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Autos

Hier könnt ihr was über Autos schreiben:


Was haltet ihr denn so von Autos?
Naja hier schon mal paar Bilder:  

 

  

 

  


Informationen

Sicherheit

Verkehrsunfall
Verkehrsunfall

Nach Zahlen der WHO sterben 1,2 Millionen Menschen jährlich an den direkten Folgen von Verkehrsunfällen. Alle Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zusammen haben dazu beigetragen, dass sich die Zahl der bei einem Verkehrsunfall getöteten Personen (2004: etwa 5800, 1971: ca. 21.000) in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der Statistik im Jahre 1953 bewegt. Angesichts eines vielfach höheren Fahrzeugbestands und insgesamt gewachsener Fahrleistungen ein beachtlicher Erfolg.

Die Sicherheit von Insassen und potenziellen Unfallgegnern von Kraftfahrzeugen ist abhängig von organisatorischen und konstruktiven Maßnahmen sowie dem persönlichen Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

  • Zu den organisatorischen Maßnahmen zählen zum Beispiel: Verkehrslenkung (Straßenverkehrsordnung mit Verkehrsschildern oder etwas moderner durch Verkehrsleitsysteme), gesetzliche Regelungen (Gurtpflicht, Telefonierverbot), Verkehrsüberwachung und straßenbauliche Maßnahmen.
  • Die konstruktiven Sicherheitseinrichtungen moderner Automobile lassen sich grundsätzlich in zwei verschiedene Bereiche gliedern:
    • Passive Sicherheitseinrichtungen sollen, wenn ein Unfall nicht zu vermeiden ist, die Folgen abmildern. Dazu zählen: Sicherheitsgurt, Sicherheitskopfstütze, Gurtstraffer, Airbag, Überrollbügel, deformierbare Lenkräder mit ausklinkbaren Lenksäulen, Knautschzone, Seitenaufprallschutz, konstruktive Maßnahmen zum Unfallgegnerschutz
    • Aktive Sicherheitseinrichtungen sollen einen Unfall verhindern oder in seiner Schwere herabsetzen. Beispiele: ABS, ESP.
  • Persönliche Maßnahmen, wie defensives Fahren, korrektes Einhalten der Verkehrsvorschriften oder Training der Fahrzeugbeherrschung, beispielsweise bei einem Fahrsicherheitstraining, helfen das persönliche Unfallrisiko zu vermindern; Verkehrserziehung speziell für Kinder.
  • Nach längerer freiwilliger Aktion, wurde 'Licht am Tag' in Österreich am 15. November 2005 verpflichtend eingeführt und wird seit 2007 auch per Strafe eingefordert. Ziel dieser Kampagne ist es, die menschlichen Sinneseindrücke auf die Gefahrenquellen zu fokussieren und damit die Zahl der Verkehrstoten zu verringern. Schätzungen des Bundesministeriums zufolge werden jährlich 15 Verkehrstote weniger erwartet. Auch in Deutschland wird eine solche Maßnahme in Erwägung gezogen.

Auswirkungen der Automobilisierung

Staaten mit einem Kraftfahrzeugbestand von über 10 Millionen PKW+LKW
Staaten mit einem Kraftfahrzeugbestand von über 10 Millionen PKW+LKW

Wirtschaft

Kaum ein anderes industrielles Massenprodukt hat den Alltag der Menschheit mehr verändert als das Automobil. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts hat es mehr als 2500 Unternehmen gegeben, die Automobile produzierten. Viele Unternehmen, die im 19. Jahrhundert Eisenwaren oder Stahl produzierten, fingen Mitte des Jahrhunderts mit der Fertigung von Waffen oder Fahrrädern an und entwickelten so die Kenntnisse, die Jahrzehnte später im Automobilbau benötigt wurden.

Selbst heute gibt es noch viele kleine Betriebe im Bereich Automobilproduktion, die nur eine handvoll – zumeist exklusive – Fahrzeuge produzieren, beispielsweise die Unternehmen Stutz (USA) oder Morgan (GB).

Siehe auch: Autoindustrie

Mobilität

Entwicklung der Anzahl von Personenkraftwagen in Deutschland seit 1975
Entwicklung der Anzahl von Personenkraftwagen in Deutschland seit 1975

Kernpunkt der Bedeutung des Automobils ist die Mobilität, aber auch die Flexibilität. Bis in das 18. Jahrhundert gab es als Fortbewegungsmittel nur die Kutsche und das Pferd. Mit Erfindung der Eisenbahn konnte zwar die Geschwindigkeit gesteigert werden, aber man war an Fahrpläne und bestimmte Haltepunkte gebunden. Erst das Automobil ermöglichte die universelle und individuelle Fortbewegung sowie den flexiblen schnellen Transport von Gütern. Insgesamt waren zum 1. Januar 2004 49.648.043 Automobile in Deutschland zugelassen.

Im Vergleich mit Fußgängern und Fahrrädern, aber auch mit Bussen Bahnen hat das Auto einen wesentlich höheren Platzverbrauch. Im ländlichen Raum stellt dies meist kein Problem dar, in Ballungsgebieten führt dies jedoch zu Staus und Parkplatzmangel. Das Stadtzentrum verliert dadurch an Attraktivität für den Autoverkehr, der auf die „grüne Wiese“ ausweicht.

Der Güterverkehr auf der Straße ist ein elementarer Bestandteil der heutigen Wirtschaft. So erlaubt es die Flexibilität der Nutzfahrzeuge, leicht verderbliche Waren direkt zum Einzelhandel bzw. zum Endverbraucher zu bringen. Mobile Baumaschinen übernehmen heute einen großen Teil der Bauleistungen. Just-in-time-Lieferungen ermöglichen einen viel schnelleren Bauablauf. Beton wird in Betonwerken gemischt und anschließend mit Spezialfahrzeugen zur Baustelle gebracht, mobile Betonpumpen ersparen den Gerüst- oder Kranbau.

Kraftfahrzeugbestand in Deutschland

Kraftfahrzeugbestand in Deutschland 1.1.2007 1.1.2006 1.1.2005 1.1.2004 1.1.2003 1.1.2002 1.1.2001
Personenkraftwagen (PKW) 46.569.657 46.090.303 45.375.526 45.022.926 44.657.303 44.383.323 43.772.260
Krafträder, Quads etc. 3.969.103 3.902.512 3.827.899 3.744.971 3.656.873 3.557.360 3.410.480
Lastkraftwagen (LKW) 2.604.060 2.573.077 2.572.142 2.586.329 2.619.267 2.649.097 2.610.885
Zugmaschinen einschl. Sattelzüge 2.000.844 1.975.979 1.961.934 1.952.298 1.952.243 1.951.077 1.941.783
Kraftomnibusse 83.549 83.904 85.508 86.480 85.880 86.461 86.656
Sonstige (Wohnmobile, Krankenwagen) 284.160 284.092 696.644 689.165 684.269 678.612 665.231
Gesamte Kraftfahrzeuge 55.511.373 54.909.867 54.519.653 54.082.169 53.655.835 53.305.930 52.487.295

Quelle: KBA

Kraftfahrzeugbestand in der Schweiz

Entwicklung der Anzahl von Personenkraftwagen in der Schweiz seit 1910
Entwicklung der Anzahl von Personenkraftwagen in der Schweiz seit 1910

Gesundheit

Die Luftverschmutzung durch die Abgase der Verbrennungsmotoren nimmt, gerade in Ballungsräumen, z.T. gesundheitsschädigende Ausmaße an (Stichwort Smog, Feinstaub). Die Kraftstoffe der Motoren beinhalten giftige Substanzen wie Xylol, Toluol, Benzol sowie Aldehyde. Noch giftigere Bleizusätze sind zumindest in Europa und den USA nicht mehr üblich.

Auch der überwiegend vom Automobil verursachte Straßenlärm schädigt die Gesundheit.

Das Motoröl aus Automobilen gelangt manchmal in die Nahrungskette.

Zu den Gefahren des Kraftfahrzeug-Verkehrs bzw. zu Verkehrsunfällen siehe das Kapitel Sicherheit.

Umwelt

Der Verbrauch von Mineralöl, einem fossilen Energieträger zum Betrieb des Automobils erzeugt einen CO2-Ausstoß von mehreren Millionen Tonnen jährlich und trägt so erheblich zum Treibhauseffekt bei. Die Vorkommen an fossilen Energieträgern, insbesondere Erdöl, sind begrenzt. Die Verteilung der Vorkommen und der Verbraucher führt zu politischen Konflikten bis hin zu militärischen Auseinandersetzungen.

Der enorme Flächenverbrauch für Fahrzeuge und Verkehrswege zerstört den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Die Fertigung des Automobils verbraucht darüber hinaus erhebliche Mengen an Rohstoffen, Wasser und Energie. Je nach Weltanschauung gehen die Angaben hierzu jedoch weit auseinander. Gemäß der Automobilindustrie werden nur etwa 2700 l je hergestelltem Fahrzeug als Abwasser in die Kanalisation beziehungsweise in das Klärwerk entlassen, die auch noch zu einem gewissen Teil aus den Sozialräumen stammen. [1]. Greenpeace geht im Greenpeacemagazin 4/97 von einem Verbrauch von 20.000 l für einen Mittelklassewagen aus. SPIEGEL Special 11/1998 berechnet für die Herstellung eines PKW der oberen Mittelklasse (etwa: Mercedes E-Klasse) gar 226.000 Liter Wasser. Die Wasserwirtschaft sieht branchenpositive 380.000 l für ein Fahrzeug als notwendig an.

Die Automobilindustrie arbeitet daher an alternativen Konzepten, die jedoch erst durch politische bzw. wirtschaftliche Zwänge größere Verbreitung erlangen dürften.

Personenkraftwagen in Deutschland nach Kraftstoffarten

Kraftstoffart 1.1.2007 1.1.2006 1.1.2005
Benzin k.A. 35.918.697 36.264.661
Diesel 10.819.760 10.091.290 9.071.611
Flüssiggas (LPG) (einschl. bivalent) k.A. 40.595 13.051
Erdgas (CNG) (einschl. bivalent) ca. 54.000 30.554 21.571
Hybrid k.A. 5.971 2.150
Elektro k.A. 1.931 2.038
Sonstige k.A. 1.265 444
Gesamt PKW 46.569.657 46.090.303 45.375.526

Quelle: KBA

Gebrauchsgegenstand oder Kultursymbol?

Das Auto ist ein Transportmittel, das

Skulptur „Das Automobil“ beim Berliner Walk of Ideas 2006 am Brandenburger Tor
Skulptur „Das Automobil“ beim Berliner Walk of Ideas 2006 am Brandenburger Tor
  1. größere bis große Lasten (Transport)
  2. binnen kurzer Zeit über große Entfernungen (Mobilität)
  3. bei größtmöglicher Flexibilität der einzelnen Person (Individualität)

bewegen kann. Damit erhöht es die Leistungsfähigkeit und Produktivität einer Gesellschaft.

Das Auto ist aber weit mehr als ein Gebrauchsgegenstand. In vielen Ländern – dazu zählen bei weitem nicht nur Amerika oder Deutschland – ist das Auto Symbol für Stärke, für Liquidität oder Reichtum und Modernität. Ein Auto zu besitzen, ist eine Prestigeangelegenheit; welches Auto man besitzt ebenso. Das Auto gliedert sich prachtvoll in die Lebenswelt eines 'modernen' Menschen ein. Persönliche Ziele wie zum Beispiel Macht (die sich etwa im investierten Geld spiegelt), Schnelligkeit oder Leistungsfähigkeit, Unabhängigkeit („im Auto bin ich frei und autonom“) finden sich darin wieder. Das Auto befriedigt zentrale Bedürfnisse, Träume, Ideale und geht in diesem Sinn weit über seinen praktischen Wert hinaus. Der Markt zehrt davon schon seit Jahrzehnten. Autowerbung funktioniert nur selten oder nur teilweise über die praktischen Vorzüge, die ein Modell bieten kann. Stattdessen wird das Auto zum „zweiten Zuhause“ – größtmöglicher Komfort für Fahrer und Insassen und vielfältige Zusatzfunktionen belegen dieses immer wieder aufs Neue. Inzwischen kehrt sich diese Entwicklung teilweise wieder um. In Zeiten des schwindenden Allgemeinwohlstandes wird zunehmend bemängelt, dass es keine komfortarmen, insbesondere HartzIV-konformen Fahrzeuge mehr zu kaufen gibt.

Es sind also zwei Faktoren, die die Verbreitung des Autos derart vorangetrieben haben:

  1. sein wirtschaftlicher Gebrauchswert und
  2. seine Popularität unter der Bevölkerung

und daraus resultiert ein dritter nicht unbedeutender Punkt: die Autoindustrie ist eine große Stütze des Wirtschaftssystems, das um seiner selbst Willen und der Stabilität der Gesellschaft wegen den Willen zur (Selbst-)Erhaltung produziert.

Die genannten positiven Eigenschaften haben ihre Kehrseite, denn das Auto prägt unser Leben auch in anderer Weise (siehe dazu auch Risiken):

  • das Stadtbild ist hauptsächlich geprägt von Verkehr und Infrastruktur (Straßennetz)
  • Lärm und Umweltverschmutzung mindern die Lebensqualität
  • der Energieverbrauch ist enorm
  • das Auto verleitet zur Fortbewegung ohne Bewegung – der Gesundheit abträglich.

Kaum ein anderes Objekt unseres täglichen Lebens vereint derart gegensätzliche Eigenschaften. Gemessen an den gesamtgesellschaftlichen Problemen, die durch das Auto entstanden sind, ist die Frage berechtigt, ob die Vorzüge, die im Gegensatz dazu eher individualistischer Natur sind (also in erster Linie den einzelnen Menschen bedienen), tatsächlich ausreichend sind, um jene aufzuwiegen.

Diverses über das Automobil

Hersteller

Folgende Hersteller sind die 5 stärksten Automarken in West-Europa:

  • Renault (Neuzulassungen in Stück: 2003: 1.505.000, 2004: 1.483.000, 2005: 1.455.000)
  • VW (Neuzulassungen in Stück: 2003: 1.415.000, 2004: 1.391.000, 2005: 1.411.000)
  • Ford (Neuzulassungen in Stück: 2003: 1.228.000, 2004: 1.254.000, 2005: 1.203.000)
  • Peugeot (Neuzulassungen in Stück: 2003: 1.197.000, 2004: 1.150.000, 2005: 1.172.000)
  • Opel (Neuzulassungen in Stück: 2003: 989.000, 2004: 981.000, 2005: 968.000)

Folgende Hersteller sind die 5 stärksten Automarken in Deutschland:

  • VW (Neuzulassungen in Stück: 2003: 600.360, 2004: 602.725, 2005: 604.000)
  • Mercedes-Benz (Neuzulassungen in Stück: 2003: 369.099, 2004: 360.425, 2005: 354.000)
  • Opel (Neuzulassungen in Stück: 2003: 332.781, 2004: 334.794, 2005: 345.000)
  • BMW (Neuzulassungen in Stück: 2003: 253.376, 2004: 276.982, 2005: 277.000)
  • Audi (Neuzulassungen in Stück: 2003: 238.742, 2004: 235.652, 2005: 243.000)

Anmerkung: Zahlen für 2005 sind geschätzt, Stand Februar 2005

PKW-Neuzulassungen 2006 in Deutschland nach Automarken

Automarke PKW-Fahrzeugneu- Anteil an den gesamten davon mit

zulassungen 2006 PKW-Neuzulassungen Dieselantrieb


2006 in Prozent in Prozent
Volkswagen 689.116 19,9 56,2
Mercedes 342.768 9,9 53,0
Opel 334.479 9,6 30,2
BMW 272.805 7,9 59,4
Audi 262.356 7,6 69,2
Ford 243.845 7,0 36,1
Renault 149.516 4,3 34,5
Toyota 142.908 4,1 32,9
Skoda 118.523 3,4 39,0
Peugeot 111.151 3,2 34,3
Citroen 83.469 2,4 41,3
Fiat 78.072 2,3 37,9
Mazda 77.051 2,2 28,8
Seat 60.975 1,8 31,4
Nissan 55.231 1,6 23,2
Hyundai 52.405 1,5 21,0
Honda 48.588 1,4 23,0
Kia 46.184 1,3 43,3
Volvo 37.057 1,1 76,4
Mitsubishi 33.760 1,0 19,7
Suzuki 32.237 0,9 25,6
Smart 30.286 0,9 20,0
Mini (BMW) 24.652 0,7 5,9
Chevrolet 23.132 0,7 3,4
Porsche 17.490 0,5 0,0
Alfa Romeo 15.182 0,4 52,8
Daihatsu 13.120 0,4 0,0
Chrysler 11.982 0,3 58,7
Subaru 11.053 0,3 0,0
Land Rover 6.923 0,2 89,4
Dacia 6.292 0,2 16,2
Jeep 6.088 0,2 80,1
Saab 5.277 0,2 39,9
Lexus 5.087 0,2 21,1
Jaguar 4.223 0,1 56,3
Ssangyong 2.814 0,1 99,1
Lancia 2.626 0,1 25,8
GM 2.187 0,1 7,4
Sonstige 7.051 0,0 12,7
Gesamt 3.467.961 100 44,3

Forschungseinrichtungen zum Thema Automobil

  • Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS)
  • Institut für Kraftfahrwesen Aachen (ika) der RWTH Aachen

Kritiker des Automobils

  • Frederic Vester (Bücher Ausfahrt Zukunft, Crashtest Mobilität)
  • Heathcote Williams („Auto Geddon“)
  • Michael Hartmann – Autogegner und Erfinder des Carwalking
  • Ralph Nader – Verbraucherschützer, USA

 

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