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„Homosexuelle können sich nicht ändern“
Kritik an Ex-Gay Ministries
Argumente von Menschen, die versucht haben, sich zu ändern und es nicht geschafft haben (und nun Organisationen gründen und jedem erzählen, dass es unmöglich ist):
1) Unter anderem wird die „American Psychiatric Association“ zitiert. Die potentiellen Risiken einer „reparativen Therapie“ sein sehr groß und umfassen Depressionen, Ängste, Selbsthass und selbstzerstörerisches Verhalten. Der Grund: die Ursache für Probleme mit der eigenen Sexualität sei schließlich die Gesellschaft. Und dass Homosexuelle einsame, unglückliche Menschen sind, die niemals wahre Befriedigung finden, sei schlichtweg falsch. Und da Homosexualität keine psychische Störung ist, muss sie auch nicht behandelt werden.
2) Homosexuelle können sehr wohl eine glückliche, befriedigende Beziehung führen.
3) Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Beweise für die Erfolgsgarantie einer solchen Therapie. Die wenigen berichteten Fälle wurden nicht in einer zweiten Untersuchung bestätigt.
4) Menschen, die sich einer solchen Therapie unterziehen, tun dies, weil die Gesellschaft sie ablehnt und verurteilt und sie somit psychische Probleme bekommen. Eine Therapie sollte also eher dazu führen, dass sie ihre Homosexualität akzeptieren und so glückliche und zufriedene Menschen werden.
5) Es gibt zwar Fälle, in denen Therapeuten von einer erfolgreichen Therapie (von homo- zu heterosexuell) berichten. Diese Berichte sind aber ideologisch eingefärbt und die Ergebnisse schlecht dokumentiert. 1990 hat die „American Psychological Association“ festgestellt, dass eine solche Therapie nicht funktioniert und dass sie mehr schadet als Gutes anrichtet. Sie würde eine Veränderung der emotionalen, romantischen und sexuellen Gefühle bedeuten und ebenso einen Neuaufbau des Selbstbildes und der sozialen Identität. Etwas therapieren zu wollen, das keine Krankheit ist, ist aber ein ethisches Problem.
6) Immer wieder wird davor gewarnt, Jugendliche dazu bewegen, eine Heterosexuelle Identität anzunehmen, wenn sie homosexuell sind. Und immer wieder werden gesellschaftliche Vorurteile, Hass, Beleidigungen usw. angeführt. Therapeuten und Ärzte sollten hier „vorurteilsfrei“ vorgehen. Und es werden Untersuchungen genannt (ohne jedoch deren Namen zu nennen), die behaupten, 30 % aller Selbstmordversuche unter Jugendlichen würden auf Homosexuelle fallen, die diskriminiert werden.
7) Auch die „American Medical Association“ wird zitiert, die einer feindlichen Umgebung für Probleme mit der eigenen Sexualität die Schuld gibt.
8) Eine Religion sollte Liebe und Akzeptanz predigen und daran arbeiten, die Diskriminierung aller Menschen (einschließlich Homosexueller) zu beenden.
9) Ex-Gay Ministries behaupten, Homosexualität sei eine individuelle Wahl eines Lebensstils. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass solche Einrichtungen erfolgreich arbeiten. Berichte von erfolgreichen Therapien kommen nur von Führern von Ex-Gay Ministries und Teilnehmern solcher Programme. Zum Beweis, dass eine Therapie unmöglich ist, wird eine ganze Reihe von amerikanischen Gesundheitsorganisationen angeführt.
10 Ex-Gay Programme verstärken Gefühle der Schuld und des Versagens bei den Teilnehmern. Die Folge: Depressionen und Selbstmorde. Und kein einziger sei von seiner Homosexualität geheilt worden.
11) Zu behaupten, Homosexuelle könnten keine Beziehung zu Gott haben, ist falsch und irreführend.
12) Zu behaupten, Homosexualität sei eine Sünde, ist falsch.
13) Gefordert wird Pluralismus und Toleranz.
14) Selbst wenn die sexuelle Orientierung eine freie Wahl wäre, kann man ihr nicht grundlegende Bürgerrechte absprechen.
15) Ex-Gay Ministires können die Unglücklichkeit der Teilnehmer nicht beseitigen, die von der Gesellschaft kommt.
16) Ex-Gay Ministries vermischen Gesundheit, Religion und Politik in einer irreführenden Art und Weise. Ihre Führer sind oft ohne Ausbildung und Lizenz, was Beratung und Sozialarbeit betrifft. Aber sie bieten diese Dienstleistungen an.
17) Die Arbeit von Ex-Gay Ministries trägt zur Belästigung und Gewalt von und gegen Homosexuelle bei.
18) Selbst wissenschaftliche Organisationen wie NARTH sind nur pseudowissenschaftlich.
Gegenargumente:
Starker Tobak. Auf den ersten Blick hört sich das alles sehr logisch und überzeugend an. Ex-Gay Ministries sind eigentlich verbrecherische Einrichtungen, die man schleunigst beseitigen sollte, um den Weg frei zu machen für Liebe und Toleranz, für freie Sexualität. Friede, Freude, Eierhandgranaten.
Wohlgemerkt kommen all diese „Argumente“ von Menschen, die früher selbst in Ex-Gay Ministries tätig waren und nun krampfhaft versuchen, nachzuweisen, dass eine „Therapie“ schon alleine theoretisch unmöglich ist.
Warum?
Nun, wenn nur ein EINZIGER Mensch existiert, der es geschafft hat, seine gleichgeschlechtlichen Neigungen zu überwinden, dann haben sie keine Ausreden mehr. Dan wird offensichtlich, was sie tatsächlich sind: jämmerliche Versager, die ihr Versagen nun schön reden wollen.
Wenn es so „natürlich“ und „normal“ ist, homosexuell zu sein, warum muss man diese „Normalität“ denn dann dauernd beweisen?
Ein Beispiel: Wenn ein Mann „von Natur aus“ Frauen mit blonden Haaren attraktiv findet, macht er sich keine Gedanken, warum dies so ist. Warum sollte er auch? Warum will man also ständig beweisen, dass man „so geboren“ ist? Und eine „Therapie“ damit unmöglich ist?
Wen will man denn eigentlich damit überzeugen – die Öffentlichkeit oder nicht doch etwa sich selbst?
Gehen wir doch etwas näher auf diese „Argumente“ ein:
Es ist heute nachgewiesen, dass der Anteil psychischer Erkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen und Suizidalität bei Homosexuellen weitaus höher ist als beim Rest der Bevölkerung. Ebenso Drogenmissbrauch. Nun wird hier gerne argumentiert, dass daran die Gesellschaft schuld ist. Die Gesellschaft? Im Jahre 2005?? Das ist doch lachhaft. Gerade in den Großstädten lässt es sich als Homosexueller problemlos leben. Wie kommt es denn dann, dass diese Erkrankungen auch noch auftreten, wenn das Coming-Out schon längst hinter einem liegt? Ich habe in meinen 20 Jahren in der Schwulen-Szene unzählige Homosexuelle über Jahre hinweg beobachtet (was jeder, der in der Szene war/ist, bestätigen kann). Die Veränderung ist extrem. Sie kommen als etwas schüchterne, aber sehr natürliche Menschen in die Szene und verändern sich dann im Laufe der Jahre völlig. Bis sie schließlich als einsame, unglückliche (jawohl, das sind sie!) und vor allem verbitterte alte Menschen enden. Und äußerlich – ebenso wie innerlich – Wracks.
Geht doch einmal in irgendein homosexuelles Lokal und seht euch die Typen an der Bar an. Erschreckend. Und jeder ist laufend auf der Suche nach „Prince Charming“. Homosexuelle können heute problemlos Beziehungen eingehen. Warum halten diese Beziehung dann nie lange und enden meist tragisch? Daran ist wohl kaum die Gesellschaft schuld. Ich habe in 20 Jahren kein einziges Paar gesehen, das in einer monogamen Beziehung lebte, die über viele Jahre gehalten hat. Und selbst wenn, macht Liebe und „Glücklichsein“ eine Sache nicht richtig. Auch zwei Menschen, die Ehebruch begehen, können sich lieben.
Aber hier wird auch grundsätzlich etwas verwechselt:
Ex-Gay Ministries betreiben keine „Therapie“ im Sinne von einer psychologisch/psychiatrischen Behandlung. Das ist Unsinn. Ganz im Gegenteil: wir weisen Menschen immer wieder darauf hin, sich bei Problemen in fachärztliche Behandlung zu gehen (allerdings raten wir ihnen schon, sich den Arzt vorher genau anzusehen und nach seiner Erfahrung und Überzeugung zu fragen).
Insofern ist jeder Vorwurf, der darauf abzielt, wir wären psychologisch nicht genügend geschult, blanker Unsinn. Wir betreiben keine Psychotherapie.
Unser Ziel ist es auch nicht, aus Homosexuellen Heterosexuelle zu machen. Das kann geschehen und ist geschehen, aber es ist nicht das Ziel. Wir sind Christen und wollen zuerst einmal das zerbrochene Verhältnis zu Gott wieder herstellen. Und Homosexualität ist für uns eine Sünde wie andere sexuelle Sünden (Ehebruch usw.) auch.
Insofern
greifen auch die ganzen „wissenschaftlichen“ Argumente nicht. Wenn
etwas gegen die Bibel, Gottes Wort, ist, dann ist es falsch. Man mag es
dann Wissenschaft oder sonst was nennen. Es ist falsch.
Ich habe inzwischen genügend Menschen auf diesem Weg begleitet. Sie kamen zu uns als selbtzerstörerische, verzweifelte Menschen. Jeder, der sich mit ihnen beschäftigt, weiß, dass man dafür nicht alleine die Gesellschaft verantwortlich machen kann. Wer sich ins Feuer begibt, kommt darin um. Und diese Menschen waren im Feuer. In ihrem Leben war Sex, Geld oder andere Sachen wichtig. Sie haben ein Leben geführt, dass dem christlichen Glauben völlig widerspricht. Und in all den Jahren, in denen sie ihre Homosexualität ausgelebt haben, sind sie nicht glücklich geworden.
Und selbst wenn? Das würde nichts an der Unmoral ihres Tuns ändern.
Aber ich habe auch beobachtet, wie sie sich bei uns verändert haben. Einige haben geheiratet und Familien gegründet und sind auch noch nach Jahren glückliche Familienväter und –mütter. Dass diese Fälle existieren, wissen auch die Propagandisten o.g. Parolen. Andere leben weiter als Single. Aber alle haben aufgehört, zu sündigen.
Es ist also nicht zwangsweise das Ziel, homosexuelle Neigungen auszulöschen (auch wenn das natürlich wünschenswert ist), sondern sich nicht davon besiegen zu lassen.
Schlüsselwörter hierzu: Gehorsam, Disziplin, Motivation und Unterstützung durch die Kirche und Familie.
Nicht ein EINZIGER von denen, die es geschafft haben, berichtet über Depressionen, Ängste oder was auch immer. Ganz im Gegenteil: die, die so etwas vorher hatten, sagen nun, diese Störungen wären verschwunden. Natürlich haben manche noch immer homosexuelle Versuchungen, andere keinerlei heterosexuelle Sehnsüchte. Aber sie haben gelernt, damit umzugehen. Sie haben gelernt, ihre Versuchungen zu bekämpfen und sich nicht von ihnen besiegen zu lassen. Wie bei jeder anderen Sünde auch.
Und mit dem Sündigen aufzuhören, macht bestimmt niemand unglücklich.
Fälle von Verzweiflung, Depression, Angst und Trauer werden seltsamerweise nur von denen berichtet, die es nicht geschafft haben und ausgestiegen sind.
Und das Ganze nun wissenschaftlich begründen wollen.
Natürlich ist der Heilungsprozess lange und steinig. Das verschweigen wir niemand, der zu uns kommt. Aber wir helfen uns gegenseitig, diesen Weg zu gehen. Wenn du sündigst und fest im Schoß des Teufels sitzt, bist du erst einmal „glücklich“ und „zufrieden“. Natürlich – er bietet dir die Welt an, wenn du dich ihm zu Füßen wirfst. So „glücklich“ und „zufrieden“ wie ein Alkoholiker im Vollrausch. Alles macht Spaß, ist toll und happy.
Bis du dich dazu entschließt, dich von der Homosexualität zu befreien. Dann gehst du tatsächlich „durch die Hölle“. Um es mal zu verbildlichen: solange du sicher im Schoß des Teufels warst, hat er dich in Ruhe gelassen. Jetzt, wo er merkt, er könnte dich verlieren, kämpft er verzweifelt darum, dich zurück zu bekommen. Er erzählt dir, es sei unmöglich, schließlich beweisen dies Wissenschaftler. Und Gott ist Liebe, also ist Homosexualität doch in Ordnung.
Aber selbst wenn man diese wissenschaftliche Seite betrachtet: da wird ja immer wieder behauptet, es gäbe keine dokumentierten Fälle einer erfolgreichen Veränderung und Organisationen wie NARTH seien ideologisch eingefärbt und pseudowissenschaftlich. Man weiß genau, dass dies nicht stimmt, aber wenn man es oft genug sagt, wird es irgendwann als Tatsache akzeptiert. NARTH ist mit Sicherheit nicht pseudowissenschaftlich. Jeder kann sich davon auf der Homepage überzeugen, wenn er sich die Namen und Ausbildungen der Beteiligten ansieht.
Und Wissenschaftler wie Drs. Satinover (er alleine hat über 1.000 Männer behandelt) oder Nicolosi zu diskreditieren, ist unehrenhaft.
Seltsamerweise kommt derartige Kritik von Leuten, die ebenfalls keine Wissenschaftler sind.
Und auch wenn ihr es nicht gerne hört: was wäre denn, wenn Homosexualität tatsächlich angeboren sei? Und Pädophilie, Alkoholismus, kriminelles Verhalten? Wird irgendetwas dadurch richtiger? Was ist, wenn sich Pädophile gut dabei fühlen, mit Kindern Sex zu haben? Und die Kinder und deren Eltern auch nichts dagegen haben? Es gibt heute schon genügend Menschen – auch Wissenschaftler! – die für eine Akzeptanz der Pädophilie mit genau denselben Argumenten werben? Wo soll das denn enden?
Ständige Hinweise auf mangelnde wissenschaftliche Beweise eines Erfolgs sind für jeden lachhaft, der in Ex-Gay Ministries tätig war. Genau wie die Verfasser dieser Thesen. Sie wissen sehr wohl, dass es viele Beispiele hierfür gibt. Aber wie bereits erwähnt: wenn sie deren Existenz akzeptieren, haben sie keine Ausrede für ihr eigenes Versagen mehr!
Oft werden auch Beispiele von Menschen geliefert, die es nicht geschafft haben. Manchmal sogar führende Mitglieder von Ex-Gay Ministries. Was will man damit eigentlich beweisen? Wenn irgendjemand etwas falsches tut und sündigt, macht das irgendetwas richtiger oder weniger sündhaft?
Wenn
ein Politiker sich bestechen lässt, heißt das nun, wir sollen die
Demokratie abschaffen? Macht das sein Amt an sich zweifelhaft?
Was die Selbstmorde unter Jugendlichen betrifft, so wird gerne von „Untersuchungen“ gesprochen, ohne jedoch irgendeinen Beleg dafür zu liefern.
Ich bitte den Leser, doch einmal selbst zu überlegen: kennst du irgendeinen Jugendlichen oder hast du von irgendeinem gehört, der sich umgebracht hat, weil er als Homosexueller diskriminiert wurde?
Natürlich kann es so etwas geben. Nicht umsonst heißt unser Ex-Gay Ministry „JASON“. Aber noch mal: kennst du IRGENDJEMAND?? Bei dem wirklich die Gesellschaft schuld war?
Das Ganze folgt dem Propagandazug des Gay Movements (also der Schwulenbewegung): wer nicht unserer Meinung ist, muss niedergemacht werden. Mit jedem Mittel. Koste es, was es wolle.
Bezeichnenderweise interessiert sich der „normale“ Homosexuelle überhaupt nicht für Ex-Gay Ministries. Nur Leute, die selbst versucht haben, sich von ihrer Homosexualität zu befreien, tun dies.
Dass Ex-Gay Ministries Depressionen und Selbstmorde fördern, ist eine unehrenhafte Behauptung, die sich durch nichts belegen lässt. Das wissen diese Menschen auch. Und ihr eigenes Versagen und die daraus resultierenden Schuldgefühle UNS in die Schuhe zu schieben, ist schon ein starkes Stück.
Auch das ständige Zitieren von Organisationen ist wenig überzeugend, wenn man sich die Aussagen ansieht: da soll die Gesellschaft Schuld an Depressionen Homosexueller sein. An Problemen mit der eigenen Sexualität. Jeder Mensch mit einem Funken gesunden Menschenverstand kann solche „Argumente“ durchschauen. In der heutigen Gesellschaft lässt es sich problemlos als Homosexueller leben. Man kann nicht immer jemand anderem die Schuld für sein eigenes Verhalten geben.
Da wird unseren Argumenten und Organisationen vorgeworfen, ideologisch gefärbt zu sein, aber oben genannte vielzitierte Organisationen wie die APA, der Entscheidung von 1973, Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen zu nehmen (was sie noch lange nicht „normal“ macht!), ganz klar nicht wissenschaftlich begründet, sondern rein politischer Natur war – so etwas als „Argument“ oder „Wissenschaft“ zu bezeichnen, ist scheinheilig.
Es gibt eine erhebliche Anzahl von Wissenschaftlern, die nicht der Meinung sind, dass Homosexualität nicht therapierbar sei oder dass sie „normal“ sei. Sind das alles ideologische Pseudo-Wissenschaftler? Das ist ebenso unehrenhaft.
Gehen wir mal auf die Religion ein: niemand von uns behauptet, Homosexuelle könnten keine Beziehung zu Gott haben. Sie müssen sich aber schon fragen lassen, warum sie denn weiter sündigen wollen, wenn sie Gott so lieben. Und Homosexualität wird an mehreren Stellen im Alten wie im Neuen Testament als Sünde bezeichnet. Ebenso wird etwa im Korintherbrief davon gesprochen, dass auch damals Menschen solche Sünden begingen, sich aber davon befreit haben. Ein klarer und eindeutiger Hinweis dafür, dass es möglich ist.
Und Homosexualität ist eine Sünde. Als solche lässt sie sich aber durch Jesu Tod am Kreuz auch überwinden. Er gab uns Hoffnung – und Freiheit.
Ein „Pluralismus“ oder eine „Toleranz“, die Sünde gut heißt, ist für Christen nicht akzeptabel.
Nun aber zu behaupten, unsere Arbeit würde die Gewalt gegen Schwule fördern, ist schändlich.
Es ist ein großer Unterschied, ob man etwas als Sünde bezeichnet – weil Gott uns ganz klar gesagt hat, dass es eine Sünde ist – und andere aufzufordern, Homosexuelle zusammenzuschlagen. Auch das wäre eine Sünde.
Ebenso wenig haben wir je gesagt, dass sich Homosexuelle dazu entschieden haben, schwul zu sein. Auf unseren Seminaren bringen wir den Menschen genau das Gegenteil bei. Aber wir können uns sehr wohl entscheiden, ob wir gemäß unserer Neigung handeln wollen – oder nicht. Niemand ist Sklave seiner Neigung und niemand wird „unglücklich“, wenn er ihr nicht nachgibt, sondern Jesus folgt.
Da
wird uns auch noch vorgeworfen, wir vermischen Gesundheit, Religion und
Politik. Nun – zum einen betrifft Homosexualität nun mal verschiedene
Bereiche unseres Lebens. Zum anderen tut ihr ja genau dasselbe! Wir
sehen es durchaus auch als unsere Pflicht an, öffentlich – und damit
politisch – unsere Meinung zu sagen. Nichts anderes tut ihr – aber ihr
wollt uns natürlich gerne zum Schweigen bringen. Weil ihr schlecht eure
Forderungen stellen könnt, wenn man euch euere Propaganda nicht mehr
abkauft!
Was die „Bürgerrechte“ betrifft: wir sind sehr wohl der Meinung, dass alle Menschen dieselben Bürgerrechte haben sollten.
Wir glauben aber nicht, dass Homosexuelle BESO NDERE Rechte brauchen. Das Ganze läuft letztendlich auf „hate-speech laws“ hinaus, die „Diskriminierung“ verbieten sollen, aber eigentlich dafür gedacht sind, jegliche Kritik an der Homosexualität zu unterbinden.
Wir denken nicht, dass der Staat homosexuelle Programm in irgendeiner Form unterstützen sollte. Das könnt ihr auch kaum von uns verlangen.
Aber wir denken schon, dass wir weiterhin das Recht haben sollten, klar unsere Meinung zu sagen!
All diese „Argumente“ sind auch ohne psychologisches Grundwissen leicht zu durchschauen:
Hier will sich jemand seine eigene Unfähigkeit, sich zu ändern, mit wissenschaftlichen „Fakten“ schön reden.
Auch ich habe diesen Unsinn lange Jahre geglaubt. Veränderung sei nicht möglich, ich bin so geboren und damit ist es gut. Gott ist Liebe und wir machen Liebe – also alles in Ordnung.
Eigentlich reicht es, die Bibel zu lesen, um zu verstehen, was für ein Quatsch das ist. Wer mich liebt, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach hat Jesus mal gesagt. Nicht alles, was irgendwie mit Liebe zu tun hat, ist damit auch gut. Und Jesus nachzufolgen heißt nicht automatisch, dass damit alles schön und gut (oder „glücklich“) ist. Es kann auch ein Leben voller Entbehrung und Mühsal bedeuten. Aber das versteht man natürlich nur, wenn der christliche Glaube mehr ist als nur eine den persönlichen Bedürfnissen angepasste Ideologie. Wenn er sich auf Gottes Wort stützt und dies als Leitfaden nimmt. Gott hat uns genau in dieser Bibel gesagt, dass sie ein hervorragendes Instrument zur Unterrichtung ist – also sollten wir sie auch so verwenden.
Gott hat mich von der Homosexualität befreit. Das heißt nicht, dass sie nicht mehr da ist, aber ich lasse mich nicht mehr von ihr besiegen.
Und zum ersten Mal fühle ich mich als richtiger Mann. Ich bin zufrieden und glücklich – weil ich einen inneren Frieden habe, den nur Jesus mir geben kann.
Und vor allem habe ich aufgehört, an die schwule Propaganda zu glauben.
Denn nun weiß ich, was sie tatsächlich ist:
Eine dicke, fette
Lüge.

Nein. "Ex-Gay" heisst keineswegs, dass man keinerlei gleichgeschlechtliche Empfindungen mehr haben muss. Die Wichtigkeit dieses Begriffes liegt in der Botschaft der Freiheit - es gibt einen anderen Weg als den, seine gleichgeschlechtlichen Empfindungen auszuleben! Es gibt eine Freiheit vom schwulen Leben, von einer Versklavung durch Gencodes oder welche Faktoren man auch immer zur Entwicklung dieser Empfindungen anführen will.
Wir haben uns diese Gefühle nicht ausgesucht, aber wir können sehr wohl entscheiden, wie wir damit umgehen, wie wir uns selbst sehen und wie wir unser Leben leben. Wir sind frei in Jesus Christus!
Gleich dem Exodus des Volkes Israel, wo Gott Sein Volk aus der Knechtschaft der Ägypter in das gelobte Land geführt hat, wissen wir um den Exodus von Jesus Christus, durch den die Macht der Sünde gebrochen wurde.
Out of the darkness - into the light!
"Ist die schwule Identität so zerbrechlich, dass sie den Gedanken nicht ertragen kann, dass einige Menschen nicht schwul sein möchten?"
"Es ist in Ordnung, wenn ein Mann seinen Penis entfernt haben möchte, damit er Sex als eine heterosexuelle Frau haben kann, aber es ist nicht in Ordnung, eine Therapie zu bekommen, wenn er Sex mit einer Frau haben und eine Familie gründen möchte!"
Dr. Michael Brown
Es gibt nun auch solche, die man als "Ex-Ex-Gays" bezeichnet (sie selbst nennen sich unter anderem "Ex-Gay Survivor"). Menschen also, die eine Zeitlang in einer Ex-Gay Einrichtung verbracht haben, an einem Programm teilgenommen haben oder selbst in leitender Funktion dort tätig waren und nun zurück ins homosexuelle Leben gegangen sind.
Soweit, so gut. Wir akzeptieren und respektieren diese Entscheidung. Womit wir aber Probleme haben, ist, dass hier einige Homepages ins Internet stellen, Pressekonferenzen geben usw. und recht schaurige Geschichten über die Zeit in der Ex-Gay Einrichtung erzählen. Wie schlimm es dort zugeht, die seltsamen Methoden, die man dort verwendet und die Nutzlosigkeit des Ganzen.
Irgendwie können einem diese Menschen leid tun. Gut, sie selbst haben es - aus welchen Gründen auch immer - nicht geschafft und sind - aus welchen Gründen auch immer - ins schwule Leben zurück gekehrt. Den schwarzen Peter aber nun den Ex-Gay Ministries zuzuschieben und sich vor der eigenen Verantwortung zu drücken, ist unehrenhaft. Wir gehen auch davon aus, dass selbst Menschen, die solches als Unbeteiligte sehen, durch solche Strategien sehen und die wahren Beweggründe erkennen können. Zuerst Gay, dann Ex-Gay, dann Ex-Ex Gay - wie glaubhaft ist man da noch?
In der Ex-Gay Zeit bewegende Zeugnisse in der Öffentlichkeit geben - und in der Ex-Ex-Gay Zeit dann wieder an die Öffentlichkeit mit ebenso "bewegenden" Botschaften gehen - solche Menschen haben ein Identitätsproblem. Und daran sind nicht Ex-Gay Ministries schuld.
Wir maßen uns nicht an, über solche Menschen zu urteilen. Wir raten jedoch dringend zu einer Zeit der Besinnung und des In-Sich-Gehens, bevor man nahtlos vom einen zum anderen geht. Ein solches Verhalten ist sehr unreif, auch wenn die gefühlte Motivation noch so aufrichtig sein mag.
Trotz allem reichen wir auch solchen Menschen die Hand zur Versöhnung. Wir heißen damit keineswegs ihre Überzeugungen gut und stehen auch weiterhin zu unserer Botschaft, gleichwohl wollen wir durch unser eigenes Beispiel ein Zeugnis der Liebe Jesu geben.
National Association for Research and Therapy of Homosexuality
Links:
About NARTH
Our Purpose: Defending True Diversity
"Holding Therapy" as a Therapeutic Approach
The Three Myths About Homosexuality
In Defense of the Need for Honest Dialogue
A Tribute to Charles W. Socarides
Dr. Charles Socarides, Lover Of Humanity
Two Differing Obituaries for Dr. Charles Socarides
Interviews/Testimonials
A Jewish SSA Struggler Finds the Holiness Within
Jewish Man With SSA Encouraged By JONAH's Help
Against the Current: The Cost Of Speaking Out For Orientation Change In Canada
Link: Cheated By The Affirming Church
Link: My Path To Lesbianism
Why I Support NARTH -- Dr. Gerald Schoenewolf
"This Is Why I Stand Up for What I Believe" (Dr. Joseph Nicolosi testimony)
"This Is Why I Stand Up for What I Believe" (Linda Nicolosi testimony)
Opening Testimony of Exodus President Alan Chambers - U.C. Berkeley Debate on Same-Sex Marriage
Same-Sex Attraction: A View From The Sidelines
Ex-Gay Activist Testifies at Ohio DOMA Hearing
Prominent Gay Figure Gives Up Homosexual Lifestyle
In This Life, We Struggle: A Faith-Based Perspective on Healing and Recurrent Temptation
"Change of Heart: "My Two Years in Reparative Therapy"
Interview with a Parents' Rights Activist: Brian Camenker
Client Describes Change Process
"Well, That's Just the Way I Am": Reflections from Alan Medinger
Reflections from Jeffrey Satinover
The Power of Peer Rejection - Interview
Reflections on the Human Potential Movement: An Interview with William Coulson
You're Never Too Old to Change!
An Ex-Gay Man Describes the Change Process: Gordon Opp
Touching the Feminine Soul: Interview with Diane Eller-Boyko
Story of a Married Man: Alan Medinger
The Battle Against the A.P.A. Resolution: Interview with Mark Stern, Ph.D.
A Clash In Worldviews: Interview with Michael Wertheimer, Ph.D.
Asia Pacific (in English)
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Conferences
Each year thousands of “ex-gays,” pastors, therapists, spouses, parents and other interested persons come together at Exodus conferences for a unique gathering of instruction and celebration. Exodus conducts conferences in various places around the world. Some of these are organized by the Exodus Regional Offices. Some are organized by local Member Ministries. And some are organized by the Exodus Global Alliance International Office. Besides powerful worship and inspirational messages, workshops are presented on counselling, relationships, sexual struggles, societal issues, support for family and friends, ministry development, and various other topics. See the Conference section of this website for further details.
Speaking Engagements
Many Exodus leaders are available for media interviews and speaking engagements at church events. Representatives from Exodus have been interviewed by major media and countless radio and television talk shows. Click here if you want more information about speakers or would like to invite an Exodus leader to speak at an event.
Ministry Development
Exodus Global Alliance develops resources, and trains and sends people to develop new ministries around the world. The Exodus Missions program provides opportunities for long-term and short-term service in ministry development. Ministry development can include serving in an existing ministry, starting a new ministry, serving in an Exodus regional office or starting a new Exodus region.
Youth Websites:
www.freetobeme.com
www.becomingreal.org
Ja, auch das gibt es - Menschen, die früher Ex-Gay Ministries wie Exodus oder anderen angehört haben, diese dann verlassen und zurück ins homosexuelle Leben gegangen sind und dann auch noch Einrichtungen gegründet haben für Menschen, die ebenso Ex-Gay Ministries verlassen haben.
Für mich hört sich das manchmal so an wie Menschen, denen eine Kirche aus diesen oder jenen Gründen nicht passt und die dann eine eigene Kirche aufmachen - die ihnen genau das erlaubt, was sie eben tun wollen. Und zur Not wird die Bibel dem ganzen angepasst und entsprechend "uminterpretiert". Man hat ein festes, gewolltes Ergebnis und dreht die Verse so lange, bis sie dem Ergebnis entsprechen.
Oder wie das Gedicht vom "Lampenputzer", der in der revolutionären Zeit des letzten Jahrhunderts gelebt hat, und dann die politische Ideologie umschreibt (er ist Lampenputzer und es passt ihm nicht, dass die Revoluzzer immer die Lampen kapputt machen. Also schreibt er darüber, wie man Revolution machen und gleichzeitig Lampenputzer sein kann).
Ich will mich hier keineswegs lustig über "Ex-Ex-Gays" machen. Mir sind sehr wohl die tiefen Empfindungen und vielleicht auch erfahrenen Verletzungen bewusst und es tut mir aufrichtig leid, dass sie als einzigen Ausweg daraus diesen Weg gesehen haben.
Wofür ich aber kein Verständnis mehr habe, ist, wenn man gleichzeitig Horrorstories über Ex-Gay Ministries erzählt und sie schlecht macht. Ich habe nun selbst jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet und bin sehr dankbar für die wunderbaren Menschen, die Gott seit meinem Weg aus der Homosexualität in mein Leben gebracht hat. Nicht eine Minute habe ich Erfahrungen wie die gemacht, die teilweise von "Ex-Ex-Gays" geschildert werden. Das ist einfach nicht in Ordnung und moralisch unakzeptabel. Geschweige denn christlich. Wenn ihr selbst wieder zurück ins schwule Leben geht, ist das eure Entscheidung, die ich sehr wohl respektiere. Aber man muss dafür nicht andere durch den Dreck ziehen, oder gar erwarten dass andere diesen Weg aus der Homosexualität heraus - und dann wieder in das schwule Leben hinein - nachvollziehen. Wie glaubwürdig ist man damit schon? Was kommt als nächster Umschwung?
Wir sind Christen und als solche sehen wir in der gesamten Bibel keinen einzigen Hinweis dafür, dass Homosexualität jemals akzeptiert und von Gott gut geheißen wurde. Wir zwingen diese Meinung niemandem auf - aber wir stehen dazu. Ist euch jemals der Gedanke gekommen, dass ihr mit eurem erneuten Umschwung falsch liegen könntet? Vor allem, wenn ihr vorher in leitender Tätigkeit bei Ex-Gay Ministries gedient habt: was, wenn ihr euch jetzt (wiederum!) täuscht? Wie viele wollt ihr mit euch ziehen? Denn davor warnt uns die Bibel ausdrücklich: als Hirten unsere Schafe in die Irre zu leiten.
Selbst wenn uns morgen jemand "beweisen" würde, dass Homosexualität "angeboren" wäre, würden wir an Gottes Wort festhalten und Seinem Versprechen, dass Er keine Versuchung über uns kommen lassen wird, der wir nicht widerstehen könnten. Dass Er bei uns sein wird bis ans Ende aller Tage und dass wir deshalb keine Angst haben müssen.
Wir wissen aber auch um die Tatsache, dass das Tor zum Himmel eng und der Weg dorthin steil und beschwerlich ist und nur wenige es durchschreiten - im Gegensatz zum breiten, bequemen Weg, der zum großen Tor führt, das aber nicht zum Himmel führt...
Nochmals: Was, wenn ihr euch irrt? Wäre das dann nicht eine schreckliche und folgenschwere Entscheidung - für euch wie für andere?
Robert
Stanton L. Jones: Ex-Gays?: A Longitudinal Study of Religiously Mediated Change in Sexual Orientation
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