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Testfahrzeuge in Linz
Nun ist es soweit, die LINZ AG LINIEN werden in den nächsten Tagen Testfahrzeuge auf dem Liniennetz einsetzen. Bevor die Busse allerdings noch auf die Straße gehen, hat sich "bahnLinz" von den Fahrzeugen schon im vorhinaus überzeugt. Das ist die Bilanz von "bahnLinz".
Die LINZ AG hat nun insgesamt drei Testfahrzeuge. Einmal einen "MAN-Gräf&Stift" Bus von den Wiener Linien, einen Mercedes Bus aus Mannheim und einen ganz neuen zweiten Mercedes Bus. Alle drei Testbusse sind Solobusse.
"MAN-Gräf&Stift" Bus aus Wien Von dem "MAN-Gräf&Stift" Bus war "bahnLinz" nicht so ganz überzeugt. Schon alleine das Design kann nicht mit den Mercedesbussen mithalten. Die Inneneinrichtung (Sitze) ähneln den heutigen Obussen in Linz. Auch das Fahrerpult sind nicht so attraktiv aus, wie das der Mercedesbusse. Aber man muss trotzdem sagen, der "MAN-Gräf&Stift" Bus sieht so im großen und ganzen nicht schlecht aus. Was man noch hervorheben muss, der Solobus besitzt sogar eine Klimaanlage im gesamten Fahrgastraum.
"Mercedes Benz" Bus aus Mannheim (D) Der "Mercedes Benz" Bus aus Mannheim hat "bahnLinz" sehr gut gefallen. Schon alleine die Sitze sind sehr bequem. Auch auf die Beinfreiheit wurde in diesem Bus geachtet. Die Sitze sind in diesem Bus sehr gut gepolstert und es ist sehr angenehm zu sitzen. Die Haltestangen sind mit einem schönen Gelbfarbton hervorgehoben, was den Innenraum farbenfroh macht. Auch das Fahrerpult, bei dem auch "bahnLinz" Platz nahm, ist sehr schön und bestimmt leicht zu bedienen und leicht überschaubar. Dieser Bus besitzt auch eine Klimaanlage im Fahrgastraum.
"Mercedes Benz" Bus Ebenfalls toll gefallen hat "bahnLinz" der zweite "Mercedes Benz" Bus. Sehr gut sieht in diesem Bus der hintere Bereich aus, bei dem sich die Fahrgäste Aug in Aug sehen können. Also, die Sitzplätze sind quer angelegt. Auch hier ist das Fahrerpult sehr toll gestaltet. Auf die Beinfreiheit wurde auch in diesem Bus geschaut und die Plätze sind echt toll gepolstert. Auch dieser Wagen besitzt eine Klimaanlage im Fahrgastraum.
In den kommenden Tagen werden die Testfahrzeuge aus der Garage rollen. Werden wir sehen was die Bevölkerung dazu sagt und für welchen Typ sich die LINZ AG entscheidet. Denn alle drei Fahrzeugtypen sind sehr toll.
Fotogalerie: Testfahrzeuge in Linz
 "bahnLinz" testete bereits die Testfahrzeuge, bevor sie noch der Linzer Bevölkerung vorgestellt wurden.
Bon Jovi Konzert
Diesesmal gab es extra für das Bon Jovi Konzert auf der Gugl einige Einschubfahrten, die die LINZ AG LINIEN den Fans angeboten haben. Die Busse waren komplett überfüllt. Näheres kann man besser mit Bildern beschreiben.
 Gleich zwei Busse der Linie 46 standen am Nachmittag im Busterminal hintereinander.
 Die Einschubbusse pendelten als Linie 46* zwischen Froschberg und Hauptbahnhof
 Hier ein Bus der Linie 46, der als Einschub die Fans zum Konzert brachte.
 Die Station Hauptbahnhof war am Montag Nachmittag kompett überfüllt.
 Die Einschubbusse und fahrplanmäßigen Busse auf den Froschberg waren gestopft voll von den vielen Fans.
Muss die Nordrampe weichen?
Die Entscheidung des neuen Musiktheaters ist gefallen. Das Theater sollte direkt auf dem Blumauerplatz (heutiger Kreisverkehr) gebaut werden. Der Eingang sollte laut Medien genau über dem Stahlkäfig liegen. Irgendwie wäre es ja schön, wenn das so reibungslos funktionieren würde mit dem Bau der Oper.
Da die Straßenbahn bereits bei der Blumau den U-Bahntunnel verlässt und das Theater zu nahe an dem Stahlkäfig liegt, muss die Rampe wahrscheinlich dort verschwinden. Man überlegt nun, ob man nicht die Haltestelle Goethekreuzung unterirdisch errichtet. Natürlich muss man dann auch damit rechnen, dass der Straßenbahnverkehr für längere Zeit stillgelegt sein wird, da man die "neue" Rampe rückbauen muss und die gesamte Strecke tiefer legen muss.
Was soll man dazu noch sagen, wenn dann die neue U-Bahnstrecke für mehrere Monate nicht befahrbar sein wird, nur wegen dem Opernbau.
 Muss der neue Stahlkäfig und die neue Rampe nun wirklich dem Musiktheater weichen?
Steigerung bei Monatskarten
Die LINZ AG LINIEN haben beim Verkauf von Monatskarten seit dem 1. Oktober des letzten Jahres eine Steigerung von 7,5 Prozent zu verbuchen. Einige Autofahrer legen aufgrund der gestiegenen Bezinpreise einen Teil ihrer Wege mit dem Öffentlichen Verkehrsmittel zurück.
Insgesamt wurden 100.000 Monatskarten innerhalb von fünf Monaten verkauft. Das Umsteigen auf Bus und Bim in Linz bringt dem Autofahrer auch so einige Vorteile. Ihm bleibt das lästige Parkplatzsuchen in der Innenstadt erspart, braucht keine Parkgebühr zahlen und schont sogar dabei noch die Umwelt.
Preisvergleich
Eine übertragbar Monatskarte kostet bei der LINZ AG 33,10 Euro. Somit kann der Besitzer dieses Tickets in ganz Linz jedes Ziel mit Bus oder Straßenbahn erreichen. Am Wochenende wird die Monatskarte zum Familienticket, denn da können zwei Erwachsene und vier Kinder unter 15 Jahren mit dieser Fahrkarte fahren.
Betankt man seinen PKW, so kostet das dem Fahrer zurückhaltend kalkuliert 55,- Euro. Nebenbei fallen dann noch zusätzliche Fixkosten wie Versicherung und Steuer an. In Linz verbucht man schon heute einen ÖPNV-Anteil von 24 Prozent, dieser im bundesweiten Vergleich sehr hoch liegt.
 In Linz hat man bereits heute schon 24 Prozent ÖPNV-Anteil.
Die Fahrscheine bitte!
Wer kennt das nicht, wenn plötzlich ganz unerwartet ein Herr oder eine Frau neben dir "Die Fahrscheine bitte!" durch den Bus ruft? Jeder, der regelmäßig mit Bus und Straßenbahn unterwegs ist, hat es bestimmt schon öfters erlebt, eine Fahrscheinkontrolle. Lästig kann dann eine solche Kontrolle werden, wenn man gerade seinen Schülerausweis oder seine Monats- oder Jahreskarte zuhause vergessen hat.
Der Kontrollor zückt sein Kästchen und nimmt deine Personalien auf. Eine peinliche Sache, wenn man dann auch noch von den Fahrgästen angestarrt wird, als wäre man ein "Marsmännchen". Sobald man ein Zettelchen bekommt, bleibt einem der Weg zur "Securitas" nicht erspart.
Die "Securitas" führt für die LINZ AG LINIEN die Fahrausweiskontrollen seit 2002 durch. Seither wurden 2,5 Millionen Fahrgäste von den Kontrollorganen kontrolliert. In diesem Jahr möchte die LINZ AG die Kontrollstunden von bisher 30.000 auf 40.000 Stunden anheben.
Weitere Informationen zur Fahrscheinkontrolle und wie man eine solche Kontrolle als Fahrgast aufnimmt erfährst du im nächsten "bahnLinz"-Magazin 03/2006.
 So sieht der Zettel aus, wenn man in Bus oder Bim ohne Fahrausweis erwischt wird. Dieses Formular war für mich dann nur noch Makulatur, da ich meine Jahreskarte zuhause vergessen hatte.
Verstärkung für Obuslinien 45 und 46
Im Juli 2002 wurden die Obuslinien 45 und 46 optimiert. Aus der Linie 21 wurde die heutige Linie 46. Da die Obuslinien in den Nachmittagsstunden bereits bei der Gruberstraße überfüllt waren, und man nicht selten einen oder sogar mehrere Busse fahren lassen musste, verdichtete man nun den Minutentakt und lässt deshalb in der verkehrsstarken Zeit 13 Verstärkerbusse fahren.
Die Verstärkungsbusse werden aber nur stadteinwärts zwischen Garnisonstraße und Hauptbahnhof geführt. Somit steigt dann auch wieder der Fahrkomfort auf dieser Linie, den man auch gleich heute positiv zu spüren bekam.
Da die Einschubfahrten sehr gut besetzt sind, wird dieser Service von der LINZ AG bis Schulschluss weitergeführt.
 Die Obuslinien 45 und 46 wurden nun zwischen 14 und 17 Uhr mit zustätzlichen Bussen verstärkt. Somit ergibt sich nun zwischen Garnisonstraße und Hauptbahnhof ein vier Minuten-Takt.
Cityrunner 020
Der verunfallte Cityrunner 020 der zwischen den Haltestellen "WIFI" und "Bulgariplatz" mit einem LKW zusammengekracht war, "bahnLinz" berichtete bereits exclusiv darüber, wurde nun nach Wien transportiert.
Aufgrund des hohen Schadens wurde die Garnitur vor wenigen Wochen zum Herstellerwerk Bombardiere nach Wien gebracht. Dort sollte die Garnitur schnellst möglichst wieder auf Trab gebracht werden.
Die LINZ AG teilte "bahnLinz" mit, dass Cityrunner 020 mit Ende Jänner wieder auf heimischen Gleisen unterwegs sein könnte.
 Nun steht Cityrunner 020 in Wien.
Straßenbahn nach Leonding
In wenigen Jahren sollte es so weit sein, dass die Straßenbahn bis nach Leonding fährt. Somit möchte man nun auch das Straßenbahnnetz in die umliegenden Gemeinden ausweiten.
Die 1. Etappe sollte vom Hauptbahnhof bis zum Weingartshof führen. Die Fahrtdauer dieses 5,5 Kilometer langen Streckenabschnitts dauert zirka zehn Minuten. Gefahren wird von der unterirdischen Station Hauptbahnhof-dort wurden bereits Tunnelstutzen errichtet-weiter unter den ÖBB Gleisen durch einen 370 Meter langen, zweiröhrigen Tunnel bis zur Haltestelle Untergaumberg. Ab da sollte dann die Bim auf einen bereits bestehenden Grasstreifen bis zur Haltestelle Weingartshof fahren.
Mit dieser Netzerweiterung wird den Bewohnern in Leonding eine bessere und raschere Verbindung ins Stadtzentrum geboten, sowie Beschäftigten, die in diesem Bereich tätig sind.
 So wie hier auf diesen Bild, könnte im Jahr 2008 GTW 46 diese Linie 3 mit Weingartshof anzeigen.
Neue Straßenbahnflotte
Die Linz AG Linien haben bereits die Option von weiteren zwölf, 40 Meter langen Cityrunnern in Auftrag gegeben. Wie bei der 1. Serie ist auch hier der Hersteller Bombardier Transportation. Das Auftragsvolumen beträgt 29 Mio. Euro.
Diese Flotte sollte von Anfang an mit Klimaanlage und grauer Innenverkleidung geliefert werden. Zwischen April und September 2008 werden die vorläufig letzten Cityrunner in Linz ankommen. Diese werden dann die Garnituren der 2. Serie ablösen. (Baujahr 1977, Wagennummer: 68-79)
Die Straßenbahnen der 3. Serie (Baujahr 1985-1986, Wagennummer: 41-56) sollten noch bis ins Jahr 2015 in Linz unterwegs sein.
 Bald geht es diesen Garnituren an den Kragen. Eine kleine Schonfrist haben sie aber noch. (0115)
Straßenbahngleise verschwinden
Die Straßenbahngleise verschwinden schön langsam von der Oberfläche.
In der Kärntnerstraße erkennt man bereits nichts mehr, dass hier noch vor mehr als einem Jahr eine Straßenbahn fuhr. Am Blumauerplatz existieren zwar die Gleise noch, aber sind durch den neu angelegten Kreisverkehr bereits fast verschwunden.
Auf der Wienerstraße sind zwar die Gleise noch komplett vorhanden, werden aber bereits noch in diesem Monat aus der Straßenmitte entfernt. Mitte September sollte nämlich die Neugestaltung der Wienerstraße in Angriff genommen werden.
Eines was sicher ist, in einem Jahr sieht man keine Straßenbahngleise an der Oberfläche, zwischen Bulgariplatz und Blumauerplatz.
 Das letzte Gleisstück das in der Bahnhofstraße, nähe Kärntnerstraße, noch existierte, ist nun auch verschwunden. (0267)
Linie 2 zur "solarCity"
Bald ist es soweit. Die Straßenbahnlinie 2 wird ab Anfang September bis zum neuen Stadteil "solarCity" fahren. Um drei Monate früher wird der neue 2,3 Kilometer lange Abschnitt eröffnet.
Die Bahnen werden in der Hauptverkehrszeit im 10-Min-Takt zur "solarCity" brausen. Die neue Trasse wurde nach dem Vorbild der Trasse nach Auwiesen bzw. nach Universität errichtet. Der gesamte Gleiskörper zur "solarCity" ist vom Individualverkehr abgegrenzt. Lichtanlagen warnen vor einer annähernden Garnitur eines Bahnhüberganges.
Seit 15. Juli finden auf dem neuen Abschnitt zur "solarCity" Probefahrten statt.
 Der neue Umsteigeknoten Ebelsberger Bahnhof befindet sich noch in Fertigstellung. (0043)
Modernisierung Pöstlingbergbahn
Wie schon einmal hier berichtet wurde, wird die Pöstlingbergbahn verlängert und modernisiert.
Die Pöstlingerbergbahn sollte ab 2009 bis zum Hauptplatz fahren und sollte auch bis zu dieser Zeit modernisiert werden. Die Linz AG denkt an eine Neuanschaffung von nierderflurigen, 20 Meter langen Bahnen für die Pöstlingbergbahn, um die alten Triebwägen mit den Baujahren 1948 bis 1960 zu ersetzen. Ein stolzes Alter der Pöstlingbergbahn-Triebwägen, die dieser Bahn einen nostalgischen Charme verleihen.
Die Pöstlingbergbahn, die auf den Hausberg fährt, gilt als steilste Adhäsionsbahn der Welt. Die Eröffnung der Adhäsionsbahn war am 29. Mai 1898. Im ersten Betriebsjahr konnten stolze 159.000 Fahrgäste befördert werden.
Viele Touristen travelln auf den Pöstlingberg um mit der einzigartigen Bahn zu fahren und die Pöstlingbergkirche und den Ausblick über Linz zu bewundern.
0909 Die Pöstlingbergbahn-Triebwägen gehören für die Linzer zu dieser nostalgischen Bahn, wie die Pummerin zu Wien.
Handy vs. Fahrscheinautomat
Da eigentlich heute schon (fast) jeder über ein Handy verfügt, ist es Groß oder Klein, hat hier die Linz AG sich für die Handynutzer einen speziellen Service einfallen lassen.
Seit 1. März kann jeder, der ein Handy besitzt ein Single- oder Dayticket über sein Mobiltelefon erwerben. Dies spart viel Zeit und man muss auch nicht immer schauen, ob man noch genügend Kleingeld im Portmonee hat.
Diesen Service haben bereits viele Kunden der Linz AG Linien genutzt. Seit beginn des Handytickets, wurden bereits 4.963 Singel- bzw. Daytickets gekauft. Dies ergibt einen Durchschnitt von 500 Tickets in der Woche.
Ein Upgrad nutzten nur 1 bis 2 Prozent der Handyticketkunden. Mit einem Upgrad kann man sein Singleticket mit bezahlen der Differenz zum Dayticket rasch aufbessern. Das Singleticket gilt 60 Minuten und das Dayticket gilt an einem Kalendertag.
Im April wurden 2.021 Handytickets verkauft. (Singletickets: 971; Daytickets: 1.013) Nur 37 Fahrgäste von den 2.021 nutzten die Verlängerungsmöglichkeit vom Singleticket zum Dayticket. Im selben Monat wurden 294.000 Tickets am Fahrscheinautomaten gelöst.
Wer wird wohl gewinnen, das Handy oder der uns bekannte Fahrscheinautomat?
0136 Hier steht er noch stramm da, der Fahrscheinautomat.
Autobusse ohne Dieselruß
Da nun wieder der Frühling und so mit auch die Staubbelastung in Linz Einzug nimmt, denken nun die Politiker daran, wie man die vorgegebenen Grenzwerte für Feinstaub nicht überschreitet.
Man möchte bei allen Dieselfahrzeugen einen Rußpartikelfilter einbauen. Bei einem Einbau eines solchen Filters, steuert Land und Stadt einiges dazu. Auch die Dieselbusse der Linz Linien AG sollten umgerüstet werden. Da stellen sich die Politiker vor, dass man die gesamte Busflotte auf Erdgas umstellt. Sollte man die Busse wirklich auf Erdgas umstellen, so wird es dann keinen Feinstaub mehr geben, den die Fahrzeuge in die Luft puffen.
86 Busse der Linz Linien AG müssen in den nächsten sechs Jahren sowieso erneuert werden. Eigentlich dachte die Linz Linien AG schon wieder daran, neue Busse zu beschaffen. Da die letzte Neubeschaffung an Bussen vor über vier Jahren war. An der Anschaffung happert es derzeit noch an finanziellen Mitteln.
0235 Für diese Autobusse sollte nach Ablösung gesucht werden.
Der neue Casino Cityrunner
Offiziell sollte der neue Cityrunner mit der Casino Linz Werbung erst am 29. März unterwegs sein. Doch schon am Ostermontag begegnete mir Cityrunner 011 mit Totalwerbung für das Casino auf der Landstraße.
Mir wurde auch bereits schon berichtet, dass der Cityrunner letzte Woche auf den Gleisen der Linzer Straßenbahn unterwegs war.
Offiziell sollte aber trotzdem der 40 Meter lange, 100 % niederflurige Cityrunner 011 erst am 29. März dem Publikum vorgeführt werden.
Natürlich gibt es auch wieder eine kleine Befragung zu diesem Thema. Damit du die Frage beantworten kannst, brauchst du dir einfach die Bilder anschauen.
0275 Casino-Cityrunner 011 nebst Haltestelle Bürgerstraße.
Frau am Steuer
Jeder kennt den Spruch, "Frau am Steuer, Ungeheuer". Dieser trifft aber nicht bei den Fahrerinnnen bei der Linz AG Linien zu.
Man sagt Frauen geben nicht Gas, fahren zu vorsichtig. Dieser Typ von Frau dürfen die Fahrerinnen nicht sein. Das sind sie auch nicht. Denn sie können sicher und auch mit Tempo den Bus in jede Kurve und Haltestelle fahren. Als Fahrgast merkt man nicht einmal einen Unterschied, ob Mann oder Frau den Bus steuert.
Früher konnte man sich nicht einmal vorstellen, dass eine Frau einen über 14 Tonnen schweren Gelenkbus fährt. Denn der Job mit dem Bus durch die City zu brausen, war noch eher Männersacher.
Heute hat sich das Blatt gewändet und nun kommen auch die Frauen ans Ruder, wo früher nur Männer waren.
0016Kor Heute können Frauen mit einem 14 Tonnen schweren Bus sehr gut umgehen.
21 Cityrunner in Linz
Jetzt sind sie da, die 21 Cityrunner. Da die Bahnen in Wien gebaut wurden, mussten die Garnituren immer einen weiten Weg bis nach Linz zurücklegen. Sie wurden auf einem Tieflader, immer am Abend, um Verkehrsbehinderung zu vermeiden, in die Donaustadt gebracht.
Ein kleiner Blick zurück. Die ersten drei 100 % niederflurigen Cityrunner (001 bis 003) nahmen ihren Dienst am 2. April 2002 auf. So wurden bis 2005 schrittweise Cityrunner in die Remise Kleinmünchen gebracht. Nun ist der letzte Cityrunner hier angekommen (021).
Diese Garnituren bieten etwa 230 Personen Platz. Alle Türbereiche und der gesamte Fahrgastraum sind stufenlos gebaut. Durch eine mechanische Klapprampe wird behinderten Fahrgästen das Zusteigen bequemer gemacht, bzw. ermöglicht. Alle 21 Garnituren sind im Innenraum mit einer Klimaanlage ausgestattet. Sie haben eine Einstiegshöhe von nur 320 mm über SOK. Die Kosten eines Cityrunners lagen bei 2,3 Millionen Euro.
Bombardier Transportation erhielt den Innovationspreis "Mercur 2001" der Wirtschaftskammer Wien, für die Entwicklung einer 100 % Niederflur-Straßenbahn mit Achsfahrwerken.
0075 21 Cityrunner sind bereits in Linz.
Staubige Situation in der Mini-U-Bahn
Wartet man in der U-Bahn-Station am Linzer Hauptbahnhof, so hört man beim Einfahren einer Straßenbahn in die Station ein lautes grelles Quietschen. Dies entsteht durch die zu eng gebauten Gleisradien, nicht wie anfangs angenommen, durch die neuen Gleise. Die Linz AG kämpft gegen den Kurvenlärm jetzt mit Graphitschmierung.
Dies belästigt nun die dortigen Mieter. Denn der Graphitstaub verbreitet sich durch den gesamten Hauptbahnhof bis zum Lebensmittelladen. Die Pächter ersticken regelrecht unter dem Staub. Täglich können sie mehrmals die Regale putzen. Geschlossene Vitrinen verstauben blitzartig. Auch der Filter muss mehrmals gewechselt werden, klagt Immobilien-Manager Dr. Hans Kaser.
Der Staub sollte aber laut Lungen-Primar Dr. Kurt Aigner nicht krebserregende Stoffe enthalten.
0013Kor Graphitstaub wirbeln die Straßenbahnen in der Station Hauptbahnhof auf.
Verlängerung Straßenbahnlinie 1 auf Eis gelegt.
Jetzt ist es offiziell, dass das Projekt, Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 bis zum Wegscheiderbahnhof (Pyhrnbahn), gescheitert ist.
Man wollte mit der Verlängerung erreichen, dass die Bewohner im Süden von Linz, die auch in den Süden zur Arbeit müssen (z.B: von Neue Heimat nach Ebelsberg), sich den Umweg über den Hauptbahnhof ersparen. Die neue Teilstrecke hätte 25.000 Einwohner und 3.000 Arbeitsplätze umfasst. Auch wären dadurch einige Einkaufszentren besser erschlossen worden.
Im Frühling letzten Jahres kam es zur Präsentation zweier Varianten: 1. Variante: Siemensstr. bis Franzosenhausweg 2. Variante: Dauphinestr. bis Schörgenhubstr.
Im November 2004 kam dann das Aus des Projektes. Die Stadt Linz beschloss dieses Projetk nicht weiter zu verfolgen. Die Begründung: "Die zu erwartenden Probleme durch Eingriffe in die bestehende Siedlungsstruktur sind erheblich größer als die vorerst absehbaren verkehrsrelevanten Verbesserungen.
So werden weiterhin die Fahrgäste den kleinen Umweg über den Hauptbahnhof nehmen müssen. Es ist vielleicht auch besser so, dass man die Straßenbahn nicht verlängert hat, denn mit der Obuslinie 41 ist man bestimmt schneller im Zentrum als mit der Linie 1.
Die Pöstlingbergbahn
Linz wird im Jahr 2009 Kulturhauptstadt. Dabei musste sich die Landeshauptstadt etwas einfallen lassen. Man erweitert die Pöstlingbergbahn vom Mühlkreisbahnhof bis zum Hauptplatz.
Dies ist nun kein Scherz. Es klingt für den einen oder anderen vielleichte unwahrscheinlich, ist aber wahr. Denn die Linz AG wäre bemüht, dass bis 2009 die Pöstlingbergbahn bis zum Hauptplatz führt. Wahrscheinlich werden dann zwischen Mühlkreisbahnhof und Hauptplatz Dreischienengleise erriechtet.
Auf den Pöstlingberg werden aber weiterhin die gewöhnlichen Fahrzeuge fahren. Die Düwags und Cityrunner würden die steile Steigung gar nicht schaffen, und das umrüsten würde zu teuer kommen.
Werden wir weitersehen, ob dies nun Realität wird oder nur eine Fiktion ist.
0909 Hier fährt ein gewöhnlicher Pöstlingberg-Triebwagen nebst der Haltestelle Merkursiedlung. Vielleicht auch im Jahr 2009 bis zum Hauptplatz.
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