauben gerichtet). Der Effekt dieser selbst angenommenen Außenseiterrolle wird erst einmal positiv empfunden: man fühlt sich „zuhause“ in Gemeinschaft mit anderen Homosexuellen und der Druck, homosexuelle Neigungen bekämpfen zu müssen, fällt weg. Außerdem macht es natürlich zunächst einmal „Spaß“, seine sexuellen Fantasien auszuleben. In Wahrheit aber hat man nur ein Versteck im Leben gefunden. Man gibt nach, weil man sowieso nicht auf eine Veränderung hofft. Und rechtfertigt das Ganze vor sich selbst, indem man alle möglichen wissenschaftlichen Gründe vorschiebt. Außerdem tun es ja schließlich alle und man tut auch keinem weh dabei. Was ist schon dabei?
Dieses Leben hat aber auch eine Kehrseite: wahres Glück wird man dabei nicht finden, ebenso wenig den „Traumpartner“. Auch die Bedürfnisse nach unerfüllter Liebe und Zuneigung, die man damit eigentlich befriedigen will, wird man so nicht stillen können.
Als Christen verlieren wir so die Eigenschaft, die uns eigentlich auszeichnet: wir können nicht mehr Salz und Licht für die Welt sein. Wir können nicht von Jesu Liebe und Gnade künden, wenn wir gleichzeitig selbst weiter sexuell sündigen.
Mal ganz abgesehen davon: jeder homosexuelle Mensch hat gerade als Jugendlicher oft Phasen, wo er noch heterosexuelle Neigungen verspürt, dann wieder Phasen mit mehr gleichgeschlechtlichen. Durch eine frühzeitige Etikettierung als „homosexuell“ legt man sich frühzeitig auf eine Richtung fest, die man sich eventuell auch sparen hätte können. 




During his time as an actively gay and church-attending Christian, Joe Dallas always asked himself this question: "Am I basing my decision to embrace the 'gay and Christian` identity on the belief that this is God's will for my life...or on the hope that this is what God might allow?" ("The Gay Gospel? How Pro-Gay Advocates Misread the Bible" - Joe Dallas; Harvest House)
 
 


Ein Beispiel, wie es kommen kann:
 
Junge Menschen, die schon früh gleichgeschlechtliche sexuelle Erfahrungen machen, sehen sich viel zu früh als "gay". Eine derartige Entscheidung sollte - wenn überhaupt! - erst im Erwachsenenalter getroffen werden. Viele dieser jungen Menschen würden ohne die ständige Ermunterung (etwa durch Programme homosexueller Gruppen an Schulen, oder besonders "tolerante" Lehrer)  schon sehr bald das Verlangen nach gleichgeschlechtlichem Sex verlieren. Werden sie aber dauernd dazu ermuntert (und sei es nur, indem man ihnen ständig erzählt, wie "normal" und "natürlich" das sei), verlaufen sie sich schon sehr früh in ein homosexuelles Leben, das nicht das ihre ist. Sie entscheiden sich für einen Lebensstil, den sie vielleicht nicht gewählt hätten, wenn man sie anders erzogen hätte. Ein Lebensstil mit völlig anderem Ausgang.
Ein gerade erwachsen gewordener Junge etwa, der bisher von Gleichaltrigen zurückgewiesen wurde, ist wahrscheinlich erstmal völlig begeistert, da ihn die schwule Szene mit offenen Armen empfängt (was seine Familie, Gleichaltrige, Schulfreunde oder seine Kirchengemeinde möglicherweise nicht getan haben - ein weiterer Beweis für die Wichtigkeit der richtigen Einstellung hierzu). Er stürzt sich sofort in schwulen Sex, den er wegen seines jugendlichen Alters sehr schnell und problemlos in Bars und Saunas bekommt. Oder auch durch Kontakte, die er durch das Internet macht. Oft geben junge Menschen für einen älteren Mann, den sie im Internet kennengelernt haben, Beruf, Familie und Freunde auf und ziehen nicht selten Hals über Kopf in ein anderes Land - auf der Suche nach der großen Liebe mit dem Märchenprinzen. Den "Traummann", von dem sie glauben, dass er all ihre emotionalen und sexuellen Bedürfnisse erfüllt. Dass dieser Mann vor ihnen wahrscheinlich schon unzählige andere junge Männer auf die gleiche Weise mit seiner Erfahrung verführt hat und er wohl auch nicht der letzte sein wird, merkt er erst Jahre später - als verbitterter, frühzeitig gealterter femininer Mann. (So muss es natürlich nicht zwangsweise kommen, aber leider finden sich solche Schicksale immer wieder).
Dieser schwule Sex wird für den jungen Mann auch schnell zur Sucht. Er fühlt sich innerlich nicht "manns" genug. Indem er nun aber einen anderen männlichen Körper ansieht oder gar berührt/Sex mit ihm hat, kann er Männlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes fühlen. Wen interessiert da schon, dass ein "richtiger" Mann wohl kaum Sex mit einem anderen Mann haben würde und der angehimmelte Kerl vielleicht genauso gebrochen ist wie man selbst. Indem der junge Mann aber so handelt (durch Pornos, Fantasien oder Sex), verstärkt er diese fehlgeleitete Lust noch. Er sieht diese Männer als Objekte, die seine Bedürfnisse befriedigen sollen - und der Graben zwischen ihm und "richtigen" Männern wird immer größer. Ebenso der Graben zum anderen Geschlecht. Er wird unter Umständen sogar sexsüchtig.
Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, dass sich all das zum Guten wendet: durch Beratung (etwa von Ex-Gay Ministries), gesunde männliche Beziehungen, Selbsthilfegruppen, die richtige Erziehung und die richtigen Vorbilder (u.a. muss der Vater lernen, seine Rolle zu erfüllen und seine Aufgabe richtig wahrzunehmen - er muss wissen, wie er mit seinem Sohn umgeht und wie er einen Mann aus ihm macht), einen gesunden Lebensstil, Bibellesen, aktive Teilnahme am Gemeindeleben, Gebet, Information (Seminare, Literatur) und ein entsprechender Strukturplan für die Therapie. Hierdurch lässt sich die Verwirrung hinsichtlich der eigenen Geschlechtsidentität erheblich korrigieren. Auch gleichgeschlechtliche Fantasien lassen sich hierdurch sehr vermindern.
 



„Ein Christ ist jemand, der Jesus als den Christus erkennt, den Sohn des lebendigen Gottes, als Gott, der sich in Menschengestalt zeigt, der uns liebt und für unsere Erlösung stirbt; und der diesen fleischgewordenen Gott so liebt, dass er gezwungen ist, den Willen von Christus zur Regel für seinen Gehorsam zu machen und den Ruhm von Christus zum Ziel seines Lebens.“ (Charles Hodge, Commentary on the Second Epistle to the Corinthians) 
 


Ein Glaube, der keine praktischen Auswirkungen hat, ist kein Glaube mehr, sondern Fantasie.“ (Stephen Brown, If God Is in Charge)
 


Glaube kann unsere Augen auch für Dinge öffnen, die wir zuvor nicht gesehen haben. Dr. Earl Wilson stellt fest: „(...) Wenn Menschen Erfahrung mit Homosexualität haben, erreichen sie einen Punkt, an dem sie die Bezeichnung „schwul“ oder „lesbisch“ akzeptieren und ab da an all das, was ihnen passiert, von dieser Perspektive aus beurteilen. Reize, die auf heterosexuelle Tendenzen hinweisen, werden verleugnet (...) Das Gehirn versucht Doppeldeutigkeit zu bereinigen und so wird ein heterosexueller Input als irrelevant herausgefiltert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele meiner Klienten ihr Gedächtnis von Perioden heterosexueller Aktivität gereinigt haben, weil es nicht mit ihrem neugewonnenen Glauben (nämlich dass sie schwul oder lesbisch sind) übereinstimmt. Und Schwule oder Lesben sind noch nie vom anderen Geschlecht angezogen gewesen und werden dies auch nie sein – und so kann diese Erfahrung nicht berücksichtigt werden. Sie sind oft schockiert, wenn man ihnen hilft, sich klarer an diese Erfahrungen zu erinnern, die herausgefiltert wurden.“ (Counseling and Homosexuality)

•Dieses Filtern kann Menschen nicht nur dazu bringen, blind zu werden für das, was in ihnen vorgeht, es kann sie dazu bringen, die Dinge, die sich um sie herum abspielen, falsch zu interpretieren. Viele interpretieren ihre gleichgeschlechtlichen Kontakte deshalb als entweder potentiell oder tatsächlich sexuell. Bis es durch den Glauben korrigiert wurde, verzerrt all dies die Realität und macht die Entwicklung von gesunden gleichgeschlechtlichen Beziehungen schwierig und die Entwicklung von guten heterosexuellen Beziehungen unmöglich. Glaube macht die Sicht frei! In dem Maße, in dem wir durch den Glauben an Gottes Wort die Lüge zurückweisen, dass wir homosexuell sind und uns nicht ändern können und die Wahrheit annehmen, dass wir heterosexuell sind durch die Schöpfung und in Christus, kann die Realität klar gesehen werden und die Heilung beginnen.






Wer bin ich wirklich? Diese Frage hat uns viele Jahre lang verfolgt. Homosexualität ist nicht nur ein sexuelles, sonder vor allem ein Identitäts-Problem.

Auf unsere Gefühle oder Gedanken konnten wir uns dabei nicht verlassen – sie waren von der Vergangenheit verzerrt. Wir konnten auch nicht auf die Freunde vertrauen, die eine ebenso verzerrte Sichtweise hatten. Und wir hatten Angst, dass andere, die unseren inneren Kampf nicht teilten, ihn auch nicht verstehen konnten. Wem also sollten wir vertrauen?

„Es ist sicher, dass wir Menschen kein klares Wissen über uns selbst erhalten werden, solange wir nicht zuerst zu Gott blicken – und dann – indem wir Ihn betrachten, uns selbst erforschen können.“ (John Calvin, Institutes of the Christian Religion)

Gott hat unsere ersten Eltern nach seinem Bild erschaffen. Sie kannten Gott, verstanden einander, kamen gut miteinander aus und genossen ein Leben voller gesunder Liebe.

Sünde hat das alles geändert. Wenn wir nun Menschen ansehen, sehen wir nicht mehr länger das reine Abbild Gottes, sondern ein Bündel von Problemen.







Weil wir verstanden, dass die verzerrten Ideen über Gott zu einer verdrehten Auffassung von uns selbst führten, begannen wir, Gottes Angesicht durch Sein Wort und Seinen Sohn zu schauen. Wir fanden heraus, dass er weder weit weg noch ein Tyrann ist. Nun können wir auch anfangen, uns selbst besser zu verstehen. Zuerst müssen wir der Lüge ins Gesicht sehen, die wir über uns selbst angenommen haben – dann können wir die Wahrheit annehmen, die wir vermisst haben.

Obwohl wir vielleicht auf Christus vertraut haben und uns vollständig vergeben wurde und wir von unserem himmlischen Vater angenommen wurden, halten wir Ihn vielleicht immer noch auf Distanz und suchen anderswo nach Erfüllung – wegen unserer Ängste und verzerrten Vorstellungen. Somit versäumen wir wahre Befriedigung.

Die Bibel spricht von Gottes Zorn, versichert uns aber auch, dass Gott Liebe ist – immer und unveränderlich. Wie kann beides wahr sein? Da Gott uns liebt, muss er auf die Sünde reagieren, die für uns und andere so zerstörerisch ist.


•Die Bibel lehrt uns, dass Gottes Zorn sich darin zeigt, dass Er Männer und Frauen der vollen Kraft der Sünde überlässt. Gott verlässt sie nicht, aber in seiner harten Liebe erlaubt er es, dass sie die Ergebnisse ihrer jämmerlichen Wahl erleiden, sodass sie – indem sie über die Erfahrung von Schmerz und Kummer hinaus blicken – beginnen anzuerkennen, dass Gott alleine ihr wahrer Freund und Hilfe ist.

•„Als Helen Keller (die im Alter von 19 Monaten krankheitsbedingt dauerhaft blind und taub wurde) zehn Jahre alt war, hat ihr Vater Phillips Brooks gebeten, ihr von Gott zu erzählen. Gerne tat er dies und die beiden korrespondierten Zeit seines Lebens. Brooks war zutiefst beeindruckt von der Bemerkung, die sie machte, nachdem sie sich das erste Mal zusammen unterhalten haben – nämlich, dass sie schon immer wusste, dass es da einen Gott gab, aber zuvor seinen Namen noch nicht gekannt hat.“ (Andrew W. Blackwood, Expository Preaching for Today)

•„Du kannst es immer wieder hören – alle Arten von zweitrangigen Lösungen für zweitrangige Probleme. Natürlich sind das Probleme, aber sie sind nicht das zentrale Problem... Der wahre Grund, warum wir in einer derart schlimmen Lage sind, ist, dass wir uns von dem Gott abgewendet haben, der da ist und der Wahrheit, die er enthüllt hat. Das Problem ist, dass jedes Haus so heruntergekommen ist, dass jedes kleinere Erdbeben es bis in die Grundfesten erschüttern lässt.“ (Francis Schaeffer, Death in the City)

•„Das gefallene Ich kann sich selbst nicht kennen. Wir wissen nicht, wer wir sind und werden eine Identität in jemand oder etwas anderes als Gott suchen, bis wir uns selbst in Ihm gefunden haben.“ (Leanne Payne, The Broken Image)

„Wenn du Gottes Wahrheit verachtest, wirst du dich in Satan‘s Lüge verlieben.“ (A.W. Pink, The Sermon on the Mount)

„Andere Sklaven werden gegen ihren Willen gezwungen... Aber Sünder sind freiwillig Sklaven. Sie werden ihre Freiheit nicht annehmen – sie küssen ihre Fesseln.“ (Thomas Watson, A Body of Divinity)

•Es ist so dumm von der modernen Zivilisation, dass sie aufgegeben hat, an den Teufel zu glauben, wo er doch die einzige Erklärung für sie ist.“ (Ronald Knox in The World Treasury of Religious Quotations)

Im Römerbrief lesen wir, dass Gott Menschen, die sich von Ihm abwenden, der Unzucht überlässt, sowie der Homosexualität und anderen Unzulänglichkeiten. Wir können das Gleichnis vom verlorenen Sohn als Beispiel nehmen: Der Vater gibt den Sohn auf, der ihn vergessen hat: er lässt ihn gehen. Unser Vater im Himmel hält auch niemanden zurück. Aber er vergisst oder verlässt uns nicht, wenn er uns gehen lässt. Er wartet und hält Ausschau nach dem, der weggelaufen ist und wartet darauf, dass er von seinem Lebenswandel umkehrt. Er gibt uns also nicht auf, um uns zu zerstören, sondern um uns zu retten. (Walter Luthi, The Letter to the Romans)

•Als wir Gott verloren haben, haben wir uns selbst verloren. Viele von uns hatten Minderwertigkeitskomplexe, ein geringes Selbstwertgefühl, fühlten sich alleine und hatten Angst. Unser Inneres passte nicht zu dem, was wir von außen bei anderen sahen.

Wir fühlten uns schon früh losgelöst von unseren Eltern, Gleichaltrigen und uns selbst und haben uns in Fantasien, Pornos und Masturbation geflüchtet.

Unsere Gewohnheiten machten eine wahre Intimität unmöglich. Unsere Lust hat wahre Liebe getötet.

Wir haben von anderen genommen, was uns selbst fehlte.










•„Homosexualität ist ein Problem, das durch Beziehungen gelöst werden muss. Die Lösung von gleichgeschlechtlichen Defiziten muss mittels nicht-sexueller Beziehungen zu Mitgliedern des gleichen Geschlechts geschehen... Es sind gute gleichgeschlechtliche Beziehungen, die nichtbefriedigte gleichgeschlechtliche Bedürfnisse stillen, Mängel in der Beziehungsfähigkeit heilen und somit den Heilungsprozess vorantreiben.“ (Elizabeth Moberly, Homosexuality: A New Christian Ethic)

•„Viel von dem, was wir „hetero“ nennen, entspricht nicht Gottes Definition. Es ist nicht die Absicht Gottes, dich von einer Lust in die andere zu führen. Der Prozess der Veränderung umfasst ein „Entlernen“ des homosexuellen Zustands -  und dann ein Lernen des heterosexuellen. Es ist wichtig, dass einem klar wird, dass viel von dem, was als normale heterosexuelle Veranlagung angesehen wird, ebenso ein gefallener Zustand ist.“ (Ed Hurst with Dave and Neta Jackson, Overcoming Homosexuality)

„“Anders“ zu sein oder andere Interessen zu haben als die Mehrzahl der Menschen unseres Geschlechts ist nicht das erste Anzeichen von Homosexualität. Jedoch kann die Intoleranz unserer Gesellschaft oder von Gleichaltrigen diesen Unterschieden gegenüber ein sexuelles Problem erzeugen. Als Junge in Frauenkleidern herumzulaufen, ist kein früher Hinweis auf Homosexualität. Der Wunsch, von anderen Menschen desselben Geschlechts beachtet zu werden ist ebenfalls keine Garantie für Homosexualität... „Jeder schaut sich im Umkleideraum um“...Das ist der „Gruppenzwang“ unserer Gesellschaft, der solch einen Druck erzeugt. Das gilt auch für sexuelles Experimentieren. Statistiken zeigen, dass eine große Zahl Jugendlicher gleichgeschlechtliche Erfahrungen haben, die ihnen durchaus gefallen haben – von gegenseitiger Masturbation bis hin zum oralen oder analen Geschlechtsverkehr. Die Auffassung „Wenn du wirklich hetero wärst, hätte es dir nicht gefallen“ ist falsch."
•„Als menschliche Wesen reagieren wir auf körperliche Stimulation. Das Reagieren auf schule Pornographie ist ebenfalls kein sicheres Zeichen von Homosexualität. Die meisten Männer werden leicht sexuell erregt, sodass sie sogar beim Anblick ihrer eigenen Geschlechtsorgane leicht erregt sind. Die Tatsache, dass ein Mann oder eine Frau keine „wirkliche Befriedigung“ in einer heterosexuellen Erfahrung gefunden hat kann ebenfalls ein Hinweis für viele verschiedene Sachen sein. Wenn diese Erfahrungen außerhalb einer Ehe geschehen sind, haben sie schon ein eingebautes potential für einen Fehltritt. Da gibt es die Unsicherheit, nicht zu wissen, wie lange es dauern wird. Mit keiner dauerhaften Verpflichtung liegt die Betonung mehr auf dem sexuellen Akt als auf wahrer Intimität. Diese und andere Faktoren können einen ernsthaften Effekt auf die Erfüllung haben.“ (Ed Hurst, Homosexuality: Laying the Axe to the Roots)

•„Sexuelle Fantasien stellen ein Bedürfnis dar – das aus ferner oder naher Vergangenheit oder der Gegenwart kommen kann. Das sollt man im Gedächtnis behalten, damit man diese Fantasien versteht“ (Dr. Christ Zoos, Think Like a Shrink)

„As Lesbe, die vor 4 ½ Jahren davon geheilt wurde, war ich sehr interessiert an der Antwort (auf die Frage, ob Homosexualität geheilt werden kann) und während 2 ½ dieser Jahre dachte ich, die Antwort sei „ja“. Während einer bestimmten Zeit meiner Therapie wechselte ich zum „nein“ – basierend auf meinen Erfahrungen in der intensivsten homosexuellen Beziehung, die ich jemals hatte. Und jetzt, nach fast einem Jahr Freiheit von dem zwanghaften Bedürfnis, eine Frau zu finden, die mich will, weiß ich, die Antwort ist ja.“ (Anonym – „Can Primal Therapy Cure Homosexuality“, The Journal of Primal Therapy)


Zusätzliche Hilfen findest du hier.










Um uns selbst zu finden, müssen wir von uns wegblicken. Wir müssen zugeben, dass die Sünde unsere Fähigkeit, unsere eigene Natur zu erkennen, verzerrt hat. Wir sind gefallene, gebrochene Männer und Frauen die nicht mehr die Wahrheit über sich selbst verstehen.

Anstatt unserer eigenen Dunkelheit zu vertrauen, müssen wir zu dem Einen schauen, der das Licht der Welt ist (Johannes 8:12). Wir müssen zu unserem Schöpfer blicken, als dessen Abbild wir erschaffen wurden, aber dessen Bild die Sünde verzerrt hat.Wir müssen Gott in Christus anschauen, so wie Er sich uns in der Schrift offenbart.

Sowohl Gott als auch der Mensch sind keine isolierten Wesen. Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist – und der Mensch als Mann und Frau. Beides kann nur als Einheit gesehen werden. Die Tatsache, dass Gott uns als Mann und Frau erschaffen hat, straft alle Ansätze, Geschlechtergrenzen zu überwinden und androgyne Wesen („crossdressing“) zu idealisieren, Lügen.

Ein Grund für den Unterschied der Geschlechter ist, dass die liebevolle Beziehung der drei Personen der Dreieinigkeit sich in der liebevollen Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau in der Ehe spiegeln sollte. Mann und Frau zusammen ergeben das Abbild Gottes.

Als Abbild Gottes ist auch der Mensch Schöpfer – deshalb die menschliche Sexualität. Diese Teilnahme am Schöpfungsakt wurde durch die Schöpfung selbst aber auf die Vereinigung der beiden Geschlechter beschränkt.

Homosexualität sucht undifferenziertes Eins-Sein (die sexuelle Vereinigung zweier Männer oder Frauen) statt dem Eins-Sein in der Vereinigung Zweier, die dasselbe sind (menschlich) und doch unterschiedlich (Mann und Frau). Damit verleugnet sie die Schöpfungsabsicht.

Gott weist uns aber nicht zurück, wenn wir unfähig sind, zu heiraten. Wir sind von Gott nicht aufgrund unserer Werke angenommen, sondern aufgrund des Blutes und der Gerechtigkeit von Jesus. Es gibt keine Verurteilung für jemand, der aufrichtig an Ihn glaubt. Außerdem ist das Wiederentdecken unserer heterosexuellen Identität ein Prozess. Ein 6-jähriger ist ja auch noch nicht bereit für die Ehe!

Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es. (Matthäus 19:12)

•Unsere Aufgabe ist es, unsere wahre Realität anzuerkennen, an der Heilung unserer Wunden zu arbeiten und die Mauern niederzureißen, die uns davon abgehalten haben, unsere Bedürfnisse auf die richtige Art und Weise befriedigen zu können, eine gesunde Beziehung mit Gott und anderen Menschen desselben Geschlechts aufzubauen, sodass unsere Bedürfnisse befriedigt werden können und offen dafür zu bleiben, unsere wahre Identität  in unserer Erfahrung wieder zu entdecken, wenn wir dafür bereit sind.

•Wenn wir immer noch Angst haben, haben wir vielleicht die Tatsache noch nicht akzeptiert, dass wir gefallene Geschöpfe sind und dass die Errettung uns noch nicht perfektioniert hat. Wir müssen Geduld haben. Gott ist noch nicht mit uns fertig!

„Es war nicht Adam, der sich eine Frau als Gehilfin ausgedacht hat; sie war ausschließlich der Gedanke und Plan des Schöpfers. Er allein kannte die Bedürfnisse des Mannes und was diese völlig befriedigen würde.“ (Dwight Hervey Small, Christian: Celebrate Your Sexuality).

„Der mächtige sexuelle Drang, den man in der Menschheit findet, erklärt sich durch die Tatsache, dass Gott Mann und Frau so erschaffen hat, dass sie ein starkes Bedürfnis haben, wieder ein Fleisch zu werden, da sie ja aus einem Fleisch kommen. Vers 24 beantwortet die Frage, warum ein Mann Vater und Mutter verlässt und sich an seine Frau bindet. Monogamie ist tief in der von Gott geschaffenen Ordnung des Universums verwurzelt. Obwohl Moses den göttlichen Plan verändern und Scheidung aufgrund der Sünde erlauben musste (Deut. 24:1-4), argumentiert Jesus im Neuen Testament gegen die Scheidung auf der Basis dieser Passage in Genesis (Matth. 19:3-9) und Paulus sieht in der Verbindung von Mann und Frau den höchsten weltlichen Ausdruck der idealen Beziehung zwischen Christus und Seiner Kirche (Eph. 5:31-32). Heirat gehört zu Gottes‘ reiner Schöpfung  von Anfang an. Es gibt nichts Falsches in der sexuellen Anziehung zwischen Mann und Frau.“ (Charles T. Fritsch, „The Book of Genesis“, The Layman‘s Bible Commentary).

•Wir wissen, dass Gott uns liebt und deshalb wollen wir auch das erfahren, von dem Er uns sagt, dass es richtig für uns ist. Um unsere heterosexuelle Identität zu erfahren, werden all die unter uns, die noch unverheiratet sind, eine Zeit der Enthaltsamkeit auf sich nehmen müssen. Homosexuelle Aktivitäten und Masturbation zu homoerotischen Fantasien blockiert unseren Fortschritt und wir müssen damit umgehen. Für uns ist die Enthaltsamkeit ein notwendiger Hafen auf der Reise zur Freiheit.

Wir dürfen diesen Hafen aber nicht mit dem Ziel verwechseln. Einige von uns sehen zwanghafte Aktivitäten bezwungen und waren in Versuchung, unseren Kampf um gute Beziehungen zu Gott und anderen sowie um die Arbeit an alten Verletzungen, vergrabenen Emotionen und charakterlichen Defiziten zu vernachlässigen. Wir sind an einem Platz angekommen, wo wir uns wohl fühlten und manche wollten hier bleiben.

Wenn wir den Segen, den Gott für uns bereithält, nicht vermissen wollen, müssen wir nach der vollständigen Heilung drängen. Das Zölibat anstatt die Heilung zu wählen heißt, weiterhin Sklaverei und Verzerrung in Kauf zu nehmen. Wenn unsere Wunden geheilt und unsere Heterosexualität wiederhergestellt ist, dann können wir voller Freude und freiwillig ein enthaltsames Leben in Anspruch nehmen, sollten wir denn hierzu berufen sein. Nicht wegen ungelöster psychologischer Probleme, sondern aus Gehorsam und Liebe Christus gegenüber.

Lasst uns im Glauben und nicht in Furcht voranschreiten. „Homosexuell Veranlagte haben anfangs – selbst wenn sie eine Veränderung wollen – ernsthafte Zweifel, ob es realistische Chancen auf eine tiefgehende Verbesserung gibt. Es gibt periodisch wiederkehrende Zweifel, ungeachtet einem klar beobachtbaren Fortschritt... Diese Zweifel sind nur eine andere Variante des neurotischen Klagens: „Ich werde nie normal sein; es ist mein Schicksal; ich Armer!“ Deshalb sind Hoffnung und Glaube ausgezeichnete Hindernisse für diese schädlichen Gedanken, die dem Betroffenen Enthusiasmus und Energie entziehen (...) Ein realistischer Standpunkt ist ebenfalls ein gutes Heilmittel gegen diese lähmenden Gedanken: „Auf jeden Fall sehe ich ein, dass ich das bekämpfen muss, was ich als kindisch und falsch erkannt habe – und wenn ich konsequent so weiter mache, wird es auch einen Fortschritt geben. (...) Wir können immer wieder feststellen, dass man mit etwas Anstrengung glücklicher wird. Man sollte nicht von der Frage besessen sein, ob man tatsächlich 100 % erreicht, sondern zufrieden und glücklich über jeden Schritt vorwärts sein.“ (Gerard van den Aardweg, Homosexuality and Hope)

•Die Sünde hat die Beziehung des Mannes mit seinem Schöpfer und seiner Gefährtin verdorben. Sie hat dazu geführt, dass er sich vor Gott versteckte und einer anderen die Schuld gab – und seine Kinder sind in seine Fußstapfen getreten.

„Der Beziehungsbruch zwischen Mensch und Gott bedeutet, dass das Bild von Gott im Menschen ebenso zerbrochen ist. Das heißt nicht, dass es nicht mehr existiert, aber es wurde entstellt.“ (Emil Brunner, Man in Revolt)








„Eines der ersten Dinge, die man einem Mann oder einer Frau sagen sollte, die Angst haben, es gäbe keine Hoffnung auf Heilung seiner oder ihrer Geschlechts-Verwirrung, ist, ihm bzw. ihr zu versichern, dass es genau genommen gar keinen Schwulen oder Lesbe gibt. Es gibt nur eine Person (wie schrecklich!), geschaffen als Abbild Gottes – eine Person, die von einem lebenswichtigen Teil von sich selbst abgeschnitten wurde. Gott hilft uns mit Freude, diesen verlorenen Teil wieder zu finden, ihn zu bekräftigen und zu segnen.“ (Leanne Payne, The Healing of the Homosexual)

•Dr. Irving Bieber und sein Untersuchungsteam von 77 Analysten, jeder Mitglied der „Society of Medical Psychoanalysis“ lieferten Information über zwei Patienten-Untersuchungen bestehend aus 106 männlichen Homosexuellen und einer Vergleichsgruppe von 100 männlichen Heterosexuellen. Nach neun Jahren sorgfältiger Forschung haben sie festgestellt: „Unserer Ansicht nach ist jeder Homosexueller tatsächlich ein „latenter“ Heterosexueller.“ Sie fanden heraus, dass „fast die Hälfte der Homosexuellen über heterosexuelle erotische Träume berichteten, im Vergleich zu 25 % der Vergleichsgruppe mit homosexuellen Träumen. Es war klar, dass die Homosexuellen kein ausschließliches Interesse an Männern in ihren Träumen zeigten. Es ist ebenso bemerkenswert, dass es doppelt so viele Homosexuelle gab, die heterosexuelle Träume hatten als Heterosexuelle mit homosexuellen Träumen.“ „Weitergehende Daten indizieren, dass männliche Homosexuelle eindeutige Beweise für ein grundlegendes heterosexuelles Potential zeigen – am ehesten zu erkennen in Bisexuellen, aber auch nachzuweisen in ausschließlich homosexuellen Patienten.“ Drs. Louis S. London and Frank S. Caprio stellen fest: „Psychoanalyse hat bewiesen, dass alle Homosexuellen heterosexuelle Tendenzen in früheren Jahren zeigten.“ (Sexual Deviations)

•Zwei schwule Männer beschreiben ihren Lebensstil wie folgt: „Viele Psychologen, Soziologen und gelehrte Menschen haben ausführlich geschrieben über die Einsamkeit der Menschen in der heutigen unpersönlichen und mechanisierten Welt voller nutzloser Sachen, Technologien und wissenschaftlichem Management. Der Homosexuelle ist vielleicht noch mehr alleine wegen seiner Homosexualität. (...) Er denkt, dass er noch verzweifelter jemand braucht, mit dem er sein Leben teilt – wegen seines erhöhten Bedürfnisses nach Kommunikation mit Gleichgesinnten, sodass er sich nicht so alleine fühlen muss. Als Ergebnis davon sucht er eifrig nach dem Idealtypen, der – so denkt er – dem Problem und seiner Suche ein Ende setzen wird. Er ist vielleicht kein Trinker, aber er geht in Gay Bars, cruist in den Strassen und taucht ab und zu an Orten auf, wo sich Homosexuelle treffen, immer auf der suche nach diesem Traumprinzen. Jedes sexuelle Erlebnis wird hoffentlich das „wahre“ sein, aber für gewöhnlich sind zahlreiche kurzlebige Affairen das Ergebnis. Zeit geht vorüber. Jahre gehen vorbei. Die Attraktivität der Jugend schwindet dahin. Die Muskeln werden schwabblig. Er bekommt immer mehr graue Haare. Langsam fallen sie ihm aus. Die Affairen gehen weiter. Je älter der Mann wird, desto härter muss er daran arbeiten, andere zu überreden, Interesse an ihm zu finden. Wenn das fehl schlägt, kommt es zur Verzweiflung im Alter, die nur durch den unvermeidlichen Tod endet.“ (Donald Webster Cory and John P. LeRoy, The Homosexual and His Society: A View From Within)

•„Fast alle Homosexuelle sagen selbst – obwohl sie ständig betonen, wie zufrieden sie damit sind, homosexuell zu sein – dass sie – sollten sie selbst Kinder haben – es ihnen nicht wünschen würden, selbst homosexuell zu sein. Martin Weinberg sagt, dass alle Homosexuellen, die er interviewt hat, völlig der Zeile in dem Stück „The Boys in the Band“ zustimmen, wo es heißt: „Zeig mir einen glücklichen Homosexuellen und ich zeige dir eine glückliche Leiche (Show me a happy homosexual and I show you a gay corpse)“ (...) Es macht wenig Sinn, in Homosexualität etwas anderes zu sehen als zwanghaftes Verhalten.“ (Arno Karlen, Sexuality and Homosexuality)







Gott hat in Liebe zu uns gesprochen, um uns das zu ersparen. Gott hat zu uns gesprochen, um uns davor zu bewahren, unsere wahre Identität zu versäumen sowie die Möglichkeit des Segens von Frau und Kindern. Wir sind nicht darauf beschränkt, unser Leben alleine und gegen Gottes Willen zu verbringen. Wir können wählen, Gottes Ruf zu folgen um unsere gottgegebene Heterosexualität durch den Glauben an Jesus Christus wieder zu entdecken!

„Jeder Homosexuelle hat irgendeinen emotionalen Entzug erfahren, der ihn dazu gebracht hat, sexuelle Erfahrungen mit dem eigenen Geschlecht zu suchen. Er denkt, das Wort homosexuell ist eine grundlegende Beschreibung seiner persönlichen Identität, dass es das wiederspiegelt, was er wirklich ist. Aber in dem Moment, wo er ein Christ wird, erhält er eine neue Identität in Christus (...) Anstatt in Adam zu bleiben wie alle Ungläubigen, ist der Christ, der mit Homosexualität kämpft, nun „in Christus“, mit all den Rechten und Privilegien, die eine solche Veränderung begleiten. Der Schlüssel in unserer Überwindung von gleichgeschlechtlichen Neigungen ist es, nicht zu glauben, was unsere Emotionen und Gedanken uns sagen und im Gegenzug das zu glauben, was Gott über uns gesagt hat. Nur solch ein Glaube kann den Sieg von Christus annehmen und ihn in unserem Leben verstärken.“ (Erwin W. Lutzer, Coming to Grips with Homosexuality).

Wir dachten, es gäbe keine Hoffnung für uns und sind in eine Opferrolle verfallen. Wir haben uns bitter beklagt: „Meine Gene, meine Hormone, meine Eltern, die Gesellschaft oder Gott haben mich so gemacht.“ Wir dachten, wir seien homosexuell und es gäbe nichts, was man dagegen tun könne. Nun sahen wir in Gottes eigenem Wort, dass wir da falsch lagen. Gott hat keinen Menschen homosexuell gemacht: „Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.“ (Matthäus 13:27-30). Satan hat versucht, Gottes Pläne für uns zu verderben. Wir sind Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung, aber durch die Sünde haben wir einen homosexuellen Kampf auszutragen. Dennoch ist tief in unserer Homosexualität die Heterosexualität vergraben, die Gott uns in der Schöpfung gab.

Gott hat durch Jesus Christus interveniert, „um die Werke des Teufels zu zerstören.“ (1. Johannes 3:8) und „damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze“ (Lukas 4:18). Christus ist gekommen, um in uns das Bild Gottes wiederherzustellen, das die Sünde entstellt hat. Er hat die Macht der Sünde gebrochen, zu verurteilen und zu herrschen. Die Frage ist nun: werden wir in unsere alten, leichten und zerstörerischen Denk- und Lebensmuster zurückfallen oder werden wir den schwierigen aber lohnenden Weg auf uns nehmen, Gott im Glauben zu antworten. Unsere Lage ist wie die der Kinder Israels als sie am Rand des gelobten Landes standen. Sie konnten es durch Glauben besitzen oder durch Unglauben verlieren. Der Gott, der ihnen das Land versprochen hatte, hat uns Freiheit versprochen, wenn wir sie im Glauben annehmen (2. Timotheus 2:24-26). Unglaube grummelt vor sich hin: „Wir können es nicht!“ (4. Mose 13:31), aber Glaube schreit: »Wir können das Land sehr wohl erobern! Wir sind stark genug!« „Habt keine Angst (...) uns steht der Herr zur Seite.“ (4. Mose 13:30, 14:9) Welcher Stimme wirst du folgen? „Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen.“ Matthäus 9:29)

Was können wir tun, um diese Segnungen zu genießen? Christus kann nur durch Glauben erfasst werden. Unsere Heilung wird bestimmt von der Art und Weise, wie unser Glaube Ihn wahrnimmt. Ungläubige, so sagt die Bibel, sind blind, taub und tot in ihren Vergehen und Sünden. Wenn wir an Christus glauben, fallen uns die Schuppen von den Augen und unsere Ohren werden geöffnet sodass wir Seine Stimme hören. Wir werden vom Tod zum Leben erhoben. Wir treten mit Ihm in Kontakt. Jetzt müssen wir vorwärts gehen und nicht mehr länger auf unsere Gefühle und Gedanken vertrauen, sondern unter der Führung von Gottes Wort leben. Ein schwacher Glaube produziert eine schwache Heilung – ein verzerrter Glaube eine verzerrte Heilung. Teste deinen Glauben durch DIE Zeile in der Schrift: Unser Retter sagt: „Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen.“ (Matthäus 9:29)


Zusätzliche Hilfen findest du hier.










Es gibt heute etliche Fachleute, die diese Meinung vertreten (etwa Aardweg, Cohen etc.):

Homosexualität ist im wissenschaftlichen Sinn eine Störung der (heterosexuellen) Geschlechtsidentität mit neurotischem Hintergrund - also keine eigenständige sexuelle Identität. Anders ausgedrückt: es gibt keine Homosexuelle, sondern nur Heterosexuelle mit einem homosexuellen Problem. Sie wird verursacht von einem Bündel verschiedenster Faktoren. 
Homosexualität hat regelmäßig auch Schmerz (in welcher Form auch immer) als Ursache, sodass hier grundsätzlich nicht von einer Identität, sondern von einem auf die verschiedensten Ursachen zurückzuführenden Verhalten auszugehen ist.

(Hiermit wollen wir Homosexuelle nicht als minderwertig oder krank darstellen, sondern ihnen helfen, ihre Neigung einmal aus einer anderen Sicht zu sehen. Und nichts anderes wollen auch diese Wissenschaftler: helfen).







Watch: Forgiven






Wie kommst du darauf, dass Homosexualität nicht normal ist?


Vier Kriterien definieren abnormale Verhaltensmuster:

1) Statistisch seltenes Auftreten. Man geht heute von einem Anteil von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen an der Gesamtbevölkerung von nur wenigen Prozent aus (ca. 1 - 3%). Vergleichen wir diese Zahl mit üblichen psychischen Störungen wie Phobien (14,3 %), Alkohol-Missbrauch und Alkoholabhängigkeit (13,8 %), Panik (1,6 %), Schizophrenie (1,5 %). Aufgrund des niedrigen Prozentsatzes kann man Homosexualität also durchaus als abnormal werten.
2) Persönliches Leid. Psychopathologie wird oft von persönlichem Leid begleitet (etwa bei Depressionen oder sexuellen Fehlfunktionen). Das ist aber kein notwendiger Aspekt. Manche Probleme, die wir als psychopathologisch erkennen, werden auch von einer Leugnung oder Minimierung des Leids begleitet (Alkoholismus, Drogenmissbrauch).
3) Schlechte Kompatibilität. Ein Verhalten ist "kompatibel", wenn es konstruktiv, hilfreich und gesund ist und die Person in die richtige
Richtung führt. Homosexualität bringt Menschen nicht zur psychologischen Reifung ihrer Geschlechts-Identität.
4) Abweichung von sozialen Normen. In jedem Land der Erde weicht Homosexualität von der sozialen Norm ab - und erst recht von Gottes Norm.










Ursachen von Homosexualität:
  • Genetische oder hormonelle Einflüsse
  • Inzest
  • Experimentieren mit anderen Jungs oder Männern
  • Pornographie
  • Negative spirituelle Einflüsse
  • Medien
  • Personalität/Temperament
  • Negatives Verhältnis zum eigenen Körper
  • Diskriminierung durch Gleichaltrige
  • Furcht vor dem anderen Geschlecht oder Unfähigkeit, eine angemessene Beziehung herzustellen
  • Nicht funktionierende Familie
  • Schlechte Hand-Gehirn Koordination ("zwei linke Hände") und die daraus resultierende Verspottung durch Gleichaltrige.
  • Geringe Stress- und Frustrationstoleranz
  • Erhöhte Sensibilität
  • Soziale Phobie bzw. extreme Schüchternheit
  • Kein emotionaler Zugang zum Vater (der entweder gar nicht da war oder emotional nicht zugänglich bzw. sogar Alkoholiker, gewalttätig usw. Auf jeden Fall konnte er nicht mit den besonderen Talenten seines Sohnes umgehen). Entsprechendes gilt für Frauen und deren Mütter.
  • Eltern, die die Identifikation mit dem eigenen Geschlecht nicht unterstützt haben.
  • Eine Mutter, die ihren Sohn übertrieben verwöhnt und beschützt hat.
  • Eine Mutter, die ständig Forderungen and den Sohn gestellt hat (meist um ihre eigenen emotionalen Bedürfnisse damit zu befriedigen)
  • Das Fehlen von Spielen der härteren Gangart bei Jungs in deren Kindheit (Raufen, körperliche Spiele mit dem Vater usw.).
  • Den Kindern wurde kein natürliches Verhältnis zum eigenen Körper beigebracht
  • Fehlende Identifikation mit Gleichaltrigen.
  • Bei Jungs die Abneigung gegenüber Mannschaftssportarten.
  • Sexueller, emotionaler, physischer oder verbaler Missbrauch.
  • Verlust eines Elternteils durch Scheidung oder Tod.
  • Verlust eines Elternteils während wichtiger Entwicklungsphasen.
  • Fehlende Vorbilder in der Gesellschaft (heutzutage gelten bei Jungs eher androgyne Freaks als „in“ als aufrechte Männer mit Idealen und Glauben. Ähnliches gilt bei Frauen)
Soll Homosexualität also tatsächlich eine eigene Identität sein??



 




Man könnte sagen Homosexualität bedeutet, dass Männer von Männern und Frauen von Frauen sexuell angezogen werden. Das alleine wäre aber zuwenig. Wenn man die Wurzeln von Homosexualität betrachtet, merkt man schnell, dass dadurch legitime Bedürfnisse nach gleichgeschlechtlicher Nähe und Wärme auf die falsche Art und Weise befriedigt werden. Wir sind auch der festen Überzeugung, dass es Homosexualität nicht gibt. Diese Wortschöpfung ist noch relativ jung. Wir sind alle im Grunde heterosexuell - aber aus unterschiedlichen Gründen (und seien sie genetisch!) haben wir ein homosexuelles Problem.  Homosexualität ist aber nicht auf derselben Stufe von Heterosexualität. Die Amerikaner drücken das weitaus besser aus: "gender identity disorder" (GID) - Störung der Geschlechts-Identität. Das trifft es weitaus besser. Am besten wäre es, sich in der öffentlichen Diskussion auf den Begriff "gleichgeschlechtliche Neigungen" (same-sex attractions - ssa) zu einigen. Damit trifft man den Kern der Angelegenheit. Ein weiteres Problem: wer bestimmt eigentlich, ob ich diese habe? Nicht jede gleichgeschlechtliche sexuelle Erfahrung macht einen automatisch "homosexuell". Manche hatten noch nie gleichgeschlechtlichen Sex, bezeichnen sich aber trothdem als "schwul" oder "lesbisch", andere hatten ihn schon öfter, sehen sich aber als heterosexuell. Tatsächlich kann das nur jeder selbst bestimmen. Auch die Dauer gleichgeschlechtlicher Neigungen ist bei jedem unterschiedlich. Tatsächlich wird in der Jugend oft experimentiert - aber auch im Erwachsenenalter wechseln so manche noch "die Seiten". Bei Männern ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser Zustand dauerhaft verfestigt aber weitaus höher als bei Frauen. (siehe auch Exodus)

Homosexualität ist also weitaus mehr als nur Sex zwischen Menschen desselben Geschlechts. Sie bezeichnet gleichgeschlechtliche Neigungen (ausschließlich oder überwiegend und vor allem andauernd). Wichtig zu wissen: niemand sucht sich seine Sexualität aus. Man kann aber sehr wohl wählen, ob man sie auch auslebt.






Links:

Charles W. Socariedes, Die Auflösung der heterosexuellen Norm


Rheinischer Merkur- Interview mit Dr. Christl R. Vonholdt: Identität - Warum die Vorstellung von Mann und Frau infrage gestellt wird




Ich habe gehört, dass Homosexualität sich nicht großartig von Heterosexualität unterscheidet. Stimmt das?

Warum wären dann so viele Homosexuelle lieber heterosexuell (selbst viele von denen, die offen leben und nicht der Gesellschaft die Schuld geben können)? Warum aktzeptieren viele Homosexuelle ihre Neigung nur, weil sie glauben, sie könnten eh nichts daran ändern? Unzählige Studien haben außerdem ein erhöhtes Vorkommen psychischer Erkrankungen wie Angsterkrankungen, Depressionen oder Suizidalität bei Homosexuellen gefunden (selbst bei denen, die ihr Coming-Out schon hinter sich hatten. Auch hier kann man also nicht der Gesellschaft die Schuld geben, wenngleich es natürlich immer noch Diskriminierung von Homosexuellen gibt). Ebenso ist ein ungesunder Lebensstil bei Homosexuellen weitaus häufiger: Homosexuelle rauchen mehr als Heterosexuelle, Alkoholmissbrauch kommt hier weitaus öfter vor, Gewalt in der Partnerschaft findet sich überdurchschnittlich oft, ebenso psychische Krankheiten und Promiskuität (wobei hier Männer die Frauen um Längen schlagen).



Links:


New York Plan Provides Freedom Of Gender Choice [link]



Am I gay? Answers to questions about same sex attraction.


Research Studies Show High Rates Of Gay Emotional/Relational Instability
http://www.narth.com/docs/instability.html

Study Surveys Mental Health Of Gay, Lesbian, Bisexuals And Their Siblings
http://www.narth.com/docs/siblings.html

'Mom...I'm Gay'
The story of one woman who heard these devastating words.


Am I gay? Answers to questions about same sex attraction.







“Anders“ zu sein oder andere Interessen zu haben als die Mehrzahl der Menschen unseres Geschlechts ist nicht das erste Anzeichen von Homosexualität. Jedoch kann die Intoleranz unserer Gesellschaft oder von Gleichaltrigen diesen Unterschieden gegenüber ein sexuelles Problem erzeugen. Als Junge in Frauenkleidern herumzulaufen, ist kein früher Hinweis auf Homosexualität. Der Wunsch, von anderen Menschen desselben Geschlechts beachtet zu werden ist ebenfalls keine Garantie für Homosexualität... „Jeder schaut sich im Umkleideraum um“...Das ist der „Gruppenzwang“ unserer Gesellschaft, der solch einen Druck erzeugt. Das gilt auch für sexuelles Experimentieren. Statistiken zeigen, dass eine große Zahl Jugendlicher gleichgeschlechtliche Erfahrungen haben, die ihnen durchaus gefallen haben – von gegenseitiger Masturbation bis hin zum oralen oder analen Geschlechtsverkehr. Die Auffassung „Wenn du wirklich hetero wärst, hätte es dir nicht gefallen“ ist falsch."
•„Als menschliche Wesen reagieren wir auf körperliche Stimulation. Das Reagieren auf schule Pornographie ist ebenfalls kein sicheres Zeichen von Homosexualität. Die meisten Männer werden leicht sexuell erregt, sodass sie sogar beim Anblick ihrer eigenen Geschlechtsorgane leicht erregt sind. Die Tatsache, dass ein Mann oder eine Frau keine „wirkliche Befriedigung“ in einer heterosexuellen Erfahrung gefunden hat kann ebenfalls ein Hinweis für viele verschiedene Sachen sein. Wenn diese Erfahrungen außerhalb einer Ehe geschehen sind, haben sie schon ein eingebautes potential für einen Fehltritt. Da gibt es die Unsicherheit, nicht zu wissen, wie lange es dauern wird. Mit keiner dauerhaften Verpflichtung liegt die Betonung mehr auf dem sexuellen Akt als auf wahrer Intimität. Diese und andere Faktoren können einen ernsthaften Effekt auf die Erfüllung haben.“ (Ed Hurst, Homosexuality: Laying the Axe to the Roots)






Ein Argument von schwulen Aktivisten: Homosexuelle seine nicht geschlechts-fixiert - im Sinne von: sie würden sich nicht auf ein Geschlecht festlegen. Die Gesellschaft allerdings würde polarisieren und müsse sich deshalb ändern.

Allerdings muss man hier nachfragen: wenn Homosexuellen das Geschlecht wirklich so egal ist, warum sind sie dann nicht bisexuell?
Warum wird etwa "Männlichkeit" bei schwulen Männern so idealisiert? Liest man schwule Kontaktanzeigen, werden da immer "hetero-Typen" gesucht ("männlich", "behaart", "muskulös", "keine Tunten"). Und warum finden wir auf der Suche nach Männlichkeit ein derart zwanghaftes und gefährliches sexuelles Verhalten?
Ist es nicht vielmehr so, dass Homosexuelle dem Geschlecht nicht gleichgültig gegenüberstehen, sondern hier ein Defizit haben? Ein auf einem Defizit basierendes Verhalten, verursacht durch eine erhöhte Sensibilität hinsichtlich dem, was einem selbst fehlt und durch einen zwanghaften Drang charakterisiert ist (der Betroffene verfolgt das Verhalten trotz sozialer Nachteile und gesundheitlicher Risiken). Verhaltensweisen, die auf einem Defizit basieren, haben auch die Tendenz zur Karikatur (zu finden etwa in "Leder-Bars", wo sich Männer wie Soldaten und Polizisten anziehen und diverse einschlägige Utensilien bei sich tragen. Das dahinter steckende Defizit:

Männlichkeit.





 


Article by Tim Wilkins, our good friend and mentor:

“But I Don’t Like Cauliflower!”
by Tim Wilkins


(This is a letter I received from a gay man and my response to him; though I have edited it for clarity, the main point remains.)


Dear Mr. Wilkins:


I watched your TV program one night recently. The topic was "The Church and Homosexuality." I have a few comments I'd like to share with you.

I am a single, white male in my early 30's. I have a great job and am very educated. I was raised in a Christian home and my family attends church regularly. Everyone in church thinks I'm an ideal Christian man; I used to teach a Sunday school youth class.

Mr. Wilkins, I have plenty of money, two graduate degrees, good health, a great family, and a great job, but I'm not at peace in my heart. As a 5 year old child, I was sexually molested by a guy who helped my father harvest tobacco. He was 18 at the time. I felt guilty and never told my parents. Even today, they know nothing about what I went through as a kid.

I fought this temptation for years, but gave up on my prayer to be changed. I know being a homosexual is wrong; that is stated in the Bible. And I know that woman was made for man (for companionship, to help multiply God's people, to be a best friend, and yes, for sex). But I don't want a woman. I can't help it if I don't want sex with a woman, just like I can't help if I don't like cauliflower.

Mr. Wilkins, I know homosexuality is wrong, but being with a woman is out of the question. Yes, I could marry a woman and force myself to have sex with her on occasion, but is that fair to her? Would that be fair to my kids? I need help.

Please pray that God will change me. I fear His return is very near, and I know that I am not ready to stand before Him.


Mike


Dear Mike:

I am sorry to hear about the molestation you experienced; I find that many persons with same-sex attractions were molested as children. Now to your dislike of cauliflower.

You did not say what veggies you do like; let's say, for instance, you like potatoes.  Now allow me to continue with your metaphor.

No one, including God, says you must eat cauliflower. Translation: you do not necessarily have to be attracted to women, or even marry; the Bible never says every man must marry. You do, however, like potatoes very much, but the Bible forbids the eating of potatoes. Just because you like potatoes does not mean you have to eat them. Translation: you are attracted to men, but you do not have to be sexually involved with men. Remember, Adam and Eve liked the forbidden fruit but ate it anyway. You can choose to abstain from potatoes (homosexual activity).

Rest assured that with time and obedience, your taste for potatoes will diminish and you may develop an appetite for cauliflower. Whether that leads to investing in a cauliflower plantation remains to be seen. Translation: Obedience to God's Word does not necessarily mean you must marry and raise a family.


Tim Wilkins





Links:

I choose to be gay.
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Pediatric Academic Societies' 2006 Annual Meeting Encourages Gay Activism And Normalization Of Gender-Variant Children




HOW GROUPS WORK: COMING OUT OF A GAY IDENTITY, AND BECOMING ONE OF THE GUYS





Ressources:


You Don't Have To Be Gay by Jeff Konrad
Portraits of Freedom by Bob Davies with Lela Gilbert


Search for:
Search for keyword or scripture
reference (ex. John 3:16).
Section:
Translation:
Include Study Resources




Ressources - Links

 


It's Not Gay
It's Not Gay presents a story that few have heard, allowing former homosexuals the opportunity to tell their own story in their own words.

Click here for more Information

Vom Akt zur Identität...

Früher waren gleichgeschlechtliche Aktivitäten nichts anderes als das: Akte bzw. Handlungen (meist im Zusammenhang mit Männern einfach nur als Analverkehr bezeichnet). Handlungen kann man kritisieren.

Im 19. Jahrhundert sprach man dann von "Homosexualität" als einem Zustand. Hier ist man schon mehr oder weniger verpflichtet, eine sympathische Haltung einzunehmen.

Vor einer Generation schließlich kam man dann auf die Idee, Menschen "gay" zu nennen und machte aus einer Tat eine Identität. Jeder, der hier nicht vollumfänglich zustimmt und "Gays" aktzeptiert, ist radikal, rückständig, fundamentalistisch, diskriminierend und manch einer mag sogar versuchen, ihn oder sie zu kriminalisieren.

(in Anlehnung an Mark Steyn von der Chicago Sun Times)

Unser Programm

Frage: Ihr verwendet ein 14-Schritte Programm. Ist das nicht dasselbe wie diese 12-Schritte-Programme zur Behandlung von Suchtproblemen? Damit wird doch nur eine Verhaltensänderung erreicht!


Antwort: Ein Teil unserer Schritte wurde tatsächlich von den klassischen 12-Schritte Programmen übernommen und speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen angepasst, weil sie für hilfesuchende Menschen sehr hilfreich sein können. Zumal auch Suchtproblematiken und damit verbundene zu erzielende Verhaltensänderungen hier eine große Rolle spielen.


Sehen wir uns unsere 14 Schritte doch mal an:





1. We admitted that we were powerless over our homosexuality and that our emotional lives were unmanageable. (Wir haben uns eingestanden, dass wir unserer Homosexualität machtlos gegenüber stehen und dass wir unser Gefühlsleben nicht mehr im Griff haben).

 

2. We came to believe the love of God, who forgave us and accepted us in spite of all that we are and have done. (Wir haben begonnen, an die Liebe Gottes zu glauben, der uns vergeben und angenommen hat trotz allem, was wir sind und getan haben).

 

3. We learned to see purpose in our suffering, that our failed lives were under God's control, who is able to bring good out of trouble. (Wir haben gelernt, einen Sinn in unserem Leiden zu sehen. Wir haben ebenso gelernt, dass unsere gefallenen Leben unter Gottes Kontrolle sind, der Gutes aus all dem Schlechten hervorbringen kann).

 

4. We came to believe that God had already broken the power of homosexuality and that He could therefore restore our true personhood. (Wir haben begonnen, daran zu glauben, dass Gott die Macht der Homosexualität schon gebrochen hat und deshalb unsere wahre Persönlichkeit wiederherstellen konnte).

 

5. We came to perceive that we had accepted a lie about ourselves, an illusion that had trapped us in a false identity. (Uns ist klar geworden, dass wir an eine Lüge über uns selbst geglaubt haben, eine Illusion, die uns in eine falsche Identität gelockt hat).

 

6. We learned to claim our true reality that as humankind, we are part of God's heterosexual creation and that God calls us to rediscover that identity in Him through Jesus Christ, as our faith perceives Him. (Wir haben gelernt, unsere wahre Realität zu beanspruchen. Als Menschen sind wir nämlich Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung und Gott will, dass wir diese Identität in Ihm durch Jesus Christus wieder entdecken - so wie Ihn unser Glaube wahrnimmt).

 

7. We resolved to entrust our lives to our loving God and to live by faith, praising Him for our new unseen identity, confident that it would become visible to us in God's good time. (Wir haben uns entschlossen, unsere Leben unseren liebenden Gott anzuvertrauen und im Glauben zu leben, indem wir ihn für unsere neue unsichtbare Identität preisen und darauf vertrauen, dass diese Identität für uns sichtbar wird, sobald Gott dies will).

 

8. As forgiven people free from condemnation, we made a searching and fearless moral inventory of ourselves, determined to root out fear, hidden hostility, and contempt for the world. (Als Menschen, denen vergeben wurde und die frei von Verurteilung sind, haben wir eine furchtlose moralische Bestandsaufnahme von uns selbst gemacht und sind entschlossen, Furcht, versteckte Feindseligkeit und Verachtung für die Welt auszumerzen).

 

9. We admitted to God, to ourselves, and to another human being the exact nature of our wrongs and humbly asked God to remove our defects of character. (Wir haben vor Gott, vor uns selbst und vor einem anderen Menschen all unsere Fehler schonungslos eingestanden und Gott demütig gebeten, die negativen Aspekte unseres Charakters zu entfernen).

 

10. We willingly made direct amends wherever wise and possible to all people we had harmed. (Wir haben versucht, soweit als möglich jeglichen Schaden, den wir anderen zugefügt haben, wieder gut zu machen).

 

11. We determined to live no longer in fear of the world, believing that God's victorious control turns all that is against us into our favor, bringing advantage out of sorrow and order from disaster. (Wir haben uns entschlossen, nicht mehr länger in Furcht vor der Welt zu leben, da wir glauben, dass Gottes siegreiche Kontrolle alles, was gegen uns steht, zu unseren Gunsten wendet und etwas Gutes aus den Sorgen hervorbringt sowie Ordnung aus dem Chaos).

 

12. We determined to mature in our relationships with men and women, learning the meaning of a partnership of equals, seeking neither dominance over people nor servile dependency on them. (Wir sind entschlossen, in unseren Beziehungen zu Männern und Frauen zu reifen und die Bedeutung einer Partnerschaft von gleichberechtigten Partnern zu lernen, wobei wir weder Dominanz über Menschen noch Abhängigkeit von ihnen suchen),

 

13. We sought through confident praying, and the wisdom of Scripture for an ongoing growth in our relationship with God and a humble acceptance of His guidance for our lives. (Wir haben durch vertrauensvolles Beten und die Weisheit der Bibel ein andauerndes Wachsen unserer Beziehung zu Gott gesucht, sowie ein demütiges Annehmen Seiner Führung für unser Leben).

 


14. Having had a spiritual awakening, we tried to carry this message to homosexual people with a love that demands nothing and to practice these steps in all our lives' activities, as far as lies within us. (Nachdem wir ein spirituelles Erwachen erleben durften, versuchen wir nun, diese Botschaft an andere Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen heranzutragen - mit einer Liebe, die nichts verlangt und nichts fordert. Wir werden diese Schritte in allen Bereichen unseres Lebens praktizieren, so weit uns dies möglich ist).






Selbst ohne hier die Schritte näher zu erläutern, dürft schon anhand der Titel für jeden nachvollziehbar sein, dass es hier um weit mehr als nur um Verhaltensänderungen geht.

Selbst konventionelle 12-Schritte Programme konzentrieren sich nicht alleine auf das Verhalten. Ohne eine grundlegende Änderung der inneren Einstellung wäre wohl auch ein Suchtproblem nicht zu meistern. Selbst wenn diese innere Änderung noch nicht da ist, ist es aber unerlässlich, das Verhalten zu ändern!

Inzwischen gibt es auch 12-Schritte Programme auf christlicher Basis, die den Rahmen noch erheblich erweitern. Hier kann schon längst nicht mehr nur von reinen Verhaltensänderungen gesprochen werden.

Homosexuals Anonymous mit seinen 14 Schritten geht noch erheblich weiter. Bei uns steht Gott im Mittelpunkt.

Douglas McIntyre, Mitgründer von HA, hat in einem Vortrag auf der internationalen Konferenz von HA im September 2006 gemeint: "Der Grund, warum viele nicht geheilt werden, ist, weil sie nicht wirklich glauben, dass es geschehen kann!" Weiterhin meinte er, als sie damals (zeitgleich mit Exodus vor ca. 30 Jahren!) angefangen haben, hatten sie keine der vielen schlauen psychologischen Bücher (so nützlich sie auch sein mögen). Alles, was sie hatten, war die Bibel. Und das ist auch alles, was Doug bis heute hat. Wer ihn getroffen hat, kann bezeugen, was für eine unglaubliche Ausstrahlung von ihm ausgeht und welch starken Glauben er vermittelt. Er ist inzwischen Familienvater mit erwachsenen Kindern!

Kürzlich meinte jemand, man dürfe den Menschen nicht erzählen, ihr Glaube könne sie heilen. Damit würde man sie nur frustrieren. Sowas machen nur Charismatiker. Vielmehr solle man wohl all den psychologischen Konzepten hinterherlaufen, die es momentan gibt.

Dazu folgendes: es ist ein Armutszeugnis, eine Bankrotterklärung dem christlichen Glauben gegenüber, so etwas auch nur zu denken. (Nützliche Bibelstellen hierzu gibt es viele. Wie wäre es mit Apostelgeschichte Kapitel drei und vier?).

Wir achten und respektieren all diejenigen, die mit besten Absichten - und vielen psychologischen Konzepten Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen helfen möchten. Sicherlich ist vieles davon hilfreich und die Arbeit, die diese Menschen leisten, außerordentlich.

Wir möchten aber davor warnen, alleine diesem Bereich zu vertrauen und sich von der Macht des Glaubens zu verabschieden. Im allgemeinen ist niemand dieser - wenn auch gutmeinenden - Helfer Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeut, die tatsächlichen wissenschaftlichen Fachkenntnisse sind also sehr begrenzt. Zum anderen betrachtet moderne Wissenschaft Homosexualität weder als Krankheit noch als psychische Störung, daher auch nicht als behandlungsbedürftig. Homosexualität wird als gleichwertige Form sexuellen Begehrens gesehen.

Selbst wenn man aber Psychologe o.ä. wäre - Wissenschaft kann sich ändern. Der Glaube und die Bibel, auf der er sich gründet, bleibt felsenfest.

Soll man sich also zurück lehnen und nichts tun, da Gott uns ja "heilt" ("heilt" im christlichen Sinne, nicht im psychotherapeutischen)?

Nein. Gott hat von uns immer verlangt, dass wir uns aktiv für Ihn entscheiden. Dass wir unseren Teil tun und täglich unser Kreuz auf uns nehmen und Ihm nachfolgen - egal, wie schwer und lange es dauern wird. Natürlich und selbstverständlich kann Er uns auch "auf einen Schlag" heilen - und hat dies auch schon bei Menschen getan. Aber Er alleine entscheidet, ob wir durch einen Lernprozess gehen sollen und Ihm so immer wieder bezeugen können, dass wir in jeder Situation zu Ihm halten, oder ob wir alleine durch die Kraft unseres Glaubens in kürzester Zeit frei sind.

Psychologie und das Verstehen von Hintergründen, die zur Entstehung unserer gleichgeschlechtlichen Neigungen beigetragen haben, ist sicherlich wichtig - und mit ihr die Arbeit, die sich darauf gründet.

Psychologie alleine liefert aber weder die Motivation noch den Weg, um Freiheit ("Freiheit" wiederum im christlichen Sinn) zu erlangen. Psychologie kann sich ändern - der Glaube nicht. Was weltliche Wissenschaft betrifft, kann man sich immer irren. Die Bibel bleibt.

Letztendlich ist es für mich als Christ zwar interessant, zu erfahren, welche Faktoren zu meiner Neigung beigetragen haben, letztlich aber zweitrangig. Gott hat mich mehrfach in ungewöhnlich scharfer Form davor gewarnt, dieser Neigung nachzugeben - gleich welche Ursache sie hat. Und dies hat Er nicht getan, weil Er mich gerne herum kommandiert, sondern weil Er mich liebt und nicht will, dass mir etwas geschieht. Er weiß um die Konsequenzen meines Tuns, sollte ich mich von Ihm abwenden.


Was die Findung unserer wahren Identität betrifft, so ist dies bei HA ein zentraler Punkt. Unter Identität verstehen wir aber nicht dasselbe wie weltliche Wissenschaft. Unsere wahre Identität finden wir auch nicht in Büchern von Nicolosi & Co - so wichtig sie auch sein mögen. Unsere wahre Identität finden wir alleine in dem, als dessen Ebenbild wir geschaffen wurden: in Gott. Wenn wir zu Ihm aufschauen, sehen wir unser wahres Ich.


In HA verwenden wir viele Hilfsmittel, die uns und anderen geholfen haben, unsere Situation zu verstehen. Seien es nun hilfreiche Bücher, die wir zusammen lesen und besprechen, Filme, die wir anschauen oder gemeinsame Aktivitäten.

Wichtig ist für uns, nicht nur vor dem Bösen wegzulaufen (Vermeidungsstrategien und Ablenkungstechniken, auch wenn uns diese unterstützen, uns nicht in Gefahr zu begeben), sondern auch zum Guten hin zu laufen (unsere wahre Identität in Jesus Christus zu finden, wenn möglich zerbrochene Beziehungen zu Freunden und Verwandten wieder her zu stellen, sinnvolle Aktivitäten zu finden. sich sozial und in der Gemeinde zu engagieren, tägliches Gebet und Bibelstudium sowie gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen um das hinter Homosexualität stehende Bedürfnis auf gesunde art und Weise zu befriedigen - und natürlich der Aufbau unserer Männlichkeit/Weiblichkeit). Robert bietet z.B. auch das "Men's Fraternity"-Programm an (siehe www.freewebs.com/mensfraternity).

Hier etwa unser Rechenschaftsbericht. Dieser war ursprünglich nicht Teil von HA, wurde aber zuerst im Online-Programm, dann auch in lokalen Gruppen eingeführt. Zum einen folgt er dem biblischen Prinzip, sich gegenseitig Verfehlungen einzugestehen (nur Sünde sucht die Verborgenheit! Bekennen ist der erste Schritt zur Vergebung!), zum anderen hilft uns dieser Bericht, unsere Aufmerksamkeit auf zentrale Punkte zu lenken.

Im Gegensatz zu traditionellen 12-Schritte Programmen ist hierbei die Mitwirkung der Brüder und Schwestern erwünscht, die sich gegenseitig unterstützen und motivieren sollen. Es ist ausdrücklich gewünscht, sich gegenseitig vorzuschlagen, was man tun könnte, um es nächste Woche besser zu machen. Nicht, weil man gerne weise Ratschläge erteilt und sich besser fühlt als der Andere. Wir sitzen alle im selben Boot und sind uns dessen sehr wohl bewusst. Wir wollen uns gegenseitig helfen, und der Austausch von Tips und Erfahrungen hat sich als extrem hilfreich und auch von allen Seiten erwünscht gezeigt.


Hier ist er also:




Rechenschaftsbericht von Homosexuals Anonymous (online):

1) Hast du das Gefühl, du warst diese Woche in Verbindung mit Gott? Bitte erkläre dies.
2) An wie vielen Tagen hast du diese Woche eine ruhige Zeit mit Gott verbracht? (Alternativ: an wie vielen Tagen hast du in der Bibel gelesen?)
3) Was hat dich Gott diese Woche gelehrt?
4) Hast du diese Woche einen Gottesdienst besucht?  Wenn nicht, warum nicht? Und: wie sah es mit deinem Engagement in deiner Gemeinde, in sozialen Organisationen und für Menschen in Not aus?
5) Welche Schritte hast du diese Woche unternommen, um eine gesunde männliche (weibliche) Beziehung mit jemand zu beginnen oder fortzusetzen? 
6) Hast du das Gefühl, du hast diese Woche Fortschritte gemacht? Erkläre dies.
7) Hast du dich diese Woche sexuell betätigt?  (Masturbation, Pornographie  und jede andere homosexuelle Aktivität wie etwa Fantasien zuzulassen, unangemessene zweite Blicke auf jemand oder etwas. Sei bitte genau und sage uns, wie oft du das getan hast!)
8) Was könntest du nächste Woche tun, um deine Brüder (Schwestern) zu ermutigen und zu unterstützen? Wen im Besonderen?
9) Hast du diese Woche nützliche Literatur gelesen, Filme angesehen oder Veranstaltungen/Seminare besucht?
10) Erzähle uns von positiven Dingen, die letzte Woche geschehen sind und für die du dankbar sein solltest.
11) Hast du diese Fragen ehrlich beantwortet? Wenn nicht, warum nicht?



Weitere Charakteristika von HA ist etwa die Dauer des durchschnittlichen Aufenthalts eines
Mitglieds in den Gruppen (prinzipiell kann jeder bleiben, so lange er will - die meisten
bleiben auch längee Zeit, oft sogar über mehrere Jahre).

Ebenso charakteristisch ist die enge Verbindung zwischen den Mitgliedern, die sich im Laufe
der Zeit aufbaut sowie der durchschnittlich hohe Informationsstand sowie die Motivation
unserer Leiter.

Wir sehen uns als eine Familie - und behandeln uns auch so.

Dies führt zu einem weiteren Punkt von HA: die nicht-hierarchische Struktur und die
familiäre Beziehung - auch auf internationaler Basis.

Zentraler Inhalt von HA ist und bleibt aber unser christlicher Glaube. Wissenschaft kann
und wird sich ändern - die Wahrheit der Bibel bleibt bestehen bis ans Ende aller Tage.

Wir haben erkannt, dass wir dort gescheitert sind, wo wir versucht haben, mit eigener
"Weisheit" Erfolg zu haben und das Ganze unter Kontrolle zu bringen. Jetzt, wo wir uns
voll und ganz Gott anvertraut haben, fühlen wir uns endlich sicher und geborgen.


Abschließend dürfen wir sagen, dass wir uns solidarisch mit allen Einrichtungen sehen, die
Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen helfen wollen. Auch wenn unsere
zutiefst christliche Vorgehensweise sich vielleicht von anderen Einrichtungen unterscheidet,
sehen wir uns nicht als Konkurrenz oder gar als "besser" als andere, sondern als deren
Ergänzung.



Wir bieten jedem, der dies möchte, unsere helfende Hand an und gehen mit ihm oder ihr den
Weg hin zu Jesus!


Warum lehnt ihr es eigentlich ab, euch als "homosexuell" oder "gay", "schwul" oder "lesbisch" zu bezeichnen?

Weil all diese Begriffe nicht das bezeichnen, was einen Menschen ausmacht. All diese Wörter reduzieren einen Menschen auf seine sexuellen Empfindungen. Wer sich als "gay" bezeichnet, geht sogar noch einen Schritt weiter: Ihm ist es im Prinzip egal, ob seine "Homosexualität" nun angeboren ist oder nicht. Er ist, wie er ist und er will eine Gesellschaft, in der homosexuelle Vrbindungen den selben Stellenwert wie heterosexuelle Ehen haben. Solche Menschen sehen ihre gleichgeschlechtlichen Empfindungen als das Zentrum ihres Lebens, um das sich alles dreht und sie gehen nicht selten auch sehr aggressiv vor und schreiben anderen vor, was sie zu sagen und denken haben. Die ganze Gesellschaft muss so denken wie sie - oder dies zumindest "akzeptieren" (was auf eine Befürwortung hinausläuft, denn eine andere Meinung wird schnell als "homophob" diffamiert).

Wir sehen uns als heterosexuelle Männer und Frauen, die - aus welchen Gründen auch immer (und seien sie "genetisch"!) - gleichgeschlechtliche emotionale und sexuelle Empfindungen haben. Zuerst aber sind wir Menschen, also Männer und Frauen. Wir definieren uns nicht über einen einzigen Aspekt unseres Lebens und sehen uns auch nicht als "Sklaven" unserer Empfindungen an. Wir wurden von Gott geschaffen und als Seine Geschöpfe geht das, was uns ausmacht, weit über eine Definition über gleichgeschlechtliche Empfindungen hinaus.

Wir laufen also nicht herum und rufen ständig, wir seien hetero- oder homosexuell (oder gar "gay"), sondern wir sind einfach nur wir selbst.

Nicht mehr und nicht weniger.

 

Fragen

Homosexualität ist nicht falsch - schließlich ist mittlerweile klar, dass Schwule so geboren worden sind! Da müsste Gott ja einen Fehler gemacht haben!

Zum einen gibt es bis jetzt noch keinen einzigen beweis dafür, dass Homosexualität angeboren ist - warum also annehmen, Gott hätte uns "schwul" gemacht? Sexualität wird für gewöhnlich durch ein Bündel verschiedenster Faktoren beeinflusst, wobei die Gene nur einen Teil ausmachen. Zum anderen ist es für einen Christen unerheblich, ob man so "geboren" wurde oder nicht. Wir sind nicht Sklaven unseres Gencodes und außerdem ist die Tatsache, dass etwas "angeboren" ist kein Hinweis dafür, ob es auch moralisch richtig ist. Gesetzt den Fall, es gäbe tatsächlich ein "schwules Gen": als Christen müssen wir dann eben lernen, damit zu leben. Für uns ist die Bibel ausschlaggebend und das, was Gott uns darin sagt.


Ich habe mir meine Gefühle doch nicht ausgesucht!

Das mag so sein. Es gibt aber weitaus mehr Gefühle, die wir uns nicht aussuchen. Manchmal sind wir vielleicht wütend oder eifersüchtig. Diese Gefühle haben wir uns auch nicht ausgesucht - wir können uns aber sehr wohl aussuchen, ob wir ihnen freien Lauf geben und sie ausleben!


Ich bin schon homosexuell, seitdem ich denken kann!

Vielleicht hast du tatsächlich schon seit frühester Kindheit gemerkt, dass du "anders" bist (wobei wir hier ausdrücklich "anders" betonen - kann es nicht auch sein, dass du nur rückwirkend alles in diesem Licht interpretierst - was weiß ein Kleinkind denn schon von Homosexualität?). Vielleicht kannst du dich einfach nicht mehr erinnern. Wie dem auch immer - selbst das macht etwas nicht richtig oder falsch.


Gott hat mir also diese Gefühle gegeben - und jetzt will Er, dass ich ihnen nicht nachgebe??

Nur weil du bestimmte Gefühle hast, muss das nicht gleich heißen, dass Gott sie dir gegeben hat. Alle Menschen haben Gefühle, die auszuleben dem christlichen Glauben widersprechen würde. Na und? Auch Jesus wurde versucht - und hat der Versuchung widerstanden!


Wie auch immer - aber ich kann doch meine Sexualität nicht einfach ändern! Wollt ihr mich umpolen?

Wir zwingen niemanden, etwas zu tun oder nicht zu tun und wir wollen erst recht niemanden "umpolen". Als Christinnen und Christen glauben wir tatsächlich daran, dass das, was Menschen unmöglich ist, sehr wohl für Gott möglich ist. Und zu Ihm wenden wir uns um Hilfe. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere gleichgeschlechtlichen Neigungen sowohl in ihrer Häufigkeit wie auch in ihrer Intensität erheblich nachgelassen haben. Bei einigen sind sie gar ganz verschwunden. Manche unter uns haben heterosexuelle Gefühle entwickelt oder diese verstärkt - und eine Familie gegründet. Andere blieben Singles. Allen gemeinsam aber ist, dass sie ein enges Verhältnis zu Gott aufgebaut haben und ihr Leben an dem orientieren, was er uns in der Bibel sagt. Es mag sein, dass wir noch gleichgeschlechtliche Gefühle haben, aber sie beherrschen uns nicht mehr. Wir haben unser altes Leben aufgegeben und ein neues in Christus begonnen. Gehorsam dem Herrn gegenüber ist für uns wichtiger als alles andere. Im übrigen gibt es weltweit Wissenschaftler, die sehr wohl daran glauben, dass Homosexuelle therapeutisch begleitet werden können (siehe hierzu auch unser Selbstverständnis).


Warum sollte Gott denn wollen, dass ich etwas verändere, dass ich mein ganzes Leben lang gehabt habe? Ich habe ja versucht, es zu verändern, war aber nichts. Das klingt doch überhaupt nicht nach Gott!

Das klingt sogar sehr nach Gott! Er fordert von dir nichts anderes als von allen von uns: uns selbst zu verleugnen, ja aufzugeben. Unser Kreuz auf uns zu nehmen und Ihm nach zu folgen! Er weiß, dass du versucht hast, dich zu ändern und das aus eigener Kraft nicht kannst! Er hat auch nicht gesagt, dass DU dich ändern musst. Er hat gesagt, du musst Ihm nachfolgen und gehorsam leben. Die Veränderung in unseren Herzen, also im Inneren, ist Sein Job - der Gehorsam allerdings unserer. Wir sind nicht hier, um unser "Selbst" zu befriedigen, sondern es zu verlieren. Nichts von uns und alles von Ihm!






Scham?

Was bedeutet Scham in Verbindung mit Homosexualität? Schämen sich Schwule dafür, dass sie so sind, wie sie sind?

Das ist hiermit nicht notwendigerweise gemeint. Zwar lässt sich durchaus bei vielen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen in ihrer frühen Pubertät, wenn die ersten sexuellen und emotionalen Gefühle für Menschen des gleichen Geschelchts auftreten, feststellen, dass hier eine gewisse Scham auftritt und sich die Betroffenen oft innerst zutiefst dagegen sträuben. Dies lässt sich auch nicht einfach auf die Diskriminierung durch die Gesellschaft schieben. Viele junge Menschen, die dies durchmachen, weigern sich innerlich, ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen einfach so anzunehmen und wollen nichts mehr, als heterosexuelle Neigungen zu entwickeln. Irgendwann geben sie diesen Kampf aber dann auf - unter anderem deshalb, weil die Gesellschaft ihnen ständig unter die Nase reibt, wie toll und normal es ist, diese Neigungen auszuleben - oder weil sie keine Unterstützung bei diesem inneren Kampf um ihre Identität gefunden haben.

Tatsächlich ist dieses Schamgefühl jedoch bereits vor den gleichgeschlechtlichen Neigungen vorhanden. Bereits sehr früh denken Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, wenn mich jemand anderes so sehen könnte, wie ich wirklich bin, würde er/sie mich abweisen.


(Quelle: u.a. Dr. Joseph Nicolosi)

Die Absurdität des Atheismus

Das größte Problem dabei, wenn man sich kosnequent als Atheisten bezeichnet: Es gibt kein "richtig" und "falsch", kein "gut" oder "schlecht", allerhöchstens gibt es das Prinzip des "Überlebens des Stärkeren".

Warum?

Auf welcher Basis und aufgrund welchen Standards entscheidet man denn, was richtig oder falsch, was gut oder schlecht ist? Und wer entscheidet das?

Die menschliche Vernunft? Nun, Christen gestehen durchaus zu, dass Menschen tief in sich - zumindest bis zu einem gewissen Maß - erkennen können, was gut oder schlecht ist. Für einen konsequenten Atheisten kann es aber so etwas wie "gut" oder "schlecht" gar nicht geben. Die Frage ist also nicht nur, ob es so etwas gibt, sondern warum eigentlich überhaupt? Von dem trotz allem recht individuellen Maß bei der Beurteilung, ob etwas zur einen oder zur anderen Kategorie gehört, ganz zu schweigen.

Der Gesetzgeber? Und wenn der Gesetzgeber Mord für richtig erklärt, darf man es dann tun?

Die Mehrheit? Nun, die Meinung der Mehrheit schwankt fast täglich. Außerdem gibt es hier dasselbe Problem: was, wenn die Mehrheit morgen sagt, es ist in Ordnung, behinderte Menschen umzubringen?

Persönliches Glück? Hört sich ja gut an, aber was, wenn jemand persönlich damit glücklich wird, Kinder umzubringen? Oder wie es ein Professor ausgedrückt hat: wenn eine Familie ihr behindertes Kind umbringt und dafür wieder gesunde Kinder bekommt, wiegt das durch die nachkommenden Kinder folgende Glück das vorhergehende "Unglück" auf!

Alles ist in Ordnung, so lange man niemanden damit weh tut und alle Beteiligten einverstanden sind? Mit dem Argument wird vom Gruppensex bis hin zur Homosexualität, aber auch Pädophilie und sonstiges alles rechtfertigt. Auch hier darf man nachfragen, wer denn entscheidet, was wem wann weh tut und warum es eigentlich überhaupt ein Problem darstellt, jemanden weh zu tun, wenn es keinen Gott geben soll?

Konsequenterweise kann man dann auch nicht das verurteilen, was Hitler und die Nazis getan haben. Aufgrund welcher Basis denn, wenn es "gut" und "schlecht" eigentlich nicht gibt?

Ein konsequenter Atheismus ist absurd und führt ins Nirgendwo.

(Empfohlene CD's: Ken Hensley: The Absurdity of Atheism)

 

Liebe den Sünder, hasse die Sünde!

Wer hat diesen Satz noch nicht gehört: Wir sollen den Sünder lieben, aber die Sünde - also das, was er/sie tut, hassen.

Natürlich stimmt das im Prinzip, jedoch raten wir sehr davon ab, Sätze wie diese zu benutzen, und zwar aus folgenden Gründen:

1) Mit Allgemeinplätzen und Binsenwahrheiten, so wahr sie auch sein mögen, überzeugt man wohl kaum irgend jemand.

2) Wir lieben also den Sünder. Wann haben wir denn das letzte mal konkret, praktisch und völlig uneigennützig gezeigt, dass wir einen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen lieben? Sollte das nämlich nicht der Fall sein, geht ein derartiger Satz schnell nach hinten los!

3) Der Adressat eines solchen Satzes ist wohl ein Mensch mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Wir wollen ihm damit mitteilen, dass wir ihn/sie als Menschen lieben, aber das, was er/sie tut, ablehnen. Gut und schön, aber ein Mensch mit gleichgeschlechtlichen Neigungen denkt in der Regel, er IST so, wie er ist. Für ihn/sie geht es hier nicht um ein Verhalten, sondern um seine Identität, die er/sie genausowenig zu ändern vermag (zumindest denkt er/sie dies), wie ein Mensch seine Hautfarbe verändern kann. Er/sie kann also nicht einfach etwas ablegen, was ihn/sie in seiner tiefsten Persönlichkeit ausmacht. Ganz im Gegenteil: weil er/sie denkt, dass seine Identität homosexuell ist, führt ein Satz wie oben genannter zumeist dazu, dass er/sie sich al Mensch abgelehnt fühlt - ob das nun gewollt ist oder nicht. In der Regel wird er/sie deshalb auch sehr verärgert, verletzt und/oder aggressiv reagieren oder den Absender dieser Botschaft als verlogen, scheinheilig oder bestenfalls rückständig, verbohrt und dumm ansehen.

Anstatt also einfach mit platten Allerweltswahrheiten zu kommen (selbst wenn sie einen wahren Kern haben!), sollten wir dieselbe Botschaft lieber praktisch ausdrücken und den Betroffenen zeigen, dass wir sie lieben - aber ihnen auch verständlich machen, dass es für uns als Christinnen und Christen gewisse Grenzen gibt, die wir im gegenseitigen Umgang doch eingehalten haben möchten.

Es gibt Homosexuelle und es gibt Heterosexuelle. Beides sind eigenständige Formen der Sexualität und haben keinen gemeinsamen Ursprung.

Traurig, dass solche Thesen von christlichen Theologen vertreten werden. Warum? Weil es aus christlicher Sicht schlichtweg falsch ist – und selbst aus säkularer Sicht eine Position mit Konsequenzen ist. Aus eigener Erfahrung können wir euch sagen, dass es einen enormen Unterschied macht, welchen Blickpunkt man einnimmt. Wer sich etwa als “gay” bezeichnet, kauft sozusagen das ganze Paket: er/sie erzählt jedem, ob er es hören will oder nicht, dass er/sie schwul oder lesbisch ist. Nicht nur das: man fordert von der gesamten Welt, die gleiche Einstellung zur Homosexualität zu haben wie man selbst, ansonsten ist man schnell dabei, die “Gegenseite” mit Schimpfwörtern zu überhäufen und öffentlich durch den Dreck zu ziehen und in eine radikale, “fundamentalistische” Ecke zu drängen. Die Zugehörigkeit zur “Szene” wird außerdem nicht nur öffentlichkeitswirksam erklärt, sondern auch praktiziert – inklusive eines Sexualverhaltens mit oft (wenn auch nicht immer!) wechselnden Partnern und tendenziell weitaus extremeren oder zumindest “wilderen” Sex als der Rest der Welt. Man ist 24 Stunden am Tag “gay” und das ganze Leben scheint sich nur mehr darum zu drehen (wir überzeichnen hier bewusst, um die Unterschiede klarer herauszuarbeiten).
Dann gibt es die, die sich als “homosexuell” bezeichnen. Das sind Menschen, die nicht unbedingt etwas mit der schwul-/lesbischen Szene am Hut haben, sondern dieser sogar oft ablehnend gegenüberstehen und mit der offenen Zurschaustellung einen lauten, schrillen Form von Homosexualität nichts anfangen können. Sie sehen meist aus wie Otto Normalverbraucher und leben zumeist auch so. Hier finden sich auch längerfristigere Partnerschaften und auch sexuell ist man in der Regel gemäßigter als die erste Gruppe.
Schließlich gibt es noch die, die sich als das sehen, als das sie Gott geschaffen hat: heterosexuelle Menschen. Heterosexuelle Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer (und selbst wenn diese genetischer Art sein mögen!) – gleichgeschlechtliche Neigungen haben. Für diese letzte Gruppe gibt es so etwas wie Homosexualität als eigenständige Form der Sexualität nicht (dieser Begriff ist im Übrigen noch relative jung!). Diese Gruppe vertritt im Grunde nichts anderes als das biblische Menschenbild – wofür sie auch ständig angegriffen und niedergemacht werden. Hier ist man sich offenbar für nichts zu schade. Man darf aber fragen, warum dies so ist. Wenn ich mir meiner eigenen Sexualität so sicher bin und sie wirklich für so natürlich und normal halte, wie dies Schwule und Lesben immer wieder behaupten, kann es mir erstens egal sein, ob diese nun “angeboren” ist oder nicht (ich würde hierauf keinen Gedanken verschwenden!), zweites könnte es mir völlig gleichgültig sein, ob es da Menschen gibt, die nicht so leben möchten. Warum sollte mich das auch stören? Mir geht es ja mit dem gut, was ich zu haben glaube und zu sein meine. Eine derartige Aggressivität gegenüber Ex-Gay Gruppierungen oder einfach nur traditionellen, konservativen Christinnen und Christen macht nur Sinn, wenn ich mir selbst absolut nicht so sicher bin, ob das, was ich da tue und zu sein vorgebe, wirklich mit einem rein heterosexuellen Leben zu vergleichen ist. Wenn ich tief in mir drin nicht so sein und so empfinden möchte, aber irgendwann aufgegeben und mich einem schwulen Leben hingegeben habe. Und jetzt kommen da Leute, die sagen, sie wollen nicht so leben und die offenbar sogar langfristig ihr Leben ändern können. Da tue ich mir natürlich schwer mit Ausreden mir selbst und anderen gegenüber. “Ich kann nicht anders”’ “ich bin so wie ich eben bin” usw. Klingt da auf einmal schal und leer.

Die Geschlechtsidentität entwickelt sich bereits in der Kindheit und kann weder verändert noch beeinflusst werden. Wer versucht, Homosexuelle zu therapieren, handelt unmenschlich, da er Homosexuelle zwingt, ihre Identität zu verleugnen. “Bekehrungen”

Unglaublich, dass auch solche Thesen von christlichen Theologen vertreten und verbreitet werden. Dies ist eine zutiefst christliche Einstellung und eine ebenso unchristliche Haltung anderen gegenüber – und vom biblischen und Hintergrund sowie von der überwiegenden Lehre des Christentums in den letzten 2.000 Jahren her schlichtweg falsch.

Selbstverständlich beginnt die Entwicklung der Geschlechtsidentität eines Menschen bereits in frühester Kindheit. Nicht umsonst wenden wir uns ausdrücklich gegen das heutzutage so populäre “Gender-Mainstreaming”, das nette Worte verwendet, im Grunde aber die Grenzen zwischen den Geschlechtern leugnet und verschwinden lassen will. Auch muss man nur Standardwerke von Nicolosi, Satinover und anderen lesen, die nichts anderes behaupten. Oder man spricht mit Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen selbst. Wissen Sie, wie viele Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen Problem mit ihrem Vater seit frühester Kindheit hatten? Ein Vater, den sie oft als emotional oder physisch abwesend oder zumindest nicht zugänglich wahrgenommen haben und der sie dazu brachte, den für sie so notwendigen Anschluss an die Welt der Männer nicht zu finden?

Schwule Gruppen, die an Schulen gehen möchten und dort den Kindern und Jugendlichen erzählen wollen, wie schön und toll ein homosexuelles Leben doch sei und wie wertvoll homosexuelle Erfahrungen sind etc., behaupten ja ebenso wie oben angeführte Thesen, man müsse nicht Angst haben, dass sie die Jugendlichen verführen wollen oder aus heterosexuellen Jugendlichen homosexuelle machen würden, da dies ja eh nicht gehen würde. Netter Versuch. Die Wahrheit sieht aber anders aus: Kinder und Jugendliche sind, was ihre sexuelle Identität und damit auch ihre Geschlechtsidentität angeht, noch in der Entwicklungsphase. Reibt man ihnen in dieser Zeit ständig unter die Nase, wie toll und befriedigend und unglaublich schwuler Sex ist, werden sie das natürlich irgendwann mal vielleicht auch ausprobieren wollen. Mit Konsequenzen unter Umständen für ihr weiteres Leben. Das können Konsequenzen gesundheitlicher Art sein (welcher Jugendliche kümmert sich schon jedes Mal um Kondome, selbst wenn man es ihm/ihr immer wieder sagt?), aber auch ihren gesamten weiteren Lebenslauf betreffen (ein Beispiel von vielen, das zeigt, wohin frühe homosexuelle Erfahrungen führen können: Joe Dallas – www.joedallas.com).

Es war schon immer eine Strategie der Schwulenbewegung, Gays in der Öffentlichkeit als ganz normale Menschen wie du und ich darzustellen. Natürlich gibt es auch solche in der schwulen Szene. Jeder, der aber selbst Kontakt mit der Szene hatte – und viele von uns haben hier einen reichen Erfahrungsschatz, wird Ihnen bestätigen könne, dass eine langfristige und monogame Beziehung mit “ganz normalen Sex” und einem Lebensstil wie Otto Normalverbraucher in der Szene eine sehr große Ausnahme ist. Die schwule Szene zelebriert Sex – auch und gerade extremen Sex. In der Regel findet niemand Anstoß an schwulen Pornos, an Gruppensex in Saunas oder auf irgendwelchen Toiletten, Sado-Maso Praktiken, an Praktiken, die Ausscheidungen wie Urin beinhalten, an gemeinsamen Sex in dunklen Parks und vielem mehr. Hier soll nicht ein übertriebenes negatives Bild gezeichnet werden. Natürlich gibt es auch Schwule, die dies nicht tun. Die Tendenz zu extremeren und wilderen bzw. ausgefalleneren Sex ist weitaus deutlicher als bei heterosexuellen Paaren. Auch die Zahl der Sexpartner ist durchschnittlich höher. Dies wird von der schwulen Szene auch nicht als schlecht gesehen – man stellt sich aber ungern so in der Öffentlichkeit dar. Schließlich will man dort ein Ziel erreichen: die eigene Sichtweise zum allgemeinen Gesetz erheben und alle, die diese nicht teilen, in eine radikale, “fundamentalistische” und extreme Ecke zu drängen. Es ist schon interessant, dass man Ex-Gay Bewegungen und Therapieformen “Gehirnwäsche” vorwirft. Für uns hört sich die Taktik der Schwulenbewegung weitaus öfter nach Gehirnwäsche an als alles, was wir jemals getan haben.

Leider ist es auch bei einigen – wenn auch nicht bei allen - von uns so, dass sie als Kinder missbraucht wurden. Dies sind Tatsachen, die sich nun mal nicht leugnen lassen, wenngleich auch nicht jeder Mensch mit gleichgeschlechtlichen Neigungen in der Kindheit sexuellen Missbrauch erfahren hat, so kommt doch körperlicher, verbaler oder emotionaler Missbrauch schon öfter vor.

Nun heißt es z.B. auch, dass man Homosexuelle nicht mit Pädophilen verwechseln darf und im Grunde stimmen wir dem auch zu. Jedoch finden sich mittlerweile immer wieder auch Anhänger der Schwulenbewegung, die eine Herabsetzung des Alters für sexuelle Kontakte zwischen Menschen desselben Geschlechts befürworten – bis hin zu sexuellen Kontakten mit Kindern, sofern die Kinder und die Eltern zustimmen und das Ganze in “verantwortungsvoller” Atmosphäre geschieht (wenngleich es noch die große Ausnahme darstellt, dass Gays sexuelle Kontakte mit Kindern befürworten). Solche Entwicklungen geben uns sehr zu denken, vor allem auch im Hinblick darauf, was denn dann noch so alles hinter dem Vorhang wartet. Auch finden wir es sehr merkwürdig, dass vieles an den Forderungen und Taktiken der Pädophilen dem ähnelt, was die Schwulenbewegung in ihren Anfängen getan hat. Nein, man kann beides nicht vergleichen. Irgendwie scheint aber hinter beidem etwas weitaus Größeres zu stehen, als alles, was wir uns in unseren kühnsten Traumen vor nicht allzu langer Zeit erwartet hätten. Es ist beinahe so, als hätte man etwas losgelassen, das man nun nicht mehr unter Kontrolle bringt. Eine Tür geöffnet, die sich kaum mehr zu schließen lässt und vieles – gewollt oder ungewollt – mit hereinlässt, das niemand jemals wollte. Oder doch?

Wenn man einmal einen bestimmten Weg beschreitet, wird man es schwer haben, an einem bestimmten Punkt vernünftige und logisch-nachvollziehbare Argumente anzuführen, warum man jetzt stehen bleiben und nicht doch noch einen Schritt weiter gehen sollte. Wir unterstellen keineswegs der Schwulenbewegung, dass sie derartiges will, warnen aber vor der offenen Tür, die sich nun kaum mehr schließen lässt. Ist ein Tabu gebrochen, fällt es beim nächsten umso leichter, die Grenzen zu überschreiten – eine weitere unserer Erfahrungen.

Uns wird auch vorgeworfen, wir würden Menschen zur Ehelosigkeit “verdammen”. Dass derartige Vorwürfe auch von Christinnen und Christen kommen, ist erschreckend. Zum einen sind viele unter uns glücklich verheiratet und haben auch Kinder. Zum anderen ist Ehelosigkeit – auch für Menschen mit rein heterosexuellen Empfindungen – aus christlicher Sicht keine “Verdammnis”, sondern ein Geschenk. Eine ganze Reihe unserer Mitglieder lebt so – und sie haben ein erfülltes und sinnvolles Leben gefunden, auch – oder gerade weil? – sie ihr altes Leben hinter sich gelassen haben. Nicht zuletzt Jesus selbst hat so gelebt und viele seiner Anhänger ebenso. Im Neuen Testament wird Ehelosigkeit im Übrigen ausdrücklich positiv erwähnt. Wir empfinden es als beleidigend und diskriminierend, unsere Art zu Leben als “Verdammnis” zu bezeichnen.

Werden wir nun umgepolt? Verleugnen wir unsere Identität? Unterdrücken wir unsere Empfindungen? Sagen wir es einmal so: es gab Zeiten, wo viele von uns sich als “gay” oder “homosexuell” bezeichnet haben – immer wieder mit dem Hinweis versehen, sie seien schon immer schwul gewesen. Heute wissen wir, dass wir schon immer “anders” waren, dieses “Anders-Sein” dann irgendwann als “schwul” bezeichnet und rückwirkend unsere ganze Vorgeschichte als “schwul” umdefiniert und alles aus diesem Blickwinkel betrachtet haben. Was aber weis ein Vierjähriger bitteschön von Homosexualität, außer man reibt es ihm unter die Nase oder man lässt Pornos herumliegen? Wir haben unsere wahre Identität in dem gefunden, in dessen Ebenbild wir erschaffen wurden: in Gott. Wir unterdrücken unsere Empfindungen keineswegs und denken auch nicht, dass ihr Vorhandensein uns zu schlechten Menschen macht. Wir sind uns dieser Empfindungen bewusst, was aber keineswegs heißt, dass wir uns von ihnen beherrschen lassen. Dafür müssen wir sie nicht “unterdrücken” oder uns “verleugnen”. Wir wissen sehr gut über unser Inneres Bescheid und brauchen keine Hobbypsychologen, die selbst keine Ahnung haben, wovon sie hier eigentlich reden und die sich anmaßen, über uns zu urteilen. Ebenso wenig brauchen wir Fachleute, die nur das vertreten, was politisch korrekt ist. Viele von uns haben sich in den Jahren, die sie in der schwulen Szene verbracht haben, völlig verändert: ihre Art und Weise zu reden, ihr Aussehen, ihre Mimik und Gestik, ihre Wortwahl, selbst ihre Moralvorstellungen und Freundinnen und Freunde haben sich oft radikal verändert. Nein, das muss nicht zwangsweise so sein, viele von uns haben aber genau diese Erfahrungen gemacht. In den Jahren nach unserem Ausstieg aus diesem Leben haben wir eine Entwicklung durchgemacht und eine tiefgehende Veränderung erfahren dürfen. Heute verstehen wir, dass das, was wir seinerzeit als unsere “wahre Identität” gesehen haben, ein verzerrtes Bild unserer selbst war. Ein Bild, das im Laufe der Jahre immer verzerrter wurde und uns eine Brille übergestülpt hat, die uns den Blick auf unser tatsächliches Selbst verwehrt hat.

Wir schreiben unsere Sichtweise und unser Leben niemandem vor. Aber wir wehren uns gegen Beleidigungen und Unterstellungen, was uns betrifft. Die Freiheit, zu leben wie wir wollen und dies auch öffentlich kund zu tun, genau diese Freiheit, die die Schwulenbewegung jahrzehntelang für sich selbst gefordert hat, fordern wir auch für uns ein. Wir messen euch mit eurem eigenen Maßstab!

Gebetsmühlenartig werden uns “Umpolung”, menschenverachtende Praktiken der Gehirnwäsche und fundamentalistische Propaganda unterstellt. Allein die gebetsmühlenartige Wiederholung dieser haltlosen Behauptungen grenzt an sich schon selbst an Gehirnwäsche.

Auch wenn man etwas immer wieder wiederholt, wird es dadurch nicht richtiger. Es bleibt aber irgendwann im Kopf der Menschen hängen – ob dies nun gewollt ist oder nicht (wobei man wohl bei vielen eher davon ausgehen kann, dass genau dies beabsichtigt ist – unabhängig vom Wahrheitsgehalt derartiger Aussagen).

Die wenigsten, die all das ungeprüft und kritiklos nachplappern, was man ihnen vorplappert und sich dabei wohl noch sehr schlau und “zeitgemäß” vorkommen, begreifen, dass sie damit genau in die Falle getappt sind, die die Schwulenbewegung schon vor langer Zeit aufgestellt und geplant hat: Schwule und Lesben sind als nette und normale Menschen wie du und ich darzustellen (wobei bewusst verschiedene Aspekte des schwulen Lebens totgeschwiegen wurden und werden). Menschen jedoch, die nicht diese Meinung teilen, sind als radikal, fundamentalistisch, homophob, rückständig, menschenverachtend und noch vieles mehr darzustellen – wobei es auch hier auf den Wahrheitsgehalt nicht anzukommen scheint. Selbst Theologen und andere Menschen, die sich für sehr gelehrt halten, fallen blind in diese Grube. Vor allem Ex-Gays werden hier scharf angegriffen, da hier ja die “Gefahr” von innen heraus kommt, von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen selbst. Und was nicht sein darf, das kann auch nicht sein.

Wie ein Mantra wird immer wieder angeführt, Schwule seien so geboren. Und wenn schon? Ohne hier Vergleiche anstrengen zu wollen, aber jeder Mensch kann sich selbst ausdenken, was alles in gewisser Art und Weise von genetischen Vorbedingungen mit beeinflusst wird. Ist es allein damit schon “normal” oder “natürlich”? Wohl kaum. Wir sind nicht die Sklaven unseres Gencodes. Niemand zwingt uns zu einem bestimmten Verhalten. Gott hat jedem von uns die völlige Freiheit geschenkt, sich für oder gegen Ihn zu entscheiden. Was für ein ärmliches Bild von einem Menschen wäre das, zu behaupten, man sei als etwas Bestimmtes geboren und könne gar nicht anders als sich auch so zu verhalten! Das würde aus Menschen willenlose Roboter machen! Sexualität wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Einige davon sind genetischer Natur. Die Tatsache aber, dass etwas einen genetischen Hintergrund hat, macht es aber nicht “gut” oder “schlecht” oder auch “moralisch akzeptabel” oder “inakzeptabel”. Was wäre, wenn Pädophile morgen mit demselben Argument kommen: wir sind so geboren und können nicht anders? (nochmals: wir wollen damit keine direkten Vergleiche anstrengen, wagen aber doch zu behaupten, dass ein bestimmter Argumentationsstil schwer in Grenzen gehalten werden kann, wenn man ihn einmal verwendet).

Manchmal wird uns auch – selbst von christlicher Seite! – unterstellt, wir würden früher oder später doch unsere Neigungen ausleben, da wir sie nicht ewig unterdrücken können. Nochmals: was für ein ärmliches Menschenbild steckt hinter solchen Aussagen? Viele von uns leben seit Jahren oder gar Jahrzehnten ohne homosexuelle Kontakte, aber mit einem erfüllten Leben. Wer seid ihr, dass ihr über uns urteilen könnt oder euch herausnehmt, in unser Innerstes zu schauen? Was gibt euch das Recht, zu behaupten, wir hätten kein erfülltes Leben, wir würden unser “wahres Ich” unterdrücken usw. Seid ihr Gott??

Ist es nicht eher so, dass ihr hofft (!), wir würden wieder homosexuelle Kontakte haben oder uns als “Ex-Ex-Gays” outen, also als Menschen, die es aufgegeben haben, Freiheit von Homosexualität sowie ein gottgefälliges Leben anzustreben und nun in der Öffentlichkeit Lügenmärchen über uns verbreiten (wer glaubt im übrigen jemandem, der erst für die schwule Sache eingetreten ist, dann Freiheit propagiert hat und schließlich wieder den Rückzieher vom Rückzieher auf seinen Fahnen schreibt – um dann morgen vielleicht wieder umzuschwenken? Solche Menschen sollten wohl eher mal in sich gehen und zur Ruhe kommen. Manch einer scheint hier gerne im Mittelpunkt zu stehen)? Denn wenn wir das tun, könnt ihr mit dem Finger auf uns zeigen und sagen: “Seht ihr – wir haben es ja gleich gesagt!”. Wenn dies aber nicht geschieht und viele von uns auch weiterhin ein erfülltes Leben führen, ohne ihre Neigungen auszuleben, dann steht ihr mit euren Thesen unweigerlich ziemlich allein und verloren da – vor anderen, aber auch und gerade vor euch selbst.

Für einen Christen ist es aber beschämend, anderen zu prophezeien, sie würden früher oder später sowieso wieder in ihr altes Leben zurückfallen und sündigen (und auf nichts anderes läuft es hinaus, wenn man solche Thesen verbreitet – ob man das nun beabsichtigt hat oder nicht). Jesus ist am Kreuz gestorben, um die Macht der Sünde zu brechen und uns Freiheit zu schenken. Niemand wird gezwungen, Versuchungen nachzugeben – gleich, welche Empfindungen er/sie hat.

Noch beschämender aber ist es, biblische Aussagen bzw. Aussagen des kirchlichen Lehramts so lange zu drehen und zu wenden und sie so lange zu “interpretieren” und mit tausend Wenn und Aber und diversen Extras zu versehen, bis sie das gewünschte Ergebnis erzielen – in diesem Fall eine Akzeptanz des homosexuellen Lebens. Da ist man sich offenbar ebenfalls für nichts zu schade. Wenn ein Theologe sagt, die Bibel wurde ja nicht homosexuelle Neigungen, sondern nur Handlungen verurteilen und die Handlungen seien überdies im Licht der Zeit zu sehen und nicht für alle Zeiten gültig, so steckt hier wie in allen Irrlehren ein Kern Wahrheit. Ein Kern, der das Ganze sehr gefährlich macht. Ja, die Neigungen an sich sind nicht abzulehnen, da in der Regel niemand sich diese Neigungen aussucht. Mit derartigen Thesen soll aber bewusst oder unbewusst ein Schlupfloch gefunden werden, die die klaren Aussagen der Bibel und des Lehramts als etwas darstellen, das für die “moderne” Form der Homosexualität und im Licht “moderner” Wissenschaft nicht mehr gilt.

Was die Wissenschaft angeht, so ist diese heutzutage nicht mehr frei, da nur mehr das geforscht und verbreitet werden darf, was auch “politisch korrekt” ist. Unzählige Wissenschaftler verschiedenster Fachgebiete weltweit (!) teilen aber nicht diese Auffassung. Manche gehen damit auch an die Öffentlichkeit, andere verschweigen ihre Meinung lieber aus Angst vor Repressalien.

Wenn aber von Theologen ernsthaft behauptet wird, ein homosexuelles Leben sei mit den Aussagen der Bibel und des Lehramts vereinbar, so entbehrt dies nicht nur jeder Grundlage, es verdreht – bewusst oder unbewusst – die Wahrheit in einer Art und Weise, die selbst schon mit dem verglichen werden kann, was die politisch korrekte Meinung als “Fundamentalismus” oder sogar grenzend an “Gehirnwäsche” betrachtet (es mag nicht an sich Gehirnwäsche sein, erinnert aber in manchem daran).

Nicht zuletzt die Bibel selbst hat uns gesagt, dass ihre Weisheit den Gelehrten verborgen bleiben mag, einfachen Menschen oder Menschen, die wie Kinder sind, jedoch das Himmelreich gehört (nein, wir wollen nicht sagen, Theologen kommen nicht in den Himmel. Was wir aber ausdrücken wollen, ist, dass ein Doktortitel auch nicht vor Irrtum schützt und im Gegensatz dazu tiefer Glaube und Gottvertrauen mehr erfahren kann als alle Weisheit der Universitäten).

Nirgendwo in der Bibel wird Homosexualität positiv erwähnt – das Gegenteil ist der Fall: Homosexualität als solche gibt es in der Bibel nicht. Wenn sich Menschen aber homosexuell verhalten oder Menschen des eigenen Geschlechts in Begierde zueinander vergehen, wird dies immer in scharfen Tönen verurteilt und wir werden ausdrücklich davor gewarnt. Dies durch die gesamte Bibel hindurch – in verschiedensten Kulturen und Zeitepochen, sodass niemand ernsthaft behaupten kann, hier würde nur ein kulturelles Verhalten einer bestimmten Zeit angesprochen. Der Verweis, die Bibel sei zwar von Gott inspiriert, aber von fehlbaren Menschen geschrieben, die nur im Licht der eigenen Kultur schreiben konnten, ist höchst gefährlich: zum einen würde er sogar trotz allem die Ablehnung von Homosexualität unterstreichen, da diese durch alle Kulturen hindurch abgelehnt wurde. Zum anderen lässt sich auch diese Tür, wenn sie einmal geöffnet ist, kaum mehr schließen und jede Aussage der Bibel lässt sich nach Belieben und im Licht aktueller Wissenschaft neu “interpretieren”. Das bedeutet aber nichts anderes, als dass man sich selbst zu Gott macht und meint, man wäre schlauer als der Schöpfer des Universums. Den Fehler haben bereits Adam und Eva gemacht. Auch sie haben bereits gezweifelt, ob Gott wirklich gemeint und gesagt hat, was Er gesagt hat…


Wenn dann Theologen oder Wissenschaftler behaupten, dass die vielen Erfolge, die Gruppen wie die unsere verzeichnen darf, ihre Thesen nicht widerlegen, dass all die Menschen, die ihr Leben völlig verändert und Glück und Erfüllung in ihrem neuen Leben gefunden haben, nicht existieren oder sich bestenfalls selbst belügen, dann grenzt das selbst an unselige Praktiken. Hier wird die eigene Meinung verabsolutiert und alles, was dem widerspricht, von vorneherein ausgeschlossen – ohne dem überhaupt nachzugehen. Wie würden Sie das nennen?

“Ihr verändert ja nur euer Verhalten – innerlich bleibt ihr doch dieselben!” heißt es oft. Was gibt euch das Recht, das zu sagen? Könnt ihr in uns hineinschauen? Und selbst eine Verhaltensänderung ist nicht einfach “nur” eine Verhaltensänderung. Wenn etwa ein Alkoholiker (nein, wir wollen nicht Schwule mit Alkoholikern vergleichen…) aufhört zu trinken, so hat er damit nicht nur sein Verhalten geändert. Diese Entscheidung beeinflusst sein gesamtes Leben: seinen Beruf, seine Familie, seine Psyche, sein Verhältnis zu Gott und letztlich auch seine Identität. Wir gehen hier aber noch erheblich weiter und erfahren Veränderungen in verschiedensten Bereichen: in unserem Verhältnis zu Menschen des eigenen wie des anderen Geschlechts, in unserem Verhältnis zu Familienangehörigen und Freunden, in unserem Verhältnis zu uns selbst und zu Gott, aber auch in der Art und Weise, wie wir uns selbst sehen, wie wir leben, welche Filme wir ansehen, welche Bücher wir lesen, wie wir reden, wie wir denken sowie in der Entwicklung unserer Männlichkeit/Weiblichkeit und ebenso mitunter in unseren sexuellen und emotionalen Empfindungen. Zu behaupten, dass jemand das nicht tun könne, weil man selbst das nicht kann oder will oder das jemand psychisch krank würde, weil er/sie tut, was man selbst nicht tun kann oder will, ist unehrenhaft.


Die Bibel warnt uns davor, dass Zeiten kommen werden, in denen Irrlehrer auftreten werden und die Menschen die Wahrheit zu ihrem eigenen Verderben verdrehen oder für sie taub werden. Zeiten, in denen Christen verfolgt werden, wenn sie für diese Wahrheit eintreten. Wenn die Menschen selbst Jesus, den Sohn Gottes verfolgt und ans Kreuz geschlagen haben, warum sollte es denen, die Ihm nachfolgen, besser gehen? Solche Zeiten werden kommen und so wie das Fallen des Laubes den Herbst ankündigt werden diese Zeichen das Ende aller Zeiten ankündigen. Nur wenige werden dies begreifen und sich bereit halten. Die meisten werden über sie lachen und sie weiter verfolgen. Uns wurde aber auch gesagt, dass wir uns nicht zu fürchten brauchen. Dies muss so geschehen, aber Jesus wird bis ans Ende aller Zeiten bei Seinen Jüngern bleiben. Er hat versprochen, Seiner Kirche einen Wächter – den Heiligen Geist zurück zu lassen, der in uns wohnt und uns führen und leiten sowie Kraft, Mut und Weisheit schenken wird. Wir sind frei, unsere Wahl zu treffen: entscheiden wir uns für oder gegen Ihn? Entscheiden wir uns für das ewige Leben oder investieren wir lieber in eine “gute Zeit” und “Spaß” in die wenigen Jahre, die wir hier auf Erden haben?

Nur mal angenommen – nur einfach der Diskussion willen: was wäre, wenn Gott tatsächlich gemeint hätte, was Er uns in der Bibel gesagt hat? Wenn das nicht nur fundamentalistische Propaganda und Gehirnwäsche, sondern die pure Wahrheit wäre? Wenn wir eines Tages vor dem Thron Gottes stehen und wer weiß was geben würden, wenn wir nochmals eine Chance bekommen würden und alles anders machen könnten – dies uns aber versagt bleibt, weil wir unsere Chance bereits hatten und nicht genutzt haben?

Was wäre, wenn Jesus tatsächlich lebt?

Crucified

Hello Guys

I've been meaning to share this with you for some time now but I
figured that I've already said so much, I didn't want to overload you.

This is something that totally transformed my life and have made my
walk with the Lord so much better. Eversince I was taught this truth,
I have gained new insight and victory into areas I found problematic
in my life.

As you may have noticed, I'm not perticualry keen on focusing
exclusively on homosexuality. Such an approach I believe gives the
impression that we're one dimentional (which we are not!) and it also
alienates us from the rest of believers. I shall therefore present
this teaching not just in an effort to help you understand your
struggles with homosexuality better, but that you may also understand
other areas of your self better.

Colosians 3:2-3 saya: " Set your mind on the things above, not in the
things that are on earth. For you have died and your life is hidden
with the Messiah in God."

I don't know about you, but I never really understood this passage of
Scripture and all the others that also speaks of believers dying very
well. I understood the atonement of Yeshua on the Cross for our sins
and ressurection well, but I never understood when apostle Paul
refered to himself as being dead, especially when he says he's been
crucified with Christ. Being very analytical person by nature, I
attempted many times to solve this mystery on my own, but without
much success. So I waited on God to shed some light on the subject.

Was I blown out of my socks when I was explained the meaning of this
concept. Dr. Ed Murphy, in his book, Handbook for Spiritual Warfare,
explains this glorious truth so beautifully. For the first time I
realized what Scripture meant when it says believers died.

So who died? The Old man. "But if the old man is dead," you
ask,"Howcome I still have sinful desires of all sorts?"
Here comes the best part. When you expereinced new birth, the old you
(in my case the old Adam) was supernaturally crucified with Christ on
the cross. If you think I'm exaggerating, read Romans6:5-8.

" For we know that our old self was crucified with Him so that the
body of sin might be done away with, that we should no longer be
slaves to sin- because anyone who has died has been freed from sin."

This is the beauty of the gospel. Old Bill, old Corey, old Antonio,
old Edmund, old Bertrand, old Mike, old Robert, old Johann, old Adam,
etc., have all been crucified. They no longer exist. They're all
dead. The homosexual man that you once were , was killed and done
away with the minute you accepted Him as your Saviour, when you first
believed. Even if you backslidded, the old self was not resurected.
(I shall explain this later as we go along.) That's not all,
Scripture tells that when this old man was destroyed, `you received a
new man or new nature `was given to you. Scripture says that you are
now born of God. (1 John 5:18-19).

"But I still have so much sinful desires!" you say. "My flesh is very
much still alive. My battles with pornography, homosexuality is still
very much alive and real. Does it now then mean that I have not been
crucified with Christ and therefore not born again?" Absolutely not.
If you trust in Jesus as your Saviour, you are born again. "But
howcome my the sinful desires of my flesh is yet still alive?"

If you read Romans6:5-8 again, you'll see the Bible talks about your
old self that was crucified and not your physical flesh. (Rom. 7:14-
23) The two are totally different from aone another.Your flesh on the
other hand is still very much alive. The old self is that Adamic
cursed wicked part of you that could do nothing else but sin. The way
I see it, this old self was personified just as the new man is
personified, just as the flesh is personifiied (Gal.5:19-21). It
therefore wasn't a force or some impersonal energy but a person with
will, desires and mind. It's difficult to understand but nevertheless
fascinating.

Neil T Anderson explains our new state of affairs so wisely:

" The flesh is the tendency within each person to operate independant
of God and to center his interest on himself. An unsaved person
functions totally in the flesh (Romans 8:7-8), worshipping and
serving the creature more than the Creator (Rom. 1:25) When you are
born again, your old self died and your new self came to life...{but}
during the years you spent separated from God, your worldly
experiences thorougly programmed your brain with thought patterns,
memory traces, responces and habits which are alien to God. Soeven
though your OLD SKIPPER* is gone, your flesh remains in opposition to
God as a preprogrammed propensity from sin, which is living
independant of God" Bondage Braker (Eugene, Ore.: Harvest House, 199)
pg 79-80 *-capital letters MINE

When one reads this you begin to understand why unsaved people can do
nothing but sin. They have a corrupted "person" that is riding on the
back of the flesh- that is also unredeemable. However, we who have
received a new nature,through new birth, who desire the things of the
Spirit, no longer have an excuse to continue in sin. That is why 1
John 3:9 says:

"No one who is born of God will continue to sin, because God's seed
remains in Him; he cannot go on sinning because he has been born of
God."

We were once utter slaves to sin, but now we've been giving a new
man that can do and choose the things of God. Our old selves
couldn't.

Do you see the implications? We no longer have to battle with the
old man. He's dead. We still however have to battle with our flesh,
that is totally corrupt. Furthermore, our brains must also be given
new software becuase it still runs on old evil software. This is
where sanctification comes in. Please listen to me. I don't care what
any body says, sanctification is not an easy process! I get so fed up
when I hear well known 'Christian' speakers tell people that they can
change their lives instantly. They give you a formulas and principles
(that usually involves money) and gaurantee that you will be healed,
you will be blessed, you will receive a break through.

Thirty years ago Lloyed Jones in his book the Christian Warfare,
wrote the following:

"Another great characteristic of the cults is that they offer you a
cure, the blessing all at once. It is the short cut method always;
that is why it wins adherents...the cults do not talk about 'growth
in grace, and in the knowledge of the Lord'; they do not talk about
work out your salvation with fear and trembling'; and there is no
mortification of the body and of the flesh. It is immediate arrival
at perfection; and all you have to do is to keep you there. All
problems have gone, there is no struggle left, there is no difficulty
to solve; it has all been done and done at once. Short cuts!"

I mention this because I know false expectations lead to
discouragement and discouragement ultimately, if not dealt with
correctly,will lead to backslidding. It is my prayer that none of you
will ever backslide into your old lives. That is why I want you to
know that your road to freedom will be difficult and will involve
actve fighting, struggling and resisting on your part. Better know
what you're up against than to be caught off guard. I urge you not
listen to the fools who promise you quick rememdies through useless
formulas and vain Christain pop psychology. Forgive me if I sound
harsh but when I see so many people being led astray by mere
salesmanship, my blood begins to boil.

Eventhough our walk may not an easy walk, it is a blessed walk
nevertheless. From my own experience, I can truly say that it's been
worth the while. It's been extremely difficult at times but also
glorious! Christ has really given us life and life in abundance. He
has also given us the tools to fight for our inheritance. Where we
once didn't have a chance against homosexuality in our former states
(before salvation), we now can supernaturally voluntary choose the
things of the Spirit through our new man/nature.

If Satan has been condemming you about your recent failures by
telling you that you arn't really a Christian because of your weak
state, listen to this. If you thought you're still the same old
perverted little homosexual you were before you got saved, listen to
this. If you still despise yourself for the things you allowed
yourself to do, listen to this wonderful timeless advice:

This is the finest tonic for any weak Christian....Remind yourself of
the truth about yourself as a Christian, that you are already saved,
that you ahve already died with Christ, that you are 'in Christ',
that you will never be more saved spiritually than you are now. If
you are a Christian at all, you are 'in Christ', you have been
crucified with Him. Thus to be crucified is is not something you ahve
to do, 'having believed'. Romans tell us what has happened to us, not
what should happen to us. 'You have been'- it is in the aorist
tense. 'Knowing this, that our old man has been crucified with
Christ' once and for ever. emind yourself of that . Remind yourself
that, as you died with Christ, you ahve also risen with Him, that you
are seated with Him in the heavenly places, and that the devil is
therefore attacking you in order to shake your confidence in your
complete security in Christ." Dr. D.M Lloyed-Jones

Don't ever call yourself a homosexual again. Paul says" And such were
some of you.." begin to realize that you have been given a new nature
that genuinely wants to do the things of the Spirit. Your old self is
dead. Eventhough you may still do things that may be homosexual in
nature, you can and never will be the sinner and homosexual you used
to be. Relapses is merely a sign of a need of sanctification
(removing old programs that your old skipper installed) and not
salvation. If you are also truly born again, you will eventually
repent of a certain sin. Why? Because you've been given the ability
to repent through the Spirit that now lives in you that empowers you.
We really have no excuses not to live holy lives.

My God open the understanding of our hearts and continue to lead to
freedom from all bondages.

Grace to you all

A.


Same-Sex Attractions (SSA)

Guys,

How about this: try not to see ssa only as something bad.

Yes, we are different and each one of us has his own past - but that is not necessarily a bad thing. It shaped us into the men we are now. Ssa means a lot more than just sexual behavior. We are different - that's for sure - but we also have different qualities and gifts. The Lord has given us something special that we can also use to honor and praise Him.

There is temptation in every man's life - but there is also the potential for something good.

We might have had a distorted view from ourselves (our identity) and from God in the past, but we are here to work on that and use what's left for the glory of the Lord.

Take care,

Robert


Sickos?

Brothers,

some things have been going on and around in my head for quite some time now...

I've been involved in "ex-gay ministry" for a couple of years now and had my share of good reading, seminars, public appearances, meeting many people from all over the globe, ministering to those in need and so on.

Now something I really need to get off my chest: the way we are sometimes seen and might even see ourselves.

I have been reading lots of books & articles and I've watched people live or listened to them on cd and something strikes me to a point that I begin to not being even able to listen to it anymore (which is unreasonable, I admit):

If you read the ex-gay literature, the points that are usually stressed might sound like this:

- We had a problem with our fathers (either he was not there all together or emotionally not accessible)
- We have a bad brain/hand coordination
- Our mothers were dominant
- We have a problem building up healthy relationships (both same-sex and opposite-sex)
- We have a broken relationship with the Lord
- We have emotional problems (anxieties, depression...)
- We might have been sexually abused in our childhood
- We lost the contact to the male world and by having sex with other men, we try to make up for it and like this get back from those who we perceive as "different" than us ("real men"), what we believe we do not have
- We have a "gender identity disorder"
- We are way too impulsive
- We have a hard time concentrating on a goal and pursuing it no matter what (no matter how long it takes and how hard it will be to get there)
- Somehow we are still littel boys (the little kid in us keeps on popping up and the big dude fails to take over)
- We are confused as to our masulinity
- We need healthy heterosexual male mentors
- We have a big problem pitying ourselves
- We are wimps
- We are way too feminine and need to learn what being a man is all about
- We have a problem with porn, masturbation, sex...
- We are suicidal
- We don't have stress resistance
- and so on and so forth...

Does that sound familiar?

Now you tell me how that sounds like.

First of all: all of that sure is true (even though not for everyone of us - another thing people tend to forget at times!), no doubt about that. And people like Satinover, Aardweg, Nicolosi and so on have done a great job teaching us all of that. Also: if you want to enter the ring, you need to know your opponent - both spiritually and scientifically.

BUT:

Doesn't that make us look like real sickos? I mean, really: if you read all of that and if you haven't felt bad about yourself, now would be the perfect time time to start!

Do people really think it helps us to make us look like psychos, like poor little things that are somehow mentally handicapped and need pity?

Healing? Like from a contagious disease?

Sure - we need to heal, but that ain't the way to start, even though each or those issues might have to be dealt with on the way.

First of all - and most of all - we need to love and accept us JUST THE WAY WE ARE.

If we can't get to that point, it hepls us nothing to get on the therapy train. If we don't learn to love ourselves, we cannot love God or others either.

And P-L-E-A-S-E don't come up with commonplaces now like "God loves you just the way you are - but He loves you way too much to let you stay that way!"! Of course, it is basically true - but the intention behind it somehow sounds shallow and hypocrite to me.

God loves us the way we are and so should we. Period. The fact that "those feelings" are there, is by itself not something bad. It is the acting out part that gets you in trouble.

Now of course, we need to change things in our lives - according to all the points mentioned above. Like every other Christian does (yes, another thing people tend to forget).

As I said: I've read and heard lots of that ex-gay stuff - and it was extremely helpful on the way. No question about that. But it doesn't reach the heart, and that's where it has to sink in. That's why we need those "healthy male relationships". And - contrary to some assumptions - you cannot classify the men we should reach out to as to "better" or "worse". Heterosexual mentors are needed just as much as fellow strugglers. Also regarding the therapists: There are some out there who look at the whole thing from the outside - as scientists. Whcih is basically not a bad thing. They can produce valuable results - and they do - but sometimes you need people who know how that feels, because they have "those feelings", too. Some might tell me now that oyu don't have to be alcoholic either to treat one. Whereas I respond that sarcasm like this gets you nowhere fast. Alcoholism and same-sex attractions are in no way comparable - even if some things in the lives of those people might look familiar.

Think about it: As a man, I could spend my whole life watching women and make scientific studies about them and write one book after the other about women. Cool. Nothing to be said against that. But sometimes it does take a woman to understand how a woman really feels!

To cut it short: it is the mixture that counts.

As to masculinity that's definitely an extremely important issue - FOR EVERY MAN OUT THERE (for more info, watch www.mensfraternity.com). We are different, no doubt, but that is not a bad thing. Even though we need to work on becoming a man (by being shaped by other men, like every other dude out there!), there is no need to become a copycat. You don't have to imitate someone to become a man. One trait of masculinity is being authentic - and trying to look and act like someone else sure ain't authentic.

As to myself: I've gone along way and many people helped me during the last couple of years - for which I am deeply thankful. But at some point it is important to close a chapter of the book of your life to start a new one. I do not want to live in the past anymore.

Does that mean I quit ministering to people who seek freedom from same-sex attractions? No.

But it sure means that I discovered other things that are important to me. That I have found peace with my past and the people involved - and do not need to give testimony all the time. That I have rediscovered my masculinity and my true self. That I do not have to deal with ex-gay issues 24/7 anymore.

Yes, I realize that I have to be on guard for the rest of my days, being fully aware that sin is always but a step away. But again: that ain't no different from any other man.

And this is what I am:: a totally normal heterosexual man - who happens to have same-sex feelings at times.

I have come to love myself - and starting from there I can reach out to others, trying to pass on some of all that love the Lord has given me.

Think about it.

Robert

God loves you, but?

Guys,

how many times have we heard that God loves us all. How come there is always a "but" attached?

Let's go into the different versions of this:

1) Sometimes hetereosexuals would come up with something like "God loves you just as you are, but He loves you way too much to leave you this way". Now I have used this one many times myself, but I rather refrain from doing so - even though it is basically right. There are different reasons to that: First, it does sound kind of strange to me in the mouth of someone who does not experience same-sex attractions. The sort of "He loves you, but" thing. Plus sometimes I have the feeling that people tend to forget that this applies to them, too. Sure - I do not know their inner motivation (which probably is the very best) and far be it for me to judge them, but please let's rephrase that a little.

2) Then you hear phrases like "God is love - and He loves all of us, no matter what" from people actively involved in the gay life. Again: basically it is true, but the motivation for such a statement probably is to justify whatever a person sees as being alright (like "being gay") - and still be a Christian. Sort of make your own religion or model the one that you have according to your personal needs. Now I do not want to mock at them, as the need and motivation behind that usually is a genuine love for the Lord - somehow gone over the top.

3) Finally you hear things like the one mentioned above ("God loves you just as you are, but He loves you way too much to leave you this way) from ex-gays, that is from people who love the Lord too much to live out their same-sex attractions and seek freedom from homosexuality. Again: why does there always have to be a "but" attached? Now you might tell me that the Bibel warns us to act out with the same sex and leave the righteous path (which is undoubtedly right) and also the Lord sees into our hearts, so acting out is not the only problem. All of that is true - but no matter what His love comes first - no matter what. His love (just as faith in general) is a gift of grace from God, that we get without anything to do on our part. Sort of a credit. In that sense the Lord loves us - no but attached. We have a father-son relationship (not for nothing we see sin as refusal of sonship and love!) with the father doing the first step. You see lots of examples for that in the Bible (like Jesus freeing the prostitute they wonted to stone - only afterwards He tells her to sin no more. Or the pharisee and the sinner both praying and the Lord taking the sinner's side - without any promise of repenting on his part). Or salvation itself, which is always a gift of grace - for each and every Christian denomination. THEN comes the obedience part, the repentance, the living out the faith  in works and so on. And yes - it is crucial for us to remember that: we have to sin no more.

The problem for people who seek freedom of homosexuality is not so much the "but" part. Most of them are Christians and pretty well aware of the fact that homosexual acts and phantasies are sinful. It is more the "love" part that is hard for them to accept, so insting on the "but" doesn't really help much (even though it is important to make sure not to fall again).

And yes, we are aware of the fact that God looks into our hearts, too (so lustful fantsies would be unacceptable - like for any other man!), but the problem with that is that many among us think the fact that they have "those feelings" is by itself both a sin and a sign of not having experienced healing (or in other words: having failed/sinned again). We might start putting ourselves down for that and even hating ourselves - instead of remembering the "love" part and trustfully accepting the cross each and every man on earth has to carry.

How come people with same-sex attractions feel most comfortable in the gay scene? That should be a warning for the church: obviously, it has missed its mission if "people like us"  feel uncomfortable there. If we only find love and acceptance in the scene (even though most of us later on find out, that this is not really the love and acceptance we thought it was - but still we might see it as better or at least not as bad - as what we usually get).

That's why it is so important for me to stress the good in recovery (even though it is a long and hard road), the acceptance of ourselves, the belief in the love of God and the love for oneself as a basis to love God, the neighbor and also to start repenting, turning toward God and changing things (and letting Him change us). We do that out of love - and not (only) because we are scared of the consequences it might have.

Does that make sense to you?

Robert

Don't Hate Yourself!

Viele Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen hassen sich selbst dafür, dass sie so empfinden. Das muss nicht zwangsweise an der Gesellschaft liegen - manch einer kann Homosexualität einfach nicht mit seinem Glauben, seinen Zukunftsplänen, seiner Identität oder was auch immer vereinbaren.

Hier sei zunächst einmal ganz klar gesagt, dass sich niemand schämen oder gar dafür hassen muss, so zu empfinden. Wir haben uns dies nicht ausgesucht. Aus welchen Gründen auch immer - diese Gefühle sind da. Das macht uns nicht zu schlechteren (auch nicht zu besseren!) Menschen. Allein die Tatsache, dass man so empfindet, macht einen auch nicht zum Sünder. Ebensowenig ist man deshalb "krank" oder ähnliches.

Sich selbst erst einmal mit dem annehmen, was man hat und ist, mit all seinen Gefühlen und Empfindungen ist wesentlich - auch und gerade bei uns. Gott hat uns nicht nur aufgetragen, Ihn selbst und andere zu lieben - wir sollen auch uns selbst lieben.

Es liegt uns also sehr daran, mit den Menschen, die zu uns kommen, an diesen Punkt zu gelangen: sich selbst zu lieben und anzunehmen. Das heißt nun keineswegs, dass man deshalb auch ein Ausleben gleichgeschlechtlicher Neigungen oder ähnliches befürworten muss.

Es heißt was es heißt: sich selbst anzunehmen und zu lieben, wie Gott uns liebt.

 

Reparative Therapie?

Was heisst hier "reparative Therapie"? Wollt ihr uns reparieren wie ein kaputtes Auto?

Das hat überhaupt nichts mit der reparativen Therapie zu tun. Die "Reparatur" geht hier vielmehr zunächst vom Homosexuellen selbst aus, der mit gleichgeschlechtlichen Empfindungen und Handlungen versucht, Verletzungen aus der Kindheit zu "reparieren". Sex allerdings wird den Betroffenen nicht das geben, was sie wirklich suchen, sondern allerhöchstens den Schmerz kurzfristig betäuben oder davon ablenken. Tatsächlich aber wird das Ganze nur noch schlimmer - man löscht Feuer mit Benzin und sucht an den falschen Orten nach Liebe und Bestätigung durch das eigene Geschlecht. Bei der reparativen Therapie lernen die Betroffenen unter anderem, dass man sehr wohl authentische emotionale Beziehungen zum eigenen Geschlecht aufbauen und somit die gleichgeschlechtlichen Neigungen reduzieren kann.


Gleichgeschlechtliche Empfindungen und Handlungen haben auch sehr viel mit Neid zu tun. Ein Mann will etwa wie ein anderer Mann sein, den er als besonders maskulin empfindet. Da er aber nicht wie er sein kann, will er ihn haben/besitzen - durch Sex. Viele Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen wollen etwa einen "richtigen Mann". Ein richtiger Mann will aber eine Frau. Wenn ein Mann, den man als besonders männlich ansieht, tatsächlich auf ein sexuelles Angebot mit einem anderen Mann eingeht, hat er in Wirklichkeit dasselbe Problem wie man selbst.

Viele Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen wollen auch besonders männlich aussehen. Sie trainieren sich Muskeln an, schneiden ihre Haare kurz, lassen sich Bärte wachsen, tragen Militär- und/oder Armeekleidung usw. Im Grunde wollen sie damit nur erreichen, dass andere Männer ihren männlichen Körper bewundern, sie so als Männer ansehen und in ihrer Männlichkeit bestätigen. Tatsächlich aber ist dies eine völlig überzeichnete Form von Männlichkeit und ein verzweifelter Versuch, auf diese Art und Weise von anderen Männern in ihrer Mitte als einer der ihren angesehen zu werden - ein Versuch, dessen Wurzeln teilweise bis auf die Kindheit zurückgehen.

(Quelle: u.a. Dr. Joseph Nicolosi)

Das „Coming Out“ heißt doch nichts anderes, als dass Homosexuelle ihre Identität finden und auch nach außen dazu stehen müssen. Entsprechende schwule Emanzipierungsgruppierungen sind von kirchlicher Seite zu unterstützen und nicht abzulehnen!

Hier zeigt sich das ganze Drama, das die Kirche im Umgang mit Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen an den Tag legt: weil man keine Ahnung hat, wie man aus christlicher Sicht mit diesem Thema umgehen soll, öffnet man der Schwulenbewegung gewollt oder ungewollt Tür und Tor. Die Betroffenen bleiben jedoch trotz bester Absichten auf der Strecke.

Warum? Nun, sehen wir uns doch einmal diese Betroffenen an:

Zumeist haben Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen keinen Ansprechpartner, der ihnen verständnis- und liebevoll begegnet, ohne dabei von christlichen Grundwerten abzuweichen. Die Kirche schweigt das Thema in der Regel weiter tot und so sind die einzigen Ansprechpartner früher oder später schwule Gruppierungen, die als einzige Option das Ausleben dieser Neigungen nach Lust und Laune propagieren. Eine andere Botschaft bekommen diese jungen Menschen selten – mal abgesehen von der grundsätzlichen Ablehnung, die nicht vermittelt wird und als Ablehnung der eigenen Person und der eigenen Identität wahrgenommen wird.

Auch in der Kirche selbst spiegelt sich dieses Drama wieder: wenn man denn überhaupt offen für dieses Thema ist, sieht man ebenfalls nur eine Option: Standpunkte der Schwulenbewegung zu übernehmen. Die schwule Propaganda – seit langem vorbereitet und sehr gut strukturiert und geplant – trägt reiche Frucht. Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen aus den eigenen Reihen, die es durch Gottes Gnade und die Unterstützung Gleichgesinnter geschafft haben, einen anderen Weg zu gehen werden nicht selten als „Fundamentalisten“ oder als Menschen, die sich selbst verleugnen und bei anderen mit unmenschlichen Methoden Gehirnwäsche betreiben, diffamiert. Was um alles in der Welt ist hier geschehen? Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Ex-Gay Ministries müsste es nicht geben, wenn die Kirche ihren Job machen würde. Leider hat sie hier zum überwiegenden Teil bisher versagt.

Jedoch sind wir nicht hier, um anzuklagen und mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern um zu helfen.

Leider jedoch wird uns zumeist der Zugang zu den Gemeinden verwehrt. Die einzelnen Gemeindeglieder finden jedoch oft trotzdem den Weg zu uns – ebenso wie Pastoren, Priester, Ordensangehörige und andere christliche Amtsträger oder Angehörige bestimmter Gruppierungen. Menschen, die uns immer wieder sagen, sie würden sich nicht trauen, zu ihresgleichen zu gehen und über das zu sprechen, was in ihnen vorgeht – aus Angst, dann mit anderen Augen gesehen zu werden oder mit der noch größeren Angst, eine Botschaft zu bekommen, die sie nicht mit ihrem Glauben vereinbaren können: dass sie ihre Neigungen ruhig ausleben sollen.

Wenn ein Mensch also in jungen Jahren gleichgeschlechtliche Neigungen empfindet, kommt es sehr darauf an, wie er dies selbst sieht und welche Botschaft er/sie nun von der Familie und Kirche zu hören bekommt:

1)    Gibt er/sie zu, gleichgeschlechtliche Neigungen zu haben, ist sich aber noch nicht sicher, wie er/sie damit umgehen soll oder ob er/sie diese ausleben soll?
2)    Oder sagt er/sie von vorneherein, er/sie möchte diese Neigungen auch ausleben – unabhängig davon, was andere darüber denken?
3)    Oder kommt die dritte Möglichkeit in Betracht: er/sie gibt zu solche Neigungen zu haben, sagt aber auch, diese nicht ausleben zu wollen und sucht Unterstützung hierbei?

Gerade bei jungen Menschen sollte man zuerst einmal fragen, was der Betroffene denn überhaupt zu diesem Thema weiß. Auch sollte man sich klar sein, dass es hier nicht um eine vorschnelle Entscheidung geht, sondern dass dies schon seit Jahren im Inneren des jungen Menschen präsent war und er/sie nun endlich den Mut gefunden hat, darüber zu reden. Verletzende Kommentare, Beschimpfungen oder gar Beleidigungen – oder einfach nur ein vorschnelles Wort - würden nun einen verheerenden, kaum mehr gutzumachenden Schaden verursachen. Zunächst einmal sollte man daher den Betreffenden für seinen Mut loben. Auch sollte man sich bewusst sein, dass man ihn oder sie nicht schwul „gemacht“ hat, dass also niemand daran „schuld“ ist, wenngleich der familiäre Hintergrund und gerade das Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil einen erheblichen Anteil an der Entwicklung der Sexualität und Geschlechtsidentität hat.

Wenn der junge Mensch nun die Botschaft bekommt, dass es auch eine andere Option gibt, nämlich Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die sich entschieden haben, diese nicht auszuleben und die Unterstützung von anderen (Familie, Kirche, Ex-Gay Ministries, Therapeuten, Freunden...) in Anspruch genommen haben, dann kann das Auswirkungen auf sein/ihr gesamtes zukünftiges Leben haben. Ex-Gay Ministries schulen etwa auch Familienangehörige im liebevollen und zwanglosen Umgang mit den Empfindungen ihres Kindes oder Geschwisterteils – etwa was die Möglichkeiten angeht, die besonderen Begabungen des jungen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen in Bahnen zu lenken, die ihn/sie in ihrer Geschlechtsidentität bekräftigen und nicht noch mehr verwirren. Keinesfalls jedoch sollte der junge Mensch zu etwas gezwungen werden. Wenn er/sie sich für ein schwules Leben entscheidet, sind Möglichkeiten zu vereinbaren, unter vorher bestimmten Bedingungen und Grundsätzen, die es auch den Familienangehörigen erlauben, keine Kompromisse hinsichtlich ihres Glaubens einzugehen, ein liebevolles und respektvolles Miteinander zu gestalten.

„Coming Out“ heißt für viele immer noch, man müsse seine Neigungen nicht nur vor sich selbst und anderen eingestehen, sondern auch ausleben und dies auch noch gutheißen, da man eben so ist. Dies ist eine Botschaft, die mehr auf Hilflosigkeit gründet denn auf christliche Nächstenliebe. Man weiß nicht, was genau in diesem Menschen los ist und noch viel weniger weiß man, wie man als Christ damit umgehen soll, also sagt man ihm/ihr im Grunde, dem Ganzen doch freien Lauf zu lassen, wenn es denn nicht anders geht. Das ist billige Theologie. Wir schulden unseren Kindern und den Gliedern des Leibes Christi mehr als das!

Ja, jungen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen fehlen Identifikationsmöglichkeiten. Damit meinen wir aber nicht durch die Medien bekannte Persönlichkeiten, die diese Neigungen publikumswirksam ausleben, sondern vielmehr christliche Vorbilder von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die erfolgreich einen anderen Weg gegangen sind und trotzdem – oder gerade deswegen! – mit ihren ganz besonderen Fähigkeiten ein erfülltes Leben in Familie, Beruf, Gesellschaft und Kirche gefunden haben. Das ist die Botschaft, die zu vermitteln wir als Christinnen und Christen verpflichtet sind!


Wer Homosexuelle diskriminiert, hat doch nur Angst. Angst vor seinen eigenen gleichgeschlechtlichen Empfindungen, die es ja in beinahe jedem Menschen gibt und Angst davor, dass die Vorstellung von dem, was einen Mann ausmacht, durch Homosexuelle und deren Verhalten ins Wanken kommt!

Hier wird in bester Hobby-Psychologenmanier vieles in einen Topf geworfen, was nicht dorthin gehört und dann einmal kräftig umgerührt. Das Ganze hört sich ganz gut und vernünftig – und vor allem wissenschaftlich an und scheint keinen Widerspruch zuzulassen – zumindest keinen vernünftigen.

Ist dies wirklich so?

Natürlich kommt es leider immer noch vor, dass Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen diskriminiert werden. Diskriminierung ist grundsätzlich abzulehnen und zu bekämpfen – in jeder Form, auch was Ex-Gays betrifft, bei denen man sich oft ebenso wenig mit abwertenden Kommentaren oder gar körperlichen Angriffen zurückhält. Heute wird jedoch mit dem „Diskriminierungsvorwurf“ gegen jeden vorgegangen, der nicht vollumfänglich Homosexualität und das Ausleben homosexueller Neigungen akzeptiert. Dass eine abweichende Meinung auf vernünftigen Argumenten und christlichen Glaubensgrundsätzen basieren kann, wird von vorneherein geleugnet, da nicht sein kann, was nicht sein darf. Da muss schon eine diffuse „Angst“ herhalten. Man stellt die Gegenseite als emotional verkümmertes Etwas mit unterdrückten Gefühlen dar – was an sich schon eine Diskriminierung darstellen kann. Nicht jeder Mensch, der andere diskriminiert, tut dies aus verklemmten Neigungen heraus. Manchmal ist es purer Hass oder Unzufriedenheit mit dem eigenen verkorksten Leben, der Menschen dazu treibt. Nicht jeder Mensch, der zum Thema homosexuelles Verhalten eine andere Sichtweise einnimmt, tut dies aus Angstgefühlen welcher Art auch immer. Das ist eine unzulässige und unehrenhafte Verkürzung und Einengung eines weitaus komplexeren Problems. Nur weil sich etwas gut anhört, ist es noch lange nicht richtig.

Aus unserer eigenen Erfahrung können wir euch im übrigen sagen, dass es in der schwulen Szene Gang und Gebe war – und auch mit einer gehörigen Portion Selbstironie oft zum Gegenstand von Witzen wurde -, dass man jedem Mann (vor allem den gutaussehenden!) unterstellte, homosexuelle Anteile zu haben. Hier war wohl eher der Wunsch Mutter des Gedanken und dies war uns auch durchaus bewusst, hielt uns aber nicht davon ab, gerade Männer anzubaggern, die einen „heterosexuellen“ Eindruck machten. Wenn wir schon nicht selbst so sein konnten, wollten wir wahre Männlichkeit (oder was wir dafür hielten) zumindest besitzen. Allerdings war uns im tiefsten Inneren durchaus klar (wenngleich wir das nie zugegeben hätten), dass ein richtiger Mann keinen Sex mit anderen hat – und wenn doch, hat er wohl dasselbe Problem wie wir selbst.

Mit dem Männlichkeitsideal ist das so eine Sache. An dieser Stelle sei ausdrücklich auf die unserer Meinung nach beste christliche Männergruppe überhaupt verwiesen: Men’s Fraternity (www.mensfraternity.com bzw. www.freewebs.com/mensfraternity). Das größte Problem, das sich Männern heute stellt, ist nicht, dass sie sich durch homosexuelles Verhalten in ihrer Männlichkeit angegriffen fühlen, sondern dass ihnen mehr und mehr die Vorstellung fehlt, was einen richtigen Mann ausmacht. Welche Rolle er in Beruf, Familie, Gesellschaft und der Kirche hat. Eine Definition von einem richtigen Mann kann heute kaum mehr jemand geben. Männer sind in ihrer Geschlechtsidentität zutiefst verwirrt – und verwirrte Männer können eine Menge Unheil anrichten (man sehe sich nur mal die Anzahl männlicher Strafgefangener im Vergleich zu den weiblichen an, oder die steigende Zahl vaterloser Familien usw.). Männliche Qualitäten wie die Übernahme von Verantwortung, die Zurückweisung von Passivität, das mutige Führen anderer bei Bedarf sowie Jesus Christus als Zentrum im Leben eines jeden Mannes gehen schrittweise verloren und werden vergessen bzw. von der Gesellschaft geleugnet und bekämpft. Männer sind sich in ihrer Rolle als Familienoberhaupt, als geistige Führer sowie in ihrer Beziehung zum eigenen wie zum anderen Geschlecht unsicher. Sie haben keine Momente mehr mit anderen Männern (bereits die Bibel weist uns in Sprichwörter 27,17 darauf hin, dass Männer durch andere Männer geprägt werden und deren Gesellschaft brauchen!), wissen nicht, wann sie eigentlich zum Mann geworden sind und ob sie überhaupt einer sind – oder sein dürfen. Das „Gender-Mainstreaming“, das vorgibt, für die Rechte von Frauen zu kämpfen, tatsächlich aber die Grenzen der Geschlechter an sich leugnet und damit den Frauen mehr Schaden zufügt als alles bisher dagewesene, setzt den Männern in ihrem Innersten zu. Das beste nämlich, dass einer Frau passieren kann, ist ein richtiger Mann, der sie liebt und ehrt, für sie sorgt und sogar sein Leben für sie geben würde. Der anerkennt, dass Mann und Frau zwar gleich viel wert, aber nicht dasselbe sind – und dass dieser Unterschied gottgewollt und gut ist!

Um eines nochmals klarzustellen: Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sind nicht weniger wert als Menschen mit rein heterosexuellen Empfindungen. Sie sind anders – und dieses Anders-Sein kann man als eine Gabe sehen, die man zum Wohle für sein eigenes Leben, die Familie, Gesellschaft und Kirche nutzen kann – oder als eine Form sexueller Anziehung, die ausgelebt werden will. Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sind nicht „krank“ im Sinne von „geisteskrank“. Allerdings ist bei so manchen Menschen mit gleichgeschlechtlichen etwas schief gelaufen – zumeist schon in frühester Kindheit. Hier geht es nicht darum, wer daran „schuld“ ist, sondern wie man jetzt damit umgeht. Oft hat dies dazu geführt, dass diese Menschen eine verzerrte Sichtweise von sich selbst und dem, der sie eigentlich sind, bekommen haben und diese Verzerrung als das wahre Ich gesehen haben. Oder dass sie ihre legitimen Bedürfnisse auf eine Art und Weise zu befriedigen suche, die die Bedürfnisse nicht stillt, sondern sie höchstens vergessen lässt und langfristig noch weitaus stärker hervortreten lässt. Schließlich hatten viele von uns einen großen Schmerz tief in uns drin zu verkraften und wir sahen oft keine andere Möglichkeit, als diesen Schmerz dadurch zu betäuben, dass wir ein homosexuelles Leben geführt haben. Wobei sich dieser Schmerz aber nur eine Zeitlang betäuben lässt, irgendwann aber ein Ventil sucht, um zu explodieren.

Links International

Pediatricians Urge Normalizing 'Gender Variant' Children

Clinical And Theoretical Parallels Between Desire For Limb Amputation And Gender Identity Disorder

I'm attracted to others of the same sex. Does that mean I'm gay?

Study Compares Body Image of Homosexual And Heterosexual Males

"Working with Teenagers," presented by Joseph Nicolosi, Ph.D.



 



I think I might be gay because...




I think I might be lesbian because...




Links:

A Look at Male Homosexuality from the Inside
A Call to "Ex-Gays" to Press Toward the Higher Mark
"Righter" Couldn't Have Been More Wrong!



How could so many out and proud gays be wrong?

Resources

For more useful resources please go to Pure Passion

 

YOU TUBE

African-American male says being gay is not an ethnicity: http://www.youtube.com/watch?v=m-MFDod9Rkc
"Our parents did not march with Dr. King so Tom and John could get married."

Dr. Robert Spitzer, a renowned psychiatrist who helped remove homosexuality as a disorder from the medical manual, is sympathetic to gay rights and maintains that some gays can change their sexual preference --

http://www.youtube.com/watch?v=4qdeoh_ruI0

Gay rights also includes the right of gays who want to explore their heterosexual potential.




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