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Eva Pisa
Satirische Zeichnungen und Acrylbilder
 

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"Pazifisches Wurzelwerk"
Acryl, 2007, 50x70cm



Über die Arbeiten von Eva Pisa

Einige Texte und Pressestimmen

Schon 1972 schrieb der bedeutende österreichische Kunstkritiker Johann Muschik im "Kurier" über "die ungewöhnliche Begabung und Aussagekraft von Eva Pisas Menschenbildern".

Prof. Franz Kaindl
anlässlich der Ausstellungseröffnung im NÖ Dokumentationszentrum für moderne Kunst:
"der Betrachter kann auf zwei Ebenen Zugang zu den satirischen Bildern Eva Pisas finden: einerseits durch den intellektuellen Themenkreis ihres Schaffens, andrerseits durch die emotionale Umsetzung dieser Themen mit ihrer unverwechselbaren künstlerischen Handschrift…"

Prof. Gerhart Bruckmann: "... aber es ist nicht der bösartig-frustrierte Mensch eines Herzmanovsky-Orlando, es ist nicht der kafkaeske Mensch; es ist der liebenswerte, von irdischen Zwängen und von seiner Geschichte eingefangene Mensch, den Eva Pisa mit verschmitztem Lächeln darstellt…."

"Sorgfältig und arbeitsaufwändig bereitet die Künstlerin ihre Papiere vor, erst dann werden mit Feder oder Pinsel die Gedanken und Beobachtungen aufs Blatt gebracht. Tusche und Acryl sind ihre zeichnerischen Mittel, und sie setzt sie gegenständlich ein.
Die Abstraktion liegt im Gedanklichen und in der Art wie sie Zusammenhänge herstellt und damit den Betrachter herausfordert und Nachdenken verlangt….sie ist eine der stillen Künstlerinnen dieses Landes.
So sind auch ihre Mittel leise, dafür umso eindringlicher. Aber wer sich auf ihre Arbeiten einlässt, wird nicht nur künstlerischen, sondern auch menschlichen Gewinn erfahren…" 

Prof. Angelica Bäumer

"Eva Pisas Arbeiten.…surreal-witzige Respektlosigkeit : geglückt."
Wiener Zeitung, 1996

 "Eva Pisa macht in ihrem Werk Unvermutetes sichtbar. Sie wählt Satire und Wortspiele um Gedanken und Gefühle im Bild zu fixieren.
Als Ausdrucksmittel dient ihr die Linie- die Linie als Gedankenspur. Sie zeichnet damit Motive, die über die Möglichkeiten der Realität hinausgehen – Überraschendes, Verdrehtes, Verstelltes.
Sie akzeptiert nicht einfach Althergebrachtes, sondern bringt Witz und Ironie in gewohnte Situationen. Es sind immer wieder neue Kombinationen, die sie mit dem Blick in ihre Umgebung entdeckt und die zum Nachdenken anregen.
Auch in der Malerei bleibt sie eine Meisterin der Linie. Mit der gleichen Hintergründigkeit, die ihr satirisches Werk bestimmt, legt Eva Pisa Verbindungsfäden in ihrer Malerei – es stehen Menschen und ihre Beziehungen im Mittelpunkt.
Oder die Serie Verschiebungen: Bildnisse, die einen Abschnitt des Kopfes aus der Kontur ziehen und verrücken – aussagekräftige Darstellungen, die etwa aus den Fugen geratene Emotionen beschreiben.
Doch sind ihre Werke in der Gestaltung nicht plakativ schreiend, sondern subtil und fein mit Raffinesse…."

Dr. Gabriele Nagler zur Ausstellung in der Landhausgalerie St. Pölten, 2005



Die Menschen-Zeichnerin

Es sind nicht die grossen, politischen Themen, die Eva Pisa zu ihren satirischen Zeichnungen anregen; es sind Beobachtungen aus dem Alltag und mehrdeutige Sprachspielereien, die sie umsetzt.
Heiter- und Widrigkeiten des Lebens werden in Eva Pisas Kunst widergespiegelt, in einer Originalität, die Reaktionen von Schmunzeln und Gelächter bis leichtem Unwohlsein hervorrufen kann.
Niemand ist vor ihrer scharfen Feder sicher, sei es der "Fünziger an der Leine" (alternde Ehemänner), das "Beamtenpaket" (die Bürokratie des öffentlichen Sektors), die "Hausfrau als Kleiderständer" (hauptberufliche Staubwedel) oder allerlei irrlichtige Gnomengestalten.
Überzeugen Sie sich auf den folgenden Seiten vom Talent, der Originalität und der irritierenden Ehrlichkeit Eva Pisas (N. Watkins, USA 2004).

Eva Pisa's inspiration for her satiric drawings does not originate in big political themes; rather, she integrates observations from everyday life and ambiguous puns of her native German language.
Her art reflects exhilaration and adverseness of life as we know it in an uncanning original way that provokes reactions ranging from simple smiles to loud laughter and even pure shock.
Nobody is safe from her sharp criticism; a few of her drawings include "Fifty-year old husband on a leash" (on men aging), "Civil servant package" (bureaucracy as we all know it), "Housewife as hat stand" (appreciating wives' efforts) or illustrations of dubious gnomes.
This website tries to give you an overview on Eva Pisa's talent, originality and astonishing openness. (N. Watkins, USA 2004)


Kontaktinformation

E-mail: evapisa@gmx.at

Internet: http://www.kulturvernetzung.at | http://www.artonline.at


©EvaPisa