JASON

Christian Ex-Gay Ministry

Gender Mainstreaming


 
Was heißt das eigentlich, "Gender Mainstreaming"?

Im Gegensatz zum englischen Wort "Sex", das mehr das körperliche Geschlecht meint, bezieht sich "Gender" auf das Geschlecht, das von der Gesellschaft geprägt oder auch von anderen erlernt wird. Wo ist der Unterschied? Nun, "Sex" lässt sich nicht verändern - "Gender" durchaus. "Gender" ist etwas, das man lernt oder selbst bestimmt, was man selbst bestimmen oder zumindest beeinflussen kann - oder sich in gewisser Weise sogar aussuchen kann. "Mainstreaming" heißt nichts anderes, als dass etwas als zentraler Leitsatz über allem steht, was man tut, das sich alles gleichsam zu einem allumfassenden "Strom" bündelt, was bisher ein Sammelsurium von kleineren und unbedeutenderen Nebenflüssen war. Ein Strom, der durch seine Macht alles mit sich reißt. Ach ja, manche nennen es auch "geschlechtersensible Sichtweise".

Warum eigentlich Gender Mainstreaming?

Nun, Politiker sagen, hiermit sollen Männer und Frauen die gleichen Chancen bekommen. Wo ist das Problem dabei? Gender Mainstreaming wird Auswirkungen haben, die sich viele noch kaum vorstellen können. Wenn wir nicht mehr wissen, was einen christlichen Mann oder eine christliche Frau ausmacht, welche Rolle und Verantwortung wir in Familie, Beruf und Gesellschaft haben, sind wir hinsichtlich unserer eigenen Identität extrem verwirrt. Und verwirrte Menschen können eine Menge von Problemen verursachen.


Was für ein Problem habt ihr damit?

Nun, Männer und Frauen sind gleichwertig - aber nicht gleichartig. Es ist nicht so, wie man uns immer vormachen will: dass Männer und Frauen im Grunde nichts unterscheidet. Beide sind von Grund auf - und nicht nur körperlich - verschieden. Und das ist von Gott gewollt und etwas Gutes! Verwischt man jedoch die Geschlechterrollen und -identitäten, stellt man all das in Frage, was unser christliches Abendland bisher ausgemacht hat. All die moralischen Werte, das biblische Bild von Mann und Frau, traditionelle christliche Familienwerte - alles futsch. Na und, werden manche sagen, was ist schon dabei?

Eine ganze Menge ist dabei. Im Zuge der sexuellen Revolution der 60-er wurden bereits traditionelle Familienwerte über den Haufen geworfen, die in Jahrhunderten gewachsen sind und sich auf der Bibel gründen. Was zunächst als große Befreiung gefeiert wurde, erwies sich schnell als Schuss nach hinten: die Zahl der vaterlosen Familien steigt weltweit, ebenso scheint der bisherige Familienbegriff - ein Mann heiratet eine Frau, bekommt mit ihr Kinder, erzieht diese in christlicher Tradition und bleibt auch ein Leben lang mit der frau, die er liebt zusammen und ihr treu - immer weniger die Norm zu sein. Kurzfristige Beziehungen, oft ohne Trauschein oder gar gleichgeschlechtliche Beziehungen setzen sich immer mehr durch. Na und, werden wieder viele sagen.

Nun, ganz so egal ist es nicht. Kinder brauchen eine geschützte familiäre Umgebung mit festen Bezugspersonen. Mama und Papa. Und zwar einen Papa und eine Mama. Und möglichst dieselbe und nicht wechselnde Partner oder einen Papa, den das Kind mal so ab und an sieht.

Außerdem muss ein Kind lernen, was es heißt, ein Mann bzw. eine Frau zu sein. Welche Verantwortungen es später in Familie, Gesellschaft, Gemeinde und Beruf haben wird. Was überhaupt ein Mann bzw. eine Frau ist. Welche moralischen werte es zu vertreten und weiter zu geben hat.

Der Relativismus, der heute immer mehr um sich greift, kann uns ins Verderben stürzen. wenn jeder für sich selbst bestimmen kann, was richtig, gut und wahr ist; wenn es darüber keinen gemeinsamen gesellschaftlichen Konsens gibt, wird unsere Gesellschaft sich mit Problemen auseinander zu setzen haben, deren Auswirkungen uns heute schon ansatzweise vor Augen geführt werden.

Ist das wirklich alles so gut und schön? Ist der biblische Begriff von Mann und Frau wirklich so schlecht?

Wir denken nein! Gott hat uns geschaffen - Er sollte am besten wissen, was gut und richtig ist. Und als Christinnen und Christen halten wir uns daran, auch wenn wir uns damit zum Gespött anderer machen.

Natürlich sollen Männe rund Frauen die gleichen Rechte haben - sie sind ja beide in Gottes Augen gleich viel wert! Beide wurden als Sein Ebenbild geschaffen!

Das heißt aber noch lange nicht, dass beide auch identisch sind und dieselben Rollen, Aufgaben und Verantwortungen haben. Die Bibel betont unaufhörlich von Anfang an die Verschiedenheit der beiden - und hebt sie als etwas Positives hervor! Gleichwertig heißt noch lange nicht gleich!


Die Notwendigkeit von "Gender Mainstreaming" wird oft damit begründet, dass durch die Beseitigung der Geschlechterrollen auch die Grundlage für männliche Dominanz und Unterdrückung beseitigt wird. Eines vergisst man aber bei einer derartigen Argumentation: ein biblisches Bild von Mann und Frau hat nichts - aber auch GAR nichts - mit männlicher Dominanz und Unterdrückung zu tun. Ja, ein Mann ist das Haupt der Familie, wie Christus das Haupt der Kirche ist. Aber mit der gleichen aufopfernden Liebe, mit der sich Jesus hingegeben hat, sorgt auch ein christlicher Mann für seine Frau und Familie. Ja, er hat die Führungsrolle - das ist aber ebenso eine Menge an Aufgaben und Verantwortung. Ebenso hat eine Frau verschiedene Aufgaben und Verantwortungen im Leben. Auch Jesus hat die Führungsrolle von Gott Vater akzeptiert - ohne dadurch unterdrückt worden zu sein. Eine Ehe ist wie ein gemeinsamer Tanz - wenn beide versuchen zu führen, gibt es Chaos.

Selbst in sexueller Hinsicht wird von Vertretern der "Gender Ideologie" argumentiert, empfindet jeder Mensch sowohl homo- als auch heterosexuell. Christen hingegen wissen, dass sie im Ebenbild Gottes geschaffen wurden. Und Gott hat uns heterosexuell geschaffen - ein Standard, begründet in Genesis und selbst von Jesus zitiert. Ja, manche Menschen haben homosexuelle Empfindungen. Das macht sie aber nicht zu Homosexuellen, sondern zu Heterosexuellen mit homosexuellen Empfindungen.

Nochmal: Mann und Frau unterscheiden sich in weitaus mehr als nur körperlichen "Details".

Als Christinnen und Christen sind wir gerufen, allen Menschen mit Respekt und Liebe zu begegnen und niemanden zu beleidigen oder zu verurteilen. Wir stehen aber auch offen zu den Wahrheiten der Bibel. Auch wenn wir Homo-, Bi- oder Transsexuelle als Menschen achten und lieben, denken wir dennoch nicht, dass ein Abweichen vom biblischen Standard, vom heterosexuellen Bild von Mann und Frau mit den entsprechenden Aufgaben und Rollen im Leben, richtig ist. Toleranz darf nicht falsch verstanden werden - auch wenn wir andere achten, werden wir weiter zu unserem Glauben stehen.

Mag sein, dass wir dadurch Nachteile erleiden. Mag sein, dass man uns nicht mehr anstellt, wenn wir offen zu unserer biblischen Auffassung stehen, die doch so sehr dem "Gender Mainstreaming" widerspricht. Das ist uns aber immer noch lieber, als uns der Bibel zu schämen und zu schweigen, nur um einen Job zu bekommen. Dann wird auch Gott sich unserer schämen und uns nicht kennen, wenn wir eines Tages vor Ihm stehen.

Mag sein, dass man uns Diskriminierung und Radikalität unterstellt, wenn wir uns zum biblischen Menschenbild bekennen und uns gegen die "Gender Ideologie" aussprechen. Jeder Mensch, der die Bibel kennt, weiß, wie unsinnig eine derartige Argumentation ist. Vor allem, wenn man selbst etwa gleichgeschlechtliche Empfindungen hat, dennoch aber ein Leben nach biblischen Vorbild führen will.

Interessant auch, dass es oft schon ausreicht, wenn sich Menschen "diskriminiert fühlen", also tatsächlich vielleicht gar nicht diskriminiert wurden. Hierunter würde unter Umständen auch das Vertreten von biblischen Wahrheiten fallen. Wenn mich also jemand fragt, was ich vom Auslebne von Homosexualität halte und ich ihm sage, dass das für mich als Christ eine Sünde ist - kann er sich dann vielleicht schon diskriminiert fühlen?

Die Bibel hat uns gewarnt, dass solche Zeiten anbrechen werden. Dass uns die Menschen verfolgen werden, uns vor Gericht bringen werden - und sogar nicht der festen Auffassung sind, sie täten der Menschheit einen Gefallen damit. Die Bibel hat uns aber auch gemahnt, in diesen Zeiten fest zu ihren Wahrheiten zu stehen - wir würden es nicht bereuen.


Auswirkungen

Warum sollten wir uns überhaupt mit "Gender Mainstreaming" beschäftigen? Was geht uns das an?

"Gender Mainstreaming" wird immer mehr in öffentlichen Behörden als allgemein verbindliche Richtlinie eingeführt und findet offensichtlich auch in der EU-weiten Gesetzgebung Einfluss. Mit dem Ergebnis, dass man sich unter Umständen schon bald strafbar macht, wenn man gegen diese Richtlinien verstößt. "Gender Mainstreaming" geht noch weit über hinlänglich bekannte Antidiskriminierungsgesetze hinaus, da es auch eine völlig neue Definition der Geschlechterrollen beinhaltet. Eine Definition, die erheblich von dem abweicht, was viele gläubige Christinnen und Christen als biblische Standards vertreten.

Vieles, was uns im Zuge von "Gender Mainstreaming" angeboten wird, scheint auf den ersten Blick als ganz in Ordnung - und wir denken durchaus, dass Menschen, die diese Theorie vertreten, durchaus der festen Überzeugung sind, sie tun damit etwas Gutes für Männer und Frauen. Für die gesamte Menschheit sozusagen.

Man denkt vielleicht, man bietet Kindern und Jugendlichen eine besonders fortschrittliche und gerechte Form der Erziehung, wenn man ihnen erzählt, im Grunde unterscheide Jungs und Mädchen nichts. Beide seien gleich und eine feste Geschlechterrolle gebe es nicht.

Was uns dabei zu denken gibt, ist, mit welcher Konsequenz im selben Atemzug andere Meinungen und Glaubensüberzeugungen ausgeklammert und vielleicht bald sogar radikalisiert und kriminalisiert werden. Es wird Menschen, die hier eine andere Auffassung vertreten, schwer bis unmöglich gemacht, diese auch weiterhin offen zu verkünden - geschweige denn an unsere Kinder weiter zu geben.

"Gender Mainstreaming" soll ein Mittel zu echter Gleichberechtigung von Mann und Frau sein. Unserer Meinung nach ist etwas, dass die Grenzen von Mann und Frau verwischt oder gar aufhebt und derart vom biblischen Menschenbild abweicht, nicht vertretbar. Ganz zu schweigen von den Konsequenzen, die das nach sich ziehen kann - ob nun beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Wir denken nicht, dass es Aufgabe des Staates sein kann, Geschlechterrollen neu zu definieren. Und um bestehende Ungerechtigkeiten hinsichtlich der Rechte von Männern und Frauen zu beseitigen, gibt es bestimmt andere und weitaus bessere Mittel.Wenn es aber darum geht, bereits Kindern und Jugendlichen eine derartige Auffassung einzuimpfen, haben wir allerdings schon etwas dagegen.

Es scheint immer mehr um sich zu greifen, dass nicht mehr die Eltern bestimmen dürfen, welche Moralvorstellungen und welche Glaubenswerte sie ihren Kindern vermitteln möchten, sondern der Staat dies übernimmt. Mit welchem Recht? Wir denken nicht, dass dies dem Wohl unserer Kinder dient oder gar der Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Manche möchten uns sogar einreden, dass uns das heterosexuelle biblische Menschenbild nur aufgezwungen wurde. Als Christinnen und Christen wissen wir jedoch, dass unser Vater uns liebt. Er, der uns erschaffen hat, dürfte wohl besser wissen als Professor XY, was gut und richtig und wahr für uns ist!

Erschreckend auch, dass es bereits Kindergärten gibt, in denen diese Ideologie Einzug findet.

Erschreckend weiterhin, dass für die Umsetzung des "Gender Mainstreaming" Unsummen an Geld ausgegeben werden. Wir denken, dass diese finanziellen Mittel weitaus besser eingesetzt werden könnten.

Außerdem glauben wir nicht, dass es Aufgabe des Staates ist, sich derart in das Privatleben seiner Bürgerinnen und Bürger einzumischen.

An der momentanen Regierung sind auch CDU und CSU beteiligt. Beide tragen das "C" für "christlich" in ihrem Namen.

Wir fordern die Politikerinnen und Politiker auf, sich wieder darauf zu besinnen und für ein christliches Bild von Mann und Frau einzutreten.





Diversity



 

Was heißt das eigentlich - "Diversity"?

Es klingt ja erstmal wunderbar. "Verschiedenheit". Und mittlerweile bekennen sich viele Betriebe zu diesem Leitsatz der "Diversity".

Was heißt das nun, wenn man sich der "Diversity" verschreibt - wenn man sie im Betrieb akzeptiert?

Will man hiermit Menschen aus anderen Ländern unterstützen? Oder Männer und Frauen in gleicher Weise? Verschiedene Kulturen oder Religionen? Menschen mit langen oder kurzen Nasen?

Wenn man jedoch einen Blick auf die heutige Gesellschaft wirft - vor allem auch die Geschäftswelt - sieht man, dass das Wort "Diversity" vor allem in der Bedeutung verwendet wird, die eine völlige Akzeptanz von Homosexualität einschließt. Der Ausdruck klingt nicht aggressiv und wird oft als anderes Wort (eine Art "Code") für "Homosexualität" verwendet. So wird das, was man mit dem Wort "Diversity" eigentlich sagen will, geschickt verschleiert (wenn vielleicht die Absicht derjenigen, die das tun, nicht unbedingt schlecht sein muss. Manche mögen sich dessen auch gar nicht bewusst sein).

"Diversity" - wer würde das nicht sofort unterschreiben? Höchstens altmodische, radikale, verklemmte, oder engstirnige Menschen. Menschen voller Hass und Menschen mit wenig Hirn. Die Art von Menschen, die auch Hexen verbrennen würden (vergleiche auch die "Human Rights Campaign!). Alle anderen würden aber "Diversity" unterstützen.

Wenn man das Ganze aber anders - mit eindeutig homosexuellem Hintergrund - ausdrücken würde, ergäbe sich wohl eine andere Antwort.

"Diversity" steht also meist für alle möglichen Arten von Homosexualität - wie wir sie heute in der Gesellschaft vorfinden und wie sie sich in verschiedenster Art und Weise darstellt.

Eine Akzeptanz von "Diversity" heißt also meist nichts anderes als eine Akzeptanz von Homosexualität in all ihren Ausdrucksformen.

Dies sollte man also immer im Hinterkopf haben, wenn im Betrieb, in der Schule oder sonstwo "Diversity" propagiert wird.

Ein Beispiel unter vielen:

Als am 27. August 2005 zum ersten Mal britische Soldaten an einer Gay Pride Parade in Manchester teilnahmen, brachte dies zum Ausdruck, "dass die Armee Veränderung akzeptiert und sehr fortschrittlich und aufgeschlossen ist, was die Akzeptanz von Diversity betrifft, und damit ein höheres Level an Toleranz zeigt".


Das Problem dabei: im Gegensatz zur Nationalität etwa ist bei der Homosexualität - unabhängig von deren Ursachen - doch ein gewisses Maß an freier Entscheidung möglich (zumindest was das Ausleben der Neigungen betrifft). Man darf sich schon fragen, wie es so weit kommen konnte, dass sexuelle Vorlieben oder Orientierungen hier Einzug gehalten haben und Teil des "politisch korrektem" geworden sind.



(Fortsetzung folgt)


(Quelle: ICN Ministries: http://www.icnministries.org/resources/video.htm)

 

 

Divine Diversity?

By Tim Wilkins

What do you say when an Iowa county judge declares its state’s 1998 Defense of Marriage Act “must be nullified, severed and stricken from the books”- all in the name of diversity?

You remind him that ‘same-sex marriage’ lacks the very diversity it seeks to promote.

A same-sex marriage is characterized by “sameness” whereas a husband-wife relationship is characterized by “difference”.

The prefix “homo” means “same” while diversity means different.

Readers may be astonished to read several definitions of diverse or diversity.

Definitions include “differing from one another” (Merriam Webster) “The fact or quality of being different” (American Heritage Dictionary) and “noticeable heterogeneity” (www.online-thesaurus.net)

Did you notice that last word “heterogeneity”? It comes from the same root word from which we get the word “heterosexual”.

Diversity, in its purest form, is marked by difference, which is found in the union of a man and a woman. To define diversity any other way is to dilute its meaning.

Synonyms of diversity are also of interest: “varied, different, distinct, unlike, dissimilar, heterogeneous”

Those advocating for ‘same-sex marriage’ will say that when they use the word diversity they are speaking of marriage “as a whole” that is - the entire sum of all marriages. They would say that marriages, as a group, should include all types of unions, i.e. a man and a woman, a man and a man or a woman and a woman.

But diversity must be used as it relates to every particular marriage. In other words, true diversity must characterize every single marriage in and of itself - which, of course, a same –sex marriage does not do.

God holds the patent on marriage and as such, we have no liberty to redefine it.

My friends who support homosexual partnerships might say the Bible is a compilation of scare tactics. But let’s look at that. A road sign that reads “Landslide Ahead” is not meant to scare motorists but warn them and, I might add, to direct them in the appropriate direction. Whoever wrote the caution sign did so as to warn and protect motorists.

God wrote His caution sign - the Bible, not to scare, but to warn us. A person can disregard the Bible as well as a road sign, but there are consequences to each.

And those of us who hold to a traditional view of marriage need to remember our responsibility to proclaim His message with love, not any scare tactics.

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Forum Deutscher Katholiken

Der Kongress des "Forums Deutscher Katholiken" gibt zu den Thema "Christen müssen Europa gestalten" folgende Erklärung ab:


"Gender-Mainstreaming" löst die Geschlechtsidentität von Mann und Frau auf


"Gender-Mainstreaming" ist seit 1999 "Leitprinzip und Querschnittsaufgabe" der Bundesregierung Deutschland. Über diese verbindliche Zielvorgabe hat es weder eine öffentliche Debatte noch eine parlamentarische Entscheidung gegeben. Der Begriff "gender" ist den Wählern so gut wie unbekannt.

"Die Gender-Perspektive" behauptet, das "soziale Geschlecht" (gender) sei unabhängig vom biologischen Geschlecht. Es gehöre zur Freiheit des Menschen, sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung zu wählen, also selbst zu bestimmen, ob er Mann oder Frau sein und hetero-, homo-, bi- oder transsexuell leben wolle. Unter dem Deckmantel der "Gleichstellungspolitik" wird die Geschlechtsidentität von Mann und Frau aufgelöst. Das Fach "Gender-Studies" wird an fast allen Universitäten gelehrt und zunehmend zum Pflichtfach für alle Studiengänge. Die Gender-Ideologie ist bereits in die Lehrpläne der Schulen und Kindergärten eingedrungen. Ihr sozialrevolutionärer Kern ist die Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen durch den staatlichen Sexualkundeunterricht.

Es handelt sich um eine kulturelle Revolution der internationalen Homo- und Lesbenorganisationen zur Schaffung des neuen Gender-Menschen. Sie wird von der UN, der EU und dem Staat mit aller Macht durchgesetzt. Zunehmend wird Widerstand ausgeschaltet und international durch Antidiskriminierungsgesetze als "Homophobie" kriminalisiert. Gender-Mainstreaming steht in Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie, Neurologie und Psychologie über die natürliche Geschlechtsdifferenz von Mann und Frau. Der Versuch des Staates, über Erziehung und Ausbildung die Geschlechtsidentität der Kinder und Jugendlichen zu verändern, ist ein illegitimer Missbrauch staatlicher Macht. Zu diesem Missbrauch gehört auch die strategische Veränderung der Sprache.

Gender-Mainstreaming

• zielt auf die Zerstörung der Familie an der Wurzel, denn die Familie beruht auf der Ergänzung von Mann und Frau in der Ehe und auf deren Bereitschaft, Kinder zu bekommen und sie als Vater und Mutter zu verantwortungsvollen und leistungsfähigen Menschen zu erziehen.
• ist eine schleichende Aushöhlung des Verfassungsauftrages, welcher den Staat zum besonderen Schutz von Ehe und Familie verpflichtet.
• richtet sich gegen die Frau, weil es das feministische, am Mann orientierte Frauenbild durchsetzt und die Mutter materiell und ideell entwertet.
• richtet sich gegen den Mann, weil es Mädchen und Frauen systematisch bevorzugt und dem Mann Autorität und Einfluss nimmt, indem es ihn verweiblichen will.
• richtet sich gegen das Kind, weil es die Abtreibung zum "Menschenrecht" erklärt und die Auflösung der Familie betreibt.
• ist die atheistische Ideologie unserer Zeit. Sie rebelliert gegen die Schöpfungsordnung und bekämpft das Christentum.
• beschleunigt die demographische Krise und den kulturellen Verfall.


Wir fordern jeden Bürger zum Widerstand gegen Gender-Mainstreaming auf, insbesondere gegen die Vermittlung im Sexualkundeunterricht.

Wir fordern die Politiker auf, statt Gender-Mainstreaming die reale Stärkung der Familie zum Leitprinzip und zur Querschnittsaufgabe der Politik zu machen, damit der kulturelle Niedergang und die demographische Krise langfristig überwunden werden können.

Wir fordern die Bischöfe auf, ihrer Hirtenpflicht nachzukommen und das Volk vor den Versuchen, einen neuen geschlechtsvariablen Menschen zu schaffen, zu schützen.

Fulda, am 13. September 2008

Forum Deutscher Katholiken

(Quelle: http://www.forum-deutscher-katholiken.de/index.php?item=declarations/decl-20080913-gender)

Gender?

Eine neuer Kritikpunkt homosexueller Aktivisten: der "Zwang" zur Operation, zur "Geschlechtsumwandlung", will man das eigene Geschlecht auf der Geburtsurkunde ändern lassen.

Dies wird nun offensichtlich angegriffen. Es ist davon auszugehen, dass auch dies im Zuge - wenn auch gut gemeinter - der "Entscheidungsfreiheit" und der Ablehnung jeder Form von Diskriminierung kritisiert wird.

JedeR soll nun also dementsprechend frei entscheiden können, wer oder was er/sie ist. Und das auch so auf offiziellen Papieren eintragen lassen (zumindest fordern dies einige). Alles andere wäre ja diskriminierend und ein "Zwang".

Macht man es sich da nicht ein klein wenig zu leicht? Wer gibt uns das recht, einfach so über die Geschlechterrollen bestimmen zu dürfen? Ist man sich wirklich sicher, dass dies nur positive Wirkungen hat? Oder wird durch die allgemeine Verwirrung hinsichtlich der Geschlechtsidentität nicht vielmehr die Gesellschaft in ein heilloses Chaos gestürzt und unseren Kindern die so nötigen Vorbilder genommen?

Die Motive mögen durchaus gute sein - allein das macht das Ganze aber nicht richtig.

Es gibt ja bereits in den USA erste Konsequenzen solcher Vorstellungen: Da gibt es Toiletten für Frauen, Männer und "Gender Non-Specific" (also all die, die meinen, irgendwo dazwischen zu liegen). Andererseits sollen bei Nichtvorhandensein der dritten Variante Männer, die sich als Frauen sehen, auch deren Toiletten benutzen dürfen - ob nun mit oder ohne vorhergehender Operation. Was sagen eigentlich die Frauen dazu?

Menschen, die sich ihrer Geschlechtsidentität nicht sicher sind oder gar meinen, im falschen Körper geboren zu sein, haben oft Schlimmes durchgemacht und verdienen unser ganzes Mitgefühl und unsere Liebe. Die Lösung des Problems kann aber nicht sein, sich auf den Operationstisch zu legen oder die Geburtsurkunde zu ändern. Hier geht es nicht nur um ein persönliches Problem, sondern mittlerweile auch um ein gesellschaftliches.

Gott hat Mann und Frau geschaffen. Beide sind gleich viel wert - aber sie sind nicht dasselbe. Es gibt Unterschiede in ihren Rollen, Aufgaben - und Körpern.

Und das ist gut so.

 

Aber Gott hat doch Adam UND Eva den Schöpfungsauftrag gegeben!

Ja, aber das heißt nicht, dass beide dieselben Aufgaben haben! Gott hat ihnen auch gesagt, sie sollten fruchtbar sein und sich vermehren. Heißt das nun, dass auch Männer Kinder bekommen sollten? Wohl kaum. Der Mann hat bei der Zeugung und Erziehung eine Aufgabe und die Frau eine andere - körperlich wie vom Rollenverständnis her.

Männer und Frauen sind in jeder Hinsicht anders - und das ist gut so und von Gott gewollt. Sie sind vom Wesen her gleich, also auch gleich viel wert - aber haben beide grundverschiedene Aufgaben und Rollen.

Daran etwas rütteln zu wollen, hieße, Gottes Schöpfungsauftrag zu missachten und an Seiner Schöpfung herumzudoktern - also selbst Gott sein zu wollen!

 

Gender Mainstreaming und die Kirche

Gender Mainstreaming wird auch in kirchlichen Einrichtungen eingeführt. So fand etwa am 05.12.2008 in München die Fachtagung "Implementierung von Gender Mainstreaming in psycho-sozialen Arbeitsfeldern" statt. Als Veranstalter zeichneten unter anderem der Bezirk Oberbayern und das Referat für Gesundheit und Umwelt.

Seit dem Jahr 1999, als Gender Mainstreaming erstmals im Amsterdamer Vertrag eine Rechtsgrundlage erhielt, wurden alle Mitgliedsstaaten auf diese Politik eingeschworen. Und dies rechtlich bindend! Jede Organisation muss Gender Mainstreaming somit akzeptieren und umsetzen.

Es ist erschreckend, wie naiv und kritiklos all dies aufgenommen wird!

Zuallererst sei festgehalten, dass die Mehrheit derer, die davon betroffen sind, wohl im festen Glauben sind, hier etwas Gutes und Gerechtes zu tun. Wo soll auch das Problem sein? Es gibt keine geschlechtsneutrale Realität und so müssen wir auf die unterschiedlichen Belange von Männern und Frauen eingehen. Schließlich bezeichnet "Gender" im Gegensatz zu "Sex" ja nicht das biologische Geschlecht, sondern die Geschlechterrolle, die von der Gesellschaft und der Kultur geprägt wird.

Hört sich gut an, oder?

Das Problem: ganz so einfach ist es nicht. Nicht umsonst wird Gender Mainstreaming von der Schwulenbewegung so forciert. Hier geht es nicht alleine darum, dass es unterschiedliche Rollenvorstellungen von Mann und Frau gibt und wir uns eben darauf einstellen müssen. Hier geht es zuallererst darum, dass es KEINE Rollenvorstellungen mehr gibt. Dass jeder Mensch für sich selbst frei entscheiden darf, ob er nun Frau oder Mann oder irgendetwas dazwischen ist. Hier geht es also nicht alleine um die Rollen (irgendwelche geschlechtsspezifischen Rollen werden vom Gender Mainstreaming völlig abgelehnt!), sondern um die eigene Identität!

Ebenso wird dieses Konzept dann vom Kindergarten auf gelehrt. Somit findet eine Indoktrinierung statt, die ein bisher nie erreichtes weltweites Ausmaß erreicht hat.

Gender Mainstreaming entspricht aber in keinster Weise dem christlichen Menschenbild! Die Kirche - und die Bibel! - hat 2.000 Jahre lang die besondere Rolle und Aufgabe von Mann und Frau betont und gelehrt. Dies hat nichts mit den jeweiligen Kulturen, sondern vielmehr mit einem Grundverständnis von Mann und Frau zu tun. Mann und Frau sind zwar gleich viel wert, aber nicht dasselbe - und dieser Unterschied ist gut und wichtig! Sie haben andere Rollen, andere Aufgaben und eine andere Identität.

Wie um alles in der Welt sind wir jemals auf die Idee gekommen, dass wir hier was verändern können oder sollen?

Selbst wenn die Menschen, die dieses Konzept umsetzen, dies in bester Absicht tun, können sie doch nicht verhindern, dass dies unsere Gesellschaft fundamental verändern wird.

Nehmen wir Männer: Männer, die nicht klar wissen, was einen Mann ausmacht, welche Aufgaben ein Mann hat, welche Rolle er im Beruf, in der Familie und in der Kirche hat, sind hinsichtlich ihrer Identität sehr verwirrt. "Ein Messer wetzt das andre und ein Mann den andern." heisst es in Sprüche 27, 17 (LUT). Als Männer brauchen wir zum einen die Gesellschaft anderer Männer, um zum Mann zu werden, zum anderen eine klare Vorstellung davon, was das genau ist. Anderfalls sind wir sehr durcheinander. Und Männer, die in ihrer Identität unsicher sind, können eine Menge Unheil anrichten (man sehe sich nur mal die Anzahl männlicher Gefangenen im Vergleich zu weiblichen Gefangenen an!).

Ein anderes Beisppiel, was Gender Mainstreaming anrichten kann:

Hier ein Bild von mir aus meiner schwulen Zeit:

Damals dachte ich, ich hätte nun meine "wahre Identität" gefunden, und so etwas wie Geschlechterrollen gäbe es nicht mehr (es gibt weitaus extremere Fotos von mir zu dieser Zeit!)

Und hier eines, nachdem ich das schwule Leben aufgegeben habe:

 

 

Nun ist mir klar, dass das Bild, dass ich damals von mir hatte, eine Verzerrung meiner selbst war. Meine wahre Identität habe ich schließlich in dem gefunden, in dessen Abbild ich erschaffen wurde. Und dadurch, dass ich in Gemeinschaft mit anderen Männern gelernt habe, was einen Mann eigentlich ausmacht. Dass ein Mann etwas anderes ist als eine Frau und dass dieser Unterschied gottgewollt, gut und auch notwendig ist. Dass wir ohne eine klare Orientierung, klare Wertvorstellungen und ein klares christliches Menschenbild hoffnungslos verloren sind. Denn letztlich können wir selbst unser größter Feind werden.

Ich möchte die Kirche also ausdrücklich dazu aufrufen, zu diesem Thema klar Stellung zu beziehen. Wir sind es uns selbst und unseren Kindern schuldig! Wir müssen unseren Söhnen lehren, was es heisst, ein christlicher Mann und eine christliche Frau zu sein!

Keinesfalls aber dürfen wir uns vor den Karren einer Doktrin spannen lassen, die sich in beispielloser Anmassung das Recht nimmt, Menschen vorzuschreiben, wie sie sich selbst und andere zu sehen haben. Eine Doktrin, die jegliches Verständnis von Mann und Frau zugunsten einer diffusen, individuell definierten Vorstellung aufgibt und damit in Gottes Schöpfungsordnung selbst eingreift.

Wir haben einen derartigen Fehler schon einmal gemacht: in den 60ern haben wir im Zuge der "sexuellen Revoulution" traditionell christliche Familienwerte über den Haufen geworfen und durch - nichts! - ersetzt. Beinahe alles geht heute. Alle möglichen Konstellationen und Formen des Zusammenlebens sowie der Sexualität zwischen Mann und Frau (die Grenzen werden immer mehr verschoben). Noch nie aber war die Anzahl vaterloser Familien, geschiedener Ehen, kurzfristigen Beziehungen etc. so hoch wie heute - und welche Auswirkungen dies auf Kinder hatte, hat und in noch schlimmerer Form haben wird, kann jeder selbst nachvollziehen.

Man mag mich engstirning, altmodisch oder was auch immer nennen. Ich bin der tiefen Überzeugung, dass traditionell christliche Familienwerte und eine klare Vorstellung davon, was einen christlichen Mann und eine christliche Frau ausmacht, unerlässlich für jeden Menschen sind und die Entwicklung von Kindern fördern, wie dies kein anderes Konzept zu leisten vermag.

Ich war auf der anderen Seite. Ich habe an mir selbst erlebt, was es heisst, selbst zu definieren, wer oder was man ist und keine klare Vorstellung mehr davon zu haben, was ein Mann eigentlich ist, was Moral und Wertvorstellungen sind, was allgemein als gut, wahr und richtig zu akzeptieren ist. Schließlich kann das doch jeder für sich selbst definieren!

Genau deshalb kann ich euch nur sagen: glaubt mir, dahin wollt ihr nicht. Und noch viel weniger werdet ihr es für eure Kinder wollen. Wenn ihr aber weiter so kritiklos fremde Wertvorstellungen, Doktrinen und Ansichten übernehmt, werden wir alle genau dorthin kommen.

Manchmal muss man als Christ eben aufstehen und für seinen glauben eintreten - auch wenn man dadurch nicht "politisch korrekt" ist.

Robert

 

Hintergrund Gender Mainstreaming

Ein wesentlicher Faktor, der zur Entwicklung von Gender Mainstreaming beitrug, war der Feminismus. Gender Mainstreaming an sich ist keineswegs so neu, wie man glauben mag.

Schon 1985 stellte man auf der 3. Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Nairobi Gender Mainstreaming als politische Strategie vor. Einige Jahre später, 1999, verpflichtete dann der Amsterdamer Vertrag die EU-Mitgliedsstaaten rechtlich zur Umsetzung des Gender Mainstreaming im Sinne einer aktiven Gleichstellungspolitik.

Zunächst hört sich Gender Mainstreaming ja ganz gut an: man sollte Männer und Frauen nicht in traditionelle Geschlechterrollen zwängen, was etwa Familie und Beruf betrifft. Was aber heißt dieses "gleich" in "Gleichstellung" von Mann und Frau genau?

Verfechter von Gender Mainstreaming führen hier an, niemand solle aufgrund seines Geschlechts berufliche oder sonstige Nachteile erleiden müssen. So weit, so gut - das ist eine legitime Sache. Heißt diesses "gleich" nun aber lediglich, dass Männer und Frauen die gleichen Rechte und Chancen haben sollen, oder dass sie wesensgleich sind? Gerade radikale Feministinnen argumentieren hier, dass eine wirkliche Freiheit nur dann erreicht wird, wenn auch Gleichheit im Geschlecht besteht und Unterschiede hier beseitigt werden (zumindest so, dass sie nicht mehr erkennbar sind). Ein bioligischer Unterschied zwischen Mann und Frau wird hier als konstruiert gesehen.

Christen sehen dass anders: Männer und Frauen sind sehr wohl gleich viel wert - sie sind aber nicht dasselbe! Männer und Frauen sind voneinander unterschiedlich - und dieser Unterschied ist von Gott gewollt und gut so. Er dient dem Besten von Mann, Frau und Kindern im Rahmen einer Familie und spiegelt den Bund wieder, den Gott mit uns Menschen eingegangen ist. So wie Christus sein Leben hingegeben hat für seine Braut, die Kirche, so soll ein Mann sich selbst in lebensspendender weise seiner Frau hingeben. Und so wie Christus das Haupt der Kirche ist, ist der Mann das Haupt der Familie. Er führt sie in bedingungsloser und selbstloser Liebe - und ebenso wie Christus würde er auch sein Leben für sie geben! Eine Ehe ist wie ein gemeinsamer Tanz - und wie bei einem Tanz kann nur einer führen - sonst gibt es blaue Zehen!

Verfechter des Gender-Mainstreaming sagen nun, ihnen würde es um Vielfalt gehen, nicht um eine Uniformität oder Gleichmacherei. Oder eine Polarität (Mann und Frau). Es gäbe eben verschiedene Formen von Männlichkeit und Weiblichkeit.

Das Problem hierbei - und hierauf hat Dr. Robert Lewis von www.mensfraternity.com zu Recht hingewiesen: Wenn Männer nicht mehr wissen, was es heißt, ein Mann zu sein, was einen Mann ausmacht, welche Rollen und Aufgaben er in Familie, Beruf, Gesellschaft und Kirche hat, dan sind Männer hinsichtlich ihrer Identität sehr verwirrt. Und verwirrte Männer können eine Menge Schaden anrichten - man vergleiche nur einmal die Zahl der Männer in unseren Gefängnissen mit der Zahl der Frauen!

Manch einer mag nun einwenden, dass es in Gal 3,28 doch heisse: " Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid «einer» in Christus Jesus." (Einheitsübersetzung) und somit eine klare Rollenverteilung für Christen nicht angebracht ist.

Derartige Interpretiationen von Bibelversen entstehen, wenn man Bibelverse isoliert und völlig aus dem Zusammenhang gerissen betrachtet. Leider begehen auch Theologen diesen Fehler oft. Liest man das Kapitel 2 des Galaterbriefes und die Verse vor 3,1-27, versteht man schnell, dass es hier nicht um das Rollenverständnis von Mann und Frau geht, sondern um Werke des Gesetzes (also etwa Beschneidung) im Gegensatz zur Taufe in Christus, durch die wir neue Menschen werden - unabhängig davon, ob wir nun Juden, Griechen, Männer oder Frauen sind. Als in Christus Getaufte sind wir gerechtfertigt und somit eins - Brüder und Schwestern. Das heißt aber keineswegs, dass der Unterschied von Männern und Frauen aufgehoben wurde! Jesus selbst hat männliche Apostel berufen. Die Apostel wiederum haben mehrmals klar auf den Unterschied von Mann und Frau hingewiesen, gleichzeitig die Männer auch aufgefordert, ihre Frauen zu lieben! Dies ist auch keineswegs ein kultureller Umstand, der nur zur damaligen Zet galt, sondern ein roter Faden, der sich über tausende von Jahren durch die ganze Bibel zieht - in unterschiedlichsten Kulturen!

Jesus selbst nahm auf die (Fang-)Frage hin, ob sich ein Mann unter bestimmten Voraussetzungen von einer Frau scheiden lassen darf, klar auf Genesis Bezug - auf den Idealzustand zu Beginn und Gottes Plan für Männer und Frauen! Er bestätigte diesen somit und schuf damit einen Standard für alle Ewigkeit!

Sehen wir uns diesen Jesus näher an: Er ist wesensgleich mit dem Vater (also gleich viel "wert") - ordnete sich diesem aber unter!

Männer und Frauen sind geich viel wert - aber sie sind nicht dasselbe. Und dieser Unterschied ist gut so!


(Quelle: u.a. Dr. Robert Lewis (www.mensfraternity.com). Adam Online - Emmerich Adam. Ausgezeichneter Artikel von einem ausgezeichneten Autor in einer ausgezeichneten Zeitung! http://www.adam-online-magazin.de/Artikelansicht.41.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=96&tx_ttnews[backPid]=9&cHash=9daf15ce2c)

Informationen

Nützliche Informationen: siehe "Der Spiegel", 1/2007

Wir danken dem Spiegel für einen ausgezeichneten Artikel!




Resources

Gabriele Kuby


Gender - Politische Geschlechtsumwandlung (Gebundene Ausgabe) von Volker Zastrow; Anke Feuchtenberger. Verlag: Manuscriptum (16. November 2006). Sprache: Deutsch. ISBN-10: 3937801138. ISBN-13: 978-3937801131 


Gender Mainstreaming: Das Ende von Mann und Frau? (Broschiert)
von Dominik Klenk (Herausgeber)
Broschiert: 175 Seiten
Verlag: Brunnen-Verlag, Gießen (August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3765514411
ISBN-13: 978-3765514418


Don Schmierer: Giving Pastoral Care - Addressing Gender Issues

Literatur zur Gender-Thematik

"Male And Female He made Them" by Mary Jo Anderson & Robin Bernhoft, M.D.



The Gender Agenda: Redefining Equality (Taschenbuch)
von Dale O'Leary (Autor)
Taschenbuch: 213 Seiten
Verlag: Huntington House Publishers (November 1997)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1563841223
ISBN-13: 978-1563841224



 

Gloria TV: Gabriele Kuby: Sind Geschlecht und Sexualität frei wählbar?

 

GodTube.com - Raising a Modern-Day Knight

GodTube.com - Ken Davis: Men and Women are Different

kathTube.com - Gender

kathTube.com - Gender Mainstreaming

YouTube.com / k-tv: Gabriele Kuby: Gender Mainstreaming

 

kath.Tube.com - Gender Mainstreaming

kathTube.com - Gender Mainstreaming

kathTube.com - Gabriele Kuby: Gender Mainstreaming

 

Gloria TV - Wir sind in Gefahr, Mitläufer zu sein

 

Gloria TV: Wir sind alle in Gefahr, Mitläufer zu sein

 

Gloria TV - Klement und der Genderwahn

CitizenLink.com: Defending Families State by State

 

Music

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