Desire from Matthew Fradd on Vimeo.
Wie steht's mit Fachleuten? Haben Therapeuten, die einer Veränderung positiv gegenüber stehen, einige Faktoren gefunden, die die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg erhöhen?
Ja. Auch hier hat der bedeutendste Faktor mit der Motivation zu tun. Untersuchungen haben einen engen Zusammenhang zwischen der unerschütterlichen Motivation einer Person und des Ergebnisses festgestellt. Sogar Dr. Robert Spitzer, der ursprünglich dafür war, Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen zu nehmen, fand diesen Erfolgsfaktor.
Wenige jedoch haben so viel Erfahrung wie Dr. Joseph Nicolosi. Er hat mit über 1.000 Männern gearbeitet und ist Präsident der National Association for the Research and Treatment of Homosexuality (NARTH). Seine Erfolgsfaktoren:
1) Sich nicht vom Selbstmitleid besiegen lassen.
2) Eine positive Selbst-Wahrnehmung als Teil einer heterosexuellen Gesellschaft.
3) Stress- und Frustrationstoleranz.
4) Heterosexuelle Fantasien und Träume.
5) Starke Familienbande.
6) Ein traditionelles Wertesystem.
7) Die Fähigkeit, impulsiven Verhalten zu widerstehen und "Belohnung" oder "Befriedigung" hinauszuschieben.
8) Die Fähigkeit, sich Ziele zu setzen.
9) Die Fähigkeit, über vergangene Erfahrungen nachzudenken, sie in Worte zu fassen und daraus zu lernen.
10) Bessere Prognosen haben auch Männer, die sexuell weniger aktiv waren (sexuelles Verhalten beeinflusst die Gewohnheiten!)
11) Geduld mit sich selbst.
12) Akzeptanz der langen Dauer des Kampfes.
Bete und bitte den Herrn, dir diese Fähigkeiten zu geben!
"Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die den Menschen Überfordert. Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch in der Versuchung einen Ausweg schaffen, sodass ihr bestehen könnt." 1 Korinther 10:13
Link:
Mein Weg heraus aus der Homosexualität
"Eines der ersten Dinge, die man einem Mann oder einer Frau sagen sollte, die Angst haben, es gäbe keine Hoffnung auf Heilung seiner oder ihrer Geschlechts-Verwirrung, ist, ihm bzw. ihr zu versichern, dass es genau genommen gar keinen Schwulen oder Lesbe gibt. Es gibt nur eine Person (wie schrecklich!), geschaffen als Abbild Gottes – eine Person, die von einem lebenswichtigen Teil von sich selbst abgeschnitten wurde. Gott hilft uns mit Freude, diesen verlorenen Teil wieder zu finden, ihn zu bekräftigen und zu segnen.“ (Leanne Payne, The Healing of the Homosexual)
Ich habe mich gerade entschieden, die Homosexualität hinter mich zu lassen. Was muss ich wissen? Was kann man im Leben derer beobachten, die erfolgreich waren?
Es soll nicht verschwiegen werden: Die Homosexualität zu verlassen ist nicht leicht. Viele homosexuelle Männer und Frauen beginnen den Heilungsprozess - um dann wieder aufzuhören, wenn es zu "hart" wird. Nach der ersten großen Euphorie sitzt man dann schnell als ein Häufchen Elend da: man vermisst die schwulen (lesbischen) Freunde, fühlt sich alleine, die gleichgeschlechtlichen Neigungen sind immer noch da, kurz: man scheint keinen Fortschritt zu machen.
Vollgestopft mit Selbstmitleid und ständig auf sich selbst konzentriert will man alles. Man will es jetzt - und man will es, ohne viel dafür tun zu müssen.
Aber: Als Faustformel kann man sagen: je länger man diesen Neigungen bereits nachgegeben hat, desto schwieriger und länger wird die Heilung.
Hier nun die TOP FIVE - die wichtigsten Erfolgsfaktoren derer, die es geschafft haben:
- Die richtige Motivation. Die richtige Einstellung: "Egal, was geschieht!" Du musst die Veränderung verzweifelt wollen - egal, wie schmerzvoll der Prozess ist und wie lange er dauert. Das Christentum ist eine Religion für Verzweifelte. Lesen wir Markus 5: 24-29: "Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war." Diese Frau war mit Sicherheit verzweifelt, aber ihr Glaube hat ihr geholfen. Deshalb: egal, was geschieht: mache weiter. Vertraue Gott. Glaube an seine heilende Kraft! Siehe auf Jesus - nicht auf deine Sünde! Lasse deine früheren homosexuellen Freunde nur lachen - du tust es für Jesus!
- Ein neues Ziel. Das einzige Ziel, das dich zu eben genannter Ausdauer bringen kann: Gehorsam. Wenn du dich darauf konzentrierst, heterosexuell zu werden anstatt gehorsam zu sein, ist die Chance, dass du scheitern wirst, sehr hoch. Das Gegenteil von Homosexualität ist nicht Heterosexualität - es ist "Heiligkeit": Jesus nachzufolgen, so wie Er werden zu wollen. DANN werden die Begierden des Fleisches wegfallen und wir werden eine unerkannte Freiheit erleben. Eine Freiheit, die für EINIGE auch heterosexuelle Sehnsüchte umfasst.
- Andere Beziehungen. "Gesunde Beziehungen" ist hier das Schlüsselwort, v.a. was offene, ehrliche und starke Rechenschaftsablegung betrifft. In Jakobus 5:16 lesen wir: "Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten." Beichte fördert den Heilungsprozess und bringt unsere Schwächen ans Licht - egal wie beschämt und verängstigt wir uns fühlen. Vergiss nicht: unser Gott ist ein Gott, der Sünden vergibt, wenn wir sie beichten. Er verdammt uns nicht dafür.
- Verpflichtung zum Handeln. Sagst du deinen Ängsten den Kampf an oder wartest du ab, bis dir die Heilung auf einem silbernen Tablett präsentiert wird? Liest du hilfreiche Literatur? Liest du Gottes Wort? Zum Beispiel 2 Petrus 1:3-13 (Einheitsübersetzung): "Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat. Durch sie wurden uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr der verderblichen Begierde, die in der Welt herrscht, entflieht und an der göttlichen Natur Anteil erhaltet. Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis, mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit, mit der Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe. Wenn dies alles bei euch vorhanden ist und wächst, dann nimmt es euch die Trägheit und Unfruchtbarkeit, sodass ihr Jesus Christus, unseren Herrn, immer tiefer erkennt. Wem dies aber fehlt, der ist blind und kurzsichtig; er hat vergessen, dass er gereinigt worden ist von seinen früheren Sünden. Deshalb, meine Brüder, bemüht euch noch mehr darum, dass eure Berufung und Erwählung Bestand hat. Wenn ihr das tut, werdet ihr niemals scheitern. Dann wird euch in reichem Maß gewährt, in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus einzutreten."
- Eine andere Leidenschaft. Wenn du Homosexualität - oder jeden anderen sündhaften Lebensstil - überwinden willst, muss die Leidenschaft in deinem Herzen Jesus sein, zu tun, was Ihm gefällt. "Leide mit ir als guter Soldat Christi Jesu. Keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden ist." 2 Timotheus 2:3-4.
Ich habe gerade erst mit der Therapie begonnen. Welches Programm ist am erfolgreichsten?
Die angebotenen Programme sind so unterschiedlich wie die Menschen, die Hilfe suchen.
Grundsätzlich ist zu einem Bündel von Maßnahmen und Programmen zu raten.
Es ist auf jeden Fall wichtig, Seminare zu besuchen, mehrwöchige Kurse, Einzelberatungen in Anspruch zu nehmen, Literatur zu lesen usw. All das ist wichtig, um zu verstehen, warum man dieses Problem hat und welche Möglichkeiten es gibt, es zu überwinden. Ebenso um den theologischen Hintergrund zu erfassen.
All dies erreicht aber nur den Kopf - den Verstand. Theoretisch weiß man dann zwar alles, das allein wird aber wohl kaum jemanden zur Heilung verhelfen. Nicht selten kommen die Menschen aus o.g. Programmen und haben das Gefühl, sie wissen zwar nun eine Menge, aber geholfen hat es ihnen gar nichts.
Betrachtet man die Wurzeln von Homosexualität, wird sehr schnell klar, dass es vor allem emotionale Bedürfnisse sind, die befriedigt werden müssen, sowie alte Wunden, die noch immer nicht geheilt sind oder von neuem aufbrechen. Dafür bedarf es Selbsthifegruppen sowie gesunder Beziehungen, die helfen, die legitmen Bedürfnisse nach gleichgeschlechtlicher Wärme und Nähe, die man meist in der Kindheit nicht erfahren hat, auf die richtige Weise zu befriedigen. Ebenso braucht man "Vorbilder", die einem dabei helfen, ein richtiger Mann (eine richtige Frau) zu werden. All dies läuft vorwiegend auf emotionaler Ebene.
Überaus wichtig aber auch: ein strukturiertes, diszipliniere Leben (siehe "The Game Plan" von Joe Dallas).
Nochmals: du musst die Heilung wollen - koste es, was es wolle. Egal, wie lange es dauern und wie schmerzhaft es sein wird. Und: Kein Prozess und keine Technik ist wichtiger als ein Herz, das gehorsam und ergeben gegenüber Gott ist.![]()
Wichtige Punkte deiner Therapie sind also:
1) Ein strukturiertes, disziplinertes Leben.
2) Tägliches Bibellesen und Gebet frühmorgens, gefolgt von Motivationstraining (siehe: "The Game Plan").
3) Selbsthilfegruppen.
4) Seminare.
5) Regelmäßge Gespräche mit deinem Pastor.
6) Starke Familienbande.
7) Gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen.
8) Christliche Seelsorger oder Therapeuten (Einzelberatung).
9) Hilfreiche Literatur.
10) Reduzierung von Reizen, die einen sexuell stimulieren (wichtig: Vorsorgemaßnahmen treffen, damit man gar nicht in Versuchung kommt!).
11) Konsequente Überprüfung des eigenen Lebensstils, der Beziehungen und Gewohnheiten, ob diese hilfreich für das Therapieziel sind.
12) Bei ernsthaften emotionalen Problemen der Gang zum Facharzt.
13) Aktive Teilnahme am Gemeindeleben.
14) Ein Plan für den Fall, dass man fällt (sexuell in unangemessener Weise aktiv wird).
15) Für die emotionale Stabilität sind letztlich auch Ruhe- und Erholungsphasen wichtig.
16) Last but not least: Beten!
Grundsätzlich wird sehr empfohlen, das meiste o.g. Punkte im Rahmen von Ex-Gay Ministries zu machen (Adressen gibt es genügend auf dieser Homepage)!
Wenn du zu einem Seelsorger, Psychotherapeuten oder Psychiater gehst, kläre vorher folgende Punkte:
- Wie vielen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen hat er/sie bereits geholfen?
- Ist er/sie Christ?
- Wie denkt er/sie über Homosexualität, ihre Ursachen, den Heilungsprozess?
- Entspricht seine/ihre Einstellung nicht der Meinung der Bibel: suche dir jemand anderes!
Manche Gruppen oder Therapeuten haben eine eher klinische Herangehensweise, andere eine eher biblische, Keine Methode ist "besser" als die andere.
Nochmals: Keinesfalls aber darf die Gruppe oder der Therapeut im Konflikt mit der Bibel sein!!
http://www.thesuccessprinciples.com/
The Success Principles. How to Get from Where You Are to Where You Want to Be
Survey on Factors Motivating Desire to Change
Root Causes, Homosexual Consequences
Is It Really Possible?
False Starts: What Didn't Work
Our Solution: A M.A.N.S. Journey Masculinity Authenticity Need Fulfillment Surrender
About Us: Our Stories of Change
How Family & Friends Can Help
Questions & Answers
This is a letter D. wrote to us after having been in a Homosexuals Anonymous online-group for quite some time:
What I have Learned
For this very reason, make every effort to add to your faith goodness; and to goodness, knowledge; and to knowledge, self-control; and to self-control, perseverance; and to perseverance, godliness; and to godliness, brotherly kindness; and to brotherly kindness, love.