JASON

Christian Ex-Gay Ministry

Ex-Gay Ministries







Eine "Ex-Gay Ministry" ist eine christliche Einrichtung von Menschen, die es geschafft haben, ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen zu überwinden. Wir helfen nun anderen Menschen, dies ebenfalls zu tun, indem wir ihr zerbrochenes Verhältnis zu Gott wieder herstellen und ihnen praktische Tips und strukturierte Pläne geben, die ihnen im täglichen Leben helfen. Wir bieten ihnen die Gemeinschaft mit anderen, die ebenso wie sie kämpfen und sich dabei gegenseitig unterstützen und Rechenschaft ablegen. Außerdem geben wir ihnen die nötigen Informationen zur Hand und können selbst auf eine lange Erfahrung auf diesem Gebiet verweisen.

Ex-Gay Ministries können nur Instrumente sein. Aus eigener Kraft und durch menschliche Weisheit erreichen Sie nichts. Die Heilung selbst geschieht - genauso wie die Rettung - durch Gott. Wir können nur darum beten, dass Gott uns als Instrument verwendet, um Menschen zum Glauben zu bringen. Als Instrumente, durch die Er das gebrochene Verhältnis zwischen Ihm und den Betroffenen wiederherstellt. Deshalb ist es unabdingbar, dass Ex-Gay Ministries sich bewusst sind, dass sie selbst gar nichts bewirken. Wir wollen kein altes Auto reparieren. Wir wollen den Menschen nicht helfen, ein wenig mehr "hiervon" bzw. ein wenig weniger "davon" zu werden. Wir wollen die Menschen durch Gottes Kraft zum Glauben bringen - und unterstellen uns jederzeit Seiner Führung und Seiner Kontrolle. SEIN Wille geschehe - nicht UNSERER. Wäre der Glauben der Menschen nämlich stark genug, bräuchte es Einrichtungen wie JASON gar nicht!


Manche Menschen vertreten die Ansicht, Einrichtungen wie die unsrige sollten sich nicht "Ex-Gay Ministry" nennen, da wir uns so nur über unsere Vergangenheit definieren. Wir sehen das nicht so eng. Auch ein Name wie "Exodus" verweist ja letztlich nur darauf, dass man etwas hinter sich lässt. Und genau darauf wollen wir verweisen: wir lassen unsere Vergangenheit hinter uns. Wir blicken nach vorne und fangen ein neues Leben an. Unser altes Ich ist mit Jesus am Kreuz gestorben. Er hat sich kreuzigen lassen, damit wir frei sein können - ein neues Geschöpf in Seiner Nachfolge!













„Homosexuelle können sich nicht ändern“

Kritik an Ex-Gay Ministries

Argumente von Menschen, die versucht haben, sich zu ändern und es nicht geschafft haben (und nun Organisationen gründen und jedem erzählen, dass es unmöglich ist):

1) Unter anderem wird die „American Psychiatric Association“ zitiert. Die potentiellen Risiken einer „reparativen Therapie“ sein sehr groß und umfassen Depressionen, Ängste, Selbsthass und selbstzerstörerisches Verhalten. Der Grund: die Ursache für Probleme mit der eigenen Sexualität sei schließlich die Gesellschaft. Und dass Homosexuelle einsame, unglückliche Menschen sind, die niemals wahre Befriedigung finden, sei schlichtweg falsch. Und da Homosexualität keine psychische Störung ist, muss sie auch nicht behandelt werden.

2) Homosexuelle können sehr wohl eine glückliche, befriedigende Beziehung führen.

3) Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Beweise für die Erfolgsgarantie einer solchen Therapie. Die wenigen berichteten Fälle wurden nicht in einer zweiten Untersuchung bestätigt.

4) Menschen, die sich einer solchen Therapie unterziehen, tun dies, weil die Gesellschaft sie ablehnt und verurteilt und sie somit psychische Probleme bekommen. Eine Therapie sollte also eher dazu führen, dass sie ihre Homosexualität akzeptieren und so glückliche und zufriedene Menschen werden.

5) Es gibt zwar Fälle, in denen Therapeuten von einer erfolgreichen Therapie (von homo- zu heterosexuell) berichten. Diese Berichte sind aber ideologisch eingefärbt und die Ergebnisse schlecht dokumentiert. 1990 hat die „American Psychological Association“ festgestellt, dass eine solche Therapie nicht funktioniert und dass sie mehr schadet als Gutes anrichtet. Sie würde eine Veränderung der emotionalen, romantischen und sexuellen Gefühle bedeuten und ebenso einen Neuaufbau des Selbstbildes und der sozialen Identität. Etwas therapieren zu wollen, das keine Krankheit ist, ist aber ein ethisches Problem.

6) Immer wieder wird davor gewarnt, Jugendliche dazu bewegen, eine Heterosexuelle Identität anzunehmen, wenn sie homosexuell sind. Und immer wieder werden gesellschaftliche Vorurteile, Hass, Beleidigungen usw. angeführt. Therapeuten und Ärzte sollten hier „vorurteilsfrei“ vorgehen.  Und es werden Untersuchungen genannt (ohne jedoch deren Namen zu nennen), die behaupten, 30 % aller Selbstmordversuche unter Jugendlichen würden auf Homosexuelle fallen, die diskriminiert werden.

7) Auch die „American Medical Association“ wird zitiert, die einer feindlichen Umgebung für Probleme mit der eigenen Sexualität die Schuld gibt.

8) Eine Religion sollte Liebe und Akzeptanz predigen und daran arbeiten, die Diskriminierung aller Menschen (einschließlich Homosexueller) zu beenden.

9) Ex-Gay Ministries behaupten, Homosexualität sei eine individuelle Wahl eines Lebensstils. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass solche Einrichtungen erfolgreich arbeiten. Berichte von erfolgreichen Therapien kommen nur von Führern von Ex-Gay Ministries und Teilnehmern solcher Programme. Zum Beweis, dass eine Therapie unmöglich ist, wird eine ganze Reihe von amerikanischen Gesundheitsorganisationen angeführt.

10 Ex-Gay Programme verstärken Gefühle der Schuld und des Versagens bei den Teilnehmern. Die Folge: Depressionen und Selbstmorde. Und kein einziger sei von seiner Homosexualität geheilt worden.

11) Zu behaupten, Homosexuelle könnten keine Beziehung zu Gott haben, ist falsch und irreführend.

12) Zu behaupten, Homosexualität sei eine Sünde, ist falsch.

13) Gefordert wird Pluralismus und Toleranz.

14) Selbst wenn die sexuelle Orientierung eine freie Wahl wäre, kann man ihr nicht grundlegende Bürgerrechte absprechen.

15) Ex-Gay Ministires können die Unglücklichkeit der Teilnehmer nicht beseitigen, die von der Gesellschaft kommt.

16) Ex-Gay Ministries vermischen Gesundheit, Religion und Politik in einer irreführenden Art und Weise. Ihre Führer sind oft ohne Ausbildung und Lizenz, was Beratung und Sozialarbeit betrifft. Aber sie bieten diese Dienstleistungen an.

17) Die Arbeit von Ex-Gay Ministries trägt zur Belästigung und Gewalt von und gegen Homosexuelle bei.

18) Selbst wissenschaftliche Organisationen wie NARTH sind nur pseudowissenschaftlich.

                             

Gegenargumente:

Starker Tobak. Auf den ersten Blick hört sich das alles sehr logisch und überzeugend an. Ex-Gay Ministries sind eigentlich verbrecherische Einrichtungen, die man schleunigst beseitigen sollte, um den Weg frei zu machen für Liebe und Toleranz, für freie Sexualität. Friede, Freude, Eierhandgranaten.

Wohlgemerkt kommen all diese „Argumente“ von Menschen, die früher selbst in Ex-Gay Ministries tätig waren und nun krampfhaft versuchen, nachzuweisen, dass eine „Therapie“ schon alleine theoretisch unmöglich ist.

Warum?

Nun, wenn nur ein EINZIGER Mensch existiert, der es geschafft hat, seine gleichgeschlechtlichen Neigungen zu überwinden, dann haben sie keine Ausreden mehr. Dan wird offensichtlich, was sie tatsächlich sind: jämmerliche Versager, die ihr Versagen nun schön reden wollen.

Wenn es so „natürlich“ und „normal“ ist, homosexuell zu sein, warum muss man diese „Normalität“ denn dann dauernd beweisen?

Ein Beispiel: Wenn ein Mann „von Natur aus“ Frauen mit blonden Haaren attraktiv findet, macht er sich keine Gedanken, warum dies so ist. Warum sollte er auch? Warum will man also ständig beweisen, dass man „so geboren“ ist? Und eine „Therapie“ damit unmöglich ist?

Wen will man denn eigentlich damit überzeugen – die Öffentlichkeit oder nicht doch etwa sich selbst?

Gehen wir doch etwas näher auf diese „Argumente“ ein:

Es ist heute nachgewiesen, dass der Anteil psychischer Erkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen und Suizidalität bei Homosexuellen weitaus höher ist als beim Rest der Bevölkerung. Ebenso Drogenmissbrauch. Nun wird hier gerne argumentiert, dass daran die Gesellschaft schuld ist. Die Gesellschaft? Im Jahre 2005?? Das ist doch lachhaft. Gerade in den Großstädten lässt es sich als Homosexueller problemlos leben. Wie kommt es denn dann, dass diese Erkrankungen auch noch auftreten, wenn das Coming-Out schon längst hinter einem liegt? Ich habe in meinen 20 Jahren in der Schwulen-Szene unzählige Homosexuelle über Jahre hinweg beobachtet (was jeder, der in der Szene war/ist, bestätigen kann). Die Veränderung ist extrem. Sie kommen als etwas schüchterne, aber sehr natürliche Menschen in die Szene und verändern sich dann im Laufe der Jahre völlig. Bis sie schließlich als einsame, unglückliche (jawohl, das sind sie!) und vor allem verbitterte alte Menschen enden. Und äußerlich – ebenso wie innerlich – Wracks.

Geht doch einmal in irgendein homosexuelles Lokal und seht euch die Typen an der Bar an. Erschreckend. Und jeder ist laufend auf der Suche nach „Prince Charming“. Homosexuelle können heute problemlos Beziehungen eingehen. Warum halten diese Beziehung dann nie lange und enden meist tragisch? Daran ist wohl kaum die Gesellschaft schuld. Ich habe in 20 Jahren kein einziges Paar gesehen, das in einer monogamen Beziehung lebte, die über viele Jahre gehalten hat. Und selbst wenn, macht Liebe und „Glücklichsein“ eine Sache nicht richtig. Auch zwei Menschen, die Ehebruch begehen, können sich lieben.

Aber hier wird auch grundsätzlich etwas verwechselt:

Ex-Gay Ministries betreiben keine „Therapie“ im Sinne von einer psychologisch/psychiatrischen Behandlung. Das ist Unsinn. Ganz im Gegenteil: wir weisen Menschen immer wieder darauf hin, sich bei Problemen in fachärztliche Behandlung zu gehen (allerdings raten wir ihnen schon, sich den Arzt vorher genau anzusehen und nach seiner Erfahrung und Überzeugung zu fragen).

Insofern ist jeder Vorwurf, der darauf abzielt, wir wären psychologisch nicht genügend geschult, blanker Unsinn. Wir betreiben keine Psychotherapie.

Unser Ziel ist es auch nicht, aus Homosexuellen Heterosexuelle zu machen. Das kann geschehen und ist geschehen, aber es ist nicht das Ziel. Wir sind Christen und wollen zuerst einmal das zerbrochene Verhältnis zu Gott wieder herstellen. Und Homosexualität ist für uns eine Sünde wie andere sexuelle Sünden (Ehebruch usw.) auch.

Insofern greifen auch die ganzen „wissenschaftlichen“ Argumente nicht. Wenn etwas gegen die Bibel, Gottes Wort, ist, dann ist es falsch. Man mag es dann Wissenschaft oder sonst was nennen. Es ist falsch.

Ich habe inzwischen genügend Menschen auf diesem Weg begleitet. Sie kamen zu uns als selbtzerstörerische, verzweifelte Menschen. Jeder, der sich mit ihnen beschäftigt, weiß, dass man dafür nicht alleine die Gesellschaft verantwortlich machen kann. Wer sich ins Feuer begibt, kommt darin um. Und diese Menschen waren im Feuer. In ihrem Leben war Sex, Geld oder andere Sachen wichtig. Sie haben ein Leben geführt, dass dem christlichen Glauben völlig widerspricht. Und in all den Jahren, in denen sie ihre Homosexualität ausgelebt haben, sind sie nicht glücklich geworden.

Und selbst wenn? Das würde nichts an der Unmoral ihres Tuns ändern.

Aber ich habe auch beobachtet, wie sie sich bei uns verändert haben. Einige haben geheiratet und Familien gegründet und sind auch noch nach Jahren glückliche Familienväter und –mütter. Dass diese Fälle existieren, wissen auch die Propagandisten o.g. Parolen. Andere leben weiter als Single. Aber alle haben aufgehört, zu sündigen.

Es ist also nicht zwangsweise das Ziel, homosexuelle Neigungen auszulöschen (auch wenn das natürlich wünschenswert ist), sondern sich nicht davon besiegen zu lassen.

Schlüsselwörter hierzu: Gehorsam, Disziplin, Motivation und Unterstützung durch die Kirche und Familie.

Nicht ein EINZIGER von denen, die es geschafft haben, berichtet über Depressionen, Ängste oder was auch immer. Ganz im Gegenteil: die, die so etwas vorher hatten, sagen nun, diese Störungen wären verschwunden. Natürlich haben manche noch immer homosexuelle Versuchungen, andere keinerlei heterosexuelle Sehnsüchte. Aber sie haben gelernt, damit umzugehen. Sie haben gelernt, ihre Versuchungen zu bekämpfen und sich nicht von ihnen besiegen zu lassen. Wie bei jeder anderen Sünde auch.

Und mit dem Sündigen aufzuhören, macht bestimmt niemand unglücklich.

Fälle von Verzweiflung, Depression, Angst und Trauer werden seltsamerweise nur von denen berichtet, die es nicht geschafft haben und ausgestiegen sind.

Und das Ganze nun wissenschaftlich begründen wollen.

Natürlich ist der Heilungsprozess lange und steinig. Das verschweigen wir niemand, der zu uns kommt. Aber wir helfen uns gegenseitig, diesen Weg zu gehen. Wenn du sündigst und fest im Schoß des Teufels sitzt, bist du erst einmal „glücklich“ und „zufrieden“. Natürlich – er bietet dir die Welt an, wenn du dich ihm zu Füßen wirfst. So „glücklich“ und „zufrieden“ wie ein Alkoholiker im Vollrausch. Alles macht Spaß, ist toll und happy.

Bis du dich dazu entschließt, dich von der Homosexualität zu befreien. Dann gehst du tatsächlich „durch die Hölle“. Um es mal zu verbildlichen: solange du sicher im Schoß des Teufels warst, hat er dich in Ruhe gelassen. Jetzt, wo er merkt, er könnte dich verlieren, kämpft er verzweifelt darum, dich zurück zu bekommen. Er erzählt dir, es sei unmöglich, schließlich beweisen dies Wissenschaftler. Und Gott ist Liebe, also ist Homosexualität doch in Ordnung.

Aber selbst wenn man diese wissenschaftliche Seite betrachtet: da wird ja immer wieder behauptet, es gäbe keine dokumentierten Fälle einer erfolgreichen Veränderung und Organisationen wie NARTH seien ideologisch eingefärbt und pseudowissenschaftlich. Man weiß genau, dass dies nicht stimmt, aber wenn man es oft genug sagt, wird es irgendwann als Tatsache akzeptiert. NARTH ist mit Sicherheit nicht pseudowissenschaftlich. Jeder kann sich davon auf der Homepage überzeugen, wenn er sich die Namen und Ausbildungen der Beteiligten ansieht.

Und Wissenschaftler wie Drs. Satinover (er alleine hat über 1.000 Männer behandelt) oder Nicolosi zu diskreditieren, ist unehrenhaft.

Seltsamerweise kommt derartige Kritik von Leuten, die ebenfalls keine Wissenschaftler sind.

Und auch wenn ihr es nicht gerne hört: was wäre denn, wenn Homosexualität tatsächlich angeboren sei? Und Pädophilie, Alkoholismus, kriminelles Verhalten? Wird irgendetwas dadurch richtiger? Was ist, wenn sich Pädophile gut dabei fühlen, mit Kindern Sex zu haben? Und die Kinder und deren Eltern auch nichts dagegen haben? Es gibt heute schon genügend Menschen – auch Wissenschaftler! – die für eine Akzeptanz der Pädophilie mit genau denselben Argumenten werben? Wo soll das denn enden?

Ständige Hinweise auf mangelnde wissenschaftliche Beweise eines Erfolgs sind für jeden lachhaft, der in Ex-Gay Ministries tätig war. Genau wie die Verfasser dieser Thesen. Sie wissen sehr wohl, dass es viele Beispiele hierfür gibt. Aber wie bereits erwähnt: wenn sie deren Existenz akzeptieren, haben sie keine Ausrede für ihr eigenes Versagen mehr!

Oft werden auch Beispiele von Menschen geliefert, die es nicht geschafft haben. Manchmal sogar führende Mitglieder von Ex-Gay Ministries. Was will man damit eigentlich beweisen? Wenn irgendjemand etwas falsches tut und sündigt, macht das irgendetwas richtiger oder weniger sündhaft?

Wenn ein Politiker sich bestechen lässt, heißt das nun, wir sollen die Demokratie abschaffen? Macht das sein Amt an sich zweifelhaft?


Was die Selbstmorde unter Jugendlichen betrifft, so wird gerne von „Untersuchungen“ gesprochen, ohne jedoch irgendeinen Beleg dafür zu liefern.

Ich bitte den Leser, doch einmal selbst zu überlegen: kennst du irgendeinen Jugendlichen oder hast du von irgendeinem gehört, der sich umgebracht hat, weil er als Homosexueller diskriminiert wurde?

Natürlich kann es so etwas geben. Nicht umsonst heißt unser Ex-Gay Ministry „JASON“. Aber noch mal: kennst du IRGENDJEMAND?? Bei dem wirklich die Gesellschaft schuld war?

Das Ganze folgt dem Propagandazug des Gay Movements (also der Schwulenbewegung): wer nicht unserer Meinung ist, muss niedergemacht werden. Mit jedem Mittel. Koste es, was es wolle.

Bezeichnenderweise interessiert sich der „normale“ Homosexuelle überhaupt nicht für Ex-Gay Ministries. Nur Leute, die selbst versucht haben, sich von ihrer Homosexualität zu befreien, tun dies.

Dass Ex-Gay Ministries Depressionen und Selbstmorde fördern, ist eine unehrenhafte Behauptung, die sich durch nichts belegen lässt. Das wissen diese Menschen auch. Und ihr eigenes Versagen und die daraus resultierenden Schuldgefühle UNS in die Schuhe zu schieben, ist schon ein starkes Stück.

Auch das ständige Zitieren von Organisationen ist wenig überzeugend, wenn man sich die Aussagen ansieht: da soll die Gesellschaft Schuld an Depressionen Homosexueller sein. An Problemen mit der eigenen Sexualität. Jeder Mensch mit einem Funken gesunden Menschenverstand kann solche „Argumente“ durchschauen. In der heutigen Gesellschaft lässt es sich problemlos als Homosexueller leben. Man kann nicht immer jemand anderem die Schuld für sein eigenes Verhalten geben.

Da wird unseren Argumenten und Organisationen vorgeworfen, ideologisch gefärbt zu sein, aber oben genannte vielzitierte Organisationen wie die APA, der Entscheidung von 1973, Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen zu nehmen (was sie noch lange nicht „normal“ macht!), ganz klar nicht wissenschaftlich begründet, sondern rein politischer Natur war – so etwas als „Argument“ oder „Wissenschaft“ zu bezeichnen, ist scheinheilig.

Es gibt eine erhebliche Anzahl von Wissenschaftlern, die nicht der Meinung sind, dass Homosexualität nicht therapierbar sei oder dass sie „normal“ sei. Sind das alles ideologische Pseudo-Wissenschaftler? Das ist ebenso unehrenhaft.

Gehen wir mal auf die Religion ein: niemand von uns behauptet, Homosexuelle könnten keine Beziehung zu Gott haben. Sie müssen sich aber schon fragen lassen, warum sie denn weiter sündigen wollen, wenn sie Gott so lieben. Und Homosexualität wird an mehreren Stellen im Alten wie im Neuen Testament als Sünde bezeichnet. Ebenso wird etwa im Korintherbrief davon gesprochen, dass auch damals Menschen solche Sünden begingen, sich aber davon befreit haben. Ein klarer und eindeutiger Hinweis dafür, dass es möglich ist.

Und Homosexualität ist eine Sünde. Als solche lässt sie sich aber durch Jesu Tod am Kreuz auch überwinden. Er gab uns Hoffnung – und Freiheit.

Ein „Pluralismus“ oder eine „Toleranz“, die Sünde gut heißt, ist für Christen nicht akzeptabel.

Nun aber zu behaupten, unsere Arbeit würde die Gewalt gegen Schwule fördern, ist schändlich.

Es ist ein großer Unterschied, ob man etwas als Sünde bezeichnet – weil Gott uns ganz klar gesagt hat, dass es eine Sünde ist – und andere aufzufordern, Homosexuelle zusammenzuschlagen. Auch das wäre eine Sünde.

Ebenso wenig haben wir je gesagt, dass sich Homosexuelle dazu entschieden haben, schwul zu sein. Auf unseren Seminaren bringen wir den Menschen genau das Gegenteil bei. Aber wir können uns sehr wohl entscheiden, ob wir gemäß unserer Neigung handeln wollen – oder nicht. Niemand ist Sklave seiner Neigung und niemand wird „unglücklich“, wenn er ihr nicht nachgibt, sondern Jesus folgt.

Da wird uns auch noch vorgeworfen, wir vermischen Gesundheit, Religion und Politik. Nun – zum einen betrifft Homosexualität nun mal verschiedene Bereiche unseres Lebens. Zum anderen tut ihr ja genau dasselbe! Wir sehen es durchaus auch als unsere Pflicht an, öffentlich – und damit politisch – unsere Meinung zu sagen. Nichts anderes tut ihr – aber ihr wollt uns natürlich gerne zum Schweigen bringen. Weil ihr schlecht eure Forderungen stellen könnt, wenn man euch euere Propaganda nicht mehr abkauft!


Was die „Bürgerrechte“ betrifft: wir sind sehr wohl der Meinung, dass alle Menschen dieselben Bürgerrechte haben sollten.

Wir glauben aber nicht, dass Homosexuelle BESO NDERE Rechte brauchen. Das Ganze läuft letztendlich auf „hate-speech laws“ hinaus, die „Diskriminierung“ verbieten sollen, aber eigentlich dafür gedacht sind, jegliche Kritik an der Homosexualität zu unterbinden.

Wir denken nicht, dass der Staat homosexuelle Programm in irgendeiner Form unterstützen sollte. Das könnt ihr auch kaum von uns verlangen.

Aber wir denken schon, dass wir weiterhin das Recht haben sollten, klar unsere Meinung zu sagen!

All diese „Argumente“ sind auch ohne psychologisches Grundwissen leicht zu durchschauen:

Hier will sich jemand seine eigene Unfähigkeit, sich zu ändern, mit wissenschaftlichen „Fakten“ schön reden.

Auch ich habe diesen Unsinn lange Jahre geglaubt. Veränderung sei nicht möglich, ich bin so geboren und damit ist es gut. Gott ist Liebe und wir machen Liebe – also alles in Ordnung.

Eigentlich reicht es, die Bibel zu lesen, um zu verstehen, was für ein Quatsch das ist. Wer mich liebt, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach hat Jesus mal gesagt. Nicht alles, was irgendwie mit Liebe zu tun hat, ist damit auch gut. Und Jesus nachzufolgen heißt nicht automatisch, dass damit alles schön und gut (oder „glücklich“) ist. Es kann auch ein Leben voller Entbehrung und Mühsal bedeuten. Aber das versteht man natürlich nur, wenn der christliche Glaube mehr ist als nur eine den persönlichen Bedürfnissen angepasste Ideologie. Wenn er sich auf Gottes Wort stützt und dies als Leitfaden nimmt. Gott hat uns genau in dieser Bibel gesagt, dass sie ein hervorragendes Instrument zur Unterrichtung ist – also sollten wir sie auch so verwenden.

Gott hat mich von der Homosexualität befreit. Das heißt nicht, dass sie nicht mehr da ist, aber ich lasse mich nicht mehr von ihr besiegen.

Und zum ersten Mal fühle ich mich als richtiger Mann. Ich bin zufrieden und glücklich – weil ich einen inneren Frieden habe, den nur Jesus mir geben kann.

Und vor allem habe ich aufgehört, an die schwule Propaganda zu glauben.

Denn nun weiß ich, was sie tatsächlich ist:

Eine dicke, fette

Lüge.








Ex-Gay Ministries lehren doch nur Vermeidungs- und Ablenkungstechniken!
 
Unter anderem lehren wir auch solche Techniken, das ist wohl wahr. Zu vermeiden, was Versuchung provoziert, ist eine biblische Vorgehensweise:
Betritt nicht den Pfad der Frevler, beschreite nicht den Weg der Bösen! Meide ihn, geh nicht auf ihm, kehr dich von ihm ab und geh vorbei! (Sprüche 4:14-15, Einheitsübersetzung)
Meidet das Böse in jeder Gestalt! (1 Thessalonicher 5:22, Einheitsübersetzung)
Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib.  (! Korinther 6:18, Einheitsübersetzung)
Das ist es, was Gott will: eure Heiligung. Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, (1 Theassalonicher 4:3, Einheitsübersetzung)
 
"Wenn dein Kopf aus Butter ist, bleib vom Feuer fern!" (Martin Luther)

 
Dass wir auch sehr viel anderes zu bieten haben, davon kann sich jeder überzeugen, der mal in unserer Homepage surft...






Eigentlich wären Ex-Gay Ministries überflüssig, wenn die Kirche ihren Job gemacht hätte. Aber offensichtlich müssen wir uns selbst helfen, wenn wir schon von außen keine Hilfe bekommen. Selbsthilfegruppen an sich sind zwar wohl die beste Form der Therapie, da kein Außenstehender wirklich nachvollziehen kann, was in uns vorgeht - aber es ist schon was dran: man hat uns zwar jahrzehntelang kritisiert oder erzählt, Homosexualität wäre eine Sünde (wenn nicht gar die schlimmste überhaupt!), und oft hat man uns als Menschen abgelehnt und angegriffen oder gar beleidigt, aber an Hilfe - so wie Jesus es uns gebietet - haben wir bisher wenig erfahren. Allerdings hat sich hier in den letzten Jahren doch einiges verändert - wofür wir auch sehr dankbar sind!











Sekten?

Ex-Gay Ministries sind doch einfach nur Sekten!

Man fragt sich, auf welcher Basis solche Vorwürfe gemacht werden. Wenn einem irgendeine Meinung nicht in den Kram passt und gleichzeitig noch irgendwie christlich klingt, wird sie einfach als "Sekten-Ideologie" abgestempelt.

So spart man sich eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema und drängt die Betroffenen in eine radikale, wenn nicht gar kriminelle Ecke.

Mal ganz abgesehen davon, dass man hier eventuell ungerechtfertigt Menschen beleidigt und ihnen Sachen unterstellt, die man selbst in keinster Weise überprüft hat, rüttelt man hiermit doch sehr am so oft strapazierten Anspruch der Meinungs- und Religionsfreiheit. Freiheit gilt offensichtlich nur dann und nur für die, die in das eigene Weltbild passen.

Wir sind Christinnen und Christen aus allen möglichen Konfessionen und möchten zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern im Glauben wachsen und in die Nachfolge Jesu treten. Das macht uns nicht besser, bestimmt aber auch nicht schlechter als andere Menschen. Es macht uns einfach nur zu Christen.


Ex-Gay??


 
Sämtliche Fachleute haben einstimmig festgestellt, dass eine Therapie von Homosexualität Unsinn ist. Solche Therapeuten gehören ins Gefängnis! Ex-Gay Ministries benützen außerdem veraltete wissenschaftliche Daten. Ihre Behauptungen sind medizinisch längst widerlegt. Sie wollen die natürliche Neigung von Homo- und Bisexuellen und Transgendern schlecht machen und den Leuten einreden, sie könnten ihre angeborene sexuelle Orientierung ändern. Die Methoden solcher Therapeuten und Organisationen sind aber nicht nur nutzlos, sondern schädlich. "Ex-Gays" gibt es nicht. Genauso wenig wie man seine Hautfarbe ändern kann, kann man seine sexuelle Orientierung ändern! Und den Leuten erzählen zu wollen, sie könnten durch Gebete heterosexuell werden, ist doch Schwachsinn!

Auf den ersten Blick starke Argumente, die unsere Gegner hier vorbringen. Sind wir wirklich gemeingefährliche, radikale Christen, die wider jede Vernunft und Wissenschaft Leuten einreden wollen, ihre angeborene Neigung wäre schlecht? Die sie dann aus Homosexuellen Heterosexuelle machen wollen? Verleugnen wir nur unsere "wahre" Identität?

Zumindest von außen betrachtet sieht das ja so aus. Auf den zweiten Blick jedoch merkt man sehr schnell, dass hier verschiedene Bereiche, verschiedene Ebenen verwechselt werden.

Wir wollen an dieser Stelle bewusst auf eine wissenschaftliche Diskussion verzichten. Wir behaupten keineswegs, dass Homosexualität eine Krankheit im wissenschaftlichen Sinne ist (siehe hierzu unser Selbstverständnis). Ebenso wenig betreiben wir eine "Therapie" im wissenschaftlichen Sinne (also etwa eine Psychotherapie). Wir möchten hier nur kurz darauf verweisen, dass es weltweit eine ganze Reihe von Fachleuten gibt, die nicht diese Meinung vertreten (siehe www.narth.com oder www.dijg.de). Abgesehen davon ist menschliche Sexualität zum einen auf ein Bündel von Faktoren zurückzuführen, von denen die Gene nur einen Teil ausmachen. Selbst wenn aber unsere sexuelle Orientierung "angeboren" wäre, würde dies auch noch kein Indiz für eine moralische Wertung im Sinne von "gut" oder "schlecht" darstellen. Was, wenn sich morgen heraus stellt, dass Pädophilie angeboren ist? Wir wollen auch an dieser Stelle keine Studien oder ähnliches zitieren.

Wir wollen hier auch niemanden "umpolen" oder einreden, seine Neigung wäre schlecht.

Wir sind Christinnen und Christen. Als solche sind wir zuallererst keine Sklaven von einem "Gencode". Unsere Vorstellung von "Heilung" bezieht sich im christlichen Sinne auf ein Wachsen im Glauben, nicht im wissenschaftlichen Sinne auf eine Heilung von einer Krankheit. Dementsprechend wollen wir auch niemanden "umpolen".

Was wir allerdings machen, ist, uns gegenseitig bei unserem Weg und Entschluss zu unterstützen. Wir können für uns ein Ausleben unserer Neigungen aus Glaubensgründen nicht akzeptieren. Als Christinnen und Christen glauben wir an das, was uns Gott als Standard für menschliche Sexualität vorgegeben hat. Wir denken, dass sie nur akzeptabel ist im geschützten Rahmen einer heterosexuellen, monogamen Ehe. Wir zwingen diese Meinung niemandem auf und denken nicht, dass wir damit "besser" sind als andere. Allerdings bitten wir in der Diskussion doch um denselben Respekt und dieselbe Meinungsfreiheit, die man für sich selbst einfordert.

Was heißt das nun für uns, "Ex-Gay" zu sein? Behaupten wir damit, wir wären "geheilt" von gleichgeschlechtlichen Neigungen? Oder definieren wir uns da nicht zu sehr über unsere Vergangenheit?

Beide Male nein. Es kann durchaus sein, dass wir unser ganzes Leben lang gleichgeschlechtliche Neigungen haben werden. Wir lieben aber Jesus mehr als alles andere und als Christinnen und Christen wissen wir auch, dass Jesu Nachfolge auch eine Teilnahme an Seinem Leiden bedeutet. Dass es keineswegs leicht ist, Seinen Weg zu beschreiten. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass wir durch gegenseitige Unterstützung, durch die Hilfe unserer Brüder und Schwester - und natürlich auch durch Gottes Gnade - sowie durch unser eigenes Aktivwerden (etwa die Teilnahme an örtlichen Gruppen) im Glauben wachsen können. Dass wir lernen, unsere wahre Identität als Gottes Kinder zu finden, in dessen Abbild wir erschaffen wurden.

Und ja, wir sind der Meinung, dass Gebet viel erreichen kann. Aber nochmal: wir reden über Glaubensfragen - oben genannte Vorwürfe beziehen sich auf wissenschaftliche Themen.

Wir sind "Ex-Gay" in dem Sinne, als unsere Neigungen nicht mehr unser Leben bestimmen, sondern unser Glaube. Wir definieren uns damit auch nicht über unsere Vergangenheit, sondern bringen alleine mit dem Wort schon zum Ausdruck, dass wir diese hinter uns gelassen haben.

Da wir das Ausleben von Homosexualität als Sünde betrachten, denken wir sehr wohl, dass wir durch Jesu Tod am Kreuz Freiheit von der Macht der Sünde erhalten haben. Unser Glaube gibt uns Kraft und hilft uns, gehorsam zu sein und Gott auch in Taten zu preisen.

Und dazu stehen wir. Dessen müssen wir uns nicht schämen.
 
Wie sieht es mit dem Begriff "Ex-Gay" hinsichtlich der Vergangenheit aus? Manche führen hier an, wir würden uns damit zu sehr durch unsere Vergangenheit definieren. Man ist ja auch nicht ein "Ex-Drogensüchtiger", sondern ein Mensch in der Nachfolge Jesu Christi.
 
So sehr wir diese Auffassung verstehen und im Kern selbstverständlich befürworten, denken wir doch, dass hier die Sache anders zu sehen ist. Zum einen ist "Ex-Gay" inzwischen ein fester Begriff in der Öffentlichkeit - und dies aus gutem Grunde. Er steht sowohl für die Betroffenen wie für die Gesellschaft für die Möglichkeit, sein Leben nicht mehr von seinen gleichgeschlechtlichen Empfindungen bestimmen zu lassen, sondern die Freiheit in Jesus Christus zu finden. Dass dieser Weg möglich ist, dafür steht "Ex-Gay". Es ist eine machtvolle Botschaft für all die, die - aus welchen Gründen auch immer - ein Ausleben ihrer gleichgeschlechtlichen Empfindungen nicht befürworten können. Mit Hinsicht auf Paulus Worte steht er dafür, dass auch einige unter uns einst so waren und so empfunden hatten - aber nun ihrem Leben eine neue Richtung gegeben haben.
 
Er steht für Freiheit und Befreiung - ähnlich dem Begriff "Exodus". Aus der Knechtschaft in das von Gott versprochene Land.

 






Sollte ich den Begriff "Ex-Gay" nicht vermeiden, weil er beinhaltet, dass ich völlig frei von homosexuellen Gefühlen sein muss?

Nein. "Ex-Gay" heisst keineswegs, dass man keinerlei gleichgeschlechtliche Empfindungen mehr haben muss. Die Wichtigkeit dieses Begriffes liegt in der Botschaft der Freiheit - es gibt einen anderen Weg als den, seine gleichgeschlechtlichen Empfindungen auszuleben! Es gibt eine Freiheit vom schwulen Leben, von einer Versklavung durch Gencodes oder welche Faktoren man auch immer zur Entwicklung dieser Empfindungen anführen will.

Wir haben uns diese Gefühle nicht ausgesucht, aber wir können sehr wohl entscheiden, wie wir damit umgehen, wie wir uns selbst sehen und wie wir unser Leben leben. Wir sind frei in Jesus Christus!

Gleich dem Exodus des Volkes Israel, wo Gott Sein Volk aus der Knechtschaft der Ägypter in das gelobte Land geführt hat, wissen wir um den Exodus von Jesus Christus, durch den die Macht der Sünde gebrochen wurde.

Out of the darkness - into the light!

 

Warum "Ex-Gay" Ministry? Warum nicht "Pro-Chastity" Ministry? Manche haben sich doch vorher nicht als "gay" bezeichnet, warum sollen sie es jetzt tun?

Wir verstehen sehr wohl den Hintergrund dieses Arguments. "Gay" heißt ja vor allem, sich voll und ganz mit der schwulen Bewegung zu identifizieren und dieses Lebenseine Neigungen mit wehenden Fahnen auszuleben. Natürlich hat es dieses Wort auch einen politischen Aspekt im Sinne der Schwulenbewegung.

Wir wollen es mal so ausdrücken:

Es ist wie mit den Zehn Geboten. Jedes "Du sollst nicht..." Gebot trägt in sich auch eine positive Seite.

Ein Beispiel: "Du sollst nicht töten" heißt ja gleichzeitig auch "Du sollst Leben bewahren" - ohne dass man es ausdrücklich dazu schreibt.

Wir bleiben bewusst bei der Bezeichnung "Ex-Gay Ministry", weil es mittlerweile zu einem festen und allseits bekannten Begriff ist, bei dem jeder gleich weiß, um was es geht. Gleichzeitig steht dieser Begriff für Freiheit von Homosexualität. Und Freiheit ist ja immer auf etwas hin gerichtet - es bedeutet nicht nur, von etwas wegzulaufen (Vermeidungsverhalten), sondern auch auf etwas zuzulaufen (Identitätsfindung, Arbeiten an der Beziehung zu Gott, Befriedigung der Bedürfnisse, die hinter den gleichgeschlechtlichen Neigungen stehen, Änderung des Lebenswandels usw.).

Wir selbst sehen uns auch nicht als "gay". Wir sehen uns nicht einmal als "homosexuell", sondern als heterosexuelle Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - gleichgeschlechtliche Neigungen haben. Gleichwohl möchten wir mit diesem Begriff zum Ausdruck bringen, dass wir - ähnlich dem Exodus des Volkes Israel aus Ägypten - etwas hinter uns gelassen haben und zu einem befreiten Leben gelangt sind.

Die Gesundheit homosexueller Menschen ist nicht anders wie die von heterosexuellen! Psychische Störungen kommen vielleicht von der falschen Art und Weise, mit Homosexuellen umzugehen oder von diesen Therapie- und Umpolungsversuchen von Fundamentalist

Ohne hier zu sehr auf den wissenschaftlichen Hintergrund einzugehen (viele nützliche Artikel hierzu finden sich etwa auf www.dijg.de oder www.narth.com), können wir nur aufgrund unserer eigenen Erfahrung sowohl in unseren eigenen Lebensläufen als auch in den vielen Gesprächen und Kontakten mit anderen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sagen, dass dem nicht so ist. Wir widersprechen zwar ausdrüecklich der Behauptung, Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen ständig nur als “Kranke” zu sehen. Unsere Neigungen sehen wir keineswegs nur als etwas Negatives, sondern als Segen. Wir sind anders und das ist gut so. Gott hat uns andere Gaben mit- und aufgegeben und diese Gaben wollen wir reiche Frucht tragen lassen. Wir müssen nicht Kopien anderer Menschen werden, um Gott zu gefallen. Trotzdem sind wir nicht dasselbe wie Menschen, die rein heterosexuell empfinden. Hier geht es nicht nur um Begriffe wie “Gesundheit” oder “Krankheit”. Sagen wir es einmal so: Viele von uns sind in der Lage, Gefühle weitaus tiefer zu empfinden wie ihre rein heterosexuell empfindenen Geschlechtsgenossen. Es ist, als wenn unser “Schalter” für Empfindungen weiter aufgedreht ist und uns Gefühle tiefer und intensiver empfinden laesst, als es vielleicht viele andere können. Das kann ein Geschenk wie auch ein Fluch sein – nicht umsonst gelten gerade Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen oft als “verweichlicht”. Die Gefahr dabei ist, dass so manches ausser Kontrolle oder unerträglich werden kann, was durchaus zu psychischen Problemen wie Depressionen, Angsterkrankungen oder Suizid-Versuchen führen mag. Hierfür kann man nicht einfach der Gesellschaft die Schuld geben. Genausowenig kann man dies leugnen und behaupten, wir seien aus demselben Material gestrickt wie alle anderen. Auch das ist eine Form der Diskriminierung! Dies leugnet unser wahres Selbst und ist einfach nicht wahr! Derartige Behauptungen werden denn auch zumeist von Menschen gemacht, die selbst nicht gleichgeschlechtlich empfinden und keine Ahnung haben, wie es ist, so zu leben und zu empfinden!

Selbstverstaendlich gibt es auch eine falsche Art und Weise, mit Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen umzugehen. Zumeist wird aber unter “falsch” das verstanden, was der politische korrekten Auffassung widerspricht, es solle doch jeder und jede seine/ihre Neigungen nach Lust und Laune ausleben und dies bedingungs- und kritiklos akzeptiert werden. Damit hilft man niemanden – ganz im Gegenteil. Aus unserer eigenen Erfahrung heraus (eine Erfahrung, die Menschen, die solche Thesen verbreiten, zumeist nicht haben!) können wir nur davor warnen, hier zu naiv zu sein. Wir wollen hier keine Horrorszenarien beschreiben, was Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen so treiben, aber glauben sie uns, dass die durchschnittliche gleichgeschlechtliche Beziehung weitaus weniger monogam (nur auf einen Partner bezogen) und sexuell weitaus ausschweifender ist als die durchschnittliche heterosexuelle (wenngleich letztere aufholen), von spontanen und anonymen Sexkontakten ganz zu schweigen. Als Christinnen und Christen sind wir der tiefen Überzeugung, dass es Konsequenzen haben wird, wenn wir uns von Gottes Geboten abwenden und es schmerzt uns, dabei zuzusehen, wenn Menschen, die wir lieben, das tun. Gerade weil wir sie lieben, möchten wir ihnen sagen, warum wir uns fuer ein anderes Leben entschieden haben. Wir zwingen dies anderen nicht auf, moechten ihnen aber durchaus Alternativen aufzeigen. In gleicher Weise moechten wir Menschen mit rein heterosexuellen Neigungen schulen, wie sie anderen eine biblische und auf dem christlichen Glauben gegründetete Sichtweise von Ehe, Familie und Sexualität geben können und ihnen dabei mit Liebe und Respekt begegenen, ohne jedoch von ihren Glaubensüberzeugungen abzuweichen. Man hilft niemandem, wenn man ihn oder sie um des lieben Friedens willen in etwas bestärkt, von dem man zutiefst überzeugt ist, dass es Gottes Willen widerspricht.

Auch halten wir es für unehrenhaft, immer wieder dasselbe nachzuplappern, was andere vorgeplappert haben, ohne sich selbst jemals mit Menschen wie uns getroffen und offen auseinandergesetzt zu haben. Wir polen niemanden um. Allein diese Ausdrucksweise empfinden wir schon als diskriminierend, umso mehr, wenn sie von Menschen kommt, die sich selbst als Christen bezeichnen. Was das Schlagwort “Therapie” angeht, so wird dieses meist so verwendet, also wlle man jemanden von einer Krankheit heilen. Wir sind zum einen eine Selbsthilfegruppe, machen also keine Psychotherapie oder ähnliches. Unser Programm kann von jedem bezogen und gelesen werden (ausschnittsweise auch online). Gleichwohl treten wir für das Recht eines jeden Menschen ein, sein Therapieziel mit einem qualifizierten Fachmenschen (und die gibt es auch in der Ex-Gay Bewegung!) selbst zu bestimmen. Wir verweisen auf die unzähligen wissenschaftlichen Abhandlungen zu diesem Thema wie auf die vielen internationalen anerkannten Therapeuten, die auf diesem Gebiet seit Jahrzehnten arbeiten und ebenso anerkannte wissenschaftliche Studien sowie Standardwerke verfasst haben. Diese Menschen einfach in eine radikale und “fundamentalistische” (ein Wort, das man heutzutage für alles verwendet, was einem nicht passt) Ecke zu schieben und ihre Methoden anzuzweifeln, ohne selbst ein Fachmann auf diesem Gebiet zu sein oder ohne sich selbst jemals damit beschäftigt oder mit Betroffenen ein offenes Gespräch geführt zu haben, lehnen wir als zutiefst unehrenhaft und auch unchristlich ab.

Wir “unterdrücken” unsere Neigungen auch nicht, sondern sind uns dieser Neigungen wohl bewusst. Gleichwohl haben wir gelernt, ein erfülltes Leben zu führen, ohne diese Neigungen auszuleben. Wir haben gelernt, bedeutsame gleichgeschlechtliche Freundschaften ohne jeden sexuellen Hintergrund aufzubauen und wir haben ebenso gelernt, darauf zu achten, was wir lessen, was wir im Fernsehen, im Internet oder sonstwo ansehen oder mit welchen Menschen wir Umgang haben und schliesslich haben wir gelernt, Gott zum Zentrum unseres Lebens zu machen.

Menschen, die uns nie getroffen haben und uns nicht kennen, unterstellen uns nun, wir würden durch “Therapieversuche” (als ob es von vorneherein klar wäre, dass es keine Therapien geben kann, da nicht sein kann, was nicht sein darf!) psychisch krank werden. Was gibt diesen Menschen das recht, das zu tun? Wir haben viele eigene Erfahrungen und haben mittlerweile auch mit sehr vielen Gleichgesinnten Kontakt gehabt – national und international. Wir sind dem Herrn zutiefst dankbar, dass wir in dieser langen Zeit mit vielen unterschiedlichsten Menschen nicht einen einzigen getroffen haben, der/die durch das, was er/sie bei und durch uns und Menschen/Gruppen wie die unsere erfahren hat, psychisch krank wurde. Ganz im Gegenteil: wir durften viele Menschen begleiten, die ihr ganzes Leben verändert und an der Entwicklung ihrer Identität wie ihres Verhältnisses zu Gott zusammen mit Gleichgesinnten wie Fachleuten gearbeitet haben. Viele von ihnen sind mittlerweile verheiratet und haben Kinder. Eine grosse Anzahl von uns kann aus eigenen Erfahrungen berichten, dass wir zwar unter anderem wohl auch aufgrund unseres früheren Lebens in der schwulen Szene oder in schwulen Sexkontakten sowie aufgrund der unterschiedlichsten Faktoren, die einen Einfluss auf die Entwicklung unserer Neigungen Einflusss genommen haben, psychische Probleme bekommen haben, jedoch auch durch die enormen Veränderungen, die sich in uns selbst wie in unserem Leben vollzogen haben, psychisch wieder stabilisiert wurden und ein erfülltes Leben gefunden haben. Dies wurde bei so manchem von uns auch von Psychotherapeuten, Psychiatern oder Psychologen – oder auch Geistlichen und christlichen Brüdern und Schwestern - bestätigt, die uns jahrelang begleitet haben. Was gibt euch eigentlich das Recht, solche Behauptungen über uns aufzustellen? Ist es nicht ein Armutszeugnis, Menschen keine andere Alternative geben zu können und ihnen irgendwann einfach zu sagen, sie sollen doch leben, wie sie wollen, da sie es eh nicht schaffen werden, ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi zu fuehren? Wir haben es geschafft, und zu behaupten, wir wuerden nicht existieren oder “Ausnahmen” wuerde es nicht geben, empfinden wir sowohl als Diskriminierung als auch als persönliche Beleidigung. Es gibt Tausende von uns, aber unsere Existenz anzuerkennen, würde ja heissen, dass man die eigenen Thesen und die eigene verdrehte “Theologie” – so gut sie auch gemeint gewesen sein mochten – schliesslich doch grundsätzlich überdenken muss! Anzuerkennen, dass es einen einzigen Menschen gibt, der/die es geschafft hat, ein anderes Leben zu wählen, selbst wenn er/sie immer noch gleichgeschlechtliche Empfindungen hat – wenn auch weit weniger häufig und intensiv -, bedeutet für andere Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen nichts anderes, als dass man selbst keine Ausrede mehr hat. Welche theologische Sichtweise ist dies im übrigen, zu behaupten, dass man sich sowieso nicht ändern kann und somit Jesus umsonst am Kreuz gestorben ist! Oder im Gegensatz die Bibel und die kirchlichen Lehraussagen solange umzudrehen und umzuinterpretieren, bis sie das gewünschte Ergebnis liefern?

Es gibt uns und ihr habt nun keine Ausreden mehr. Ihr könnt uns beschimpfen, radikalisieren oder gar kriminalisieren, aber es gibt uns immer noch.

Zitate

"Ist die schwule Identität so zerbrechlich, dass sie den Gedanken nicht ertragen kann, dass einige Menschen nicht schwul sein möchten?"

"Es ist in Ordnung, wenn ein Mann seinen Penis entfernt haben möchte, damit er Sex als eine heterosexuelle Frau haben kann, aber es ist nicht in Ordnung, eine Therapie zu bekommen, wenn er Sex mit einer Frau haben und eine Familie gründen möchte!"

Dr. Michael Brown

 

"Ex-Ex-Gay"??

Es gibt nun auch solche, die man als "Ex-Ex-Gays" bezeichnet (sie selbst nennen sich unter anderem "Ex-Gay Survivor"). Menschen also, die eine Zeitlang in einer Ex-Gay Einrichtung verbracht haben, an einem Programm teilgenommen haben oder selbst in leitender Funktion dort tätig waren und nun zurück ins homosexuelle Leben gegangen sind.

Soweit, so gut. Wir akzeptieren und respektieren diese Entscheidung. Womit wir aber Probleme haben, ist, dass hier einige Homepages ins Internet stellen, Pressekonferenzen geben usw. und recht schaurige Geschichten über die Zeit in der Ex-Gay Einrichtung erzählen. Wie schlimm es dort zugeht, die seltsamen Methoden, die man dort verwendet und die Nutzlosigkeit des Ganzen.

Irgendwie können einem diese Menschen leid tun. Gut, sie selbst haben es - aus welchen Gründen auch immer - nicht geschafft und sind - aus welchen Gründen auch immer - ins schwule Leben zurück gekehrt. Den schwarzen Peter aber nun den Ex-Gay Ministries zuzuschieben und sich vor der eigenen Verantwortung zu drücken, ist unehrenhaft. Wir gehen auch davon aus, dass selbst Menschen, die solches als Unbeteiligte sehen, durch solche Strategien sehen und die wahren Beweggründe erkennen können. Zuerst Gay, dann Ex-Gay, dann Ex-Ex Gay - wie glaubhaft ist man da noch?

In der Ex-Gay Zeit bewegende Zeugnisse in der Öffentlichkeit geben - und in der Ex-Ex-Gay Zeit dann wieder an die Öffentlichkeit mit ebenso "bewegenden" Botschaften gehen - solche Menschen haben ein Identitätsproblem. Und daran sind nicht Ex-Gay Ministries schuld.

Wir maßen uns nicht an, über solche Menschen zu urteilen. Wir raten jedoch dringend zu einer Zeit der Besinnung und des In-Sich-Gehens, bevor man nahtlos vom einen zum anderen geht. Ein solches Verhalten ist sehr unreif, auch wenn die gefühlte Motivation noch so aufrichtig sein mag.

Trotz allem reichen wir auch solchen Menschen die Hand zur Versöhnung. Wir heißen damit keineswegs ihre Überzeugungen gut und stehen auch weiterhin zu unserer Botschaft, gleichwohl wollen wir durch unser eigenes Beispiel ein Zeugnis der Liebe Jesu geben.

 

NARTH

www.narth.com


National Association for Research and Therapy of Homosexuality

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Interviews/Testimonials

A Jewish SSA Struggler Finds the Holiness Within

Jewish Man With SSA Encouraged By JONAH's Help

Against the Current: The Cost Of Speaking Out For Orientation Change In Canada

Link: Cheated By The Affirming Church

Link: My Path To Lesbianism

Why I Support NARTH -- Dr. Gerald Schoenewolf

"This Is Why I Stand Up for What I Believe" (Dr. Joseph Nicolosi testimony)

"This Is Why I Stand Up for What I Believe" (Linda Nicolosi testimony)

Opening Testimony of Exodus President Alan Chambers - U.C. Berkeley Debate on Same-Sex Marriage

Same-Sex Attraction: A View From The Sidelines

Ex-Gay Activist Testifies at Ohio DOMA Hearing

Ex-Gay Is Ok

Goal: Belonging to the Team

Prominent Gay Figure Gives Up Homosexual Lifestyle

In This Life, We Struggle: A Faith-Based Perspective on Healing and Recurrent Temptation

"Change of Heart: "My Two Years in Reparative Therapy"

Chat Rooms

Democracy and Psychology

Interview with a Parents' Rights Activist: Brian Camenker

"Listen to Ex-Gays, Too"

Client Describes Change Process

"Well, That's Just the Way I Am": Reflections from Alan Medinger

Reflections from Jeffrey Satinover

The Power of Peer Rejection - Interview

Reflections on the Human Potential Movement: An Interview with William Coulson

You're Never Too Old to Change!

An Ex-Gay Man Describes the Change Process: Gordon Opp

Interview: Jerry Armelli

Touching the Feminine Soul: Interview with Diane Eller-Boyko

Story of a Married Man: Alan Medinger

The Battle Against the A.P.A. Resolution: Interview with Mark Stern, Ph.D.

A Clash In Worldviews: Interview with Michael Wertheimer, Ph.D.



 
 

Exodus



www.exodus.to





 

Exodus ist eine christliche Organisation, die sowohl Einrichtungen jeder Art wie einzelnen Menschen die Botschaft von der Befreiung von Homosexualität effektiv vermitteln will. Ebenso bietet sie Familienmitgliedern und Freunden von Homosexuellen ihre Unterstützung an. Exodus hält die Heterosexualität für Gottes Schöpfungsabsicht für die Menschheit und glaubt, dass Homosexualität Gottes Willen widerspricht. Exodus sieht gleichgeschlecthliche Neigungen als eine der vielen Störungen, die die Menschheit befallen haben. Diese Neigungen durch homosexuelles Verhalten, die Annahme einer homosexuellen Identität oder eines homosexuellen Lebensstils lösen zu wollen, ist zerstörerisch und verzerrt Gottes Plan für den Menschen - und ist damit sündhaft. Jesus jedoch biete Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen eine Alternative. Exodus sieht die Erlösung für das Individuum als den Prozess, durch den die Macht der Sünde gebrochen wird und das Individuum seine wahre Identität kennen lernt - in Jesus Christus und seiner Kirche. Dieser Prozess ermöglicht es auch, in die Heterosexualität hineinzuwachsen. Exodus will die Kirche vereinen und sie befähigen, diesen Heilungsprozess zu vollziehen. Exodus spricht mit Christen, die Homosexuellen gegenüber Gefühle der Angst und des Unwissens begegnen - und mit denen, die Homosexualität für einen vertretbaren, christlichen Lebensstil halten. Exodus glaubt, dass Veränderung möglich ist. Dieser Prozess beginnt mit der Motivation und der Entschlossenheit, sich zu ändern - basierend auf einer persönlichen Beziehung mit Jesus Christus. Wir bieten Hilfsmittel für diesen Prozess durch die uns angeschlossenen Einrichtungen, Netzwerke und die Kirche. Der Maßstab für den Erfolg ist eine wachsende Fähigkeit, Versuchungen zu meiden. Exodus anerkennt, dass sowohl lebenslange und gesunde Ehen als auch ein göttliches Singleleben gute Anzeichen für eine Veränderung sind. Mit Veränderung meinen wir, dass Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen ihr Verhalten ändern können (also keinen homosexuellen Lebensstil mehr haben), ihre Neigungen reduzieren oder sogar ganz beseitigen können und - soweit möglich - befriedigende heterosexuelle Beziehungen erfahren können.
rund um den Globus hat Exodus viele Mitglieder, die ein lebendes Beispiel dafür sind, dass Menschen sich ändern können. Viele davon teilen ihre Erfahrungen mit anderen und lassen uns dadurch wissen, dass es Hoffnung gibt.


 

 

 



 




 




Real-life Examples

Around the world, Exodus Global Alliance has many members who are real-life examples of change. People who once were homosexuals and have experienced deep and lasting change in their sexuality and their lives. Many of these people publicly share their experiences about the changes in their lives so that others will know there is real hope for change.

 


 


Exodus Global Alliance also offers the Exodus WorldNews publication to keep you informed of our worldwide ministry to the homosexual. This publication tells the testimonies of healing from people around the world, current events in the world-wide "ex-gay" movement, book and video reviews, prayer requests from ministries around the world, and news of upcoming events. If you would like to receive the Exodus WorldNews for free, please go to Keep Up-to-date to register. You will be placed on our confidential mailing list (we do not loan or sell our mailing list to any organizations or individuals for any purposes whatsoever).


Exodus Global Alliance provides the following services...

Counselling, Support Groups

When you call for help, Exodus will refer you to the Exodus Member Ministries that are close to you. Most of our Member Ministries are "lay" (non-professional) ministries that provide counselling and support group services. Some are professional counselling centers. Each Member Ministry meets Exodus’ criteria for membership and Exodus' standards for the services they provide. The Finding Help section is the starting place for getting the contact information for Member Ministries. Step 1 = select the Exodus region. Step 2 = look at the rgional website or contact the regional office for the contact information of Member Ministries in that region. Or use our Guest Book to tell us you are looking for help. We will send you an email with contact information for the Member Ministries that are the closest to where you live.


Resources

Books, videos, support group manuals - there are a lot of resources available to you through the Exodus offices and our member ministries. These resources will answer your questions, bring you encouragement and help equip you to respond to homosexuality with God's grace and truth. You can get more information about resources in the Resources section.

Exodus also has regional newsletters that provide similar information with a specific focus on a particular region. Regional newsletters are available for:

North America  (in English)
Latin America  (in Spanish)
Brazil               (in Portuguese)

Asia Pacific      (in English)


Please go to Keep Up-to-date to register for any of these regional newsletters.


Conferences

Each year thousands of “ex-gays,” pastors, therapists, spouses, parents and other interested persons come together at Exodus conferences for a unique gathering of instruction and celebration. Exodus conducts conferences in various places around the world. Some of these are organized by the Exodus Regional Offices. Some are organized by local Member Ministries. And some are organized by the Exodus Global Alliance International Office. Besides powerful worship and inspirational messages, workshops are presented on counselling, relationships, sexual struggles, societal issues, support for family and friends, ministry development, and various other topics. See the Conference section of this website for further details.


Speaking Engagements

Many Exodus leaders are available for media interviews and speaking engagements at church events. Representatives from Exodus have been interviewed by major media and countless radio and television talk shows. Click here if you want more information about speakers or would like to invite an Exodus leader to speak at an event.


Ministry Development

Exodus Global Alliance develops resources, and trains and sends people to develop new ministries around the world. The Exodus Missions program provides opportunities for long-term and short-term service in ministry development. Ministry development can include serving in an existing ministry, starting a new ministry, serving in an Exodus regional office or starting a new Exodus region.



Youth Websites:


www.freetobeme.com
www.becomingreal.org



 

Ex-Ex-Gay Ministries?

Ja, auch das gibt es - Menschen, die früher Ex-Gay Ministries wie Exodus oder anderen angehört haben, diese dann verlassen und zurück ins homosexuelle Leben gegangen sind und dann auch noch Einrichtungen gegründet haben für Menschen, die ebenso Ex-Gay Ministries verlassen haben.

Für mich hört sich das manchmal so an wie Menschen, denen eine Kirche aus diesen oder jenen Gründen nicht passt und die dann eine eigene Kirche aufmachen -  die ihnen genau das erlaubt, was sie eben tun wollen. Und zur Not wird die Bibel dem ganzen angepasst und entsprechend "uminterpretiert". Man hat ein festes, gewolltes Ergebnis und dreht die Verse so lange, bis sie dem Ergebnis entsprechen.

Oder wie das Gedicht vom "Lampenputzer", der in der revolutionären Zeit des letzten Jahrhunderts gelebt hat, und dann die politische Ideologie umschreibt (er ist Lampenputzer und es passt ihm nicht, dass die Revoluzzer immer die Lampen kapputt machen. Also schreibt er darüber, wie man Revolution machen und gleichzeitig Lampenputzer sein kann).

Ich will mich hier keineswegs lustig über "Ex-Ex-Gays" machen. Mir sind sehr wohl die tiefen Empfindungen und vielleicht auch erfahrenen Verletzungen bewusst und es tut mir aufrichtig leid, dass sie als einzigen Ausweg daraus diesen Weg gesehen haben.

Wofür ich aber kein Verständnis mehr habe, ist, wenn man gleichzeitig Horrorstories über Ex-Gay Ministries erzählt und sie schlecht macht. Ich habe nun selbst jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet und bin sehr dankbar für die wunderbaren Menschen, die Gott seit meinem Weg aus der Homosexualität in mein Leben gebracht hat. Nicht eine Minute habe ich Erfahrungen wie die gemacht, die teilweise von "Ex-Ex-Gays" geschildert werden. Das ist einfach nicht in Ordnung und moralisch unakzeptabel. Geschweige denn christlich. Wenn ihr selbst wieder zurück ins schwule Leben geht, ist das eure Entscheidung, die ich sehr wohl respektiere. Aber man muss dafür nicht andere durch den Dreck ziehen, oder gar erwarten dass andere diesen Weg aus der Homosexualität heraus - und dann wieder in das schwule Leben hinein - nachvollziehen. Wie glaubwürdig ist man damit schon? Was kommt als nächster Umschwung?

Wir sind Christen und als solche sehen wir in der gesamten Bibel keinen einzigen Hinweis dafür, dass Homosexualität jemals akzeptiert und von Gott gut geheißen wurde. Wir zwingen diese Meinung niemandem auf - aber wir stehen dazu. Ist euch jemals der Gedanke gekommen, dass ihr mit eurem erneuten Umschwung falsch liegen könntet? Vor allem, wenn ihr vorher in leitender Tätigkeit bei Ex-Gay Ministries gedient habt: was, wenn ihr euch jetzt (wiederum!) täuscht? Wie viele wollt ihr mit euch ziehen? Denn davor warnt uns die Bibel ausdrücklich: als Hirten unsere Schafe in die Irre zu leiten.

Selbst wenn uns morgen jemand "beweisen" würde, dass Homosexualität "angeboren" wäre, würden wir an Gottes Wort festhalten und Seinem Versprechen, dass Er keine Versuchung über uns kommen lassen wird, der wir nicht widerstehen könnten. Dass Er bei uns sein wird bis ans Ende aller Tage und dass wir deshalb keine Angst haben müssen.

Wir wissen aber auch um die Tatsache, dass das Tor zum Himmel eng und der Weg dorthin steil und beschwerlich ist und nur wenige es durchschreiten - im Gegensatz zum breiten, bequemen Weg, der zum großen Tor führt, das aber nicht zum Himmel führt...

Nochmals: Was, wenn ihr euch irrt? Wäre das dann nicht eine schreckliche und folgenschwere Entscheidung - für euch wie für andere?

Robert

 

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YouTube.com: 2008 Exodus Freedom Conference Promo

 

YouTube.com: 2007 SE Exodus Regional Freedom Conference

 

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