Was ist Alphaconcierge??

Es ist die moderne Abzocke!!
  • Sie werden kein Urlaubsgutschein bekommen.
  • Sie werden wenn sie dahin gehen 4.5 Stunden ihres Wochenendes verschwenden.
  • Man wird ihnen versuchen 2.900 Euro aus der Tasche zu ziehen.
Darin versteckt sich ein altes Pyramidensystem das es vor ein paar Jahren schon mal gab.
Es wird versucht das ganze durch eine Webseite zu verstecken bei der man Produkte zu erschwinglichen Preisen
finden kann. (ist aber nicht so)
Der Mitgliedsbeitrag kostet für 5 Jahre 2.900 Euro um die Webseite zu nutzen, nebenbei kann man dann
nebenberuflich am Wochenende bei Alphaconcierge arbeiten.

Und so sieht die Arbeit aus:
Alphaconcierge lädt Leute ein, aber am liebsten möchte die das man selber jemanden mitbringt.
Samstags und Sonntags finden in ein Hotel Veranstaltungen statt wo man die eingeladenen Leute vom Produkt
überzeugen muss. (Webseite)
Es finden 3 Präsentationen statt und man muss in den pausen ein Fragebogen mit den Leuten durchgehen,
und das war’s dann schon.
Sollte die eingeladene Person unterschreiben und nach einer Testphase von 14 Tagen die 2.900 Euro Zahlen
erhalten sie 375 Euro. (Das Pyramidensystem)

Es gibt Dienstags noch Mitarbeiterschulungen, darin verbringt man noch mal zwei Stunden.
Wer aber da nicht erscheint bekommt kein Geld, denn nur zu der Veranstaltung werden die Barschecks
wenn überhaupt rausgegeben.

Es haben auch zwischenzeitlich einige Tageszeitungen darüber berichtet,
darin ist auch zu erkennen das sich das Geschäftskonzept von Alphaconcierge hin und wieder ändert.
Hier unten sind die Tageszeitungsberichte.




Wichtige Infos vom Landeskriminalamt Berlin pdf Datei

Verbraucher-Zentrale Hamburg

Gerichtsbeschluss gegen Alphaconcierge

Gegen die Firma Alphaconcierge Vertriebs GmbH erging auf Antrag der Verbraucher-Zentrale Hamburg der folgende Beschluss (LG Hamburg, 312 O 724/03 vom 21.10.2003):

Der Firma Alphaconcierge Vertriebs GmbH wird verboten, .... im Rahmen des Vertriebs von Mitgliedschaften in einer Internetorganisation in Zeitungsanzeigen Nebentätigkeiten anzubieten, ohne darauf hinzuweisen, dass es in der Präsentationsveranstaltung, an der die an der Nebentätigkeit Interessierten teilnehmen müssen, hauptsächlich um den Erwerb der Mitgliedschaft in der Internetorganisation geht.


Alphaconcierge/The Alpha Club
Wir warnen!

Kunden werden mit halbseitigen Zeitungsanzeigen geködert oder bekommen persönlich adressierte Werbeschreiben, mit dem Ihnen ein "Hotelgutschein" in Aussicht gestellt wird ("Lifestyle-Tester" gesucht). Eingeladen wird in renommierte Hotels. Dort finden dann Werbeveranstaltungen statt, auf denen man nicht wirklich erfährt, um was es geht. Auf jeden Fall solle man "Mitglied" werden - für stolze rund € 4.000. Der Vorteil der Mitgliedschaft soll angeblich darin bestehen, Rabatte bis zu 50 % bei bekannten Firmen für Markenprodukte erhalten zu können. Wenn Kunden weitere Mitglieder anwerben, sollen sie dafür Provisionen erhalten, die ihnen angeblich ein fürstliches Nebeneinkommen sichern sollen - das Schneeballsystem lässt grüßen.

Das Landeskriminalamt (LKA,Betrugsdezernat) teilt mit, dass das Ermittlungsverfahren gegen Dirk Sch., den Verantwortlichen der Firmen-Ansammlung ("thealpha-concierge", "Xendraconcierge", "artos Ltd.") noch laufe und die Akten demnächst an die Staatsanwaltschaft übergeben würden.

Wer bei einer der "Alpha"-Firmen Geld verloren hat, sollte sich an die Polizei
(Herr Roschinski 4286-75215) wenden.



Teurer Nebenverdienst

Abzocker: Mit immer dreisteren Methoden nutzen unseriöse Anbieter die Notlage vieler Hamburger aus.

Von Bob Geisler

Hamburg - Die Annonce klang verlockend. "Hobby Nebeneinkommen" und einen Verdienst von 1000 bis 3000 Euro pro Monat bei vier Stunden Arbeitszeit die Woche versprach die Hamburger Firma Alphaconcierge. "Keine Vorkenntnisse erforderlich!!" stand in der Anzeige. Der Marketingkaufmann Arne Sadowski (45) war interessiert und besuchte eine der Werbeveranstaltungen der Firma.

Doch dort kam das böse Erwachen. "Ich sollte erstmal 2900 Euro Mitgliedsbeitrag an eine Alphaconcierge Vertriebs GmbH zahlen", erzählt Sadowski. Die Gegenleistung: ein Internetservice, um Produkte, "wenn möglich, zu erschwinglichen Preisen zu finden". Eine Mitarbeit wurde ihm nur in Aussicht gestellt, wenn er auch eine Namensliste mit Freunden und Bekannten ausfüllen würde. Sadowski unterschrieb zwar eine Mitgliedschaftsvereinbarung, trat aber einige Tage später von dem Vertrag zurück.

"Unseriös" nennt Edda Castello´ von der Verbraucher-Zentrale Hamburg das Gebaren dieser Firma. Alphaconcierge taucht daher auch auf einer schwarzen Liste der Verbraucherschützer auf, mit der sie vor dubiosen Anbietern von Nebenjobs warnen.

Nach Ansicht des Geschäftsführers der Hamburger Verbraucher-Zentrale, Günter Hörmann, kümmern sich Polizei und Staatsanwaltschaft zu wenig um die Verfolgung unseriöser Nebenjobanbieter. "Die meisten müssen kaum Angst vor strafrechtlicher Verfolgung haben."

erschienen am 17. Apr 2003 in Wirtschaft


Mister X: Der Club der klatschenden Jünger

Hamburg | 11.10.2001

Auf den ersten Blick ein durchaus verlockendes Angebot: Nicht nur, dass Mitglieder beim Kauf von Autos und Reisen bis zu 50 Prozent sparen können. Nein, besser noch! So genannte "aktive Mitglieder", also solche, die laufend Verwandte, Bekannte und Nachbarn für den Alphaclub werben, kommen innerhalb nicht einmal eines Jahres auf ein Monatsgehalt von 45000 Mark. "Na, da mach' ich doch mit", sagen Sie? Langsam, langsam. Die Verbraucher-Zentrale Hamburg und Mister X raten Ihnen, sich diese Entscheidung noch einmal gründlich zu überlegen.

Simone Schmidt wohnt in Wandsbek. Sie ist Mutter zweier kleiner Kinder und seit fünf Jahren raus aus ihrem Beruf. Die ehemalige Projektmanagerin wünscht sich sehnlichst eine Aufgabe jenseits von Windelnwechseln und Flaschegeben. Als sie eines Tages in ihrem Briefkasten ein Schreiben des "Alphaclubs" vorfindet, ist sie entzückt. "Persönlich/Vertraulich" sei dieser Brief, so steht es da. "Sie gehören zu einem kleinen erlesenen Kreis, dem wir als ersten die Gelegenheit geben, die in Deutschland neue und exklusive Lifestyle-Organisation Alphaclub zu testen."

Simone Schmidt ist entzückt. "Das", so denkt sie, "ist die Abwechslung, nach der ich mich so lange gesehnt habe." Statt den Brief einfach wegzuwerfen, handelt sie so, wie es von ihr erwartet wird. Sie zieht die "persönliche Lifestyle-Test-Marke" von dem Brief ab, klebt sie wie beschrieben auf das beiliegende "Lifestyle-Tester-Ticket", wirft ihn in den Briefkasten - und erhält schon Tage später Besuch von einem gewissen Rüdiger Albus. "Nein", beruhigt er sie, "um eine Verkaufsveranstaltung handele es sich nicht. Das einzige, was wir von Ihnen erwarten, ist, dass Sie sagen, wie Sie unsere Produktpalette beurteilen." Die Präsentation finde in der gepflegten Atmosphäre des Madison-Hotels statt. "Ihre Bemühungen werden fürstlich entlohnt", verspricht Albus. "Sie erhalten von uns einen Hotelgutschein für einen einwöchigen Aufenthalt in einem Vier- bis Fünf-Sterne-Hotel auf den Kanaren. Versprochen!"

Simone Schmidt freut sich. Sie freut sich so sehr, dass sie sogar auf die Forderung eingeht, für ein Büfett, das es an diesem Abend geben soll, im Voraus einen "Unkostenzuschuss" in Höhe von 50 Mark zu zahlen. Erst, als Albus die Tür hinter sich zugezogen hat und Simone Schmidt über das Ganze noch einmal nachdenkt, steigen erste Zweifel in ihr hoch. Sie zieht Erkundigungen ein. Zuerst telefoniert sie mit der Verbraucher-Zentrale. Dann ruft sie Mister X an. "Die Sache stinkt", sagt sie - und bietet dem MOPO-Reporter an: "Wollen Sie nicht mitgehen - als mein Mann?!"

Vergangenen Sonntag ist es soweit: Frau Schmidt und ihr falscher Ehemann sind zwei von rund 80 Personen, die sich in einem Saal des Madison-Hotels wiederfinden - in einer Verkaufsveranstaltung, wie sie für sogenannte Multi-Label-Marketing-Firmen typisch ist. Unter die Gäste haben sich Mitarbeiter gemischt, die wie die Mitglieder einer Sekte wirken. Kaum flimmert ein "Alphaclub"-Video über die Leinwand und kaum ertönt die "Alphaclub"-Fanfare, erheben sich diese Jünger und klatschen im Rhythmus der Musik in die Hände, so, als habe jemand ihnen den Verstand geraubt. Auch Herr Albus gehört dazu. Aus dem Augenwinkel beobachtet er immer wieder Herrn und Frau Schmidt. Warum bloß klatschen die beiden nicht mit?

Als die gruppendynamischen Spielchen endlich ein Ende nehmen, geht es ans Eingemachte. Eine Rednerin tritt aufs Podium und bezeichnet den "Alphaclub" als "führenden internetgestützten Lifestyle-Club weltweit". 300000 Mitglieder habe er - und deshalb habe er die Macht, für alle seine Mitglieder Rabatte und Sonderkonditionen bei namhaften Anbietern von Autos, Versicherungen, Möbeln und Reisen rauszuhandeln. Zwischen fünf und 50 Prozent betrage der Preisvorteil. 50000 bis 70000 Mark könne ein Alphaclub-Mitglied innerhalb von zehn Jahren sparen.

Welche Firma für was wieviel Rabatt gibt - davon ist an diesem Abend nicht mehr die Rede. Umso mehr allerdings davon, wie die Mitglieder es fertig bringen, den Mitgliedsbeitrag von sage und schreibe 8000 Mark (zuzüglich Mehrwertsteuer) wieder reinzuholen. Und das geht so: Mitglied X wirbt neue Mitglieder, die ihrerseits neue Mitglieder werben, die ihrerseits neue Mitglieder werben. Jede Menge Provisionen fließen - zumindest theoretisch. Nach nur zehn Monaten verfüge das Mitglied X über 60 Personen, die jeweils 750 Mark monatlich an ihn abführen, so macht es ein Redner auf der Bühne seinen Zuhörern weis. Zusammengerechnet sind das stolze 45000 Mark Monatsgehalt.

Sollte Mister X seinen Job an den Nagel hängen? Nein! Denn die Geschichte hat einen Haken: Denken wir das Rechenbeispiel weiter und gehen davon aus, dass jeder von diesen 60 Personen ebenfalls 60 Neumitglieder werben muss und diese 60 wiederum 60, um auf das versprochene Gehalt zu kommen, dann bedeutet das: Nach nur 40 Monaten müsste die Zahl der "Alphaclub"-Agents auf 12,9 Millionen hochgeschnellt sein. Mit anderen Worten: In nicht einmal vier Jahren wäre jeder sechste Bundesbürger Mitglied. Wetten, dass das nicht klappt..?

Doch einen Taschenrechner haben an diesem Abend nur die wenigsten dabei. Noch dreimal flimmern "Alphaclub"-Jubel- Videos über die Leinwand. Noch dreimal erklingt die "Alphaclub"-Fanfare. Und noch dreimal stehen die "Alphaclub"-Jünger wie von einer unsichtbaren Hand gelenkt auf und klatschen im Takt mit. Auch Gäste, die anfangs noch irritiert waren, haben sich von der Gruppendynamik anstecken lassen und scheinen sich zu fragen, wie sie überhaupt leben konnten, bevor es den "Alphaclub" gab. Niemand von ihnen scheint es zu stören, dass das Büfett, für das sie immerhin 50 Mark bezahlt haben, aus ein paar belegten Brötchen, aus lächerlichen Spießchen und winzigen Buletten besteht.

Simone Schmidt und ihr "Ehemann" gehören zu den Wenigen, die es wagen, kritische Fragen zu stellen. Als sie nicht gleich den Kugelschreiber zücken, um mit ihrer Unterschrift 8000 Mark über den Jordan zu schicken, sind ihre Gesprächspartner fassungslos. Um sie doch noch zur Unterschrift zu bewegen, wird ihnen ein "Sonderangebot" gemacht. Für sie und nur für sie sei man bereit, sich mit 6000 Mark zufrieden zu geben.

"Nein", sagt Mister X und legt den Arm um seine "Ehefrau", "wir wollen uns die Sache reiflich überlegen." Doch dem Wunsch der beiden, den Vertrag mit nach Hause zu nehmen und genauestens zu prüfen, wird nicht entsprochen. Das sei leider nicht möglich. "Entweder Sie unterschreiben hier und jetzt, oder eine einmalige Chance geht an Ihnen ungenutzt vorüber."

Die 50 Mark für das Büfett hat Mister X Simone Schmidt erstattet. Auf den Reisegutschein, den sie für ihren Einsatz als Lifestyle-Testerin erhalten sollte, wartet die 34-Jährige bis heute vergeblich.

Er deckt Missstände auf, geht den Dingen auf den Grund: Mister X. Die Leser können ihm helfen: Welche Disco, welcher Club wird von der Schutzgeld-Mafia erpresst? Wo in Hamburg werden illegale Hundewettkämpfe ausgetragen? Wer hat sein Geld bei der "Göttinger Gruppe" angelegt und guckt jetzt in die Röhre? Hinweise werden vertraulich behandelt!

Schreiben Sie an die MOPO: c/o Mister X, Griegstraße 75, 22763 Hamburg, Tel. 040/88 303-321, Fax: 040/88 303-284, E-Mail-Adresse: MisterX@mopo.de



Die Pyramiden-Gauner machen weiter

Hamburg | 06.12.2001

XendraConcierge macht weiter! Am 20. November erst hatte die Firma Artos Ltd. der MOPO versprochen, dass der Vertrieb von Mitgliedschaften für XendraConcierge eingestellt werde. Doch das war offenbar ein Ablenkungsmanöver. Denn: Es finden nach wie vor so genannte Präsentationen statt - allerdings nicht mehr im Hotel Treudelberg, sondern in Tagungsräumen der Alster-City.

"Schönen, guten Tag! Sind Sie generell an Rabatten interessiert?" So, oder so ähnlich werden seit Wochen Passanten auf der Straße angesprochen. Wer sich interessiert zeigt, nimmt gleich am darauffolgenden Sonntag an einer Veranstaltung teil, bei der er dazu gebracht wird, als Mitglied bei XendraConcierge einzusteigen. 5000 Mark Mitgliedsbeitrag kostet das - als Gegenleis-tung werden Rabatte auf Waren und Dienstleistungen versprochen.

Wie Mister X und der NDR enthüllten, arbeitet XendraConcierge (wie auch der Vorläufer "Alphaclub") nach dem gleichen Schneeballprinzip wie früher die Pyramidenspiele "Titan" und "Jump": Mitglieder werben Mitglieder, die ihrerseits Mitglieder werben - gegen tüchtig Provision, versteht sich. Geblendet von der Aussicht auf das große Geld, bemerken die Leute meist sehr spät, dass es mit den Rabatten nicht weit her ist.

Inzwischen hat ein drittes enttäuschtes Mitglied Anzeige gegen Artos-Direktor Dirk S. erstattet. Er sei dem Club beigetreten, weil es geheißen habe, dass es unter anderem auch in Restaurants, in Büromöbelgeschäften und bei Versicherungen Rabatte gebe. "Aber dann stellte sich heraus, dass das gar nicht stimmt."



Die Razzia im »Alphaclub«

Hamburg | 18.05.2002

Von Olaf Wunder

Dubiose »Lifestyle-Organisation« unter Verdacht Dirk S. (58) soll unzählige Bürger betrogen haben

Er trägt stets erstklassige Anzüge, residiert in einer noblen Villa und fährt die teuersten Limousinen. Eigentlich, so pflegt er seinen Opfern zu erzählen, habe er es gar nicht mehr nötig zu arbeiten. Wenn er trotz der vielen Millionen auf seinem Konto beim Alphaclub mitmache, dann, weil er anderen dabei helfen wolle, es genauso weit zu bringen wie er. Dirk S. – ein wahrer Wohltäter. So verkauft er sich jedenfalls. Und er verkauft sich gut. Nach Überzeugung der Polizei, die gestern in der eleganten Heilwigstraße an der Tür des 58-Jährigen anklopfte und ihm ihren Durchsuchungsbefehl präsentierte, hat S. etliche Bürger betrogen. Von Wohltäter kann keine Rede sein. Und auch sonst hält die selbstgestrickte Legende nicht der Überprüfung stand. Die Villa – nur gemietet. Die Autos – nur geleast. Die letzte Verurteilung wegen Betrugs – nicht einmal zwei Jahre liegt sie zurück.

S. ist ein „alter Bekannter“ der Polizei. Einst machte er in Versicherungen und Krediten – und hinterließ viele, viele Greprellte. Dann entdeckte er die Timesharing-Branche für sich – was zu Schlagzeilen wie „Tausende Hamburger über den Tisch gezogen“ führte. Schließlich ersann S. die Idee, mit einer Neuauflage des Pyramidenspiels abzusahnen. Der Coup flog auf, als sich Mister X im Herbst 2001 in eine der Präsentationen einschlich und mitbekam, mit welchen Versprechungen S. und seine Helfershelfer die Anwesenden täuschte. 4000 Euro Mitgliedsbeitrag verlangte er – und versprach, dass jeder, der in seine „weltweit führende Lifestyle-Organisation“ eintrete, in den Genuss von Rabatten komme. Beim Kauf von Autos, Reisen und Schmuck etwa. Bis zu 50 Prozent!

Doch die Wenigsten traten wegen dieser Preisnachlässe in den Alphaclub ein. Die meisten taten es, weil S. ihre Habgier weckte. Manche liehen sich Geld bei Freunden oder bei der Bank, nur, um als „aktive Mitglieder“ selbst auf die Suche nach Neumitgliedern zu gehen. S. versprach gigantische Provisionen und zudem einen rasanten Aufstieg in der Hierarchie seines Schneeballsystems. Manche verloren so ihre besten Freunde.

Wie viel Personen geschädigt wurden, weiß die Polizei nicht. Vier Strafanzeigen liegen vor. Möglicherweise kommen jetzt aber noch etliche hinzu, denn abgesehen von den Initiatoren ist mit dem Alphaclub niemand reich geworden. Sind auch Sie auf den Alphaclub bzw. seine „Schwes-tern“ XendraConcierge bzw. AlphaConcierge herein-gefallen?

Dann wenden Sie sich bitte an die Polizei: Tel. (040) 428 65-67 89.



Alpha-Concierge: Hier zieht ein vorbestrafter Betrüger die Fäden

/nachrichten/hamburg/panorama

MISTER X | 02.04.2003

Die Firma ist derzeit äußerst erfolgreich. Die Opfer werden über halbseitige Zeitungsannoncen geködert, die wöchentlich erscheinen.

Provida ist nicht das einzige Unternehmen, das auf die beschriebene Weise Bürger abzockt: Nach wie vor gibt es in Hamburg auch die Firma Alphaclub bzw. Alpha-Concierge, über die Mister X mehrfach berichtete. Die Firma ist derzeit äußerst erfolgreich. Die Opfer werden über halbseitige Zeitungsannoncen geködert, die wöchentlich erscheinen.

Das Produkt, um das es hier geht, ist eine Internet-Suchmaschine, die niemand wirklich braucht. Der Rest ist wie gehabt: Wer einsteigt, zahlt 2500 Euro - und bekommt Provisionen für jeden Verwandten, den er heranschleppt.


Hier ist noch ein Erfahrungsbericht